Jonathan Bree

Foto von Jonathan Bree Bild: Jonathan Bree

Jonathan Bree ist ein Indie- und Kammerpop-Künstler aus Neuseeland, der in den späten 1970er-Jahren geboren wurde. Der Sänger, Gitarrist, Keyboarder, Schlagzeuger und Produzent ist einer der Betreiber des Labels Lil' Chief Records, auf dem er seit 2002 veröffentlicht. Bis 2011 war er Teil der Twee-Pop-Gruppe The Brunettes.

Durch seinen Cousin, der in Indie-Pop-Bands spielte, beeinflusst, begann Jonathan Bree früh, Instrumente zu lernen und absolvierte erste Live-Auftritte und Aufnahmen, bevor er Teenager war. Ab 1998 bildete er mit Heather Mansfield das Kernduo von The Brunettes, deren Sound durch Pop-Produktionen der 1960er-Jahre beeinflusst war. Auch Jonathan Richman und The Modern Lovers waren wichtige ästhetische und musikalische Bezüge. Die Band fand von Beginn an positives mediales Echo und wurde 2007 einer größeren Öffentlichkeit bekannt, als das amerikanische Indie-Label Sub Pop sie unter Vertrag nahm. Bevor Bree sich seiner Solo-Karriere widmete, arbeitete er unter anderem als Produzent für Princess Chelsea.

Auf dem Solo-Debüt „The Primrose Path“ (2013) gibt Jonathan Bree sich zurückgenommener; der Nachfolger „A Little Night Music“ bezieht sich auf klassische Musik. Das Klangbild von „Sleepwalking“ (2018) ist verstärkt von Synthesizern und 1980er-Kino-Ästhetik geprägt.



Jonathan Bree im Programm von ByteFM:

ByteFM Magazin (6. September 2019)

Außerdem unter anderem Musik von Blood Orange, Jonathan Bree und Sudan Archives.


Reeperbahn Festival Container (12. Juni 2019)

Neue Bestätigungen 2019: Von Jonathan Bree bis Celeste
Jonathan Bree aus Neuseeland, Matija aus Deutschland, Bobby Oroza aus Finnland, Celeste und Skinny Pelembe aus UK – 38 neue Bestätigung sind diese Woche zum Line-up des Reeperbahn Festivals hinzugekommen. Wie ein Booker vorgeht, wenn ein Festival-Line-up zusammgestellt wird, verrät in der Sendung Bjørn Pfarr. Er ist stellvertretender Geschäftsführer des Reeperbahn Festivals und als Leiter des Musikprogramms außerdem verantwortlich für die Auswahl der Musik-Acts. Bjørn erzählt uns, welche KünstlerInnen uns vom 18. bis 21. September erwarten. Durch die Sendung führt ByteFM Moderatorin Bettina Brecke. Foto: Skinny Pelembe (Brownswood Recordings)


ByteFM Magazin (10. Mai 2019)

Heute mit Labelgeschichten rund um The Beatles und Jackie Lomax, Blues und Rock’n‘Roll von Danny Overbea und Hommagen an Buddy Holly. Außerdem unter anderem Musik von Thundercat und Sleater-Kinney sowie Infos zu den anstehenden Touren von Kamasi Washington, Ron Gallo, Melodiesinfonie, Tomberlin und Jonathan Bree.


Die Welt ist eine Scheibe (10. Juli 2018)

Stimmgewaltige Charmeoffensive, unterschiedlich schattiert und garniert. Mit Musik vom neuen creepy Solo-Album „No Trail and Other Unholy Paths“ des Young Widows-Sängers Jaye Jayle, von 60s-affinen Alben von Shannon Shaw und Mattiel, von den beiden Neuseeländern Marlon Williams und Jonathan Bree und von den charmanten Chaoten The Wave Pictures auf Bluestrip, sowie deren Artverwandten Freschard & Stanley Brinks.


Die Welt ist eine Scheibe (29. Mai 2018)

Unerwartet ambitioniert klingt das sechste Album „Tranquility Base Hotel + Casino“ der Arctic Monkeys, das genauso etwas ausführlicher unter die Lupe genommen wird wie das dritte Soloalbum des Ex-Supergrass-Sängers Gaz Coombes, der sich als „The World´s Strongest Man“ gebärdet, und der mit weisser Strumpfmaske äußerlich identitätslos wirkende, aber mit intensiver Baritonstimme auf seinem Album „Sleepwalking“ zwischen Opulenz und Intimität croonende Neuseeländer Jonathan Bree. Außerdem jeweils Neues von den beiden Moon Duo-Mitgliedern: Ripley Johnson geht mit Wooden Shjips eher sommer-psychedelisch vor, während Kollegin Sanae Yamada bei der Dream-Pop-Psychedelic-Electronic ihres Solo-Outfit Vive la Void die Tasten analoger Synths sprechen lässt. Aus jedem Rahmen fallen sowohl Tunng-Gründungsmitglied Mike Lindsay zusammen mit Laura Marling als Lump und die ebenfalls aus UK stammenden Virginia Wing.


Kalamaluh (24. April 2019)

Das könnte daran liegen, dass viele Stücke diesmal eher von elektronischen oder zumindest Beat-orientierten Künstler_innen stammen. Und auf die Fresse utz-utz muss es auch da nicht zwingend sein. Vielmehr entführt uns Blockhead in seine kruden Betrachtungen des Amerikas von heute und stellt Zusammenhänge zwischen Apps und Pandemien an. Jonathan Bree zaubert wundervoll kleben bleibende Basslinien und, Moment, Mathias Eick entführt uns in jazzige Eiswelten. So oder so, frühlingshafte Gefühle werden eher gegen Ende bedient – vorher ist alles eher aus Alabaster geschnitzt.


Kalamaluh (26. September 2018)

Und in einem solchen Rückspiegel vereinen sich diesmal Bands wie DŸSE und Dead Kittens mit Künstlern wie Jonathan Bree oder Medeski, Martin & Wood. Es bleibt dabei, auch nach einem Jahr, das Genre spielt keine Rolle, Hauptsache, die Musik ist gut…und naja…mir gefällt’s. Ich hoffe euch auch.


News: Scott Mannion – „Loving Echoes“ (Rezension) (29. Mai 2019)

Begleitet werden die ambitionierten Lyrics von ebenso sorgfältigen Arrangements mit einer beträchtlichen Anzahl aus Mannions Instrumentenfundus, die der neuseeländische Künstler zu einem großen Teil selbst eingespielt hat. Außerdem dabei sind andere Größen des aktuellen neuseeländischen Pops: Jonathan Bree am Bass oder Princess Chelsea als Background-Sängerin. Es spielen zudem einige spanische StreicherInnen, eine französische Hornistin und die katalanische Musikerin Clara Viñals, die auf der Single „Your Kinda Love“ mit Mannion duettiert.


News: Der Reeperbahn Festival Podcast – hört hier alle Ausgaben (24. Mai 2019)

Reeperbahn Festival Podcast #7: Neue Bestätigungen 2019: Von Jonathan Bree bis Celeste Jonathan Bree aus Neuseeland, Matija aus Deutschland, Bobby Oroza aus Finnland, Celeste und Skinny Pelembe aus UK – 38 neue Bestätigung sind diese Woche zum Line-up des Reeperbahn Festivals hinzugekommen.


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