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Me + Marie

Me + Marie sind Roland Scandella und Marie de Val, die zwar in Deutschland leben und produzieren, jedoch beide ausländische Wurzeln haben: Robert kommt aus der Schweiz, Marie aus Italien, doch gesungen wird auf Englisch. Zusätzlich hat das Duo noch eine Band im Rücken. Der erste Song erschien 2012 auf Soundcloud worauf in den Jahren zwei Alben folgten. Die Stücke bewegen sich zwischen Rock, Pop und „Italo-Grungepop“, ein Begriff eigens geschaffen für Me + Marie.


Melody's Echo Chamber

Die französische Künstlerin Melody Prochet, besser bekannt unter dem Namen Melody's Echo Chamber, veröffentlichte ihr erstes Album im Jahr 2012. Produziert wurde es von Kevin Parker, der zur gleichen Zeit mit dem zweiten Tame-Impala-Album „Lonerism“ zum ultimativen Poster-Boy des Retro-Indie-Rocks wurde. Prochets für 2014 geplantes, ebenfalls von Parker produziertes zweites Album fiel ins Wasser – sie wollte und musste sich erst mal selbst finden.

2018 erschien „Bon Voyage“, der lang erwartete Nachfolger von Melody's Echo Chamber. Es war Album der Woche bei ByteFM.


Men I Trust

Die Musik von Men I Trust wurde schon in viele Schubladen gesteckt, doch am Ende ist das ja immer ein Zeichen für Einzigartigkeit. Jessy Caron und Dragos Chiriac lernten sich in der Schule kennen und hatten aber nicht viel miteinander zu tun, sie fanden wieder zueinander, als sie auf der Université Laval zusammen im Musik-Kurs waren und beschlossen, zusammen eine Band zu gründen. Später kam dann noch Emmanuele „Emma“ Proulx als Gitarrist und Sänger dazu. Zu den Inspirationen von Men I Trust zählen Acts wie Daft Punk, Giorgio Moroder, Jamiroquai oder Justice.


Merle Haggard

Merle Haggard (* 6. April 1937 in Bakersfield, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Sänger, Songschreiber und Gitarrist. Haggard gehörte zu den einflussreichsten Country-Musikern und war einer der prominenten Vertreter des Bakersfield-Sounds, einer Genre-Ausprägung, die weniger „poliert“ daherkam als die bekannteren Produktionen aus Nashville. Er starb 2016.

Nach einer schweren Kindheit und Jugend mit mehreren Gefängnisaufenthalten machte Merle Haggard sich ab 1960 einen Namen als Country-Musiker. Man rechnet seine Musik zum Outlaw-Country, der als Gegenbewegung zum als zu harmlos empfundenen Genre-Mainstream entstand und sich stärker auf Honky-Tonk- und Rockabilly-Rhythmik bezog. Prägend für den Bakersfield-Sound und das Outlaw-Genre wurde der Klang der elektrischen Fender-Telecaster-Gitarre mit ihrem charakteristischen „Twang“, den Haggard als Stilmittel popularisierte.

Merle Haggard führte im Laufe seines Lebens mit 38 Singles die Country-Charts an, darunter die oft missverstandene Redneck-Persiflage „Okie from Muskogee“. Bereits vor seinem Tod 2016 wurde ihm zahlreiche Ehrungen für sein Lebenswerk zuteil, darunter der „Grammy Lifetime Achievement Award“ im Jahr 2006.


Messer

Messer sind eine deutsche Post-Punk-Band aus Münster. Sie wurde 2010 von Hendrik Otremba (Gesang), Pascal „Schaumburg“ Wagner (Gitarre), Bastian „Pogo McCartney“ Ottenhus (Bass) und Philipp Wulf (Schlagzeug) gegründet. Live werden sie von dem Percussionisten Manu Chittka unterstützt. Nach einigen EPs veröffentlichte die Gruppe mit „Im Schwindel“ im Jahr 2012 ihr von der Kritik gelobtes Debütalbum über This Charming Man Records.

