Broadcast

Broadcast Broadcast

Broadcast waren eine britische Elektronikband aus Birmingham. Die Band bestand im Kern aus dem Bassisten James Cargill und der Sängerin, Keyboarderin und Gitarristin Trish Keenan, verstärkt von wechselnden Musiker*innen. Ihre experimentelle Popmusik verband Indie-Elektronik der Jahrtausendwende mit früher US-amerikanischer Psychedelik, wie etwa von der Band United States Of America. Die Herangehensweise von Keenan und Cargill war von Filmsoundtracks beeinflusst und insbesondere zu Beginn ihrer Karriere wurde ihr retrofuturistischer Sound oft mit dem von Stereolab verglichen.

Als die beiden Musiker*innen sich Mitte der 1990er trafen, war Keenan noch Mitglied des Folkduos Hayward Winters. 1995 begannen Keenan und Cargill gemeinsam aufzutreten und sich schnell eine Fanbase zu erspielen. 1996 erschienen ihre erste Single „Accidentals” und die EP „The Book Lovers”. Beide Tonträger wurden später auf der CD „Work And Non Work” zusammengefasst. Das erste reguläre Broadcast-Album war im Jahr 2000 „The Noise Made By People”. Das zweite Album „Haha Sound” schaffte 2003 erstmals den Sprung in die US-Charts. Die häufige Nutzung von „found footage“, also Sounds von alten Tapes, die auf Flohmärkten etc. erstanden wurden, brachte die Band in Berührung mit der sogenannten „Hauntology”-Szene. Das führte 2009 zu einer Zusammenarbeit mit The Focus Group, der Band von Julian House, einem der Gründer des legendären Hauntology-Labels Ghost Box. Das resultierende Album „Broadcast and the Focus Group Investigate Witch Cults Of The Radio Age” erschien 2009 auf dem Label Warp Records.

Trish Keenan starb 2011 an den Folgen einer Lungenentzündung, die sie sich nach einer H1N1-Infektion zuzog, im Alter von 42 Jahren. Cargill führt das Projekt seitdem alleine weiter, veröffentlichte aber nur noch den gemeinsam angefangenen Soundtrack zu dem Film „Berberian Sound Studio“ (2012).



Broadcast im Programm von ByteFM:

„Sixty Forty“: Warp veröffentlicht Rares von Broadcast

Von ByteFM Redaktion
(31.01.2022)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
„Sixty Forty“: Warp veröffentlicht Rares von Broadcast
Das Label Warp Records veröffentlicht im März 2022 rares Material der Band Broadcast (Foto: Sam Ashley) Mit dem Song „Sixty Forty“ kündigt das Label Warp Records einige Raritätensammlungen der britischen Band Broadcast an. Die Gruppe aus Birmingham war im Wesentlichen ein Duo, das ab Mitte der 1990er-Jahre nicht nur für die britische Musikszene einflussreich war. Gegründet wurde sie von dem Bassisten James Cargill und der Sängerin, Keyboarderin und Gitarristin Trish Keenan. Gemeinsam schufen sie eine melancholische, retrofuturistische klangliche Ästhetik, die noch heute in der Musik zahlreicher Bands widerhallt. Ein Sound, der geprägt war von analogen Synthesizern, inspiriert von 60er-Film-Soundtracks, Krautrock und psychedelischem Pop. Diese Einflüsse waren deutlich hörbar, aber nicht zu dominant. Denn Broadcast schufen mit ihrer überbordenden Kreativität ihren eigenen Trademark-Sound. Weshalb sie heute gerne als Referenz herhalten müssen. Stärker noch als bei den zuweilen etwas daddeligen Stereolab lag der Fokus bei aller Synth-Verliebtheit auf starken Songs. Drei reguläre Alben brachte die Band heraus, bevor Trish Keenan 2011 überraschend an den Folgen einer Lungenentzündung starb. Dazu kamen ein gemeinsames Album mit The Focus Group, dessen Titel die Musik von Broadcast treffend beschreibt: „Broadcast And The Focus Group Investigate Witch Cults Of The Radio Age“. 2013 folgte als finale Veröffentlichung noch der vor Keenans Tod begonnene Soundtrack zu dem Film „Berberian Sound Studio“. Das Label Warp Records veröffentlicht im März drei Alben mit remasterten Raritäten. „Microtronics – Volumes 1 & 2“ besteht aus Instrumentals, die man nur bei Konzerten der Band auf 3-Zoll-CDs kaufen konnte. „Mother Is The Milky Way“ war ebenfalls eine Tour-only-CD. Unser Track des Tages findet sich auf den „BBC Maida Vale Sessions“ und ist ein Cover eines Songs von Nico. Die Raritätensammlungen „Microtronics – Volumes 1 & 2“, „Mother Is The Milky Way“ und „BBC Maida Vale Sessions“ von Broadcast erscheinen am 18. März 2022 auf dem Label Warp Records. Das Nico-Cover „Sixty Forty“ aus den Maida-Vale-Sessions ist heute unser Track des Tages. Hört es Euch hier an:

