ESG

ESG Konzertfoto der Punk-Funk-Band ESG (Foto: neonwar, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons)

ESG (kurz für Emerald, Sapphire & Gold) sind eine einflussreiche US-amerikanische Avant-Funk-Band aus New York. Ihre Ursprungsbesetzung bestand aus den Schwestern Renee (Gesang), Deborah (Bass), Marie (Conga, Gesang) und Valerie Scroggins (Schlagzeug) sowie dem befreundeten Musiker Tito Libran (Conga, Gesang). Ihr Debütalbum „Come Away With ESG“ ist 1983 über 99 Records (Bush Tetras, Liquid Liquid, Vivien Goldman) erschienen. 

ESG kreierten Ende der 70er ihren reduzierten Funk-Sound, der HipHop und Post-Punk schwer beeinflusste. Ihre von Polyrhythmen, Renee Scroggins‘ stoischem Gesang und groovenden Basslines geprägten Songs haben Acts wie Royal Trux, LCD Soundsystem, Nine Inch Nails und Liars inspiriert, ihr Stück „UFO“ – erschienen 1981 auf der selbstbetitelten Debüt-EP – zählt zu den am häufigsten gesampelten Tracks in der Geschichte des HipHop und wurde etwa von Public Enemy, Wu-Tang Clan, Beastie Boys und MF Doom verarbeitet. Die Bandgeschichte von ESG nahm ihren Anfang, als die Mutter von Renee, Deborah, Marie und Valerie ihren Töchtern Instrumente in die Hand drückte, in der Hoffnung, sie von den Straßen der South Bronx – Ende der 70er ein hartes Pflaster in New York – fernzuhalten. Entdeckt wurde die Gruppe von 99-Records-Gründer Ed Bahlman, der in der Folge ihre erste EP veröffentlichte. „ESG“ stieß 1981 auf begeisterte Reaktionen, ebenso der zwei Jahre später erschienene Debüt-Langspieler „Come Away With ESG“.

Mit ihrer nächsten LP ließen sich ESG Zeit. „Step Off“ erschien schließlich 2002. Der Sound kam nach zwei Dekaden etwas gedämpfter daher, aber nicht weniger spannungsgeladen. ESG sind nach wie vor aktiv, treten international auf und haben beispielsweise 2017 das Album „What More Can You Take?“ veröffentlicht.

(Foto: neonwar, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons)



ESG im Programm von ByteFM:

