Björk

Björk Bild: Björk auf dem Cover ihres Album „Debut“ (1993)

Björk ist eine isländische Musikerin und Künstlerin. Seit ihrer Jugend war sie in verschiedenen Bands aktiv und konnte schon mit diesen Popularität in der isländischen Heimat erlangen. Ihr erstes Soloalbum „Debut“ erschien 1993, auf dem sie frühere und neu komponierte Lieder kombinierte.

Als Solokünstlerin kann Björk seit ihrem Debüt große internationale Erfolge vorweisen. Stilistisch weist die Musik von Björk eine immense Bandbreite auf. Mit ihrer prägnanten Stimme und Gesangsweise, die Björk unverwechselbar machen, bewegte sich die Künstlerin in Zusammenarbeit mit verschiedensten bekannten Produzenten und MusikerInnen durch die unterschiedlichsten Genres. Zwischen Pop, Trip-Hop, elektronischen Spielarten, Rock, Jazz, Folk oder auch A-Capella-Experimenten wandelt sich die Sängerin von Song zu Song, von Album zu Album.

Auch als Schauspielerin und Filmmusik-Komponistin konnte die vielseitige Künstlerin KritikerInnen und ZuschauerInnen überzeugen. Björk gilt als eine der wichtigsten KünstlerInnen der Moderne. Das Museum Of Modern Art in New York widmete ihr 2015 eine eigene Ausstellung.



Björk im Programm von ByteFM:

Björk - „Utopia“ (Rezension)

(24.11.2017)
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Björk - „Utopia“ (One Little Indian Records) 5,8 Zur Vorbereitung für ihr neues Album wagte Björk Guðmundsdóttir den postmodernsten aller Promotionschritte: Ein Interview mit sich selbst für das US-amerikanische Fashion-Magazin „W Magazine“. // Auf ihrem neunten Langspieler „Utopia“ überwindet sie diesen Herzschmerz mit emotionalem Maximalismus – und explodiert dabei leider mit maximaler Reizüberflutung. Maximalismus ist dabei nicht neu für Björk. Seit ihrem offiziellen ersten Solo-Outing „Debüt“ aus dem Jahr 1993 hat sie sich konstant in die Größe entwickelt: Vom maschinellen Trip-Hop von „Homogenic“ über das A-Capella-Experiment „Medúlla“ bis zum herzzerreißenden „Vulnicura“ hat sich die Künstlerin stets geweigert, auf der Stelle zu treten, war immer auf der Suche nach einem neuen Sound. // Es folgen die Singles „Blissing Me“ und „The Gate“, die in deutlich schönerem Gewand daherkommen. Die Songs zeigen Björk auf dem Zenit ihres Schaffens: In gewohnter Manier verschmilzt sie Folk und Industrial zu atemberaubenden Art-Pop-Epen, in denen kalte Computer-Drums von zarten Harfen- und Flötenklängen umschmiegt werden. // Letztere ziehen sich wie ein roter Faden durch Björks „Utopia“: Extra für dieses Album hat sie ein aus zwölf Musikerinnen bestehendes Holzbläser-Orchester versammelt, die auf nahezu jedem Song zu hören sind. Textlich scheinen die beiden Singles eine Antithese zum Verlust von „Vulnicura“ zu sein, denn Björk singt über den Zauber zwischenmenschlicher Verbindungen: „Did I just fall in love with love?“, fragt sie in „Blissing Me“.

