J Dilla

J Dilla Bild: J Dilla (Albumcover „Ruff Draft: Dilla's Mix – The Instrumentals“)

J Dilla (James Dewitt Yancey, 07.02.1974 – 10.02.2006) war ein us-amerikanischer Rapper und Produzent der Detroiter Underground-Szene und bildete gemeinsam mit Baatin die HipHop-Crew Slum Village. Nach den beiden Alben „Fan-Tas-Tic (Vol.1)” (1997) und „Fantastic, Vol. 2” (2000) verließ J Dilla die Gruppe 2001 und startete eine Solokarriere.

J Dilla – der bisweilen auch als Jay Dee firmierte – kam aus einem musikalischen Haushalt. Seine Mutter war Opernsängerin, sein Vater Jazz-Bassist. Yancey beschäftigte sich früh mit elektronischer Musik und HipHop und gründete 1995 mit dem MC Phat Kat das Projekt 1st Down, den ersten HipHop-Act aus Detroit, der einen Vertrag bei einem Major-Label bekam. 1996 gründete er Slum Village, deren erste Platten stilistisch mit A Tribe Called Quest verglichen wurden, textlich aber wesentlich expliziter waren als Alben aus dem Native-Tongues-Umfeld.

Im Jahr 2001 erschienen J Dillas Solo-Single „Fuck The Police” und das Album „Welcome 2 Detroit”. Vor allem war er nach seinem Ausstieg bei Slum Village aber als Produzent erfolgreich, unter anderem für Erykah Badu, Talib Kweli und Common. J Dilla gilt bis heute vor allem wegen seiner Produktionsweise als wichtiger Einfluss auf samplebasierte Musik. Kennzeichnend für seinen Stil sind Beats, die Notenwerte und Metrum bisweilen ignorieren. Yancey hatte längere Zeit gesundheitliche Proble und musste seine Europatour 2005 im Rollstuhl absolvieren. Am 10. Februar 2006 starb er an Herzversagen infolge einer seltenen Blutkrankheit (Thrombotisch-thrombozytopenische Purpura).



J Dilla im Programm von ByteFM:

J Dilla wäre am 7. Februar 40 geworden

(07.02.2014)
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J Dilla (Foto: Stones Throw) Mit freundlicher Unterstützung von NAD. "As a producer, he made music that was one of once. It stood out, it brought the best out of the MCs, and you couldn't copy it. // Dilla was just a genius man, and he still is, he was way, way ahead of his time – definitely." J Dilla sei seiner Zeit weit voraus gewesen, sagt Busta Rhymes. Obwohl J Dilla mit 32 an einer seltenen Auto-Immunerkrankung starb, und seine Karriere nur 6 Jahre dauerte, gilt er bis heute als einer der einflussreichsten und wichtigsten Hip-Hop-Produzenten. // De La Soul, The Pharcyde, Janet Jackson, Erykah Badu und Madlib sind nur ein paar von vielen Künstlern, mit denen J Dilla zusammengearbeitet hat. Heute wäre der einflussreiche Produzent 40 geworden. Bei seiner Musik sollte die Energie auf die Leute überspringen, sagte James Yancey – ein Wunsch, der in Erfüllung ging. // Bei seiner Musik sollte die Energie auf die Leute überspringen, sagte James Yancey – ein Wunsch, der in Erfüllung ging. James Yancey, mit Künstlernamen J Dilla oder Jay Dee: es gibt keinen anderen Hip-Hop-Künstler, auf den sich, bis heute, so viele einigen können - obwohl seine Karriere nur 6 Jahre dauerte. // Im Keller seines Elternhauses in Detroit schraubte J Dilla als Teenager an seinen ersten Beats. Und es war ein musikalisches Elternhaus: die Mutter ehemalige Opernsängerin, der Vater Bassist. J Dilla wächst auf umgeben von Musik, vor allem Jazz, und zeigt schon früh sein musikalisches Talent.

