Roxy Music

Roxy Music Bild: Roxy Music auf dem Cover der Zusammenstellung „The Collection“

Roxy Music waren eine britische Rockband, die 1970 gegründet wurde. Zu den Langzeitmitgliedern zählten der Sänger Bryan Ferry, Phil Manzanera (Gitarre), Andy Mackay (Saxofon, Oboe) und Paul Thompson (Schlagzeug, Percussion). Von 1970 bis 1973 war zudem der einflussreiche Produzent, Musiker und Musiktheoretiker Brian Eno Teil der Band. Roxy Music veröffentlichten im Jahr 1972 ihr selbstbetiteltes Debütalbum.

Mit ihrer Mischung aus Glamrock, Progressive Rock, Artrock bzw. -pop gelten Roxy Music als wichtiger Einfluss für später aufkommende Genres wie New Wave und New Romantic. Als besonders typisch gilt neben dem eigenwilligen Sound der Band und Bryan Ferrys opulentem Gesang, der Umstand, dass Roxy Music viel Wert auf Ästhetik legten: Auch ihre extravaganten Bühnenoutfits und die zum Teil provokante Gestaltung ihrer Plattencover gilt als wegweisend für die New-Wave-Ära. So wurde die Band von vielen Größen des Genres, darunter Blondie und The Human League, als wichtige Inspiration bezeichnet. Obwohl Roxy Music bereits mit ihrem Debütalbum sehr erfolgreich waren, gelang ihnen im Jahr 1981 mit „Jealous Guy“, einem John Lennon-Cover, das sie anlässlich dessen Ermordung veröffentlichten, der einzige Nummer-1-Hit ihrer Bandgeschichte.

Im Jahr 2019 wurden Roxy Music in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Anlässlich dessen spielten sie bei der Aufnahmezeremonie einige Songs.



Roxy Music im Programm von ByteFM:

The Bryan Ferry Orchestra - "The Jazz Age"

(03.12.2012)
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Das Ganze sieht total etepetete aus. Was soll das alles? Nicht nur, dass der junge Bryan Ferry aus den Roxy-Music-Jahren mittlerweile stramm auf die 70 zugeht und es sicherlich etwas gediegener oder "altmodischer" mag, der Abend passte sich nur dem Konzept von "The Jazz Age" an: Zusammen mit einem nach ihm benannten Orchester spielte er dafür 13 Songs seiner Laufbahn ganz im Stile von 20er-Jahre-Jazz ein. // Die Platte umfasst die vier Dekaden seines musikalischen Schaffens mit Songs, die er mit Roxy Music veröffentlichte und aus Solo-Werken. Der älteste Track, "Virginia Plain", kommt vom 72er-Album "Roxy Music" und das jüngste Lied, "Reason Or Rhyme": Keine drei Jahre ist es her, als es auf Ferrys letztem Soloalbum "Olympia" erschien. // Unter anderem haben es noch "Do The Strand", "The Bogus Man" (beide: Roxy Music - "For Your Pleasure"), "Don't Stop The Dance" (Solo - "Boys And Girls"), "Avalon" (Roxy Music - "Avalon"), und "The Only Face" (Solo - "Mamouna") auf das Album geschafft. // Doch selten hat ein Künstler sein Best-of so originell und einzigartig verpackt wie Ferry. Selbst der langjährige Ferry-/Roxy-Music-Hörer kann alte Lieblingslieder neu entdecken, denn Bryan Ferry hat sich für die neuen Arrangements hörbar viel Mühe gegeben.

Brian Eno wird 65 Jahre alt

(15.05.2013)
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Mit dem Abschluss in der Tasche gründete Eno gemeinsam mit Bryan Ferry und Andy Mackay im London der 1970er Jahre die Band Roxy Music. Sie trugen Federboas und Make-up und schafften als exzentrische Gruppierung den Einstieg in die Musikszene. Nur zwei Jahre später löste sich Eno von Roxy Music, um sich auf seine Solowerke zu konzentrieren.

