Gil Scott-Heron

Gil Scott-Heron Gil Scott-Heron

Gil Scott-Heron (1. April 1949 - 27. Mai 2011) war ein US-amerikanischer Soul-Sänger und Dichter. Zwischen 1970 und seinem Tod im Jahr 2011 veröffentlichte er 13 Studioalben und gilt als Wegbereiter von Neo-Soul und HipHop.

Als einer der Ersten verknüpfte Gil Scott-Heron verstärkt zeitgenössische Soulmusik und Spoken-Word-Lyrik. Besonders die gesprochenen Songtexte beziehen häufig explizit Stellung zu gesellschaftlichen Themen wie Armut, Rassismus und der Bürgerrechtsbewegung; der Titel „The Revolution Will Not Be Televised“ ist heute ein viel zitierter Slogan. Der Song "The Bottle" verhandelt Armut und Alkoholismus, ist dabei aber funky genug für die Tanzfläche und beeinflusste unterschiedliche Genres wie Rock und Electro.

Die musikalische Ebene trat nie hinter die explizite politische Botschaft zurück: Gil Scott-Heron bediente sich mit wechselndem Erfolg bei zeitgenössischen Stilen und Produktionsmitteln. Anfänglich waren das Funk und Jazz, während auf „I'm New Here“ dem letzten Album, das Scott-Heron aufnahm, Damon Albarn zu den Mitwirkenden zählt. Kurz vor Scott-Herons Tod nahm er diese mit dem britischen Musiker Jamie xx noch einmal unter dem Titel „We're New Here“ und unter Hinzunahme von elektronischen Produktionsmitteln neu auf.



Gil Scott-Heron im Programm von ByteFM:

Gil Scott-Heron in sechs Songs

Von ByteFM Redaktion
(01.04.2019)
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Gil Scott-Heron in sechs Songs
Gil Scott-Heron, der Musiker wäre am 1. April 2019 70 Jahre alt geworden Als einer der Ersten brachte Gil Scott-Heron tanzbare Musik nicht nur mit Politik, sondern auch mit gesprochenen Texten zusammen. Etiketten wie „Godfather Of Rap“ oder „schwarzer Bob Dylan“, die ihm KritikerInnen aufklebten, widerstrebten dem Künstler, der 1949 in Chicago geboren wurde. Sein Einfluss auf die Musikgeschichte seit den 1970er-Jahren ist hingegen weder zu bestreiten noch zu unterschätzen. Besonders das HipHop-Genre baut auf seinem Erbe auf. 2011 starb der Künstler an den Folgen einer HIV-Erkrankung. Heute wäre Sänger und Dichter 70 Jahre alt geworden. Das nehmen wir zum Anlass, um den Künstler in sechs Songs zu porträtieren. Gil Scott Heron – „The Revolution Will Not Be Televised“ (1971) 1970, als Gil Scott-Heron erstmals mit einer Albumveröffentlichung auf den Plan trat, war es im Soul und Funk neu, aber nicht ungewöhnlich, explizit politisch Stellung zu beziehen; es war eine Zeit des Kampfes für die Bürgerrechte der afroamerikanischen Bevölkerung der Vereinigten Staaten. Gil Scott-Heron wagte den radikalen Schritt, die Gewichtung von Form und Inhalt der Vokal-Darbietung umzukehren: Der Gesang trat hinter die Botschaft zurück, gesungene Reime wichen gesprochener Prosa. Die Geschichte zeigt, dass ein solcher Anspruch nicht über den Pfad der Obskurität auf den Müllhaufen der Geschichte führen muss: „The Revolution Will Not Be Televised“ wurde einer seiner bekanntesten Songs und ein oft zitierter Slogan. // Gil Scott Heron – „The Bottle“ (1974) Hoher Bariton, tiefer Tenor: Man würde Gil Scott-Heron unrecht tun, wenn man ihn auf seine größte stilistische Innovation reduzieren würde. Politische Themen wie Armut, Drogensucht und Rassismus wurden auch in gesungener Form verhandelt. Ein prominentes Beispiel und veritabler Hit ist „The Bottle“ vom Album „Winter In America“ aus dem Jahr 1973. // „The Bottle“ schaffte es in auf Platz 15 der US-amerikanischen R&B-Charts. Der Einfluss des Liedes sollte später helfen, Funk in ein neues Zeitalter zu befördern. Der in New York als DJ tätige Raul A. Rodriguez machte sich Anfang der 80er-Jahre einen Namen als Produzent für die im Entstehen begriffenen Genres House und Electro. Zu letzterem zählt „In The Bottle“, ein Cover von Gil Scott-Herons Song, 1983 von Rodriguez unter dem Namen C.O.D. veröffentlicht. Im Gegensatz zum Original wird der Text nicht gesungen, sondern gerappt – der Pionier wird von seiner eigenen Innovation eingeholt. // Gil Scott-Heron – „Inner City Blues (Poem: „The Siege of New Orleans“)“ (1981) Der Innovator war sich nicht nur seines eigenen Einflusses bewusst, sondern legte auch offen, woher er kam, was ihn geprägt hat und wessen Musik ihn berührt hat – und wie diese Einflüsse sich zum je aktuellen Zeitpunkt politisch und ästhetisch einordnen ließen. Als Marvin Gaye 1971 auf dem Höhepunkt seines Schaffens war, veröffentlichte dieser das für seine Verhältnisse ungewöhnlich explizit politische Album „What's Going On“. Gil Scott-Heron stand zu der Zeit noch am Anfang seiner Karriere; zehn Jahre später rekontextualisierte er „Inner City Blues (Make Me Wanna Holler)“ von Gayes Album. Nicht nur der Text erscheint in einem neuen politischen Zusammenhang – die Musik kommt einerseits im historisierenden Jazz-Arrangement daher, ist aber andererseits produktionstechnisch auf Höhe der Zeit. // Die Scott-Heron'sche Herangehensweise, die Vermischung von Groove und Spoken Word, nahm formal vorweg, was seit Jahrzehnten die Hitparaden dieser Welt regiert: HipHop. Als MC war Gil Scott-Heron eher Zeremonienmeister oder Moderator und weniger Rapper. Trotzdem wäre es fahrlässig, seinen Einfluss nicht zu würdigen. Anderson .Paak und Knxledge zollten Tribut durch ein verlangsamtes Sample aus „The Bottle“. // Gil Scott-Heron & Jamie xx – „Running“ (2011) Den Anschluss an den aktuellen Sound verpasste Gil Scott-Heron eigentlich nie. Das letzte Album ließ er vom Briten Richard Russell produzieren, auf dessen Label XL „I'm New Here“ erschien. Kurz vor seinem Tod gab der Künstler seinen Segen für Jamie xx' Remix-Version der Platte, „We're New Here“, die 2011 veröffentlicht wurde. // Gil Scott-Heron ist heute auch mehrfach Thema im Programm von ByteFM – sowohl im ByteFM Magazin um 10 und um 15 Uhr als auch bei Klaus Walter, der sich am 1. April um 21 Uhr seiner Sendung Was ist Musik dem „Godfather Of Rap“ widmet.

