Low

Low Bild: Low

Die US-amerikanische Band Low formierte sich 1993. Ein Jahr später erschien das Debütalbum „I Could Live In Hope“, mit dessen minimalistischen und langsamen Soundlandschaften die Gruppe ihrem Namen alle Ehre erwies.

Seither entwickelte sich Low zu einem Vorreiter und einem der wichtigsten Vertreter des Slowcore, wenngleich die MusikerInnen selbst diese Bezeichnung weniger schätzen. Die Gruppe um das Ehepaar Alan Sparhawk (Gesang, Gitarre) und Mimi Parker (Schlagzeug, Gesang) spezialisierte sich auf einen melancholischen, spärlich arrangierten Sound in betont niedrigem Tempo. Schnell erlangte die Formation das Wohlwollen der Musikkritik und wurde 2003 durch eine Tour mit Radiohead auch einem breiteren Publikum bekannt. Ab 2008 übernahm Steve Garrington die Funktion des Bassisten.

Durch den zweistimmigen Harmoniegesang von Sparhawk und Parker setzt Low einen besonderen Akzent, der das Trio von vergleichbaren Gruppen unterscheidet. Bis 2018 blieb die Band dem entschleunigten, minimalistischen Slowcore-Stil treu, schlug dann aber mit dem Album „Double Negative“ mit digitalen Noise-Elementen neue musikalische Wege ein.



Low im Programm von ByteFM:

David Bowie wäre 70 geworden

(06.01.2017)
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Der große Cut wurde schließlich mit dem Umzug von Los Angeles nach West-Berlin im Jahr 1976 eingeleitet, wo er unter anderem bei Edgar Froese von Tangerine Dream wohnte und den schönen Schein der US-Millionenmetropole gegen den rauen Underground der geteilten Hauptstadt eintauschte. In Bowies Berliner Phase entstanden von 1977 bis 1979 einige seiner wichtigsten Alben: „Low“, „Heroes“ und „Lodger“. Ersteres wurde am 14. Januar 1977 - genau vor 40 Jahren - veröffentlicht und markiert einen stilistischen Wandel in Bowies musikalischem Schaffen: Wo sich der Musiker auf dem Vorgängeralbum „Station To Station“ noch dem Funk hingab, war „Low“ deutlich von Krautrock und düsteren Soundexperimenten geprägt. // Januar 1977 - genau vor 40 Jahren - veröffentlicht und markiert einen stilistischen Wandel in Bowies musikalischem Schaffen: Wo sich der Musiker auf dem Vorgängeralbum „Station To Station“ noch dem Funk hingab, war „Low“ deutlich von Krautrock und düsteren Soundexperimenten geprägt. Verantwortlich dafür war vor allem die Zusammenarbeit mit Roxy Music-Mastermind und Ambient-Pionier Brian Eno. // Eine der bekanntesten Anekdoten über das Album ist bis heute die, dass sich eine junge Band aus Manchester nach einem der Songs auf „Low“, nämlich „Warszawa“, benannt hat. Sie sollte ihren Namen später in Joy Divison ändern. Mehr zum Album „Low“ und seinem Einfluss hört Ihr am 8. Januar um 19 Uhr in einer neuen Ausgabe von Was ist Musik mit Klaus Walter.

Low – „Double Negative“ (Rezension)

(14.09.2018)
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Low – „Double Negative“ (Sub Pop) 9,0 Bei ihren ersten Auftritten Anfang der 90er-Jahre hatten Low mit ihrem Hang zu leisen Tönen oftmals große Probleme gegen das Stimmengewirr und die Unruhe in vielen Clubs anzuspielen. // Wer in diesen Momenten aufmerksam lauschte, entdeckte einen Sound, der so dynamisch und minimalistisch daher kam, dass er einen förmlich in seinen Bann zog. Diese Konzentration und Aufmerksamkeit verlangten Low auch auf allen bisherigen Studioalben. Das neueste Werk des Trios „Double Negative“ stellt hier keine Ausnahme dar und ist trotzdem ein radikaler Schritt in eine neue Richtung. // „Double Negative“ erschafft vielmehr seinen ganz eigenen Kosmos. Verantwortlich dafür sind nicht nur Low selbst, sondern auch Produzent B. J. Burton, der auch schon Bon Iver bei „22, A Million“ zu einem komplett neuen Sound verholfen hat und dessen Einfluss auf „Double Negative“ nicht zu unterschätzen ist. // Burton, der auch schon Bon Iver bei „22, A Million“ zu einem komplett neuen Sound verholfen hat und dessen Einfluss auf „Double Negative“ nicht zu unterschätzen ist. Low und Burton quartierten sich nämlich nicht mit fertigen Songideen im Studio ein, sondern hatten nur einzelne Skizzen und Ideen zur Verfügung, die sie immer wieder zerpflückten und neu arrangierten. // „It’s not the end, it’s just the end of hope“ singt Sparhawk in „Dancing And Fire“ und auch in den anderen Songs geht es düster und eher beklemmend zu. Wer sich aber in den hypnotisierenden Bann ziehen lässt und die für Low nötige Aufmerksamkeit aufbringt, entdeckt hier und da auch kleine Momente der Hoffnung. So radikal anders „Double Negative“ als Album also auch klingt, die Aufmerksamkeit des Hörers wird bei Low immer noch belohnt.