Brian Eno in sechs Songs

(15.05.2018)
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Mit dem Abschluss in der Tasche begann er in den frühen 1970er-Jahren, diesen Ansatz als Teil der Band Roxy Music auf den Glam-Rock anzuwenden. Für die Single „Ladytron“ verlangte Frontmann Bryan Ferry von ihm einen „Sound, der klingt wie der Mond“ – er bekam dieses außerirdische Intro, in dem Eno einen VCS3-Synthesizer durch seine selbstgebauten Kassetten-Delays jagt. // Für die Single „Ladytron“ verlangte Frontmann Bryan Ferry von ihm einen „Sound, der klingt wie der Mond“ – er bekam dieses außerirdische Intro, in dem Eno einen VCS3-Synthesizer durch seine selbstgebauten Kassetten-Delays jagt. Der Unabhängige: „Needles In The Camels Eyes“ (1974) Roxy Music war für Brian Eno nur der Anfang. 1973 verließ er die Band, genervt von Ferrys Star-Allüren und gelangweilt von der Rockmusik. // Nur ein Jahr später folgte sein erstes Soloalbum: „Here Comes The Warm Jets“, eine kunstvolle Platte, auf der Eno den Art-Rock von Roxy Music in neue Stratosphären schoss. In den ersten Sekunden des Eröffnungsstücks „Needles In The Camels Eyes“ wird man von Gitarren-Wellen überspült, während Enos Gesang majestätisch auf der Wall Of Sound thront. // In den ersten Sekunden des Eröffnungsstücks „Needles In The Camels Eyes“ wird man von Gitarren-Wellen überspült, während Enos Gesang majestätisch auf der Wall Of Sound thront. Er brauchte nur diesen einen Song, um sich von Roxy Music zu emanzipieren. Der Songwriter: „By This River“ (1977) Im Anschluss an „Here Comes The Warm Jets“ veröffentlichte Eno die sowohl von der Kritik gelobten als auch von der Hörerschaft geschätzten Art-Rock-Platten „Taking Tiger Mountain (By Strategy)“, „Another Green World“ und „Before And After Science“.

Presseschau 07.04.: Politics

(07.04.2011)
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Seine politischsten Lieder wie die Hymne der Friedensbewegung "Blowin' In The Wind" erklangen nicht. Laut dem NME kann Roxy-Music-Star Brian Ferry seine Tour fortsetzen. Der Musiker war gestern ins Krankenhaus eingeliefert worden, nachdem er sich nicht wohlgefühlt hatte.

Garagenpop aus Paris: „In/Out“ von En Attendant Ana

(24.01.2020)
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Das zeigt die Single „In/Out“ sehr eindrucksvoll. Da schrubbt die Gitarre im Stile eines Phil Manzanera bei den frühen Roxy Music. Oder im Stile der Bands des schottischen Postcard-Labels, das Anfang der 1980er die frühen Singles von Orange Juice, Josef K, Aztec Camera oder The Go-Betweens veröffentlichte.

„I've Seen That Face Before“: Grace Jones wird 70

(18.05.2018)
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Auf Alben wie „Warm Leatherette“ oder „Nightclubbing“ stand nicht mehr der Pomp eines Sondheim auf dem Spielplan, sondern der glamouröse Art-Rock von Roxy Music („Love Is The Drug“) oder der dreckige Post-Punk eines Iggy Pop („Nightclubbing“). Begleitet von der legendären jamaikanischen Rhythmusgruppe Sly & Robbie schuf sie aus Elementen von Funk, Reggae, Post-Punk und Synth-Pop ihren ganz persönlichen New-Wave-Bastard.

Kate Bush: Debütalbum „The Kick Inside“ erschien vor 40 Jahren

(16.02.2018)
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„The Kick Inside“ ist außerdem ein früher Beweis für die künstlerische Integrität von Kate Bush. Ihr Label EMI wollte die selbstbewusste Roxy-Music-Gedächtnisnummer „James And The Cold Gun“ als Single, doch Bush setzte ihren persönlichen Favoriten durch: die transzendentale Pop-Hymne „Wuthering Heights“.

03.08.: Der Konsens

(03.08.2010)
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Musicweek sieht "The Suburbs" gar auf Platz 1 der britischen Charts. Wie gestern schon im Warp Newsletter zu lesen war, wrid Brian Eno "the man who gave Roxy Music their sizzle, Talking Heads their zing and Coldplay their hipster cachet" sein neues Album auf eben jenem britischen Label veröffentlichen.

