Yellow Days

Gerade sammelte der Brite George van den Broek alias Yellow Days noch fleißig einzelne Klicks auf Soundcloud, jetzt wird er schon mit Musikern wie Mac DeMarco und King Krule verglichen. Seine Texte und die unverwechselbar kraftvoll-kratzige Stimme sind geprägt von einer Sentimentalität und Reife, über die 1999-geborene sonst selten verfügen. Verschiedene Beatsamples und Einflüsse aus Blues und Instrumental HipHop machen Yellow Days zu einem vielversprechenden Newcomer mit hohem Widererkennungswert und Suchtpotenzial.



Yellow Days im Programm von ByteFM:

ByteFM Magazin (12. Oktober 2018)

am Nachmittag: Me + Marie & Yellow Days zu Gast bei Michael Gehrig
Hinter Me + Marie stecken Maria de Val und Roland Scandella, die mittlerweile seit fünf Jahren gemeinsam Musik machen. Auf ihrem Debütalbum „One Eyed Love“ war die noch sehr heimatverbunden. So haben de Val, die aus Südtirol stammt, und der Schweizer Scandella darauf noch Songs auf Rätoromanisch und Landinisch gesungen. Mit „Double Purpose“ hat das Duo, das inzwischen nach München übergesiedelt ist, im August sein zweites Album veröffentlicht, auf dem die fast vergessenen Muttersprachen zwar nicht mehr zu hören sind, die beiden dafür aber ihre Liebe zum Blues- Rock und trashigen Gitarrenriffs voll ausleben. Mit ihrer Symbiose aus Singer-Songwriter-Folk, Rock, Grunge und Pop sind Me + Marie im Oktober und Dezember auf Tour. Vor ihrem Konzert im Nochtspeicher in Hamburg ist die Band zu Gast im ByteFM Magazin. Die Termine im Überblick: 12.10.18 Hamburg - Nochtspeicher 13.10.18 Bremen - Tower 15.10.18 Haldern - Pop Bar 16.10.18 Köln - Blue Shell 18.10.18 Saarbrücken - Theaterschiff Maria-Helena 22.10.18 Wien (A) - Chelsea 24.10.18 Stuttgart - White Noise 11.12.18 Dresden - Ostpol 12.12.18 Berlin - Cassiopeia 13.12.18 Ulm - Roxy 14.12.18 Weiden - Die Sünde Mit siebenstelligen Klickzahlen auf Youtube ist George van den Broek, besser bekannt als Yellow Days, längst kein Geheimtipp mehr. Der lockige Brite mit der kratzig-tiefen Stimme, die so gar nicht zu seinem jungen Alter passen will, verzaubert seit 2015 die Musikwelt mit seinen souligen Indie-Pop-Singles. Jetzt ist er 19 und brachte Anfang des Jahres sein erstes full-length Album „Is Everything OK In Your World?“ heraus. Wie schon auf der ersten EP „Harmless Melodies“ von 2017, verbinden sich auch auf der neuen Platte Einflüsse aus HipHop, Blues und R&B; mit van den Broeks kraftvoller Stimme. Er singt vom Verliebtsein, von Hoffnung und verletzten Seelen. Yellow Days Musik - egal, ob von Mac Demarco inspiriert oder mit King Krule verglichen - hat seine ganz eigene tiefgründige Originalität, von der ihr Euch heute selbst ein Bild machen könnt. Um 15 Uhr im ByteFM Magazin mit Michael Gehrig! 12.10.2018 Hamburg – Übel & Gefährlich 13.10.2018 Berlin – Musik & Frieden


ByteFM Container (13. Januar 2009)

