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Wallis Bird

Seit ihrem Debüt „Spoons“ (2007) überwindet Wallis Bird die Klischees von der zarten Liedermacherin, die im Singer-Songwriter-Genre sonst üblich sind. Stattdessen hat die irische Wahlberlinerin in den letzten zehn Jahren einen Genre-Mix aus verletzlichem Folk und treibendem Funk entwickelt, der auf ihrem 2016 veröffentlichten fünften Album „Home“ seinen bisherigen Höhepunkt erreichte. Als Kind hat Wallis Bird bei einem Rasenmäherunfall den kleinen Finger verloren – ein Faktor, der zu ihrem ungewöhnlichen Gitarren-Stil beiträgt.


Wand

Das Psychedelic-Rock-Quintett Wand aus Los Angeles hat seine Wurzeln tief im US-amerikanischen Garage-Rock-Revival: Frontmann Cory Hanson und Schlagzeuger Evan Burrows sind Mitglieder in Ty Segalls Live-Band The Muggers, all ihre Alben erschienen auf dem Szene-Label Drag City Records.

Die ersten drei Alben von den sehr produktiven Wand erschienen innerhalb von nur einem Jahr. Im Jahr 2017 war ihr viertes Album "Plum" ByteFM Album der Woche.


The War On Drugs

Adam Granduciel zog 2003 aus Oakland, Kalifornien nach Philadelphia und musizierte dort mit Kurt Vile erstmals unter dem Namen „The War On Drugs“. Granduciel und Kurt Vile bildeten das Herz der Band, bis Vile die Band 2008 verließ, um auf Solo-Pfaden weiterzuziehen. Seit 2008 sind Dave Hartley, Robbie Bennett und Schlagzeuger Mike Zanghi The War On Drugs. Ihr Debüt „Wagonwheel Blues“ erschien wenig später auf Secretly Canadian. Seitdem lastete ein kleiner Fluch auf der Band, die gerne als „the band Kurt Vile used to be in“ bezeichnet wurde.

The War On Drugs haben die Gabe, Country mit Elektronik, Blues und Stadionrock zu mischen. Und das auf eine so unprätentiöse Weise, dass ihre Alben wie „Slave Ambient" oft wie ein einziger langer Song klingen. Als „The perfect music for roadtrips“ wird die Musik von The War On Drugs oft beschrieben, und das hat durchaus seinen Grund. Würde man die Pancake-Tour quer durch die Vereinigten Staaten machen, auf den schier endlosen Straßen durch die sich langsam, aber stetig verändernden Landschaften. Ihre Alben sind inspiriert von der klassischen amerikanischen Rockmusik, von Bruce Springsteen, Bob Dylan, Tom Petty und Neil Young. Das sind die Koordinaten, zwischen denen sich The War On Drugs bewegen, allerdings immer wieder mit Schlenkern in Richtung Krautrock, Shoegaze oder Synthiepop.

 

 


Wargirl

Weil das Konzept einer vierköpfigen Band mit männlichem Leadsänger langweilig war, entschied sich Matt Wignall es anders zu machen. Und daher besteht seine Band Wargirl neben ihm an der Gitarre auch aus zwei Perkussionisten, einer Bassistin, einer Keyboarderin und der Leadsängerin Samantha Parks. Als Produzent war Wignall schon für Songs der Cold War Kids oder Mando Diao verantwortlich, mit dem selbsbetitelten Debüt von Wargirl zeigt er, dass seine eigene erfrischende Mischung aus Soul, Psychedelia, Funk und Garage-Rock ebenfalls gut ankommt. Die heterogene Zusammensetzung der Gruppe hört man auch ihrer Musik an.


The Wave Pictures

The Wave Pictures sind eine in London ansässige Indie-Pop-Band, die 1998 im nordenglischen Wymeswold von David Tattersall (Gesang, Gitarre), Franic Rozycki (Bass) und Hugh J. Noble (Schlagzeug) unter dem Namen Blind Summit gegründet wurde. Als Jonny Helm Noble ersetzte, benannte sich die Band in The Wave Pictures um und begann, in Eigenregie Aufnahmen auf CD-R zu veröffentlichen.