Brian Eno - „Before And After Science“ (Album der Woche)

(04.12.2017)
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Was „Before And After Science“ von seinen ebenso gefeierten Vorgängern „Here Come The Warm Jets“, „Another Green World“ und „Taking Tiger Mountain (By Strategy)“ absetzt, ist die nahezu schwindelerregende Menge an versammeltem Talent: Der langjährige Eno-Kollaborateur und King-Crimson-Cheffrickeler Robert Fripp an der Lead-Gitarre, Enos Ex-Roxy-Music-Kollege Phil Manzanera an der Rhythmus-Gitarre, das ehemalige Soft-Machine-Mitglied Percy Jones am bundlosen Bass, die deutschen Ambient-Wegbereiter Hans-Joachim Roedelius und Dieter Moebius an den Tasten.

08.11.: Vom Futter der Angst

(08.11.2010)
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Im Interview mit der SZ gibt er sich jedoch zunächst wortkarg; wichtige Themen werden eingegrenzt, indem die unwichtigen ausgegrenzt werden: "Sie wollen nicht dazu befragt werden, wie Sie einer der bedeutendsten Musiker der vergangenen Jahrzehnte wurden?" - "Nein". "Auch nicht über Roxy Music, zu deren Urbesetzung Sie gehörten?" - "Nein". "Nicht über Ambient-Musik, die Ihnen ihren Namen verdankt?

Brian Eno - "Small Craft On A Milk Sea"

(25.10.2010)
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Es ist ein sinnloses Unterfangen, auf kleinem Raum einen Künstler angemessen zu würdigen, dessen Verdienstliste noch länger ist als die seiner Vornamen. Also nur ganz kurz die Eckpunkte: Brian Eno ist Gott, weil er mit Roxy Music und seinen frühen Soloalben Art School, Prog Rock und Glam Rock zu einer Befreiung geführt hat, die in den Jahren seit 1972 das Vokabular und das ganze Sprachverständnis von dem, was eigentlich „Rockmusik“ ist, unendlich erweitert hat.

13.10.: Schöne Zitronen, künstlerisches Artwork

(13.10.2009)
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Nur wer so spielt, als plage ihn Angst um seine Rente, habe ein Problem.“ Brian Eno ist noch kein Rentner, hat aber seit seinem Solodebüt 1973 (nach Roxy Music) eine ganze Reihe von Alben veröffentlicht. Das englische Print Magazine untersucht die Albencover aus Kunstperspektive.

Alterslos: Grace Jones' Nassau-Trilogie begann vor 40 Jahren

(09.05.2020)
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Die Stücke stammten oft nicht von Jones selbst. Dafür machte sie sich Songs von unter anderem Iggy Pop, Tom Petty und Roxy Music zu eigen. Und zwar so richtig. Den Titel für das Auftaktalbum dieser Phase stiftete ein Synth-Punk-Song, „Warm Leatherette“ von The Normal.

Stürmische Höhen, neblige Tiefen: Kate Bush in sechs Songs

(29.07.2018)
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Gerade mal 19 Jahre später veröffentlichte sie ihren ersten Nr.-1-Hit. Er stammt von ihrem Debütalbum „The Kick Inside“. EMI Records wollte die Roxy-Music-Gedächtnisnummer „James And The Cold Gun“ als Single, doch Bush bestand auf „Wuthering Heights“.

Timber Timbre - „Sincerely, Future Pollution“ (Album der Woche)

(03.04.2017)
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Auch „Grifting“ hat seine Referenzpunkte in den frühen 80ern: Mit diesem Song liefern Timber Timbre eine Interpretation der lasziven Coolness, die man von Roxy Music und Talking Heads kennt. Querverweise hin oder her – auf seinem neuen Album bleibt das kanadische Trio immer noch bei sich.

David Bowie wäre 70 geworden

(06.01.2017)
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Januar 1977 - genau vor 40 Jahren - veröffentlicht und markiert einen stilistischen Wandel in Bowies musikalischem Schaffen: Wo sich der Musiker auf dem Vorgängeralbum „Station To Station“ noch dem Funk hingab, war „Low“ deutlich von Krautrock und düsteren Soundexperimenten geprägt. Verantwortlich dafür war vor allem die Zusammenarbeit mit Roxy Music-Mastermind und Ambient-Pionier Brian Eno. Eine der bekanntesten Anekdoten über das Album ist bis heute die, dass sich eine junge Band aus Manchester nach einem der Songs auf „Low“, nämlich „Warszawa“, benannt hat.

