Dr. Dre

Dr. Dre Dr. Dre

Dr. Dre (*18. Februar 1965 als Andre Romelle Young in Compton, Kalifornien) ist ein einflussreicher US-amerikanischer Rapper und Produzent aus Los Angeles. Sein Debütalbum „The Chronic“ ist im Jahr 1992 über sein eigenes Label Death Row Records (2Pac, Snoop Dogg, Nate Dogg) erschienen. 

Dr. Dre ist mit seinem entspannten Flow und seinen variationsreichen Beats ein wichtiger Bestandteil der HipHop-Kultur seit ihren Anfangsjahren. Sein ikonischer G-Funk-Sound, für den er zumeist auf Samples verzichtete und stattdessen Live-Instrumentierung nutzte, prägte die HipHop-Landschaft der frühen 90er maßgeblich. Seine musikalische Karriere begann Dr. Dre als DJ, zunächst unter dem Alias Dr. J. Einem größeren Publikum wurde er Ende der 80er-Jahre als Rapper und Producer der einflussreichen Crew N.W.A. bekannt, deren ersten Hit „Fuck Tha Police“ (1988) er produziert hat. 1991, auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs, verließ Dre die Gruppe aufgrund eines Streits mit seinem Kollegen Eazy-E. Er veröffentlichte daraufhin sein gefeiertes Solodebüt „The Chronic“, das zahlreiche Gastauftritte von Snoop Dogg enthielt und dem damals noch weitestgehend unbekannten Rapper zu internationaler Popularität verhalf. Snoop Dogg blieb nicht der einzige Rap-Star, an dessen Erfolg Dr. Dre beteiligt war: So wurde beispielsweise 2Pac mithilfe von Dres Label Death Row Records berühmt und auch Eminem veröffentlichte sein Debütalbum „The Slim Shady LP“ 1999 über den Death-Row-Nachfolger Aftermath Entertainment (Kendrick Lamar, Anderson Paak). Mit seinem zweiten Album ließ Dr. Dre sich Zeit. „2001“ erschien schließlich 1999 – sieben Jahre nach dem Vorgänger – und fiel äußerst erfolgreich aus. Um die Jahrtausendwende begann der Musiker, sich zunehmend auf seine Tätigkeit als Produzent zu fokussieren. Zu den zahlreichen Künstler*innen, für die er produziert hat, zählen etwa 50 Cent, Mary J. Blige, Gwen Stefani und Alicia Keys

Dr. Dres drittes Soloalbum „Compton“ ist 2015 erschienen. Anlässlich seines 55. Geburtstags war „Forgot About Dre“ (1999) von Dr. Dre feat. Eminem und Hittmann im Februar 2020 ByteFM Track des Tages.



Dr. Dre im Programm von ByteFM:

Dr. Dre wird 50

Von ByteFM Redaktion
(18.02.2015)
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Dr. Dre (Foto: Universal Music) Er brachte G-Funk in den HipHop, befeuerte Gangster-Rap, gründete einflussreiche Plattenlabels und entdeckte Talente wie Snoop Dogg und Eminem - Dr. Dre wird dieses Jahr 50 Jahre alt. // Nach mehreren Konflikten zwischen Eazy-E und Dre, verließ letzterer N.W.A. und gründete Death Row Records. Der erste Release darauf war Dr. Dres Debüt "The Chronic" 1992. Mit dem bot er auch Snoop Dogg eine Plattform, der an elf von fünfzehn Tracks beteiligt war. "The Chronic" verkaufte sich über fünf Millionen Mal. Snoop Dogg übertraf diese Zahl ein Jahr später mit seiner ersten Platte "Doggystyle", er legte nochmal eine gute Million drauf. Diese erfolgreiche Zeit war aber auch mit vielen Kontroversen verbunden. Snoop Dogg wurde des Mordes angeklagt, aber schließlich freigesprochen. Dr. Dre wiederum wurde in zwei Fällen von Körperverletzung für schuldig befunden. Er hatte einen Polizisten und die Moderatorin Dee Barnes attackiert. Gerüchten nach waren das bei weitem nicht die einzigen Male, die Dr. Dre jemanden angegriffen hatte. // Dr. Dre ist schon immer mehr Produzent denn Rapper gewesen - ein Großteil seiner Texte stammt von Ghostwritern - und so wendete er sich nach "2001" verstärkt dem Produzieren zu. Unter anderem war er an Kendrick Lamars erfolgreichen Album "Good Kid, M.A.A.D City" beteiligt. Eine ganz andere Unternehmung von Dr. Dre ist "Beats by Dr. Dre" - ursprünglich ein Linie von Kopfhörern, heute ein Audiotechnik-Unternehmen, das im Mai 2014 von Apple aufgekauft wurde.

