Low

Low Bild: Low

Die US-amerikanische Band Low formierte sich 1993. Ein Jahr später erschien das Debütalbum „I Could Live In Hope“, mit dessen minimalistischen und langsamen Soundlandschaften die Gruppe ihrem Namen alle Ehre erwies.

Seither entwickelte sich Low zu einem Vorreiter und einem der wichtigsten Vertreter des Slowcore, wenngleich die MusikerInnen selbst diese Bezeichnung weniger schätzen. Die Gruppe um das Ehepaar Alan Sparhawk (Gesang, Gitarre) und Mimi Parker (Schlagzeug, Gesang) spezialisierte sich auf einen melancholischen, spärlich arrangierten Sound in betont niedrigem Tempo. Schnell erlangte die Formation das Wohlwollen der Musikkritik und wurde 2003 durch eine Tour mit Radiohead auch einem breiteren Publikum bekannt. Ab 2008 übernahm Steve Garrington die Funktion des Bassisten.

Durch den zweistimmigen Harmoniegesang von Sparhawk und Parker setzt Low einen besonderen Akzent, der das Trio von vergleichbaren Gruppen unterscheidet. Bis 2018 blieb die Band dem entschleunigten, minimalistischen Slowcore-Stil treu, schlug dann aber mit dem Album „Double Negative“ mit digitalen Noise-Elementen neue musikalische Wege ein.



Low im Programm von ByteFM:

Twin Peaks – „Lookout Low“ (Rezension)

(12.09.2019)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Twin Peaks – „Lookout Low“ (Communion Records) 6,5 Twin Peaks – nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Fernsehserie von David Lynch – sind fünf Jungs aus Chicago, die bereits seit ihrer Schulzeit gemeinsam Musik machen. // Ihr Debüt „Sunken“ klang dementsprechend auch noch so unbekümmert und roh, wie man es von einer Schülerband nun mal erwarten würde. Nun findet sich auf dem neuen Album „Lookout Low“ mit „Sunken II“ ein Song, der an die Anfänge erinnern soll und auf eindrückliche Weise die Entwicklung einer Band aufzeichnet, die zwischen Indie-Rock und 60er-Jahre-Garage ihre Nische gefunden zu haben scheint. // Insofern ist es vielleicht auch kein Zufall, dass sich mit Ethan Jones ein ehemaliger Produzent Paul McCartneys für das Klangbild von „Lookout Low“ verantwortlich zeigt. Eine Schülerband wird erwachsen Trotz all dieser klar erkennbaren Referenzen gelingt Twin Peaks das Kunststück, ihre Huldigung nicht zu einer bloßen Replik verkommen zu lassen, sondern geschickt in den eigenen Stil zu integrieren. // Eine Schülerband wird erwachsen Trotz all dieser klar erkennbaren Referenzen gelingt Twin Peaks das Kunststück, ihre Huldigung nicht zu einer bloßen Replik verkommen zu lassen, sondern geschickt in den eigenen Stil zu integrieren. So swingt „Under A Smile“ leichtfüßig vor sich hin, während „Unfamiliar Sun“ mit akustischem Low-Key-Charme überzeugt und vereinzelte Bläser dem bereits erwähnten „Ferry Song“ zu ungemeiner Wärme verhelfen. // Auch die Hey-Hey-Rufe aus dem Background helfen da wenig – der Song kann seine Morgen-Schläfrigkeit nicht ablegen. Twin Peaks sind auf „Lookout Low“ immer dann am besten, wenn sie sich auf ihre Stärken besinnen und ihre entspannte Verspieltheit mit der unverkennbaren Energie ihrer Vorbilder aus den 60ern kombinieren.

Low (Ticket-Verlosung)

(25.01.2019)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Low Als Low 1993 begannen, Musik zu machen, war diese zunächst ein Flüstern. Alan Sparhawk streichelte seine Gitarre so sanft, als wäre sie eine Schoßkatze, Mimi Parkers Schlagzeuganschläge waren ein zartes Herantasten. // Doch der Sound der US-amerikanischen Slow-Core-Band, die mittlerweile vom Duo zum Trio gewachsen ist, änderte sich 2018 schlagartig und radikal: Auf „Double Negative“ regierte plötzlich Noise. Der Lärm, den Low auf ihrem zwölften Studioalbum heraufbeschwören, hat jedoch nicht viel mit verzerrten Gitarren zu tun. // Was bei all dem Lärm gleichgeblieben ist: Die sich umarmenden Gesangsharmonien von Sparhawk und Parker, die in dieser digitalen Albtraum-Musik pure Schönheit finden. ByteFM präsentiert die Deutschlandkonzerte von Low und verlost unter allen Mitgliedern im Förderverein „Freunde von ByteFM“ 1×2 Gästelistenplätze pro Show.