Freundlichkeit und mehr als Musik: Das Roskilde-Festival vom 5. bis 8. Juli 2012

(13.07.2012)
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Stevie Moore, Santigold, den Alabama Shakes, Amadou & Mariam, Machine Head, auch noch ein weiteres Highlight für viele und gleichzeitig der letzte Act des Bühnenprogramms: die isländische Sängerin Björk. Sie gehört zu den Künstlern und Künstlerinnen, die bisher am häufigsten auf dem Roskilde-Festival aufgetreten sind. // Ihre 2012er Show stand ganz im Zeichens ihrer naturverbundenen und Natur thematisierenden aktuellen Platte „Biophilia“, es wurden Vulkanausbrüche simuliert und musikalisch auf die Erde herabgesehen. Begleitet wurde Björk dabei nicht von einer kompletten Live-Band, sondern nur von einem Mädchenchor aus Island, einem britischen Percussionspieler und einem Beatabfahrer und DJ aus Österreich. // Sie machten Eindruck zusammen, wenn der Fokus des Konzertes auch ganz klar auf Björks Gesang lag. Einige fanden es tatsächlich etwas langweilig, doch performte Björk souverän und ihrem Stil treu. Und nicht nur zum Ende bedankte sie sich immer wieder auf dänisch mit „Tak! // Viele Gäste hatten sich schon früher auf den Weg gemacht – zurück nach Kopenhagen, das nur etwa 30 Kilometer entfernt ist und von der festivaleigenen Bahnstation ziemlich schnell zu erreichen, doch die meisten brachen nach Björk auf, sodass man diesen Weg noch einmal gemeinsam verbringen konnte, mit freundlichen Co-Besuchern und helfenden Händen beim Gepäcktragen, die die 200 Meter lange Schlange vorm Bahnhof „Roskilde Festivalpladsen“ erträglicher machten.

„Be ready to get confused“: „Debut“ von Björk wird 25 Jahre alt

(05.07.2018)
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Der Mensch, betrachtet aus der Perspektive des Nichtmenschlichen: Das erste Album von Björk wird 25 Jahre alt Auch 25 Jahre nach ihrer Veröffentlichung wirkt Björks erste offizielle Solo-Single „Human Behaviour“ wie nicht von dieser Welt. // Der Titel „Debut“ ist dabei mehr metaphorisch gemeint als faktisch korrekt: Im Jahr 1977 veröffentlichte Björk ihr offizielles Debüt unter eigenem Namen, auf dem sie unter Anleitung ihres Stiefvaters Sævar englische Pop-Songs auf isländisch coverte. // „Debut“ markiert weniger ihren musikalischen Anfangspunkt als den Moment, an dem aus Björk Guðmundsdóttir die Künstlerin Björk wurde. Zusammen mit dem ikonischen Musikvideo von Michel Gondry droht „Human Behaviour“, die anderen Songs dieses Albums zu überschatten. // Zusammen mit dem ikonischen Musikvideo von Michel Gondry droht „Human Behaviour“, die anderen Songs dieses Albums zu überschatten. Dabei ist „Debut“ noch viel mehr: Es war ein Befreiungsschlag der eigenständigen Künstlerin Björk, mit dem sie sich von den Fesseln der Gitarrenmusik löste, die sie noch ein Jahr zuvor in ihrer Band The Sugarcubes festzurrten. // Weltfremde Esoterik und greifbare Emotionen Neben ihrer Affinität für elektronische Musik konnte Björk mit „Debut“ auch ihre Liebe für den Jazz ausleben: Gemeinsam mit der Harfenistin Corky Hale nahm sie eine eigenwillige Version des Standards „Like Someone In Love“ auf, während die abschließende Ballade „The Anchor Song“ ausschließlich von drei harmonierenden Saxofonen getragen wird – die auch durch das im schleppenden Tom-Waits-Tempo vorgetragene „Aeroplane“ wabern.

Neue Platten: iamamiwhoami - "bounty"

(13.06.2013)
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Es reihten sich Mutmaßungen, wer wohl hinter dem Pseudonym stecken könnte. Ist es vielleicht ein Nebenprojekt von Björk, Fever Ray oder Lady Gaga? Nichts von alledem. Dahinter steckt die Schwedin Jonna Lee und der Produzent Claes Björklund. // In Zeiten, in denen Synthesizer und Drumcomputer immer mehr durch analoge Instrumente ersetzt werden – zuletzt von Daft Punks Platte "Random Access Memories" bestens demonstriert – bleibt sie der elektronischen Technik treu. Das macht sich bemerkbar. Sie sticht dadurch kaum heraus und klingt wie eine Melange aus Björk, Robyn, Austra, Fever Ray, Kate Bush und zuweilen auch der frühen Madonna. Man fühlt sich an Feen und Engel erinnert, welche in einer mystisch vernebelten Atmosphäre herumgeistern.

