Priests

Priests Bild: Priests (Foto: Audrey Melton)

Priests sind eine US-amerikanische Punk-Band, die im Jahr 2012 in Washington, D.C. gegründet wurde. Die Gruppe kommt aus der DIY-Szene und besteht aus Frontfrau Alice Greer (Gesang), Daniele Daniele (Schlagzeug), Taylor Mulitz (Bass) und G.L. Jaguar (Gitarre). Priests legen keine orthodoxe Genre-Verhaftung an den Tag, sondern bedienen sich auch bei Stilen wie Disco, Jazz oder Spoken Word, was eine Nähe zu Genre-Pionieren wie Fugazi nahelegt.

Die aus einem politisch linksgerichteten Punk-Umfeld kommende Band veröffentlichte 2014 „Bodies and Control and Money and Power“ auf dem Independent-Label Don Giovanni – vor allem ein Punk-Album, dessen musikalisch poppigsten Moment das Hymnenhafte „Right Wing“ darstellt, auf dem Greers Singstimme am deutlichsten den Lo-Fi-Sound der InstrumentalistInnen kontrastiert. Im Anschluss an das Album gründeten Priests ihr eigenes Label Sister Polygon, auf dem sie ab 2017 neben befreundeten KünstlerInnen wie Snail Mail und Olivia Neutron-John veröffentlichten.

Auf dem Zweitling „Nothing Feels Natural“ schlug die Band eine experimentellere Richtung ein, unter anderem wirkte Saxophonist Luke Stewart mit. 2019 folgte das musikalisch zugänglichste Album „The Seduction Of Kansas“.



Priests im Programm von ByteFM:

News: Priests (Ticket-Verlosung) (25. Mai 2017)

Priests Priests aus Washington, D.C. können das vorweisen, was man gemeinhin als klassische Punk-Laufbahn bezeichnet: Im Keller eines Vorortes der US-amerikanischen Hauptstadt gegründet, hat es das Quartett, bestehend aus Sängerin Katie Alice Greer, Drummerin Daniele Daniele, Bassist Taylor Mulitz und Gitarrist GL Jaguar, nie darauf angelegt, professionell durchzustarten. In der Stadt, in der die US-amerikanische Hardcore- und DIY-Bewegung ihre Wurzeln hat, haben auch Priests ihre Tapes und Singles zunächst ausschließlich in Eigenregie veröffentlicht. Wichtig für die musikalische Entwicklung war jedoch weniger das ortsansässige Dischord-Label und dessen Umfeld, sondern vielmehr die New Yorker No-Wave-Szene der späten 70er-Jahre, die sich den künstlerischen Dilettantismus auf die Fahnen schrieb. Und so zeichneten sich auch die ersten Shows der Band vor allem dadurch aus, dass Sängerin Katie alles niederbrüllte und die Band ihr Publikum nach nur zehn Minuten fassungs- und atemlos zurückließ.


News: Priests (Ticket-Verlosung) (12. Mai 2019)

Priests Dass Bands, die als wütende Punk-Kapellen ihre Karriere starteten, mit der Zeit Synthesizer entdecken und ihr Sound etwas anschmiegsamer wird, ist nichts Neues. So geschehen auch bei Priests aus Washington D.C., die 2017 mit „Nothing Feels Natural“ ein aufrüttelndes Debüt veröffentlichten. Im Kontrast zu diesem schrammeligen Gitarren-Album steht „The Seduction Of Kansas“, die neue LP der Post-Punk-Band. Die Songs darauf gehen deutlich in Richtung Wave, mehr späte Blondie als frühe Gang Of Four.


News: Priests – „The Seduction Of Kansas“ (Rezension) (10. April 2019)

