David Crosby

David Crosby David Crosby war ein einflussreicher US-amerikanischer Singer-Songwriter aus Los Angeles (Foto: Henry Diltz)

David Crosby (*14. August 1941 in Los Angeles – 18. Januar 2023) war ein einfluss- und erfolgreicher US-amerikanischer Sänger, Songwriter und Gitarrist. Er war unter anderem Mitglied der Gruppen The Byrds und Crosby, Stills & Nash. Sein Solodebütalbum „If I Could Only Remember My Name“ ist 1971 über Atlantic Records erschienen.

David Crosby war eine der wichtigsten Stimmen der Gegenkultur der 60er-Jahre. Sein Werk mit The Byrds war stilprägend für den Folk-Rock-Sound der Dekade. Ihre Cover-Version von Bob Dylans „Mr. Tambourine Man“ zählt als eine Art Urknall des Genres und landete in den USA und Großbritannien an der Spitze der Charts. Noch erfolgreicher wurde Crosby mit der Supergroup Crosby, Stills & Nash, bestehend aus ihm, Stephen Stills (Buffalo Springfield) und Graham Nash (The Hollies). Die Band – gelegentlich ergänzt um Neil Young – prägte die US-amerikanische Popmusik mit ihrem politischen Aktivismus und dem ausgetüftelten Harmoniegesang entscheidend mit. Mehrere Stücke auf ihrem mittlerweile klassischen, selbstbetitelten Debütalbum stammen dabei aus Crosbys Feder, darunter „Guinnevere“, „Wooden Ships“ und „Suite: Judy Blue Eyes“. Der 1941 in Los Angeles geborene David Van Cortlandt Crosby begann in den frühen 1960er-Jahren, mit Terry Callier als Folk-Duo zu musizieren. 1964 rief er zusammen mit Roger McGuinn und Gene Clark The Byrds ins Leben, die bald zu einer der erfolgreichsten Rockbands der Zeit avancierten. Crosby hatte dabei einen zunehmend schweren Stand in der Band, da er in Statements auf der Bühne und in seinen Liedtexten brisante Themen wie Sex, Drogen und Politik anging. 1967 wurde er schließlich aus der Band geworfen. 1968 folgte die Gründung von Crosby, Stills & Nash. Mit „If I Could Only Remember My Name“ debütierte Crosby 1971 als Solokünstler. Das Album erreichte zwar den zwölften Platz der Billboard-Charts, wurde von der Kritik aber gnadenlos verrissen. Heute hat die Platte, an der Neil Young, Graham Nash, Joni Mitchell sowie Mitglieder von Grateful Dead, Jefferson Airplan und Santana beteiligt waren, Kultstatus erreicht. Es folgten gemeinsame Alben mit Graham Nash, eine kurze Reunion mit The Byrds und einige weitere Platten mit Crosby, Stills & Nash, mit und ohne Neil Young. Mit seinem Sohn James Raymond und dem Gitarristen Jeff Pevar schloss sich Crosby Mitte der 90er-Jahre zu Crosby, Pevar & Raymond zusammen, die zwei Studio- und zwei Livealben veröffentlichte. Sein achtes und letztes Soloalbum „For Free“ erschien 2021. Sowohl mit The Byrds als auch mit Crosby, Stills & Nash wurde Crosby in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Am 18. Januar 2023 starb David Crosby. Mit gesundheitlichen Problem, die zum Teil mit seinem exzessiven Drogenkonsum zusammenhingen, hatte der Musiker bereits früh zu tun. Crosby wurde 81 Jahre alt.



David Crosby im Programm von ByteFM:

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Zum 70. Geburtstag von David Crosby

