Ezra Furman

Ezra Furman Bild: Ezra Furman

2006 gründete Ezra Furman an der Tufts University, Massachusetts, seine erste Band – für die sein Name direkt Pate stand: Ezra Furman & The Harpoons. Bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2011 veröffentlichte das Quartett drei zwischen Indie-Rock und -Folk määndernde Alben. Ein Jahre später folgte Ezra Furmans erstee im Alleingang produzierte Platte „The Year Of No Returning“ – der Anfang einer ertragreichen Solokarriere. Im Februar 2018 veröffentlichte er sein siebtes Soloalbum „Transangelic Exodus“.



Ezra Furman im Programm von ByteFM:

Was ist Musik (18. Februar 2018)

Transangelischer Transformer – Wer ist Ezra Furman?
"My Body was made this particular way", mein Körper wurde auf diese spezielle Art gemacht, singt Ezra Furman 2015 und bedient sich im musikalischen Katalog von Glam-Pop, ein bisschen Bolan, ein bisschen Bowie, ein bisschen Reed. Der US-Künstler Ezra Furman bezeichnet sich selbst als gender-fluid und bisexuell und schreibt gerade ein Buch über Lou Reeds "Transformer". Im Mojo-Magazin formuliert Ezra Furman Anfang 2018 gewisse Parallelen zwischen sich und seinem Objekt. "Als ich das Buch schrieb, habe ich festgestellt: - dass ich bald dreißig werde, - dass ich mit meiner Musik gerade den kommerziellen Durchbruch schaffe, - dass ich meine alte Band hinter mir gelassen habe, - dass ich mich als queer geoutet habe und als Jude! Dass alles habe ich gemeinsam mit diesem Typen." Mehr über diesen Typen Ezra Furman und sein neues Album "Transangelic Exodus". Und das sagen die anderen. Jan Paersch in der taz: "In der Windschutzscheibe spiegeln sich die Scheinwerfer der entgegenkommenden Autos. Ein gehetzter Blick aus kajalumrandeten Augen in den Rückspiegel. Diese Szene in Schwarz-Weiß ist festgehalten auf dem ­Cover von Ezra Furmans "Transangelic Exodus". Das neue Album des Chicagoer Songwriters ist ein schlafloser Roadtrip quer durch Amerika, immer entlang der gelben Straßenmarkierungen. Furman, der sich stets von Filmemachern und Schriftstellern hat inspirieren lassen, sieht sein neues Werk mehr als Roman denn als Konzeptalbum, halb Fiktion, halb Autobiografie. In dieser "queer outlaw saga" geht es um einen Engel, der von der Regierung verfolgt wird. Im Krankenhaus hat er sich wegen seiner neu gewachsenen Flügel behandeln lassen, nun muss er mit seinem Liebhaber fliehen, denn: Die Behörden glauben, das Flügelwachstum sei ansteckend." Steffen Greiner im Musikexpress: "2016 haben wir mit Cohen und Bowie das 20. Jahrhundert beerdigt, 2017 mit Trump die Utopien des vor uns liegenden – was bleibt, ist Musik aus den Ruinen und poetische Anklage. Der Rock'n'Roll-Songwriter Ezra Furman ist auf seinem neuen Album mit Engeln auf der Flucht vor den neuen politischen Realitäten. Berlin ist eine Stadt der Engel, über die Himmel ziehen schweigsame Männern in Schwarz, die in Köpfe und über Schultern schauen, mitleiden und trösten. So zeichnete es Wim Wenders 1987 in "Der Himmel über Berlin". Seit Anbeginn sind sie da, Damiel und Cassiel, tauschen sich aus darüber, was ihnen begegnet, während sie einsam und unsichtbar unter uns und doch weit entfernt von den Menschen sind. Bis sich Damiel verliebt, sich gegen die Unendlichkeit entscheidet und für das Drama und das Glück des Menschseins. Er stürzt als Engel und schlägt auf als Mensch. In Wenders kaum bekannten Nachfolgefilm "In weiter Ferne, so nah!" wird auch der einsame Cassiel zum Menschen. Es passiert, ohne Absicht. Aber anders als Damiel findet er sich nicht zurecht im wiedervereinigten Berlin, spürt die Grenzen seiner Lebenszeit und die Lieblosigkeit der Gesellschaft allzu deutlich. "Das könnte ich sein", sagt Ezra Furman. "Ich bin ein Unfall-Mensch. Ich falle. Ich könnte ein gefallener Engel sein, hätte ich als Engel angefangen. Bisher bin ich eher ein gefallener Mensch. Ich falle täglich. Fallen mit offenen Augen, heißt es in der Bibel."


