Jamila Woods

Foto von Jamila Woods Bild: Jamila Woods (Foto: Zoe Rain)

Jamila Woods (*6. Oktober 1989 in Chicago) ist eine US-amerikanische Sängerin, Songschreiberin und Dichterin. Im Fokus ihrer Arbeit stehen immer wieder afroamerikanischer Feminismus und Identität. Ihren ersten Gedichtband „The Truth About Dolls“ veröffentlichte Woods 2012. Ihre Gedichte erschienen zudem in mehreren Anthologien; sie war Mitherausgeberin von „The Breakbeat Poets Vol. 2“, einer Sammlung von Werken afroamerikanischer Dichterinnen.

2015 erschien auf dem Album „Surf“ der Track „Sunday Candy“, ihre Zusammenarbeit mit Chance The Rapper. Auf dessen 2016er-Album „Coloring Book“ fand sich mit „Blessings“ ein weiterer gemeinsamer Track der beiden. Im selben Jahr erschien auch Jamila Woods' eigenes Album „Heavn“, das von Kritik und Publikum sehr positiv aufgenommen wurde.

Jamila Woods' Album „Legacy! Legacy!“, das 2019 erschien, ehrt mit jedem Track KünstlerInnen und AktivistInnen – von Miles Davis über Muddy Waters bis zum Sozialkritiker James Baldwin – deren Arbeit Text und Musik widerspiegeln.

 



Jamila Woods im Programm von ByteFM:

ByteFM Magazin (8. Mai 2019)

The Cure, Jamila Woods und Shonen Knife
Heute u.a. mit einem Jubiläum: das Debütalbum "Three Imaginary Boys" von The Cure ist heute vor 40 Jahren erschienen. Außerdem hört Ihr wieder Musik aus unserem Album der Woche "Legacy!" von Jamila Woods.


ByteFM Magazin (21. Marz 2019)

Außerdem Musik von Gurr, Jamila Woods und Jonathan Wilson.


News: Jamila Woods im Interview bei Ein Topf aus Gold (3. Oktober 2017)

Geschichten zwischen futuristischen Utopien und der Schwarzen US-amerikanischen Gegenwart – Jamila Woods zeigt sich auf ihrem ersten Album "Heavn" als eine der großen ErzählerInnen ihrer Generation. Im vergangenen Sommer veröffentlichte die Künstlerin aus Chicago ihr Debüt – welches aber auch einige Stolpersteine mit sich brachte: Weil einige Samples (von sowohl Musik als auch Text) nicht geklärt waren, musste sie Teile der Platte komplett neu aufnehmen. In einigen Songs hat sich dadurch der Sound maßgeblich geändert: So erstrahlt zum Beispiel der Titeltrack in einem neuen, mit ihrer Liveband eingespielten Arrangement. Das neue "Heavn" erscheint jetzt erstmals auf Vinyl und Jamila Woods steht im November auch auf europäischen Bühnen. Diviam Hoffmann hat für ihre Sendung Ein Topf aus Gold die Künstlerin zum Interview getroffen. Eine wichtige Inspiration für Jamila Woods ist afrofuturistische Kunst: „Bei afrofuturistischen Ideen geht es prinzipiell darum, dass AfroamerikanerInnen sich selber ihre Zukunft vorstellen – denn normalerweise sind sie im Science-Fiction-Genre absolut unterrepräsentiert“, sagt die 27-jährige Musikerin. Ein für sie besonders wichtiges Beispiel dieser Erzählungen fand seinen Ursprung in der amerikanischen Sklaverei: „Viele Slaven sind der Gefangenschaft entflohen, indem sie von Bord sprangen – sie nahmen ihr Leben lieber in die eigene Hand. Nun gibt es diese afrofuturistischen Geschichten über Unterwasser-Gemeinden im Atlantik, die von den geflohenen Sklaven gegründet wurde. Das war die Hauptinspiration für den Song ‚Heavn‘: Unsere Vorfahren tanzen unter Wasser, darum gibt es Wellen auf dem Meer.“ Dabei geht es ihr aber um mehr als nur um die ferne Zukunft: „Ich glaube zwar an eine afroamerikanische Zukunft, wichtig ist es mir aber auch, Schwarze Utopien in der Gegenwart zu schaffen.“


ByteFM Magazin (14. Mai 2019)

mit Musik u. a. von Olden Yolk, Jules Etienne und Jamila Woods


ByteFM Magazin (26. April 2019)

Außerdem Musik von unter anderem Jamila Woods, Sheena Easton und Edwin Starr.


ByteFM Magazin (6. Mai 2019)

Jamila Woods, Jack White und Echo & The Bunnymen


ByteFM Mixtape (8. Mai 2019)

Mit Musik von Vampire Weekend, She Keeps Bees, Von Spar und Jamila Woods.


ByteFM Magazin (10. Mai 2019)

Buddy Holly, Apple Records & Jamila Woods


News: Vom Suchen und Finden der Selbstliebe: neues Video von Jamila Woods (17. Oktober 2018)

Jamila Woods (Foto:Zoe Rain) „Giovanni“, das neue Musikvideo von Jamila Woods, beginnt mit einem wertvollen Hinweis: „If you really want something done and done well, do it yourself. Nobody else can do it for you.“ Diese weisen Worte werden von ihrer Großmutter vorgetragen. Ein Hinweis, den die R&B-K;ünstlerin aus Chicago sich zu Herzen genommen hat: „Giovanni“ markiert ihr Regie-Debüt. Es ist ein achtminütiger Kurzfilm geworden, teils kunstvolles Musikvideo, teils dokumentarisches Porträt verschiedener Generationen von afroamerikanischen Frauen.


