Aaliyah

Aaliyah Aaliyah (Albumcover „Aaliyah“)

Aaliyah (16. Januar 1979 als Aaliyah Dana Haughton in New York City – 25. August 2001) war eine einfluss- und erfolgreiche US-amerikanische R&B-Sängerin. Ihr Debütalbum „Age Ain’t Nothing But A Number“ ist im Jahr 1994 über Jive Records (Millie Jackson, Q-Tip, La Toya Jackson) erschienen. 

Mit ihrer sanften, virtuosen Gesangsstimme, ihrem als „Street but sweet“ beschriebenen Image und den visionären Produktionen ihrer Stücke prägte Aaliyah den modernen R&B maßgeblich mit und ebnete damit den Weg für Künstler*innen wie Beyoncé und Rihanna. Aaliyah wurde häufig für ihre Experimentierfreude gelobt, die vor allem auf ihrem selbstbetitelten letzten Album deutlich wird, das Elemente aus unter anderem Latin-Pop, traditioneller arabischer Musik, Dub, Techno und Rock enthält. Diese musikalische Offenheit zeigt sich auch in Aaliyahs Einflüssen, unter denen sich so unterschiedliche Acts wie Michael Jackson, Naughty By Nature und Nine Inch Nails befinden. Aaliyah, die in New York geboren und in Detroit aufgewachsen ist, begann bereits als Kleinkind zu singen. Ihren ersten Plattenvertrag unterschrieb die Künstlerin im Alter von 12 Jahren bei Blackground Records, dem Label ihres Onkels. Dieser machte sie mit R. Kelly bekannt, der schließlich als Songwriter und Produzent ihres gefeierten Debütalbums fungierte und zudem als ihr Mentor galt. Später wurde bekannt, dass Kelly die damals 15-jährige Sängerin illergalerweise geheiratet hatte. Aaliyah wechselte danach zu Atlantic Records, wo 1996 ihr ebenfalls sehr erfolgreiches zweites Album „One In A Million“ erschien, das dem damals noch weitestgehend unbekannten Producer Timbaland zu Popularität verhalf. Aaliyah konnte nur noch eine Platte veröffentlichen – ihre selbstbetitelte, häufig als ihre beste gehandelte aus dem Jahr 2001 –, bevor sie am 25. August des Jahres bei einem Flugzeugunglück ums Leben kam. Sie wurde nur 22 Jahre alt. 

ByteFM-Moderatorin Juliane Reil hat Aaliyah in den Jahren 2017 und 2019 jeweils eine Ausgabe ihrer Sendung Keep It Real gewidmet.



Aaliyah im Programm von ByteFM:

Aaliyah – „Age Ain't Nothing But A Number“ wird 25

Von Marius Magaard
(24.05.2019)
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Aaliyah – „Age Ain't Nothing But A Number“ wird 25
Aaliyah – „Age Ain't Nothing But A Number“ (Blackground / Jive) Als Aaliyah am 24. Mai 1994 ihr Debütalbum „Age Is Nothing But A Number“ veröffentlichte, war die R&B-S;ängerin aus New York gerade einmal 15 Jahre alt. Fünf Jahre vorher trat sie das erste Mal ins Licht der Öffentlichkeit, als sie im Rahmen der Talentshow „Star Search“ Seite an Seite mit Gladys Knight ihr Fernseh-Debüt feierte. Aaliyah war in der Tat jung und unleugbar sehr talentiert. „Egal wie alt ich bin, nehmt mich ernst“, könnte der Titel bedeuten. Hört man die zwölf Tracks heute, ist vor allem eins beeindruckend: das unbändige Charisma, das diese junge Künstlerin ausstrahlt. Nach dem A-Capella-Stück „Intro“ folgt „Throw Your Hands Up“, mit dem Aaliyah binnen Sekunden klar macht, was für eine mächtige Sängerin hier am Mikrofon steht. Ihr samtener Sopran dominiert einen Old-School-HipHop-Beat mit sanfter Hand, als wäre es das natürlichste auf der Welt. Ihre Stimme bleibt auf konstant ruhigem Niveau – und verlangt dabei bei jeder Silbe volle Aufmerksamkeit. Selbstbewusste Kampfansagen, vorgetragen als wären sie Liebesbekundungen. „Straight from the streets is where I'm coming from / With the touch of jazz in me, check it“, singt sie. „Throw Your Hands Up“ ist nicht der einzige Hit des Albums: „Back & Forth“ ist meisterhaft anschmiegsamer R&B.; „At Your Best (You Are Love)“ eine schon unerträglich himmlischer Ballade, irgendwo zwischen Joni Mitchell und Mary J. Blige. Vom ruhigen, hochkonzentrierten Swagger von „Down With The Clique“ könnte man eine gerade Linie zum aktuellen Neo-R&B; von Solange ziehen. Aaliyah klang gleichzeitig wie die Vergangenheit und die Zukunft. // Leider wirft eine andere Figur einen Schatten über dieses Album: R. Kelly, der als Produzent und Songwriter von „Age Is Nothing But A Number“ agierte. Dem R&B-K;ünstler wird seit 2002 eine Reihe von Sexualstraftaten vorgeworfen, erst im vergangenen Februar wurde er erneut angeklagt und erschien nicht zur Verhandlung. 1994 schrieb Kelly für Aaliyah den Titeltrack „Age Ain't Nothing But A Number“, in dem die junge Ich-Erzählerin ihre Liebe und Hingabe zu einem deutlich älteren Mann rechtfertigt. Erst später wurde bekannt, dass die beiden im August 1994 geheiratet hatten, als Aaliyah noch minderjährig gewesen war. Als der Tumult um Aaliyahs und Kellys illegale Ehe drohte, ihre Kunst zu überschatten, brach sie den Kontakt zu ihm ab. Ihre Stimme war von Anfang an zu groß, um sich klein halten zu lassen. Zwei Jahre nach ihrem Debüt veröffentlichte sie ihr zweites Album „One In A Million“, bei dem Missy Elliott und Timbaland an den Reglern saßen. Letzterer produzierte auch ihr selbstbetiteltes drittes Album. Beide LPs waren R&B-Hits;, mit denen Aaliyah sich als eigenständige Künstlerin etablierte. Sehr jung und sehr talentiert blieb sie bis zum tragischen Schluss. Am 25. August 2001 kam sie bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Sie wurde nur 22 Jahre alt.

„We Need A Resolution“ aus dem letzten Album von Aaliyah

Von ByteFM Redaktion
(07.07.2021)
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„We Need A Resolution“ aus dem letzten Album von Aaliyah
Aaliyah veröffentlichte im Juli 2001 ihr letztes Album (Foto: MikaV, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons) Unser Track des Tages „We Need A Resolution“ war 2001 die Lead-Single des dritten Albums von Aaliyah. Der Longplayer erschien heute vor 20 Jahren, anderthalb Monate vor dem überraschenden Tod der Sängerin. Aaliyah Dana Haughton war auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, als sie im August 2001 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Die 22-Jährige war einer der größten Stars des R&B-Genres und prägte mit Singles wie „Are You That Somebody“ (1998) oder unserem Track des Tages das Genre. Schnell wurde sie nach ihrem Tod zu der quasi mythischen Gestalt, als die sie bis heute verehrt wird. Denn sie war nicht nur einer der kommerziell erfolgreichsten Popstars, sondern machte auch tatsächlich wegweisende Musik. Die damals fast klang, als käme sie aus einer anderen Dimension, sich aber trotzdem verkaufte wie bescheuert. Natürlich hat Aaliyah die Songs nicht im Alleingang fertiggestellt, dafür aber mit den besten Produzent*innen der Zeit gearbeitet. Missy Elliott zum Beispiel, oder im Falles unseres Tracks des Tages Timbaland. Recht erfolgreich, aber weniger wegweisend war auch schon das erste Album der gebürtigen New Yorkerin im Jahr 1994. Doch es hat einen unguten Beigeschmack. Produziert wurde es nämlich von R. Kelly, der die damals 15-jährige Aaliyah illegal geheiratet hatte. Der Albumtitel „Age Ain't Nothing But A Number“ klingt vor dem Hintergrund des Gerichtsprozesses gegen Kelly wegen sexueller Vergehen mit Minderjährigen beinahe zynisch. Was nicht Aaliyahs Schuld ist. Leider ist es momentan ihr einziges Album, das auf den Streaming-Plattformen verfügbar ist. Die US-amerikanische R&B-Sängerin Aaliyah veröffentlichte heute vor 20 Jahren am 7. Juli 2001 ihr selbstbetiteltes drittes Album. Im August desselben Jahres starb sie bei einem Flugzeugabsturz. „We Need A Resolution“ von ihrem letzten Longplayer ist heute unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