Auf ihren ersten Releases spielten Messer kühlen, Bass-getriebenen Post-Punk, kombiniert mit einem sphärisch anmutenden Gitarren-Sound und deutschen Texten über genretypische Themen wie Isolation, Kälte und Verfall. Von der Kritik wurden Messer häufig mit Gruppen wie Joy Division, DAF und Fehlfarben verglichen. Gitarrist Pascal Schaumburg verließ die Band im Jahr 2015, vor der Veröffentlichung des dritten Albums „Jalousie“. Dieses war 2016 Album der Woche bei ByteFM. 

„No Future Days“, das vierte Album von Messer, erschien 2020 über Trocadero Records. Darauf ergänzte die Gruppe den Post-Punk-Sound durch Elemente aus Krautrock, Dub und Funk. Sänger Otremba bezeichnete es als das persönlichste Album der Band.

 


Metronomy

Metronomy ist eine britische Elektropop-Band um den Sänger, Keyboarder und Gitarristen Joseph Mount. Die ursprünglich als Soloprojekt ins Leben gerufene Gruppe besteht aus Oscar Cash (Saxofon, Gitarre, Keyboard), Olugbenga Adelekan (Gesang, Bass), Michael Lovett (Keyboard, Gitarre) und Anna Prior (Gesang, Schlagzeug). Metronomys erstes Album „Pip Paine (Pay The £5000 You Owe)“ erschien 2006.

Beeinflusst von Elektronik-Acts wie Autechre und Funkstörung, begann Joseph Mount bereits in seinem Kinderzimmer unter dem Namen Metronomy Musik zu produzieren. Seine ersten Auftritte absolvierte er als Laptop-/DJ-Act. Das Debütalbum von Metronomy sowie den Nachfolger „Nights Out“ aus dem Jahr 2008 produzierte Mount im Alleingang. „The English Riviera“, Metronomys gefeiertes drittes Studioalbum, ist die erste gemeinsame Veröffentlichung als Band. Das Album beinhaltet Einflüsse aus New Wave und Elektropop und wird der Stilrichtung des Indietronic zugerechnet. Metronomy tourten bereits mit zahlreichen namhaften Bands, darunter Bloc Party, Justice, Coldplay und Two Door Cinema Club. Joseph Mount veröffentlicht zudem unter dem Namen Metronomy Remixe für andere KünstlerInnen, darunter Gorillaz, Kate Nash, Roots Manuva und Lykke Li.

Metronomy Forever“, das sechste Sudioalbum von Metronomy, erschien 2019.


Metz

Die Besucherzahlen steigen von zehn auf 20 auf Schlangen um den Block herum, Toronto hat das Punk-Trio Metz längst erobert. Kein Wunder, denn sie sind eine der angepriesensten Live-Bands der heutigen Punk-Szene. Ganz nach dem Motto "Wenn man eine Melodie in Geräuschen und Verzerrung ertränken kann, ist es perfekt!" zerschreddern Metz auf der Bühne ihre Instrumente und erzeugen dadurch eine Energie, die ihresgleichen sucht. Bereits drei Alben hat das Trio bisher veröffentlicht, doch die ungefilterte Kraft und Aggressivität der Band kommt am besten Live zur Geltung.


MF Doom

MF Doom (*9. Januar 1971 in London, England als Daniel Dumile) ist ein britischer Rapper und Produzent. Sein gefeiertes Debütalbum „Operation: Doomsday“ erschien 1999.

Dumile zog mit seiner Familie der britischen Hauptstadt nach New York, USA, als er noch ein Kind war. Seine musikalische Karriere begann er als Teil des 1988 gegründeten HipHop-Trios KMD. Nach der Auflösung desselben begann Dumile Ende der 90er-Jahre mit einer an den Comic-Bösewicht Doctor Doom angelehnten Maske zu performen und nannte sich fortan MF Doom. Sein Solodebüt „Operation: Doomsday“ gilt heute als wichtige HipHop-Veröffentlichung. Seine Tracks zeichnen sich vor allem durch ihre zahlreichen popkulturellen Referenzen – vor allem aus Comics und B-Movies – aus sowie durch die Nutzung teilweise obskurer Samples. Auch das Einnehmen verschiedener Rollen und Alter Egos ist charakteristisch für Dumiles Kunst. Im Laufe seiner Karriere kollaborierte er mit namhaften Kolleg*innen wie Madlib (als das Duo Madvillain), Ghostface Killah und Danger Mouse. 

