Presseschau 07.02.: Einfach mal JA! sagen

07.02.2011 von  

Beginnen wir die neue Woche mit einer schlechten Nachricht: Gary Moore ist gestorben. Der ehemalige Thin Lizzy Gitarrist wurde gestern in einem Hotelzimmer in Spanien tot aufgefunden. Bisher ist die Todesursache noch v├Âllig unklar. Mehr ├╝ber Gary Moore, der auch solo sehr erfolgreich war (“Still Got The Blues”) erfahrt Ihr u.a. hier und nat├╝rlich im ByteFM Magazin ab 15 Uhr.

Gro├če Aufregung vor der Berlinale: Der Dokumentarfilm ├╝ber den in Russland inhaftierten Regimekritiker Michail Chodorkowskij, welcher auf der Berlinale Premiere feiern sollte, wurde angeblich aus dem B├╝ro des Regisseurs Cyril Tuschi gestohlen. Der ist seitdem “v├Âllig durch den Wind”: “Man will mir Angst einjagen, und ich muss sagen, das ist ihnen gelungen.” Gezeigt werden kann der Dokumentarfilm aber doch: Eine fr├╝here Fassung des Films hatte Tuschi bereits an das Berlinale-Team geschickt, berichtet die Sueddeutsche.

F├╝r einige Aufregung sorgt auch Christina Aguilera nach ihrem gestrigen Auftritt beim amerikanischen Super-Bowl: Angeblich patzte sie bei ihrer Darbietung der Nationalhymne und wird seitdem im Internet mit Hohn und Spott bestraft. Es ist wie so oft: Schadenfreude scheint immer noch die beste Freude.

Beim NME freut man sich hingegen ├╝ber die Preview des neuen Strokes Albums. “Under Cover Of Darkness” hei├čt die erste Single, die die Band im Netz zur Verf├╝gung stellt und die Ihr Euch hier anh├Âren k├Ânnt. Ist allerdings nur ein Ausschnitt!

Noch eine Band kehrt nach langer Abwesenheit zur├╝ck: Im Gegensatz zu den Strokes waren Death From Above 1979 allerdings bereits offziell aufgel├Âst. K├╝rzlich gaben Jesse F. Keeler und Sebastien Grainger ihre Reunion bekannt, letzterer kommentierte das in ihrem Blog nun so: “So why not say YES? Why not say YES to playing the music we designed to be an undeniable source of power? Why not say YES to stirring up a writhing pit of sweaty humans? YES to riots! YES to heavy music!” ja, Ja, JA!

Ihre letzte Show gaben nun LCD Soundsystem bekannt: Wer James Murphy und Co. nochmal live erleben will (da ist ein “writhing pit of sweaty humans” ja auch nicht weit), kann f├╝r Anfang April schon mal einen Flug nach New York buchen. Mehr wei├č Spinner.

Und zum Schluss: jetzt.de gratuliert dem Hamburger Label Buback zum Geburtstag; und Gruff Rhys, S├Ąnger der Super Furry Animals und einer der sympathischsten Musiker dieses Planeten, erz├Ąhlt im Guardian ├╝ber sein neues Album “Hotel Shampoo”. Das ist mehr ein Kunstprojekt denn ein einfaches Musikalbum: “I’ve been trying to build a hotel out of shampoo bottles. I started touring seriously 15 years ago [with Super Furry Animals] and I thought this may not happen for ever, so I started hoarding souvenirs.” Ein Hotel aus Shampoo-Fl├Ąschchen? Wie das aussieht, seht Ihr hier.

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