Die Welt ist eine Scheibe (14. Juli 2015)

Post-Revue für die dänische Festival-Diva. Mit Musik von Foxygen, The War On Drugs, Young Fathers, Florence & the Machine, Goat, Ezra Furman u.a.


ByteFM Mixtape (1. Juli 2015)

Wir spielen die Musik zur aktuellen Ausgabe der Abgehört Kolumne von Spiegel Online - diesmal mit den neuen Alben von Desaparecidos, Ezra Furman, Kristy And The Kraks und Thundercat.


News: Ezra Furman – „Calm Down AKA I Should Not Be Alone“ (27. Mai 2019)

Ezra Furman Wenn Ihr heute nur einen Song hört, dann diesen: Egal ob brandneu, historisch relevant oder einfach toll. Mit unserem Track des Tages stellen wir Euch täglich einen hörenswerten Song vor.


ByteFM Magazin (28. Oktober 2015)

am Nachmittag: Ezra Furman & Jan-Oliver Lange zu Gast bei Christa Herdering
Soliden Indie-Rock liefert der 29-jährige Ezra Furman mit seinem neuen Album "Perpetual Motion People", das Mitte dieses Jahres veröffentlicht wurde. Der junge Singer-Songwriter aus Chicago performt auf der Bühne oft mit rotem Lippenstift und kleinem Schwarzen. Damit wird deutlich, er ist wandelbar und will sich in keine Gender-konforme Gesellschaft einfügen. Außerdem zu Gast bei Christa Herdering: Jan-Oliver Lange vom Zeise Kino in Hamburg. Seit fast zehn Jahren findet dort monatlich der Singer Slam statt, bei dem sieben Singer-Songwriter in einer Slam-Show gegeneinander antreten. 1 Singer-Songwriter, 1 selbstgeschriebener Song, 1 Instrument und am Ende des Abends wird von Jury und Publikum gemeinsam ein Gewinner gewählt - das ist das Prinzip des Singer Slams, über den Jan-Oliver sprechen wird.


ByteFM Magazin (24. Oktober 2017)

Außerdem: Neues von Ezra Furman und Musik von !!!, Algiers, The Go-Betweens und aus unserem aktuellen Album der Woche "Screen Memories" von John Maus.


Die Welt ist eine Scheibe (20. Februar 2018)

Mit Ought, Ezra Furman, The Soft Moon, Suuns, Hookworms, The Men, The Skull Defekts, Half Japanese, Anna von Hausswolff u.a.


ByteFM Magazin (22. Oktober 2015)

Außerdem beschenken wir Euch reich mit Konzertempfehlungen: Herrenmagazin, K.Flay, Son Lux, Ezra Furman & The Boyfriends, Julia Holter, Hiatus Kaiyote und das Überjazz Festival sind dabei.


Regler rauf, Regler runter (1. Dezember 2017)

Namen gefällig? Isolation Berlin, Ought, Renata Zeiguer. Außerdem erzählt Ezra Furman, wie ihm sein jüdischer Glaube beim Musikmachen hilft.


taz.mixtape (23. Februar 2018)