Mit seinen Gastauftritten bei „Last Sniff“ von dem Londoner Produzenten Wilma Archer und „Meathead“ von Bishop Nehru war MF Doom 2020 an ByteFM Tracks des Tages beteiligt.

 


Micachu

Seit „Jewellery“, dem 2009 veröffentlichten Debüt ihrer Band Micachu & The Shapes, pendelt Mica Levi zwischen Pop und Avantgarde. Mit The Shapes (die mittlerweile ihren Namen zu Good Bad Happy Sad geändert haben) veröffentlicht die britische Singer-Songwriterin und Produzentin im LoFi-Setting produzierten Noise-Pop. Seit 2014 ist Mica Levi auch als Soundtrack-Komponistin aktiv. Ihre erste Arbeit war Jonathan Glazers „Under The Skin“, 2016 folgte ein Oscar-nominierter Score für Pablo Larraíns „Jackie“. Außerdem produzierte sie die erste EP und das erste Album der britischen Post-R&B-Künstlerin Tirzah.


Micachu & The Shapes

Seit „Jewellery“, dem 2009 veröffentlichten Debüt ihrer Band Micachu & The Shapes, pendelt Mica Levi zwischen Pop und Avantgarde. Mit The Shapes (die mittlerweile ihren Namen zu Good Bad Happy Sad geändert haben) veröffentlicht die britische Singer-Songwriterin und Produzentin im LoFi-Setting produzierten Noise-Pop. Seit 2014 ist Mica Levi auch als Soundtrack-Komponistin aktiv. Ihre erste Arbeit war Jonathan Glazers „Under The Skin“, 2016 folgte ein Oscar-nominierter Score für Pablo Larraíns „Jackie“. Außerdem produzierte sie die erste EP und das erste Album der britischen Post-R&B-Künstlerin Tirzah.


Michael Kiwanuka

Michael Kiwanuka ist ein 1987 geborener Soul-Sänger, Songwriter, Gitarrist, Bassist und Keyboarder aus London, der mit „Tell Me A Tale“ im Jahr 2011 seine erste EP veröffentlichte. Sein erstes Studioalbum „Home Again“ erschien 2012 über Polydor Records.

Michael Kiwanuka wurde als Sohn ugandischer Geflüchteter in London geboren. Im Alter von zwölf Jahren fing er an, Gitarre zu spielen. Bevor er 2009 seinen ersten Solo-Gig absolvierte, arbeitete er als Session-Gitarrist für unter anderem Chipmunk und Bashy. In seinen eigenen Songs kombiniert Kiwanuka seine soulige Gesangsstimme mit gitarrenlastigen Rock- und Folk-Melodien. Zu seinen wichtigsten Einflüssen zählt er Otis Redding, Jimi Hendrix, Bob Dylan, Joni Mitchell und Funkadelic. 2012 erreichte Kiwanuka den ersten Platz bei „Sound Of...“, einem Format des BBC das die vielversprechendsten Newcomer vorstellt. Sein Debütalbum „Home Again“ schaffte es in England, Schweden, Belgien, Norwegen und den Niederlanden in die Top 10. Der Nachfolger „Love & Hate“ erreichte sogar den ersten Platz der britischen Charts.

Michael Kiwanukas drittes Studioalbum „Kiwanuka“ erschien 2019 über Polydor und wurde Album der Woche bei ByteFM. Es weist Einflüsse aus unter anderem Psychedelic-Rock, Afrobeat, Gospel und Folk auf.

 

 


Migos

Migos sind ein 2008 gegründetes, US-amerikanisches HipHop-Trio aus Lawrenceville, Georgia. Es besteht aus den Rappern Offset, Takeoff und Quavo. Nach einigen Mixtapes veröffentlichten sie im Jahr 2017 ihr gefeiertes Debütalbum „Culture“.

Die Mitglieder von Migos wurden alle drei von Takeoffs Mutter aufgezogen. Im Jahr 2008 gründeten sie das Trio Polo Club, das 2009 in Migos umbenannt wurde. Musikalisch orientieren sich die Musiker vor allem an Trap und Southern HipHop – einer aus den Südstaaten der USA stammenden Spielart des Genres, die sich vornehmlich durch Synthie-lastige Produktionen auszeichnet. Der Durchbruch gelang Migos im Jahr 2013 mit der Single „Versace“, die im selben Jahr vom kanadischen HipHop-Superstar Drake geremixt wurde. Die Karriere des Trios ging von da an steil bergauf: Mehrere ihrer Songs entwickelten sich zu internationalen Hits, ihre ersten beiden Alben „Culture“ (2017) und „Culture II“ (2018) erreichten die Spitze der US-Charts. Migos kollaborierten zudem mit einigen der erfolgreichsten zeitgenössischen Künstler*innen aus den Bereichen des HipHop und R&B, darunter Frank Ocean, Pharrell Williams, Nicki Minaj und Cardi B.