ESG – „Come Away With ESG

Von ByteFM Redaktion
(18.12.2023)
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ESG – „Come Away With ESG“
ESG – „Come Away With ESG“ (99 Records) Keine Gitarre. Kein Keyboard. Keine Synths. Keine Bläser. Nur zwei Töne aus dem Bass, ein genussvoll geshuffleter Schlagzeubeat, ein paar Percussions. Und ein „Oh yeah“. Nicht als Aufforderung geshoutet oder gar gegrölt. Sondern mit schlichter Selbstverständlichkeit vorgetragen. Der Groove und seine unwiderstehliche Sogkraft sprechen für sich selbst. So ultra-minimalistisch beginnt eine der unterschätzten wie wegweisenden LPs der 80er-Jahre: „Come Away With ESG“, das Debütalbum von ESG. // „Eine Band im New Yorker Underground gründen“ – das mag aus elterlicher Sicht betrachtet vielleicht doch eher als „dummer Gedanke“ bewertet werden. Die Musikwelt dürfte Mama Scroggings auf jeden Fall für ihr Geschenk dankbar sein. 1978 gründeten Renee, Deborah, Valerie und Marie ihre Band ESG, kurz für Emerald Sapphire Gold. Sie starteten ihre Karriere inmitten der experimentellen No-Wave-Bewegung, umgeben von Acts wie DNA, Glenn Branca oder Teenage Jesus And The Jerks. Während die Klangkunst ihrer Kolleg*innen aus atonalem Gitarren-Noise bestand, der die Grenzen zwischen Free-Jazz, Punk und moderner E-Musik einriss, war der Motor der Scroggins-Schwestern der Beat. In Form der Bongos ihrer hispanischen Nachbarn oder der Drum-Breaks der Turntables gab er den Takt an, im Alltag und in der Musik. Sie konservierten den Beat der Straße mit ihren Instrumenten – und brachen Funk auf seine Essenz herunter. Dieser Sound wurde zum ersten Mal 1981 konserviert, auf der selbstbetitelten Debüt-EP der Schwestern, aufgenommen von Joy-Division-Produzent Martin Hannett (einer der frühen Förderer der Band war Factory-Records-Gründer Tony Wilson, der den Kontakt zu Hannett herstellte). Nichts klang 1981 so wie diese drei Songs. Ein radikaler Gegenentwurf zum Funk-Maximalismus eines James Brown. Gerade der letzte Song der EP, das Instrumental „U.F.O.“, sollte die Band unsterblich machen: Deborahs bedrohlich absteigende Bassline und Renees Ein-Ton-Gitarren-Riff wurden bis heute in fast 600 Songs gesampelt, von Public Enemy und The Notorious B.I.G. über J Dilla bis zu Nine Inch Nails. All diese Produzent*innen verstanden: ESGs Minimalismus war nicht nur Statement. Er war extrem catchy. // Und genau hier machten ESG zwei Jahre später mit ihrem Album „Come Away With ESG“ weiter. „Well, I went to a bar / And I wanted to dance / All night“, ist sozusagen das Leitmotiv, das Renee im zweiten Song „Dance“ offenbart. Über die Hälfte der Songs sind instrumental, und wenn Renee singt, verschwendet sie keine Worte. Ihre Texte sind auf den Punkt: „My love for you, baby / Is like a roller coaster“, sprechsingt sie in „My Love For You“. „It goes up, down / Anyway you want it baby.“ Diese Songs brauchen keine komplexe Poesie. Sie brauchen Energie – und davon haben ESG mehr als genug. // Kein Wunder, dass diese mit weitem Horizont erschaffene Musik so viele verschiedene Acts beeinflusste. Sowohl der 20 Jahre später in New York vorherrschende Dance-Punk von LCD Soundsystem und Liars als auch die Riot-Grrrl-Bewegung bezogen sich auf ESG – Kathleen Hanna nannte „Come Away With ESG“ als direkten Einfluss für ihre Band Le Tigre. Und auch wenn ESG nicht dezidiert genannt wurden, erinnern Renees repetitive Party-Shouts stark an spätere House-Tracks, während der frisselnde Lead-Synth von „About You“ von US-Journalist Brian Howe als Vorbote für den G-Funk-Sound genannt wurde. Kaufen konnten ESG sich davon leider nichts. Kurz nach dem Release von „Come Away With ESG“ ging ihr Label 99 Records pleite, die Band löste sich auf. 1992 kehrten sie mit einer bezeichnend betitelten EP zurück: „Sample Credits Don’t Pay Our Bills“. So reich wie die Produzenten, die sie sampelten, wurden sie nicht ansatzweise. Dass die Welt nicht fair ist, wussten sie aber auch schon 1983 – schließlich ist „Come Away With ESG“ ein Album über hemmungsloses Tanzen in ungerechten Zeiten.

ESG - „Step Off“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(22.05.2017)
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ESG - „Step Off“ (Fire) // Web: ESG auf Facebook // Beinahe 40 Jahre ist es her, dass die Schwestern Renee, Valerie und Deborah Scroggins von ihrer Mutter Instrumente in die Hand gedrückt bekamen. Es war ihre Art, die Kinder fernzuhalten von den Straßen der South Bronx – Ende der 70er ein hartes Pflaster in New York. Die Teenager brachten sich ihre Instrumente selbst bei und gründeten kurzerhand ESG. Dass die Band einen Rieseneinfluss auf Post-Punk und HipHop haben sollte, konnte die Familie Scroggins damals nicht ahnen. Renee sagte einmal, dass sie James Browns „Take It To The Bridge!“ schwer inspiriert hat. Wenn Brown auf der Bühne diese Ansage machte, hielten nur Bass und Schlagzeug die Spannung, den Funk. Diese Energie knistert in den Songs von ESG: Polyrhythmen, groovende Basslines in Moll, zischende Hi-Hats. Und darüber der stoische Sprechgesang von Renee Scroggins, die direkte Statements macht wie „Erase you!“. Kein Wunder, dass sich so viele HipHop-Acts und Bands anderer Genres an ihrer Musik bedienten. Ihr Song „UFO“ ist einer der am häufigsten gesampleten Tracks aller Zeiten: Public Enemy, MF Doom, Nine Inch Nails, Liars – die Liste ist lang. Tantiemen haben ESG dafür allerdings kaum gesehen, was sie ziemlich sauer macht. Trotzdem, die Band tritt noch auf. Dieses Jahr spielen ESG eine Handvoll exklusive Shows in Großbritannien und Frankreich. Zu diesem Anlass legt das Label Fire das Album „Step Off“ aus dem Jahr 2002 wieder auf. „Step Off“ ist, 19 Jahre nach dem Debüt erschienen, die dritte Platte von ESG. Ihr Sound ist in den zwei Dekaden etwas gedämpfter geworden, aber keineswegs weniger spannungsgeladen. Die sieben Songs füttern ein leises Unbehagen: Renee Scroggins Stimme ist tiefer geworden, ihr Gesang lehnt Richtung Jazz. Die Gitarre zieht Kreise, die nach Gefahr klingen. Ein dumpfer, wuchtiger Bass begleitet sie mit wenigen Tönen. Highlights sind „It’s Not Me“ – ein Stück, das über vier Minuten eine schwer tanzbare Bassline in Schach hält – und das rhythmusreiche „My Street“, das an den frühen ESG-Hit „Erase You“ erinnert.

