Big Star

Big Star Bild: Big Star (Foto: Ardent Records)

Alex Chilton war eine außergewöhnliche Erscheinung: Er besaß ein besonderes Popgespür, wollte es aber nicht kommerziell ausschlachten. Starkult und Fremdbestimmung durch ein Management waren ihm zuwider. So verließ der junge Chilton schnell seine erste erfolgreiche Band, die Box Tops. Mit 20 Jahren gründete er Big Star, zusammen mit Chris Bell.

Heute gelten Big Star als Power-Pop-Pioniere: Mit Songs wie „Thirteen“ und „In The Street“ brachten sie das Melodiegespür der Beatles oder Kinks mit der Energie des Hard-Rocks der 70er zusammen. Bands wie Teenage Fanclub, The Replacements oder R.E.M nennen den intensiven Gitarrenpopsound von Big Star als wichtiger Einfluss.



Big Star im Programm von ByteFM:

Big Star Alex Chilton

(28.12.2010)
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Heute hätte der aus Memphis stammende Musiker und Gründer von Bands wie Box Tops oder Big Star Alex Chilton seinen 60 Geburtstag gefeiert, wäre er nicht am 17. März an einem Herzinfarkt gestorben. Alex Chilton war eine außergewöhnliche Erscheinung: Fast 40 Jahre als Musiker und Producer aktiv zeichnete sich Chilton durch ein besonderes Popgespür aus, das er aber selten kommerziell ausschlachtete. // Mit diesen feierte er nämlich schon 1967 im Alter von 16 Jahren seinen ersten Nummer 1 Hit „The Letter“, fürchtete aber um seine kreative Freiheit. Nach der Auflösung gründete er 1971 die Gruppe Big Star zusammen mit Chris Bell, die kommerziell nie an die Erfolge von den Box Tops anknüpfen konnte, aber heute von vielen Gruppen wie beispielsweise Teenage Fanclub, the Replacements, oder R.E.M durch ihren rauen, intensiven Gitarrenpopsound als wichtiger Einfluss genannt werden. // Nach der Auflösung gründete er 1971 die Gruppe Big Star zusammen mit Chris Bell, die kommerziell nie an die Erfolge von den Box Tops anknüpfen konnte, aber heute von vielen Gruppen wie beispielsweise Teenage Fanclub, the Replacements, oder R.E.M durch ihren rauen, intensiven Gitarrenpopsound als wichtiger Einfluss genannt werden. Nach der Auflösung von Big Star nahm Chilton alleine verschiedene Songs bei diversen Labels auf, auf denen seine Vorliebe für düstere Sounds und Feedback deutlich wurde. // Anfang der 1990er Jahre zog es ihn wieder zurück nach New Orleans, wo er mehrere Solo-Alben veröffentlichte. Zu Beginn des neuen Jahrhunderts kam es zu einigen sporadischen Reunionen mit Big Star, aus denen auch eine Studioaufnahme und einige Konzerte hervorgingen. Alex Chilton verstarb am 17.

Big-Star-Bassist Andy Hummel gestorben

(20.07.2010)
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Mit Hummel ist dieses Jahr nach Alex Chilton bereits das zweite Gründungsmitglied der einflussreichen amerikanischen Band Big Star gestorben. Anfang der 70er feierte die Band große Erfolge, die mit ihrem Power Pop den Grundstein für den Alternative Rock der 80er und 90er legte und bis heute zahlreiche Bands beeinflusst. // Anfang der 70er feierte die Band große Erfolge, die mit ihrem Power Pop den Grundstein für den Alternative Rock der 80er und 90er legte und bis heute zahlreiche Bands beeinflusst. Nachdem sich Big Star 1974 getrennt hatten, kam es 1993 zu einem Comeback. Obwohl er immer stolz darauf war, Teil der Band gewesen zu sein, entschied sich Andy Hummel gegen eine Reunion. // Erst dieses Jahr stand Hummel, der zu diesem Zeitpunkt schon von seiner unheilbaren Erkrankung wusste, beim SXSW wieder mit Big Star für ein Alex-Chilton-Tribute auf der Bühne, nachdem dieser wenige Tage zuvor an einem Herzinfarkt gestorben war.

ByteFM Magazin

Chris Bell (Big Star), Peter Sinfield (King Crimson) mit Christa Herdering

(27.12.2018 / 15 Uhr)
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Außerdem erinnern wir an einen Musiker, der zu den weniger prominenten Vertretern des Club 27 gehört: Chris Bell, Mitbegründer und Gitarrist von Big Star. Er starb heute vor 40 Jahren bei einem Autounfall.

30.12.: Mal eine Liste zum Jahresende

(30.12.2009)
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Ebenfalls in der taz erinnert Thomas Winkler anlässlich des neuen Box-Set „Keep An Eye On The Sky“ an die kommerziellen Versager von Big Star. „Zu hören ist nun, wie einzigartig der Ansatz von Big Star war und wie einsam diese Band Anfang der Siebzigerjahre dastand“, schreibt Winkler und weiht ein ins musikalische Schaffen der sträflich vernachlässigten Vordenker und - in Ermangelung eines besseren Begriffs - „Powerpopper“.