(14.08.2011 / 14:00 Uhr)
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Zum heutigen 70. Geburtstag von David Crosby „Zeit ist der einzige Wert, Zeit ist die endgültige Währung. Nicht das Geld, nicht die Macht. Die Zeit wird sich finden, wenn Du bereit bist, Dir Zeit zu nehmen“, so heißt es im Crosby-Song „Time Is The Final Currency“, geschrieben für seine Band CPR. Etliche zeitlose und geschichtsträchtige Songs hat er im Verlauf eines halben Jahrhunderts geschrieben. Einige davon sind in dieser Stunde zu hören – aus Anlass des heutigen 70. Geburtstages von David Crosby, der genau vor 46 Jahren seinen ersten Welthit hatte, als Sänger und Gitarrist der Folkrock-Band The Byrds. Zum absoluten Superstar stieg er auf als Mitglied der „amerikanischen Beatles“ Crosby Stills Nash & Young. Im Quartett der Singer-Songwriter zeichnete er für die außergewöhnlichen Kompositionen verantwortlich. „Déjà Vu“, „Triad“, „Long Time Gone“, „Guinnevere“, „Almost Cut My Hair“ u.a. gehörten zu den eigenwilligsten und harmonisch differenziertesten Songs ihrer Zeit. Ab 1971 nahm er sporadisch Solo-Alben auf und arbeitete immer wieder eng mit Graham Nash zusammen. Als Duo gingen die beiden auf Tourneen und veröffentlichten gemeinsame Alben. Crosby’s wachsende Drogenabhängigkeit führte in den 80er Jahren zum Absturz seiner Karriere. Wegen Drogendelikten und Waffenbesitz wurde er im August 1983 zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, kam aber nach 9 Monaten Haft wieder frei. Auf die Frage eines Interviewers, warum er eine Waffe bei sich trüge, antwortete er, er wolle nicht wie John Lennon sterben. Nachdem er sich von seiner Heroin- und Kokain-Abhängigkeit befreit hatte, gelang ihm 1988 ein Comeback. Mit seinen alten Kumpels Stills, Nash und Young nahm er das Album „American Dream“ auf, veröffentlichte im Jahr darauf sein zweites Solo-Album „Oh Yes, I Can“ und kooperierte mit Phil Collins auf dessen Album „... But Seriously“. Als Background-Sänger ist David Crosby z.B. im Phil Collins-Song „Another Day In Paradise“ zu hören. Im Collins-Song „That’s Just The Way It Is“ singen beide im Duett. Gesanglich unterstützte er neben James Taylor, Jackson Browne, Joni Mitchell und vielen anderen auch David Gilmour im Titelstück aus dessen Soloalbum „On An Island“ (2006). 1994 musste sich Crosby einer Lebertransplantation unterziehen. Die jahrelangen Drogen- und Alkoholexzesse hatten ihn gesundheitlich fast ruiniert. Am Krankenbett soll Graham Nash ihm beim Abschied ins Ohr geflüstert haben: „Lass mich nicht allein mit dem verrückten Stills“. Im gleichen Jahr hatten Crosby Stills & Nash ihr Album „After The Storm“ veröffentlicht. 1998 gründete David Crosby gemeinsam mit seinem Sohn James Raymond die Band CPR, ging mit diesem Familienunternehmen auf Tour und veröffentlichte bislang drei CPR-Alben. Sein Sohn war auch beteiligt am großartigen Album „Crosby-Nash“ von 2004 und an der anschließenden Welt-Tournee, die ihn auch nach Deutschland führte. David Crosby hat vier leibliche Kinder und ist via Samenspende auch der biologische Vater der beiden Kinder von Melissa Etheridge. Im März 2004 hatte Crosby wieder Probleme mit der Justiz wegen Waffen- und Marihuana-Besitzes. Er kam mit einer Geldstrafe davon. Die Strafe von 5000 US-Dollar konnte er locker aus der Portokasse zahlen, denn die Tourneen gemeinsam mit Stills und Nash liefen kommerziell erfolgreich und waren auch musikalisch ein Gewinn. Eine in den USA viel beachtete Retrospektive von David Crosbys Solo-Aktivitäten und Gruppen-Arbeiten mit den unterschiedlichen Bands seiner Karriere wurde 2006 als „Voyage Box Set“ veröffentlicht. Ein Mitschnitt der bislang letzten Tour von Crosby Stills Nash & Young erschien 2008 als DVD-Dokumentation und Audio-CD „Déjavù live“.

