Alice Coltrane

Alice Coltrane Bild: Alice Coltrane auf dem Cover ihres Albums „Journey in Satchidananda“ (1971)

Alice Coltrane (*1937 in Detroit als Alice McLeod) war eine US-amerikanische Jazz-Musikerin, Arrangeurin und Komponistin. Die Harfenistin und Pianistin veröffentlichte Alben als Bandleaderin zwischen 1968 und 1978, arbeitete mit ihrem Mann, dem Saxofonisten John Coltrane und nahm später spirituelle Musik auf. Sie starb 2007 in Los Angeles. Sie ist die Mutter des Saxofonisten Ravi und des DJs Oranyan Coltrane.

Alice Coltrane studierte klassische Musik, aber auch Jazz unter Bud Powell. Sie wurde Teil der Detroiter Jazz-Szene als Pianistin und Bandleaderin. In den frühen 1960er-Jahren lernte sie Saxofon-Ikone John Coltrane kennen, den sie 1965 heiratete. Das spirituelle Interesse des Paares an indischer Philosophie schlug sich auch musikalisch nieder; zunächst gemeinsam, als Alice in Johns Band einstieg; nach dessen Tod auch auf Solo-Alben wie „Ptah, El Daoud“ (1971), auf dem Coltrane unter anderem mit Joe Henderson and Pharoah Sanders arbeitete.

Ab den 1980er-Jahren nahm Alice Coltrane im von ihr gegründeten Ashram Meditationsmusik auf, die in Teilen 2017 kommerziell als „The Ecstatic Music of Alice Coltrane Turiyasangitananda“ erschien. Unter anderem Paul Weller und Flying Lotus zollten ihr musikalischen Tribut.

 



Alice Coltrane im Programm von ByteFM:

Was ist Musik

King – wo sind deine Leute heute?

(30.03.2008 / 20 Uhr)
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Sie steht an der Schnittstelle zwischen Nu Soul, HipHop und Spoken Word Poetry und von dieser Ursula Rucker wollte ich wissen, ob und wenn ja, wie die Stimme und die Rhetorik von MLK in die Gegenwart wirkt. Unterlege Alice Coltrane Battle at Armageddon Universal Consciousness Verve O-Ton Rucker 1 Übersetzung: Ja, klar bedeuten es mir noch etwas. // Aber es macht mich auch traurig, weil es heute nicht mehr genug solcher Leute gibt, Martin Luther King, Malcolm X, Coretta King, Betty Shabazz und all diese Leute. Sie fehlen einfach. Als Alice Coltrane starb, da fragten wir uns: wer soll jetzt so eine Musik machen? Wer soll so abenteuerlich experimentieren mit Worten und Sounds? // Ich bräuchte ein paar mehr Leute, die mich begleiten, um Dinge wirklich zu verändern. (1.30 Ende So we can change things) Alice Coltrane Alice Coltrane, “Battle at Armageddon” aus dem Album „Universal Consciousness“ von 1971. Ursula Rucker vermisst Figuren wie Alice Coltrane und einen Begriff wie „Universal Consciousness“ würde sie sich wohl zu eigen machen, auch wenn er problematisch ist.

Flying Lotus - "Until The Quiet Comes"

(24.09.2012)
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Erwähnenswert sind die Basslinien, die seiner Blutsverwandschaft zum Jazz alle Ehre machen, schließlich ist er um ein paar Ecken mit Alice Coltrane, Pianistin und Ehefrau der Legende John Coltrane verwandt. Atmosphärisch erscheint es weit, nichts für Disco des Vertrauens.

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Helene Conrad

(28.08.2017 / 15 Uhr)
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Alice Coltrane war eine umstrittene Musikerin. Nicht etwa, was ihren Freejazz-Stil anging, sondern als Nachlassverwalterin von ihrem Mann, dem Saxophonisten John Coltrane. Vor allem für ihre Remixe, die sie Jahre nach dem Tod ihres Mannes veröffentlichte, wurde sie von Fans kritisiert. // Unter anderem der frühe Verlust ihres Mannes brachte sie zum Hinduismus und damit auch die musikalische Auseinandersetzung von Free-Jazz mit indischen Elementen. Alice Coltrane wäre gestern 80 Jahre alt geworden. Im ByteFM Magazin erinnern wir an ihr Leben. Außerdem gibt es Musik vom neuen Album der Woche von ByteFM, das von The Surfing Magazines kommt.

ByteFM Session #311: Skinny Pelembe

(26.09.2019)
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Skinny Pelembe zu Gast bei ByteFM Der in Johannesburg geborene Brite Doya Beardmore alias Skinny Pelembe steht für eine Fusion verschiedener Stile, die ihre Inspiration sowohl bei Vorbildern wie Alice Coltrane als auch Beat-Bastlern wie Madlib sucht, dabei jedoch stets auf Eigenständigkeit bedacht ist.

ByteFM Mixtape

taz

(01.08.2008 / 17 Uhr)
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Noch mehr wäre natürlich noch besser: drei stellen wir vor. Dubstep schlägt die Brücke zu Techno, wir demonstieren es. Und: die Coltranes. Alice Coltrane passt zu Berliner Techno, ihr Cousin Flying Lotus zu Dubstep. Und über den Übervater John Coltrane ist ein neues Buch erschienen.