Keep It Real

Aaliyah

(06.03.2017 / 22:00 Uhr)
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Keep It Real - Aaliyah
25. August 2001. Eine Cessna bricht von den Bahamas Richtung Florida auf. Kurz nach dem Start stürzt das Flugzeug ab. Pilot und Passagiere sterben. Darunter auch R'n'B-Sängerin Aaliyah. Sie ist gerade mal 22 Jahre alt. In ihrer nur kurzen Karriere hatte sie bereits viel erreicht: Drei Alben, fünf Grammy-Nominierungen, die erste Hauptrolle in einem Hollywood-Film. Aaliyah stand an der Schwelle zum Superstar und ebnete den Weg für spätere afroamerikanische Künstlerinnen wie Beyoncé oder Rihanna. Ihre Musik hat sich in die DNA heutiger Popmusik eingegraben. Die heutige Ausgabe von Keep It Real ist der Künstlerin und ihrer Musik gewidmet.

Beat Repeat

Unstoppable Aaliyah

(15.01.2022 / 18:00 Uhr)
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Beat Repeat - Unstoppable Aaliyah
20 Jahre nach ihrem tragischen Tod wird es bald ein neues Album von Aaliyah geben. Die Hintergründe des Release werden aktuell recht kritisch diskutiert. Warum das so ist, erfahrt Ihr in der heutigen Show. Außerdem gibt es neue Musik u. a. von Juju Rogers, Ki’Luanda und Carole King.

ByteFM Magazin

Sade zum 60sten, Aaliyah zum 40sten

(16.01.2019 / 10:00 Uhr)
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Aaliyah war auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, als sie 2001 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Heute wäre sie 40 geworden.

„Empress“: Daphne Dash zwischen Trap und R&B

Von ByteFM Redaktion
(22.10.2021)
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„Empress“: Daphne Dash zwischen Trap und R&B
Schon in den 90er-Jahren hatten insbesondere zwei Produzent*innen Mainstream-Hits mit zappeligen Hi-Hats und Sub-Bässen. Die Beats, die Timbaland und Missy Elliott für sich selbst oder für Künstler*innen wie zum Beispiel Aaliyah bauten, klangen damals wie aus der Zukunft. Auch heute klingen sie noch halbwegs frisch, aber wenn Daphne Dash den HipHop- und R&B-Sound; um das Jahr 2000 herum zitiert, dann verleiht sie dem einen zeitgemäßen Dreh. So klingt unser Track des Tages nicht wirklich poliert, sondern eher ein wenig rau und lo-fi, wenn die Kickdrum übersteuert. Wie es eben auch bei Underground-Trap-Mixtapes der letzten fünf Jahre gern Usus ist. Aber darüber finden sich Melodien, über die sich auch Aaliyah und Destiny's Child gefreut hätten.

Keep It Real

One In A Million

(07.01.2019 / 22:00 Uhr)
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In ihrer nur kurzen Karriere hatte Aaliyah bereits viel erreicht: Drei Alben, fünf Grammy-Nominierungen, die erste Hauptrolle in einem Hollywood-Film. Die Sängerin stand an der Schwelle zum Superstar und ebnete den Weg für spätere afroamerikanische Künstlerinnen wie Beyoncé oder Rihanna. Ihre Musik hat sich in die DNA heutiger Popmusik eingegraben. Am 16. Januar wäre Aaliyah 40 Jahre alt geworden. Die heutige Ausgabe von Keep It Real ist der Künstlerin und ihrer Musik gewidmet.