40 Jahre Yellow Submarine Soundtrack<br>mit Volker Rebell
"Pepperland“ soll leben! 40 Jahre „Yellow Submarine" - Soundtrack In der Pop-Geschichtsschreibung ist der 13. Januar 1969 ein „red letter day“, ein rot angestrichenes Datum. Denn an diesem Tag erschien das Soundtrack-Album zum dritten abendfüllenden Kinofilm der Beatles, dem Zeichentrickfilm „Yellow Submarine“. Musikalisch hatte dieses Album allerdings wenig Aufregendes zu bieten: nur sechs Beatles-Songs, von denen zwei längst bekannt waren. Die Rückseite der LP war der (gewöhnungsbedürftigen) orchestralen Filmmusik des Beatles-Produzenten George Martin vorbehalten. Von den vier neuen Beatles-Songs des Soundtrack-Albums stammten drei aus der Restekiste, waren also bei früheren Produktionen aussortiert worden. Nur der neue Song „Hey Bulldog“ konnte den hohen Ansprüchen, die man damals an Beatles-Songs stellte, einigermaßen gerecht werden. Dafür sind im Film jede Menge berühmte Song-Klassiker zu hören wie etwa „Nowhere Man“, „Eleanor Rigby“, „With A Little Help From My Friends“, „All You Need Is Love“ und natürlich der Titelsong des Films „Yellow Submarine“. „Es war einmal, oder vielleicht zweimal, ein überirdisches Paradies namens Pepperland - ein Reich voller Glück und Musik. Doch die Idylle wurde von den schrecklichen Blaumiesen bedroht, die Pepperland kurzerhand den Krieg erklärten und eine Invasionsarmee schickten. Angeführt wurden die Truppen von dem gefährlichen Fliegenden Handschuh, der alles zermalmte, was gut war. - Auftritt John, Paul, George und Ringo als Retter in der Not!“ (zitiert aus der Ankündigung des Kino-Films „Yellow Submarine“) Der Zeichentrickfilm Yellow Submarine gilt als ein bahnbrechendes Meisterwerk der Animationskunst. Angeregt von ausgewählten Beatles-Songs zeichnete das Graphiker-Team um den Düsseldorfer Art Director Heinz Edelmann „ein einmaliges Farbenfeuerwerk voll absurd anarchischem Witz, blühendem Nonsens und stilistisch einflussreichen Einfällen“ (VideoWoche, 1999). Die Drehbuchautoren um den späteren Autor der „Love Story“ Erich Segal kreierten eine märchenhafte Allegorie auf die Zeitgeschichte und Bewusstseinshaltung der sechziger Jahre mit der utopischen Vorstellung eines paradiesischen Lebensentwurfs, der von einer missgünstigen kriegerischen Gegenmacht vereitelt wird. Doch durch die Hilfe und Gegenwehr der Glorreichen Vier erlebt das Musikparadies Pepperland dann doch noch ein Happy End. Die Beatles mit ihrer lebensbejahenden und fröhlichen Musik vertreiben die kriegerischen Miesmacher, die aggressiven Neinsager und bekehren die Blue Meanies (die Blaumiesen) am Ende sogar zu Friede Freude Eierkuchen und guter Laune. Mit dem Film selbst hatten die Beatles nicht allzu viel zu tun. Leibhaftig, persönlich traten die Fab Four nur ganz am Schluss des brillanten, psychedelischen Pop-Art-Spektakels auf – im Grunde nur, um launig überzuleiten zum Schlusstitel des Films „All Together Now“. Genau vor 40 Jahren erschien das Soundtrack-Album „Yellow Submarine“. Und vor 20 Jahren wurde das sogenannte „Songtrack“-Album veröffentlicht – mit allen 15 Beatles-Songs, die im Film in voller Länge oder ausschnittweise zu hören sind. Das Besondere am Songtrack-Album: alle Songklassiker der Beatles wurden klanglich restauriert und neu abgemischt, was tatsächlich neue Höreindrücke ermöglicht. 40 Jahre „Yellow Submarine“. Grund genug, sich an die fantasievolle Handlung und wegweisende graphische Darstellung zu erinnern, aber auch an die Bedeutung des Films und erst recht an seine teils großartigen Songs. Wer mehr zum Thema nachlesen will, sei verwiesen auf das neue Buch: „Volker Rebell: Die Beatles 1968 – Das Weiße Album“, (292 Seiten • Paperback Erstausgabe (VÖ 02.12.08) Song Bücherei ISBN 978-3-923445-68-4) Dort findet sich u.a. das Kapitel: „Blue Meanies contra Beatles – der Zeichentrickfilm Yellow Submarine“ – mit weitergehenden Informationen über den Film und die Musik. Das Buch ist im Handel erhältlich, aber auch über die Website www.volker-rebell.de


Canteen (15. Juli 2019)

Da könnte man sich glatt nochmal hinlegen: „In winter I get up at night / And dress by yellow candle-light. In summer quite the other way / I have to go to bed by day.“ (Robert Louis Stevenson). In diesem Sinne: Bliss out!


