Goat

Goat Goat sind eine Experimentalpopband aus Schweden (Foto: The Feldman Agency)

Goat sind eine schwedische Experimentalpopband. Nach eigenen Angaben stammt sie aus dem 500-Seelen-Dorf Korpilombolo in der Region Norbotten, aber diese Angabe darf bezweifelt werden. Goat springen recht wild zwischen Psychedelic-Rock, Post-Punk und Worldbeat. Mal erinnern sie an The Slits, mal an die psychedelische US-Westküste, mal an viele Sachen auf einmal. 

Die Band besteht aus drei festen Mitgliedern, wird live aber von weiteren Musiker*innen aus Göteborg verstärkt. Die Herkunft der zusätzlichen Mitglieder ist vermutlich glaubhaft. Ansonsten baut die Band eine zur Musik passende Mythologie um sich auf, die sich aus Einöde, Voodoo, Schamanismus und allerlei Verwandtem zusammensetzt. Die Musiker*innen treten stets voll kostümiert und mit Masken auf. 

Das Debütalbum von Goat erschien 2012 unter dem Namen „World Music“. Die internationale Öffentlichkeit bekam davon wenig mit, aber die Kritik war fast einstimmig begeistert. In Schweden erreichte das sperrige Album Platz acht der LP-Charts. Das zweite, stilistisch breiter gefächerte Album „Commune“ stieß auch in Großbritannien, den USA und Belgien in die Hitparaden vor. Mit „Requiem“ folgte 2016 das dritte Studioalbum. Nach der 2021er Compilation „Headsoup", die auch neues Material enthielt, ist „Oh Death“ von 2022 das vierte reguläre Album der Band.



Goat im Programm von ByteFM:

Goat Girl - „Goat Girl“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(02.04.2018)
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Goat Girl - „Goat Girl“ (Album der Woche)
Goat Girl - „Goat Girl“ (Rough Trade Records) „How can a whole nation be so fucking thick?“ Diese Frage stellten Goat Girl im Jahr 2016 auf „Scum“, der B-Seite ihrer ersten Single, nur wenige Wochen nach dem großen britischen Trauma namens Brexit. Heute, zwei Jahre später, klingt die Band immer noch anklagend, wenn auch etwas versöhnlicher: „Don‘t shed a tear / We all feel shame.“ Weine nicht, wir schämen uns doch alle. Die Zeile stammt von ihrem selbstbetitelten Debüt – einem Album, auf dem die Londonerinnen sowohl ihrer Nation als auch dem halbtoten Medium „Rock-Album“ mit dem Defibrillator das Herz massieren. Goat Girl stammen aus Brixton – einem der wenigen Teile der britischen Hauptstadt, der (noch) nicht in den Stillstand gentrifiziert wurde, in dem eine junge Gitarrenband noch was reißen kann. Die vier Musikerinnen, die kryptische Namen wie LED und Rosy Bones tragen, haben auf „Goat Girl“ 19 unberechenbare Song-Bastarde versammelt, zusammengeflickt aus Garage, Punk, Kraut, und Country. // Doch Goat Girl beherrschen auch die Kunst des lupenreinen Rock-Songs: „The Man“ oder „Burn The Stake“ sind staubtrockene Gitarrenbretter, in der Tradition der alten PJ-Harvey-Meilensteine „Dry“ und „Rid Of Me“. Dieser Indie-Rock der 1990er-Jahre scheint tief in der DNA der Band zu stecken: „I Don‘t Care Pt.2“ und „Tomorrow“ schunkeln so schön windschief wie die frühen Pavement-Platten, während Clottie in „Country Sleaze“ den Swagger der jungen Kim Deal heraufbeschwört. Im Spiel mit all diesen Referenzen offenbaren Goat Girl einen solchen Spaß, den man lange nicht mehr in der Gitarrenmusik gehört hat. Doch die Freude ist nicht alles: Kurz vor dem Ende der Platte spucken Goat Girl einem noch einmal die eingangs erwähnte Scham ins Gesicht: „I am ashamed of this so-called human race.“ Diese aufwühlende, ansteckende Wut ist, was „Goat Girl“ zum bisher besten Rockalbum des Jahres macht.

