Wand

Wand Bild: Wand

Das Psychedelic-Rock-Quintett Wand aus Los Angeles hat seine Wurzeln tief im US-amerikanischen Garage-Rock-Revival: Frontmann Cory Hanson und Schlagzeuger Evan Burrows sind Mitglieder in Ty Segalls Live-Band The Muggers, all ihre Alben erschienen auf dem Szene-Label Drag City Records.

Die ersten drei Alben von den sehr produktiven Wand erschienen innerhalb von nur einem Jahr. Im Jahr 2017 war ihr viertes Album "Plum" ByteFM Album der Woche.



Wand im Programm von ByteFM:

Schnitt – „Wand“ (Rezension)

(05.07.2019)
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Schnitt – „Wand“ (Alien Transistor) 8,0 Die Wahl einsilbiger Substantive als Bandname und Albumtitel lässt erst einmal eine gewisse Härte vermuten. Und wer nur kurz in das Titelstück des neuen Albums des Augsburger Instrumental-Duos Moritz Illner und Markus Christ hineinhört, bekommt diesen Eindruck bestätigt: monoton vor sich hin stotternde Trompetentöne, die zwar kurz durch eine weich geblasene Melodie kontrastiert werden, dann aber gleich in ein stoisch geradeaus gespieltes Schlagzeug, elektronisches Bassbrummen und allerlei Störgeräuschen überleiten. // Bassklarinette, Trompete, Fender Rhodes, analog Synthesizer, Schlagzeug) setzen Illner und Christ diese Entwicklung nun auf „Wand“ fort. Bei all den Möglichkeiten, die sich ihnen dabei bieten, bleiben die Stücke jedoch angenehm kurz (die längeren dauern gerade mal knapp über drei Minuten) und konkret. // Das Spektrum reicht von improvisiert klingendem Free-Jazz, der so auch aus Berlins Echtzeit-Musikszene stammen könnte bis hin zu beinah poppigen, durchkomponierten Liedern wie „Saum“, dem vielleicht eingängigsten Stück der Platte. „Wand” ist sicherlich kein leicht nebenbei zu konsumierendes Werk, für LiebhaberInnen experimenteller Klänge aber auch keine allzu harte Kost.

Psychedelic-Rock-Band Wand veröffentlicht neuen Song

(08.05.2018)
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Wand (Foto: Abby Banks) Mit ihrem sehr guten Album „Plum“ machten Wand 2017 all denen Hoffnung, die um das Ende der Rockmusik fürchten: Mit Sechssaiter-Akrobatik, die mitunter an Television erinnert, und einer gesunden Prise Größenwahn lieferte das aus dem Ty-Segall-Dunstkreis stammende Psychedelic-Rock-Quintett eine der schönsten Gitarrenplatten des vergangenen Jahres ab.

Kaleidoskop

Wand & mehr

(04.09.2017 / 17 Uhr)
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Im September wird die kalifornische Band Wand ihr viertes Album “Plum” veröffentlichen, für welches sie sich etwas mehr Zeit als gewöhnlich erbeten haben. Man darf gespannt sein. Kaleidoskop stellt schon einmal das Titelstück vor und auch etwas aus der Zusammenarbeit mit der Band Darto sowie einen Leckerbissen aus dem feinen Album “Unborn Capitalist From Limbo” des Wand Frontmann Cory Hanson. // Kaleidoskop stellt schon einmal das Titelstück vor und auch etwas aus der Zusammenarbeit mit der Band Darto sowie einen Leckerbissen aus dem feinen Album “Unborn Capitalist From Limbo” des Wand Frontmann Cory Hanson. Dazu noch Neuveröffentlichungen von Griff Lynch und Ffracas, von Mogwai und Hiss Golden Messenger und auch herrliche Re-Releases von The Jazz Butcher und Lal & Mike Waterson.

