Presseschau 01.07.: SuperHeavy

01.07.2011 von  

Unser aktuelles Album der Woche kommt ja von Mastermind Brian Eno, Liebling der ByteFM Redaktion. Und weil wir gar nicht mehr genug von Eno bekommen können, wollen wir auch Euch mit noch mehr Material versorgen: Zeit Online sprach ausfĂĽhrlich mit Eno, dem “klĂĽgste[n] Kopf des Pop” ĂĽber “die Kunst, Musik immer noch besser zu machen.”

Neues gibt es auch von einer weiteren altbekannten Größe der Musik: Mick Jagger hat eine Supergroup gegrĂĽndet. Warum erst jetzt, fragt sich Gerrit Bartels in einem Artikel auf Zeit Online, der ursprĂĽnglich beim Tagesspiegel erschienen ist. SuperHeavy ist der Name der Gruppe um Jagger selbst, Soulsängerin Joss Stone, Marley-Sohn Damian, den indischen Komponisten A.R. Rahman und den Musiker, Komponisten und Produzenten Dave Stewart. Das erste Album ist fĂĽr September angekĂĽndigt. Ein perfekter Zeitpunkt fĂĽr eine Zeit, in der die Rockmusik “klassisch” geworden sei und die alten Größen im Sommer die FreiluftbĂĽhnen bevölkerten, so Gerrits. So komme wenigstens niemand auf die Idee, sich zu fragen, ob es denn eine weitere Band eines alten Musikers wie Jagger ĂĽberhaupt noch brauche, sondern vielmehr, warum das erst jetzt geschieht.

Seit dem gestrigen Donnerstag läuft das Musikprogramm des von ByteFM präsentierten Roskilde Festival in Dänemark. Neben zahlreichen kleineren Leckerbissen spielen dieses Jahr Größen wie The Strokes, Portishead, Arctic Monkeys, Bright Eyes und PJ Harvey. Der RollingStone versorgt Euch auf seiner Website mit einem Live-Blog vom Festival und verlinkt außerdem auf die Bildergalerien und die Videos der Roskilde-Website.

Von Promi-Hochzeiten scheint es dieses Jahr zu wimmeln. Kate und William vor einiger Zeit und nun ein zwar etwas minder prominentes, aber dennoch Aufmerksamkeit erregendes Paar: Topmodel Kate Moss und Musiker Jamie Hince von The Kills. Gestern wurde die Hochzeit geprobt, ist beim Stern zu lesen. Heute ist es so weit und Moss und Hince werden sich in Cotswold, hundert Kilometer westlich von London, das Ja-Wort geben. Dafür werden extra zwei komplette Städte für die Öffentlichkeit gesperrt. Die Feierlichkeiten sollen das ganze Wochenende andauern. Also doch fast so opulent wie bei den royalen Kollegen!

Nun hat also auch Google wieder mal den Versuch gewagt, in der Branche der sozialen Netzwerke ebenfalls Fuß zu fassen. Bereits in der Vergangenheit hat Google versucht, dem großen Rivalen Facebook mit dem Dienst Google Buzz Konkurrenz zu machen. Jetzt gibt es Google+, einen Dienst, der solide Netzwerk-Funktionen bietet, daneben eine Videochatoption, aber doch nicht wirklich viel mehr als Facebook, meint die taz. Warum sollte Google also nun einen Vorteil haben, fragt sich Autor Maik Söhler. Doch es bleibt der Fakt, dass Google aus diesem Schritt wie so oft schon in der Vergangenheit genügend Erfahrungswerte mitnimmt, die sich anderweitig nutzen lassen. Wer trotzdem weiterhin bei Facebook bleiben möchte, findet bei Winload die wichtigsten Tricks, Tools und Tatsachen zum Thema.