Thorvaldur Thorvaldsson - High & Low

(23.11.2012)
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High & Low (Foto: Sabine Bruckner) Was treibt wohl einen Isländer dazu, seine wunderschöne, gemütliche, etwas menschenleere Insel zu verlassen? Das erfordert gute Gründe. Der Singer-Songwriter Thorvaldur Thorvaldsson verließ seine Heimat um in Salzburg, Österreich sein Opergesangsstudium beenden zu können. // Nach dem Studium wollte der Isländer mit dem klangvollen Namen neben klassischem Opergesang auch wieder eigene Musik machen und gründete 2010 eine eigene Band. High & Low ist sein Bandprojekt. Thorvaldsson ist der Kopf: Er ist Frontman, steht an der Gitarre und komponiert alle Songs. // Man hört vor allem isländische Einflüsse aus deren Folkschubladen, aber auch markant soulige Stellen tauchen immer wieder in der Stimme auf. Wenn man High & Low mit Künstlern vergleichen möchte, so denkt man an Leonard Cohen, Nick Drake oder Nick Cave. Der Name der Band ist eine Metapher auf das Auf und Ab im Leben. // Der namensgebende Titelsong zum Album, "Narrow Road", hingegen strahlt geradezu und strotzt trotz seiner minimalistischen Instrumentalbesetzung vor Energie. High & Low versprechen das Paradies, zumindest zeitweise. Der ausgesprochen gute Song "One Hour in Paradise" lädt bereits nach wenigen Sekunden zum Mitwippen ein. // Vor allem die Klarinette verleiht auch diesem Track seine charakteristischen Züge. Auffällig ist, dass die Musik von High & Low auch mal gut ohne Stimme auskommt und harmoniert. Bei "Heavy Clouds" meint man sogar einen Regenstab im Hintergrund zu hören, was zum Text "When came the rain" passen würde.

Kaytranada – „Bubba“ (Rezension)

(18.12.2019)
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Aber bei Zeilen wie „Rap good, but I think I'm an asshole / Fuck me good then I fuck so long / That the moon and the sun switch position, a sinkhole / And I roll it over, I call it a pick roll“ bekommt selbst der Bauch Stressfalten. High-End-Produktion und Low-End-Lyrics Auf „Go DJ“ liegen die Lyrics von Rap-Chrooner SiR leider noch dichter am Low-end des Lass-uns-Liebe-machen-Spektrums. Beim Tanzen will man sicher keine binomischen Formeln lösen, aber: „I'm certain the DJ is on my team / Can I get a go DJ“?

Byte Session #171: Minor Alps

(30.04.2014)
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Matthew Caws schreibt übrigens schon mit Nada Surf an neuen Songs, und auch, wenn die beiden ihre gemeinsame Zeit mit Minor Alps sehr genießen, sind vorerst keine weiteren Aufnahmen geplant. Den Song "Lonely Low" spielten sie live ein - diesen könnt Ihr nun hier nachhören. Minor Alps - Lonely Low (Live bei ByteFM)

Low (Ticket-Verlosung)