ByteFM präsentiert: Welcome To Dillaville - A Tribute To J Dilla

(25.07.2013)
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Welcome To Dillaville - A Tribute To J Dilla J Dilla, mit bürgerlichem Namen James Dewitt Yancey, war einer der bedeutensten HipHop-Musiker und -Produzenten seiner Zeit. Er war Mitglied bei Slum Village und 1st Down, fusionierte mit Madlib zum Projekt Jaylib, widmete sich auch Soloprojekten als Jay Dee/J Dilla und veröffentlichte zahlreiche Instrumental/Beat Tapes. // Er war Mitglied bei Slum Village und 1st Down, fusionierte mit Madlib zum Projekt Jaylib, widmete sich auch Soloprojekten als Jay Dee/J Dilla und veröffentlichte zahlreiche Instrumental/Beat Tapes. Als Produzent war er, um nur einige zu nennen, für A Tribe Called Quest, Busta Rhymes, Erykah Badu, The Pharcyde und De La Soul tätig. // Seinem ­umfangreichen Schaffen widmeten sich in den Jahren seit seinem Tod unzählige Geschichten und ­Anthologien. "Welcome To Dillaville - A Tribute To J Dilla" holt nun sein Leben zurück auf die Bühne und ehrt Yancey, gemeinsam mit vielen seiner Weggefährten, dafür, dass er den HipHop auf seine Art und Weise revolutionierte. // Die mehrstündige Show fasst Yenceys Leben auf einer Videoleinwand in Bildern und Clips zusammen, während die beteiligten Künstler und Weggefährten seine Songproduktionen live auf der Bühne präsentieren. Darüber hinaus wird die 2011 veröffentlichte J-Dilla-Doku "Still Shining" vorgestellt und durch seinen Bruder Illa J mit kurzen Anekdoten und realen Geschichten begleitet. 11.09.2013 Frankfurt ‐ Zoom 12.09.2013 Hamburg ‐ Klubsen 13.09.2013 Köln ‐ Essigfabrik 15.09.2013 Leipzig ‐ Conne Island 22.09.2013 München ‐ Strøm

Beat Repeat

J Dilla / Obongjayar / Momo Mercedes

(15.02.2020 / 18 Uhr)
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Wie jedes Jahr steht der Februar ganz im Zeichen des legendären HipHop-Produzenten J Dilla. Außerdem gibt es neue Musik von seinem kleinen Bruder Illa J, dem englischen Ausnahme MC Obongjayar und dem Rapper Momo Mercedes.

Rohstoff

Kaytranada, J Dilla und Neues aus Kalifornien

(22.04.2016 / 18 Uhr)
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Der haitianisch-kanadische Produzent, inzwischen 23 Jahre alt, veröffentlicht nun beim britischen XL-Label sein Debütalbum "99.9%", dessen musikalischer Horizont weit über den Club hinausreicht. Der ikonische Detroiter HipHop-Produzent J Dilla starb vor 10 Jahren an einer unheilbaren Blutkrankheit. Jetzt ist das Album "The Diary" erschienen, das ihn als Rapper auf Beats seiner Lieblingsproducer wie Pete Rock, Madlib oder Hi-Tek zeigt.

BTTB – Back To The Basics

Amy, The Roots und J Dilla

(15.12.2011 / 21 Uhr)
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Eine Stunde Soul, Beats und HipHop mit Musik aus den neuen Alben von Amy Winehouse, The Roots und Drake. Dazu kommen ein paar Tributes an J Dilla, der 2006 wenige Tage nach seinem 32sten Geburtstag an einer unheilbaren Blutkrankheit gestorben ist.