Im Jahr 2020 veröffentlichten Migos die Single „Need It“, die in Zusammenarbeit mit dem erfolgreichen Rapper YoungBoy Never Broke Again entstand. Die Veröffentlichung folgte unmittelbar auf die Bekanntmachung, dass Mitglied Quavo seinen Highschool-Abschluss in der Tasche hat.
 


Miles Davis

Miles Davis (26.05. 1926 – 28.09. 1991) war eine der bestimmenden Gestalten des Jazz im 20. Jahrhundert. Als Komponist, Trompeter und Bandleader gab er immer wieder neue Impulse und veränderte die Jazzszene mehrfach maßgeblich. Seine Laufbahn begann 1944 im Quintett des Saxofonisten Charlie Parker. In den frühen 1950ern machte er einige der frühesten Hard-Bop-Aufnahmen. 1957 nahm er als Bandleader den späteren Klassiker „'Round About Midnight” auf. In seiner Band spielten damals der Saxofonist John Coltrane und der Bassist Paul Chambers, die auch bei „Kind Of Blue” (1959), einem weiteren Klassiker, zu seiner Band gehörten. Zu dieser Zeit nahm Davis auch einige Orchesterplatten wie „Sketches Of Spain” (1960) mit dem Arrangeaur Gil Evans auf.

1964 arbeitete Miles Davis mit seinem bis heute legendären Quintett mit Herbie Hancock (Piano), Wayne Shorter (Saxofon), Ron Carter (Bass) und Tony Williams (Schlagzeug). Aus dieser Periode stammen unter anderem die Alben „E.S.P.” (1965) und „Miles Smiles” (1967). Mit Beginn der 1970er änderte Davis erneut radikal seinen Kurs in Richtung elektronischer Instrumentierung und afrikanisch beeinflusster Rhythmik. Bei dieser Fusion von Jazz und Rock wurde er under Anderem von Joe Zawinul (Keyboards) und John McLaughlin (Gitarre). Wichtige Alben dieser Periode sind „In A Silent Way" (1969), Bitches Brew” (1970) und „On The Corner” (1972).

Gegen Ende seiner Karriere nahm Davis einige für seine Verhältnisse sehr schlichte Alben mit radiofreundlichem Jazz auf, blieb aber anderer Musik gegenüber aufgeschlossen, was dazu führte, dass er auf eigenen Wunsch ein Trompetensolo zu dem Track „Oh Patti” von Scritti Politti beisteuerte.


Miriam Makeba

Miriam Makeba (*4. März 1932) war eine südafrikanische Sängerin und politische Aktivistin. Der internationale Durchbruch gelang ihr in den 1960er-Jahren im US-amerikanischen Exil; ihr von Jazz, Folk und traditioneller südafrikanischer Musik geprägter Pop und ihr soziales Engagement brachten ihr den Beinamen „Mama Africa‟ ein. Bis zu ihrem Tod 2008 verfolgte Miriam Makeba ihre musikalische Karriere und ihr politisches Engagement.

Ab 1960 lebte Miriam Makeba im US-amerikanischen Exil. Ihr selbstbetiteltes Debüt-Album avancierte zum Kritiker-Liebling. Makebas erfolgreichste Single war 1967 „Pata Pata‟, ein Jahr nach ihrer Scheidung von Jazz-Musiker Hugh Masekela. 1968 heiratete Makeba Stokely Carmichael von der Black Panther Party. Aufgrund geheimdienstlicher Überwachung, emigrierte das Paar nach Guinea.

1990 kehrte Makeba nach Abschaffung der Apartheid auf Wunsch Nelson Mandelas nach Südafrika zurück und starb 2008 nach einem Benefizkonzert in Italien.