Vielleicht "New-R&B".

Von mike-herbstreuth
(21.07.2011)
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Der erste Indie-Hype, der offenkundig seine Liebe zum R&B gestand, war vor zwei Jahren eine Band namens The XX. Da wurden plötzlich Aaliyah und TLC als prägende Einflüsse genannt, und wem die gehauchten Stimmen und zarten Beats des Debüts noch nicht Beweis genug waren, der konnte sich beim Cover von Aaliyahs "Hot Like Fire" überzeugen, dass die jungen Briten es mit ihrer Verehrung ernst meinten. The XX - Hot Like Fire (Aaliyah Cover)

New School

30 Songs Challenge (Teil II)

(23.06.2019 / 22:00 Uhr)
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Im zweiten und letzten Teil der 30-Songs-Challenge starten wir mit Charts, sprechen über White Privilege, nehmen Einflüsse aus Frankreich und Kuba mit und vor ein paar legendären Throwbacks machen wir auch keinen Halt. Sza, Aaliyah, Sampa The Great, Miley Cyrus, Erykah Badu ... Muss man da noch was sagen?

ByteFM Magazin

am Morgen mit Oliver Stangl

(16.01.2014 / 10:00 Uhr)
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Außerdem erinnern wir an die R'n'B-Musikerin Aaliyah, die heute 35 geworden wäre, und hören Musik zum heutigen 55. Geburtstag von Sade.

BTTB – Back To The Basics

Spookfest

(26.06.2014 / 21:00 Uhr)
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BTTB – Back To The Basics - Spookfest
Außerdem DJ Rashad, Om Unit, Ital Tak und 6Blocc. Sowie ein weiterer Aaliyah-Remix. Und auch Chaka Khan wird in einer nicht endenden Nacht durch den Wolf gedreht.

Presseschau 14.09.: Que sera, sera

Von ByteFM Redaktion
(14.09.2011)
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Ebenso tragisch wie unerwartet starb vor etwas mehr als 10 Jahren die R&B-S;ängerin Aaliyah und mit ihr das Film-Projekt "Sparkle", in dem sie die Hauptrolle übernehmen sollte. Nun da sich mit Jordin Sparks eine neue Hauptdarstellerin gefunden hat und der Schatten der Tragödie abgestreift scheint, wagt Regisseur Salim Akil das Remake des 1976er Musicals "Sparkle" und darüber hinaus auch den Reanimationsversuch einer totgesagten Filmkarriere der besonderen Art. So wird laut Stern in einer Nebenrolle auch Whitney Housten zu sehen sein, die 1992 mit dem Film "Bodyguard" ihren 129 minütigen Leindwandruhm erntete und bis Mitte der 1990er Jahre schon wieder völlig von der Bildfläche verschwunden war.

Kontinuum

UK Garage

(02.07.2018 / 22:00 Uhr)
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Mit Musik von Man Friday, Craig David, Flava D, Logic, Zed Bias, Aaliyah, So Solid Crew und anderen.

Das Draht

Space Hop & New Old School mit Judith Böse

(21.02.2016 / 13:00 Uhr)
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Mit dabei sind unter anderem BJ The Chicago Kid, Tweet, Aaliyah und His Purple Royalness, Prince.

10 bis 11

Heart On My Sleeve

(06.05.2022 / 10:00 Uhr)
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Die britische Musikerin Ella Mai drückt dem 90er-Jahre-R&B-Sound von Künstlerinnen wie Brandy, Aaliyah oder Destiny’s Child ihren eigenen Stempel auf. Angefangen hat alles, in den frühen 2010er-Jahren, mit Songs, die sie selbst ins Netz gestellt hat, welche eines Tages von DJ Mustard entdeckt wurden. Mit DJ Mustard nahm Ella Mai daraufhin eine EP-Trilogie auf. Die dritte EP – „Ready“ von 2017 – enthielt den Song „Boo’d Up“, für den Ella Mai mit einem Grammy ausgezeichnet wurde. Mit ihrer ersten Platte hat Ella Mai die britischen Top 20 geknackt und in den USA sogar die Top 5 der Billboard-Charts.