Neuer Song von Dr. Dre

Von ByteFM Redaktion
(11.07.2017)
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Neuer Song von Dr. Dre
Zwei Jahre nach "Compton" hat Dr. Dre einen neuen Song veröffentlicht. (Foto: Chelsea Lauren/Getty Images for BET) Zwei Jahre nach seinem letzten Album „Compton“ hat Dr. Dre einen neuen Song veröffentlicht. „Gunfiyah“ erschien als Teil der aktuellen Dokumentations-Serie auf dem US-amerikanischen Sender HBO „The Defiant Ones“, die sowohl die Karriere des Westküsten-HipHop-Urgesteins als auch die des Musik-Moguls Jimmy Iovine beleuchtet. Letzterer arbeitete als Produzent für profilierte Künstler wie John Lennon, Bruce Springsteen und U2, brachte 1992 mit Tupac Shakur einen der ersten HipHop-Künstler auf seinem mitbegründeten Label Interscope Records unter Vertrag und gründete 2008 zusammen mit Dr. Dre „Beats By Dre“. Der neue Song lief zum Ende der vierten Folge der Dokumentation. Dr. Dre zeigt sich auf dem Track selbstbewusst wie eh und je: Er rappt Zeilen wie “Who got a hit just like this? And got heart and rich like this? / Never failed, 20 years and he still got grip like this” in für ihn unüblichem, nahezu atemlosen Tempo. Musikalisch ist der Song eine Abkehr von seinen G-Funk-Wurzeln hin zu aktuelleren Trap-Einflüssen. Neben seinem potentiellen neuen Soloalbum ist Dr. Dre auch anderweitig zur Zeit viel beschäftigt: Eine Kollaboration mit Rapper J. Cole ist angeblich in der Produktion, außerdem arbeitet er momentan am neunten Album seines Protegés Eminem.

Auf der Siegerstraße cruisen: Dr. Dre wird 55 Jahre alt

Von ByteFM Redaktion
(18.02.2020)
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Auf der Siegerstraße cruisen: Dr. Dre wird 55 Jahre alt
Dr. Dre Auf der Siegerstraße cruisen: Dr. Dres zweites reguläres Soloalbum „2001“ war Ende 1999 eine selbstsichere Rückkehr ans Mikrofon. Die Single „Forgot About Dre“ fragt kokett, ob man sich noch an den Rapper und Producer erinnern könne. Wohl eher eine sarkastische Frage. Oder eine kokette Replik an Dres altes Label Death Row. Das hatte nämlich auf einem Sampler einen Diss-Track veröffentlicht, der Dre für passé erklärte. In Wirklichkeit gab es in den 90ern schlechterdings keine Möglichkeit, den Künstler aus Los Angeles zu ignorieren. Zumindest nicht, wenn man ein Radio oder eine HipHop-Affinität besaß. Andre Romelle Young alias Dr. Dre war Teil der HipHop-Kultur seit ihren Anfangstagen. Zunächst als DJ – daher auch der Doktortitel. Seine erste Band World Class Wreckin' Cru verlieh ihm nämlich 1984 den „PhD in mixology“. Heute klingt das eher nach einem Barkeeper-Diplom und ist Dre eher unangenehm. // Dr. Dre wurde am 18. Februar 1965 geboren und wird heute 55 Jahre alt. „Forgot About Dre“ ist auf seinem 1999er Album „2001“ erschienen und heute unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