In Takt (11. Januar 2019)

Außerdem hören wir die Vorboten der kommenden Alben von Helado Negro („This Is How You Smile“) und Matmos („Plastic Anniversary“), sowie neue Singles von Yellow Days und Oso Leone. Ansonsten heute: Ein Track von Peter Brodericks Arthur-Russell-Tribut-Album „Peter Broderick & Friends Play Arthur Russell“, das Ihr hier gratis runterladen könnt.


ByteFM Magazin (2. Oktober 2018)

Außerdem natürlich unsere Konzerttipps für Euch. Mit dabei in dieser Sendung: Yellow Days, Dawn Landes, Ätna und Ian Fisher.


News: Freequency Downloadlinks (22. August 2011)

DJ Newtown Ð Sweet Days, Sweet Memories CC | Dowload | KŸnstler-Webseite | MALTINE RECORDS N-Qia Ð Fullmoon CC | Dowload | KŸnstler-Webseite | LA BEL NETLABEL Azoora feat. Graciellita Ð Motionless CC | Dowload | KŸnstler-Webseite | 23 SECONDS


Kramladen (26. September 2013)

Im Verlaufe der siebenjährigen intensiven Zusammenarbeit wurde ihm der Ehrentitel des „fünften Beatle“ zuerkannt. Schließlich ging seine Tätigkeit als Beatles-Produzent weit über die Betreuung und Überwachung der Studioaufnahmen hinaus. Er griff konkret musikalisch ein, spielte das berühmte Spinett-ähnliche Solo im Lennon-Song „In My Life“, saß wiederholt bei Beatles-Aufnahmen an Klavier („Misery“, „Not A Second Time“, „Long Tall Sally“, „A Hard Day’s Night“, „No Reply“, „Rock And Roll Music“, „Good Day Sunshine”, „Lovely Rita”, „Getting Better” „All You Need Is Love”), Honky-Tonk-Piano („Rocky Raccoon”), Cembalo („Fixing A Hole”, „Because”), Hammond-Orgel („I Wanna Be Your Man“, „Got To Get You Into My Life“, „With A Little Help From My Friends”, „Across The Universe”, „Maxwell’s Silver Hammer”) und Harmonium („If I Needed Someone“, „The Word“, „Cry Baby Cry”), schrieb die stilprägenden Streicherarrangements für „Yesterday“, „Eleanor Rigby“ und „A Day In The Life“, arrangierte das Klarinetten-Terzett in „When I’m Sixty-four”, war mitverantwortlich für die revolutionären Soundschöpfungen in „Tomorrow Never Knows“, „Strawberry Fields Forever“, „I Am The Walrus“, „Lucy In The Sky With Diamonds“, „Being For The Benefit Of Mr. Kite“ etc. und konnte sogar eigene Kompositionen für Orchester auf einer Beatles-LP platzieren – im Soundtrack-Album „Yellow Submarine”. Schon zu Zeiten der Beatles produzierte George Martin auch Platten anderer Bands und Solisten, so etwa von Gerry and The Pacemakers, Cilla Black, The Fourmost und Billy J. Kramer & The Dakotas. Nach dem Ende der Beatles betreute er in seinem eigenen AIR-Studio die Schallplattenaufnahmen solch unterschiedlicher Künstler wie Stan Getz, America, Jeff Beck, Mahavishnu Orchestra, UFO, Neil Sedaka, Cheap Trick, Ultravox, Sea Train usw.. Auch die Ex-Beatles Ringo und Paul engagierten George Martin als Produzent für einige ihrer Solo-Platten. 1979 erfüllte sich George Martin einen lange gehegten Traum und baute ein damals hochmodernes Studio in paradiesischer Umgebung auf der Karibik-Insel Montserrat. Der hervorragende technische Ruf und das außergewöhnliche Ambiente der großzügigen Studioanlage lockte künftig die Crème de la Crème der Popwelt nach Montserrat. So entstand hier das Erfolgsalbum „Synchronicity“ von The Police, genauso wie das Top-Album „Brothers In Arms“ von Dire Straits. Die Rolling Stones nahmen hier ihr Album „Steel Wheels“ auf und auch Michael Jackson, Elton John, Stevie Wonder, Eric Clapton, Lou Reed u.a. nutzten die Möglichkeiten der Air-Studios für Plattenaufnahmen. Zwei Naturkatastrophen, ein Hurrikane 1989 und ein Vulkanausbruch 1997, zerstörten das Studio und einen Großteil der Insel Montserrat. Bereits 1992 setzte George Martin die Geschichte seiner Air-Studios fort durch den Umbau einer viktorianischen Kirche zu einem modernen Studiokomplex im Londoner Stadtteil Hampstead. Beginnende Hörprobleme führten dazu, dass sich George Martin allmählich aus der aktiven Studioarbeit als Aufnahmeleiter und Produzent zurückziehen musste. 2006 erschien sein bislang letztes Projekt „Love“, eine kreative Song-Montage von Beatles-Klassikern für die gleichnamige Show des Cirque de Soleil, produktionstechnisch ausgeführt vornehmlich von George Martins Sohn Giles. Etwa 5000 Musikstücke tragen das begehrte Signet „Produced by George Martin“, darunter 30 Nummer-Eins-Hits und etliche Titel, die mit verschiedensten Preisen und Ehrungen bedacht wurden. Als die beste Platte, die er je produzierte, nennt George Martin in seinem Buch interessanterweise nicht „Sgt. Pepper“ oder ein anderes Beatles-Album, sondern eine Aufnahme aus dem Jahre 1972 von The Paul Winter Consort mit dem Titel „Icarus“ – in der Tat ein großartiges Album. Auch daraus wird ein Ausschnitt im Kramladen zu Ehren von George Martin zu hören sein, neben seinen bekannten Produktionen von Beatles bis Stevie Wonder; außerdem ein aktuelles Interview des inzwischen 87-jährigen Grandseigneur unter den Produzenten.