Zum zehnten Todestag von Gil Scott-Heron: „The Bottle“

Von ByteFM Redaktion
(27.05.2021)
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Zum zehnten Todestag von Gil Scott-Heron: „The Bottle“
Gil Scott-Heron (Cover der Compilation „Original Album Classics“) „The Bottle“ war einer der großen Hits des US-amerikanischen Sängers und Dichters Gil Scott-Heron, dessen Tod sich heute zum zehnten Mal jährt. Für manche ist Scott-Heron gar der erste Rapper, wobei man das nicht so eindeutig bestimmen kann. Aber fest steht, dass der Künstler mit seinen oft politisch motivierten Spoken-Word-Texten ganz ähnliche Dinge verhandelte wie ab den 80ern dann Acts wie Public Enemy. Geboren wurde er zwar in Chicago, wuchs aber in den Südstaaten in Tennessee auf. Dort lernte er eine lebendige afroamerikanische Kultur kennen. Doch unerträglicher alltäglicher Rassismus und eine ökonomische gespaltene Gesellschaft prägten den Alltag. Zum Studium zog es ihn dann weit in den Norden, an die Lincoln University in Pennsylvania. Nicht nur, weil er den Süden nicht ertrug, sondern vor allem, weil seine größtes literarisches Vorbild dort studiert hatte: Langston Hughes. Während seines Studiums lernte Gil Scott-Heron auch einen musikalischen Weggefährten kennen, den wir auch auf unserem heutigen Track des Tages hören: Brian Jackson. Sie nahmen gemeinsam unter anderem „Winter In America“ auf. Das 1974er Album gilt heute als einer der Scott-Heron-Klassiker. Der Song „The Bottle“ daraus handelt von Alkoholsucht, Armut und gesellschaftlicher Spaltung. Im Text hört man klar den Einfluss der Bürgerrechtsbewegung. Aus der Musik spricht neben Funk auch den Sound der lateinamerikanischen Community in New York. Besonders prägnant dabei: Brian Jacksons Flötenspiel. Als Single war der Song funky genug für die R&B-Top-20. Aber für die Mainstream-Charts waren die Themen 1974 zu brisant. Seinen Einfluss hören wir unter anderem in C.O.D.s 80er-Electro-Stück „In The Bottle“. Wohl eher zu-, aber trotzdem auffällig ist hingegen die Ähnlichkeit mit dem zur gleichen Zeit entstandenen Song „Changing Man“ der Inhaftierten-Band Power Of Attorney. Der US-amerikanische Sänger, Musiker und Dichter Gil Scott-Heron wurde 1949 geboren und starb am 27. Mai 2011. An seinem zehnten Todestag ist heute sein mit dem Keyboarder Brian Jackson aufgenommener Song „The Bottle“ unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