Beat Repeat

repeat:august

(25.08.2015 / 22:00 Uhr)
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Beat Repeat - repeat:august
Dr Dre hier, Dr Dre da. Dieser Tage wird viel über den Doctore aus L.A. geredet. Kein Detox-Album, dafür Feature-Geballer auf „Compton“ und Kendrick Lamar als Ghostwriter. Naja...verkaufen tut's sich's. 688 Millionen Dollarscheinchen soll Dr Dre bereits auf seinem Bankkonto haben.

ByteFM Magazin

Dr. Dre, The Replacements & King Krule

(18.02.2020 / 10:00 Uhr)
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Brandneue Musik hört Ihr heute von unserem Album der Woche von King Krule und unseren Track des Tages von einem Geburtstagskind des Tages: Dr. Dre. Der kalifornische Rapper und Produzent wird heute 55 Jahre alt. Andre Romelle Young alias Dr. Dre aus Los Angeles ist seit ihren Anfangstagen Teil der HipHop-Kultur - ob als DJ in der World Class Wreckin Crew, Mitte der 80er, als Rapper und Produzent der HipHop-Crew NWA oder ab Anfang der 1990er-Jahre mit seinem eigenen Label Death Row und einem kommerziellen Durchbruch als Solokünslter durch das Album ''The Chronic'' aus 1992 - Dr. Dre ist aus dem HipHop der letzten drei Jahrzehnte nicht wegzudenken.

ByteFM verlost Kopfhörer "Beats by Dre"

Von ByteFM Marketing
(16.11.2013)
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Seit 2008 macht HipHop-Produzent Dr. Dre nicht nur Beats, sondern auch technisches Equipment zum Musikhören: moderne Kopfhörer. 2006 gründete Dr. Dre in Kalifornien zusammen mit Jimmy Iovine, A&R; beim Label Geffen, die Firma Beats Electronics, die zwei Jahre später mit der Produktion der ersten Kopfhörermodelle begann. Unter allen Hörerinnen und Hörern verlost ByteFM zusammen mit Zalando einen Kopfhörer "Beats by Dr. Dre Solo HD" in schwarz im Wert von 199,95 Euro.

HipHop-Legende Snoop Dogg wird 40 Jahre alt!

Von Monique Schmiedl
(20.10.2011)
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Ganz anders der berühmte Papa. Snoop Dogg, zu Anfangszeiten auch als Snoop Doggy Dogg bekannt, macht seine Herkunft zum Dauerthema seiner Songs. Begonnen hat alles 1992, als Snoop Doggy Dogg auf dem Album "The Chronic" von Dr. Dre auftauchte. Das Album war extrem erfolgreich und gilt als Grundstein des Gangsta-Funk’s. Dr. Dre hatte bereits früh das Talent Snoop Doggs erkannt und ihn bei seinem Label "Death Row Records" unter Vertrag genommen. Damit war der Weg für seine erfolgreiche Karriere geebnet. Schon kurze Zeit später, 1993 kam Snoops Debüt raus. "Doggystyle" wurde ein großer Erfolg. 1998 trennte sich Snoop Dogg im Streit von Dr. Dre und seinem Label, wurde aber von einem nicht minder bekannten Rapper aufgenommen, nämlich von Master P. Mit dem Labelwechsel wurde auch der Zwischenname "Doggy" abgelegt.