Black Panther, Furman, Rhye, B&S, Circuit des Yeux
Unbehelligt von der Sklaverei. Christian Werthschulte fragt, was es bedeutet, heute schwarz zu sein: In dem Comic „Black Panther”, dem gleichnamigen Film und Kendrick Lamars Soundtrack geht es um Aushandlungsprozesse. Ich blute, aber ich lebe noch. Jan Paersch ist sehr angetan von „Transangelic Exodus”, dem fulminanten neuen Album des US-Songwriters Ezra Furman„I’m a queer for life, outlaw, outsider”, singt der Verehrer von Lou Reed. Diviam Hoffmann unterhält sich mit Mike Milosh, Kopf und Stimme des US-Soft­-Tronica-Projekts Rhye. „Das Register des Cellos hat all das – es ist männlich und weiblich, ebenso wie Stimmen dies sein können.” Musik für unbeständiges Wetter. Niedlich, keinesfalls harmlos: Die schottische Band Belle and Sebastian trotzt den Härten des Lebens auf ihrem Album „How to Solve Our Human Problems” mit Eleganz. Konstatiert Robert Mießner. Drones unter der Eisenbahn. Die US-Künstlerin Circuit des Yeux trat am Dienstag im Kölner Gewölbe auf. Das Spiel mit dem Eigentlichen und dem Gestellten ist dabei nicht ausschließlich Pop-Attitüde, meint Lars Fleischmann.


Kaleidoskop (19. Marz 2018)

Alle diese Situationen kommen im heutigen Kaleidoskop vertont vor von Tim Linghaus, Wand, Flotation Toy Warning, Ezra Furman und anderen. Dazu passend ein Song aus dem neuen, zweiten Album der Glasgower Modern Studies "Welcome Strangers". Emily Scott, Rob St. John, Pete Harvey, Joe Smillie und zahllose Mithelfer schufen musikalische Landschaften, die verfolgen.


Kaleidoskop (26. Februar 2018)

Es trauen sich u.a. Martha Ffion, Stonerpop, Haley Heyndericks, Ezra Furman und The Clientele.


taz.mixtape (2. September 2016)

Spaß haben, deprimiert sein, aber bereit für Rock ’n’ Roll. Elias Kreuzmair erlebt beim „Pop-Kultur“- Festival einen heiteren Jon Savage, die matten Indie-Popper Roosevelt und den erhitzten Ezra Furman. Da ist noch Luft nach oben.


News: Die ByteFM Jahrescharts 2018 (28. Dezember 2018)

24. Ezra Furman – „Transangelic Exodus “ Zwischen seinem letzten Album „Perpetual Motion People“ und dem Nachfolger „Transangelic Exodus“ hat Ezra Furman ein Buch über Lou Reeds „Transformer“ geschrieben.


News: 20 aus 2018: die besten Alben der ersten Jahreshälfte (2. Juli 2018)

8. Ezra Furman - „Transangelic Exodus“             Zwischen seinem letzten Album „Perpetual Motion People“ und seinem aktuellen Langspieler „Transangelic Exodus“ hat Ezra Furman ein Buch über Lou Reeds zweite Soloplatte „Transformer“ geschrieben. Das merkt man dem Indie-Pop-Songwriter aus Chicago an: Ähnlich wie der einstige The-Velvet-Underground-Frontmann versteht er es, sowohl große Outsider-Storys als auch surreale Vampir-Fantasien und biblische Fabeln in fantastische Pop-Songs zu verwandeln. Auf „Transangelic Exodus“ ist sein Songwriting in absoluter Höchstform. Stücke wie „Driving Down To L.A.“ und „Compulsive Liar“ gehören zu dem Besten, was Furman bis heute geschrieben hat.


News: Alben des Jahres 2018 (7. Dezember 2018)

7. Ezra Furman – „Transangelic Exodus“ 8. Lonnie Holley – „Mith“ 9. Georgia Anne Muldrow – „Overload“ 10. Khalab – „Black Noise 2084“ Karsten Frehe (Forward The Bass) Sly & Robbie Meet Dubmatix – „Overdubbed“


News: Die ByteFM Jahrescharts 2015 (22. Dezember 2015)

Ezra Furman – Perpetual Motion People Fehlfarben – Über... Menschen Schnipo Schranke – Satt Sleaford Mods – Key Markets Snøffeltøffs – Hokus Pokus Songs: Courtney Barnett – Pedestrians At Best


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Ezra Furman live

Köln: Luxor 16.11.2019
Berlin: Festsaal Kreuzberg 17.11.2019
Hamburg: Molotow 23.11.2019