The Replacements – „Let It Be“

(02.10.2019)
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Opener „I Will Dare“ ist strahlender Jangle-Pop, mehr The Go-Betweens als Ramones, mit einem schonungslos verliebtem Refrain. „Sixteen Blue“ ist schunkelige Power-Pop-Teenage-Angst in der Tradition von Big Star. Der Punk wich auf diesem Album öfter als seltener einem Proto-College-Rock-Sound (passenderweise spielte College-Rock-Pionier Peter Buck auf „I Will Dare“ die Lead-Gitarre).

Sheer Mag – „Blood For A Stone“

(23.06.2019)
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Während die meisten anderen Bands ihrer Zeit den Post-Punk- oder Synth-Pop-Sound der 80er-Jahre wieder zum Leben erwecken, reisen Sheer Mag noch ein paar Jahre weiter zurück: Die Gruppe aus Philadelphia spielt knochentrockenen 70er-Jahre-Rock in der Tradition von Cheap Trick oder Blue Oyster Cult. 2017 veröffentlichte die Band um Sängerin Tina Halladay ihr gefeiertes Debütalbum „Need To Feel Your Love“, nun haben Sheer Mag den Nachfolger „A Distant Call“ angekündigt und einen ersten Vorboten geteilt. „Blood From A Stone“ fügt ihrer Erfolgsformel noch eine ordentliche Portion Big-Star-Melodie hinzu. Ganz ohne breitbeinig daherzukommen, kreieren Sheer Mag harte Gitarren-Riffs. „A Distant Call“ wird am 23.

Zum 5. Todestag von Lou Reed: Fünf hörenswerte Gastauftritte

(27.10.2018)
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„Femme Fatale“, das im Original von Nico gesungene Herzstück des legendären Debüts „The Velvet Underground & Nico“, wurde sehr oft gecovert, von Big Star über R.E.M. bis Aloe Blacc. Was die Tom-Tom-Club-Version anderen Varianten voraushat: Dieses Cover ist von Reed persönlich gesegnet, der hier Background-Gesang und E-Gitarre beisteuerte.

13.04.: Sun Hits The Sky

(13.04.2010)
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"Alex Chilton hatte keine Krankenversicherung" titelt Pitchfork und spekuliert über einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Tod des ehemaligen Big Star-Sängers und einer mangelnden medizinischen Versorgung. Eine problematische Sache. Nicht weniger problematisch: In Island ist es angeblich männlichen Homosexuellen verboten, Blut zu spenden.

Roky Erickson (The 13th Floor Elevators) in fünf Songs

(03.06.2019)
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Schnell gründete er eine neue Band namens Roky Erickson And The Aliens, mit der er zu Beginn der 80er-Jahre zwei LPs veröffentlichte. Ihr Sound war deutlich direkter als der von The 13th Floor Elevators, mehr an den Sound von Big Star oder Todd Rundgren erinnernd als an psychedelische Exzesse. Songs wie „I Think Of Demons“ sind kristallklare Power-Pop-Songs mit umarmenden Refrains, vermischt mit zarten Jangle-Gitarren.

Car Seat Headrest – „Twin Fantasy“ (Rezension)

(20.02.2018)
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Neben dem neuen Sound hat Toledo auch die Arrangements von Car Seat Headrest angepasst: Die sich in die Höhe schraubende Hookline der Hymne „Nervous Young Humans“ wird nun von Synthesizern unterstützt, während Toledos Drummer Andrew Katz den Beat in Richtung Dancefloor peitscht. Mit ähnlicher Elektronik vermengt „Boys“ die Melodieverliebtheit von Big Star mit der Dance-Punk-Depression von LCD Soundsystem. Und das im Original schon zehn Minuten schwere „Famous Prophets (Stars)“ wurde um sechs Minuten verlängert, inklusive Posaunen und Trompeten.

20.07.: "Pubertären Ernüchterungserfahrungen"

(20.07.2010)
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Wie Punk und Butter zusammenpassen, eruiert Michael Odell für den Freitag. Am 17. März dieses Jahres stirbt Big Star-Gründungsmitglied Alex Chilton im Alter von 59 Jahren an einem Herzinfarkt. Nur vier Monate später, gestern, am 19.

Shy Boys – „Bell House“ (Album der Woche)

(30.07.2018)
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Die oftmals nicht länger als zwei Minuten andauernden Stücke sind von außen betrachtet optimistischer Power-Pop, eine Mischung aus den bereits erwähnten Beach-Boys-Harmonien und dem rumpelig verschrobenen Rock-Entwurf von Big Star. Doch trotz all der Dur-Akkorde und schnellen Rhythmen zieht sich eine subtile Melancholie durch dieses Album.

Album der Woche: Tobias Jesso Jr. - "Goon"

(09.03.2015)
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Zum Beispiel bei der Ballade "Without You", die sich wie einige andere Stücke auf "Goon" um Rückschläge im Liebesleben dreht. Die behutsame Folkgitarre bei "The Wait" erinnert wiederum an Songs von Big Star oder den schon genannten Drake. Neben Amor nehmen klassische Themen wie Aufstieg versus Fall, Verzweiflung versus den Glaube an sich selbst Platz auf Jessos Debüt ein.