11.11.: Alt und Neu, getrennt und wieder vereint

(11.11.2010)
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Ihre "Hits Collection" von 2002– oft der Schlussstein einer erfolgreichen Karriere – hat es nicht einmal in die UK-Top 40 geschafft. Auch Bryan Ferry konnte einer Wiedervereinigung von Roxy Music 2001 nicht widerstehen. Aber er will mit Stil und Geschmack altern. Vermutlich würde er lieber sterben als langweilig zu werden, vermutet der Freitag in einer Abhandlung über das Imageproblem von Altstars.

13.07.: Mein Hut, der hat drei Ecken

(13.07.2010)
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Johnny Greenwood von Radiohead, Groove Armada, den Primal Scream Gitarristen Mani und: David Gilmour. Aber auch: Brian Eno und andere ehemalige Roxy Music Mitglieder, meldet das Paste Magazine. Oha. Der Vollständigkeit halber sei hier auch erwähnt, dass Robbie Williams gemeinsam mit Take That ein neues Album für Weihnachten plant.

Was ist Musik

Re-Make Re-Model

(26.05.2013 / 20 Uhr)
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“Re-Make Re-Model” ist 1973 der erste Song auf dem ersten Album von Roxy Music und vielleicht der Beginn der Postmoderne im Pop, schließlich bedienen sich Roxy Music nicht nur in der Zukunft, etwa mit dem ungewöhnliche Einsatz des Synthesizers, sie plündern auch die Vergangenheit: wenn es sowas gibt wie retrofuturistischen Rock´n´Roll, dann ist das der Sound der frühen Roxy Music. 40 Jahre später erscheinen fast zeitgleich zwei äußerst ungleiche Versionen von einem der größten Roxy Music Songs: „In every dream home a heartache“, von Ritornell mit der björkesken Stimme von Mimu und einem Streichertrio, von den Melvins mit der Stimme der Dead Kennedys. // “Re-Make Re-Model” ist 1973 der erste Song auf dem ersten Album von Roxy Music und vielleicht der Beginn der Postmoderne im Pop, schließlich bedienen sich Roxy Music nicht nur in der Zukunft, etwa mit dem ungewöhnliche Einsatz des Synthesizers, sie plündern auch die Vergangenheit: wenn es sowas gibt wie retrofuturistischen Rock´n´Roll, dann ist das der Sound der frühen Roxy Music. 40 Jahre später erscheinen fast zeitgleich zwei äußerst ungleiche Versionen von einem der größten Roxy Music Songs: „In every dream home a heartache“, von Ritornell mit der björkesken Stimme von Mimu und einem Streichertrio, von den Melvins mit der Stimme der Dead Kennedys.

Was ist Musik

Robert Forster Special

(13.04.2008 / 20 Uhr)
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Forster erzählt über die Zeit nach Grants Tod, über Walldorf-Schulen-Lieder, über den Humor von Roxy Music und beantwortet die Frage, warum er sich Dinge leisten kannen, die bei Anderen nur cheesy daherkommen. // Eher Konstellationen wie Lou Reed und John Cale bei Velvet Underground oder Bryan Ferry und Brian Eno bei Roxy Music oder die Pet Shop Boys...ja, die Pet Shop Boys sind eine Hochglanz-Version von uns.” (Forster ist die Diva: Reed, Ferry, Tennant. // Weitere folgen, dann der plötzliche Tod. Jetzt also Robert solo, zum ersten Mal seit zwölf Jahren. Mit den Soloalben war es wie bei Roxy Music, Velvet Underground und den Beatles. Es gab Glanzstücke, aber noch auf den glänzendsten wurde der Andere, der Abwesende vermisst. // „Es ist immer wichtig, ein bisschen Humor zu bringen. Was ich liebe in Musik hat immer Humor, Dylan, The Smiths, Roxy Music…“ Humor bringen? Ja, so sagt er´s, auf deutsch. Das sechste, siebte Treffen unter den Bedingungen des Popbetriebs, diesmal unter den denkbar größzügigsten, viel Zeit, und plötzlich spricht Robert Forster ein bayerisch getöntes australodeutsch („freilick“), very charming.

Hidden Tracks

Die Gehirne

(01.04.2020 / 22 Uhr)
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Im zweiten Teil der Serie hören wir Die Gehirne, die Mitte der 80er in Chemnitz aktiv waren. Über Cindy Lee geht's zu Pop von u. a. Roxy Music, Pyjamarama und Captain Sensible in der zweiten Halbzeit der Stunde.

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