 


Missy Elliott

Missy Elliott (* 1. Juli 1971 in Portsmouth, Virginia als Melissa Arnette Elliott) ist eine US-amerikanische Rapperin, Sängerin und Produzentin, die zu den erfolgreichsten weiblichen HipHop-Acts der Welt zählt. Ihr gefeiertes Debütalbum „Supa Dupa Fly“ erschien 1997 über ihr eigenes Label The Goldmind. Es enthält Gastbeiträge von unter anderem Busta Rhymes, Lil‘ Kim und Aaliyah.
 
Elliott begann ihre musikalische Karriere Anfang der 90er-Jahre als Teil der R&B-Gruppe Sista. Wenig später schloss sie sich dem R&B-/HipHop-Kollektiv Swing Mob an, dem unter anderem ihr Kindheitsfreund und Langzeitkollaborateur Timbaland angehörte. Dieser war auch der alleinige Produzent von Elliotts mit Platin ausgezeichnetem Solodebüt „Supa Dupa Fly“. Während dieses eher poppig und R&B-lastig daherkam, fiel der Nachfolger „Da Real World“ aus dem Jahr 1998 deutlich düsterer aus, war jedoch nichtsdestotrotz ebenso erfolgreich. Das Old-School-HipHop- und Funk-beeinflusste „Under Construction“ ist eines der erfolgreichsten Alben einer weiblichen HipHop-Künstlerin. Es enthält mit „Work It“ einen der größten Hits von Missy Elliott und Gastbeiträge von unter anderem Jay-Z, Beyoncé und Method Man. Neben ihrer Karriere als Rapperin und Sängerin ist Missy Elliott auch als Songschreiberin für andere Musiker*innen tätig. So schrieb sie Hits für anderem Whitney Houston, Janet Jackson und Destiny’s Child. 

Mit „Iconology“ veröffentlichte Missy Elliott 2019 überraschend eine fünf Tracks starke EP. Diese war, abgesehen von einzelnen Songs, ihr erstes Release seit ihrem sechsten Studioalbum „The Cookbook“ aus dem Jahr 2005.

 


Mitski

Mitski (27. September 1990 als Mitski Miyawaki) ist eine japanisch-US-amerikanische Sängerin, Gitarristin, Bassistin und Pianistin aus New York City. Ihr erstes Album „Lush“ veröffentlichte sie 2012 selbst.

Sowohl „Lush“ als auch den Nachfolger „Retired From Sad, New Career In Business“ aus dem Jahr 2013 veröffentlichte Mitski als Uniprojekte. Beide Alben enthalten Piano-basierte Eigenkompositionen zu denen sie mit dramatischer, virtuoser Stimme introspektive Texte singt. Mit „Bury Me At Makeout Creek“ aus dem Jahr 2014 brach Mitski mit ihrem klassischen Piano-Sound und nahm stattdessen ein Gitarren-Album mit Anleihen aus Punk, 90er-Indie-Rock und Folk auf. Das Album erhielt, genau wie der Nachfolger „Puberty 2“ aus dem Jahr 2016, überwiegend positive Kritiken. Im Jahr 2017 begleitete sie die Indie-Urgesteine Pixies auf deren US-Tour. Gemeinsam mit der Experimental-Band Xiu Xiu nahm Mitski 2018 den Song „Between The Breaths“ für den Soundtrack zur Sci-Fi-Komödie „How To Talk To Girls At Parties“ auf. Zu ihren Einflüssen zählt sie Folk-Musik aus aller Welt und japanische Popmusik aus den 70ern.

Auf ihrem fünften Album „Be The Cowboy“ aus dem Jahr 2018 setzt sich die in Japan geborene und in verschiedenen Ländern aufgewachsene Musikerin stark mit Identitätsfragen auseinander. 2020 beteiligte sich Mitski neben namhaften KollegInnen wie Courtney Love, Warpaint und Kim Gordon am Soundtrack zum Horrorfilm „The Turning“.


Moderat

Moderat ist eine Supergroup aus Deutschland zusammengesetzt aus Gernot Bronsert und Sebastian Szary (Modeselektor) sowie Sascha Ring, besser bekannt unter dem Namen Apparat. 2009 veröffentlichte das Trio das erste Album „Moderat“, auf dem sie den Techno-Sound von Modeselektor mit dem düsteren Art-Pop von Apparat verheirateten. 2013 und 2016 erschienen die Nachfolger „Moderat II“ und „Moderat III“.