Zum 10. Todestag von Elliott Smith

(21.10.2013)
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Doch obwohl sein Leben einem ständigen Auf und Ab glich, ging er wieder ins Studio. Auch für den Film „Thumbsucker“ nahm er zwei Lieder auf, beides Cover: „Thirteen“ von Big Star und „Trouble“ von Cat Stevens. Seine Musik wurde lauter und rauer, doch er blieb dem Folk treu. Sein letztes Album „From A Basement On A Hill“ sollte er jedoch nie fertig stellen.

19.03.: Wir brauchen mehr 3D

(19.03.2010)
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Thema des Tages ist auch heute der plötzliche Tod von Alex Chilton. Pitchfork hat die Reaktionen verschiedener Musiker zusammen gebracht. Andy Hummel von Big Star sagt, er hoffe, die Leute verstehen und schätzen den brillanten Musiker Alex Chilton. Die taz bezeichnet Chilton als "Fixstern aus dem Supermarkt" und behauptet im selben Atemzug, er habe es den Punks zu verdanken, kein Faktotum zu werden.

Delta Experimental Projects

(27.08.2009)
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Dickinson war an einigen verkannten Projekten aus dem southern melting pot prä/post Punk beteiligt, als Pate, der gleichzeitig Strippenzieher und Raumlasser sein kann, was selten ist. Tav Falco, Lorette Velvette, Chiltons Big Star-Bandmate Chris Bell, dann hatte er die mäßig interessante frankophile New Rose Rocknroll-Band, Mud Boy & The Neutrons.

Hello Mellow Fellow

September Girls mit Matthias Westerweller

(13.09.2010 / 20 Uhr)
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Und auch wenn es heißt »three’s a crowd«, kann es sein, dass auch noch Leslie Feist, Erykah Badu und Caitlin Rose sich die Ehre geben werden. »September Gurls« - ja, mit »u« - heißt übrigens auch ein sehr schönes Lied von Big Star. Das wird aber gar nicht zu hören sein. Der Grund: Zu schnell, zu wenig mellow. Doch dafür gibt’s wahrscheinlich zwei andere Big Star Songs zu hören: 1x live und akustisch, 1x den großartigen Velvet Underground huldigend. // Doch dafür gibt’s wahrscheinlich zwei andere Big Star Songs zu hören: 1x live und akustisch, 1x den großartigen Velvet Underground huldigend. Wem das noch nicht genug Musik aus Memphis ist, der kann sich noch auf das ehemalige Big Star Mitglied Chris Bell freuen, der wiederum zwei Girls besingt. Und selbstverständlich ist in einer Hello Mellow Fellow betitelten Sendung auch noch vom »Runterkommen« die Rede: Johnny Paycheck kommt im Jahr 1975 runter, Raz Ohara im Jahr 2001 – gibt’s da Unterschiede?

ByteFM Magazin

Alex Chilton, Baxter Dury, Soccer96

(17.03.2020 / 15 Uhr)
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Der US-amerikanische Musiker und Produzent wurde in den 1960er- und 70er-Jahren zuerst mit der R&B-Popgruppe; The Box Tops und dann mit seiner Band Big Star bekannt. Big Star wurden von so unterschiedlichen Bands wie Cheap Trick oder The Bangles gecovert und werden bis heute von Künster*innen und Bands aus der Indie- und Alternative-Welt als Einfluss genannt.

Kaleidoskop

Summer Special

(25.07.2016 / 17 Uhr)
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Im Kaleidoskop gibt es heute nur Songs zum Thema Sommer, nicht immer luftig-leicht und fröhlich, sondern von viel Melancholie begleitet, ob man nun schon an den nächsten Sommer denkt oder an das Sommerende, an sich verdünnisierende Frauen namens Summer oder unangenehme Erlebnisse im Sommer. Dabei sind u.a. Big Star, Ryley Walker, Meg Baird, Villagers, The Stranglers und Fleurie.

About Songs

Ken Stringfellow mit Jörg Tresp

(17.10.2012 / 23 Uhr)
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Bekanntheit hat er in seiner Karriere aber natürlich auch und besonders als einer der Köpfe bei The Posies, seiner 6-jährigen Arbeit mit R.E.M. (vor allem als Tour-Keyboarder und auf zwei ihrer Alben) und als Teil der US-Legende Big Star erlangt. Deswegen macht Jörg Tresp heute ein Ken Stringfellow-Special und freut sich schon auf das morgige Konzert in der Hamburger Hasenschaukel.

Sunday Service

Martin Courtney – Many Moons

(05.11.2015 / 17 Uhr)
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Martin Courtney ist Frontman der US-Band Real Estate. Mit „Many Moons“ hat er sein erstes Solo-Album aufgenommen und klingt darauf lässig nach Big Star und Beatles. Alan Palomo hat als Neon Indian vor einigen Jahren den Chillwave-Sound mit geprägt.

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