Kramladen

David Crosby – ein musikalischer Nachruf

(02.02.2023 / 23:00 Uhr)
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Er habe Glück gehabt, sagte David Crosby in einem Interview aus Anlass seines 80. Geburtstages, auf die Frage, wie er sich erkläre, dass er trotz all seiner gesundheitlichen Probleme so lange überlebt habe. // David Crosbys Karriere begann als Gründungsmitglied, Sänger und Gitarrist der kalifornischen Folkrock-Band The Byrds. Zum absoluten Superstar stieg er auf als Mitglied der „amerikanischen Beatles“ Crosby, Stills, Nash & Young. Im Quartett der Singer-Songwriter zeichnete er für die ausgefallenen Kompositionen verantwortlich. „Deja Vu“, „Triad“, „Long Time Gone“, „Guineveve“, „Almost Cut My Hair“ u. a. gehörten zu den eigenwilligsten und harmonisch differenziertesten Songs ihrer Zeit. Crosbys wachsende Drogenabhängigkeit führte teilweise zum Absturz seiner Karriere. Wegen Drogendelikten und illegalem Waffenbesitz wurde er 1985 zu einer Haftstrafe verurteilt. Ab 1986 gelang ihm schrittweise die Befreiung von der Sucht und ein Comeback. Seitdem trat er wieder regelmäßig auf, unter anderem gemeinsam mit seinem Sohn James Raymond in der Band CPR. Seine gesundheitlichen Probleme zwangen ihn jedoch immer wieder zu Auszeiten. 1994 musste er sich einer Lebertransplantation unterziehen. Im Laufe der Zeit erlitt er drei Herzinfarkte und musste sich acht Stents in den Herzgefäßen implantieren lassen. // David Crosby hatte sich noch viel vorgenommen. Er plante eine neue Tournee und arbeitete bis kurz vor seinem Tod an den Aufnahmen für ein neues Album, das sicher in absehbarer Zeit erscheinen wird. Über seine Webseite wurde am 20. Januar 2023 ein neues Live-Album unter dem Titel „In My Dreams“ veröffentlicht. Es werden sicher noch einige weitere Konzertmitschnitte hinzukommen. Wobei schon in den letzten Jahren, in denen David Crosby zu einer kreativen Hochform auflief, sein musikalisches Werk durch einige weitere großartige Alben von ihm erweitert wurde, beginnend mit dem Album „Croz“ (2014), über „Lighthouse“ (2016), „Sky Trails“ (2017) und „Here If You Listen“ (2018) bis zu seinem bis dato letzten Studioalbum „For Free“ (2021) – allesamt späte, beeindruckende Meisterwerke. Die Welt des Pop hat mit David Crosby einen herausragenden Sänger, eigenwilligen Charakterkopf und Schöpfer höchst origineller Songs verloren. Solch Ausnahmeerscheinungen sind selten und kaum zu ersetzen.

Heute vor 30 Jahren: David Crosby wird verhaftet

Von mike-herbstreuth
(28.03.2012)
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Warum er eine Pistole bei sich trägt, wollten die Polizisten am 28. März 1982 von David Crosby wissen, und der Musiker antwortete schlicht: "John Lennon". Eine plausible Antwort, nur fand die Polizei in Crosbys Auto, mit dem er gerade auf dem San Diego Highway einen Unfall verursacht hatte, neben der Waffe auch noch eine größere Menge Kokain. Mit Bands wie den Byrds und Crosby, Stills & Nash wurde David Crosby zu einem der einflussreichsten Musiker des Folk-Rock und prägte jahrzehntelang den Sound der amerikanischen Westküste. Politische Songs wie "Ohio" oder "Wooden Ships" machten Crosby Ende der 60er zu einer Ikone des Protests gegen den Vietnamkrieg, doch Anfang der 80er war in der Berichterstattung über ihn die Musik längst nicht mehr das beherrschende Thema. Durch seinen exzessiven Drogenkonsum bekam David Crosby stimmliche Probleme und verbrachte Mitte der 80er wegen eines Rauschgiftvergehens ein Jahr im Gefängnis.

Was ist Musik

Music is Love? Naja. R.I.P. David Crosby

(23.01.2023 / 21:00 Uhr)
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Music is Love, das war 1971 die Antwort von David Crosby auf die Frage Was ist Musik. Ansonsten war Crosby alles andere als your average Love & Peace-Hippie, wie schon eine Passage aus David Yaffes Joni Mitchell-Biografie andeutet. Crosby war einer von nicht wenigen Musikern, mit denen Mitchell eine Affäre hatte. Yaffe: „David Crosby war nicht der attraktivste aller Verehrer. Sein rundes Gesicht, Schnurrbart und Fedora brachten Joni dazu, ihn mit der Looney-Tunes-Figur Yosemite Sam zu vergleichen, was nicht besonders freundlich war. Aber dieser Typ war eine große Nummer. Er war es, der die Harmonien der Byrds arrangiert hatte – ein entscheidendes Element für ihren Sound, das der Band mit Dylans »Mr. Tambourine Man« einen Nummer-eins-Hit beschert hatte.