Kansas: Ein überwiegend ländlich geprägter Bundesstaat im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten. Ende des 19. Jahrhunderts eine Hochburg für die People’s Party, die zum Teil sozialistische und anti-rassistische Werte vertrat, heute jedoch nicht gerade für seine Weltoffenheit bekannt. Die gleichgeschlechtliche Ehe ist verboten und noch vor einigen Jahren wurde beschlossen, die Evolutionstheorie im Schulunterricht nicht zu behandeln. Donald Trump gewann hier bei der Präsidentschaftswahl 2016 fast 60 % der Stimmen. „The Seduction of Kansas“ heißt das aktuelle Album der US-amerikanischen Rockband Priests, dem die Wandlung des Bundesstaats als Inspiration für den Titel diente. Abgerechnet wird auf Priests’ zweiter Platte jedoch nicht bloß mit Kansas, sondern mit der gesamten US-amerikanischen Nation. So schmiegt sich Sängerin Katie Alice Greer im Musikvideo zum Titeltrack an eine George-Washington-Büste, während sie singt: „It’s the last picture, show all the cowboys get ready for a drawn out charismatic parody of what a country thought it used to be”. Die endgültige Entmystifizierung des amerikanischen Geistes scheint insgesamt das Ziel der Platte zu sein: Die USA als rücksichtslose, imperialistische Großmacht, Kongressmänner als zynische Kriegstreiber.


Soundlook (10. September 2015)


ByteFM Mixtape (8. Februar 2017)

Diese Woche mit neuen Veröffentlichungen von Priests, Devlin, Jesca Hoop und Migos.


News: Neues Video von Johnny Marr und Maxine Peak (11. Dezember 2017)

Halten der britischen Gesellschaft den Spiegel vor: Maxine Peak und Johnny Marr (Foto: The Guardian) Johnny Marr und Maxine Peak haben ein neues Musikvideo veröffentlicht. Der ehemalige The-Smiths-Gitarrist plante schon seit geraumer Zeit ein Spoken-Word-Album, das den Status Quo der britischen Gesellschaft porträtiert. Mit Peak hat er nun die passende Mitstreiterin gefunden: Die Schauspielerin aus Westhoughton („Shameless“, „Black Mirror“) leiht Marrs Komposition ihre Stimme. Die ersten Ergebnisse dieser Kollaboration wurden heute in Zusammenarbeit mit der britischen Zeitung The Guardian veröffentlicht: „The Priest“, ein sozial-realistisches Trip-Hop-Drama.


ByteFM Charts (6. Juli 2015)


News: ByteFM Charts KW 30 (21. Juli 2015)

LA Priest - "Inji" (Domino) Die meist gespielten Alben bei ByteFM – in der vergangenen Woche. Die Spitze der Charts hält in der zweiten Woche LA Priest, das Soloprojekt des Late-Of-The-Pier-Sängers Sam Dust. Nach seiner letzten Veröffentlichung vor acht Jahren erschien Ende Juni sein Album „Inji“, das bei uns Album der Woche war.


Hertzflimmern (1. Mai 2015)


Regler rauf, Regler runter (3. Juli 2015)


News: Album der Woche: LA Priest - "Inji" (29. Juni 2015)

VÖ: 26. Juni 2015 Web: LA Priest bei Facebook Label: Domino Kaufen: artistxite-Shop LA Priest: "Inji" - unser Album der Woche. Seit ein, zwei Jahren schleicht sich Funk heimlich in Alben zwischen Indie, House und Gitarrenpop und entfaltet seine schillernde Wirkung. Ob in der Stones-Throw-Familie bei The Stepkids oder in den hippen Gefilden von Blood Orange und Toro Y Moi. Das Glitzern greift um sich und steckt immer mehr Musikerinnen und Musiker an. So auch LA Priest - ein Bandname, dessen erste Silbe übrigens französisch betont wird und nichts mit der US-Westküstenstadt zu schaffen hat.


Neuland (10. September 2010)


ByteFM Magazin (29. Juni 2015)


ByteFM Magazin (29. Juni 2015)


In Takt (19. Juni 2015)


News: ByteFM Charts KW 29 (14. Juli 2015)

LA Priest - "Inji" (Domino) Die meist gespielten Alben bei ByteFM – in der vergangenen Woche. Nach drei Wochen an der Chartsspitze muss Jaakko Eino Kalevi die Poleposition verlassen und sich diese Woche mit dem vierten Rang zufriedengeben. Abgelöst wird der Finne von LA Priest, dem Soloprojekt des Late-Of-The-Pier-Frontmanns Sam Dust oder auch Sam Eastgate. Sein Album "Inji" war vor Kurzem bei uns Album der Woche und ist jetzt der Langspieler mit den meisten Airplays der letzten sieben Tage.


ByteFM Magazin (2. Juli 2015)


Eingefleischt (28. Oktober 2016)


ByteFM Magazin (1. Juli 2015)


ByteFM Magazin (1. Juli 2015)


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