Anfänglich unter dem Einfluss von ihren Förderern Herman Düne und der Band The Mountain Goats stehend, nahmen The Wave Pictures unter Lo-Fi-Bedingungen wortreiche Lieder auf, die von Tattersalls Erzähltalent und Wortwitz lebten. Als Moshi Moshi die Band 2007 unter Vertrag nahm, wurden die Aufnahmen graduell professioneller, wobei die Band es immer vorgezogen hat, unter Live-Bedingungen aufzunehmen. Häufig herangezogene musikalische Referenzen waren zu dieser Zeit Jonathan Richman und Darren Hayman von der Band Hefner, mit dem die Band auch zusammengearbeitet hat.

Immer wieder haben The Wave Pictures danach ihr Soundgewand verändert. David Tattersalls Gitarrensoli nahmen mit der Zeit immer mehr Raum ein; die Band nahm Einflüsse sowohl aus westafrikanischer Musik und Country auf und machte Blues-inpirierte Aufnahmen im Vintage-Studio von Billy Childish.


Wayne Graham

Wayne Graham wollen, dass Ihr eines wisst: Sie sind eine Band, keine Person. Die zwei Brüder Hayden und Kenny Miles aus Kentucky wurden in eine liebevolle, musikalische Familie hineingeboren und lernten von jedem ein bisschen was. Die Band nach ihren beiden Großvätern Wayne und Graham zu benennen, lag da nahe. Zusammen machen Wayne Graham eine erdige Mischung aus Rock, Folk, Blues, Americana und modernem Country.


The Weather Station

Seit dem Jahr 2006 perfektioniert Tamara Lindeman alias The Weather Station ihren reduzierteren Klang, der sich aus sanftem Gesang und gezupfter Gitarre zusammensetzt. Sie hat sich auf komplexe Folk-Songs spezialisiert, in denen sie ihr Innerstes ungefiltert offenlegt – und gleichzeitig den HörerInnen den Spiegel vorhält. 2017 hat The Weather Station ihr selbstbetiteltes viertes Album auf dem Label Paradise Of Bachelors veröffentlicht.


Web Web

Web Web - Das sind Roberto di Gioia, Tony Lakatos, Christian von Kaphengst und Peter Gall. Als klassisch ausgebildete Musiker sind die vier längst Urgesteine der deutschen Jazzszene und experimentieren heute gerne miteinander. So haben Web Web ihr erstes Studioalbum „Oracle“ innerhalb eines Tages aufgenommen und nur unbearbeitete Erstaufnahmen verwendet.


The Wedding Present

The Wedding Present wurde 1985 von David Gedge (Gesang, Gitarre), Keith Gregory (Bass), Shaun Charman (Gesang, Schlagzeug) und Peter Slowoka (Gitarre) in Leeds gegründet. Das einzige feste Mitglied der Band ist seitdem jedoch der Sänger und Songwriter David Gedge.

Die wechselnde Besetzung ist wohl mitverantwortlich für den sich ständig weiterentwickelnden Sound von The Wedding Present. Auf dem Debütalbum „George Best“, erschienen 1987, stand die Musik von Gedge und seinen Mitstreitern noch fest in der Tradition des britischen Indie-Rocks, doch spätere Werke wie Seamonsters (1991) oder „Take Fountain“ (2005) verschrieben sich auch stilistischen Experimenten mit Post-Rock und Post-Punk.

Das 2016 erschienene Doppelalbum „Going, Going...“ ist Gedges wohl ambitioniertestes Album. Es handelt sich dabei um ein multimediales Konzeptalbum über eine Reise durch Nordamerika, die Gedge vier Jahre zuvor mit der Photographin Jessica McMillan gemacht hatte. Auf dieser Reise entstanden auch die 20 Kurzfilme, die die Songs auf „Going, Going...“ begleiten.


The Weeknd

The Weeknd ist ein kanadischer R&B-Sänger, Musikproduzent und Komponist. Der am 16. Februar 1990 in Toronto, Ontario als Abel Makkonen Tesfaye geborene Künstler gehört zu den erfolgreichsten Genre-Vertretern. Er hatte international mehrere Nummer-Eins-Hits, deren erfolgreichster „Starboy“ aus dem Jahr 2015 ist, für den er mit dem französischen Produzenten-Duo Daft Punk zusammenarbeitete.