Soulsearching

(10.03.2010 / 19 Uhr)
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Flying Lotus' "Cosmagramma" ist ein einziger Trip. Jazz und HipHop Electronics outta space, Tante Alice Coltrane läßt aus dem Orbit grüßen ! Gil Scott-Heron, Billy Love & Theo Parrish, Curtis und James begleiten den Trip.

ByteFM Magazin

5K HD & Celeste zu Gast

(20.09.2019 / 10 Uhr)
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Später im College jammte sie zusammen mit Freunden und coverte Funk- und Jazz-Standards, so zum Beispiel von Sly And The Family Stone oder Alice Coltrane, die neben Größen wie Aretha Franklin, Billie Holiday und Ella Fitzgerald zu ihren direkten Vorbildern zählen.

ByteFM Magazin

Sasami & Skinny Pelembe zu Gast

(19.09.2019 / 15 Uhr)
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Der in Johannesburg geborene Brite Doya Beardmore – so sein richtiger Name – steht für eine Fusion verschiedener Stile, die ihre Inspiration sowohl bei Vorbildern wie Alice Coltrane, als auch Beat-Bastler-Legende Madlib sucht, dabei jedoch stets auf Eigenständigkeit bedacht ist.

Ein Topf aus Gold

Take Some Time Out

(27.11.2018 / 18 Uhr)
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Zu hören gibt es darum: Jazz-inspirierte Stücke aus New York, aus London und aus Montreal, dazu Rauheres aus No Wave und Post-Punk. Mit Alice Coltrane, Girl Gaze, The Durutti Column, UT, Bush Tetras und dem Brownswood-Label aus London.

Elevator Music

mit Tan Le Racoon

(25.10.2016 / 23 Uhr)
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Nun ja, zumindest gibt es uns Anlass, die Stooges, Mick Farren, Edgar Broughton oder James Williamson zu spielen. Der Bogen zu Alice Coltrane ist da schnell gespannt. Ansonsten gibt es José González & The Göteborg String Theory, Freunde wie Cub & Wolf, Jenny Apelmo oder Dino Joubert zu hören.

Soulsearching

(03.04.2011 / 19 Uhr)
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Tief gehender Gesang aus Dänemark vermischt mit erstklassigen Jazz Vocals aus USA, Ali Farkas Kora im Rerub trifft Alice Coltrane in Space und Kieran Hebden lädt erneut zum Tanz. Ame verneigen sich vor Carl Craig, eine 18-jährige Engländerin verzaubert und am Ende heißt die Antwort auf die Frage "What Can You Do For Me?

Erdenrund

Von Korsika nach Detroit

(25.10.2017 / 14 Uhr)
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Von E Cardelline bis Alice Coltrane. Urlaubssondersendung! Ich bin auf Korsika. Foto: Pole

Me Myself & Why

Improvisierte Musik

(09.05.2017 / 22 Uhr)
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Heute mit neuen Klängen von ua. Eric Schaefer, Alice Coltrane und der Jonas Winterhalter Big Band. Am Mikrofon ist wie immer für Euch Frank Witzel.

Standard

Jazz xx 2

(15.10.2016 / 14 Uhr)
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Von der Harfe bis zum Piano sowie über den Gesang bis zum Blasinstrument, in der heutigen Ausgabe stehen wieder die Frauen im Vordergrund. U.a. mit Einspielungen von Mary Lou Williams, Dorothy Ashby, Clora Brynt, Alice Coltrane, Nina Simone, Shirley Horn, Ethel Ennis, Sarah Vaughan und Monica Zetterlund.

Me Myself & Why

Rambling Boy

(22.07.2014 / 22 Uhr)
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Genau fünfzig Jahre lang spielte er als Bandleader und Sideman mit den wichtigsten Musikern des Jazz, von Archie Shepp und Alice Coltrane über Keith Jarrett, Ornette Coleman bis zu Carla Bley und Bill Frisell. Me Myself and Why wirft einen Blick auf die vielfältigen Produktionen Hadens, seine Herkunft, sein Erbe und natürlich sein unnachahmliches Kontrabass-Spiel.

Me Myself & Why

Spiritual Jazz Erster Teil mit Frank Witzel

(27.05.2014 / 22 Uhr)
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Im ersten Teil an diesem Dienstag werden vor allem Musiken aus den 1960iger Jahren gespielt, in denen zum ersten Mal versucht wurde, den Begriff der Spiritualität neu und vor allem musikalisch zu fassen: John und Alice Coltrane, Pharoah Sanders, Albert Ayler, Sun Ra und Stanley Cowell stehen hier im Mittelpunkt.

Bodega

Flying Lotus Special mit Falko Luniak

(07.05.2010 / 22 Uhr)
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In dieser Ausgabe von Bodega geht es um Steven Ellison, Neffe von John und Alice Coltrane, besser bekannt als Flying Lotus. Sein 2006er Debutalbum "1983“ verrät das Geburtsjahr des DJ und Produzenten.

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