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Romano

Der deutsche Sänger und Rapper Romano heißt eigentlich Roman Geike und hat angeblich bereits eine semi-erfolgreiche Karriere als Schlagersänger hinter sich. Neben Romano tritt er außerdem unter seinen Pseudonym MC Ramon, Cornerboy, Left Coast und Dayton The Fox auf.

Als Romano wandte sich Geike 2005 dem Schlager zu. Gemeinsam mit Jan Driver produzierte er 2009 das Album „Blumen Für Dich", das auf dem Label Wellenschlag Schallplatten erschien. Im September 2015 veröffentlichte er sein erstes Rap-Album „Jenseits Von Köpenick“. Eine Elektro-Beat-lastige Hommage an seinen Heimatbezirk.

Romano beschreibt seine Musik als „elektronisch, mit Elementen unterschiedlichster Musikrichtungen gemischt zu einem dicken Sirup ... das geht über Schlager, HipHop-Einflüsse, das geht aber auch über die Einflüsse aus dem Soul, dem R&B, auch aus dem Metal natürlich. Es ist einfach eine bunte Mische, ein bunter Strauß Blumen, es ist alles dabei."

Am 8. September 2017 veröffentlichte Romano sein aktuelles Album „Copyshop". Doch der Rapper sorgt nicht nur mit seiner Musik für Furore, sondern erregt auch mit seinem Look und seinem Charakter für Aufsehen: Romanos Markenzeichen sind seine langen, zu zwei dünnen Zöpfen gepflochtenen Haare, dazu eine Bomberjacke gepaart mit seiner natürlichen, lustigen Art, mit der er den Menschen entgegentritt.


Roni Size

Roni Size ist der Künstlername von Ryan Owen Granville Williams, einem einflussreichen britischen Drum-&-Bass-Produzenten und -DJ aus Bristol, England. Nach zahlreichen Tracks und EPs in den 1990er-Jahren veröffentlichte er 1997 sein erstes Album „New Forms“.

Williams, der als Sohn jamaikanischer EinwandererInnen in Bristol aufwuchs, kam bereits früh mit Reggae in Berührung – einer der Musikrichtungen, die großen Einfluss auf seine treibenden, zumeist von Kontrabass und Live-Drums begleiteten, Jungle-Beats hat. Bereits als Teenager sammelte er im örtlichen Jugendzentrum erste Erfahrungen im Umgang mit Mischpulten, Drumcomputern und Samplern. Der kommerzielle Durchbruch gelang ihm 1997 mit seinem Debütalbum „New Forms“, aufgenommen mit seinem Produzenten-Quartett Roni Size & Reprazent zu dem unter anderem sein musikalischer Langzeitpartner, der erfolgreiche Drum-and-Bass-Produzent Krust, zählt. Auf „In The Møde“, dem zweiten Studioalbum der Gruppe, befinden sich Gastauftritte von prominenten Rappern wie Method Man (Wu-Tang Clan), Zack de la Rocha (Rage Against the Machine) und Rahzel (The Roots). Im Laufe seiner Karriere arbeitete Roni Size zudem mit zahlreichen anderen namhaften MusikerInnen zusammen, darunter die Sängerinnen Beverly Knight und Jocelyn Brown sowie der Rapper Rodney P. Zu seinen wichtigsten Einflüssen zählt Size neben Reggae Genres wie Hip-Hop, Funk und Soul.

Im Jahr 2016 veröffentlichte er zusammen mit Krust das Album „Past & Present“.


Roxy Music

Roxy Music waren eine britische Rockband, die 1970 gegründet wurde. Zu den Langzeitmitgliedern zählten der Sänger Bryan Ferry, Phil Manzanera (Gitarre), Andy Mackay (Saxofon, Oboe) und Paul Thompson (Schlagzeug, Percussion). Von 1970 bis 1973 war zudem der einflussreiche Produzent, Musiker und Musiktheoretiker Brian Eno Teil der Band. Roxy Music veröffentlichten im Jahr 1972 ihr selbstbetiteltes Debütalbum.