Presseschau 24.09.: Immer wieder "Nevermind"

(24.09.2011)
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Und zum Abschied haben wir für Euch dann noch das neue Video von Björk zu ihrem Song "Moon", auf den uns Pitchfork hinweist. Björk führte Regie, produzierte und fungierte als Art Directorin bei dem Clip, zusammen mit Inez and Vinoodh, M/M Paris und James Merry.

Neue Platten: Barbara Panther - "Barbara Panther"

(16.05.2011)
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Das Album nahm Barbara Panther zusammen mit dem britischen Produzenten Matthew Herbert auf, bekannt durch seine Remixe für namhafte Musiker wie Björk, R.E.M., Yoko Ono oder Serge Gainsbourg. Kein unbekannter Name also, der in der Produzentenfunktion hinter diesem Werk stand und zusammen mit Barbara Panther ganz viele wundervolle Details erschaffen hat. // "Barbara Panther" beginnt mit der Stimme der Sängerin, die bruchstückhaft aus den verschiedensten Ecken kommt, unterschiedlich eingesetzt ist und nach kurzer Zeit von dem Hauptgesang eingeholt wird. Im weiteren Verlauf erinnert diese Stimme immer wieder an die von Björk, eine Referenz also, die sich absolut sehen lassen kann. Die Elektronik, die das alles untermalt, ist stets spannend gestaltet, die Rhythmen wechseln sich ab von langsam und getragen ("Wizzard") bis hin zu treibend und hektisch ("A Last Dance").

"a matter of months..."

(09.06.2010)
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Auf dem bald erscheinenden Album der isländischen Sängerin Ólöf Arnalds ist keine geringere Person als Björk zu hören. Die Grande Dame der großen Gefühle singt auf "Surrender" "...some wails that can only be described as Björk-ish", schreibt Pitchfork. Dort hört man den Song auch im Stream.

Love Songs

feat. Björk

(20.06.2020 / 17 Uhr)
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Für viele gilt es als das perfekte Album und es wird 25 Jahre alt: „Post“ von Björk ist zwar nicht das erste Album, aber dafür das meistverkaufte. Zu Ehren eines der besten Alben widmet sich Love Songs dem Werk von Björk und interessiert sich dafür, was Björk zum Thema Liebe zu sagen hat.

art Mixtape

Björk: Die Kunst-Figur

(20.02.2015 / 12 Uhr)
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2015 ist ein Björk-Jahr: Gerade hat die isländische Sängerin ihr neues Album »Vulnicura« veröffentlicht, das die Trennung von ihrem Lebensgefährten, dem Künstler Matthew Barney verarbeitet. Zugleich erhält sie selbst die höheren Weihen der Kunst: Das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) zeigt ab dem 8. // In der aktuellen Ausgabe des Kunstmagazins ART spricht der MoMA-Kurator Klaus Biesenbach darüber, warum er Björk für eine der innovativsten Künstlerinnen unserer Zeit hält. Passend dazu wirft ART-Redakteur Ralf Schlüter im MIXTAPE einen Blick auf die Sängerin uns ihre vielen künstlerischen Kooperationen. // Passend dazu wirft ART-Redakteur Ralf Schlüter im MIXTAPE einen Blick auf die Sängerin uns ihre vielen künstlerischen Kooperationen. Neben Björk treten auf: Mark Bell, die Dirty Projectors, Arca, und Fatima Al Qadiri... das alles unter dem Motto "Kunst und Liebeskummer".