(25.01.2019)
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Low Als Low 1993 begannen, Musik zu machen, war diese zunächst ein Flüstern. Alan Sparhawk streichelte seine Gitarre so sanft, als wäre sie eine Schoßkatze, Mimi Parkers Schlagzeuganschläge waren ein zartes Herantasten. // Doch der Sound der US-amerikanischen Slow-Core-Band, die mittlerweile vom Duo zum Trio gewachsen ist, änderte sich 2018 schlagartig und radikal: Auf „Double Negative“ regierte plötzlich Noise. Der Lärm, den Low auf ihrem zwölften Studioalbum heraufbeschwören, hat jedoch nicht viel mit verzerrten Gitarren zu tun. // Was bei all dem Lärm gleichgeblieben ist: Die sich umarmenden Gesangsharmonien von Sparhawk und Parker, die in dieser digitalen Albtraum-Musik pure Schönheit finden. ByteFM präsentiert die Deutschlandkonzerte von Low und verlost unter allen Mitgliedern im Förderverein „Freunde von ByteFM“ 1×2 Gästelistenplätze pro Show.

The Low Frequency In Stereo (Jever Live Motorschiffskonzert am 4. November auf der MS Stubnitz in Hamburg)

(19.10.2015)
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The Low Frequency In Stereo The Low Frequency In Stereo aus Haugesund im südwestlichen Norwegen gelten in Deutschland schon lange als Geheimtipp, auch wenn sie in ihrer Heimat bereits zweimal für einen norwegischen Grammy nominiert waren. // Hin und wieder erinnert ein geradliniger harter Beat an die Mods-Bewegung der 60er-Jahre. Auch die Lo-Fi-Attitüde erzeugt dabei einen gewissen Retro-Charme. The Low Frequency In Stereo vereinen so einige gute Einflüsse der Entwicklung des Experimental-Rock der 60er- bis 80er-Jahre und der Indie-Rock-Bewegung bis heute und klingen wohl deshalb schnell vertraut, aber niemals langweilig. // The Low Frequency In Stereo vereinen so einige gute Einflüsse der Entwicklung des Experimental-Rock der 60er- bis 80er-Jahre und der Indie-Rock-Bewegung bis heute und klingen wohl deshalb schnell vertraut, aber niemals langweilig. Am 4. November spielen The Low Frequency In Stereo im Rahmen der Jever-Live-Motorschiffskonzert-Reihe auf der MS Stubnitz in Hamburg.

Alben des Jahres 2018

(07.12.2018)
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Christian Tjaben (Canteen / School Of Rock) Oneohtrix Point Never – „Age Of“ Jlin – „Autobiography (Music from Wayne McGregor’s Autobiography)“ Mouse On Mars – „Dimensional People“ AGF – „Dissidentova“ Low – „Double Negative“ Luke Haynes – „I Sometimes Dream Of Glue“ Alias / Doseone – „Less Is Orchestra“ Farai – „Rebirth“ Angelique Kidjo – „Remain In Light“ Makaya McCraven – „Universal Beings“ Deadbeat – „Wax Poetic For This Our Great Resolve“ Sons Of Kemet – „Your Queen Is A Reptile“. // Götz Adler (Die Welt ist eine Scheibe) Orchestre Tout Puissant Marcel Duchamp – „Sauvage Formes“ Anna Calvi – „Hunter“ Low – „Double Negative“ Karies – „Alice“ Caroline Rose – „Loner“ DJ Koze – „Knock Knock“ International Music – „Die besten Jahre“ Melody’s Echo Chamber – „Bon Voyage“ Nils Frahm – „All Melody“ Arctic Monkeys – „Tranquility Base Hotel & Casino“. // Marc Albermann (Eingefleischt) Sleep – „The Sciences“ Ultha – „The Inextricable Wandering“ Infuriate – „Infuriate“ Anaal Nathrakh – „A New Kind Of Horror“ Uada – „Cult Of A Dying Sun“ Wiegedood – „De Doden Hebben Het Goed III“ The Ocean – „Phanerozoic I: Palaeozoic“ Candy – „Good To Feel“ Code Error – „Code Error EP“ Chapel Of Disease – „…And As We Have Seen The Storm We Have Embraced The Eye“. Marius Magaard (ByteFM Redaktion) Low – „Double Negative“ International Music – „Die besten Jahre“ Neneh Cherry – „Broken Politics“ Pusha T – „Daytona“ Car Seat Headrest – „Twin Fantasy“ Yves Tumor – „Safe In The Hands Of Love“ The Saxophones – „Songs Of The Saxophones“ Goat Girl – „Goat Girl“ Yo La Tengo – „There‘s A Riot Going On“ Noname – „Room 25“. // Staples – „Arrhythmia“ Tirzah – „Devotion“ Swamp Dogg – „Love, Loss, and Auto-Tune“. Michael Gehrig (ByteFM Magazin) 1. Low – „Double Negative“ 2. Sons Of Kemet – „Your Queen Is A Reptile“ 3. International Music – „Die besten Jahre“ 4.