Mit ihrer Mischung aus Glamrock, Progressive Rock, Artrock bzw. -pop gelten Roxy Music als wichtiger Einfluss für später aufkommende Genres wie New Wave und New Romantic. Als besonders typisch gilt neben dem eigenwilligen Sound der Band und Bryan Ferrys opulentem Gesang, der Umstand, dass Roxy Music viel Wert auf Ästhetik legten: Auch ihre extravaganten Bühnenoutfits und die zum Teil provokante Gestaltung ihrer Plattencover gilt als wegweisend für die New-Wave-Ära. So wurde die Band von vielen Größen des Genres, darunter Blondie und The Human League, als wichtige Inspiration bezeichnet. Obwohl Roxy Music bereits mit ihrem Debütalbum sehr erfolgreich waren, gelang ihnen im Jahr 1981 mit „Jealous Guy“, einem John Lennon-Cover, das sie anlässlich dessen Ermordung veröffentlichten, der einzige Nummer-1-Hit ihrer Bandgeschichte.

Im Jahr 2019 wurden Roxy Music in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Anlässlich dessen spielten sie bei der Aufnahmezeremonie einige Songs.


Rufus Wainwright

Rufus Wainwright (*22. Juli 1973 in Rhinebeck, New York) ist ein erfolgreicher US-amerikanisch-kanadischer Sänger, Songwriter und Komponist. Sein selbstbetiteltes Debütalbum erschien 1998.

Rufus Wainwright wuchs in einer musikalischen Familie auf: Seine Eltern sind die bekannten Folk-Musiker*innen Loudon Wainwright III und Kate McGarrigle, seine Schwester Martha Wainwright veröffentlicht ebenfalls erfolgreich Folk-Musik. Auch in Rufus Wainwrights Musik spielt Folk eine Rolle. Vornehmlich wird er jedoch von Klassik, insbesondere der Oper, inspiriert. Dieser Einfluss äußert sich in seinen melodischen Pop-Songs vor allem durch die Dramatik, die ihnen häufig zugrunde liegt sowie die virtuosen Gesangs- und Klavierparts und die aufwändigen, orchestralen Arrangements. Seine Musik wird gelegentlich als „Popera“ (Pop+Opera) bezeichnet. Neben der Veröffentlichung zahlreicher Eigenkompositionen befasst sich der Musiker auch häufig mit dem Werk anderer Künstler*innen: So sind auf seinem ersten Livealbum „Rufus Does Judy At Carnegy Hall“ (2007) Interpretationen von Stücken der berühmten Sängerin Judy Garland zu hören. Zudem nahm er mit der Unterstützung von unter anderem Helena Bonham Carter, Carrie Fisher, William Shatner und seiner Schwester Martha das Album „Take All My Loves: 9 Shakespeare Sonnets“ (2016) auf, welches Adaptionen von Sonetten des englischen Dramatikers William Shakespeare enthält. Wainwright komponiert zudem selbst Opern. 

Unfollow The Rules“ aus dem Jahr 2020 ist das zehnte Studioalbum von Rufus Wainwright. Im Jahr 2012 befasste sich Klaus Walter in einer Ausgabe seiner Sendung Was ist Musik mit der Familie Wainwright. Anlässlich Rufus Wainwrights 40. Geburtstags im Jahr 2013 wurde ein ByteFM Container ausgestrahlt, der sich dem Werk des Musikers widmete.


Run The Jewels

Run The Jewels sind ein 2013 gegründetes US-amerikanisches HipHop-Duo, bestehend aus dem Rapper Killer Mike (*20. April 1975 in Atlanta) und dem Rapper und Produzenten El-P (*2. März 1975 in New York City). Ihr von der Kritik gelobtes, selbstbetiteltes Debütalbum erschien 2013 über Fool’s Gold Records. 