Mit den drei selbst veröffentlichten Mixtapes „House Of Balloons“, „Thursday“ und „Echoes Of Silence“ machte The Weeknd 2011 auf sich aufmerksam. Mit thematisch und musikalisch zugleich düster-morbidem und verletzlichem R&B mit Falsett-Gesang füllte Tesfaye eine Nische, die den Nerv der Hörerschaft traf, was ihn schnell zum Star machte. Sein reguläres Album-Debüt „Kiss Land“ (2013) ging sowohl in den kanadischen als auch den US-amerikanischen Charts an Platz 2; die beiden Nachfolger „Beauty Behind The Madness“ (2015) und „Starboy“ (2016) landeten in beiden Ländern an der Chartspitze. 2018 veröffentlichte The Weeknd überraschend die EP „My Dear Melancholy“.

Im Jahr 2019 erschienen „Lost in the Fire“, eine Kollaborations-Single mit dem französischen DJ Gesaffelstein, und eine durch die Serie Game Of Thrones inspirierte Single mit SZA und Travis Scott („Power Is Power“).


Weezer

Seit ihrer Gründung im Jahr 1992 stehen Weezer für die Verbindung von Alternative-Rock und Pop. Mit Songs wie „Buddy Holly“ und Say It Ain't So“ zog die Band um Frontmann Rivers Cuomo im Jahr 1994 in die Charts ein, ihr selbstbetiteltes, „blaues“ Debüt war eine der erfolgreichsten Rock-Platten der 1990er-Jahre. War der Nachfolger „Pinkerton“ (1996) noch von emotionaler und introspektiver Natur, kehrten Weezer mit ihrem „grünen Album“ (2000) und Hits wie „Island In The Sun“ wieder in die Pop-Charts zurück.


Wendy Carlos

Wendy Carlos (14. November 1939 als Walter Carlos in Pawtucket) ist eine US-amerikanische Musikerin und Komponistin. Als eine der ersten Komponistinnen für Synthesizer gilt sie als Pionierin der elektronischen Musik und ist vor allem bekannt für ihre Filmmusik und Adaptionen klassischer Werke.

Im Alter von zehn Jahren begann Wendy Carlos, zu komponieren und baute als Teenager ihren ersten Computer. Sie schloss die Universität 1962 mit Abschlüssen in Physik und Musik ab, bevor sie Mitte der 1960er-Jahre Film-Scores zu produzieren anfing und auch mit Leonard Bernstein kollaborierte. Sie arbeitete mit Robert Moog an der Entwicklung von Synthesizern und nahm mit einem modularen Moog-Synthesizer 1968 das Album „Switched On Bach“ auf, das mit elektronischen Johann-Sebastian-Bach-Interpretationen als Überraschungserfolg in den Billboard-Top-Ten landete.

Zu Carlos' bekanntesten Werken gehören die Soundtracks zu den Filmen „Clockwork Orange“, „Shining“ und „Tron“. Seit 1972 lebt Wendy Carlos offiziell als Frau, veröffentlichte aber bis einschließlich 1979 unter dem Namen Walter Carlos.


Weval

Weval ist ein niederländisches Electro-Duo. Die Mitglieder Harm Coolen und Merijn Scholte Albers lernten sich 2010 in Amsterdam kennen, da beide in der dortigen Filmindustrie tätig waren.

Als Coolen und Scholte Albers feststellten, dass sie eine gemeinsame Vorliebe für das Hören und Schaffen von elektronischer Musik teilen, entschieden sie sich zusammen das Produzenten-Duo Weval zu formen. Die Arbeit der beiden mündete 2016 in einem selbstbetitelten Debütalbum.

Das Duo erzeugt in seiner Musik einen tanzbaren aber unaufdringlichen House-Sound, der immer wieder mit organischen Instrumenten ergänzt und bereichert wird – etwa einem „echten“ Schlagzeug oder Orgelklängen. Mit diesem Mix zollen Weval ihren unterschiedlichen musikalischen Präferenzen Tribut. Während Coolen neben House auch Jazz zu seinen Einflüssen zählt, orientiert sich Scholte Albers an Trip-Hop und Rock. Im Sound von Weval treffen die unterschiedlichen Hintergründe beider Mitglieder aufeinander und verschmelzen zu einer stimmigen Mischung aus Indietronica und House.


Weyes Blood

Hinter Weyes Blood verbirgt sich die amerikanische Indie- und Folkmusikerin Natalie Mering. Mering wurde am 11. Juni 1988 geboren und stammt aus Santa Monica, Kalifornien. Inzwischen lebt die Musikerin in New York.

