Björk

Björk Bild: Björk auf dem Cover ihres Album „Debut“ (1993)

Björk ist eine isländische Musikerin und Künstlerin. Seit ihrer Jugend war sie in verschiedenen Bands aktiv und konnte schon mit diesen Popularität in der isländischen Heimat erlangen. Ihr erstes Soloalbum „Debut“ erschien 1993, auf dem sie frühere und neu komponierte Lieder kombinierte.

Als Solokünstlerin kann Björk seit ihrem Debüt große internationale Erfolge vorweisen. Stilistisch weist die Musik von Björk eine immense Bandbreite auf. Mit ihrer prägnanten Stimme und Gesangsweise, die Björk unverwechselbar machen, bewegte sich die Künstlerin in Zusammenarbeit mit verschiedensten bekannten Produzenten und MusikerInnen durch die unterschiedlichsten Genres. Zwischen Pop, Trip-Hop, elektronischen Spielarten, Rock, Jazz, Folk oder auch A-Capella-Experimenten wandelt sich die Sängerin von Song zu Song, von Album zu Album.

Auch als Schauspielerin und Filmmusik-Komponistin konnte die vielseitige Künstlerin KritikerInnen und ZuschauerInnen überzeugen. Björk gilt als eine der wichtigsten KünstlerInnen der Moderne. Das Museum Of Modern Art in New York widmete ihr 2015 eine eigene Ausstellung.



Björk im Programm von ByteFM:

art Mixtape (20. Februar 2015)

Björk: Die Kunst-Figur
2015 ist ein Björk-Jahr: Gerade hat die isländische Sängerin ihr neues Album »Vulnicura« veröffentlicht, das die Trennung von ihrem Lebensgefährten, dem Künstler Matthew Barney verarbeitet. Zugleich erhält sie selbst die höheren Weihen der Kunst: Das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) zeigt ab dem 8. März Björks Musik, Filme, Kostüme und Mulitmedia-Installationen in einer großen Retrospektive. In der aktuellen Ausgabe des Kunstmagazins ART spricht der MoMA-Kurator Klaus Biesenbach darüber, warum er Björk für eine der innovativsten Künstlerinnen unserer Zeit hält. Passend dazu wirft ART-Redakteur Ralf Schlüter im MIXTAPE einen Blick auf die Sängerin uns ihre vielen künstlerischen Kooperationen. Neben Björk treten auf: Mark Bell, die Dirty Projectors, Arca, und Fatima Al Qadiri... das alles unter dem Motto "Kunst und Liebeskummer".


News: Feierabendfilm: Björk mit "Notget" (4. April 2017)

Solltet Ihr es noch nicht gesehen haben, empfehlen wir Euch heute zum Feierabend das neue Video von Björk. Der animierte Film zum Song "Notget" ist ein wunderschöner Trip. Der Song erschien ursprünglich 2015 auf Björks letztem Album "Vulnicura".


Hertzflimmern (20. September 2013)

Nordische Schule: Björk
Der Norden - ein musikalisch innovatives und interessantes Gebiet. Hertzflimmern widmet sich der nordischen Musikszene in regelmäßigen Abständen und stellt Künstler aus und um Skandinavien vor. Heute: Björk. Vor zwanzig Jahren erschien ihr erstes Solo-Album "Debut".


News: Björk – „Tabula Rasa“ (15. Mai 2019)

„Utopia“, das 2017 veröffentlichte neunte Album von Björk, war ein ganz schöner Brocken. 71 Minuten lang, gefüllt mit flirrenden Holzbläser-Chorälen und gleißenden Klang-Explosionen. Doch wie bei allem, was die Isländische Art-Pop-Königin in die Welt setzt, findet sich inmitten dieser Reizüberflutung pure Schönheit. Ein gutes Beispiel: „Tabula Rasa“, das nun mit einem neuen Musikvideo versehen wurde. Björks Stimme schwebt über einem federleichten Bett aus Flöten, ungebunden an irdische Konstrukte wie Beats oder Song-Strukturen. Ähnlich meditativ ist das Video, in dem eine computeranimierte Björk als Halb-Mensch-Halb-Korallenwesen vor sich hin mutiert.


News: Björk - „Utopia“ (Rezension) (24. November 2017)

Björk - „Utopia“ (One Little Indian Records) 5,8 Zur Vorbereitung für ihr neues Album wagte Björk Guðmundsdóttir den postmodernsten aller Promotionschritte: Ein Interview mit sich selbst für das US-amerikanische Fashion-Magazin „W Magazine“. Zum Abschluss reflektiert die isländische Königin des Art-Pop darin über den künstlerischen Balanceakt mit der Verletzlichkeit: Die Kunst, sich zu öffnen ohne dabei zu implodieren. Björks letztes Album „Vulnicura“ wurde diesem Zirkusakt gerecht: Es war ein hochpersönliches Trennungsalbum, auf dem sie großen Verlust in große Kunst verwandelte. Auf ihrem neunten Langspieler „Utopia“ überwindet sie diesen Herzschmerz mit emotionalem Maximalismus – und explodiert dabei leider mit maximaler Reizüberflutung.