Von „Hair“ bis HipHop – zum Tod von Galt MacDermot

(18.12.2018)
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Von links nach rechts: Galt MacDermot, J Dilla und Run-D.M.C. Galt MacDermot ist eigentlich ein Name, der größtenteils Freundinnen und Freunden des Musicals bekannt sein dürfte. Der am 18. Dezember 1928 in Montreal geborene Komponist und Songwriter schuf mit „Hair“ eines der ikonischsten Stücke der 60er-Jahre. // Got You All In Check“ verwendete. Aus einem obskuren Soundtrack wurde eine für den Grammy nominierte Hit-Single. J Dilla – „Mash“ (2006) J Dilla komponierte sein letztes Album „Donuts“ nur wenige Tage vor seinem Tod. In seinem Krankenbett hatte der Beatmeister aus Detroit nur einen Sampler, ein 45er-Turntable und die zahlreichen Platten, die ihm seine Mutter und seine Freunde vorbeibrachten. // II“ angetan – und verewigte seine leichtfüßigen Klavier-Akkorde in dem melancholisch groovenden Track „Mash“. Oh No – „Second Chance (feat. Aloe Blacc)“ (2006) Genau wie J Dilla war auch Oh No ein Stammkünstler des US-amerikanischen HipHop-Labels Stones Throw Records. Der kalifornische Rapper und Produzent veröffentlichte nur wenige Monate nach „Donuts“ ein Album namens „Exodus Into Unheard Rhythms“, auf dem er nahezu ausschließlich MacDermot-Samples verwendete – mit butterweichen Ergebnissen.

Mos Def: „The Ecstatic“ wird zehn Jahre alt

(09.06.2019)
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Dementsprechend versammelte er eine Unmenge an musikalischem Talent für dieses Comeback: eine prominente Produzenten-Riga, zusammengesetzt aus den Chart-Wundern The Neptunes, dem Beat-Zauberer Madlib, dessen Bruder Oh No – und sogar ein posthumer Beitrag von der wenige Jahre vorher verstorbenen HipHop-Legende J Dilla. Am Gastgesang und Piano zu hören war Georgia Anne Muldrow, außerdem gab es Features vom HipHop-Urgestein Slick Rick und Talib Kweli, Beys Black-Star-Kollegen.

Loyle Carner (Ticket-Verlosung)

(20.10.2016)
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Was den 21-jährigen Londoner dazu macht, ist sein „confessional“ Oldschool-HipHop mit jazzig-souligem Einschlag, der J Dilla und A Tribe Called Quest als zwei seiner größten musikalischen Einflüsse offenbart. Nachdem Loyle Carner zuletzt bereits Kate Tempest, Atmosphere oder Joey Bada$$ als Supportact begleiten durfte, kommt er nun für vier Headliner-Shows nach Deutschland.

James Pants - "James Pants"

(18.04.2011)
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Mittlerweile veröffentlicht Pants, der mit Frau und Kind in Spokane, Washington, wohnt, auf Stones Throw, dem Label von Peanut Butter Wolf. Aloe Blacc, Anika, Mayer Hawthorne oder J Dilla zählen noch zum Labelverzeichnis. Kennengelernt hatten sich Peanut Butter Wolf und James Pants im texanischen Austin, ausgerechnet am Abend von James’ High-School-Ball.

Panda Bear – „Panda Bear Meets The Grim Reaper“ (Album der Woche)

(05.01.2015)
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Und tatsächlich nimmt der Beat eine wichtige Position ein, stärker als zuvor. The Dust Brothers, Q-Tip, J Dilla, DJ Premier, 9th Wonder: All diese und noch mehr Künstler inspirieren Panda Bear zu seinem neusten Werk.

Lärm der Woche: Dub, Beats und Blues

(07.02.2014)
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Der Dub fand auch zu Bill Callahan, der seine Platte "Dream River", die im September 2013 unser Album der Woche war, nun im neuen Dub-Gewand als "Have Fun With God" veröffentlicht. J Dilla, eine Größe des Detroiter Hip-Hops, wäre diese Woche 40 Jahre alt geworden. Oliver Stangl erinnert an ihn und an Buddy Holly, Ritchie Valens und The Big Bopper, die vor 55 Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kamen.

Lärm der Woche: Detroit, Ebay und Crowdfunding

(02.02.2013)
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In dieser Woche berichtet Ruben Jonas Schnell unter anderem über Musik und Musiker aus Detroit, das Label Motown und seine Soulkünstler dürfen da natürlich nicht fehlen, warum ein Teil der Plattensammlung von J Dilla auf Ebay zum Verkauf steht, weshalb die islandische Sängerin Björk Geldsorgen plagen und was es mit dem neuen Rapwunderkind Joey Bada$$ auf sich hat.