Presseschau 22.04.: Morrissey schreibt an seinen Memoiren

Von ByteFM Redaktion
(22.04.2011)
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Zum Schluss gibt es noch eine erfreuliche Nachricht: Wie der Guardian berichtet, hat Dr Dre den Kampf gegen das von ihm mitbegründete Label Death Row Records gewonnen. Dabei ging es um Dr Dres' berühmtes Album "The Chronic" aus dem Jahre 1992, das er bei Death Row veröffentlichte. Nach einem Streit mit Death Row Mitbegründer Suge Knight, verließ Dr Dre das Label, welches 2008 Pleite ging. Die neuen Besitzer des Labels entschlossen sich dann dazu, "The Chronic" in überarbeiteter Form neu zu veröffentlichen - ohne Absprache mit Dr Dre. Nachdem der HipHopper mehrere Millionen in die Verteidigung seiner Rechte investiert hatte, fand der Streit nun in dieser Woche sein Ende.

Kramladen

Alles nur geklaut? – Plagiat oder Zitat? mit Volker Rebell

(03.03.2011 / 23:00 Uhr)
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Wie kam Dr. Motte zu seinem Doktortitel? Und was bitte ist mit Dr. Dre, Dr. John oder Professor Longhair? Welche Bedeutung hat geistiger Diebstahl in der Popmusik? Die Fans klauen wie die Raben, kaum ein Song ist vor ihnen sicher. Doch wie verhält es sich bei den Musikern? Unterläuft ihnen auch mal der eine oder andere „gravierende handwerkliche Fehler“? Haltet den Dieb – aber nicht für blöd. Mancheiner weiß genau, was er tut.

Eminem wird 40 Jahre alt

Von felixhelmecke
(17.10.2012)
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Schon im Alter von zehn Jahren interessierte sich Eminem für Rap. Besonders angetan war er von der N.W.A. oder den Beastie Boys. Mit 17 Jahren hatte er genug vom Leben als Pennäler und brach die Schule ab. Anschließend schlug er sich mit verschiedenen Aushilfsjobs durch, um über die Runden zu kommen. Neben seinen Gelegenheitsjobs machte sich Eminem einen Namen, indem er bei diversen Rap-Battles auftrat. Hier lernte er seinen späteren Manager Paul Rosenberg kennen. 1996 nahm Eminem seine Debüt EP "Infinite" bei FBT-Productions auf. Die EP wurde in keiner großen Stückzahl produziert und war kein wirtschaftlicher Erfolg. In dieser Zeit lernte er ebenfalls den Rapper Proof kennen, der gerade im Begriff war das Kollektiv "D12" mit anderen Rappern zu gründen. Eminems Alter Ego Slim Shady wurde geboren. Bei der Rap Olympiade 1997 wurde Eminem Zweiter. Der Interscope-Chef Jimmy Iovine wurde auf ihn aufmerksam und legte Em's Jugendidol Dr. Dre die "The Slim Shady EP" vor. Dieser war schlichtweg begeistert und setzte alle Hebel in Bewegung, den talentierten "weißen" Rapper aus Detroit nach LA ins Studio zu locken. Kurze Zeit später erscheint die von Dr. Dre produzierte "The Slim Shady LP" auf dem Markt und erreicht Platz 2 der amerikanischen Billboard-Charts. Das Album erhielt viermal Platin. Nach "The Marshall Mathers LP" veröffentlicht Eminem "The Eminem Show", sein bis dato erfolgreichstes Album. Die Texte sind weniger aggressiv, trotzdem hält Eminem an seinem Stil fest, was die Themenwahl anbelangt. Unvergessen, seine unzähligen "Beefs" oder Disstracks u.a. gegen seine Mutter Debbie Briggs, andere Kollegen, wie The Game oder Ja Rule. Größen, wie der verstorbene King of Pop, Michael Jackson, die Pop-Prinzesschen Britney Spears, Christina Aguilera oder Mariah Carey bekamen ebenfalls ihr Fett weg. Im Song "Without Me" wurden zeitgleich Moby, Michael Jackson, Elvis Presley und sogar Osama Bin Laden vorgeführt. Die Liste seiner Fehden ließe sich noch unendlich fortsetzen. Wer weiß, wer in den kommenden Jahren noch dazu kommen wird?