Timber Timbre "Timber Timbre"

(13.09.2009)
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„Timber Timbre“ ist nun das dritte Album, nur acht Stücke kurz, aber 36 Minuten lang grandios. „I get low, low, low on my own”, singt Kirk resignierend zum 6/8-Takt, eine Orgel summt traurig im Hintergrund. Es sind Liebeslieder, meint Kirk, die düstere Metaphorik helfe ihm dabei, seine eigene Person von den Songs zu trennen.

Die ByteFM Jahrescharts 2015

(22.12.2015)
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Götz Adler (Die Welt ist eine Scheibe) Alben (ohne Reihenfolge): Algiers – Algiers The Arcs – Yours, Dreamily Dead Weather – Dodge and Burn Blur – The Magic Whip Courtney Barnett - Sometimes I Sit And Think And Sometimes I Just Sit Viet Cong - Viet Cong Low – Ones & Sixes Chelsea Wolfe - Abyss FFS (Franz Ferdinand & Sparks) – FFS Josefin Öhrn & the Liberation – Horse Dance. // . - Victoria Soundtrack Deerhunter - Fading Frontier Jib Kidder - Teaspoon to the Ocean Built to Spill - Untethered Moon Kurt Vile - B’lieve I’m Goin Down Unknown Mortal Orchestra - Multi-Love Songs (ohne Reihenfolge): Courtney Barnett - Depreston Low - What Part of me? Nils Frahm - Them Rocko Schamoni & Mirage - Was kostet die Welt Panda Bear - Selfish Gene Jib Kidder - In Between Deerhunter - Breaker Sleaford Mods - Tarantula Deadly Cargo Yo La Tengo - All your Secrets Tom Brosseau - Landlord Jackie. // Patrick Ziegelmüller (Sunday Service) Alben (ohne Reihenfolge): Sufjan Stevens – Carrie & Lowell Kurt Vile – B’lieve I’m Goin Down Georgia – Georgia C Duncan – Architect Alabama Shakes – Sound & Color Shopping – Why Choose Grandbrothers – Dilation Tobias Jesso Jr – Goon Twerps – Range Anxiety Ought – Sun Coming Down Songs (ohne Reihenfolge): Bill Ryder-Jones – Two To Birkenhead Marker Starling  – Husbands K.Flay – Make Me Fade Kurt Vile – Pretty Pimpin Courtney Barnett – Pedestrian At Best The Dodos – Competition Sufjan Stevens – Death With Dignity Erfolg – Brillenmann Kanaku Y El Tigre – Pulpos Simon Joyner – You Got Under My Skin. Pinky Rose (Stunk und Schmu) Alben (ohne Reihenfolge): Low – Ones And Sixes Jamie xx – In Colour Peaches – Rub Blond:ish – Welcome To The Present Roots Manuva – Bleeds Feindrehstar – Love & Hoppiness Life On Planets – Curious Palace Julia Holter – Have You In My Wilderness Purity Ring – Another Eternity Nocturnal Sunshine – Nocturnal Sunshine Songs (ohne Reihenfolge): Glacial – Entropy Modestep – Rainbow Schnipo Schranke – Herzinfarkt Metaboman – Next Please Peter van Hoesen – Shadow Ground Jad & The Ladyboy – Namibian Gold Partok Martushka Apfelberg – Nai Nai JPattersson – Never Lived In The 80s Sepalot – Push Parov Stelar Feat.

Twin Peaks – „Lookout Low“ (Rezension)