Funky Exklusiv-Track: „In The Morning“ von Say She She

Von ByteFM Redaktion
(09.05.2024)
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Funky Exklusiv-Track: „In The Morning“ von Say She She
Damals arbeitete das Trio, das noch keine Veröffentlichung vorzuweisen hatte, mit Rashad Ringo Smith. Kennengelernt hatte Piya Malik, eine der drei Sängerinnen, den Produzenten (Erykah Badu, Aaliyah, Busta Rhymes) auf dem Weg zu einem einschlägigen Plattenhändler, mit haufenweise Singles im Arm. In einer nächtlichen Session entstand der Song, der unverständlicherweise jahrelang unveröffentlicht blieb. „Wir freuen uns sehr, dass wir unserem geliebten Craig dieses Schätzchen für seine Trunk-Of-Funk-Compilation anvertrauen können,“ erklärt Maliks Bandkollegin Sabrina Mileo Cunningham. Während Say She She schon lange Fans von Charles' Zusammenstellungen sind, findet auch der DJ überschwängliche Worte zum Exklusiv-Track. So beschreibt er die Band als „das transatlantische Trio, das alle, die es gehört und gesehen haben, in seinen Bann gezogen hat und dem die Welt mit Recht zu Füßen liegt“.

ByteFM Magazin

Guilty

(25.04.2022 / 14:00 Uhr)
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Mit Musik von Barbara Streisand, TLC und Aaliyah.

Mundgeploppte Wassertropfen: „Through It All“ von RJD2

Von ByteFM Redaktion
(22.04.2024)
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Mundgeploppte Wassertropfen: „Through It All“ von RJD2
Wenn er die Sounds nicht auf Platte hat, nimmt RJD2 seine Samples auch einmal selbst auf. Dazu inspirierten ihn Produktionen aus den späten 90ern, wie er erklärt: „Ich habe mir ein paar Klassiker von Aaliyah angehört und dabei beobachtet, wie [der Produzent] Timbaland unförmig wirkende Mundgeräusche als gestalterisches Element einsetzt.“ Für unseren Track des Tages lud er den Plopp-Sound in den Sampler, der entsteht, wenn man den Finger bei offenem Mund gegen die hohle Wange schnippt. Während „Visions Out Of Limelight“ wieder einmal überwiegend instrumental daherkommen wird, hat unser Track des Tages einen illustren Gastsänger. Als die mundgeploppten Wassertropfensounds standen, musste der Beatmaker nicht mehr groß nachdenken: „Von da aus baute sich der Song im Prinzip ganz von selbst so auf, wie man ihn hört: Drums, Akkorde und der Gesang des legendären Jamie Lidell.“

ByteFM Magazin

am Morgen mit Juliane Reil

(14.10.2016 / 10:00 Uhr)
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Musik braucht Orte, an denen sie live stattfinden kann. Ein solcher Ort für Musiker und gleichzeitig Zufluchtsstätte für gesellschaftliche Außenseiter war das CBGB's in New York seit 1973. Warum der Laden zur Wiege des Punk wurde, erfahrt Ihr in dieser Ausgabe des ByteFM Magazins. Daneben gibt es Musik von den Lemon Twigs, Aaliyah und den Carpenters.

Hertzflimmern

Sam Gendel und „COOKUP"

(10.03.2023 / 21:00 Uhr)
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Hertzflimmern - Sam Gendel und „COOKUP"
Beyoncé, Aaliyah und Erykah Badu - sie alle haben eines gemeinsam: Mit ihren R&B- und Soul-Liedern voller Herzschmerz und Sehnsucht nach Liebe waren die US-Amerikanerinnen Anfang der 2000er sehr erfolgreich. „Crazy in Love“ oder „Didn’t Cha Know“ liefen in den Charts, im Radio und auf MTV rauf und runter und haben sich so wohl dem ein oder der anderen ins Gedächtnis gebrannt.