ByteFM Magazin

Der Wochenrückblick: ESG, Teenage Fanclub, Marvin Gaye

(06.01.2019 / 15:00 Uhr)
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Diese Woche unter anderem mit Musik von Portishead, ESG, Teenage Fanclub und Marvin Gaye.

Wellenlänge

ESG – einzigartig und einflussreich

(23.05.2022 / 23:00 Uhr)
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Wellenlänge - ESG – einzigartig und einflussreich
"UFO" ist einer der am häufigsten gesampelte Songs aller Zeiten: Vom Rap-Urgestein Big Daddy Kane bis hin zum Jazz-Star Miles Davis – sie alle verwendeten Teile von "UFO" in ihren Tracks. Die Band hinter dem Song – ESG – tummelte sich in den 80er-Jahren in der Szene rund um die legendären Post-Punk-Labels Factory Records und 99. Bis heute ist die New Yorker Formation aktiv und genießt mit ihren eigenwilligen Songs inzwischen Kultstatus.

Mixtape der Hörer*innen

Drei Buchstaben

(21.12.2023 / 19:00 Uhr)
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Mixtape der Hörer*innen - Drei Buchstaben
Einprägsamkeit ist das A und O, wenn es um Bandnamen und Songtitel geht, und da reichen catchy Abkürzungen mit drei Buchstaben völlig aus. In dieser Tradition steht auch die Post-Punk-Funk-Formation ESG, deren „Come Away With ESG“ unser historisches Album der Woche ist. Wir möchten in dieser Woche daher von Euch wissen: Welche Bands und Songs fallen Euch zum Thema „Drei Buchstaben“ ein?

Neuland

Post-Punk-Hits, fleißige Bands, Imitatoren und charismatische Stimmen

(30.06.2023 / 12:00 Uhr)
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Sweeping Promises sind Lira Mondal und Caufield Schnug. Nach diversen Ortswechseln und Aufnahmeversuchen an ungewöhnlichen Orten wie Kirchen haben sie ihr zweites Album „Good Living Is Coming For You” letztendlich in ihrem Heimstudio in Lawrence (Kansas) aufgenommen. Darauf gibt es in knapp 30 Minuten zehn Post-Punk-Hits mit extrem viel Energie und Pop-Appeal, mit der Wut der Riot Grrrls und Verweisen zu The B-52s, ESG und Gang Of Four.

Pharmacy

Richtig gutes Zeug

(02.10.2019 / 17:00 Uhr)
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Wer sich hinter der Band SAULT verbirgt, kann auch mit dem zweiten Album innerhalb eines Jahres nicht geklärt werden. Ihr Sound erinnert an funkigen Post-Punk a la ESG, hat so was charmant raues und ist gespickt mit Discoanleihen und Elementen afrikanischer Musik. Macht sehr viel Spaß!

Was ist Musik

Was ist Feminine Musik?

(07.05.2017 / 19:00 Uhr)
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"Sneaks evokes the female post-punk spirits of Bush Tetras, ESG and Delta Five." Das schreibt Mojo über "It's a myth", das neue Album von Eva Moolchan a.k.a. Sneaks.