ByteFM Magazin (7. Mai 2019)

Jamila Woods, Mile Me Deaf, Feng Suave


Ein Topf aus Gold (13. August 2016)

Auch die Moderatorin dieser Sendung konnte sich mit dem R'n'B-Output der letzten Jahre wirklich nicht anfreunden. Bis heute: Denn Jamila Woods hat ihr wunderbares Debütalbum "Heavn" vorgelegt. Ähnlich toll: Noname, die auch auf dem Album von Jamila Woods zu hören ist. Wir stellen es vor und versammeln anderes himmlisches Material um die Platten herum. Mit dabei: Kamaiyah, THEESatisfaction und Michael Kiwanuka.


Was ist Musik (13. Mai 2019)

Die Erbschaften der Jamila Woods
Ihr Album “Heavn” aus dem Jahr 2016 war super, nur haben das zu wenig Leute gemerkt. Jetzt kommt die Sängerin, Poetin & Musikerin aus Chicago mit „Legacy! Legacy“ und für dieses Album wird sie mehr Aufmerksamkeit bekommen, so sind sie, die Gesetze der Kulturindustrie. Die Songs tragen Titel wie Betty, Eartha, Frida, Octavia oder Zora, aber auch Miles, Basquiat, Muddy oder Sun Ra. Frei von jeder Einflussangst legt Jamila Woods ihre Karten auf den Tisch: Diese Leute sind mir wichtig, diese Künstlerinnen haben mich beeinflußt, diese Musiker haben mich geprägt. Bei so einem Setting stellt sich die Mannschaft von selbst. Bzw. die Frauschaft.


Kontrabass (14. Juli 2019)

Frische Rapmusik, alte Goldstücke und viel Vibes heute im Kontrabass. Mit dabei sind unter anderem Madlib, Freddie Gibbs und MF Doom, Makaveli, Jamila Woods, Erobique, Gari Romalis und FYI Chris.


Ein Topf aus Gold (3. Oktober 2017)

Jamila Woods
"Usually when you think about sci-fi or just futuristic novels or music, you don't see black people represented in those. The sort of unspoken meaning of that is black people won't survive in the future." Jamila Woods erzählt mit ihrem Debütmixtape "Heavn" über Schwarze Gegenwart in den USA und schafft gleichzeitig Raum für Utopien, jenseits von Segregation und Gewalt. Für die Beats der Platte waren bisher befreundete Produzentinnen und Produzenten zuständig, für die empowernden Texte die 27-jährige Künstlerin Woods. Weil einige Samples der Platte (von sowohl Musik als auch Text) nicht geklärt waren, musste sie nun Teile von "Heavn" neu aufnehmen und stand dazu auch mit ihrer Live-Band im Studio. Einige Songs, vor allem das Titelstück, erscheint nun in neuem Gewand und die ganze Platte erstmals auf Vinyl. Diviam Hoffmann hat die US-amerikanische Musikerin zum Interview getroffen und über afrofuturistische Kunst, Kids in Chicago und das Fehlen von Vokalen gesprochen.


Brown Rice (18. Mai 2019)

Brown Rice befindet sich heute musikalisch ausnahmslos in Chicago und feiert zusammen mit dem Art Ensemble Of Chicago deren fünfzigjähriges Bestehen, komplettiert wird das Ganze von Damon Locks, Camae Ayewa a.k.a. Moor Mother und Jamila Woods.


News: Jamila Woods kündigt neues Album „Legacy! Legacy!“ an (6. Februar 2019)

Jamila Woods (Foto: Bradley Murray) Im Oktober des vergangenen Jahres veröffentlichte Jamila Woods das möglicherweise ambitionierteste Projekt ihrer Karriere: „Giovanni“, eine kunstvolle Mischung aus Musikvideo und dokumentarischem Kurzfilm, in dem die Neo-Soul-Künstlerin aus Chicago nicht nur den starken Frauen ihrer Familie und ihres Freundeskreises, sondern auch der titelgebenden Autorin Nikki Giovanni Tribut zollte. Nun hat Woods das dazugehörige Album angekündigt, auf dem sie weiteren afroamerikanischen Ikonen ein Denkmal setzen wird.


ByteFM Charts (15. August 2016)

Die 15 beliebtesten Platten in unserem Programm, dieses Mal mit nur wenig Neuzugängen, dafür aber mit viel Soul und Groove. Dafür sorgen u.a. Blood Orange, Jamila Woods, Alex Cameron und Suff Daddy. Die ByteFM Charts, unsere Sendung mit den am meisten gespielten Alben bei ByteFM.


Die Grenzen des guten Geschmacks (21. Mai 2019)

Verdammt noch mal: Wiglaf Droste ist tot. Neben ein paar würdigenden Worten und einem kleinen Schnipsel aus einem alten Interview mit ihm gibt’s Musik von Jamila Woods, Cate Le Bon, Howard Carpendale und vielen weiteren mehr. Q. Warum Howie? A. Weil: Fuck It!


ByteFM Magazin (27. Juli 2016)

Außerdem dabei: Jamila Woods. Sie hat vor einigen Tagen hat ihr Debütalbum "Heavn" veröffentlicht.


Ein Topf aus Gold (19. Februar 2019)

Neue Musik gibt es außerdem von Jamila Woods. Alte dazu von einer erst 17-jährigen Nora Guthrie.


Aktueller Titel:
 
Davor lief:
 
 
 
 

Jamila Woods live

Berlin: Frannz Club 30.10.2019
Köln: Yuca 05.11.2019