(12.09.2019)
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Twin Peaks – „Lookout Low“ (Communion Records) 6,5 Twin Peaks – nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Fernsehserie von David Lynch – sind fünf Jungs aus Chicago, die bereits seit ihrer Schulzeit gemeinsam Musik machen. // Ihr Debüt „Sunken“ klang dementsprechend auch noch so unbekümmert und roh, wie man es von einer Schülerband nun mal erwarten würde. Nun findet sich auf dem neuen Album „Lookout Low“ mit „Sunken II“ ein Song, der an die Anfänge erinnern soll und auf eindrückliche Weise die Entwicklung einer Band aufzeichnet, die zwischen Indie-Rock und 60er-Jahre-Garage ihre Nische gefunden zu haben scheint. // Insofern ist es vielleicht auch kein Zufall, dass sich mit Ethan Jones ein ehemaliger Produzent Paul McCartneys für das Klangbild von „Lookout Low“ verantwortlich zeigt. Eine Schülerband wird erwachsen Trotz all dieser klar erkennbaren Referenzen gelingt Twin Peaks das Kunststück, ihre Huldigung nicht zu einer bloßen Replik verkommen zu lassen, sondern geschickt in den eigenen Stil zu integrieren. // Eine Schülerband wird erwachsen Trotz all dieser klar erkennbaren Referenzen gelingt Twin Peaks das Kunststück, ihre Huldigung nicht zu einer bloßen Replik verkommen zu lassen, sondern geschickt in den eigenen Stil zu integrieren. So swingt „Under A Smile“ leichtfüßig vor sich hin, während „Unfamiliar Sun“ mit akustischem Low-Key-Charme überzeugt und vereinzelte Bläser dem bereits erwähnten „Ferry Song“ zu ungemeiner Wärme verhelfen. // Auch die Hey-Hey-Rufe aus dem Background helfen da wenig – der Song kann seine Morgen-Schläfrigkeit nicht ablegen. Twin Peaks sind auf „Lookout Low“ immer dann am besten, wenn sie sich auf ihre Stärken besinnen und ihre entspannte Verspieltheit mit der unverkennbaren Energie ihrer Vorbilder aus den 60ern kombinieren.

Melancholie und Alltag: Damon Albarn in acht Songs

(23.03.2018)
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März 2018 wird der britische Künstler 50 Jahre alt – wir wagen den Versuch, seine drei Dekaden umspannende Karriere in acht Songs zusammenzufassen. Der Brite: „This Is A Low“ (1994) „And into the sea / Goes pretty England and me“ – ein Tief zieht über London, und Damon Albarn verwandelt mal eben eine Wettervorhersage in zutiefst berührenden Pop. // Es war der Moment, in dem das Quartett zeigte, dass es mehr war als nur eine kurzlebige Brit-Pop-Sensation. „This Is A Low“ beendet das Album mit der ätherischen Melancholie, die später zu Albarns Markenzeichen werden sollte.

Die ByteFM Jahrescharts 2011

(02.01.2012)
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(4AD) How To Dress Well – Love Remains (Tri Angle) Kurze: Raveonettes – Evil Seeds (ADA) PJ Harvey – Words That Maketh Murder (Universal) Bill Callahan – America (Drag City) Metronomy – The Bay (Because) Other Lives – 3 For 12 (PIAS) Bon Iver – Perth (4AD) Modeselektor – Shipwreck With Thom Yorke (Monkeytown) My Brightest Diamond – High Low Middle (Asthmatic Kitty) Mogwai – Rano Pano (Rock Action) Bodi Bill – Brand New Carpet (Sinnbus) Feist – Graveyard (Universal). // Moddi "Floriography" (Propeller Recordings) 9. tUnE-yArDs "Whokill" (4AD) 10. Sound Of Rum "Balance" (Sunday Best). Tracks: 1. Sound Of Rum „So Low“ (Ballance – Sunday Best) 2. The Go! Team „T.O.R.N.A.D.O.“ (Rolling Blackouts - Memphis Industries) 3.

A Tribe Called Quest – „Midnight Marauders“ wird 25

(09.11.2018)
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Stattdessen waren ihre Tracks freundlich, einladend und verspielt. Ein Jahr nach ihrem Debüt veröffentlichten A Tribe Called Quest mit „The Low End Theory“ eine der prägendsten Rap-Platten der 90er-Jahre. Wie toppt man einen Meilenstein wie diesen, musste sich die Gruppe fragen. // Beez Wit The Remedy“ ein waschechter Flop war. Doch dann kam „Midnight Marauders“. Wie toppt man einen Meilenstein? Q-Tip hatte auf „The Low End Theory“ bereits die Kunst des basslastigen Jazz-Rap-Beats gemeistert, doch für den Nachfolger trieb er die Tiefenentspannung auf den Höhepunkt: Jeder Ton auf diesem Album klingt warm, mit tiefen Kontrabass-Tönen und Snare-Drums, eingängigen Bläser-Fanfaren und der omnipräsenten Plattennadel, die wie ein Kaminfeuer vor sich hin knistert.