David Crosby ist tot

Von ByteFM Redaktion
(20.01.2023)
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David Crosby ist tot
Er war eine der wichtigsten Stimmen der Gegenkultur der 60er-Jahre: David Crosby (Foto: Eddi Laumanns, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons) Der US-amerikanische Singer-Songwriter David Crosby ist tot. Der Musiker wurde in den 60er-Jahren als Teil von The Byrds sowie Crosby, Stills & Nash bekannt und zählt zu den wichtigsten Stimmen des Folk-Rock. Er wurde 81 Jahre alt.

Kalamaluh

"What's Broken" – Farewell David Crosby

(25.01.2023 / 08:00 Uhr)
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Kalamaluh - "What's Broken" – Farewell David Crosby
Walross-Schnauzbart, bunte Wollmützen, wallend graues Haar, eine Stimme wie Samt und Seide und eine große Schnauze gleich dazu: David Crosby war eine der markantesten Figuren der Folk-Rock-Szenerie, seit die Hippies in den 60ern begannen, den Laurel Canyon in L.A. und Haight-Ashbury in San Francisco komplett umzukrempeln. Mit 81 Jahren ist Crosby gestorben – nach vielen gesundheitlichen Problemen, aber auch einem musikalisch erstaunlich jugendlich klingenden vierten Frühling mit immerhin fünf Studioalben und einem Livealbum seit 2014. // Im Dokumentarfilm "David Crosby: Remember My Name" (2019) von Cameron Crowe blickt der alt gewordene Crosby geknickt in die Kamera: "Ich war nicht einfach. Großes Ego. Kein Verstand. Alle, mit denen ich Musik gemacht habe, sprechen nicht mehr mit mir. Ich bin allein." Neil Young? Graham Nash? Roger McGuinn? Sie alle haben ihm den Rücken zugewandt. So traurig Crosby da guckt und spricht, er könnte einem regelrecht leidtun. Wären da nicht eben all die Verfehlungen, die er sich selbst über 60 Jahre hinweg geleistet hatte. Für Crosby zählte immer die Musik, ein Leben ohne konnte er sich niemals vorstellen: "Ohne Musik? Keine Chance. Musik ist das Einzige, was ich anbieten kann." // Farewell David Crosby. Deine Stimme war immer Balsam.

Kramladen

Marcus Eaton - ein neuer David Crosby?

(21.03.2019 / 23:00 Uhr)
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Der großartige kalifornische Sänger, Gitarrist und Songschreiber Marcus Eaton gilt manchem Experten als legitimer Nachfolger von David Crosby. Im ausführlichen Kramladen-Interview erzählt Marcus Eaton über seine Zusammenarbeit mit David Crosby und über sein eigenes Soloalbum „Versions Of The Truth“. In dieser Stunde sind auch bislang noch unveröffentlichte Songs von Marcus Eaton als rare Liveaufnahmen zu hören.

Kramladen

Graham Nash – zum 70. Geburtstag
mit Volker Rebell

(02.02.2012 / 23:00 Uhr)
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Zwei Tage zuvor standen die beiden Musiker noch auf der Bühne des New Yorker Beacon Theater – gemeinsam mit ihrem alten Kumpel Stephen Stills. Die beiden Straßenmusiker, die den Occupy-Wall-Street-Aktivisten ein spontanes Konzert gegeben hatten, waren Graham Nash und David Crosby. Vom gesellschaftlichen Engagement und kritischen Geist eines David Crosby weiß man schon lange. Dagegen war das Bild, das man sich von Graham Nash gemacht hatte, eher brav und britisch konservativ. Innerhalb des Star-Ensembles Crosby Stills Nash & Young galt er als zuständig für die zuckrigen Hollies-Harmonien, schließlich war er bis 1968 fünf Jahre lang Mitglied der Schlager-Beatband The Hollies. Doch tatsächlich war es Graham Nash, der in seinem ersten Solo-Album von 1971 den militärischen Wahnsinn geißelte („Military Madness is killing your country“), sich mit den Studentenprotesten von 1968 in Chicago solidarisierte im Song „Chicago (We Can Change The World)“ und das große psychologische Thema Selbstfindung Selbstbefreiung und Selbstverwirklichung propagierte („See yourself, free yourself, be yourself“). // Geboren wurde Graham Nash in Blackpool, Lancashire am 2. Februar 1942. Er sorgte nicht für Schlagzeilen wegen exzessivem Drogenkonsum wie David Crosby. Er fiel weder auf durch ruinöse Trunksucht wie Stephen Stills noch durch egomanische Allüren wie Neil Young, Graham Nash gilt wegen seiner Geradlinigkeit, Höflichkeit und Glaubwürdigkeit nicht zu Unrecht als der „Gentleman der Popmusik“.

