Bilal

Bilal Bilal hätte aus Frust das Musikbusiness beinahe verlassen (Foto: Jalylah Burrell)

Bilal (geboren am 23. August 1979 als Bilal Sayeed Oliver) ist ein US-amerikanischer Sänger und Songwriter aus Philadelphia. Sein kritisch gefeiertes Debütalbum „1st Born Second“ ist im Jahr 2001 über Interscope Records (Tupac, Kendrick Lamar, Jadakiss) erschienen. Produziert wurde es in Teilen von renommierten Künstlern wie Dr. Dre, J Dilla, Questlove und Raphael Saadiq.

Mit „1st Born Second“ veröffentlichte Bilal einen Meilenstein des Neo-Soul. Bereits damals präsentierte der Künstler sein beeindruckendes Stimmvolumen in einem vielfältigen Soundgewand mit Einflüssen aus unter anderem Jazz, HipHop und Reggae. In späteren Jahren wurde Bilal dann noch experimentierfreudiger, verarbeitete psychedelische und avantgardistische Elemente in seiner Musik und setzte auf progressive Songstrukturen. Geboren und aufgewachsen ist Bilal Sayeed Oliver als Sohn einer Christin und eines Muslims in Philadelphia. Seine Eltern spielten eine bedeutende Rolle in seiner musikalischen Entwicklung. Während Bilal bereits im Alter von elf Jahren den Chor in der Kirchengemeinde seiner Mutter leitete, nahm sein Vater ihn häufig in Jazzclubs mit, wo der junge Musiker Konzerte erlebte, die ihn nachhaltig prägten. Ende der 90er schloss sich Bilal dem Soulquarians-Kollektiv um Musiker*innen wie D’Angelo, Erykah Badu, Questlove und J Dilla an. In der Folge unterschrieb er einen Vertrag als Soloact bei Interscope. Seine dort veröffentliche Debütplatte machte ihn schnell zu einem der angesehensten Neo-Soul-Acts der Zeit. Noch vor dem Release des Nachfolgers verstritt sich Bilal mit Interscope Records. Das Label sah in der Platte wenig Grund zur Hoffnung auf kommerziellen Erfolg und weigerte sich, sie zu veröffentlichen. 2006 wurde das Album schließlich im Internet geleakt. Der desillusionierte Bilal überlegte daraufhin, das Musizieren aufzugeben. Als er jedoch von den hohen Downloadzahlen der LP erfuhr, verwarf er diesen Plan wieder. 

Bilal veröffentlicht seine Tonträger seither über Indie-Labels oder gleich im Self-Release. 2020 veröffentlichte er seine EP „Voyage-19“ in Eigenregie. Sie enthält Gastauftritte von unter anderem Erykah Badu und Robert Glasper.

[Foto: Jalylah Burrell, Brooklyn, NY USA, CC BY-SA 2.0 <>, via Wikimedia Commons]



Bilal im Programm von ByteFM:

Afrozentrische Symbolik, ein Kurzfilm, ein Remix: Marcus Strickland

(11.06.2020)
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Afrozentrische Symbolik, ein Kurzfilm, ein Remix: Marcus Strickland
Marcus Strickland (Foto: Petra Richterova) Afrozentrische Symbolik durchzieht den neuen Kurzfilm zu einem Stück des New Yorker Jazz-Saxofonisten Marcus Strickland. Eigentlich war das Stück „On My Mind“ (feat. Bilal, Pharoahe Monch &amp; Greg Tate) bereits im Jahr 2018 auf Stricklands Album „People Of The Sun“ erschienen. // Neo-Soul und Jazz auf der instrumentalen Ebene sind die Grundlage verschiedener Vokal-Darbietungen. Der Soul-Gesang von Bilal steht hier neben dem Rap von Pharoahe Monch und dem Spoken-Word-Beitrag von Greg Tate. Den Schriftsteller, der hier als Storyteller auftritt, beschreibt Blue Note Records als „Griot“. // Das Album „People Of The Sun“ von Marcus Strickland ist 2018 auf Blue Note Records erschienen. Der Remix des Stückes „On My Mind“ (feat. Bilal, Pharoahe Monch &amp; Greg Tate) ist heute unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

60minutes

(02.10.2010 / 19 Uhr)
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60minutes trägt ein breites Grinsen im Gesicht ob der vortrefflichen Releases, die ich Euch kredenzen möchte. Bilal is back. Auf seinem dritten Album "Airtight's Revenge" macht sich Bilal auf, dem Soul der aktuellen Stunde neue Facetten zu geben.