Love Songs

Return to 90s R&B

(03.03.2018 / 17:00 Uhr)
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Love Songs - Return to 90s R&B
Foto: Aaliyah (Mika Väisänen/CC BY-SA 4.0).

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Andra Wöllert

(17.12.2015 / 15:00 Uhr)
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Die heutige Sendung ist besonders voll mit wunderbaren Künstlerinnen aus dem Soul-R'n'B-HipHop-Spektrum: Es wird bald ungehörtes Material von Aaliyah veröffentlicht, wir präsentieren euch die Konzerte von Angel Haze und blicken ein bisschen auf die Alben der Woche in 2015 mit Ibeyi und Future Brown zurück.

I know you dig the way I style: Timbaland wird 40.

Von juliereil
(10.03.2011)
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Mit seinem unnachahmlichen Produktionsstil verlieh Timbaland der Welt des HipHop neue, wesentliche Impulse und prägt dieses Genre bis heute nachhaltig. Stark synkopierte Rhythmen, die von Einsätzen der indischen Tabla wie bei Missy Elliotts „Get Your Freak on“ oder von Kastagnettenklängen wie bei Aaliyahs „Are You That Somebody?“ umspielt werden, sind zu seinem unverwechselbaren Markenzeichen geworden. Timbaland wird 1971 unter dem bürgerlichen Namen Timothy Zachary Mosley in Norfolk, Virginia, geboren. Seine musikalische Karriere beginnt er, indem er als DJ Tiny Tim in den lokalen Clubs Platten auflegt. Mit seinem Schulfreund, dem Rapper Melvin „Magoo“ Barcliff gründet er mit Anfang 20 die HipHop-Crew Timbaland & Magoo, die bis heute mehrere Alben veröffentlicht hat. Er wird Teil der Gruppe S.B.I. (Surrounded By Idiots), der auch das spätere Mitglied des Produktionsduos The Neptunes, Pharrell Williams, angehört. Schließlich beginnt Timbaland mit einer anderen Bekanntschaft aus frühen Highschool-Tagen, keiner Geringeren als Melissa „Missy“ Elliott, Beats zu basteln. Elliott und Timbaland avancieren in kürzester Zeit zu einem der erfolgreichsten Produktions-und Songwriting-Teams, das seinen Durchbruch 1996 mit dem Album „One in a Million“ der US-amerikanischen R&B-S;ängerin Aaliyah feiert. Es scheint seitdem, als ob fast alles, was der Produzent und Chef des Labels Mosley Music Group anfasst, zu Gold wird. Ob Jay-Z, Justin Timberlake, Madonna, Björk oder The Hives - viele Künstler aus den unterschiedlichsten Musikgenres reißen sich um den selbsternannten "Superproducer".

ByteFM Magazin

Gaddafi Gals zu Gast

(17.08.2023 / 14:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - Gaddafi Gals zu Gast
Gaddafi Gals sind ein Trio aus Wien und Berlin, bestehend aus Nalan alias Slimgirl Fat, Ebow sowie dem Produzenten walter p99 arkestra. 2019 haben sie ihr vielbeachtetes Debütalbum „Temple“ veröffentlicht, vergangenes Jahr erschien „Romeo Must Die“. Der Albumtitel ist eine deutliche Referenz an den gleichnamigen Action-Film aus dem Jahr 2000 und vor allem an die ein Jahr später tödlich verunglückte R&B-Sängerin Aaliyah, die in dem Film ihre einzige Hauptrolle hatte. Dieser Rückgriff auf US-amerikanische Einflüsse der Popkultur zu Beginn der Nullerjahre kommt nicht von ungefähr. Der Ansatz von Gaddafi Gals, die gemeinsamen musikalischen Einflüsse aus Kindheit und Jugend in ihre Musik einzuspeisen, macht den betont indifferenten R&B und HipHop der Formation noch mysteriöser: Ist das Meta-Musik für das Feuilleton? Polit-Pop? Ein Spaßprojekt? Wahrscheinlich alles zusammen und nichts ausschließlich.