School Of Rock

Zum 75. Geburtstag von David Crosby

(31.07.2016 / 11:00 Uhr)
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School Of Rock - Zum 75. Geburtstag von David Crosby
Er war eine der Stimmen der Gegenkultur. Später holten ihn Drogen und Alkohol ein und er verbrachte einen Teil der 1980er im Gefängnis. David Crosby feiert am 14.08.2016 seinen 75. Geburtstag.

taz.mixtape

CTM, Robert Forster, Save Kabul Musicians, David Crosby, Lalalar, Can

(27.01.2023 / 17:00 Uhr)
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Westcoast-Hippie mit Engelsstimme. Nach langer Krankheit ist David Crosby gestorben. Mit den Byrds und als Teil von Crosby, Still, Nash & Young beeinflusste er die Gegenkultur nachhaltig. Ein Nachruf von Julian Weber.

Stephen Stills wird 70

Von ByteFM Redaktion
(03.01.2015)
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Stills, Young und Furay gründeten dann Buffalo Springfield. Ihr einziger Hit "For What It's Worth" stammt aus der Feder von Stills. Nach nur zwei Jahren war wieder Schluss, doch das war der Beginn einer der ersten Supergroups: Stephen Stills tat sich mit Graham Nash, zuvor bei The Hollies, und David Crosby, Mitgründer von The Byrds, zusammen. Sie nannten sich schlicht Crosby, Stills & Nash. Ihr Debüt wurde 1969 gleich ein großer Erfolg. Den konnten sie noch toppen, als sich kurze Zeit später Neil Young anschloss. Im Jahr 1997 wurde Stills gleich doppelt in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen, als Solomusiker und mit Crosby, Stills, Nash & Young. Seit den 70ern hat Stephen Stills neun vielbeachtete Soloalben aufgenommen. Heute geht er immer noch auf Tour, sowohl allein als auch mit David Crosby und Graham Nash.

Alles Gute zum 70. Geburtstag, Graham Nash!

Von ByteFM Redaktion
(02.02.2012)
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Graham William Nash, geboren am 2. Februar 1942, hat beachtliche sieben Dekaden hinter sich. Erstmals Bekanntheit erlangte er mit der britischen Beat-Gruppe The Hollies, deren Gitarrist, Sänger und Hauptsongwriter er gewesen ist. 1968 gründete er mit David Crosby von den Byrds und Stephen Stills von Buffallo Springfield die Super-Group Crosby, Stills and Nash, der sich bald darauf auch Neil Young anschloss. In dieser Besetzung bespielten sie auch das legendäre Woodstock-Festival. Nash ist auch als Fotograf und Anti-Atomkraftgegner in Erscheinung getreten und gibt heute noch mit seinem Kumpel David Crosby Konzerte (z.B. auch unlängst auf der Straße im Zuccotti Park für die Anhänger der Occupy-Wall-Street-Bewegung).

Alben des Jahres 2021

Von ByteFM Redaktion
(17.12.2021)
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Alben des Jahres 2021
David Crosby – „For Free“ // David Crosby – „For Free“

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Michael Gehrig

(15.08.2016 / 15:00 Uhr)
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Mit den Byrds und der Supergroup Crosby, Stills, Nash & Young feierte David Crosby einen Erfolg nach dem anderen. Gestern wurde der Musiker 75 – wir gratulieren.