ByteFM TourKalender

zu Gast: Broadcast 2000

(04.11.2008 / 16:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
ByteFM TourKalender - zu Gast: Broadcast 2000
Außerdem heute im TourKalender zu Gast: Broadcast 2000. Hinter diesem Namen verbirgt sich der Brite Joe Steer.

taz.mixtape

Semfira, Beton-Clash, Adam Green, Avicii, Rosalía, Broadcast

(25.03.2022 / 17:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Live-Übertragung aus dem Unterbewusstsein. Broadcast waren die Speerspitze eines in Spektralfarben leuchtenden Hauntology-Pops. Die britische Psychpop-Band wird mit drei fantasievollen Alben gewürdigt. Gregor Kessler würdigt mit.

Regler rauf, Regler runter

Felt, Broadcast & Margo Guryan

(20.08.2020 / 13:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Mit Musik von u. a. The Cleaners, Orange Juice und John Cale.

26.10. bis 01.11.

Von ByteFM Redaktion
(26.10.2009)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Broadcast & Focus Group - "Investigate With Cults Of The Radio Age" // 'Investigate With Cults Of The Radio Age' ist das neue Werk der vierköpfigen Broadcast in Zusammenarbeit mit Julian House (alias The Focus Group), der neben der Musik auch als Grafiker für Broadcast tätig ist. In den 23 Songs zelebrieren die Musiker gemeinsam ihre Liebe für psychedelische 60s-Pop-Melodien, Library Music und Filmscores.

Zimmer 4 36

Kunstvoll verträumt

(23.04.2020 / 14:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Zimmer 4 36 - Kunstvoll verträumt
Kunstvoll verträumt klingt die Musik der jungen Londoner Songwriterin Joviale, die bisher nur ein paar Singles veröffentlicht hat, von denen wir einige in dieser Ausgabe vom Zimmer 4 36 hören. Kunstvoll verträumt ist auch die Musik der britischen Band Broadcast. Das Debüt-Album der Band aus Birmingham wurde am 20. März 20 Jahre alt. Heute, nachträglich, ein paar Tracks aus „The Noise Made By People“ im Zimmer 4 36. Die Musik von Broadcast klingt irgendwie nach Science, aber dabei auch nach alten Zeiten, nach einer alten Vorstellung von Zukunft vielleicht. Elektronik, psychedelische Sounds aus den 60ern und viel ungewöhnliche Perkussion sind die wichtigen Zutaten der Songs von Broadcast, die verträumt und verschlafen wirken, aber trotzdem sehr präzise. Offiziell gibt es die Band noch immer. Aber im Grunde seit dem Tod von Sängerin Trish Keenan 2011 nicht mehr so wirklich. Keenan starb damals im Alter von 42 Jahren an einer Lungenentzündung.

Huch, schon wieder was für umsonst?