Low – „Double Negative“ (Rezension)

(14.09.2018)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Low – „Double Negative“ (Sub Pop) 9,0 Bei ihren ersten Auftritten Anfang der 90er-Jahre hatten Low mit ihrem Hang zu leisen Tönen oftmals große Probleme gegen das Stimmengewirr und die Unruhe in vielen Clubs anzuspielen. // Wer in diesen Momenten aufmerksam lauschte, entdeckte einen Sound, der so dynamisch und minimalistisch daher kam, dass er einen förmlich in seinen Bann zog. Diese Konzentration und Aufmerksamkeit verlangten Low auch auf allen bisherigen Studioalben. Das neueste Werk des Trios „Double Negative“ stellt hier keine Ausnahme dar und ist trotzdem ein radikaler Schritt in eine neue Richtung. // „Double Negative“ erschafft vielmehr seinen ganz eigenen Kosmos. Verantwortlich dafür sind nicht nur Low selbst, sondern auch Produzent B. J. Burton, der auch schon Bon Iver bei „22, A Million“ zu einem komplett neuen Sound verholfen hat und dessen Einfluss auf „Double Negative“ nicht zu unterschätzen ist. // Burton, der auch schon Bon Iver bei „22, A Million“ zu einem komplett neuen Sound verholfen hat und dessen Einfluss auf „Double Negative“ nicht zu unterschätzen ist. Low und Burton quartierten sich nämlich nicht mit fertigen Songideen im Studio ein, sondern hatten nur einzelne Skizzen und Ideen zur Verfügung, die sie immer wieder zerpflückten und neu arrangierten. // „It’s not the end, it’s just the end of hope“ singt Sparhawk in „Dancing And Fire“ und auch in den anderen Songs geht es düster und eher beklemmend zu. Wer sich aber in den hypnotisierenden Bann ziehen lässt und die für Low nötige Aufmerksamkeit aufbringt, entdeckt hier und da auch kleine Momente der Hoffnung. So radikal anders „Double Negative“ als Album also auch klingt, die Aufmerksamkeit des Hörers wird bei Low immer noch belohnt.

Thorvaldur Thorvaldsson - High & Low

(23.11.2012)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
High & Low (Foto: Sabine Bruckner) Was treibt wohl einen Isländer dazu, seine wunderschöne, gemütliche, etwas menschenleere Insel zu verlassen? Das erfordert gute Gründe. Der Singer-Songwriter Thorvaldur Thorvaldsson verließ seine Heimat um in Salzburg, Österreich sein Opergesangsstudium beenden zu können. // Nach dem Studium wollte der Isländer mit dem klangvollen Namen neben klassischem Opergesang auch wieder eigene Musik machen und gründete 2010 eine eigene Band. High & Low ist sein Bandprojekt. Thorvaldsson ist der Kopf: Er ist Frontman, steht an der Gitarre und komponiert alle Songs. // Man hört vor allem isländische Einflüsse aus deren Folkschubladen, aber auch markant soulige Stellen tauchen immer wieder in der Stimme auf. Wenn man High & Low mit Künstlern vergleichen möchte, so denkt man an Leonard Cohen, Nick Drake oder Nick Cave. Der Name der Band ist eine Metapher auf das Auf und Ab im Leben. // Der namensgebende Titelsong zum Album, "Narrow Road", hingegen strahlt geradezu und strotzt trotz seiner minimalistischen Instrumentalbesetzung vor Energie. High & Low versprechen das Paradies, zumindest zeitweise. Der ausgesprochen gute Song "One Hour in Paradise" lädt bereits nach wenigen Sekunden zum Mitwippen ein. // Vor allem die Klarinette verleiht auch diesem Track seine charakteristischen Züge. Auffällig ist, dass die Musik von High & Low auch mal gut ohne Stimme auskommt und harmoniert. Bei "Heavy Clouds" meint man sogar einen Regenstab im Hintergrund zu hören, was zum Text "When came the rain" passen würde.

Neue Platten: "Low Fidelity"

(10.09.2014)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Low Fidelity (Staatsakt) 4,7 "Von den Machern des Kapitalismus empfohlen" und dabei auch noch streetcredibel. Diesen Spagat beherrscht das Berliner Label Staatsakt seit jeher. Schon damals war die Gründung 2003 ein antizyklischer Coup inmitten der kriselnden Musikwirtschaft. // Heute ist das Label eine zentrale Schnittstelle für angegrauten Diskurspop und politisierten Electrotrash. Auch mit der neuen Compilation "Low Fidelity" mit unveröffentlichten Songs von Tocotronic, Heinz Strunk oder Die Sterne beweist das Label, dass eine schlauere Welt in einer dümmeren möglich ist. // " Autor dieser Zeilen ist Gereon Klug, der hauseigene Newsletter-Schreiber des befreundeten Hamburger Ladens "Hanseplatte", der sonst auch für Deichkind ("Leider Geil") textet oder als Tourmanager von Rocko Schamoni und Studio Braun arbeitet. Der Sampler erscheint parallel zu Klugs gleichnamigem Buch ("Low Fidelity. Hans E. Plattes Briefe gegen den Mainstream"), eine 240-seitige Zusammenstellung der Newsletter aus den letzten Jahren.

