Dead Moon

Dead Moon Bild: Dead Moon live (Foto: Sean Mason from Austin, Texas, USA / CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0))

Dead Moon waren ein von 1987 bis 2006 aktives US-amerikanisches Garage-Rock-Trio aus Portland. Seine Mitglieder waren Fred Cole (Gesang, Gitarre), seine Ehefrau Kathleen „Toody“ Cole (Bass, Gesang) und Andrew Loomis (Schlagzeug). „In The Graveyard“, das Debütalbum der Gruppe, erschien im Jahr 1988.

Dead Moon spielten eine wilde Mischung aus Punk, Rock ’n’ Roll und Country, stets mit einem dreckigen Lo-Fi-Garage-Sound. Bevor sie Dead Moon gründeten, waren alle drei Mitglieder in anderen Rock- und Punk-Bands aktiv gewesen. Enttäuscht vom Musikbusiness, beschlossen sie, ihre Platten selbst zu produzieren und über das bandeigene Label Tombstone Records zu vertreiben – ein Vorhaben, das sie bis beibehielten, bis sie vom deutschen Indie-Label Music Maniac Records entdeckt wurden, das ab 1991 ihre Platten veröffentlichte. Dead Moon tourten daraufhin einige Male durch Europa, wobei die Live-Alben „Live Evil“ (1990 in Stuttgart aufgenommen) und „Hard Wired in Ljubljana“ (1997) entstanden. Ihre erste US-Tour absolvierten sie erst Mitte der 90er-Jahre. 2006 wurde der Dokumentarfilm „Unknown Passage: The Dead Moon Story“ veröffentlicht, der in diversen Indie-Kinos gezeigt wurde. Im Jahre 2016 starb Schlagzeuger Andrew Loomis. Fred Cole erlag im folgenden Jahr einer Lebererkrankung. 

Im Jahr 2020 erschien mit „Dead Moon: Off The Grid“ ein Buch, das in Wort und Bild die Geschichte der Band dokumentiert. Anlässlich dessen beschäftigte sich ByteFM-Moderator Gregor Kessler in einer Ausgabe seiner Sendung Schliemanns Soundbox mit Dead Moon.



Dead Moon im Programm von ByteFM:

Schliemanns Soundbox

Dead Moon: Off The Grid

(12.07.2020 / 17 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Dead Moon, Portlands Lo-Fi-Garage-Rock-Trio, hat und hatte nicht einfach Hörer*innen. Zu wem diese Musik sprach, der oder die wurde Fan, störte sich keinen Deut am gleichbleibenden Sound der Platten, lief Jahr für Jahr wieder zu den Konzerten, während deren jede*r fühlte: Hier brennt etwas.

Schliemanns Soundbox

Dagger Moon: RIP Andrew Loomis (Dead Moon)

(21.04.2016 / 13 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Das Schlimmste? Wenn die Kinder vor den Eltern gehen. Nun war Dead Moon Drummer Andrew Loomis nicht der Sohn von Fred und Toody Cole, den älteren zwei Drittel der Band, biologisch aber hätte er es sein können.

taz.mixtape

Haiyti, Dream Wife, Jessy Lanza, Bongo Flava, Washington, Dead Moon

(24.07.2020 / 17 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Das schön aufgemachte Buch mit Interviews, Fotos und Illustrationen beleuchtet den Do-It-Yourself-Kosmos der US-Kaputtrock-Combo Dead Moon. Hier brennt etwas.

Schliemanns Soundbox

Dead in the Saddle: RIP Fred Cole

(30.11.2017 / 13 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
„Music Too Tough To Die“ steht auf der Rückseite früher Dead Moon Platten, und wie viel Wahrheit darin steckt, geht uns erst jetzt auf, da Fred Cole tot ist. Das Mindeste was Schliemanns Soundbox tun kann, ist eine Stunde mit der, nun ja, unsterblichen Musik des Mannes zu füllen, angefangen von den mittleren Sechzigern und den Weeds, bis hin zu Songs, die Fred und seine Frau Toody noch vor gar nicht langer Zeit als Duo auch auf deutschen Bühnen spielten.

taz.mixtape

Trikont, Princess Nokia, Ian Svenonius, Bishop-Brüder, Pharoah Sanders, Fred Cole

(17.11.2017 / 17 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Julian Weber erlebt beim einzigen Deutschlandkonzert von US-Saxofonlegende Pharoah Sanders sonore Standfestigkeit, unkaputtbaren Spirit, hymnische Intensität, dichte Tremoli und Staccati, Growls und Cries. Unterm Strich steht der Nachruf auf Fred Cole, Gründer der US-Garagen-Band Dead Moon.

- Uhr
ab Uhr
Aktueller Titel:
 
Davor lief:
 
 
 
 

Artists A - Z

0
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z