News: „Be ready to get confused“: „Debut“ von Björk wird 25 Jahre alt (5. Juli 2018)

Der Mensch, betrachtet aus der Perspektive des Nichtmenschlichen: Das erste Album von Björk wird 25 Jahre alt Auch 25 Jahre nach ihrer Veröffentlichung wirkt Björks erste offizielle Solo-Single „Human Behaviour“ wie nicht von dieser Welt. Ein Song, der gleichzeitig nach malerischen Gletscherlandschaften und den heruntergekommenen Techno-Raves Detroits klingt. Ein Song, in dem orchestrale Bossa-Nova-Pauken auf außerirdische Gesangsharmonien treffen. Die Stimme bringt es mit einfachen Worten auf den Punkt: „Be ready to get confused“. Sei bereit, verwirrt zu werden. „Debut“, das Album, das von diesem Track eröffnet wird, wird am 5. Juli 2018 ein Vierteljahrhundert alt.


News: Neues Björk-Musikvideo "The Gate" (18. September 2017)

Psychedelische Science-Fiction-Esoterik in Action: Eine Szene aus dem neuen Björk-Musikvideo "The Gate". (Screenshot) Björk hat ein neues Musikvideo zu ihrem Song „The Gate“ veröffentlicht. Es ist eine Kollaboration mit dem Gucci-Designer Alessandro Michele und ihrem langjährigen Video-Partner Andrew Thomas Huang, mit dem die isländische Künstlerin auch schon für ihr letztes Album „Vulnicura“ zusammenarbeitete. „The Gate“ ist die erste Single ihres neuen Albums „Utopia“.


Spagat (3. Januar 2018)

Heute mit Tocotronic, Acid Pauli, Björk uvm.


Keep It Real (16. November 2015)

Björk
Bereits als 11-jährige ist Björk ein Kinder-Star in ihrer Heimat Island. Sie singt auf einer Platte, die auf dem Cover ihr Bild und ihren Namen trägt. Das sei eine prägende Erfahrung für sie gewesen, wie die Musikerin später sagt, denn nur ein Song darauf stammt aus ihrer Feder. Sie schwört sich, nie wieder ihren Namen für ein Album herzugeben, wenn es nicht wirklich ihre Arbeit ist und ihren Vorstellungen entspricht. 1993 ist es soweit: Ihr internationales Debut als Solokünstlerin erscheint, das die damals 27-Jährige nicht etwa „Björk“, sondern einfach „Debut“ nennt. Es folgen sieben weitere Platten, die die Isländerin bis heute zu einer der innovativsten und kreativsten Köpfe im Popgeschäft machen. Sie besitzt das, was man gemeinhin wohl als „Full Artistic Control“ bezeichnet und spielt diese Karte voll aus. Bei Keep It Real geht es heute aber eher um die Anfänge ihrer Karriere, als Björk noch in Punk-Bands singt und eine Zeit lang in der Clubszene Londons unterwegs ist. Außerdem ist die Isländerin eine gute Erzählerin, die ein Talent sowohl für komische als auch tragische Geschichten hat. Das stellt sie nicht nur in ihren Songs unter Beweis, sondern auch im Interview vor ein paar Jahren mit einem deutschen Talkmaster.


Das Draht (9. Dezember 2012)

Heute mit Björk, Efterklang, Lana Del Ray und vielen mehr


Kramladen (19. November 2015)