„Under No Nation“: Goat in göttlicher Funk-Mission

Von ByteFM Redaktion
(03.09.2022)
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„Under No Nation“: Goat in göttlicher Funk-Mission
Goat wurden von den Göttern beauftragt, unter den Menschen den Funk auszusäen (Foto: Andreas Johansson) Mit ihrer psychedelisch-funky Single „Under No Nation“ kündigt die schwedische Garage-Band Goat ein neues Album an. Die Gruppe aus Korpilombolo in der nördlichen Provinz Norrbottens län sieht sich bei unserem Track des Tages in göttlicher Mission. So gibt sie über die Entstehung unseres Tracks des Tages folgendes zu Protokoll: „Dieses Jahr wurden Goat beim jährlichen Fest der Götter zum ‚Rundtischgespräch des Funk‘ eingeladen. Als wir nach einem feuchtfröhlichen Abend ziemlich abgefunkt waren, wurde uns das Manuskript von ‚Under No Nation‘ ausgehändigt. Mit dem Befehl, den Menschen diesen göttlichen ‚Funk‘ vorzuspielen. Denn die Götter fanden, dass der menschliche Geist es dringend nötig hat, wieder richtig zu grooven!“ Die Mission ist Goat geglückt, denn auf ihrer neuen Single groovt die Rhythmussektion rau und funky, perkussiv und psychedelisch. Stets schwingt in der Musik sowohl etwas Bedrohliches als auch etwas Anziehendes mit: eine Verlockung zum Loslassen und zum Exzess, dessen Folgen unabsehbar sind. 2021 haben Goat die Compilation „Headsoup“ herausgebracht, auf der sich mit „Fill My Mouth“ auch ein funky Flöten-Smasher fand. Doch bald erscheint ein ganzes Album mit neuem Material: „Oh Death“ ist der erste Longplayer der Band seit „Requiem“ von 2016. Das Album „Oh Death“ von Goat erscheint am 21. Oktober 2022 auf dem Label Rocket Recordings. Die Lead-Single „Under No Nation“ daraus ist heute unser Track des Tages. Hört und seht sie Euch hier an:

Goat Girl – „On All Fours“ (Rezension)

Von Marius Magaard
(04.02.2021)
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Goat Girl – „On All Fours“ (Rezension)
Goat Girl – „On All Fours“ (Rough Trade Records) // Goat Girl“, das 2018 erschienene, selbstbetitelte Debüt der britischen Band, war das platonische Ideal eines vielversprechenden Debütalbums. Eine lose, sich mitunter fast schon assoziativ anfühlende Sammlung von wunderbar windschiefen Rock-Songs. Bis zum Rand vollgestopft mit Ideen. Ihr kantiger, roher Sound erinnerte an die frühe Zeit des Indie-Rock, als er noch College-Rock hieß. An das genauso lakonische wie clevere Geschrammel von Pavement. An den unvorhersehbaren Chaos-Rock von Pixies. Nicht alle der vielen Ideen zündeten, aber die schiere Menge an Potential überwältigte. Wenn „Goat Girl“ ihr „Surfer Rosa“ war, dann ist „On All Fours“ das „Doolittle“ der Band aus London: Ein zweites Album, auf dem alle aufregenden Qualitäten des Debüts perfektioniert wurden. Auf dem aus vielversprechenden Skizzen fantastische Songs werden. Auch die 13 Songs von „On All Fours“ sind vollgestopft mit Ideen, mit unerwarteten Wendungen und kreativen Genre-Mixen. Doch keine von ihnen wird verschwendet. Goat Girl machen keine halben Sachen mehr. // Auch die leichtfüßigeren Songs werden mit schweren Themen kontrastiert: In „Anxiety Feels“ macht die Band Depression fühlbar, nicht mit erdrückender Schwermut, sondern mit Taubheit. „I don't wanna be on those pills / Heard they make you numb“, singt Ellie Rose Davies. Der Song ist catchy, versehen mit „Na-Na-Na“-Refrain, doch scheint er von einem nebligen Filter umgeben zu sein. Es ist das alte Wechselspiel aus der Pixies-Schule, zwischen „leise“ und „laut“, zwischen „fröhlich“ und „traurig“. Nur wenige beherrschen das heutzutage so gut wie Goat Girl.