„Post“ von Björk wird 25

(13.06.2020)
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Björk - „Post“ (One Little Indian) Björk Guðmundsdóttir weiß: Musik kann Leben retten. Sie singt davon, ganz explizit, in den letzten Minuten ihres Albums „Post“. „Sounds go through the muscles / These abstract wordless movements”, heißt es im Song „Headphones“. // Björk nannte diesen Song später einen „Liebesbrief an den Klang“. Ein treffender Abschluss eines Albums, das über 46 Minuten die Kraft der Musik an sich zelebriert. In all ihrer Vielfalt: Björk feiert die Lebensfreude des Jazz. // Juni 2020, 25 Jahre alt. Kein Wunder, dass auf diesem Album so viele musikalische Stränge zusammenlaufen: Björk, zum Zeitpunkt von „Post“ 29 Jahre alt, wurde die Musik quasi in die Wiege gelegt. Ihr selbstbetiteltes Debütalbum veröffentlichte sie im Alter von elf Jahren, eine Sammlung von isländischen Folk- und ins Isländische übersetzten Pop-Songs. // Mit ihrer Nachfolgeband The Sugarcubes supportete sie U2. „My headphones saved my life“ Nach fast einem Jahrzehnt als Bandmitglied veröffentlichte Björk 1993 ihr erstes „wirkliches“ Soloalbum „Debut“, auf dem sie elektronische Bässe und Beats in ihren Stilmix aufnahm. // Und dann gibt es da noch „It’s Oh So Quiet“, ein Cover eines deutschen Showtunes aus den 40er-Jahren. Björk und ihre Crew bauen den Song bis ins letzte Detail liebevoll nach, jeden Paukenschlag, jedes geschauspielerte „Hey!“. Und warum? Weil er es verdient, gehört zu werden. Und weil Björk nicht nur diesen Song liebt, sondern die Musik an sich.

Neues Björk-Musikvideo "The Gate"

(18.09.2017)
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Psychedelische Science-Fiction-Esoterik in Action: Eine Szene aus dem neuen Björk-Musikvideo "The Gate". (Screenshot) Björk hat ein neues Musikvideo zu ihrem Song „The Gate“ veröffentlicht. Es ist eine Kollaboration mit dem Gucci-Designer Alessandro Michele und ihrem langjährigen Video-Partner Andrew Thomas Huang, mit dem die isländische Künstlerin auch schon für ihr letztes Album „Vulnicura“ zusammenarbeitete. // „The Gate“ ist die erste Single ihres neuen Albums „Utopia“. Das Video beginnt sehr kontemplativ: Björk spielt in einer malerisch-außerirdischen Umgebung im Schneidersitz Flöte. Wenig später transformiert sich die Idylle in psychedelische Science-Fiction-Esoterik. // Regisseur Huang beschreibt in einem Pressestatement: „Der namensgebende Durchgang liegt inmitten der Wunde von "Vulnicura", die sich nun in ein spektrales Portal verwandelt hat, welches die Brustkörbe zweier Liebenden verbindet“. Der Song sei laut Björk seinem Titel entsprechend ein guter Einstieg in das neue Album: „‘The Gate‘ ist im Wesentlichen ein Liebeslied, aber dabei meine ich eine transzendentale Art von ‚Liebe‘.

Die ByteFM Jahrescharts 2015

(22.12.2015)
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Nicolo Fischer (Beat It) Alben / EPs: Drake & Future – What A Time To Be Alive Future Brown – Future Brown Jamie xx – In Colour Nao – February 15 Nils Frahm – Music For The Motion Picture Victoria Panda Bear – Panda Bear Meets The Grim Reaper Robot Koch – Hypermoment SCNTST – Puffer Sevdaliza – The Suspended Kid Son Lux – Bones Songs: Ben Khan – 1000 Björk – Black Lake Disclosure – Hourglass (Feat. Lion Babe) D.R.A.M. – Cha Cha FKA twigs – Figure 8 Ganzfeld Effect – Golden Ibeyi – River Kelela – Gomenasai Samantha Urbani – U Know I Know Sevdaliza – Clear Air. // Vanessa Wohlrath (Hertzflimmern) Alben (ohne Reihenfolge): The Weather Station - Loyalty Father John Misty - I Love You, Honeybear Jessica Pratt - On Your Own Love Again Panda Bear - Panda Bear Meets The Grim Reaper Courtney Barnett - Sometimes I Sit And Think And Sometimes I Just Sit Amason - Sky City Hiatus Kaiyote - Choose Your Weapon Holly Herndon - Platform Björk - Vulnicura Strings Jamie xx - In Colour Songs (ohne Reihenfolge): Chinah - We Go Back LA Priest - Oino Laura Groves - Committed Language Unknown Mortal Orchestra - The World Is Crowded C.