Präzises Verfehlen: D'Angelos „Voodoo“ wird 20

(25.01.2020)
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Insofern erwies D'Angelo HipHop- und R&B-Beats einen ähnlichen Dienst wie der Produzent J Dilla mit seinem Sampler: die Emanzipation vom Metronom. Und das Beste an der ganzen Sache: Man brauchte überhaupt keinen theoretischen Überbau für diese Musik.

Loyle Carner - „Yesterday’s Gone“ (Album der Woche)

(16.01.2017)
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Carner liefert sich hier einen eng getakteten Schlagabtausch mit seinem DJ Rebel Kleff und ein beharrliches Gitarren-Riff raut das Ganze an. Der Track „Damselfly“ klingt wiederum wie eine knisternde Hommage an die Beats von J Dilla. Einen Fuß in den 90ern scheint auch „Ain’t Nothing Changed“ zu haben, Loyle Carner gibt sich hier einem lässigen East-Coast-Vibe à la A Tribe Called Quest hin.

De La Soul: neues Studioalbum im August

(10.05.2016)
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Auf der "AOI"-Reihe experimentierten sie mit neuen Formaten und Sounds, für "The Grind Date" arbeiteten sie 2004 mit neuen Helden wie Madlib, J Dilla und MF Doom zusammen. "And The Anonymous Nobody" wurde von der Band selbst produziert.

De La Soul – „Verbal Clap“

(04.01.2019)
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„And I suppose you wanna top the Billboard charts / Man I toast these rhymes and then pop like pop-tarts“, rappte David Jude Jolicoeur alias Trugoy the Dove im Jahr 2004 in „Verbal Clap“ über ein finsteres Instrumental vom Beatmeister J Dilla. Für den MC der immer vorausdenkenden HipHop-Crew De La Soul war das Streben an die Spitze der Charts der ultimative Sell-out.

Benny Sings - „Passionfruit“

(08.11.2018)
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Seit rund 22 Jahren ist Stones Throw Records eine verlässliche Instanz für geschmackvolle, anspruchsvolle HipHop- und Soul-Tracks, von J Dilla über Madlib bis Sudan Archives. Es lohnt sich also hinzuhören, wenn das kalifornische Label ein neues Signing verkündet.

NxWorries - „Yes Lawd!“ (Album der Woche)

(17.10.2016)
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Und so werden die neuen Spuren ganz natürlich eins mit den knisternden Samples zwischen Soul, Jazz und Yachtrock, aus denen Knxwledge die Stücke speist – womit er Erinnerungen an die Stones-Throw-Größen J Dilla und Madlib wachruft. „Keine Sorge“, so lässt sich der von Knxwledge und Anderson .Paak gewählte Bandname übersetzen.

Suff Daddy - „Birdsongs“ (Album der Woche)

(20.06.2016)
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Damit ist Suff Daddy gar nicht weit entfernt von den zwei Produzenten, die ihn ursprünglich zum Beatbasteln brachten: Madlib und J Dilla vom legendären Stones-Throw-Label. Die eklektische Lässigkeit, für die das Label bekannt ist, ist auch "Birdsongs" zu eigen.

Lärm der Woche: Grammys und weitere Ehrungen

(15.02.2013)
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Heute mit einer Hommage an den Jazztrompeter Donald Byrd, der vergangene Woche im Alter von 80 Jahren gestorben ist. Außerdem: die Plattensammlung von Joey Ramone, neue Musik von J Dilla und zu Beginn ein Rückblick auf die Grammy-Verleihung am vergangenen Sonntag.

„Popcorn“-Komponist Gershon Kingsley ist tot

(16.12.2019)
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Seither wurde „Popcorn“ Hunderte Male und von verschiedensten KünstlerInnen gecovert, neu interpretiert oder gesampelt: unter anderem von Aphex Twin, J Dilla oder den Muppets. Im Jahr 2005 erlebte „Popcorn“ durch Crazy Frog sogar ein schwer zu ertragendes Revival als Handyklingelton.

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