Von byteblogadmin
(03.03.2010)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Broadcast 2000 - Get Up And Go Broadcast 2000 - RouseYourBones

FreeQuency

(09.03.2009 / 21:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Das muss sich ändern, dachten sich Sven Swift und Filippo Aldovini und gründeten das Netlabel Error Broadcast. Dessen erste Release ist seit ein paar Wochen draußen: "Bag Of Nothingness". Grund genug mal bei einem der Macher genauer nachzuhaken woran die Nachlässigkeit der Hiphopper liegt und was Error Broadcast anders machen will als bisherige Netlabels. Neben diesem Themenschwerpunkt zum Hiphop werden auch aktuelle und nicht zu vergessene musikalische Schmankerl aus den Untiefen des Netzes präsentiert. Genregrenzen kennt diese Sendung genauso wenig wie das Web!

Zimmer 4 36

Nachtschicht

(01.03.2021 / 19:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Zimmer 4 36 - Nachtschicht
"Zöe" heißt nach einer Kassetten-Veröffentlichung im vergangenen Jahr das erste „reguläre“ Album der schottischen Gruppe Nightshift. Mit Musik, die gar nicht nach "Nachtschicht" klingt, nicht schläfrig oder nach zackigen Maschinen, die die Nacht durch-rattern. Vielmehr erinnern Nightshift an die britische Gruppe Broadcast, „nur krautiger und mit Postpunk-Klarinette“, schreibt unser Hörer Julian Marek. Also hören wir die heute auch: die wunderbaren Broadcast. Deren Sängerin Trish Keenan ist vor zehn Jahren, im Januar 2011, an einer Lungenentzündung gestorben.

Neue Platten: Still Corners - "Creatures Of An Hour"

Von hermann-nanno-becker
(21.11.2011)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Im Sommer des Jahres 2008 erlangten Still Corners dann erste Aufmerksamkeit mit ihrer in Eigenregie veröffentlichten 6-Track-EP „Remember Pepper?“, wohl auch wegen der unüberhörbaren Anklänge an die frühe Musik der Band Broadcast, deren Sängerin Trish Keenan zu Beginn dieses Jahres leider den Folgen einer Lungenentzündung erlag. „Remember Pepper?“ wurde seinerzeit lediglich in einer Auflage von 300 CDs gefertigt, und der Verfasser schätzt sich glücklich, eines dieser Exemplare sein Eigen zu nennen. Drei Jahre (und wenige Singles) später, und mit dem Gitarristen Leon Dufficy sowie dem Bassisten Luke Jarvis inzwischen zur Band angewachsen, haben Still Corners für ihr Debütalbum „Creatures Of An Hour“ nun beim amerikanischen Plattenlabel Sub Pop eine Heimstatt gefunden. Der mit reichlich Hall versehene Sound ihrer Musik ist nach wie vor sehr Sixties-inspiriert, und auch die weniger verschrobenen Momente von Broadcast bleiben weiterhin eine lose Referenz. Der helle, gehauchte Gesang von Tessa Murray lässt die Songs von Still Corners allerdings ungleich leichter und poppiger wirken. Von dem ziemlich süßlich geratenen „The White Season“ einmal abgesehen, ist es jedoch dem Songwriting von Greg Hughes zu verdanken, dass aus der Leichtigkeit keine Beliebigkeit erwächst.

Die 30 besten Dreampop-Alben aller Zeiten

Von ByteFM Redaktion
(03.08.2021)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Die 30 besten Dreampop-Alben aller Zeiten
Broadcast – „The Noise Made By People“ (2000) // Das Debütalbum von Broadcast ist vieles. Ein buntes Sampledelica-Album, das disperse Samples elegant zu einem großen Ganzen verwebt. Ein Paradebeispiel für postmoderne Popmusik, zwischen nostalgischen Klängen und modernen Techniken. Doch vor allem ist „The Noise Made By People“ ein postmodernes Update auf den Dreampop: ein die Grenzen von Raum und Zeit transzendierender, von Sängerin Trish Keenan geerdeter Tagtraum.

Groovie Shizzl

(18.01.2011 / 23:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Groovie Shizzl
Hätte ich eine Fahne, sie würde auf Halbmast stehen. Trish Keenan, Sängerin der britischen Band Broadcast ist am Freitag gestorben. Sie wurde nur 42 Jahre alt. Broadcast's letzte Platte war großartig, sie klingt nach einer Radioübertragung aus dem Ungreifbaren. Welch trauriger Anlass, diese Musik zu hören. Der Rest der Sendung führt, an tschechischen Dämonen vorbei, in den Weltraum.

