Sleater-Kinney

Foto von Sleater-Kinney Bild: Sleater-Kinny (Foto: Brigitte Sire)

Sleater-Kinney sind eine feste Instanz des Riot-Grrrl. Seit ihrer Gründung im Jahr 1994 greift die Band aus Olympia, Washington auf die bewährte Formel zurück, den Rock bzw. die damit verknüpften hegemonialen Strukturen mittels (Anti-)Rock zu unterwandern, zu dekonstruieren und zu etwas Neuem zusammenzusetzen. Das Trio kommt ungewöhlicherweise ohne E-Bass aus, stattdessen bauen die Sängerinnen und Gitarristinnen Corin Tucker und Carrie Brownstein sowie Schlagzeugerin Janet Weiss ihre Songs aus dichten Call-And-Response-Riffs und stürmischen Drumparts. 2006 lösten Sleater-Kinney sich auf, 2014 kehrten sie jedoch mit einer Tour zurück. Ein Jahr später folgte das neunte Album „No Cities To Love“.



Sleater-Kinney im Programm von ByteFM:

Sleater-Kinney – „The Center Won't Hold“ (Album der Woche)
(12.08.2019)
Sleater-Kinney – „The Center Won't Hold“ (Caroline International) Der Albumtitel „The Center Won’t Hold“ suggeriert einen Rundumschlag gegen ein implodierendes System.
Stimmt aber nicht ganz, denn so einfach ist das bei Sleater-Kinney nicht. Die Riot-Grrrl-Band mag es zwar seit den Neunzigern politisch, aber wenn, dann gerne subversiv.
Es wäre nicht verwunderlich, plötzlich Blixa Bargelds Stimme in diesem Szenario zu hören. Wenn alte Typen wie er auf einer Sleater-Kinney-Platte nicht so unglaublich deplatziert wirken würden.
Ein makaberer Tanz, aber nicht ohne Hoffnung Sleater-Kinney haben sich auf ihrem aktuellen Album mit Annie Clark aka St.
„A Restless Life“ transportiert durch seine schrammelig-gepickte Gitarren den Vibe der frühen Sleater-Kinney und Tracks wie „Reach Out“ und „Can I Go On“ erinnern daran, in all dem Schlamassel das Tanzen nicht zu vergessen.

ByteFM Magazin
Screamin' Jay Hawkins, Bleached & Chastity Belt
(18.07.2019 / 19 Uhr)
Unter anderem mit Musik von Gurr, Flying Lotus und Sleater-Kinney.

Team Dresch – „Your Hands My Pockets“
(10.06.2019)
In Kombination mit dem frisch angekündigten neuen Sleater-Kinney-Album ist 2019 also bereits ein gutes Jahr für Riot-Grrrl-Heldinnen werden.

ByteFM Magazin
Benny Goodman, Sleater-Kinney und Sufjan Stevens
(30.05.2019 / 10 Uhr)
Vor 110 Jahren wurde Goodman geboren. Außerdem: Neues von Sleater-Kinney und Sufjan Stevens.

Sleater-Kinney veröffentlichen neue Single „Hurry On Home“
(29.05.2019)
Sleater-Kinney Das Jahr 2019 fing ziemlich gut an – und zwar mit der Ankündigung, dass Sleater-Kinney nicht nur in wenigen Monaten ihr erstes neues Album in vier Jahren veröffentlichen würden, sondern auch, dass die lang erwartete LP von niemand anderem als St.
Kräftig vibrierende Hintergrundchöre steuern zusätzlich eine große Portion Drama bei. Parallel enthüllten Sleater-Kinney ein im Smartphone-Bildschirm-Format daherkommendes Musikvideo, gedreht von der preisgekrönten Indie-Regisseurin Miranda July, mit der sie auch schon für ihre Comeback-Single „Bury Our Friends“ zusammengearbeitet haben.
Der Clip zeigt eine neidische Konversation von July und Brownstein, mit wütenden Textnachrichten, die genau auf Tuckers Gesang abgestimmt sind. Das neunte Album von Sleater-Kinney „The Center Won‘t Hold“ wird im Verlauf des Jahres auf Mom+Pop Records erscheinen.

Die Welt ist eine Scheibe
Indie-Doppelpacker
(28.05.2019 / 20 Uhr)
Im dualen Durchlauf durch neue Alben alter Indie-Helden wie Sebadoh, von Retro-Highwaycruisern wie Black Mountain und post-punkigen Stahlkarossen wie Gotobeds aus Pittsburgh, von den niederländischen Senkrechtstartern Pip Blom, den aus Seattle stammenden College-Radio-Indierockern von Versing, den britischen Jangle-Pop-Schrammlern von Proper Ornaments und von Filthy Friends, der Band von u.a. Corin Tucker (Sleater Kinney) und Peter Buck (R.E.M.).