taz.mixtape

(23.01.2015 / 17 Uhr)
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Die vermeintliche Schwäche der Aufnahmetechnik in eine Stärke wenden – Lisa Forster ist angetan vom California Lo-Fi Psychrock von Tim Presleys Projekt White Fence. Björk und Anthony, ein match made in heaven – Christian Werthschulte findet auch den Rest des neuen Björk-Albums toll, nur Arcas Plug-Ins hätten etwas dominanter sein können.

Kramladen

Björk - zum 50. Geburtstag

(19.11.2015 / 23 Uhr)
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Fräulein Gudmundsdóttirs Gespür für Eis und Lava und große Popkunst Früher war ihre Musik oft Ausdruck von Fantasiewelten, nun singt sie Songs als Therapie gegen den Trennungsschmerz. In ihrem jüngsten Album „Vulnicura“ verarbeitet Björk das Auseinanderbrechen ihrer langjährigen Beziehung zu dem amerikanischen Medienkünstler Matthew Barney, mit dem sie eine gemeinsame Tochter hat. // Unter anderem, weil die Versuche mit dem Partner über Gefühle zu reden so unmöglich seien „like milking a stone“ - singt Björk im Song „Stonemilker“, dem Eröffnungstitel des Albums „Vulnicura“, das von Verletzung und Heilung handelt. // I have emotional needs“, lauten die Schlüsselzeilen des Songs „Stonemilker“. So persönlich und privat hat sich Björk noch nie gezeigt. Sie schuf visionäre Popmusik wie von einem anderen Stern, kreierte fantastische und surreale Videos, inszenierte sich als Verwandlungskünstlerin und Mode-Ikone, schlüpfte in bizarre Rollen und Kunstfiguren zwischen Menschmaschine, Geisha und außerirdischem Mysterium. // Sie schuf visionäre Popmusik wie von einem anderen Stern, kreierte fantastische und surreale Videos, inszenierte sich als Verwandlungskünstlerin und Mode-Ikone, schlüpfte in bizarre Rollen und Kunstfiguren zwischen Menschmaschine, Geisha und außerirdischem Mysterium. „Prinzessin aus dem Eisland“, „Cyber-Elfe“ und „Fabelwesen des Pop“ hat man Björk schon genannt – allesamt Beschreibungsversuche über eine eigenwillige Sängerin und ungewöhnliche Pop-Persönlichkeit, für die es im aktuellen Entertainment kaum eine Entsprechung gibt. // Wenn eine Popkünstlerin die Attribute individuell, unverwechselbar und irritierend/faszinierend verdient, dann ist es Björk Gudmundsdóttir aus Reykjavik. Ihre verstörend schönen Popkunst-Arrangements zwischen futuristischer Cyber-Technologie und romantischem Sentiment, ihre unvergleichliche Stimmcharakteristik zwischen Elfe, Göre und Sirene, ihre teils brillanten und experimentierfreudigen, teils verschroben irrlichternden Songs machen sie zu einer der auf- und anregendsten Künstlerinnen, die die Popkultur zu bieten hat.