In Takt

Girls Girls Girls

(25.09.2015 / 21:00 Uhr)
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U.a. Musik von den neuen Alben von Julia Holter, Peaches und Helena Hauff. Außerdem von zwei Lieblingskünstlerinnen/-Bands der Moderatorin: Micachu und ESG. Erstere hat auch ein neues Album draußen und die Letztgenannten sind auf Europatour.

ByteFM Mixtape

Mixtape der HörerInnen: Bling Bling!

(26.05.2017 / 20:00 Uhr)
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Emerald, Sapphire & Gold - aus diesen drei edlen Wörtern formte sich 1978 der Bandname ESG. Die Funk-Punk-Band aus New York stellt mit der Wiederveröffentlichung ihres Albums "Step Off" unser aktuelles Album der Woche, und weil nicht nur Smaragd, Saphir und Gold so schon glänzen, lautet das Thema des ByteFM Mixtapes der HörerInnen diesmal: Bling Bling!

Elevator Music

Music Is Life, Life Is Music, How About Live Music?

(18.12.2018 / 23:00 Uhr)
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Nein, wie spielen keine „live“ Versionen unserer Künstler, diese Sendung widmet sich Künstlern die kürzlich live gespielt haben und Eindruck hinterliessen: Roy Ayers, The Liminanas, BCUC, Pharoah Sanders, Radio Birdman, ESG zB…

Smile – „Price Of Progress“ (Rezension)

Von Jan Boller
(17.10.2023)
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Smile – „Price Of Progress“ (Rezension)
Fegan intoniert, rezitiert, haucht und faucht und bellt, lacht und schreit. Und manchmal singt sie sogar. Mit der Stimmung ihrer Sängerin wechseln auch die Songs ihre Richtung, sie disruptieren oder fasern aus. Wie „Commuter“, das sich anfangs an Funk und Punk gleichermaßen orientiert (Referenzen hier: ESG oder Trash Kit), dann aber in sich zusammenfällt. „Stalemate“ und „Production“ schnuppern gar an Disco, animieren zu Beginn mit Falco- und Mark-E.-Smith-Soundalikes, lösen ihr Tanzversprechen letztendlich aber nicht zur Gänze ein, sondern grooven eher gemächlich vor sich hin. Nicht alles und jeder Stilbruch funktioniert auf Anhieb bei Smile. Es gibt doch recht viele „Klingt-irgendwie-nach …“-Momente. „Price Of Progress“ ist trotzdem eigenständig und verspielt genug, um weder Post-Punk-B-Ware noch schnöder Zitat-Pop zu sein.

Sunday Service

Balthazar - Thin Walls

(09.04.2015 / 17:00 Uhr)
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Das zweite Album „Ivy Tripp“ der Amerikanischen Songschreiberin Katie Crutchfield aka Waxahatchee ist erneut eine Hommage an die großen Damen des Indie-Rock der 90er Jahre. Ihr Sound erinnert sehr an die Clique um Tanya Donelly, Kim Deal & Co. Belgiens Popexport Balthazar melden sich mit ihrem dritten Album zurück, LoneLady bietet auf „Hinterland“ minimale Basslinien und erinnert somit sehr an ESG und mit The Wombats und Circa Wave gibt es eine Prise Pop aus Liverpool.

No Wave zum Kopfnicken: „Best Behavior“ von Gustaf

Von ByteFM Redaktion
(06.09.2021)
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No Wave zum Kopfnicken: „Best Behavior“ von Gustaf
„Best Behavior“ heißt unser an No Wave gemahnender Track des Tages der New Yorker Band Gustaf. Die dritte Single der Band aus Brooklyn ist nicht nur die neueste Veröffentlichung des Quintetts. Sondern zugleich auch einer der ersten Songs, die Gustaf je geschrieben haben. Das Stück ist ein frühes Demo und unterscheidet sich in seiner Entstehung von den restlichen Stücken auf dem kommenden Debütalbum der Band. Trotzdem passt es sehr schlüssig zu den bisherigen Singles „Mine“ und „Book“. Denn alle drei Songs bouncen aufgekratzt in einem Post-Punk-Sound mit stoischem Funk-Bass. Man denke etwa an ESG, Delta 5 oder Au Pairs.