Tribute to Gil Scott-Heron

Von ByteFM Redaktion
(31.05.2011)
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"Salute Mr. Gil Scott-Heron for his wisdom and poetry! May he Rest in Paradise." Das schreibt Wu Tang-Clan-Mitglied Ghostface Killah über den am Freitag verstorbenen US-amerikanischen Musiker und Poeten Gil Scott-Heron (wir berichteten). Auch viele andere namenhafte Künstler zollen Scott-Heron in diesen Tagen Respekt für sein Lebenswerk, berichtet der NME. US-Rapper Eminem betont den Einfluss des Musikers auf den HipHop. Der Frontmann von Radiohead, Thom Yorke, veröffentlichte eine Liste von neun Songs, an denen Scott-Heron in irgendeiner Form mitgewirkt hat. Snoop Dogg bezeichnete Scott-Heron als "1 of tha greats". // Außerdem beschäftigen sich diese Woche noch weitere ByteFM Moderatoren in ihren Sendungen mit Gil Scott-Heron. Ab dem Tag nach der Ausstrahlung findet man diese auch zum Nachhören in unserem Archiv. Hier der Überblick:

Was ist Musik

Strategie Nervensägen

(05.06.2011 / 20:00 Uhr)
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Rap-Pionier, Vietnam-Veteran-Violinist, Punk-Sirene - zum Tod von Gil Scott-Heron, Billy Bang und Poly Styrene. Hier meine Besprechung des letzten Albums mit/von Gil Scott-Heron, erschienen im Frühjahr in der taz. Gil Scott-Heron And Jamie XX: We´re new here (XL) Im Zeitalter der digitalen Reproduzierbarkeit hat es ein Ende mit der Endlichkeit des Kunstwerks. Endlos ist Pop remixbar, der digitalen Revolution sei Dank. „The Revolution will not be televised“, das war vorgestern. Mit dieser Parole schrieb sich Gil Scott-Heron in den 70ern als Pate des modernen Rap in die Geschichte ein. Auf seine alten Tage muss er sich jetzt mit der Kulturtechnik Remix anfreunden. Und mit einem Typen, der sein Enkel sein könnte. Jamie XX, Kopf einer der wenigen aufregenden britischen Bands des 21.Jahrhunderts, remixt Gil Scott-Heron, Meister des politischen Sprechgesangs zu Soul-Jazz-Begleitung. Ein sehr spezielles Setting, weit weg von der Remixt-du-mich-Remix-ich-dich-Tauschökonomie. Die Kombination unterläuft gängige Zuschreibungen. Eigentlich trennt die Beiden so viel: Atlantik, Alter, Hautfarbe, digital gap. Der Reihe nach: Gil Scott-Heron ist ein 61 Jahre alter Amerikaner, Jamie XX ein 21-jähriger Brite, Scott-Heron ist schwarz, Jamie XX trägt schwarz, als Kontrast zur blassen Haut. Gil Scott-Heron hat keine Mail-Adresse, Jamie XX schon. Es gibt logischere Konstellationen. Anstifter der unwahrscheinlichen Paarung ist Richard Russell. Der Boss der Londoner Plattenfirma XL hatte Scott-Heron 2009 aus der Versenkung geholt, um nach 16 Jahren ein neues Album mit dem Rap-Pionier zu produzieren. Genau genommen hat er ihn mit dem naiven Idealismus, zu dem Fans fähig sind, im Gefängnis besucht und so lange gegen die Lebensmüdigkeit eines bankrotten und aidskranken (Ex-?)Crack-Junkies angekämpft, bis sich der vom ungesunden Leben Gezeichnete breitschlagen ließ und neue Songs aufnahm. Die Produktion übernahm Russell selbst und ließ sich inspirieren vom Sound seiner labeleigenen Band The XX. Die drei Teenager kommen 2009 mit einem Sound daher, der den Young Marble Giants so viel verdankt wie Burial und dem vergessenen Brooklyn/Crooklyn-Wordsound-Dub der 90er. Gegen jede Erwartung werden The XX preisgekrönte Popstars, Vorboten des hybriden Zehnerjahre Bastard-Entwurfs, der mangels besserer mit den Schlagworten Entschleunigung und Post-Dubstep versehen wird. Für Gil Scott-Heron in New York böhmische Dörfer. XL-Chef Russell bringt das ungleiche Paar zusammen. Dabei ist egal, ob der alte Afroamerikaner und der junge Goth-Dub-Brite sich jemals von Angesicht zu Angesicht begegnet sind. // Es geht los mit einem doppelselbstreflexiven Coup: „I did not become someone different, that I did not want to be“, krächzt Scott-Heron ohne Musikbegleitung mit aller Zahnlosigkeit, zu der er fähig ist. Der größte Kontrast zur juvenilen Bling-Männlichkeit der Goldgebissrapper da draußen. Ein kranker alter Mann behauptet seine Würde: „Ich bin kein anderer geworden, durch diesen neumodischen Remix-Quatsch, keiner, der ich nicht sein wollte.“ Toller Anfang für ein Album, das Gil Scott-Heron zu einem ganz Anderen macht, ohne ihn zu verraten. Man hört förmlich die frühreife Liebe des Jamie XX zu dieser unvergleichlichen Stimme. Wie ein Instrument setzt er sie ein, manchmal kippt das ins Ornamentale. Das ist aber schon der einzige Einwand gegen diesen stripped-down triumph, so das Uncut-Magazin.