Was ist Musik

70-1+40 = Bowie

(08.01.2017 / 19 Uhr)
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Wäre er nicht am 10. Januar 2016 gestorben. Am 14. Januar 1977 erschien Bowies Album "Low". Drei Jahrestage. "[...] 'Low': Von einer glamourösen Sublimierung des Wahns kann hier nicht mehr die Rede sein. // Immer wieder ging es dabei um die Projektion einer imaginären Welt aus dem eigenen Kopf hinaus oder in diesen hinein. Dagegen handeln fast alle Songs auf der ersten Seite von Low, jedenfalls die mit Gesangstexten, von tatsächlichen Innenräumen mit vier Wänden, einem Boden und einer Decke: »I’ve been / Breaking glass in your room again«, »Don’t look at the carpet / I drew something awful on it« (»Breaking Glass«), »Deep in your room, you never leave your room« (»What in the World«), »Blue blue electric blue / That’s the colour of my room / Where I will live« (»Sound and Vision«). // Und 1980 beginnt Bowies Song »Scary Monsters (and Super Creeps)« mit der Zeile: »She had a horror of rooms.« Einschluss und Leerlauf sind zentrale Motive der ersten Seite von Low, mit ihren fragmentarischen Songs, die wie aus dem Nichts eingeblendet werden, um dann ohne erkennbares Ziel wieder zu verschwinden. // Tiefe Apathie – »love won’t Make you cry« (»What in the World«), »I never touch you« (»Breaking Glass«) – kommt in polternden, grell abgemischten Rhythmen daher, deren Hektik nirgendwohin zu führen scheint. »Always Crashing in the Same Car«, das noch am meisten an klassische Songstrukturen erinnernde Stück, zeichnet das Bild eines sich planlos um sich selbst drehenden Autos: »I was going round and round the hotel garage.« Eigentlich ist das Auto ja ein Rock'n'Roll-Gefährt – der vielleicht erste Rock'n'Roll-Song überhaupt, Jackie Brenstons »Rocket 88« (1951), handelte vom Autofahren, und eines von Bowies Lieblingsbüchern als Teenager war Jack Kerouacs On the Road –, aber auf Low entpuppt sich sogar Geschwindigkeit als Betäubungsmittel. Wohl deshalb auch überlagern sich planlos vorbrechende Drums mit lethargischen Soundeffekten, als ob das eine gleichbedeutend mit dem anderen wäre.

Neue Platten: "Low Fidelity"

(10.09.2014)
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Low Fidelity (Staatsakt) 4,7 "Von den Machern des Kapitalismus empfohlen" und dabei auch noch streetcredibel. Diesen Spagat beherrscht das Berliner Label Staatsakt seit jeher. Schon damals war die Gründung 2003 ein antizyklischer Coup inmitten der kriselnden Musikwirtschaft. // Heute ist das Label eine zentrale Schnittstelle für angegrauten Diskurspop und politisierten Electrotrash. Auch mit der neuen Compilation "Low Fidelity" mit unveröffentlichten Songs von Tocotronic, Heinz Strunk oder Die Sterne beweist das Label, dass eine schlauere Welt in einer dümmeren möglich ist. // " Autor dieser Zeilen ist Gereon Klug, der hauseigene Newsletter-Schreiber des befreundeten Hamburger Ladens "Hanseplatte", der sonst auch für Deichkind ("Leider Geil") textet oder als Tourmanager von Rocko Schamoni und Studio Braun arbeitet. Der Sampler erscheint parallel zu Klugs gleichnamigem Buch ("Low Fidelity. Hans E. Plattes Briefe gegen den Mainstream"), eine 240-seitige Zusammenstellung der Newsletter aus den letzten Jahren.

Kinderzimmer Productions – „Todesverachtung To Go“ (Album der Woche)

(13.01.2020)
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Kinderzimmer Productions sind nach wie vor auf der Suche nach dem nächsten stilvollen Jazz-Sample, dem besseren Wortspiel und der unwiderstehlichsten Bassline – mit zeitgemäß nachgefettetem Low-end. Letztendlich zeigt „Todesverachtung To Go“ eines: Solange das Sample-Lagerfeuer knistert und der Drum-Groove rollt, lohnt es sich, den Geschichten und Wortspielen von Kinderzimmer Productions ein Ohr zu leihen.