Je ne sais quoi

In Farbe
mit Alexandra Friedrich

(26.08.2012 / 17:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Unter anderem gibt es zu hören Asmus Tietchens & Ariel Pink, Kindness & King Krule, Broadcast & Poor Color Palette.

Guided By Voices – „What Begins On New Year's Day“

Von ByteFM Redaktion
(01.01.2019)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Guided By Voices – „What Begins On New Year's Day“
„To careless gestures gone away / To what begins on new year’s day“ – ein Neujahrstoast, geschrieben von Robert Pollard. Das einzige konstante Mitglied der US-amerikanischen Lo-Fi-Institution Guided By Voices hat nach heutigem Stand mindestens 2.256 Songs geschrieben – und das ist nur die Zahl der im Register der Broadcast Music Inc. aufgeführten Lieder. „What Begins On New Year's Day“ erschien auf „August By Cake“, dem 23. Album seiner Band. Es ist nicht nur ein schöner Song zum Jahresbeginn, sondern auch einer der besten Songs aus dem pollardsschen Spätwerk, voll mit lamentierenden Gitarren, nostalgischen Synthie-Streichern und direkt ins Herz schießenden Melodien, wie nur ein Robert Pollard sie schreiben kann.

Canteen

Totenmontag

(12.11.2012 / 12:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Die dunkelste Zeit des Jahres steht an und die Canteen serviert letzte Mahlzeiten und andere Abschiedsgrüße aus der Klangküche. Zwei Sendungen lang stehen songkulinarische Totenklagen, Trauermärsche, Selbstmord-Songs und Vertonungen des Vergänglichen auf dem Speiseplan. Bilder vom Tod Tod irgendwo zwischen Tarantino und Tarkowski, Lieder zwischen Klage und Koketterie, Künstler auf dem Friedhof und im letzten Hemd. Heute: Diesseitige Abgänge und jenseitige Visionen u.a. von Mark Eitzel, Broadcast, Madness, Nina Hagen, Ennio Morricone, Tom Waits, Serge Gainsbourg und M.Ward.

Kit Sebastian – „Pangea“

Von ByteFM Redaktion
(13.08.2019)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Kit Sebastian – „Pangea“
So individuell und vielfältig bei „Pangea“ die Einflüsse sein mögen, stehen Kit Sebastian zugleich in einer sehr britischen Psych-Pop-Tradition. Spätestens seit Syd Barrett Ende der 1960er hält sich der Sound. Erwähnenswerte Updates erfolgten etwa durch Bands wie Stereolab oder Broadcast. Oder The Soundcarriers, denen Kit Sebastian musikalisch womöglich am nächsten stehen. So zur groben Orientierung: Was Merve Erdem und Kit Martin als Kit Sebastian produzieren, trägt eine sehr eigene klangliche Signatur. Die Aufnahmen haben die Anmutung nicht audiophil, aber dennoch gut gealterter Tonbänder – von Tropicália und anatolischer Psychedelia inspirierte Archivschätze, die es hätte geben können. Es ist insofern ein großes Glück, dass Kit Sebastian an einer alternativen Psych-Geschichte arbeiten und dabei nicht klingen wie bärtige alte Männer, die Vinyl nur in Mint-Condition kaufen, sondern wie coole junge Menschen, die Spaß an catchy Songs in Analog-Ästhetik haben.

23.10.: Feierabend mit DNA-Beweis und Soundfricklern

Von ByteFM Redaktion
(23.10.2009)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Die taz informiert über die viel versprechende Zusammenarbeit zwischen dem britischen Warp-Act Broadcast (im Bild rechts) und dem Künstler und Labelgründer The Focus Group alias Julian House. „Sie verwischen die Klangspuren, sodass man nicht weiß, sind sie selbst eingespielt oder sind es Samples der sogenannten Library Music - Musik, die vor allem in den 60ern und 70ern für BBC Film- und Fernsehproduktionen produziert und in Einsatzkatalogen zusammengestellt wurde, vieles davon ist zwischenzeitlich rechtefrei.“, erläutert taz-Autorin Jenni Zylka. Das Album heißt „Investigate Witch Cults of the Radio Age“.