Gil Scott-Heron, der Urvater des Rap ist tot.

Von ByteFM Redaktion
(28.05.2011)
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Gil Scott-Heron verstarb am Freitagnachmittag im Alter von 62 Jahren in New York schreibt BBC Online. Sein britischer Verleger Jamie Byng twitterte kurz nach Mitternacht: "Gerade erreicht mich die sehr traurige Nachricht, dass mein enger Freund und einer der inspirierendsten Menschen, die ich je treffen durfte, der großartige Gil Scott-Heron, gestorben ist." Scott-Heron, dessen musikalische Spannweite ungemein breit war und von Soul, Jazz über Blues bis hin zum Gesprochenen Wort reichte, hatte mit seiner Musik besonders großen Einfluss auf die amerikanische Hip-Hop und Rap-Szene. Sein 1970-erschienenes Debüt "Small Talk At 125th And Lennox" gilt unzähligen Hip Hop-Künstlern als revolutionäres Meisterwerk. Er veröffentlichte dieses gemeinsam mit dem Musiker Brian Jackson als The Midnight Band und es beruhte auf seinem gleichnamigen Gedichtband. 2010 feierte die Legende ein weithin beachtetes Album-Comeback nach 13 Jahren Studio-Abstinenz mit dem Album "I'm New Here" auf dem Indie-Label Beggars. Im Frühjahr 2011 folgte in Kooperation mit Jamie Smith (The XX) das Remixalbum "We're New Here". Talib Kweli und Chuck D von Public Enemy gehörten zu den ersten, die über Twitter ihre Trauer bekundeten. Die genaue Todesursache ist bislang nicht bekannt, aber man glaubt, dass er nach einer Europa-Reise erkrankt war und den Folgen dieser Erkrankung erlag.

ByteFM Magazin

Gil Scott-Heron & Jesse Stone

(01.04.2019 / 15:00 Uhr)
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Gil Scott-Heron war Autor, Musiker und Inspirationsgeber vor allem für HipHop. Der spätere Funk-, Jazz- und Soulmusiker arbeitete von Anfang an immer wieder auch mit Spoken-Word-Passagen und Gedichten in seinen Songs. Scott-Heron starb im Mai 2011 im Alter von 62 Jahren an den Folgen von Aids. Heute wäre er 70 geworden.

Me Myself & Why

Pieces of a Man: Zum Tod von Gil Scott-Heron

(31.05.2011 / 22:00 Uhr)
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Im letzten Jahr veröffentlichte Gil Scott-Heron nach einer Pause von 16 Jahren eine neue Platte, nun ist er am 27. Mai mit gerade 62 Jahren gestorben. Me Myself and Why spielt eine Stunde die Musik von Gil Scott-Heron, der zwischen Soul und Jazz angesiedelt mit seinen Texten zu politischen Themen zum Godfather of Rap wurde.