Schwedischer Garage-Psych: „Fill My Mouth“ von Goat

Von ByteFM Redaktion
(11.08.2021)
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Schwedischer Garage-Psych: „Fill My Mouth“ von Goat
Die schwedische Band Goat bringt eine Compilation mit raren und neuen Tracks heraus Die Single „Fill My Mouth“ ist der Vorabtrack zu so etwas wie einem neuen Album der schwedischen Garage-Psych-Band Goat. So ganz neu ist das meiste Material auf „Headsoup“ allerdings nun auch nicht. Mehrheitlich besteht die namentlich an das Rolling-Stones-Album „Goats Head Soup“ angelehnte Compilation nämlich aus Raritäten. Aus albumlosen Singles etwa, aus B-Seiten, aber auch zwei neuen Stücken. Eines davon heißt „Queen Of The Underground“ und ist bereits im vergangenen Jahr erschienen. Dieser erste Teaser war ein langsamer, aber lärmender, wunderschön verzerrter Blues-Jam. Der zweite neue Song – unser heutiger Track des Tages – hingegen ist eher ein Fall für den Dancefloor. Im räudigen Vintage-Sound poltert das Stück beinahe funky daher. Fast so, als hätten The Rolling Stones „Doo Doo Doo Doo Doo (Heartbreaker)“ in einer abgeranzten Garage aufgenommen. Und Holz- anstelle der Blechbläser benutzt. Zwar ist die vielköpfige Band Goat schon deutlich hörbar in der Welt der Fuzz-Pedale und bluesiger Psychedelik verwurzelt, aber ihre Stärke besteht auch gerade darin, Genregrenzen zu überschreiten. Durch das Einbinden von Ideen aus äthiopischem Jazz und Afrobeat zum Beispiel. Das Element, das unserem Track des Tages einen besonders schönen Twist verleiht, ist eine Flöten-Hookline. Die Compilation „Headsoup“ von Goat erscheint am 27. August 2021 auf dem Label Rocket Recordings. Der vorab daraus ausgekoppelte neue Song „Fill My Mouth“ ist heute unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

Goat Girl kündigen neues Album „On All Fours“ an

Von ByteFM Redaktion
(29.09.2020)
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Goat Girl kündigen neues Album „On All Fours“ an
Goat Girl (Foto: Holly Whitaker) Mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum hauchten Goat Girl dem Genre „Rockmusik“ 2018 neues Leben ein und lieferten eine der besten Gitarren-Platten des Jahres ab. Nun haben sich die vier Londonerinnen zurückgemeldet und ein neues Album namens „On All Fours“ angekündigt. Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an HEY THERE!!!! ?? ...sorry to spook!! ? it has been a while ? what, like over two years? ? a lot has happened since then ? some good, some bad ? one good thing that did happen tho ? was we recorded an album! ? yep ? a whole album ? annnndddd todaaaay ? u can hear 1/13th of it ? v happy ? recorded with the one and only dan carey ?? welcome...... SAD COWBOY ? ? ?? video by the amazing @jocelyn_anquetil ? photo by baby cakes @hollyemmw ? set design by icon @floewhite ? make up by bad bitch @billybeenbad ? ????????? for 13/13 of the album ⚖ u will have to wait until 29th Jan 2021 ? pre order now ? available in limited edition transparent pink ? big love, gg xxxxx Ein Beitrag geteilt von Goat Girl (@goatgirlofficial) am Sep 29, 2020 um 4:00 PDT // „On All Fours“, das neue Album von Goat Girl, erscheint am 29. Januar 2021 auf Rough Trade. Hört Euch die erste Single „Sad Cowboy“ hier an:

Tickets für Goat

Von ByteFM Redaktion
(05.09.2014)
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Goat Mit ihrem Debüt "World Music" zog die schwedische Psych-Rock-Band Goat 2012 alle Aufmerksamkeit auf sich, der Guardian lobte das Album damals in höchsten Tönen und bezeichnete es als eines der besten Alben des Jahres. Dieses Jahr folgt nun das zweite Studioalbum der Schweden, das im September erscheint und den Namen "Commune" trägt. Mit neuem Album im Gepäck startet die Band Mitte September ihre Europa-Tour und bringt ihre furiose Live-Show, die schon auf Festivals wie Glastonbury, Primavera, Roskilde, Flow, Way Out West oder erst kürzlich auf dem Coachella alle Blicke auf sich zog, auch in zwei deutsche Städte. Ihr könnt Goat live in Berlin und München erleben. ByteFM präsentiert die Tour und verlost 1×2 Karten pro Spielort. Wenn Ihr gewinnen wollt, schreibt uns bis zum 18. September mit dem Betreff "Goat", Eurer Wunschstadt und Eurem Vor- und Zunamen an verlosungen@byte.fm. Die Gewinnerinnen und Gewinner benachrichtigen wir rechtzeitig per E-Mail.