„Without Me“: Eminem wird 50!

Von ByteFM Redaktion
(17.10.2022)
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„Without Me“: Eminem wird 50!
„Without Me“ ist unser Track des Tages zum 50. Geburtstag des US-amerikanischen Rappers Marshall Mathers alias Eminem. Mit diesem Song kündigte er im Jahr 2002 sein viertes Album „The Eminem Show“ an. Es war das Album nach dem ganz großen Durchbruch auf der internationalen Bühne. Den erlangte er mit Unterstützung des Produzenten Dr. Dre, dessen ehemalige Gruppe N.W.A. neben den Beastie Boys zu den wichtigsten Vorbildern des heranwachsenden Mathers gehört hatte. HipHop bildete eine wichtige Konstante in einer ansonsten ziemlich unsteten Jugend. Denn Mathers' Mutter blieb nie länger als zwei Jahre an einem Ort, und so wuchs Eminem an verschiedenen Orten zwischen Missouri und Detroit auf. Letztlich ließen sie sich in einem Detroiter Working-Class-Viertel nieder, als einer von drei weißen Haushalten. Während seine Hautfarbe Eminems Mainstream-Erfolg in den USA mit Sicherheit geholfen hat, bedingte sie auch, dass Mathers besonders herausragende Skills entwickeln musste. Denn ohne hätte er sich nie im Detroiter Rap-Underground etablieren können, was ihm ohne harte Arbeit nicht gelungen wäre. So ist es kein Jammer, dass sein erstes Album „Infinite“ nie offiziell wiederveröffentlicht wurde. Ein Jahr später erschien der MC wie verwandelt. Auf seiner „Slim Shady EP“ disste er nicht nur weiße Rapper wie Vanilla Ice und Everlast, sondern hatte auch allen Grund, sich über sie zu erheben. Als er im selben Jahr job- und wohnungslos an den „Rap Olympics“ in Los Angeles teilnahm, belegte er mit seinen Freestyles zwar nur den zweiten Platz, doch Dr. Dre nahm ihn danach unter Vertrag. Damit hatte er die Skills, die Glaubwürdigkeit und die Beats für die steile Weltkarriere, die darauf folgte. 2002 hätte Eminem sich auf seinen Lorbeeren ausruhen und musikalisch auf Nummer sicher gehen können. Doch er blieb bei aggressivem Witz, der in unserem Track des Tages unter anderem gegen Prince, Dick Cheney, Limp Bizkit und Moby zielt.

HH Shuffle: Die Party ohne Genregrenzen

Von ByteFM Redaktion
(27.10.2010)
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23:00 – 23:04 Dr. Dre & Angelpunkt

Warren G zum 50. Geburtstag: „Regulate“ (feat. Nate Dogg)

Von ByteFM Redaktion
(10.11.2020)
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Warren G zum 50. Geburtstag: „Regulate“ (feat. Nate Dogg)
Warren Griffin III, besser bekannt als Warren G, ist mit dem Begriff des „G-Funk“ untrennbar verbunden wie niemand sonst. Vielleicht ist G-Funk eher eine klangliche Ästhetik als ein Musikgenre, doch darüber kann man sicherlich unterschiedlicher Meinung sein. Doch wenn man jemanden bittet, ein Songbeispiel für G-Funk zu nennen, ist die Antwort mit großer Wahrscheinlichkeit „Regulate“ von Warren G. Denn auch wenn Griffin mehrere Top-40-Hits gehabt hat, ist dieses Stück mehr als einfach nur ein Hit. Die schmooven Beats und klebrigen Funk-Synths, die in gemächlichem Tempo pumpten, hatte man zuvor selten gehört. Und schon gar nicht gepaart mit harten Straßen-Lyrics. Höchstens bei Dr. Dre, aber der ist Warrens Stiefbruder. Das zählt nicht. Und auch wenn Dre ein großspuriger Stiefbruder mit genauso großen Ambitionen sein mag, ist Warren G nie ein minder begabter Produzent gewesen.