Keep It Real

Björk

(16.11.2015 / 22 Uhr)
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Bereits als 11-jährige ist Björk ein Kinder-Star in ihrer Heimat Island. Sie singt auf einer Platte, die auf dem Cover ihr Bild und ihren Namen trägt. Das sei eine prägende Erfahrung für sie gewesen, wie die Musikerin später sagt, denn nur ein Song darauf stammt aus ihrer Feder. // Sie schwört sich, nie wieder ihren Namen für ein Album herzugeben, wenn es nicht wirklich ihre Arbeit ist und ihren Vorstellungen entspricht. 1993 ist es soweit: Ihr internationales Debut als Solokünstlerin erscheint, das die damals 27-Jährige nicht etwa „Björk“, sondern einfach „Debut“ nennt. Es folgen sieben weitere Platten, die die Isländerin bis heute zu einer der innovativsten und kreativsten Köpfe im Popgeschäft machen. // Sie besitzt das, was man gemeinhin wohl als „Full Artistic Control“ bezeichnet und spielt diese Karte voll aus. Bei Keep It Real geht es heute aber eher um die Anfänge ihrer Karriere, als Björk noch in Punk-Bands singt und eine Zeit lang in der Clubszene Londons unterwegs ist. Außerdem ist die Isländerin eine gute Erzählerin, die ein Talent sowohl für komische als auch tragische Geschichten hat.

ByteFM Mixtape

Art Magazin - Björk: Die Kunst-Figur

(20.02.2015 / 12 Uhr)
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2015 ist ein Björk-Jahr: Gerade hat die isländische Sängerin ihr neues Album »Vulnicura« veröffentlicht, das die Trennung von ihrem Lebensgefährten, dem Künstler Matthew Barney verarbeitet. Zugleich erhält sie selbst die höheren Weihen der Kunst: Das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) zeigt ab dem 8. // In der aktuellen Ausgabe des Kunstmagazins ART spricht der MoMA-Kurator Klaus Biesenbach darüber, warum er Björk für eine der innovativsten Künstlerinnen unserer Zeit hält. Passend dazu wirft ART-Redakteur Ralf Schlüter im MIXTAPE einen Blick auf die Sängerin uns ihre vielen künstlerischen Kooperationen. // Passend dazu wirft ART-Redakteur Ralf Schlüter im MIXTAPE einen Blick auf die Sängerin uns ihre vielen künstlerischen Kooperationen. Neben Björk treten auf: Mark Bell, die Dirty Projectors, Arca, und Fatima Al Qadiri... das alles unter dem Motto "Kunst und Liebeskummer".

Presseschau 26.09.: Achtung!Klassik

(26.09.2011)
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" Das berichtet ttt. "Melancholia" kommt am 6. Oktober in die Kinos. Mit Lars von Trier hat auch Björk so ihre Erfahrungen. Nach der Zusammenarbeit in dem Film "Dancer In The Dark" aus dem Jahr 2000 wollte die Isländerin nie wieder als Schauspielerin arbeiten, da die Arbeit unter dem dänischen Regisseur für sie zu schwierig gewesen sei. // Nach der Zusammenarbeit in dem Film "Dancer In The Dark" aus dem Jahr 2000 wollte die Isländerin nie wieder als Schauspielerin arbeiten, da die Arbeit unter dem dänischen Regisseur für sie zu schwierig gewesen sei. Musik und aufwendig produzierte Musikvideos, die wie kleine Kunstwerke anmuten, dabei ist Björk geblieben. Die Spex hat sich ihr neues Video "Moon" angeschaut, welches die isländische Sängerin zusammen mit ihrem "Langzeitkrativpartner" Damian Taylor realisiert hat. // Vermittelt werden die Themen Wiedergeburt und die mathematische Ableitung von Mondzyklen, weiß die Spex. Und zum Schluss hält Björk auch noch Korallen in den Händen.

06.06. Presseschau: Bewölkt

(06.06.2011)
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In Großbritannien hingegen führt die Lady die Airplay-Charts 2010 an. Auf Platz 2 landet Alicia Keys und auf Platz 3 schon wieder: Radio Gaga. Björk gewährt Einblick in ihr neues Album „Biophilia“. In einem kurzen Videoclip fährt die isländische Sängerin eine huckelige Straße entlang, dazu tönt ein Ausschnitt des Songs „Road To Crystalline“. // In einem kurzen Videoclip fährt die isländische Sängerin eine huckelige Straße entlang, dazu tönt ein Ausschnitt des Songs „Road To Crystalline“. björk - road to crystalline from Björk on Vimeo.