Wand - "Plum" (Album der Woche)

(18.09.2017)
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Wand - „Plum“ (Drag City) Das Gesicht der stagnierenden Rock-Musik namens Eric Clapton proklamierte neulich bei einem Auftritt beim Internationalen Film-Festival in Toronto: „Vielleicht ist das Zeitalter der Gitarren vorbei.“ Es fällt leicht, dem alten Mann bei seiner im Jahr 2017 nun auch wirklich nicht mehr überraschenden These zuzustimmen. // Wand - „Plum“ (Drag City) Das Gesicht der stagnierenden Rock-Musik namens Eric Clapton proklamierte neulich bei einem Auftritt beim Internationalen Film-Festival in Toronto: „Vielleicht ist das Zeitalter der Gitarren vorbei.“ Es fällt leicht, dem alten Mann bei seiner im Jahr 2017 nun auch wirklich nicht mehr überraschenden These zuzustimmen. Umso schöner, dass es immer noch Bands wie Wand gibt: Eine Band, die die verstaubten Sechs-Saiter wieder frisch und originell klingen lassen kann. // Der nächste Song „Bee-Karma“ beginnt mit einem mächtigen Riff und deutlich mehr Rock-Feeling, das aber sofort von einer zarten Dream-Pop-Strophe abgelöst wird. Spätestens hier lassen Wand ihre großen Melodien aus dem Sack: Sowohl das Riff als auch Strophe, Refrain und Bridge haben allesamt Ohrwurm-Potential. // Auch die seltsamen Stücke wie das verschlafene „Charles De Gaulles“ oder das manisch-synkopische „White Cat“ graben sich direkt in den Gehörgang ein. Die größten Highlights haben Wand jedoch ganz am Ende versteckt: „Blue Cloud“ und „Driving“ sind über sieben Minuten lange Weird-Rock-Epen.

Schnittstellen

Courtney Barnett & Wand

(31.05.2018 / 22 Uhr)
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Die neueste Ausgabe der Schnittstellen beschäftigt sich erneut mit ein paar Neuerscheinungen der letzten Wochen, u. a. gibt es neue Songs von Courtney Barnett, Goat Girl & der aus dem Dunstkreis um Ty Segall stammenden Band Wand!

Neuland

Fat White Family, Wand & Stealing Sheep

(19.04.2019 / 13 Uhr)
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Mit den Neuveröffentlichungen von u.a. Peggy Gou, Fat White Family und Wand.

taz.mixtape

Girls, Floating Points, Wald, Wand, Tocotronic

(30.10.2015 / 17 Uhr)
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Die Möglichkeiten aus dem großen Popgeschichtenbuch für gegenwärtigen Gebrauch weiterspinnen. Thomas Mauch reist mit der L.A.-Band Wand in die Zeitzone 1967, spürt aber auch das musikalische Make-Up David Bowies. Kein Schnickschnack am Selbstmord-Samstag.

.: Keine LED-Wand und Kate Bush

(16.05.2011)
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Klar, am Montag nach dem Eurovision Song Contest sind die Zeitungen voll mit Lena und Konsorten. Wir hätten gerne Artikel über die gigantische LED-Wand hinter den Bewerbern gelesen. Ist aber nicht drin. Die Country-Sängerin Emmylou Harris wird in der taz interviewt.

Tyler, The Creator – „Igor“ (Rezension)

(21.05.2019)
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„Igor“ verbindet Gegensätze Zwischen Entrücktheit und Klarheit verbindet das Album Gegensätze: Böse Synth-Bässe und Drums klingen so deformiert wie die düsteren Episoden von Eifersucht („New Magic Wand“) oder von emotionaler Manipulation und zerstörerischer Selbstaufgabe („Puppet“). Die tragenden Soul-Melodien und wolkigen R&B-Akkorde; sind längst keine bloße Hommage mehr an Vorbilder wie Pharrell. // Wer die Anspielung auf homosexuelle Romantik entdeckt („I wish you would call me/By your name cause I’m sorry/This is not apology”, in „I Think“) oder die Referenz zu Erykah Badu versteht („My eyes are green / I eat my veggies“, in „New Magic Wand“), hat das Prunkstück gefunden: Tylers Liebe zum Detail. Tyler, The Creator hat bei der Komposition nochmal zugelegt, die Kanten des Vorgängers „Flower Boy“ (2017) geglättet, ohne zu verstumpfen und damit wohl endgültig den Status eines kreativen Unikats erarbeitet.