Anderson .Paak - „Malibu“ (Rezension)

Von Luise Vörkel
(26.01.2016)
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Anderson .Paak - „Malibu“ (Rezension)
Halb vor dem Fernseher, halb im Gospelchor aufgewachsen, während der Vater im Gefängnis und die Mutter vor Spielautomaten saß. Geld auf der Hanfplantage verdient, als die noch nicht legal waren, auf der Straße gelandet, und dann von der alternativen HipHop-Crew Sa-Ra aufgelesen. Dort heuerte Brandon Paak Anderson alias Anderson .Paak 2011 als Mädchen für alles an, unter anderem für Kamera und Produktion, werkelte nebenher an zwei Alben unter dem Namen Breezy Lovejoy und machte sich an der West Coast der USA einen Namen. Auch Dr. Dre wurde auf den Rapper, Sänger und Musiker aufmerksam - Anderson ist auf sechs Songs von Dr. Dres Album „Compton“ zu hören, neben Rappern wie Ice Cube und Kendrick Lamar.

taz.mixtape

Klassikbra(n)che, Schleifen, Chra und Alltagstalk "straight outta Compton"

(14.08.2015 / 17:00 Uhr)
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"Weder wird „Compton“ die ewiggestrigen Dre-Fans zufriedenstellen, die einen Aufguss der G-Funk-Formel erwarten, noch will irgendwas an dieser Platte innovativ sein." – Stephan Szillus hört das erste Album von Dr. Dre seit 1999.

taz.mixtape

Abra, Anklam, Atomic, Atonal, Beginner, Britney, Con-Struct, Hell, Pop

(02.09.2016 / 17:00 Uhr)
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„Jay Z ist weit über 40 und macht immer noch geile Platten. Dr. Dre ist 80 und macht geile Platten. Russell Simmons ist 100 und es ist okay.“ Stephan Szillus spricht mit den Beginnern über Altern im HipHop und ihr Comeback-Album.

Soul-Jazz-Pionier Les McCann ist gestorben

Von ByteFM Redaktion
(02.01.2024)
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Soul-Jazz-Pionier Les McCann ist gestorben
Im Laufe seiner Karriere arbeitete er unter anderem mit Wilson Pickett, Santana, Klaus Doldingers Band Passport und zahlreichen anderen Musiker*innen zusammen. Er war an rund 120 Aufnahmesessions beteiligt und veröffentlichte mehr als 50 eigene Longplayer. Sein letztes Album als Bandleader war „28 Juillet“, erschienen im Jahr 2018. McCanns musikalischer Einfluss schwappte dabei auch auf andere Genres wie HipHop über. Seine Musik wurde von zahlreichen Künstler*innen gesampelt, darunter auch Dr. Dre und A Tribe Called Quest.

A Tribe Called Quest – „Midnight Marauders“ wird 25

Von ByteFM Redaktion
(09.11.2018)
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A Tribe Called Quest – „Midnight Marauders“ wird 25
„Man kann sich nicht vorstellen, wozu man diese Musik gebrauchen könnte“, schrieb der US-amerikanische Journalist Chuck Eddy einst für das Magazin Rolling Stone über das Debütalbum von A Tribe Called Quest. Eine Aussage, die heutzutage absurd wirkt: Mittlerweile gilt die Gruppe aus dem Produzenten und Rapper Q-Tip, dem DJ Ali Shaheed Muhammad und dem 2016 verstorbenen Rapper Phife Dawg als eine der einflussreichsten HipHop-Bands aller Zeiten. Doch Eddys Statement ist nicht ganz ohne Fundament: Ihre Tracks waren nie so tanzbar wie die von Dr. Dre oder so politisch aufgeladen wie die von Tupac Shakur und die drei New-Yorker wirkten nie so aufregend bedrohlich wie der Wu-Tang Clan. Stattdessen waren ihre Tracks freundlich, einladend und verspielt.