„Rachel Veut Danser“: French Disco von Le Pain

Von ByteFM Redaktion
(15.04.2023)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
„Rachel Veut Danser“: French Disco von Le Pain
Wie schon auf ihrem Debüt singen Le Pain in unserem Track des Tages auf Französisch. Während „Troisième Groupe“ an den melodiös versetzten Krautrock von Stereolab gemahnte, ist der neue Song für den Dancefloor gemacht. Wenngleich der Synthie blubbert wie in 70er-Produktionen von Giorgio Moroder, liegen die Inspirationen aber nicht in erster Linie bei den Disco-Klassikern. So beschreibt die Band den Song laut einer Pressemitteilung als „atmosphärischen Spaziergang über die Tanzfläche – näher an Nico oder Broadcast als an Donna Summer. Er erzählt die Geschichte eines Mädchens, das versucht, dem Alltag zu entfliehen, indem es auf einer Disco-Party tanzt.“

Sunday Service

(05.11.2009 / 20:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Neue Musik zwischen Pop und Elektronik. Heute u.a. mit Sufjan Stevens, Broadcast, Modest Mouse, Alex Gopher und Bill Wells. Präsentiert von Patrick Ziegelmüller

Golden Glades

Ein guter Anfang

(10.01.2024 / 17:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Die dramaturgische Grundregel lautet: Du brauchst einen guten Anfang und ein gutes Ende. In der Mitte darf man sich gewisse Nachlässigkeiten erlauben. Folglich haben wir uns für die erste Sendung des Jahres besonders zusammengerissen, konzentriert und fokussiert – und gelangten zu dem Entschluss, in der heutigen Sendung Musik von Broadcast, The Sonics, und Loving mit auf die Playlist zu nehmen.

Verstärker

Verbesserungen (für die Menschen)

(24.01.2018 / 20:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Auch deshalb spiele ich euch heute Musik von Khruangbin, von Love-Songs, von Suuns. Auch deshalb hört ihr Musik von Antipop Consortium, Broadcast und My Bloody Valentine!

Neue Platten: DJ Koze - „DJ-Kicks“

Von Luise Vörkel
(15.06.2015)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Neue Platten: DJ Koze - „DJ-Kicks“
Seine 17 Tracks bauen eine spannende Kurve zwischen Ruhepuls und sanftem Nervenkitzel auf. Süffiger House, Indie-Electronica, Expi-HipHop und sanft Technoides reihen sich in einen Klangstrom ein, der besser wirkt als Hustensaft und Abendsonne zusammen. Zwischen dem coolen Rap von Homeboy Sandman, den betörenden Sounds von Broadcast und dem enspannten House von Session Victim hat DJ Koze ein paar abstrus-amüsante Ansagen gepackt.

Schöner Wohnen

Safe From Harm

(12.04.2022 / 22:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Musik u. a. von O’o, The Smile, Broadcast und Say She She.

Raserei, stressiges Leben, Punk und Psychedelia: Mamalarky aus L.A.

Von ByteFM Redaktion
(18.01.2020)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Raserei, stressiges Leben, Punk und Psychedelia: Mamalarky aus L.A.
„Psychedelic-Punk“ würde die Sache vielleicht sogar noch besser treffen. Denn nicht nur gibt es hier Harmoniegesang, der bisweilen an die britische Band Broadcast erinnert, sondern auch viele Kleinigkeiten, die sich hinter scheinbarem Minimalismus verstecken. Eine Flöte oder einen flötenaffinen Synthesizer etwa. Oder unerwartete Breaks und Tempowechsel. Nicht zuletzt und über allem schwebend: die hypnotischen Gesangsharmonien. „Fury“ ist ein Song zwischen hartem Rock und harmonischer Entrücktheit, der es sich nirgends bequem macht und jedes Klischee, das er benutzt, an anderer Stelle aufbricht. Sängerin Livvy Bennett wollte mit dem Stück auch das ständige Unter-Strom-Stehen junger Erwachsener versinnbildlichen. Was der zuvor unter anderem bei Cherry Glazerr aktiven Musikerin an dieser Stelle blendend und witzig gelungen ist.