Songs des Jahres 2019

(16.12.2019)
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. – „Liberty Belle“ Purple Mountains – „Margaritas At The Mall“ Big Thief – „Cattails“ Kindness – „Cry Everything“ (feat. Robyn) Little Simz – „Boss“ Angel Olsen – „Lark“ The Düsseldorf Düsterboys – „Wand“ Billy Woods, Kenny Segal – „Spongebob“ Billie Eilish – „Bury A Friend“ Markus Ortmanns (Knuspern) Black Midi – „Talking Heads“ FKA Twigs – „Cellophane“ Heinz Strunk – „Abgelaufen“ Hot Chip – „Hungry Child“ Little Simz – „Boss“ SSIO – „Testo E“ Nilüfer Yanya – „In Your Head“ Sault – „Don't Waste My Time“ Stereo Total – „Die Dachkatze“ Tinashe – „Die A Little Bit“ (feat. // Priests – „Jesus' Son“ 4. Toro Y Moi – „Ordinary Pleasure“ 5. Little Simz – „Venom“ 6. Tyler, The Creator – „New Magic Wand“ 7. The Murder Capital – „Feeling Fades“ 8. Fontaines D.C. – „Too Real“ 9. Mura Masa – „Deal Wiv It“ (feat.

Die besten Songs 2017

(04.12.2017)
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Hier sind die besten Songs 2017, gehört und kuratiert vom ByteFM Team und unseren ModeratorInnen: Alice Peters-Burns (Kaleidoskop) New Apostles – „22.22“ Martin Carr – „Future Reflections“ Dana Gavanski – „How Much Is Enough“ Lusterlit – „Ceremony“ Lemonade Kid – „This Chemistry“ David Hurn – „The Part You Keep“ Prana Crafter – „At Agartha’s Gate“ Wooden Wand – „Mexican Coke“ Dark Narrows – „Not A Love Song“ Arbouretum – „Song Of The Rose“. Alper Kurtoglu (Love Songs) Alex The Flipper – „Classic (Augenwischer)“ Elderbrook – „Woman“ Hercules & Love Affair Feat. // Me Raabenstein (Extended Modulation) Kendrick Lamar – „Feel“ Patrick Ziegelmüller (Neuland) Loyle Carner – „The Isle Of Arran“ Sunny & The Sunliners – „My Dream“ Curtis Harding – „On And On“ Kevin Morby – „City Music“ Julia Holter – „Sea Calls Me Home“ Mura Masa – „Love$ick“ Shabazz Palaces – „Shine A Light“ Chain And The Gang – „Why Not?“ Wand – „Blue Cloud“ Hanni El Khatib – „Paralyzed“. Pinky Rose (Stunk und Schmu) Ben Frost – „Threshold Of Faith“ Austra – „I Love You More Than You Love Yourself“ Islaja + Werkstatt – „Sappho's Gifts Charlotte Bendiks Remix“ Machine Woman – „Camile From OHM Makes Me Feel Loved“ Grizzly Bear – „Mourning Sound“ Shigeto – „Detroit Part II“ Schnipo Schranke – „Ritter In Der Nacht“ Beate Bartel – „Montreal Disco“ Andi Otto – „Bangalore Whispers (Feat.

Algiers – „There Is No Year“ (Rezension)

(15.01.2020)
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Dann legt die Band los, türmt weitere kaputte Klänge aufeinander auf und fährt den Wagen mit massigen Breakbeats gegen die Wand. Das Ergebnis: eine spektakuläre Explosion. Über diese schnarrenden, knurrenden, peitschenden Sound-Ungetüme legt sich dann die Stimme von Franklin James Fisher.

Automatic kündigen Debütalbum „Signal“ an

(17.07.2019)
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Seit 2017 sind Automatic, die sich nach einem Song der Band The Go-Go's benannt haben, fester Bestandteil der DIY-Szene von Los Angeles und haben sich vor allem mit ihren furiosen Live-Shows (unter anderem im Vorprogramm von Surfbort, Wand und Flat Worms) einen Geheimtipp-Status in der US-Post-Punk-Szene erspielt. „Signal“, das Debütalbum der Band erscheint am 27.

