Kokoroko

Foto von Kokoroko Bild: Kokoroko

Kokoroko sind eine englische Band, die 2014 in London gegründet wurde. Das tanzflächenorientierte Afrobeat- und Jazz-Funk-Oktett besteht aus der zentralen Bläsergruppe um Bandleaderin Sheila Maurice-Grey (Trompete), die von Cassie Kinoshi (Saxofon) und Richie Seivwright (Posaune) verstärkt wird, Oscar Jerome (Gitarre), Yohan Kebede (Keyboards) und der Rhythmussektion aus Oscar Jerome (Bass), Ayo Salawu (Schlagzeug) und Onome Ighamre (Percussion). Die Gruppe beruft sich in Sound und visueller Ästhetik auch auf westafrikanische Musiktraditionen.

Inspirationsmoment für die Bandgründung war ein Kenia-Aufenthalt von Maurice-Grey und Jerome, die fanden, dass englische Afrobeat-Varianten der Musik, mit der sie aufgewachsen waren, Unrecht antat: Sie fremdelten mit dem geringen Anteil afrikanischstämmiger Musikerinnen und Musiker und den verhaltenen Publikumsreaktionen. Als historisches Fundament ihres zeitgemäßen Jazz-Funk-Sounds nennen Kokoroko 1970er-Einflüsse wie Fela Kuti und westafrikanische Highlife-Musik.

Der Song „Abusey Junction“ war Teil der Compilation „We Out Here“ auf dem Brownswood-Label, wo Kokoroko 2019 ihre selbstbetitelte Debüt-EP veröffentlichten. Die Band gehört zur jungen London-Jazz-Szene, der seit 2018 größere Aufmerksamkeit zuteil wird.



Kokoroko im Programm von ByteFM:

Out Of Spectrum
Von Tensei bis Kokoroko
(12.02.2019 / 17 Uhr)
Mit Musik von Benny Sings, Kokoroko und Zara McFarlane.

ByteFM Magazin
Bobby Womack, Steve Williamson und Gena Rose Bruce
(27.06.2019 / 19 Uhr)
Außerdem Musik von u. a. Outkast, Kokoroko und Ariel Pink.

Beat Repeat
Jazz aus UK
(08.03.2019 / 18 Uhr)
Mit dabei Nubya Garcia, Kamaal Williams, Nubiyan Twist, das Ezra Collective, Kokoroko und viele mehr.

Beat Repeat
Lee Fields / Obongjayar / Seba Kaapstad
(05.04.2019 / 18 Uhr)
Neues von Seba Kaapstad, Obongjayar, Guts, Kokoroko und Lee Fields.

Duftorgel
Straßenrap zwischen Boys in the hood und Boys ohne Hut
(25.02.2018 / 22 Uhr)
Scarf Face, Hypnotize feat. Nalim & Ogee, Swarvy, Eloquent und Kokoroko.

Out Of Spectrum
Electric Electric
(12.03.2019 / 17 Uhr)
Mit Musik von u. a. Kokoroko, Guts und Michelle David & The Gospel Sessions.

ByteFM Magazin
Kokoroko, Fela Kuti, Vagabon
(07.10.2019 / 19 Uhr)

Bordermusic
I Want Out
(28.04.2019 / 19 Uhr)
Auch in England ist die musikalisch relevante Zukunft vor allem schwarz und weiblich, Beweise dafür liefern unter anderem Connie Constance, Kokoroko, Theon Cross, Little Simz, The Comet Is Coming und Moses Boyd.

Neuland
Mit u.a. Alice Phoebe Lou, Stella Donnelly & Sasami
(08.03.2019 / 13 Uhr)
Diese Woche u.a. mit neuen Alben von Amanda Palmer, Alice Phoebe Lou, Stella Donnelly, The Coathangers, Kokoroko, Nick Waterhouse und Shady Bug sowie Helado Negro.

Nérija – „Blume“ (Album der Woche)
(29.07.2019)

Trompeterin Sheila Maurice-Grey ist die Anführerin der Afrobeat-Revolutionäre Kokoroko, zu denen auch die zweite Saxofonistin Cassie Kinoshi gehört.

UK-Jazz: Umsturz auf dem Dancefloor
(02.05.2019)

Kokoroko sind eine der vielen jungen Bands, die aktuell in Londons Jazz-Szene für Furore sorgen Schwitzende junge Leute auf dem Dancefloor des Boiler Room in London, doch es ist kein Rave und keine HipHop-Show – auf der Bühne stehen Jazz-Saxofonistin Nubya Garcia und ihre Band Maisha.
Auf seinem Label Brownswood Recordings erschien unter anderem Musik von Sängerin Zara McFarlane, der erstaunlich freshen Fusion-Supergroup Maisha, den äußerst tanzbaren, von Afrobeat beeinflussten bläserzentrierten Kokoroko (von denen man noch mehr hören sollte, da die Gruppe bereits vor dem ersten Album hoch gehandelt wird) und der Sampler „We Out Here“.

ByteFM Magazin
Mahotella Queens, Frank Zappa, Kirsty MacColl
(10.10.2019 / 15 Uhr)
Und sollte doch eigentlich Frank Zappas Album "Hot Rats" im Mittelpunkt stehen - das kam nämlich heute vor 50 Jahren raus und war eines der allerersten Jazzrock-Alben - gibt's zuerst zeitgenössischen Jazz aus London: Ihr hört Neues von der siebenköpfigen Band Kokoroko, von Nubya Garcia am Tenorsax und Theon Cross an der Tuba.

Songs des Jahres 2018
(11.12.2018)

Sophia Kennedy)“ My First Trumpet – „Ljubica“ Erregung öffentlicher Erregung – „Was das was das“ ClickClickDecker – „Schreckmensch“ Lambchop – „The December-ish You“ Julia Holter – „I Shall Love 2“ Kokoroko – „Abusey Junction“ Dirk Simmig (ByteFM Redaktion) 1.

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