Judee Sill – „Jesus Was A Cross Maker“

Von ByteFM Redaktion
(07.10.2019)
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Judee Sill – „Jesus Was A Cross Maker“
Bevor sie ins Pop-Business eintrat, hatte die Künstlerin bereits mehrere harte Leben hinter sich. Aufgewachsen in einem gewalttätigen Elternhaus, wurde sie gegen Ende ihrer Highschool-Zeit wegen bewaffneter Raubüberfälle festgenommen, die sie mit einem Partner verübt hatte. Sie wurde heroinabhängig und finanzierte ihre Sucht durch Sexarbeit und Scheckbetrug und schaffte es schließlich, von der Sucht loszukommen. Eine Begegnung mit Graham Nash und David Crosby brachte sie an den Manager David Geffen, der auch Joni Mitchell und Carole King unter Vertrag hatte. Auf Geffens neu gegründetem Label Asylum Records veröffentlichte Sill 1971 und 1973 zwei von der Kritik gefeierte Alben. Ein Jahr später wurde die Künstlerin rückfällig, stellte ihr drittes Album nie fertig und starb 1979 im Alter von 35 Jahren an einer Drogenüberdosis.

Erdenrund

Crosby For Free

(27.07.2021 / 12:00 Uhr)
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Erdenrund - Crosby For Free
Gut drei Wochen vor seinem 80. Geburtstag veröffentlicht David Crosby sein neues Album „For Free“.

ByteFM Magazin

Geister und Cowboy-Filme

(22.02.2021 / 14:00 Uhr)
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Heute im Magazin: Das Debütalbum des US-amerikanischen Gitarristen, Sänger und Songwriter David Crosby. Er war nicht nur Gründungsmitglied von The Byrds und Crosby, Stills and Nash, sondern verfolgte auch eine Solo-Karriere. Heute vor 50 Jahren veröffentlichte er sein Solo-Debüt „If I Could Only Remember My Name“. Auch die Künstlerin Santi White aka Santigold hat dieser Tage ein Albumjubiläum zu verkünden: Vor fünf Jahren erschien ihr drittes Studioalbum „99¢“.

10 bis 11

If I Could Only Remember My Name

(20.01.2023 / 10:00 Uhr)
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Gestern verstarb David Crosby im Alter von 81 Jahren. Wir hören deswegen Musik von Crosby, Stils & Nash aber auch von seiner 1971 erschienenen Soloplatte "If I Could Only Remember My Name".

Rock The Casbah

(30.08.2016 / 18:00 Uhr)
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Älteres von den Colour Of Fire, The Moms und Crosby, Stilly, Nash & Young – anlässlich des 75. Geburtstages des West-Coast-Rock-Helden David Crosby.

ByteFM Magazin

Crosby, Stills, Nash & Young - Ohio, Joe Strummer, Matt Berninger

(21.05.2020 / 15:00 Uhr)
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In Kent / Ohio kam es am 4. Mai 1970 zu einem vierfachen politischen Mord. Neil Young schrieb zusammen mit David Crosby, Stephen Stills und Graham Nash den Protestsong dazu. Am 21. Mai 1970, heute vor 50 Jahren, nahmen Crosby, Stills, Nash & Young ihren seitdem zur Hymne der damaligen Gegenkultur gewordenen Song "Ohio" auf.

Kalamaluh

Einfach gute Musik

(13.08.2021 / 08:00 Uhr)
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Einfach gute Musik hat Woodstock-Legende David Crosby mit seinem neuen Album „For Free“ geliefert, genauso wie Sean McConnell, der nie den Anspruch erheben würde, aber manchmal wie eine jüngere Version von Crosby wirken kann. Courtney Barnett schnoddert wieder wunderbar über ihre lässig-verslackten Gitarrenriffs und Prince meldet sich posthum aus dem Grab mit dem regelrecht visionären Album „Welcome 2 America“. Und aus Australien melden die vier Freundinnen The Oogars berechtigte Ansprüche an, beim großen Psych-Fest aus Down Under zukünftig in den ersten Reihen mitmischen zu wollen. Nebenbei wird auch noch das Eels-Debütalbum 25 Jahre alt. Ein bisschen Oldie ist also auch dabei. Und jetzt ab in Schaukelstuhl, Füße hoch und einfach durchrauschen.