25 Jahre „Enter The Wu-Tang (36 Chambers)“

Von Dirk Böhme
(13.11.2018)
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25 Jahre „Enter The Wu-Tang (36 Chambers)“
Während an der Westküste der melodische G-Funk von Dr. Dre große Charterfolge feierte, stand der frühe Style des Clans für unerbittlichen Underground, für eine chaotische, aber unzerstörbare Gemeinschaft aus genialen Einzelkönnern, die sich über den von Mastermind RZA zusammengesetzten Samples und Beats zugleich ihrer Verschworenheit vergewisserten, dabei aber stets versuchten, die anderen mit dem stärksten Rhyme auszustechen. Aus dieser kreativen Reibung entstand große Kunst.

art Mixtape

James Rosenquist

(17.11.2017 / 12:00 Uhr)
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Mit dabei sind Tom Waits, Betty Davis, Dr. Dre, Bonnie "Prince" Billy, PJ Harvey und viele andere.

OutKast: Debüt „Southernplayalisticadillacmuzik“ wird 25 Jahre alt

Von ByteFM Redaktion
(26.04.2019)
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OutKast: Debüt „Southernplayalisticadillacmuzik“ wird 25 Jahre alt
Doch was „Southernplayalisticadillacmuzik“ von einem sehr guten HipHop-Album zu einem Phänomen machte, war sein Charakter. Es ist ein Album über Identität – erzählt aus der Perspektive von Underdogs. Big Boi und André 3000 rappten über ihre Heimatstadt mit dem Selbstbewusstsein wie es Dr. Dre über das weitaus glamourösere Los Angeles tat – doch mit mehr Liebe zum Detail. „Southernplayalisticadillacmuzik“ ist ein atmendes Album, das in 65 Minuten eine lebendige Welt konstruiert. Die Interludes und Skits sind kein schlichtes Beiwerk, sie sind essentiell für die Atmosphäre. Nach dem abschließenden Fadeout von „Player‘s Bill“ hat man tatsächlich das Gefühl, gerade eine Stunde im Herzen Atlantas verbracht zu haben.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Diviam Hoffmann

(13.09.2018 / 10:00 Uhr)
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Das ByteFM Magazin heute mit einem kleinen Fokus auf 80s-HipHop: Gestartet auf den Block-Parties der New Yorker Bronx in den 70ern, hatten sich HipHop und Rap bis Mitte der 80er soweit ausdifferenziert, dass eine zweite Szene an der US-Westküste entstanden war und sich Sub-Genres wie Gansta-Rap entwickeln konnten. In Los Angeles und Compton waren Musiker wie Eazy-E, Dr. Dre, Ice Cube und Ice-T aktiv. Zwei frühe Alben aus diesem Kreis sind am selben Tag erschienen, heute genau vor 30 Jahren: Das Debüt von Eazy-E „Eazy-Duz-It“ und die zweite Platte von Ice-T, „Power“.

ByteFM Magazin

am Abend mit Diviam Hoffmann

(13.09.2018 / 19:00 Uhr)
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Das ByteFM Magazin heute mit einem kleinen Fokus auf 80s-HipHop: Gestartet auf den Block-Parties der New Yorker Bronx in den 70ern, hatten sich HipHop und Rap bis Mitte der 80er soweit ausdifferenziert, dass eine zweite Szene an der US-Westküste entstanden war und sich Sub-Genres wie Gansta-Rap entwickeln konnten. In Los Angeles und Compton waren Musiker wie Eazy-E, Dr. Dre, Ice Cube und Ice-T aktiv. Zwei frühe Alben aus diesem Kreis sind am selben Tag erschienen, heute genau vor 30 Jahren: Das Debüt von Eazy-E „Eazy-Duz-It“ und die zweite Platte von Ice-T, „Power“.