Presseschau 30.05.: Back In Rehab

Von ByteFM Redaktion
(30.05.2011)
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Gil Scott-Heron ist tot. Diese Meldung verbreitete sich am Samstagnachmittag infolge einer Twitternachricht seines Managers: „Gerade erreicht mich die sehr traurige Nachricht, dass mein enger Freund und einer der inspirierendsten Menschen, die ich je treffen durfte, der großartige Gil Scott-Heron, gestorben ist.“ Heute findet sich eine Reihe von Nachrufen in den Feuilletons. Die taz resümiert: „Gil Scott-Heron reflektierte in seiner Musik den state of the art des schwarzen Amerika nach dem aufopferungsvollen Kampf der Bürgerrechtsbewegung.“ Für Zeit Online beschreibt Thomas Winkler die „zwei Leben“ von Gil Scott-Heron: Das erste begann vor 62 Jahren in Chicago und endete irgendwann mit einbrechenden Verkaufzahlen seiner Platten und dem Kontrollverlust über den Drogenkonsum, das zweite begann 2010 mit einer Wiedergeburt: Drogenentzug und Veröffentlichung der CD „I’m New Here“. Die NZZ titelt: „Soziales Gewissen der schwarzen Musik“. Für ByteFM reflektiert am Dienstagabend ab 22 Uhr Frank Witzel über das Gil Scott-Heron. Am Sonntag ab 20 Uhr folgt in Was ist Musik mit Klaus Walter eine weitere themenbezogene Sendung.

ByteFM Halbjahrescharts 2011

Von ByteFM Redaktion
(01.07.2011)
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8. Gil Scott-Heron & Jamie XX / We’re New Here // XL // 9. Gil Scott-Heron & Jamie XX / NY Is Killing Me / We're New Here / Young Turks // XL Recordings // 4. Gil Scott-Heron & Jamie XX / We're New Here / Young Turks // XL Recordings // 9. Gil Scott-Heron vs Jamie xx / We're New Here // XL Recordings // 1. Gil Scott-Heron / NY Is Killing Me / I’m New Here // XL Recordings

All Samples Cleared!?

Mit Boney M in der Bimmelbahn.

(19.01.2013 / 12:00 Uhr)
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All Samples Cleared!? - Mit Boney M in der Bimmelbahn.
Ganz schöne Reise, die wir heute vor uns haben. Wir springen in Harlem rum, singen Trinklieder, fahren anschließend mit der Bimmelbahn heim um dann festzustellen: "Home Is Where The Hatred Is". Dieses Stück zeigt besonders deutlich, dass Sampling manchmal auch Karrieren wiederbeleben kann: Das Original von Gil Scott-Heron stammt aus dem Jahr 1971 und wurde 2005 von Kanye West gesamplet. In einem BBC-Feature über das britische Label XLRecords erzählt Richard Russell, der Gründer von XL, dass er dieses Stück im Ohr hatte, als er entschied: Das kann nicht alles sein, Gil Scott-Heron muss die Möglichkeit bekommen, mehr Material zu veröffentlichen. Er schrieb Gil Scott-Heron, besuchte ihn auf Rikers Island (ein Gefängnis, in dem Gil Scott-Heron wegen Kokainbesitzes saß) und startete eine Zusammenarbeit, deren Ergebnis das 2010 erschienene Album "I'm New Here" war.

Presseschau 31.05.: Fame and Fortune

Von ByteFM Redaktion
(31.05.2011)
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"Salute Mr. Gil Scott-Heron for his wisdom and poetry! May he Rest in Paradise." Das schreibt Wu Tang-Clan-Mitglied Ghostface Killah über den am Freitag verstorbenen US- amerikanischen Musiker und Poeten Gil Scott-Heron (wir berichteten). Auch viele andere namenhafte Künstler zollen Scott-Heron in diesen Tagen Respekt für sein Lebenswerk, berichtet der NME. US-Rapper Eminem betont den Einfluss des Musikers auf den Hiphop. Der Frontmann von Radiohead, Thom Yorke, veröffentlichte eine Liste von neun Songs, an denen Scott-Heron in irgendeiner Form mitgewirkt hat. Snoop Dogg bezeichnete Scott-Heron als "1 of tha greats".