ByteFM Magazin
Vom White Album zu Jackie Lomax und vom Blue Album zu Buddy Holly
(10.05.2019 / 10 Uhr)
Außerdem unter anderem Musik von Thundercat und Sleater-Kinney sowie Infos zu den anstehenden Touren von Kamasi Washington, Ron Gallo, Melodiesinfonie, Tomberlin und Jonathan Bree.

ByteFM Session #287: Feels
(15.03.2019)
Produziert wurde „Post Earth“ von Tim Green, der bereits unter anderem für Alben von Bikini Kill oder Sleater-Kinney verantwortlich war. Im ByteFM Studio spielten sie eine Akustikversion ihres finalen Albumtracks „Flowers“.

Le Tigre – „Hot Topic“
(08.03.2019)
Mit unserem Track des Tages stellen wir Euch täglich einen hörenswerten Song vor. Aretha Franklin. Yoko Ono. Sleater-Kinney. Nina Simone. The Slits. Joan Jett. Was sich liest wie das interessanteste Festival-Line-up aller Zeiten, ist nur ein kleiner Auszug der weiblichen Inspirationsquellen, die Le Tigre im Song „Hot Topic“, erschienen auf ihrem Debütalbum im Jahr 1999, aufzählen.

Sleater-Kinney – „The Hot Rock“ (Rezension)
(23.02.2019)
Sleater-Kinney – „The Hot Rock“ (Kill Rock Stars) In einer Zeit, in der der große US-amerikanische Grunge- und Indie-Rock-Boom langsam abebbte, wirkte „Dig Me Out“ wie eine Handgranate.
Sleater-Kinney – „The Hot Rock“ (Kill Rock Stars) In einer Zeit, in der der große US-amerikanische Grunge- und Indie-Rock-Boom langsam abebbte, wirkte „Dig Me Out“ wie eine Handgranate. Das 1997 veröffentlichte dritte Album von Sleater-Kinney war eine Kampfansage in 36 Minuten. 13 Songs, in denen Corin Tucker und Carrie Brownstein mit ihren verzahnten Stimmen und Gitarren gegen die sexistische Musik-Industrie austeilten, angespornt von Janet Weiss‘ peitschenden Schlagzeugwirbeln.
Am Mischpult saß Roger Moutenot, der zuvor Yo La Tengos Dream-Pop-Meisterwerk „I Can Hear The Heart Beating As One“ produzierte. Gemeinsam kehrten sie den Sleater-Kinney-Sound nach Innen. Tucker und Brownstein schrammelten nicht mehr Punk-Akkorde, sondern ließen sich gegenseitig umarmende Melodien aus ihren Sechssaitern fließen.
Auf späteren Alben wie „All Hands On The Bad One“ oder „No Cities To Love“ kehrten Sleater-Kinney wieder zur konfrontativen Rock-Musik zurück.
„The Hot Rock“ bleibt eine Anomalie und ist trotzdem so sehr Riot-Grrrl wie alle krachigen Vorgänger und Nachfolger. 13 Songs, die zeigen was passiert, wenn die drei wütendsten Künstlerinnen ihrer Generation plötzlich ihre unverschleierte Verletzlichkeit demonstrieren. Während andere Sleater-Kinney-Platten aufwühlen und einen auf die Straße treiben, lädt „The Hot Rock“ dazu ein, sich lange in diese Platte zu versinken – auch 20 Jahre nach ihrer Veröffentlichung.

ByteFM Magazin
The Roots, Eminem, Sleater-Kinney & Johnny Winter
(22.02.2019 / 15 Uhr)

Was ist Musik
Homo Christmas? Lesbian Bar? Homocaust? Queer Spirit?
(18.02.2019 / 21 Uhr)
Was haben diese Leute gemeinsam: Hüsker Dü, Nina Hagen, Ramones, Vaginal Creme Davis, Die Tödliche Doris, Schrottgrenze, Jayne County, DAF, Lou Reed, Sleater-Kinney, Klaus Wowereit, Against Me, Bruce La Bruce, Pussy Riot, Phranc, Lilo Wanders, Le Tigre…?