Tight und funky: „I Raise You (The Price Of Your Head)“ von Folly Group

Von ByteFM Redaktion
(16.02.2022)
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Tight und funky: „I Raise You (The Price Of Your Head)“ von Folly Group
Mit der Single „I Raise You (The Price Of Your Head)“ kündigt die britische Band Folly Group ihre zweite EP an. Im März 2022 wird sie unter dem Namen „Human And Kind“ erscheinen. Das Quartett aus London möchte sich nicht auf die Post-Punk-Kategorie festschreiben lassen, schließlich sind die Einflüsse der Mitglieder ziemlich weitgefächert. Und die Band will nicht ausschließen, dass sie bald vielleicht ganz anders klingt, als man von ihr erwartet. Doch auf unserem heutigen Track des Tages sind Post-Punk und No Wave die offensichtlichsten Referenzpunkte. Die zackigen Funk-Rhythmen und verzerrten Gitarren beschwören nachgerade die Musik von Bands wie Gang Of Four oder ESG herauf. Letztere sogar besonders deutlich, denn die Hookline erinnert – zufällig oder sehenden Auges – natürlich an den Song „Erase You“ von der New Yorker Band. Ein wenig fetter vielleicht, mit einer Verve zwischen Rock und Rave.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Juliane Reil

(26.05.2017 / 10:00 Uhr)
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Reduktion auf das Wesentliche oder der Kern von Discomusik: die New Yorker Band ESG veröffentlicht ihr Album „Step Off“ zum zweiten Mal. Seit Montag ist es unser Album der Woche.

60minutes

(13.03.2010 / 22:00 Uhr)
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Aus Manchester kommt Lonelady mit ihrem Debütalbum "Nerve Up", ein Warp-Release, das kühlen, klaren Sound mit Wave und Manchester-Soul im Herzen vereint. Ihre Helden ESG, Joy Division oder P.I.L. hat Lonelady im Geiste bei der Produktion sicher dabei gehabt.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Michael Hager

(25.05.2017 / 10:00 Uhr)
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u.a. mit Musik von The Nice, deren Schlagzeuger Brian Davison heute 75 geworden wäre, sowie Musik von unserem Album der Woche von ESG.

All Samples Cleared!?

Ain't No Half Steppin'

(17.03.2012 / 12:00 Uhr)
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All Samples Cleared!? - Ain't No Half Steppin'
Heute mit Big Daddy Kane und seiner Hymne "Ain't No Half Steppin'", auf der er ganze sechs Songs von ESG über Heatwave bis zu Michael Jackson und Diana Ross samplet. Ein anderer Klassiker stammt von der JVC Force und benutzt eine prägnante Stelle aus einem Titel von Freda Payne, die auch in anderen Songs in dieser Sendung zu finden ist.

Black Box Disco

I Like To Move

(28.11.2011 / 23:00 Uhr)
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Eine Stunde lang 100% Dance Music in the mix. Heute mit Musik u.a. von A Certain Ratio, Underground Resistance, Slick, ESG und Arthur Russell.

ByteFM Magazin

am Abend mit Diviam Hoffmann

(24.05.2017 / 19:00 Uhr)
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Außerdem gehen wir noch einmal nach Manchester und hören Musik von unserem aktuellen Album der Woche von ESG.

Ein Topf aus Gold

Widersprüche

(02.10.2018 / 18:00 Uhr)
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Mit dabei sind außerdem neue Veröffentlichungen von Erregung Öffentlicher Erregung, Noname, Ivy Sole – und Älteres von Britta, Bärchen und die Milchbubis und ESG.

ByteFM Magazin am Abend

Dance

(08.02.2024 / 20:00 Uhr)
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Heute mit Musik von u.a. ESG, Sault und Daft Punk.