60minutes

(01.12.2012 / 19 Uhr)
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Sehr empfehlenswert! Und dann sind da noch klingende Namen, wie der des isländischen Sound-Kobolds Björk. Björk hat die Tunes ihres letzten Biophilia-Albums remixen lassen und in ein Album namens "Bastard" gegossen.

ByteFM Mixtape

zu Gast: Barbara Panther mit Martin Böttcher

(15.04.2011 / 12 Uhr)
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Barbara Panther ist in Ruanda geboren, hat lange in Brüssel gelebt und macht seit fünf Jahren Musik in Berlin. Wenn sie singt, dann fühlt man sich an Björk erinnert. Doch Björk war gestern, Barbara Panther ist heute. Wie sie zur Musik kam, was Matthew Herbert und T.Raumschmiere und Kid 606 an ihr finden und wie ihre Lieblingssongs heißen, erzählt sie im Mixtape mit Martin Böttcher.

Björk – „Tabula Rasa“

(15.05.2019)
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Björk im Musikvideo zu „Tabula Rasa“ Wenn Ihr heute nur einen Song hört, dann diesen: Egal ob brandneu, historisch relevant oder einfach toll. Mit unserem Track des Tages stellen wir Euch täglich einen hörenswerten Song vor. // Mit unserem Track des Tages stellen wir Euch täglich einen hörenswerten Song vor. „Utopia“, das 2017 veröffentlichte neunte Album von Björk, war ein ganz schöner Brocken. 71 Minuten lang, gefüllt mit flirrenden Holzbläser-Chorälen und gleißenden Klang-Explosionen. // Björks Stimme schwebt über einem federleichten Bett aus Flöten, ungebunden an irdische Konstrukte wie Beats oder Song-Strukturen. Ähnlich meditativ ist das Video, in dem eine computeranimierte Björk als Halb-Mensch-Halb-Korallenwesen vor sich hin mutiert. „Tabula Rasa“ ist unser Track des Tages.

Presseschau 05.07.: Alles außer Langeweile

(05.07.2011)
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Foto: Inex van Lamsweerde & Vinoodh Matadin for AnOther Magazine Anlässlich ihres Konzerts beim Manchester International Festival und der Veröffentlichung ihres neuen, siebten Albums , beschäftigt sich der Guardian mit Björk. Der Albumtitel "Biophilia" bedeutet so viel wie "love of living things": die Liebe zu allem Lebenden. // I was never too much into Warhol and the whole pop thing – it felt a bit superficial. I prefer folk. People. Humans." Wie nicht anders zu erwarten geht auch Björk mit der Zeit und präsentiert ihr neues Album als Gesamtkunstwerk. So wird es zu jedem der zehn Song des im September erscheinenden Album zehn Apps für iPhone und iPad geben, die u.a. ein Erziehungsprojekt beinhalteten, welches Kindern Natur, Musik und Technik näher bringen soll. // So wird es zu jedem der zehn Song des im September erscheinenden Album zehn Apps für iPhone und iPad geben, die u.a. ein Erziehungsprojekt beinhalteten, welches Kindern Natur, Musik und Technik näher bringen soll. Außerdem wird es eine Dokumentation geben. Wie Björk selbst sagte: "My main aim is to not get too bored myself." Wenn man schon von spannenden weiblichen Künstlern spricht, darf nicht unerwähnt bleiben, dass heute die arte-Reihe "Summer of Girls" startet, die sich den Frauen der Popmusik widmet.