Beat Repeat

Marketing Tricks

(22.03.2016 / 22 Uhr)
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Beat Repeat - Marketing Tricks
Beyoncé räkelt sich auf Polizeitautokühlerhauben und Kaytranada fuchst sich über Soundcloud zum Sonar Festival. Und dann gibt's da auch noch Kendrick Lamar, Robert Glasper und Bilal, die einfach nur gute Musik machen.

Standard

Frühjahrsputz

(02.04.2016 / 14 Uhr)
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Viele Standards wurden über die Jahre mal mehr oder weniger entrümpelt, was sich in der heutigen Musikauswahl widerspiegeln soll. Ihr dürft Euch daher auf Musik u.a. von Bill Frisell, Robert Glasper, Bilal, Lucia Cardotsch, Petros Klampanis und Jakob Dinesen freuen.

Tickets für das Überjazz Festival 2014

(15.10.2014)
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Dieses Jahr sind u. a. dabei: Shabazz Palaces, Bohren & Der Club Of Gore, Robert Glasper Experiment feat. Bilal, José James with Ensemble Resonanz String Quartet, Jacques Palminger & 440 Hz Trio, Felix Kubin And Mitch&Mitch.; Das vollständige Line-up gibt es auf der Festival-Website.

18.09.: Ähnlichkeiten

(18.09.2010)
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Ab 14 Uhr läuft dann ein ByteFM Container Spezial zu dessen Todestag. Statt Jimi Hendrix wird in der taz ein noch lebendiger Musiker portraitiert: Bilal Oliver - einer, der immer im Schatten von Erykah Badu und Common stand, deren Musik er mit seiner Falsettstimme akzentuierte.

Verstärker

(29.07.2015 / 20 Uhr)
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Die Westküstenmetropole Los Angeles spielt in der heutigen Ausgabe von Verstärker eine ebenso dominante Rolle wie in der leider ziemlich verunglückten zweiten Staffel von „True Detective“: Kendrick Lamar und Y.G. stammen aus Compton, Vince Staples aus Long Beach, Miguel aus San Pedro. In L.A. leben außerdem Adrian Younge (produzierte die Platten von Ghostface Killah und Bilal), Seven Davis Jr (neue Platte auf Ninja Tune) und die Waliserin Cate LeBon (singt für die Chemical Brothers). // In L.A. leben außerdem Adrian Younge (produzierte die Platten von Ghostface Killah und Bilal), Seven Davis Jr (neue Platte auf Ninja Tune) und die Waliserin Cate LeBon (singt für die Chemical Brothers). Ganz und gar nicht aus Los Angeles sind dagegen RP Boo (Chicago), Ghostface Killah und Bilal (beide New York City), Future (Atlanta), Jessy Lanza (Ontario) – ganz zu schweigen von den Sleaford Mods (Nottingham) oder Andreas Spechtl alias Sleep (Wien/Berlin).

In Takt

Internet & Interface

(03.07.2015 / 21 Uhr)
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Heute gibt es viel Soul & R'n'B und ein bisschen HipHop, Funk & Elektronika. Die neuen Langspieler von Miguel "Wildheart", Bilal "In Another Life", The Internet "Ego Death" und Thundercats Mini-Album "Where The Giants Roam".

Neuland

mit Klaus Walter

(08.03.2013 / 13 Uhr)
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Unter anderem heute: Neuer Soul mit Sinn für Tradition mit Lady und Bilal, From Disco to Techno to Dub mit Jay Sheapheard, Space Dimension Controller, Dark Room Dubs und Function. Unter dem Titel „Deutsche Elektronische Musik 2“ versammelt das vielgepriesene Londoner Soul Jazz Label eben das: Deutsche Elektronische Musik aus den Siebzigern und Achtzigern, darunter so manche Kraut&Rüben-Nummer.

C.S. Armstrong – „Truth Be Told“ (Rezension)

(02.03.2019)
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C.S. Armstrong – „Truth Be Told“ (Rezension)
Lightnin’ Hopkins und Muddy Waters zählt Armstrong zu seinen Vorbildern. Oder auch Aretha Franklin. „Truth Be Told“ erinnert außerdem an die großen Neo-Soul-Momente von Bilal. Und nicht zuletzt wird sich C.S. Armstrong in Zukunft immer wieder Vergleichen zu Überflieger Anderson .Paak stellen müssen.

Solange - "A Seat At The Table" (Rezension)

(04.10.2016)
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Solange - &quot;A Seat At The Table&quot; (Rezension)
Klar, Solange möchte auf diesem Album das Bohemian Chick aus dem Village sein, das in den Electric Ladyland Studios mit Bilal und Dilla hängt. Diese Referenz gelingt ihr ausgezeichnet – und sie bleibt vor allem nicht dabei stehen.