Sónar Festival 2011: Gil Scott-Heron wird geehrt - Tag 3

Von rene
(20.06.2011)
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Beinahe verlegen dreht Gilles Peterson als nächstes an den Knöpfen seiner Technik. Nur ab und zu schaut er auf die Menge vor ihm. Das verlegene Drehen, Schieben und Wechseln seiner Platten entpuppt sich als konzentriertes Arbeiten. Ebenso wie in seinen Radioshows für die BBC spielt er eine große Spannbreite von Songs, die von elektronischen bis jazzig-angehauchten Klängen reichen. In der Mitte seines Sets spielt er mehrere Tracks vom kürzlich verstorbenen Gil Scott-Heron, den er ehrt und vom Publikum mit „Make some noise for Gill Scott-Heron“ feiern lässt. Knapp zwei Stunden widmet sich Gilles seinem abwechslungsreichen Set, das nicht nur auf Bass getrimmt ist. Am Ende seines Auftritts zeigen sich wieder seine sympathische Art und der Grund, warum ihn so viele als außergewöhnlichen Radiomoderator und Menschen schätzen: Lausbubig mit großen, geöffneten Augen und verschmitzten Lächeln wirft er seine Kopfhörer auf den Boden, schäkert mit dem Techniker neben sich, streckt die Arme aus und kreist in der DJ-Kanzel umher wie eine Boing im Sinkflug. Er landet mit seinen Händen am Mikrofon, lächelt schelmisch bevor er sich sehr britisch verabschiedet.

PopKocher

Gil Scott-Heron – Lady Day And John Coltrane

(03.04.2024 / 21:00 Uhr)
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PopKocher - Gil Scott-Heron – Lady Day And John Coltrane
Der PopKocher verneigt sich vor Gil Scott-Heron, der am 1. April 75 Jahre alt geworden wäre. Jazz-Funk und Rap, lange bevor es das Genre gab, mit wärmespendender Poesie aus der sozialen und rassistischen Kälte US-amerikanischer Verhältnisse anno 1971.

Out Of Spectrum

R.I.P. Gil Scott-Heron

(03.06.2011 / 20:00 Uhr)
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"The revolution will not be televised!" - dieser Satz wird auf ewig mit Gil Scott Heron verbunden bleiben. Gleich zu Beginn seiner Musikkarriere hat er auf seiner ersten Platte "Small Talk at 125th & Lenox Ave" mit diesem Stück einen markanten Punkt gesetzt. Er wurde gern als "Godfather of rap" bezeichnet und obwohl er mit Sicherheit nicht der einzige gewesen ist, der sich dem politischen Sprechgesang gewidmet hat, so ist er doch einer der Stimmen mit großer Bedeutung gewesen. Die Ungerechtigkeiten der amerikanischen Gesellschaft, welche er als schwarzer Musiker zu Genüge kannte, hat er immer wieder benannt. Als er Anfang der Achtziger Jahre von der Bildfläche verschwand, ist er der Droge Crack verfallen. Im letzten Jahr kehrte er mit seinem neuem, viel beachteten Album "I'm new here" zurück. Gil Scott Heron starb letzten Freitag im Alter von 62 Jahren.

ByteFM Magazin

Der Wochenrückblick: Marvin Gaye & Gil Scott-Heron u.a

(07.04.2019 / 15:00 Uhr)
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Diese Woche unter anderem mit Marvin Gaye, der 80 geworden wäre und von dem ein „neues“ Album erschienen ist, mit Gil Scott-Heron, der 70 geworden wäre und mit Gaye Su Akyol, die auf Tour ist.

Soulsearching

Gil Scott Heron -

(05.06.2011 / 19:00 Uhr)
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Gil Scott-Heron, ruhe in Frieden im Paradies.

Presseschau 28.05.: The Revolution Will Not Be Televised

Von ByteFM Redaktion
(28.05.2011)
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Traurige Nachrichten erreichen uns an diesem Morgen: Gil Scott-Heron verstarb am Freitagnachmittag im Alter von 62 Jahren in New York, schreibt BBC Online. Sein britischer Verleger Jamie Byng twitterte kurz nach Mitternacht: "Gerade erreicht mich die sehr traurige Nachricht, dass mein enger Freund und einer der inspirierendsten Menschen, die ich je treffen durfte, der großartige Gil Scott-Heron, gestorben ist." Die genaue Todesursache ist bislang nicht bekannt, aber man glaubt, dass er nach einer Europa-Reise erkrankt war und den Folgen dieser Erkrankung erlag. Scott-Heron, dessen musikalische Spannweite ungemein breit war und von Soul, Jazz über Blues bis hin zum Gesprochenen Wort reichte, hatte mit seiner Musik besonders großen Einfluss auf die amerikanische Hip-Hop und Rap-Szene. Sein 1970-erschienenes Debüt "Small Talk At 125th And Lennox" gilt unzähligen Hip Hop-Künstlern als revolutionäres Meisterwerk. Er veröffentlichte dieses gemeinsam mit dem Musiker Brian Jackson als The Midnight Band und es beruhte auf seinem gleichnamigen Gedichtband. 2010 feierte die Legende ein weithin beachtetes Album-Comeback nach 13 Jahren Studio-Abstinenz und einem einjährigen Gefängnisaufenthalt wegen Drogenbesitz mit dem Album "I'm New Here" auf dem Indie-Label Beggars. Im Frühjahr 2011 folgte in Kooperation mit Jamie Smith (The XX) das Remixalbum "We're New Here".