15.1.: Die Kraft der Jugend ist unerschöpflich, zumindest online.

Von ByteFM Redaktion
(15.01.2011)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Pitchfork veröffentlichte die vielen über Twitter geposteten Reaktionen von Musikern und Künstlern aus der ganzen Welt zum Tod von Broadcast-Sängerin Trish Keenan, die gestern an den Folgen einer Lungenentzündung verstarb. So bedauern unter anderem Zooey Deschanel und Flying Lotus den frühen Tod der Engländerin.

Neo-Psych – früher war mehr 60er?

Von Volker Kindt
(09.11.2016)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Neo-Psych – früher war mehr 60er?
Diese Entwicklung als reines Retro-Phänomen abzutun, wird den vielen innovativen, jungen Bands allerdings nicht gerecht. So entstehen aus den alten Ideen in Verbindung mit heutigen musikalischen Produktionsmitteln ganz neue Klangbilder. Klar gibt es Bands wie Allah-Las oder Night Beats, die – wenn auch sehr gut – reines Epigo­nen­tum betreiben. Aber gerade wenn Elektronik neu eingesetzt wird, entstehen wie bei Broadcast, Goat oder auch bei den Berlinern von Camera ganz neue, eigenständige Ansätze. Andere Bands fügen dem Klangbild typische 80er-Referenzen hinzu, sodass man schon gar nicht mehr weiß, ob man sie dem Neo-Psych oder einer Retro-80er-Entwicklung zuordnen soll. Bekannte Vertreter sind hier Sonic Jesus aus Italien oder die britischen The Underground Youth. Ein Jacco Gardner wiederum musiziert völlig unbekümmert vor sich hin, bedient sich bei frühen Pink Floyd genauso wie bei Soundtracks der 60er und 70er und wird mit diesem erfrischenden Sound beinahe beiläufig zum Liebling der Musikpresse.

Das Ehrenwort

Fenster

(16.02.2021 / 13:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Es kann Vitrine von Konsumgütern oder eingerahmtes Szenenbild der Außenwelt sein: das Fenster. Wenn es mal geputzt ist, ist es zweifellos der Lichtfang einer Wohnung und wohl deshalb gerade die letzten Wochen wichtiger denn je. Diese Sendung widmet sich heute den verglasten Wandluken mit Musik von Broadcast, Queen Of Jeans, Mac Miller und, na klar, Fenster.

Tickets für Unknown Mortal Orchestra

Von ByteFM Redaktion
(09.05.2013)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Das dreiköpfige Unknown Mortal Orchestra um den Neuseeländer Ruban Nielson kleidet philosophischen Beatnik-Folk-Pop, sonnige 60er-Jahre-Psychedelica und minimialistischen Krautrock in ein eigenwilliges Indiegwand. Oder wie sie selbst ihre Mischung beschreiben: "Captain Beefheart, Sly Stone and RZA jamming on some kids TV theme too dark to ever be broadcast."

Neue Alben in dieser Woche (KW 03) - eine Auswahl

Von ByteFM Redaktion
(17.01.2011)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Was? "Searching For Bart Davenport“ ist ein Coveralbum. Sehr puristisch nur mit der Akkustikgitarre und seiner Stimme interpretiert er Pop- ebenso wie Bluesstücke ab den 1960er Jahren und verbindet dabei durch sein wohl ausgereiftes Gitarrenspiel und seine zum dahinschmelzende Stimme diese zu einer homogenen, melancholisch folkigen Platte. Davenport gibt so verschiedenste Popsongs von Broadcast ("Come On Let's Go") über David Byrne ("Everybody's in Love With You") bis Gil Scott Heron ("Better Days Ahead") einen neuen Klang auf der Akkustikgitarre, die ab und zu mit Hall belegt für Abwechslung zu sorgen weiß.

Golden Glades

Musik Rund ums Jahr

(25.12.2013 / 20:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Mit im Zeitkarussell drehen sich dieses Mal Primal Scream, Broadcast und Jacco Gardner.