Modeselektor

Seit 1996 sind Gernot Bronsert und Sebastian Szary als Modeselektor aktiv. Das Berliner Duo ist einer der wichtigsten Electronica-Acts Deutschlands, das auch schon offizielle Remixe für Björk, Radiohead und Boys Noize angefertigt hat. Nebenbei sind beide Teil der Supergroup Moderat, gemeinsam mit dem Berliner Künstler Sascha Ring, besser bekannt als Apparat. Außerdem betreiben Modeselektor das Label Monkeytown Records.


Moodymann

Moodymann ist der Künstlername, unter dem der US-amerikanische Produzent und DJ Kenny Dixon Jr. seit den 1990er-Jahren Musik veröffentlicht. Sein gefeiertes Debütalbum „Silentintroduction“ erschien im Jahr 1997 über Planet E Communications, das Label des einflussreichen Detroiter Techno-Produzenten Carl Craig

Kenny Dixon Jr. begann seine musikalische Karriere als Drummer im Jazzclub seines Vaters. Später produzierte er Beats für befreundete Rapper*innen. Mitte der 90er machte er sich als House-DJ in Detroit einen Namen. Mit dem Erscheinen seiner ersten Veröffentlichungen bei Planet E Communications erweiterte sich Dixons Fankreis nach Europa. Sein auf klassischen Soul- und Jazz-Samples basierender House-Techno-Hybrid-Sound sowie seine innovative Mischung aus analogen und digitalen Aufnahmetechniken und Performance-Instrumentarien brachten ihm den Beinamen „Prince Of House“ ein. Über seine Auftritte wird gesagt, er würde „echte“ Instrumente spielen, indem er live Knöpfe drückt. Mit KDJ Records und Mahagoni Music betreibt Moodymann zwei Labels, auf denen er sowohl eigene Musik veröffentlicht als auch die weiterer Künstler*innen. Der sehr medienscheue Dixon Jr., der nur selten Interviews gibt, gilt privat als sehr engagierter Nachbarschaftsaktivist in seinem Viertel in Detroit. Er ist seit seiner Kindheit ein glühender Fan von Prince und träumt davon, eine Band zu gründen, die Jimi Hendrix und Parliament vereint. 

Do Wrong“, der Opener von Moodymanns 2020 erschienenem Album „Taken Away“ (KDJ), war im Mai desselben Jahres ByteFM Track des Tages. 
 


Moondog

Moondog war ein 1916 als Louis Thomas Hardin in Marysville, Kansas geborener Avantgarde-Komponist und -musiker, Theoretiker und Dichter. Er gilt zudem als Erfinder einiger Musikinstrumente, darunter die „oo“, eine dreieckige Harfe und die Trimba, ein dreieckiges Percussion-Instrument. Moondog erblindete im Alter von 16 Jahren in Folge eines Unfalls.

Moondog war viele Jahre seines Lebens obdachlos. Von den späten 1940er-Jahren bis 1972 lebte er in New York, wo er häufig, bekleidet mit einem langen Umhang und einem gehörnten Helm, an der 6th Avenue anzutreffen war und Musik spielte. Dementsprechend war sein musikalisches Schaffen, nach eigener Aussage, von Straßengeräuschen inspiriert. Des Weiteren zeichnen sich seine experimentellen Kompositionen durch das aus, was er selbst „Snaketime“ nannte und als einen „schlüpfrigen Rhythmus, der zu diesen ungewöhnlichen Zeiten passt“ beschrieb. Er schrieb 81 Sonaten, komponierte zahlreiche Stücke für Sinfonie- und Kammerorchester und etwa 50 Songs.


Zu seinen prominenten VerehrerInnen zählen der Dichter Allen Ginsberg, der Jazzmusiker Charlie Parker, die Sängerin Janis Joplin sowie Artur Rodziński, der in den 1940er-Jahren Dirigent der New Yorker Philharmoniker war. Zudem beziehen sich viele minimalistische Komponisten auf ihn, darunter Philip Glass und Steve Reich. Moondog verbrachte die letzten Jahre seines Lebens in Deutschland, wo er zahlreiche Alben aufnahm. Er verstarb 1999 im Alter von 83 Jahren in Münster.


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