Was ist Musik

(07.03.2010 / 20:00 Uhr)
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Auch Scott-Heron wuchs ohne Vater auf, und singt in "Coming From A Broken Home" das Loblied auf seine seine Großmutter Lily Scott. "Sie hatte mehr als fünf Sinne und sie wußte mehr als man in Büchern lernen kann." Durch sie lernt der kleine Gil fürs Leben, durch sie hat er nicht das Gefühl, in einem broken home aufzuwachsen. Vielleicht war das auch ein Grund für Gil Scott-Heron, schon vor vielen Jahren "Grandma´s Hands" zu singen, den Song von Bill Withers.

Presseschau 26.02.: Ein guter Abgang ziert die Übung

Von ByteFM Redaktion
(26.02.2011)
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Auf Erfolgszug befindet sich zur Zeit ein Drittel der minimalistischen Band The xx. Die Rede ist von Jamie Smith alias Jamie xx, welcher kürzlich Gil Scott-Heron geremixt und die Platte "We're New Here" veröffentlicht hat. "It's this interest in embedding music with genuine emotion that made Smith the obvious choice to remix Gil Scott-Heron's 'I'm New Here' album", so der Guardian. In seinem Artikel wird die kleine Geschichte des 22-jährigen Engländers erzählt, auf welchen Pirate Radio besonders großen Einfluss ausübte.

Was ist Musik

King – wo sind deine Leute heute?

(30.03.2008 / 20:00 Uhr)
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“Revolution requires participation”, sagt Cornel West und explizit beruft er sich auf die conscious Tradition der schwarzen Musik, von Gil Scott-Heron bis Grandmaster Flash. Dessen „Like a jungle sometimes” aus “The Message” zitiert er in diesem Song. // Doch der Star des Albums ist West selbst. In der Tradition von Gil Scott-Heron und den Last Poets ruft er statt "Bitches & Bling" Martin Luther King, Jr. an: "Let freedom ring." Dann paraphrasiert er mit melodischem Sprachfluss und dringlichem Ton seine These über die Folgen des 11. Septembers 2001. Demnach verstehe die weiße Bevölkerung nun, was es heißt, Opfer von willkürlicher Gewalt zu sein, wie sie seit über 400 Jahren die schwarze Bevölkerung trifft.“

Soulsearching

Is That Jazz?

(17.03.2010 / 19:00 Uhr)
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Diese rethorische Frage stellte sich Gil Scott-Heron einst zum Thema. // .... Bullshit, sagt Michael Rütten und stellt heute, wie fast immer, eine Mischung aus Jazz im Sinne von Gil Scott-Heron vor.

Bodega

(03.06.2011 / 22:00 Uhr)
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Bodega
Am 27. Mai dieses Jahres verstarb Gil Scott-Heron im Alter von 62 Jahren an den Folgen von AIDS. Der Musiker und Dichter gilt dank seiner „Bluesology“, wie er seine stets politische und sozialkritische Spoken-Word-Lyrik nannte, als Pate des modernen Rap und ist auch aufgrund seiner gerne gesampleten Musik ein Bezugspunkt der HipHop-Kultur. Die heutige Bodega-Sendung ist deshalb ganz dem Andenken an Gil Scott-Heron gewidmet – wobei wir dessen Einfluss auf HipHop natürlich nicht ausklammern werden.

The Last Poets – „Understand What Black Is“ (Rezension)