Verlangen nach Lo-Fi: „Venus Hour“ von Automatic

Von ByteFM Redaktion
(23.04.2022)
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Verlangen nach Lo-Fi: „Venus Hour“ von Automatic
Auf ihrer neuen Single „Venus Hour“ singt die US-amerikanische Band Automatic vom Verlangen als zweischneidiges Schwert. Von dem Impuls nämlich, etwas Unvernünftiges oder gar Unsicheres zu tun. Es ist die zweite Vorabsingle zu „Excess“, dem zweiten Album der Band. Darauf erforscht das kalifornische Trio die Verbindung zwischen Underground und Mainstream. Thematisch, aber nicht musikalisch, wohlgemerkt. Denn noch immer erinnert der Automatic-Sound vornehmlich an Post-Punk- und No-Wave-Bands der späten 70er- und frühen 80er-Jahre. Damals verbanden Bands wie ESG, Au-Pairs oder Delta 5 in ihren minimalistischen Arrangements funky Grooves mit der Bilderstürmerei des Punk und der kühlen Nonchalance des New Wave. Durch die Produktionsbedingungen unterlagen damalige Underground-DIY-Aufnahmen einigen Beschränkungen. Denn weil Studiozeit teuer war, klang der Untergrund natürlich rotziger als größere Produktionen. Aber wie der Mainstream wollte man ohnehin nicht klingen, weshalb die Lo-Fi-Ästhetik oft sogar erwünscht war.

Befreiender Disco-Punk: „Neo Kawaii, K“ von Chai

Von ByteFM Redaktion
(07.08.2023)
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Befreiender Disco-Punk: „Neo Kawaii, K“ von Chai
Unser Track des Tages „Neo Kawaii, K?“ ist die dritte Single des Jahres 2023 der japanischen Disco-Punk-Band Chai. Nach der 80s-Boogie-Nummer „Para Para“ knüpft das Quartett aus Nagoya eher bei der Vorgänger-Single „We The Female!“ an. Sowohl inhaltlich als auch musikalisch. Klanglich verneigt sich die Gruppe dabei vor der Band ESG. Ende der 70er gehörte die New Yorker All-Female-Band zu den Ersten, die Punk und Funk verknüpften. Wie in „We The Female!“ thematisieren Chai erneut Weiblichkeitsrollen. Speziell verhandelt der neue Song eine japanische Niedlichkeitskultur („kawaii“), zu der eine starke Infantilisierung von Frauen gehört. Dem damit verbundenen sozialen Druck möchten Chai etwas Positives entgegensetzen. So gehe es beim „neo-kawaii“ „um die Rückgewinnung des Selbstwertgefühls“, erklärt Bandmitglied Mana. Nur sie selbst bestimmt über ihren Körper, wenn sie singt: „This is just my body, not a trendy body / Gonna be loved, baby! / Just as I am“.

Mono/Poly

Tanz!

(10.02.2013 / 09:00 Uhr)
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In dieser Ausgabe von Mono/Poly dreht sich alles um den Tanz! Geschichtliches und Neues aus der Szene, von Swing bis Footwork, alles ist dabei. Dazu gehören u.a. Marvin Gaye, ESG, Teddy Staufer und Chilly Gonzales. Im Studio sind Helen von Daacke, Stefanie Helbig und Philipp Göbel.

ByteFM Magazin

Der Wochenrückblick

(28.05.2017 / 15:00 Uhr)
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Außerdem dabei: Musik von unserem aktuellen Album der Woche von ESG und einige Konzert- und Festivaltipps.

Tiefenschärfe

Automatisch

(29.06.2022 / 23:00 Uhr)
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Anlass für diese automatische Tiefenschärfe ist natürlich das neue Album „Excess“ von Automatic – angesiedelt zwischen Disco, Post-Punk und Krautrock und aus dieser Ecke gibt es diesmal auch einiges anderes. Unter anderem von ESG, The Cure und Foyer des Arts. Und was auch unfassbar ist: das neue Album „Moeras“ (bedeutet so viel wie „Sumpf“ oder „Morast“) vom Brüsseler Kollektiv Stikstof.

ByteFM Magazin

I Am Greater Than I Was

(21.12.2023 / 14:00 Uhr)
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Heute feiern wir die Geburtstage von Gwen McCrae und Betty Wright. Wir werfen einen Blick auf das Album "Ridin' The Storm Out" von REO Speedwagon aus dem Jahr 1973 und erinnern uns an 21 Savages Werk "I Am > I Was", das genau vor fünf Jahren veröffentlicht wurde. Außerdem sprechen über unser aktuelles Album der Woche, das diese Woche von ESG kommt.

ByteFM Magazin

am Abend mit Juliane Reil

(26.05.2017 / 19:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Reduktion auf das Wesentliche oder der Kern von Discomusik: die New Yorker Band ESG veröffentlicht ihr Album „Step Off“ zum zweiten Mal. Seit Montag ist es unser Album der Woche.