Vor der Gründung von Run The Jewels waren beide Mitglieder als Solokünstler aktiv. Während der Arbeit an Killer Mikes sechstem Album „R.A.P. Music“ (2012), bei dem El-P als alleiniger Produzent fungierte, beschlossen die beiden, ihre Zusammenarbeit fortzusetzen. Ihr Debütalbum „Run The Jewels“ stellten sie, genau wie die beiden Nachfolger „Run The Jewels 2“ (2014) und „Run The Jewels 3“ (2016), zum kostenlosen Download zur Verfügung. Ihre Tracks sind geprägt von einem schwarzen Humor, der Zuschaustellung einer Affinität zu Alkohol und Drogen sowie einem düsteren, basslastigen Soundbild.

„Run The Jewels 4“ aus dem Jahr 2020 ist das vierte Album des Duos. In der Single „Ooh La La“, die sie gemeinsam mit Greg Nice und DJ Premier veröffentlichten, malten sich Run The Jewels eine Welt ohne Geld aus. Im dazugehörigen Musikvideo war Rage-Against-The-Machine-Sänger Zack De La Rocha zu sehen. „Ooh La La“ war im April 2020 ByteFM Track des Tages. 
 


Rustin Man

Rustin Man ist das Alias von Paul Douglas Webb (* 16. Januar 1962 in Southend-on-Sea, Essex, England), einem britischen Musiker aus London, England, der als Bassist der einflussreichen Synth-Pop-/Post-Rock-Gruppe Talk Talk Bekanntheit erlangte. „Out Of Season“, sein erstes Album als Rustin Man, nahm er zusammen mit der Portishead-Sängerin Beth Gibbons auf. Es erschien im Jahr 2002 über Go! Records.

Auf „Out Of Season“ vereinten Rustin Man und Gibbons Elemente aus Folk und Jazz. Neben Eigenkompositionen der beiden Musiker*innen enthält die US-amerikanische Edition zudem eine Coverversion des The-Velvet-Underground-Songs „Candy Says“. Im Jahr 2019 meldete sich Rustin Man mit seinem von der Kritik gelobten Solodebütalbum „Drift Code“ zurück, auf dem er Einflüsse aus dem Jazz der 1940er- und 50er-Jahre mit Prog-Rock kombinierte. Zu seinen Lieblingskünstler*innen zählt Webb insbesondere klassische Jazz-Interpret*innen wie Cab Calloway, die frühe Nina Simone und The Mills Brothers.

„Clockdust“ aus dem Jahr 2020 ist das dritte Album von Rustin Man.

 


Ryan Adams

Neben Wilco und Son Volt ist Ryan Adams einer der wichtigsten Acts des US-amerikanischen Alternative-Countrys. 2000 veröffentlichte der Singer-Songwriter aus North Carolina sein Debüt „Heartbreaker“. Ein Jahr später folgte mit „Gold“ der kommerzielle Durchbruch, nicht zuletzt dank der kurz nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 veröffentlichten Single „New York, New York“. Neben seinen zahlreichen Studioalben ist Ryan Adams als Autor aktiv – und ist sich auch für augenzwinkernde Cover-Platten nicht zu schade: 2015 interpretierte er Taylor Swifts Erfolgsalbum „1989“ in Gänze.


Ryley Walker

Seit den frühen 2010er Jahren verzaubert der aus Illionois stammende Singer/Songwriter Ryley Walker alle, die es hören wollen, mit seiner soliden Stimme und folkigen Gitarrenklängen. Seine Musik ist geprägt von Indie-Folk, Psychedelic-Rock und Blues, in seinen Texten verarbeitet er Ängste und persönliche Traumata. Den Humor verlieren tut Ryley Walker dabei allerdings nie. Seine selbstironische Art sei typisch für den mittleren Westen der USA, sagt er.


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