Von Karsten Frehe
(26.05.2018)
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The Last Poets – „Understand What Black Is“ (Rezension)
Anlass für die Wiederbelebung von The Last Poets in diesem Jahr war die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA. Und so ist es nicht verwunderlich, dass sich die Meister des Spoken Words mit klaren Botschaften zurückmelden und dabei den Finger nicht nur in die Wunden legen, sondern mit viel Wut und Verzweiflung hineinbohren. Auch wenn „Understand What Black Is“ einen klaren Fokus auf die Ansichten, Errungenschaften und Diskriminierungen der afroamerikanischen Bevölkerung in den USA legt, sind die Inhalte auf die gesamte Menschheit übertragbar. The Last Poets haben im Verlauf ihrer Karriere viel bewirkt und benannt. Samples ihrer Tracks finden sich bis heute in vielen Produktionen wieder, u.a. bei The Notorious B.I.G., A Tribe Called Quest, Dr. Dre und Snoop Dogg. Die Vermengung von Poesie und klaren (sozial-)politischen Botschaften macht sie zu Weggefährten von Künstlern wie Gil Scott-Heron, der in seinem Gesamtwerk ebenfalls sehr oft mit Spoken Word gearbeitet hat, bei „The Revolution Will Not Be Televised“ oder „B-Movie“ zum Beispiel. // Mit der Dub Poetry gibt es eine Parallelbewegung im Reggae, in der Künstler wie Oku Onuora, Linton Kwesi Johnson und Benjamin Zephaniah ebenfalls klare Ansagen machen. The Last Poets vereinen auf dem neuen Album beide Stränge: die jazzigen und gelegentlich mit Funk angereicherten Sounds von Gil Scott-Heron und die Dubreggae-Elemente der jamaikanischen und britischen Tradition. Letzteres liegt vor allem daran, dass neben Ben Lamdin alias Nostalgia 77 auch Prince Fatty als Produzent tätig war, der für seine coolen Reggae- und Dubsound weltweit bekannt ist.

Songs des Jahres 2020

Von ByteFM Redaktion
(16.12.2020)
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Songs des Jahres 2020
Gil Scott-Heron – „I’m New Here (A Reimagining By Makaya McCraven)“ // Gil Scott-Heron – „I'm New Here (A Reimagining By Makaya McCraven)“

taz.mixtape

Tame Impala, Tödliche Doris, Halsey, JCOM, Scott-Heron/McCraven, Algiers

(14.02.2020 / 17:00 Uhr)
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Gil Scott-Heron gilt als Godfather of Rap. Der Chicagoer Musiker Makaya McCraven collagiert auf „We’re New Again“ nun altes Material des 2011 gestorbenen Künstlers. Der Sound fürs Hier und Jetzt, so Thomas Lindemann.

01.02.-07.02.

Von ByteFM Redaktion
(01.02.2010)
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Gil Scott Heron – "I´m New Here" // Gil Scott-Heron ist ein Meister der Ironie. Oder wie soll man sonst den Titel seines neuen Albums lesen? Nach 16 Jahren veröffentlicht die Kultfigur des Rap ein neues Album. Die Zeit ist für ihn aber keineswegs stehengeblieben, im Gegenteil: der dublastige und reduzierte Sound klingt sehr auf der Höhe der Zeit. Gils bluesige Stimme und verleiht dem Ganzen eine gehörige Portion Tiefgang, ganz zu schweigen von seinen Texten. Ein beeindruckendes Comeback!

Ein Topf aus Gold

Angola, Louisiana

(18.06.2016 / 17:00 Uhr)
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Ende Mai jährte sich der Todestag von Gil Scott-Heron zum fünften Mal. Einer seiner schönsten Songs handelte 1978 vom Louisiana State Penitentiary, einem Gefängnis in Angola, Louisiana.

Was ist Musik

Nicht schlafen, nicht wegrennen, nicht aufschreiben

(03.02.2020 / 21:00 Uhr)
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„I Grow Tired But Dare Not Fall Asleep“ von Ghostpoet ist der beste Albumtitel mit Sleep drin seit „When We All Fall Asleep, Where Do We Go“. „Sleepn“ ist einer von mehreren eher albtraumatischen Songs des neuen Albums (endlich) von Zebra Katz. „I always feel like running. Not away, because there is no such place“, sprechsingt Gil Scott-Heron, sein Album „I´m new here” wird jetzt von Makaya McCraven einem „Reimagining“ unterzogen.

Die Runde Stunde

Sunday

(23.02.2014 / 17:00 Uhr)
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Die Runde Stunde - Sunday
Zum Einstand hat Götz Bühler seine liebsten Sonntagssongs herausgesucht, etwa von Bobby Timmons, Margo Guryan, Bobby Scott, Rod McKuen, Mark Murphy oder Gil Scott-Heron.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Oliver Stangl

(03.03.2015 / 10:00 Uhr)
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Erst Anfang vergangener Woche war Nicolas Jaar Thema im ByteFM Magazin mit seiner Neuvertonung eines sowjetischen Avantgarde-Films von 1969. Und schon wieder gibt es bewegte Bilder mit Musik von Nicolas Jaar, diesmal in Zusammenarbeit mit Brian Jackson, langjähriger musikalischer Partner von Gil Sott-Heron: "Eleven Times", ein knapp 6-minütiges Video das über die Erfahrungen unterschiedlicher Afro-Amerikaner mit Polizeigewalt erzählt. Inspiriert durch die Todesfälle von Michael Brown und Eric Garner, und durch den Song "Winter In America" von Gil Scott-Heron.