Filthy Friends – „Last Chance County“
(13.02.2019)
Tucker konstruiert seit den 90er-Jahren mit ihrer Band Sleater-Kinney verwinkelte Riot-Grrrl-Hymnen, ohne E-Bass, dafür mit zwei verzahnten, verzerrten Sechssaitern.
Der Single-Vorbote „Last Chance County“ fällt im Sleater-Kinney-R.E.M.-Spektrum eher in die erste Kategorie: Stürmischer, mit verschlungen Gitarrenkaskaden gespickter Indie-Punk, in dem Tucker ihren zwischen Sprech- und Melodiegesang wechselnden Vocals freien Lauf lassen kann.

Sleater-Kinney kündigen neues Album an – produziert von St. Vincent
(09.01.2019)
Sleater-Kinney und St. Vincent im Studio (Quelle: Twitter) „Wir hatten schon die ganze Zeit geplant, wieder ins Studio zu gehen“, sagte Carrie Brownstein, Sängerin und Gitarristin von Sleater-Kinney, dem US-amerikanischen Radiosender NPR in einem Interview.
Vincent im Studio (Quelle: Twitter) „Wir hatten schon die ganze Zeit geplant, wieder ins Studio zu gehen“, sagte Carrie Brownstein, Sängerin und Gitarristin von Sleater-Kinney, dem US-amerikanischen Radiosender NPR in einem Interview.
Wie und ob sich ihre slicke Art-Rock-Ästhetik mit Sleater-Kinneys verwinkelten Riot-Hymnen ergänzen, wird sich im Verlauf des Jahres zeigen. „No Cities To Love“, das letzte Album von Sleater-Kinney, erschien 2015. Es war ihr erstes neues Album nach einer zehnjährigen Pause.

ByteFM Magazin
am Morgen mit Diviam Hoffmann
(19.10.2017 / 10 Uhr)
Sein zweites Album seit der Diagnose hat er gerade fertiggestellt, nun ist Gord Downie im Alter von 53 Jahren gestorben. Neues gibt es von Sleater-Kinney, die eine neue Single beisteuern zu einer Kompilation der Non-Profit-Organisation Planned Parenthood und 70 Jahre alt wird Wilbert Hart von The Delfonics.

Die Welt ist eine Scheibe
Wölfin
(10.10.2017 / 20 Uhr)
Witch und den Filthy Friends, der Neuband von Sleater Kinney-Stimme Corin Tucker mit u.a. Peter Buck (R.E.M) Außerdem Gitarren-orientierte Indierock-Upstarts wie die Londoner Wolf Alice und die aus Nashville stammenden Bully mit jeweils außergewöhnlichen Sängerinnen.

Robert Forster wird 60
(29.06.2017)
Dabei ließen sie sich unter anderem von Janet Weiss von Sleater-Kinney und Adele Pickvance unterstützen, und nach nur 14 Tagen in Portland war "The Friends Of Rachel Worth" fertig.

20 Jahre "OK Computer": Es ist okay, aber ...
(20.05.2017)
Alben von Mogwai, Bis, Blur, Spiritualized, Sleater-Kinney, Björk, Cornershop, Primal Scream oder Daft Punk – um nur mal einige der Bekannteren zu nennen.

Feierabendfilm: Sleater-Kinney mit "A New Wave"
(06.04.2017)
2015 erschien mit "No Cities To Love" das bisher letzte Studioalbum von Sleater-Kinney. Im Vorfeld der Veröffentlichung entstand dieses besonders schöne Video zum Song "A New Wave".
Besonders schön speziell für Fans der Cartoon-Serie Bob's Burgers, da die Zeichner der Serie auch das Video gestalteten und in den Kontext der Serie verlegten. Im Februar 2017 releasten Sleater-Kinney das Live-Album "Sleater-Kinney - Live in Paris".

ByteFM Session #223: Dear Reader
(27.03.2017)
Vom einsamen Schreibprozess und dem exzellenten Kaffee bei Produzent John Vanderslice (u.a. Death Cab For Cutie, Sleater-Kinney), berichtete sie in erstklassigem Deutsch. Bei uns im Studio performte Dear Reader mit ihrer neuen Band, den Song "Nothing Melodious" und die wunderschöne Acapella-Nummer "Victory".

Was ist Musik
Blue Eyed Soul Boy der Post Racial Pop Elite. Mit Skrupeln.
(26.02.2017 / 19 Uhr)
Nach dem Women´s March auf Washington am 21.Januar gab es noch ein Konzert von Sleater-Kinney im 9.30 Club. Zum Finale kommt Verstärkung auf die Bühne: Cecile Richards von Planned Parenthood, die Organisation hatte den March mitorganisiert, Matt Berninger von The National und Dave Longstreth (Dirty Projectors).

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Sleater-Kinney live

Berlin: Astra 18.02.2020
Frankfurt am Main: Batschkapp 22.02.2020