Björk - zum 50. Geburtstag
Fräulein Gudmundsdóttirs Gespür für Eis und Lava und große Popkunst Früher war ihre Musik oft Ausdruck von Fantasiewelten, nun singt sie Songs als Therapie gegen den Trennungsschmerz. In ihrem jüngsten Album „Vulnicura“ verarbeitet Björk das Auseinanderbrechen ihrer langjährigen Beziehung zu dem amerikanischen Medienkünstler Matthew Barney, mit dem sie eine gemeinsame Tochter hat. Warum kam es zur Trennung? Unter anderem, weil die Versuche mit dem Partner über Gefühle zu reden so unmöglich seien „like milking a stone“ - singt Björk im Song „Stonemilker“, dem Eröffnungstitel des Albums „Vulnicura“, das von Verletzung und Heilung handelt. „Show me emotional respect. I have emotional needs“, lauten die Schlüsselzeilen des Songs „Stonemilker“. So persönlich und privat hat sich Björk noch nie gezeigt. Sie schuf visionäre Popmusik wie von einem anderen Stern, kreierte fantastische und surreale Videos, inszenierte sich als Verwandlungskünstlerin und Mode-Ikone, schlüpfte in bizarre Rollen und Kunstfiguren zwischen Menschmaschine, Geisha und außerirdischem Mysterium. „Prinzessin aus dem Eisland“, „Cyber-Elfe“ und „Fabelwesen des Pop“ hat man Björk schon genannt – allesamt Beschreibungsversuche über eine eigenwillige Sängerin und ungewöhnliche Pop-Persönlichkeit, für die es im aktuellen Entertainment kaum eine Entsprechung gibt. Wenn eine Popkünstlerin die Attribute individuell, unverwechselbar und irritierend/faszinierend verdient, dann ist es Björk Gudmundsdóttir aus Reykjavik. Ihre verstörend schönen Popkunst-Arrangements zwischen futuristischer Cyber-Technologie und romantischem Sentiment, ihre unvergleichliche Stimmcharakteristik zwischen Elfe, Göre und Sirene, ihre teils brillanten und experimentierfreudigen, teils verschroben irrlichternden Songs machen sie zu einer der auf- und anregendsten Künstlerinnen, die die Popkultur zu bieten hat. Die Urgewalten der Natur ihrer isländischen Heimat, die Gletscher, Geysire und Vulkane, sind eine wichtige Inspirationsquelle für ihre Songs und tauchen als Gleichnisse oft in ihren Texten auf. Ihr Vokal-Kunstwerk „Medulla“ von 2004 löste überall blankes Staunen und irritierte Begeisterung aus. Ein solch extravagantes, wagemutiges Album traute man kaum einem anderen Popstar zu. 2011 erschien ihr Kreativ-Opus „Biophilia“, ein Gesamtkunstwerk, das aus einer eigenen Website und Videos besteht, außerdem aus Workshops, musikpädagogischen Seminaren, Liveshows plus Filmdokumentation. Die absolute Innovation dabei waren allerdings die interaktiven Musik-Apps. Nach dem Experimentieren mit Naturwissenschaft und dem Vermessen des Verhältnisses von Mensch, Natur und Technik im Großwerk „Biophilia“ folgt nun also im Album „Vulnicura“ die Auseinandersetzung mit zutiefst menschlichen Gefühlen: Liebesverlust, Trennungsschmerz, Angst, Wut und danach allmähliche Genesung und Selbstfindung. Zu ihrem 50. Geburtstag – sie wurde am 21. November 1965 geboren – taucht der Kramladen ein in die wundersame Welt des musikalischen Universums von Björk. Sie war und ist eine der herausragenden Kreativ-Künstlerinnen der zeitgenössischen Popkultur.


Regler rauf, Regler runter (30. Januar 2015)

Der Regler hört sich durch die neuen Alben von Björk und Jessica Pratt.


Twilight Tunes (9. Juni 2010)

Akustisches Sternefunkeln mit Amy Millan, Björk, Jónsi, The Pains Of Being Pure At Heart u.a.


ByteFM Mixtape (15. April 2011)

Barbara Panther ist in Ruanda geboren, hat lange in Brüssel gelebt und macht seit fünf Jahren Musik in Berlin. Wenn sie singt, dann fühlt man sich an Björk erinnert. Doch Björk war gestern, Barbara Panther ist heute. Wie sie zur Musik kam, was Matthew Herbert und T.Raumschmiere und Kid 606 an ihr finden und wie ihre Lieblingssongs heißen, erzählt sie im Mixtape mit Martin Böttcher. Ach ja, die Lieblingssongs dürfen wir natürlich auch hören! Kleine Soundprobleme bitten wir zu entschuldigen! http://myspace.com/barbarapanther


Sunday Service (6. Dezember 2012)

Deerhoof, Bill Wells, Ryan Francesconi, Chloe Charles, Björk und weitere Exoten mit neuesten Sounds.


ByteFM Magazin (22. November 2010)

Mit Geburtstagen von Björk, Erlend Oye, Steve Van Zandt und anderen Dingen, die das Leben leichter machen.


Ein Stück Kuchen (5. Marz 2013)

Diesmal ist in der Backmischung drin: MC Solaar, John Frusciante, Mark E. Smith, Björk, dazu aus aktuellem Anlass Friedrich Liechtenstein und Bernd Begemann.


Groove Crates (9. Juli 2013)

Ganz zurückgelehnt und größtenteils sehr reduziert, ist die Musik dieser Stunde. Starring: Silent Poets, Stateless, Björk, Cat Power, Jack Johnson uvm.


ByteFM Container (15. Februar 2008)

Heimat von Elfen, Märchen, Björk, Sigur Ros und einigen mehr. Wir hören mal!


Neuland (30. Januar 2015)

Mit neuen Alben von Björk, Motorama und Jessica Pratt, deren zweiter Longplayer "On Your Own Love Again" unser ByteFM Album der Woche ist.


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