News: Zum 20. Todestag von Frank Zappa (4. Dezember 2013)

Seine Band The Mothers Of Invention hatte zwischen 1966 und 1971 über zehn verschiedene Line-Ups. Danach machte Zappa solo weiter und widmete sich vermehrt Filmmusik und avantgardistischer Komposition. 1986 nahm der Musiker das Album "Jazz From Hell" ausschließlich mit einem Synclavier auf, eine Mischung aus Synthesizer und Sampler, und erhielt dafür zu seiner eigenen Überraschung einen Grammy. Eine seiner letzten öffentlichen Auftritte hatte Zappa 1992 in Frankfurt, wo er mit dem Ensemble Modern sein Werk "The Yellow Shark" aufführte. Am 4. Dezember 1993 starb Frank Zappa im Beisein seiner Frau und Kinder in Los Angeles, sein Krebs wurde zu spät erkannt. Zwei Tage später gab seine Familie diese Meldung an die Öffentlichkeit heraus: "Composer Frank Zappa left for his final tour just before 6:00 pm on Saturday" - der Komponist sei am Samstag kurz vor 18 Uhr zu seiner letzten Tour aufgebrochen.


News: Die ByteFM Jahrescharts 2014 (29. Dezember 2014)

6. Mac DeMarco - Salad Days 7. Kate Tempest - Everybody Down 8. Warpaint - Warpaint 9. Fenster - The Pink Caves 10. Klaus Johann Grobe - Im Sinne der Zeit 11. Jens Friebe - Nackte Angst Zieh Dich An Wir Gehen Aus 12. Jungle - Jungle


News: Die ByteFM Jahrescharts 2012 (31. Dezember 2012)

Yellow Ostrich – Strange Land Kai Bempreiksz (Hidden Tracks) Lange Dimlite - Grimm Reality Julia Holter -Exstasis Hooded Fang - Tosta Mista Royal Headache - Royal Headache Actress - R.I.P. F.S.K. - Akt, Eine Treppe Hinabsteigend


News: Songs des Jahres 2018 (11. Dezember 2018)

Blundetto – „Good Ol’ Days (feat. Cornel Campbell)“ Blundetto – „Passed The Worst (feat. Jahdan Blakkamoore)“ Blundetto – „Have A Little Faith (feat. Ken Boothe)“ Koffee – „Raggamuffin“ Yaadcore – „No Fenke Fenke (feat. Shanique Maria &amp; Kabaka Pyramid)“


News: Die ByteFM Jahrescharts 2011 (2. Januar 2012)

9. Real Estate - Days 10. Oneohtrix Point Never - Replica Tracks: 1. Burial - Street Halo 2. Wild Beasts - Albatross 3. PJ Harvey - Let England Shake 4. Mogwai - Rano Pano 5. Frank Ocean - Novacane 6. Wild Beasts - Bed Of Nails


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Yellow Days live

Berlin: Säälchen 18.10.2019