BTTB – Back To The Basics

Eine Portion Bass.

(27.02.2014 / 21:00 Uhr)
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BTTB – Back To The Basics - Eine Portion Bass.
Stattdessen kommen wir über Aaliyah zu Neneh Cherry, die das Album der Woche liefert. Weiter geht es mit Gantz - den das FACT-Mag als "one of the most innovative producers right now" bezeichnet hat - und Ipman. Beide spielen in den nächsten zehn Tagen in Hamburg. Anschließend mehr von KW Griff aus Baltimore und Addison Groove aus Bristol und am Ende gibt es einen kleinen Poptwist mit Gotsome und der Getalong Gang. Ganz zum Schluss taucht dann sogar noch die 20th Century Steel Band auf.

Lady Wray mit souliger neuer Single „Games People Play“

Von ByteFM Redaktion
(01.07.2021)
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Lady Wray mit souliger neuer Single „Games People Play“
Die US-amerikanische Soul-Sängerin Lady Wray hat mit unserem Track des Tages „Games People Play“ eine neue Single herausgebracht. Nach einer längeren Pause hat Nicole Wray aus Virginia in den vergangenen zwei Jahren immer wieder mit einzelnen Singles kleine Lebenszeichen von sich gegeben. Dass sie zuletzt ein Album veröffentlicht hat, ist allerdings schon fünf Jahre her. Der Longplayer „Queen Alone“ aus dem Jahr 2016 ist das bislang einzige Solo-Album einer Sängerin, die schon seit den 90er-Jahren im Musikgeschäft ist. Sie hat damals mit ihrer einstigen Mentorin Missy Elliott gearbeitet, deren Buddy Timbaland und Stars wie Aaliyah und Ginuwine. Aber bei allem Talent und aller Musikalität verläuft eine Musikkarriere nicht immer nach Plan. Trotz allem hat Lady Wray dem Showbiz nicht den Rücken gekehrt. Und wenn sie dann tatsächlich einmal wieder einen Song herausbringt, ist das in der Regel Grund, aufzuhorchen.

Groove Crates

Tutku

(08.06.2019 / 00:00 Uhr)
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Mit Tracks von u. a. Duncan Gerow, Aaliyah & Kanye West. Toni Breaxton und Liquor Jim.

All Samples Cleared!?

Almost Kitsch

(23.11.2013 / 12:00 Uhr)
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All Samples Cleared!? - Almost Kitsch
Kitschiger wird's wohl nicht mehr werden. Brandy, Toni, Kelis und Aaliyah in einer Show. Dazu James, James und James sowie Hans, Gershon und Jean-Jacques. Und am Ende ganz viel Babygeschrei. Dazu eine Prise Hass. Und mit Trap, Funk, R&B, Deep House, HipHop, Dubstep, Soundtracks und experimentellem Kram äußerst vielfältig - was will man mehr?

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Andra Wöllert

(13.08.2015 / 15:00 Uhr)
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Das ByteFM Magazin heute u.a. mit Musik aus dem Album der Woche von La Luz, Neuigkeiten von der schon 2001 gestorbenen Aaliyah, sowie einigen Konzerttipps für die kommenden Tage und Wochen.

ByteFM Mixtape

DJ-Parts

(06.09.2008 / 17:00 Uhr)
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ByteFM Mixtape - DJ-Parts
Und so kommt natürlich auch das Mixtape selbst daher - ein smoother Ritt durch die letzten Jahre der Rap-Musik, eine Sendung, in der vor allem die großen Namen zu finden sind: Ice Cube und LL Cool J, Cypress Hill und Kanye West, Aaliyah und die 2 Live Crew. Deutscher Hip Hop auch, von den Absoluten Beginnern und Freundeskreis.