Flasher

Flasher Bild: Flasher (Foto: Domino)

Seit ihrer selbstbetitelten Debüt-EP von 2016 verfolgt das aus Washington stammende Post-Punk-Trio Flasher einen äußerst kollektivistischen Ansatz des Songwritings: Musik und Text werden gemeinsam geschrieben, Gesangslinien per Call and Response aufgenommen und dann gemeinsam harmonisiert. Heraus kommen dabei verträumte Power-Pop Songs wie „Sun Come And Golden“ – beispielhaft für die erstaunlich Ego-freie Zone, die sich Flasher geschaffen haben. Im Juni 2018 veröffentlichten sie ihr Debütalbum „Constant Image“.



Flasher im Programm von ByteFM:

Flasher – „Constant Image“ (Rezension)

(06.06.2018)
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Flasher – „Constant Image“ (Domino) 7,0 Washington, DC. Amtssitz des US-Präsidenten und ab den 80ern Heimat bedeutender US-Punkbands. Seitdem Donald Trump in der Nachbarschaft sein Unwesen treibt, boomt die Drei-Akkord-Gegenbewegung – die Erben von Fugazi und Co. sind wieder äußerst umtriebig. // Speerspitzen wie Downtown Boys und Priests machen mit einer unglaublichen Dringlichkeit gegen die sozio-politischen Umstände mobil. Etwas introvertierter und schüchterner als die Klassenbesten, stellen sich Flasher mit ihrem Debütalbum „Constant Image“ als neue Mitschüler vor. Zwar mit den Schulhof-Coolsten Priests verbandelt (Sänger und Gitarrist Taylor Mulitz spielte dort einst Bass), müssen sich die Neuankömmlinge ihre eigene Nische in der Washingtoner Punk-Klasse suchen. // Den Arbeitsauftrag geht Mulitz mit seinen MitstreiterInnen Emma Baker am Schlagzeug und Daniel Sapersteen am Bass ebenfalls über den Lösungsweg Post-Punk an, wenn auch mit deutlich weniger Polemik als seine MitschülerInnen. Ode an die Freunde Seit ihrer selbstbetitelten Debüt-EP von 2016 verfolgen Flasher einen äußerst kollektivistischen Ansatz des Songwritings: Musik und Text werden gemeinsam geschrieben, Gesangslinien per Call and Response aufgenommen und dann gemeinsam harmonisiert. // Heraus kommen dabei verträumte Power-Pop Songs wie „Sun Come And Golden“ – beispielhaft für die erstaunlich Ego-freie Zone, die sich Flasher geschaffen haben. Der Glaube an das Kollektiv, der sich durch den musikalischen Schaffensprozess zieht, findet sich auch in den Themen wieder, die das Trio auf „Constant Image“ behandelt. // Für die aktuell unschönen gesellschaftlichen Auswüchse in den USA wie wachsende Homo-/Queerphobie oder der allgemeine Struggle mit dem spätkapitalistischen System haben Flasher folgenden Lösungsansatz parat: Den Rückzug ins Private oder das Schaffen von Safe Spaces, die es einem erlauben, den Alltag wohlbehaltener zu überstehen. Auf Albumlänge liefern Flasher durchweg hymnischen Post-Punk, der zeitweise stark in Richtung Power-Pop schielt, aber manchmal den ein oder anderen genreüblichen Haken vermissen lässt.

ByteFM Magazin

am Morgen: Flasher zu Gast bei Vanessa Wohlrath

(30.10.2018 / 10 Uhr)
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Die US-amerikanische Band Flasher gibt der 80s-Post-Punk-Reminiszenz ein neues Gesicht. Schon ihre erste selbst veröffentlichte EP von 2016 zeigt: Das ist keine Band, die sich selbst noch finden muss. Flasher wissen genau was sie tun. // Was das ist, hört man auf ihrem neuen Album „Constant Image“, das 2018 auf Domino Records veröffentlicht wurde: Energiegeladener Alternative-Rock, geprägt von Euphorie und Freiheit, aber auch von Flucht und Angst. Die Tour zum Debüt-Album führt Flasher um den gesamten Globus und dabei auch nach Hamburg ins ByteFM Magazin mit Vanessa Wohlrath. 29.10.2018 Berlin - Cassiopeia 30.10.2018 Hamburg - Hafenklang

Songs des Jahres 2018

(11.12.2018)
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Loyle Carner)“ Hinds – „The Club“ The Blaze – „Opening“ Shopping – „Asking For A Friend“ Ryley Walker – „Busted Stuff“. Sandra Zettpunkt (Golden Glades) Benjamin Jones – „Separation“ The Fernweh – „The Liar“ Flasher – „Skim Milk“ Gretchen’s Wheel – „Lucid“ Henry Nowhere – „Good Thing“ MUNYA – „Hotel Delmano“ Olden Yolk – „Cut To The Quick“ PAU – „The Secret“ Sam Evian – „IDGAF“ Tomberlin – „Seventeen“ Ruben Jonas Schnell (Zimmer 4 36) Botschaft – „Sozialisiert in der BRD“ Okzharp – „Kubona“ Georgia Anne Muldrow – „Overload“ Mura Masa – „Move Me (feat.

Zimmer 4 36

Ekstatische Pfeile

(12.07.2018 / 14 Uhr)
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Ein Flasher zieht sich vor anderen Leuten aus, ohne dass ihn jemand darum bitten würde. Flasher heißt eine junge Band aus Washington, D.C.: Indie-Rock wie aus dem Bilderbuch. Virginia Wing machen schrulligen Krautrock.

Neuland

(08.06.2018 / 13 Uhr)
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Die Stücke fußen größtenteils auf Rezepturen der 50er- und 60er-Jahre, die von dem Black-Keys-Sänger und Gitarristen Dan Auerbach im Studio produziert worden sind. Des Weiteren gibt es u. a. noch neue Musik von Jimi Tenor, Teitur, Flasher, Gruff Rhys, Yasmine Hamdan, Zeal & Ardor, Boy Azooga und Virginia Wing sowie natürlich von unserem Album der Woche "Lush" von Snail Mail.

60minutes

Wildes Gebräu

(12.05.2018 / 19 Uhr)
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Dieses Mal ein wildes Gebräu: Neues gibt's von den Dirty Projectors, von Wargirl und Flasher. Zu hören gibt es zum einen eine erlesene Brasil-Selection und beim Stichwort Punk gibt es eine ganz junge Band und eine Alte-Helden-Band.

Hertzflimmern

Become Sphere

(23.11.2018 / 21 Uhr)
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Harmonische Melodien und dichte Klangarrangements begleiten uns außerdem für den Rest der Sendung mit der Kanadierin Helena Deland, Flasher und den Dänen von Ice Cream Cathedral.

60minutes

(30.04.2011 / 19 Uhr)
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Neuigkeiten aus dem Hause Compost gesellen sich dazu, namentlich Christian Prommer und Alexander Barck. Ex-Fauna Flasher und Drum Lesson-Macher Prommer und Jazzanova Mitgründer Barck lassen der gemeinsamen Leidenschaft fürs Musiksammeln und -suchen freien Lauf.

60minutes

The World Is Full Of Music

(29.09.2018 / 19 Uhr)
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Die beiden Weltreisenden recorden field und bauen diese sample-eifrig in die Tunes des neuen Albums Kingdoms In Colour. The Shacks zelebrieren den Flirt von 60er Bay Area bis 90er Dreampop. Und Flasher gehören zu den besten Postpunk-Nachrichten, die derzeit aus Washington DC kommen.

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