Pink Shabab – „Ema By The Sea“ (Album der Woche)

(25.11.2019)
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Carvell schüttelt allerlei schelmische Bass-Lines aus seinem Viersaiter. Immer wenn die Synthesizer in verträumte Melancholie abschweifen, zieht einen das Low-End wieder auf den Boden. „Last Of The Boys“ ist unverschämt tanzbarer Robo-Funk, irgendwo zwischen „Another One Bites The Dust“ und John Maus.

Metronomy – „Metronomy Forever“ (Rezension)

(18.09.2019)
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Das machen Mount und Co. mit leicht psychedelischen Ambient-Stücken zwischen dem lockeren Indietronica-Sound. Auf „Lying Low“ oder „Miracle Rooftop“ ganz ohne Text aber auch ohne die richtige Idee, diese Songs weniger wie Skizzen klingen zu lassen.

Sleater-Kinney – „No Cities To Love“ (Rezension)

(22.01.2015)
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"It’s 9 AM, we must clock in, the system waits for us, I struck the shelves, I work the roads, the products are all up", singt Sängerin und Gitarristin Corin Tucker aus Sicht einer Supermarktmitarbeiterin, um in einem genialen Vierzeiler über die hohen Kosten von Niedrigpreisen eines der zentralen Probleme des aktuellen Kapitalismus auf den Punkt zu bringen: "We never really checked, we never checked the price tag, the cost comes in, it’s gonna be high, we love our bargains, we love the prices so low, the good job’s gone, it’s gonna be rough". Musikalisch klingt das sich zwischen domestiziertem Punkrock und Rock ’n’ Roll bewegende Album bis auf einige Ausnahmen, wie etwa den Call-&-Response-Gitarren in "No Anthems", eher traditionell.

Stephen Malkmus And The Jicks: "Mirror Traffic"

(15.08.2011)
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VÖ: 21.07.2011 Web: "http://stephenmalkmus.com/" Label: Domino Pavement ist einer dieser ganz großen Namen der Neunziger, low fidelity sein untrennbares Gütesiegel. Was als Studioprojekt zwischen Stephen Malkmus und Scott Kannberg begann, transformierte bald in eine kleine Bewegung: harsche Feedback-Geräusche, lakonische Lyrics, weißes Rauschen – das kam nicht nur bei John Peel an, sondern auch bei der amerikanischen und britischen Indie-Jugend, die damals wirklich noch Indie verkörperte, sagt man, und denke an Matador Records und ein 800-Dollar-Albumbudget. 1993 verließ der Schlagzeuger Gary Young die Band und mit ihm ging der vernebelte Sound.

22.09.: What we want: Volkslieder und verdammt krasse Videos

(22.09.2010)
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Zeit nachzulegen, dachte sich die Band, engagierte ein Rudel dressierter Hunde verschiedenster couleur und drehte in 124 Versuchen ein, mal wieder, einzigartiges Low-Budget Video. Zu sehen beim NME. Noch ein verdammt krasses Video kommt von keinem geringeren als Thom Yorke.

ByteFM Magazin

Twin Peaks zu Gast

(09.10.2019 / 15 Uhr)
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Diese DIY-Tage sind für die Band mittlerweile gezählt, für ihr aktuelles Album "Lookout Low" haben sich mit Ethan Jones sogar einen ehemaligen Produzenten Paul McCartneys an die Seite geholt. "Lookout Low" spielt mit beatlesken Arrangements, bietet aber auch Jams mit Funk-Anleihen. // "Lookout Low" spielt mit beatlesken Arrangements, bietet aber auch Jams mit Funk-Anleihen. Aktuell sind Twin Peaks mit "Lookout Low" auf Tour, vor ihrem Konzert am 9. Oktober im Hamburger Molotow besucht uns die Band im ByteFM Magazin mit Jonas Dahm.

60minutes

Allround Musikerinnen und mehr

(14.12.2013 / 19 Uhr)
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Beide sind multiinstrumental unterwegs, schreiben ihre Musik und ihre Texte selbst und lassen selbstverständlich ihre Stimme erklingen. Angelica Lopez aka Low Leaf aus Los Angeles gehört der dortigen Beat-Szene an, als deren Rädelsführer ein gewisser Flying Lotus genannt werden darf. Mit einem Instrument ist Low Leaf innig verbunden, mit der Harfe! // Mit einem Instrument ist Low Leaf innig verbunden, mit der Harfe! Es bleibt kaum etwas anderes zu sagen, als dass Low Leaf ihre Stücke zaubert! Sasha Perera hat schon 2000 ihre Heimatstadt London verlassen und lebt seitdem in Berlin. Jahcoozi ist ihre Band, aber aktuell bewegt sie sich als Perera Elsewhere auf Solopfaden.