Die ByteFM Jahrescharts 2015

(22.12.2015)
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Viet Cong – Viet Cong 14. Sleaford Mods – Key Markets 15. Arca – Mutant 16. Beach House – Depression Cherry 17. Bilal – In Another Life 18. RP Boo - Fingers, Bank Pads, and Shoe Prints 19. Drake – If You're Reading This It's Too Late 20.

„Black Superhero“: Robert Glasper zwischen Jazz und HipHop

(20.01.2022)
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„Black Superhero“: Robert Glasper zwischen Jazz und HipHop
Denn deren zentrale Rolle in der Musikgeschichtsschreibung ist schon zu häufig unter den Tisch gefallen. Im Jahr 2012 veröffentlichte Robert Glasper mit Gästen wie Bilal und Lalah Hathaway das erste Album diese Reihe. Es gewann wie auch „Black Radio 2“ von 2013 (unter anderem mit Vocals von Jill Scott und Brandy) einen Grammy.

ByteFM Jahrescharts 2016

(26.12.2016)
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ByteFM Jahrescharts 2016
Blood Orange – Augustine David Bowie – Lazarus Shirley Collins – Death And The Lady Common – A Bigger Picture Called Free Feat. Bilal &amp; Syd Frank Ocean – Nikes Solange – F.U.B.U. Feat. BJ The Chicago Kid &amp; The-Dream Esperanza Spalding – Unconditional Love SSIO – Sim-Karte.

Tickets für Jesse Boykins III

(08.04.2013)
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Dass Jesse Boykins III nicht einfach ein weiterer leichtverdaulicher R'n'B-Sänger geworden ist, verdanken wir vielleicht seiner ehemaligen Musiklehrerin, die den High-School-Abgänger mit Jazz in Berührung gebracht und so seinen Weg zu einem Platz im renommierten Grammy Jazz Ensemble geebnet hat. Sicher aber ist, dass sein mentor Bilal den jungen Jesse zu einem Künstler hat werden lassen, auf den immer häufiger geschielt wird, wenn man nicht weiter auf D'Angelo warten möchte.

Verstärker

(19.03.2013 / 21 Uhr)
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Der beste Soul seit 1974, kein Witz! Nur Hits! Außerdem gibt’s Musik von Justin Timberlake, Rhye, Cody ChesnuTT, DJ Koze, Isolée und Bilal.

Neuland

mit Klaus Walter

(03.09.2010 / 13 Uhr)
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Heute mit dabei: Of Montreal Bilal The Vaselines Das Weiße Pferd und 1000 Robota.

Beat Repeat

The Soulquarians

(13.01.2015 / 22 Uhr)
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Beat Repeat - The Soulquarians
Die heute Sendung BEAT REPEAT wirft einen Blick auf diese magische Supergroup. Es geht um Klassiker von The Roots, JDilla, D’Angelo, Erykah Badu, Jill Scott, Bilal, Common und vielen mehr.

ByteFM Magazin

am Morgen zu Gast: Heiko Jahnke vom Überjazz Festival

(20.10.2014 / 10 Uhr)
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Dieses Jahr sind u. a. dabei: Shabazz Palaces, Bohren & Der Club Of Gore, Robert Glasper Experiment feat. Bilal, José James with Ensemble Resonanz String Quartet, Jacques Palminger & 440 Hz Trio, Felix Kubin And Mitch&Mitch.

Soulsearching

Supernatural

(03.03.2013 / 19 Uhr)
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Mit Philip Owusu, den Mizell Brothers live in Montreux, Erykah Badu über Bonobos exzellenten Downbeat, Bilal und sein "West End Girl" inklusive Sly Stone Beat, und ein Zögling von Flying Lotus klingt gar nicht so viel anders wie der Mentor selbst.

Sounds Outta Range

(17.02.2013 / 17 Uhr)
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Sounds Outta Range
Retro-Boogie-Funk-Fever bei Sounds Outta Range: Neben einem Interview mit der wundervollen und unterschätzten Funk-Sängerin Amalia steht neue Musik von anderen Experten des Genres wie Prince, Bilal, Jamie Lidell und Breakbot im Mittelpunkt dieser Ausgabe. Boogie down!

Groove Crates

Miriam Checa

(30.09.2010 / 0 Uhr)
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Groove Crates - Miriam Checa
Miriam, eigentlich in Madrid zu Hause, lebt derzeit für einige Monate in Japan. Von dort schickt sie gemixte Grüße via ByteFM in die Heimat. Soulige Grooves von Aloe Blacc, Bilal, Tosca, Sharon Jones u.a. hat sie heute im Gepäck.


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