Ihren Künstlernamen entlieh Mering dem Roman „Wise Blood“ von Mary Flannery O’Connor aus dem Jahr 1952. Vor der aktuellen Variante verwendete sie die Schreibweise Weyes Bluhd. Mering gab sich den Spitznamen im Alter von 15 Jahren, um gegen ihre religiöse Erziehung zu rebellieren. In dem Roman gründet der Soziopath Hazel Motes eine Anti-Christus-Kirche, die sämtliche Grundfesten des Christentums negiert.

Das Debütalbum von Weyes Blood „The Outside Room“ erschien 2011. Die Basis für ihre Folksongs liefern Schlagzeug, Bass, Klavier und Gitarre. Immer wieder lässt Mering allerdings schrille Orgel- und Synthesizerklänge oder Störgeräusche in ihre Musik einfließen, die einen Kontrast zur warmen Grundstimmung der Lieder bilden. Charakteristisch für Weyes Blood ist Merings klarer, voluminöser Gesang. 2017 veröffentliche Weyes Blood mit dem amerikanischen Musiker Ariel Pink die gemeinsame EP „Myths 002“.


White Fang

White Fang sind eine US-amerikanische Garage-Rock-Band, die 2005 von den Schulfreunden Erik Gage, Kyle Handley, Jimmy Leslie und Chris Uehlein in Portland, Oregon gegründete würde. Mit „Pure Evil“ veröffentlichte das Quartett 2008 sein erstes Album. White Fang sind seit 2004 in Los Angeles ansässig und veröffentlichen ihre EPs und Alben über Burger Records sowie Gnar Tapes, ein von Sänger Erik Gage gegründetes Indie-Label.

White Fang bezeichnen sich scherzhaft als die dämlichste Band der Welt. In ihren Lyrics thematisieren sie meist humorvoll den Konsum von Marihuana, Alkohol und anderen Rauschmitteln. Ihr Gemisch aus Garagenrock, Punk, Psychedelic Rock und Noise bezeichnet die Gruppe als „Chunk Rock“. Als wichtige Inspiration für ihre Attitüde, bei der es stets darum geht, sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen, bezeichnen White Fang die Comedy-Cartoon-Serie South Park, die humoristische Rockband Ween sowie das Horrorcore-Rap-Duo Insane Clown Posse.

White Fang schrieben und drehten eine Pilotfolge einer eigenen TV-Serie namens „Gnarnia“, die 2018 auf Comedy Central ausgestrahlt wurde. Im selben Jahr veröffentlichte die Band mit „Still Stupid“ eine EP über Gnar Tapes.


White Wine

Was macht man, wenn einem drei Bandprojekte noch nicht reichen? Richtig, man gründet Band Nr. 4, die am besten genau das umsetzt, was man wirklich möchte. So ging es jedenfalls Joe Haege, Sänger der Band 31Knots und Tour-Mitglied von The Dodos und Menomena, als er gemeinsam mit Fritz Brückner und Christian Kühr White Wine gründete.

Bei dem Leipziger Trio trifft Indierock-Brachialität auf LoFi-Emotionalität und theatralische Arrangements. 2016 war „Who Cares What The Laser Says?“, das Debütalbum von White Wine, Album der Woche bei ByteFM.


The Who

The Who wurde 1964 in London von Pete Townshend (Gitarre, Gesang, Keyboard), Roger Daltrey (Gesang, Gitarre), John Entwistle (Bass, Gesang) und Keith Moon (Schlagzeug) als Schulband gegründet und war in den 60er und 70er Jahren eine der bedeutendsten Rockbands, die Großbritannien zu bieten hatte. Sie waren Vertreter der Mod-Bewegung und beeinflussten Bands wie The Clash oder The Jam. Nach dem Tod von Keith Moon und John Entwistle sind nun noch der Pete Townshend und Roger Daltrey aus der Ursprungsbesetzung übrig geblieben.

Ihr erstes Album „My Generation" erschien im Dezember 1965. Weitere Studioalben sowie Live-Alben folgten. Besonders die Rockopern bzw. Konzeptalben wie „Tommy" oder 1973 „Quadrophenia", welche The Who produzierten, waren prägend für die nachfolgende Musikgeschichte. Der Stil von The Who wurde von Künstern wie David Bowie („The Rise And Fall Of Ziggy Stardust") oder Pink Floyd („The Dark Side Of The Moon) nachgeahmt.