Neue Platten: Megaphonic Thrift - "Decay Decoy"

(04.03.2011)
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Nach dem Ende der Band Stereo 21 tat sich Richard Myklebust (Gitarre, Gesang) im Herbst 2007 eher unverbindlich mit Fredrik Vogsborg (Schlagzeug) von der Band Casiokids sowie Linn Frøkedal (Bass, Gesang) und Njål Clementsen (Gitarre) von The Low Frequency In Stereo zusammen. Aus dieser lockeren Kollaboration entwickelte sich im Laufe der Zeit dann ein ernsthaftes Bandprojekt. // Der Sound der New Yorker Band dient den Norwegern offenkundig eher als Inspiration, und gepaart mit einer unbekümmerten Spielfreude, wie sie beispielsweise auch von The Low Frequency In Stereo an den Tag gelegt wird (wer diese Band schon einmal live gesehen hat, weiß was gemeint ist), gerät „Decay Decoy“ zu einem ganz eigenen Vergnügen.

Was ist Musik

Don't call me Nigger, Whitey!

(03.03.2013 / 20 Uhr)
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It 's a distortion box y'know.' Instead of an inert lump of bass, Graham's fuzz bass distorts the low end so it powers into the lead sound , careering up from under in humpbackbeats, melodies from the bottom which bumpstart the arse until it begins evolving into the ass and then the booty. // .' Instead of an inert lump of bass, Graham's fuzz bass distorts the low end so it powers into the lead sound , careering up from under in humpbackbeats, melodies from the bottom which bumpstart the arse until it begins evolving into the ass and then the booty. With Sly and the Family Stone, the bass deepens through distortion and starts roaming around as low end rhythmelody.” Kodwo Eshun ”`There´s a riot going on´ ist eine dieser seltenen Platten, die die Stimmung ihrer Zeit perfekt einfangen, politisch wie musikalisch.

Was ist Musik

BASSmusik

(12.08.2012 / 20 Uhr)
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Low End Theories – Was ist BASSmusik. „…the most powerful and direct signal of the antisocial and the hypersocial, marking locations, creating zones of safety and danger, and we react to it…” Wer hat diese Kraft? // „…the most powerful and direct signal of the antisocial and the hypersocial, marking locations, creating zones of safety and danger, and we react to it…” Wer hat diese Kraft? Der Bass. Behauptet das WIRE-Magazin in seiner vorletzten Titelgeschichte: „Low End Theories – WIRE responds to Bass“. „More felt than heard, bass connects us to the entire spectrum of music an sonic experience.”

60minutes

(24.09.2009 / 22 Uhr)
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Freut Euch auf das Island-Team, bestehend aus Gus Gus, Oculus und Lay Low. Gus Gus, die Künstlerschmiede, die Techno-Avantgardisten und Electro-Veteranen mit neuem Material auf Tour zusammen mit Oculus. Lay Low, eine junge Singer/Songwriterin mit wunderbaren Country & Folk-Balladen.

Labelshow

Compost: B-Side Monkeys & Tom Burclay

(16.12.2018 / 0 Uhr)
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1. Stunde: B-Side Monkeys (Brian Low & Parker Jr.): Das Münchner DJ-Duo Brian Low und Parker Jr. - alias B-Side Monkeys - verzaubern ihr Publikum stets durch eine erlesene, ausgefallene Trackauswahl.

BTTB – Back To The Basics

Body Language

(14.01.2010 / 19 Uhr)
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Da der Song einen Call-and-Response-Chorus enthält, gebe ich euch hier schonmal den Chorus zum mitsingen: She seh eh ley ley ley ley ley ley ley ley ley ley Ooh la loo la loo la la la la la low She seh oh lo lo lo low la la la la la la Ooh la loo la loo she want in har nana/ Jetzt will ich mal euch hören!

Labelshow

Compost (mit Brian Low & Rupert & Mennert)

(26.07.2020 / 0 Uhr)
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1. Stunde: Brian Low Brian Low aus München ist ein begnadeter Selector und unermüdlicher Groove-Forscher. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen versorgt er uns mit ausgefuchsten, extrem feinen Guest-Mixes wie diesem.

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