Die ByteFM Jahrescharts 2014

Von ByteFM Redaktion
(29.12.2014)
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David Crosby - What's Broken

Kramladen

Rattle That Lock On An Island

(10.03.2016 / 23:00 Uhr)
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David Gilmours neues Album löst manches von dem ein, was beim letzten Pink Floyd-Album „The Endless River“ von 2014, das zum Andenken an den 2008 verstorbenen Pink Floyd-Keyboarder Rick Wright entstanden war, vermisst wurde: mehr Gesang und neue Wege in Sachen Komposition und Instrumentierung, die den Floyd’schen Soundkosmos erweitern. Der balladeske, wunderschöne Klaviersong „A Boat Lies Waiting“, bei dem Gilmours Lead-Gesang von David Crosby und Graham Nash unterstützt wird, steht ganz und gar in der Pink Floyd-Tradition, was die Harmonik und das gravitätische Tempo angeht. Auch in anderen Songs gibt es viel Anlass für das wohlige Gefühl der Wiedererkennung vertrauter Pink Floyd-Thematik und -Sounds. David Gilmour’s Gitarrenarbeit ist wie immer exzellent, seine Stimme hat noch immer den gleichen unaufgeregten Ton und diese scheinbare Neutralität im Ausdruck wie bei so vielen Songklassikern der großen Pink Floyd-Alben.

Das Draht

(08.08.2010 / 13:00 Uhr)
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Wir setzen uns diesmal mit den Konzeptalben von Plan B und The Streets auseinander, außerdem wird der italienische Liedermacher Fabrizio de André beleuchtet. Dazu gibt's eine bunte Mischung von neuer und alter Musik von David Crosby über Wilco bis hin zu The Vaselines.

Savage Music

Eight Miles High
mit Jon Savage

(30.06.2013 / 22:00 Uhr)
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Erstmals in der inzwischen vierjährigen Geschichte von Savage Music beschränkt sich Jon in einer Sendung auf einen einzigen Song. Und was für einen! „Eight Miles High“, der Klassiker der Byrds, geschrieben von Roger McGuinn, David Crosby und dem unter Flugangst leidenden Gene Clark auf dem Höhepunkt der LSD-Ära. Inspiriert wurde „Eight Miles High“ von einer Flugreise der Byrds nach Großbritannien im Jahr 1965. Allerdings wurde der Song gemeinhin als mehr oder weniger verklausulierte Erzählung einer Drogenerfahrung interpretiert, acht Meilen hoch und wenn man runterkommt, sieht die Welt noch seltsamer aus als zuvor…

taz.mixtape

Frances Barber & Pet Shop Boys, Peaches, Gil, „Blue“ Gene Tyranny, Haring, Fuchsbau, Woodstock

(16.08.2019 / 17:00 Uhr)
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Es war nicht alles schlecht im Mittelalter. So beginnt Julian Weber seinen Kommentar zu 50 Jahre Woodstock. David Crosby wähnte sich, wie viele, die da waren, am Beginn einer güldenen Zukunft. Wir wissen heute, es kam anders.

ByteFM Magazin am Abend

Music Is Love

(13.08.2021 / 21:00 Uhr)
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Mit Songs, Infos und News zu und von u. a. David Crosby, Tierra Whack und Lizzo mit Cardi B.

Rock-Ola

Tagebuch August

(30.08.2021 / 11:00 Uhr)
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Die runden Geburtstage in diesem Monat: David Crosby (80), John McNally (80), Chris Curtis (1941-2005).

Kramladen

No Nukes mit Volker Rebell

(17.03.2011 / 23:00 Uhr)
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Als hätte sie die Flucht vor atomarer Strahlung, wie jetzt aus japanischen Städten berichtet wird, vorausgeahnt, sang schon 2008 die österreichische "Laptop-Liedermacherin“ Eva Jantschitsch, die ihr Elektropop-Projekt Gustav nennt, zum Rhythmus eines tickenden Geigerzählers "Verlass die Stadt“. David Crosby und Graham Nash nahmen sich 2004 auf sarkastische Weise dem weltweit ungelösten Thema der Endlagerung radioaktiver Abfälle an. Sie griffen eine wahre Geschichte auf, nach der eine Schürfgesellschaft ausgerechnet in einem Berg buddeln wollte, in dem vor langer Zeit radioaktiver Müll vergraben worden war. Deshalb der sarkastische Refrain: "Don’t Dig Here“.

This Land - Your Land?

Occupy Wall Street und die Musik

(16.12.2012 / 12:00 Uhr)
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Zu den beteiligten Künstlern gehören u. a. Jackson Browne, Willie Nelson, Patti Smith, Lucinda Williams, Garland Jeffreys, Steve Earle, Debbie Harry, David Crosby und Graham Nash sowie Pete Seeger und Joan Baez. „Wo ist der Soundtrack? – Occupy Wall Street und die Musik“ heißt es in dieser Ausgabe von „This Land – Your Land? Songs for political action“. Am Mikrofon: Michael Kleff.