ByteFM TourKalender

mit Dirk Schneider

(18.02.2010 / 15:00 Uhr)
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ByteFM TourKalender - mit Dirk Schneider
Auch der US-amerikanischer Rapper Dr. Dre hat heute seinen Ehrentag. Er wird 45 Jahre. Er gilt als bedeutender Hip-Hop-Produzent und als Begründer des G-Funk. Neben dem früheren Engagement bei der World Class Wreckin' Cru und bei N.W.A war er als Solokünstler aktiv. Seine Produktionen gelten als verantwortlich für den Durchbruch von Snoop Dogg, Eminem, 50 Cent und weiteren.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Oliver Stangl

(18.02.2015 / 10:00 Uhr)
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Das ByteFM Magazin heute mit Musik zum 50. Geburtstag von Dr. Dre. Außerdem erinnern wir an Bob Stinson, Gitarrist und Gründungsmitglied von The Replacements.

Das Draht

R&B, Rap und ein Hauch Beats

(30.08.2015 / 13:00 Uhr)
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R&B-Sängerinnen Teedra Moses und Jill Scott haben beide vor kurzem neue Alben veröffentlicht. Das eine klingt wie ein Wasserfall schöner R&B-Songs, das andere interpretiert den klassischen R&B, Soul und Gospel neu. Noch mehr aktuelle Songs gibt es von Hip Hip-Veteranen Puff Daddy und Dr. Dre, aber auch von den Newcomer Tink und Chance The Rapper, der in „Israel“ eine ungewöhnliche Geschichte verarbeitet.

Alben des Jahres 2018

Von ByteFM Redaktion
(07.12.2018)
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Alben des Jahres 2018
Sly5thAve – „The Invisible Man: An Orchestral Tribute To Dr. Dre

ByteFM Magazin

East-Coast-West-Coast-Beef, Pink Shabab

(29.11.2019 / 15:00 Uhr)
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Die Straße ist eine Todeszelle, rappte der kalifornische Rapper 2Pac 1993 in seinem Track „The Streetz R Death Row“. Death Row, so heißt auch das Label auf dem 2Pac gesigned war, zusammen mit anderen kalifornischen Rappern wie Snoop Dog oder Dr. Dre. Und als Gangsta-Rapper in den 90er-Jahren musste man tatsächlich jederzeit damit rechnen, erschossen zu werden. Zumindest ab dem Zeitpunkt ab dem sich die Gangsta-Rap-Szene in zwei verfeindete Lager aufspaltete. Die New Yorker East-Coast und der die kalifornische West-Coast. Auslöser war ein bewaffneter Raubüberfall auf 2Pac in New York ,vor knapp 25 Jahren, am 30.11.1994, den der Rapper überlebte.

ByteFM Magazin

mit Friederike Herr

(21.12.2012 / 15:00 Uhr)
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Außerdem erfahrt ihr warum Dr. Dre im Jahr 2012 mehr verdient hat als Elton John und U2, hört neue Musik von Jimmy Cliff und Rancid und bekommt noch ein paar vorweihnachtliche Programm- und Konzerttips.

School Of Rock

Instrumentenkunde: Minimoog 1970-1980

(08.03.2020 / 11:00 Uhr)
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School Of Rock - Instrumentenkunde: Minimoog 1970-1980
Nach 1980 sollten Moog und Minimoog Sounds bei Künstlern wie Chaka Khan, New Order oder den Nine Inch Nails erklingen, von späteren Einsätzen beim G-Funk à la Dr. Dre, in den 1970er Softie-Sound-Fantasien von Air, als Bass-Booster bei J Dilla oder im retromanischen Synthie- und Elektro-Sound der Gegenwart mal abgesehen.