Labelshow

Compost: Brian Low & Mr Raoul K

(15.12.2019 / 0 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Brian Low aus München ist ein begnadeter Selector und unermüdlicher Groove-Forscher. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen versorgt er uns mit ausgefuchsten, extrem feinen Guest-Mixes wie diesem.

Popschutz

Low

(18.09.2018 / 21 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Wie geht man um mit Musik dieser Künstler_innen? Spielen oder nicht spielen? Hilft ein Boykott des Boykotts? Ein paar Ideen dazu. Und Musik von Low, Fruit und Lone.

Labelshow

Compost: Tom Burclay & Brian Low

(30.06.2019 / 0 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Seine Einflüsse aus Funk, Soul, Disco und Brasil sind in seinen Sets meist unverkennbar. 2012 kompilierte und mixte er die Compost Brazil Selection. Seit Ende 2014 ist er als Host für die wöchentliche Compost Black Label Sessions. Brian Low aus München ist ein wahrer Musikkenner und unermüdlicher Groove-Forscher. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen versorgt er uns mit ausgefuchsten, extrem feinen Gäste-Mixen für unsere Radio-Show.

Zimmer 4 36

High/Low

(12.01.2017 / 14 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Große David-Bowie-Woche bei ByteFM: 70 Jahre alt wäre er geworden, vor einem Jahr ist er gestorben und vor 40 Jahren erschien sein Album "Low", das von Brian Eno produziert wurde. Neben Bowie gibt es Drum'n'Bass von Kimyan Law und HMLTD, sowie Musik von Tirzah, die in der Liebe nur wenig Glück hat.

Old-School-House-Vibes und Low-Key-Gesang: Forever

(10.01.2020)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Nicht unähnlich ist das der Single „Cig Angel“ von Galcher Lustwerks aktuellem Album „Information“. Liebes Jahr 2020, was ist eigentlich mit neuen Genres? Vielleicht wäre Low-Key-Hip-House eine Option. Mit Old-School-House-Vibes, warmen Synthies und Vocals, die fast bis zum Nuscheln zurückgenommen sind.

Spagat

Low- und High-Fidelity

(11.10.2017 / 14 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Low- und High-Fidelity - im Sound, im Song, in der Stimmung. Schwanken in aktueller Popmusik.

Labelshow

Compost: youANDme und Brian Low

(30.07.2017 / 0 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Gjaezon wurde auch bereits von Kölsch für seine Residency-Show auf BBC Radio 1 gepickt. Hört hier einen exzellenten Guest Mix für Compost Records. Brian Low aus München ist ein wahrer Musikkenner und unermüdlicher Groove-Forscher. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen versorgt er uns mit ausgefuchsten, extrem feinen Gäste-Mixen für unsere Radio-Show.

Schnittstellen

Fujiya & Miyagi & The Low Frequency in Stereo

(20.04.2017 / 22 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Die nächsten 60 Minuten Schnittstellen beschäftigen sich mit dem neuen Album der britischen Kraut-Synth Rock Band Fujiya & Miyagi und dem vor 15 Jahren aufgenommenen Debüt der norwegischen Post Rock Band The Low Frequency in Stereo!

Verstärker

The Low End Theory

(21.09.2016 / 20 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Am 24. September 1991 erschien mit „The Low End Theory“ von A Tribe Called Quest eines der besten Alben der Musikgeschichte. Das 25jährige Jubiläum dieses Hip Hop-Meilensteins nutzt Verstärker-CEO D. Böhme zum ungefilterten Abfeiern.

The Low Frequency In Stereo (Jever Live Motorschiffskonzert am 4.

(19.10.2015)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
The Low Frequency In Stereo The Low Frequency In Stereo aus Haugesund im südwestlichen Norwegen gelten in Deutschland schon lange als Geheimtipp, auch wenn sie in ihrer Heimat bereits zweimal für einen norwegischen Grammy nominiert waren. // Hin und wieder erinnert ein geradliniger harter Beat an die Mods-Bewegung der 60er-Jahre. Auch die Lo-Fi-Attitüde erzeugt dabei einen gewissen Retro-Charme. The Low Frequency In Stereo vereinen so einige gute Einflüsse der Entwicklung des Experimental-Rock der 60er- bis 80er-Jahre und der Indie-Rock-Bewegung bis heute und klingen wohl deshalb schnell vertraut, aber niemals langweilig. // The Low Frequency In Stereo vereinen so einige gute Einflüsse der Entwicklung des Experimental-Rock der 60er- bis 80er-Jahre und der Indie-Rock-Bewegung bis heute und klingen wohl deshalb schnell vertraut, aber niemals langweilig. Am 4. November spielen The Low Frequency In Stereo im Rahmen der Jever-Live-Motorschiffskonzert-Reihe auf der MS Stubnitz in Hamburg.

- Uhr
ab Uhr
Aktueller Titel:
 
Davor lief:
 
 
 
 

Artists A - Z

0
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z