Kramladen

(13.10.2011 / 23 Uhr)
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Kreativland Island Gerade ist das neue Kreativwerk „Biophilia“ von Björk erschienen. Und die isländische Popszene hat erneut den eigenen Weltrekord gebrochen, im Verhältnis zur Einwohnerzahl weltweit die meisten Popveröffentlichungen und Band-Neugründungen zu verbuchen. // Neben überschwänglichen Lobeshymnen finden sich auch kritische Stimmen zum neuen Multimedia-Kunstwerk „Biophilia“. Nur noch Extravaganz, aber kaum noch Emotion und keinerlei Groove wird Björk von der FAZ bescheinigt. Und der Kritiker der Süddeutschen hat die „Schnauze voll“ von dem „ganzen überzogenen Anspruch“. // Viele in der Branche erhoffen sich nicht weniger als einen zukunftsweisenden Anschub, natürlich auch kommerziell. Was das Thema Krisenbewältigung angeht, ist Björk jedenfalls eine geschulte, typische Isländerin, Denn: Krise hin, Vulkan her, die Isländer haben gelernt, jegliches Ungemach locker zu nehmen und mit Spontaneität und Kreativität auf die Herausforderungen zu reagieren.

taz.mixtape

Arca, Protomartyr, Maximin, Yacht Rock, The Streets, Theodorakis, Inga

(31.07.2020 / 17 Uhr)
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Tun, was man tun muss, wann man es tun will. Das an Gesten und Gästen reiche Album „Kick I“ der venezolanischen Elektro-Produzentin und Björk-Gefährtin Arca kreist um Transformation. Aber kickt es auch? Fragt Dagmar Leischow. Eine bedrohliche Stimmung liegt in der Luft.

Tonabnehmer

Jazz Covers, Vol. 3

(05.07.2020 / 13 Uhr)
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Die dritte Ausgabe der Jazz-Covers-Serie. Diesmal u. a. mit Musik von Kraftwerk, The Police, Björk und Marvin Gaye – interpretiert von Marcin Wasilewski, Michael Wollny, Hank Mobley und anderen.

ByteFM Magazin

Katja Ruge zu Gast

(18.05.2020 / 10 Uhr)
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Die DJ und Fotografin Katja Ruge zählt seit vielen Jahren zu den größten Kenner*innen der Pop-Welt. Von Björk über Feist bis Mark E. Smith standen bereits etliche Pop-Größen vor der Linse der Hamburgerin, die mit ihren Bildern die Musikfotografie in den vergangenen 20 Jahren entscheidend mitgeprägt hat.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Diviam Hoffmann

(29.11.2017 / 10 Uhr)
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Das ByteFM Magazin heute mit unter anderem Musik Gaika, von der belgischen Avant-Garde-Band Aksak Maboul und von Björk. Außerdem geht es um Merle Travis, einen Country- und Folk-Sänger – 100 wäre er heute geworden – und Ihr hört Musik von unserem aktuellen Album der Woche von Nabihah Iqbal.

taz.mixtape

Gudrun Gut, Bonnie Prince Billy, Ariana Grande, Manchester, Kelly Lee Owens, Thurston Moore

(26.05.2017 / 17 Uhr)
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Nichts ist den Attentätern ein größerer Dorn im Auge als westliche Unterhaltungskultur. Schulchor, Radiohören, Polyrhythmik, Björk, Arthur Russell. Lorina Speder skizziert, wie sich die in Wales aufgewachsene Londoner Produzentin und Sängerin Kelly Lee Owens zu einer Überraschung der Electro Szene entwickelte.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Michael Hager

(01.05.2017 / 10 Uhr)
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Das ByteFM Magazin am Morgen heute u.a. mit Musik vom Album der Woche von Mac DeMarco, Konzerttipps und Neuigkeiten von Björk und Metallica.

ByteFM Magazin

Der Wochenrückblick

(21.11.2015 / 15 Uhr)
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Der Wochenrückblick heute mit Musik aus unserem Album der Woche "Kalender" von Locas In Love. Außerdem Musik von den Beastie Boys, Björk und Missy Eliot.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Isabelle Klein

(11.11.2015 / 10 Uhr)
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" heißt und ab heute im Netz zu sehen ist. Daneben geht es um eine Naturschutzpetition für Island, für die Björk und Sigur Ros werben, und es gibt neue Musik, u.a. aus unserem aktuellen Album der Woche "Hier und Jetzt" von Main Concept.

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