Beth Gibbons & The Polish National Radio Symphony Orchestra – „Henryk Górecki: Symphony No. 3“ (Rezension)

(03.04.2019)
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Im ersten Satz singt die Solo-Sopranistin ein Stoßgebet der Heiligen Mutter Maria. Der zweite Satz variiert eine Nachricht, die eine von ihrer Mutter getrennte Tochter an die Wand eines Konzentrationslagers schrieb. Im dritten Satz verwendete er den Text eines schlesischen Volksliedes, in dem eine Mutter inmitten der blutigen Aufstände in Oberschlesien die Leiche ihres von deutschen Soldaten getöteten Sohnes sucht.

Sasami – „Sasami“ (Album der Woche)

(04.03.2019)
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So startet der Albumopener „I Was A Window“ als spröde Indie-Pop-Miniatur, die plötzlich von Synthesizern, die in Schlangenlinien schlingern, in windschiefe Bahnen geleitet wird. „Not The Time“ überwältigt zunächst mit einer Wand aus Shoegaze-Gitarren und Motor-Beat, nur um dann Raum für ein dreckig-melodisches The-Strokes-Solo zu machen.

Die besten Alben 2017

(01.12.2017)
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Sofa“ Stormzy – „Gang Signs & Prayer“ Sully – „Escape“ Various Artists – „Alix Perez presents 1985 Music Edition 1“ Various Artists – „Gradients“ Various Artists – „Plastician Presents Wavepool 2“ Various Artists – „The Architects Vol. 1“ Marius Magaard Chuckamuck – „Chuckamuck“ Algiers – „The Underside Of Power“ King Krule – „The Ooz“ Liars – „TFCF“ Wand – „Plum“ Mount Kimbie – „Love What Survives“ Mount Eerie – „A Crow Looked At Me“ Maurice & Die Familie Summen – „Bmerica“ Nadine Shah – „Holiday Destination“ Mac DeMarco – „This Old Dog“.

Einmal Krems Brûlée - Das Donaufestival 2013

(15.05.2013)
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Bella Angora aus Wien ließ über mehrere Stunden in einem abgetrennten Raum einen kitschigen Popsong nach dem anderen zerbrechen, während der Zuschauer zum Voyeur gemacht wurde und das Schauspiel nur durch verschiedengroße Verkleinerungslinsen von der anderen Seite der trennenden Wand aus, verfolgen konnte. Kasper T. Toeplitz, norwegischer Komponist zwischen Drone und Ambient, entwickelte zusammen mit dem französischen Tänzer Jonathan Schatz einen reduzierten Akt, in dem Schatz einen elegischen Kampf abliefert.

ByteFM Tanzklub im Fundbureau

(28.10.2011)
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Für die erste Ausgabe am 03.11.2011 legen ByteFM DJs Christa Herdering und Patrick Ziegelmüller die Musik auf, Georg Kühn wirft bunte Bilder an die Wand und Tom Fleischhauer sorgt für den Rest. Also: Müßiggang ist Mittwoch, Donnerstag ist der Tag der Heiterkeit.

Auf dem HipHop-Zeitstrahl: Bishop Nehru – „Meathead“ (feat. MF Doom)

(18.04.2020)
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Das animierte Video ist wie die Musik ein Fundus popkultureller und historischer Referenzen: Die Rapper sitzen auf dem Sofa, gucken Cartoons, Poster von Sex Pistols, Black Panther und The Grateful Dead an der Wand. Breaking News von einer Geiselnahme lassen sie zu Superhelden werden … aber nehmen wir nicht den gesamten Plot vorweg.

Shabaka & The Ancestors - „We Are Sent Here By History“ (Album der Woche)

(09.03.2020)
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Der sozialen Kampfzone von Krieg und Ausbeutung sowie die der drohenden ökologischen Katastrophe, bei der, so scheint es, nur noch darüber gestritten wird, mit welchen Geschwindigkeit man gegen die Wand fahren möchte. Auf „We Are Sent Here By History“ geht es um Revolution. Nicht mehr und nicht weniger.

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