Auf die Tour mit „Quadrophenia" folgte eine kreative Pause und Soloprojekte der einzelnen Mitglieder. Vor allem Townshend hatte zu dieser Zeit mit Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen. 1983 löste sich die Band offiziell auf.


Who Made Who

Who Made Who (auch bekannt unter dem Namen WhoMadeWho) sind ein Indietronica-Trio aus Kopenhagen. Die Band wurde 2003 von Gitarristen Jeppe Kjellberg, dem Sänger und Bassisten Tomas Barfod und dem Schlagzeuger Tomas Høffding gegründet. Im Januar 2018 ist das sechste Album von Who Made Who namens „Through The Walls“ erschienen.


Why?

Why? ist ein seit 2004 bestehendes Indie-Pop- und HipHop-Quartett aus Berkeley, Kalifornien, das aus dem 2003 gestarteten Soloprojekt des Sängers und Rappers Yoni Wolf hervorging. Neben Yoni Wolf besteht die Gruppe aus dessen Bruder Josiah Wolf (u. a. Schlagzeug), Doug McDiarmid (u. a. Keyboard, Synthesizer, Piano ) und Matt Meldon (u. a. Gitarre, Bass). „Elephant Eyelash“, das erste Album von Why?, erschien 2005 über das US-amerikanische Independent-Label Anticon, welches von Yoni Wolf mitgegründet wurde.

Why? kombinieren leichtfüßigen Indie-Pop mit abseitigen Rap-Parts, HipHop-Beats und häufig sphärisch wabernden Synthie-Sounds. Weitere wichtige Einflüsse auf die Musik der Gruppe sind Avant-Pop, Folk, Psych-Rock und Ambient. Über seine Texte sagt Hauptsongwriter Yoni Wolf, dass er sie zumeist schreibe, wenn er sich in schwer kontrollierbaren Bewusstseinszuständen, wie beispielsweise im Halbschlaf, befinde. Auf diese Weise, so Wolf, wären sie „authentischer“ und „weniger gewollt“, da in diesen Zuständen das Ego keine allzu große Rolle spiele.

Im Jahr 2019 war „Aokohio“, das sechste Studioalbum von Why?, Album der Woche bei ByteFM. Die LP – ein audiovisuelles Gesamtkunstwerk – ist in sechs Abschnitte gegliedert, die allesamt von aufwändigen Musikvideos begleitet werden. 


Wilco

Wilco sind eine 1994 in Chicago gegründete Rockband, die aus Jeff Tweedy (u. a. Gesang, Gitarre, Bass), John Stirratt (Bass), Mikael Jorgensen (Tasteninstrumente), Nels Cline (Gitarre), Pat Sansone (u. . Gitarre, Keyboard) und Glenn Kotche (Schlagzeug) besteht.

Während ihre ersten beiden Alben „A.M.“ (1994) und „Being There“ (1996) dem Alternative Country zugerechnet werden können, wandten sich Wilco spätestens ab 2001 zusätzlich anderen Genres zu. Insbesondere ihr Album „Yankee Hotel Foxtrot“(das nach einigen Streitigkeiten mit der Warner Music Group offiziell im Jahr 2002 erschien – erst ein Jahr nach seiner Fertigstellung) gilt als Zäsur in der Bandgeschichte von Wilco. Hier präsentierte sich die Gruppe erstmalig in einem experimentelleren Sound-Gewand, welches sich aus Psychedelic-, Experimental- und Art-Rock-Einflüssen zusammensetzte.

„Yankee Hotel Foxtrot“ gilt als eines der wichtigsten Indie-Alben der Nullerjahre und ist die kommerziell erfolgreichste Platte von Wilco. Sie brachte der Band zudem zwei Grammy Awards ein. Wilco zählen zu den umjubeltsten zeitgenössischen Alternative-Acts. Diverse KritikerInnen betonen die Gabe der Band, konstant interessante Alben herauszubringen. Zahlreiche Bands, darunter The National, The Wallflowers und Cherry Ghost, gaben zudem an, Wilco-Fans zu sein. Wilco veröffentlichten ihr elftes Studioalbum „Ode To Joy“ im Jahr 2019.


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