„Below The Waste“: Goat Girl kündigen neues Album an

Von ByteFM Redaktion
(14.02.2024)
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„Below The Waste“: Goat Girl kündigen neues Album an
Haben ihr drittes Studioalbum angekündigt: Goat Girl (Foto: Holly Whitaker) Lottie Pendlebury, Rosy Jones und Holly Mullineaux aka Goat Girl haben ein neues Album namens „Below The Waste“ angekündigt. Die Band hat es gemeinsam mit John Spud Murphy (Black Midi) produziert. Es wird der dritte Longplayer der Londoner Formation und folgt auf „On All Fours“ (2021). Die Aufnahmen dazu sind hauptsächlich in den irischen Hellfire Studios und Damon Albarns Studio 13 entstanden. // Goat Girl – „Below The Waste“ (Rough Trade)

ByteFM Magazin

am Nachmittag: Faces On TV und Goat Girl zu Gast bei Christa Herdering

(20.09.2018 / 15:00 Uhr)
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Hysterisches Gekreische, hyperventilierendes Publikum, Haareraufen. Jeder kennt diese Szenen von den Beatles-Konzerten in den 1960ern. Nun aber gelten die Jubelrufe der Südlondoner Band Goat Girl: im Video ihrer neuen Single „The Man“. Die Bandmitglieder Lottie, Naima, Ellie und Rosy gründeten ihre Band 2016 und gaben selbstorganisierte Gigs in Brixton und Peckham. Mit einem Mix aus Indie-Rock und Cowpunk, machten sie sich in der Londoner Musikszene schnell einen Namen, als wären sie schon immer da gewesen. In diesen Tagen sind Goat Girl mit ihrem gleichnamigen Debütalbum auf Tour und geben zwei Konzerte in Deutschland – heute außerdem auch zu Gast in der Sendung.

Schraubenzieher

Black Midi, Squid Goat

(08.02.2021 / 23:00 Uhr)
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Schraubenzieher - Black Midi, Squid Goat
Goat Girl, die seit 2018 den schmierigen Slacker-Rock von Pavement und Breeders in die Gegenwart übersetzen. Die Hirnlappen verknotende Krautrock-Hoffnung Squid. Und auch Black Country, New Road, die neunmalklugen Jazz-Noise-Post-Rock-Weirdos, deren Debüt "For The First Time" das ByteFM Album der Woche ist. The Quietus nannte die Band schon vorm Release des Debüts die „beste britische Band“ – der Schraubenzieher fühlt dem Hype auf den Zahn. Das ist nicht so schmerzvoll, wie es klingt.

Alben des Jahres 2018

Von ByteFM Redaktion
(07.12.2018)
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Alben des Jahres 2018
Goat Girl – „Goat Girl“ // Goat Girl – „Goat Girl“ // Goat Girl – „Goat Girl“ // Goat Girl – „Goat Girl“

20 aus 2018: die besten Alben der ersten Jahreshälfte

Von ByteFM Redaktion
(02.07.2018)
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20 aus 2018: die besten Alben der ersten Jahreshälfte
19. Goat Girl - „Goat Girl“ // „How can a whole nation be so fucking thick?“ Diese Frage stellten Goat Girl im Jahr 2016 auf „Scum“, der B-Seite ihrer ersten Singleveröffentlichung, nur wenige Wochen nach dem großen britischen Trauma namens Brexit. Heute, zwei Jahre später, klingt die aus Brixton stammende Band immer noch anklagend, wenn auch etwas versöhnlicher: „Don‘t shed a tear / We all feel shame.“ Weine nicht, wir schämen uns doch alle. Diese Zeile stammt von ihrem selbstbetitelten Debütalbum – einer Platte, auf der die Londonerinnen mit 19 unberechenbaren, aus Garage, Punk, Kraut und Country zusammengeflickten Song-Bastarden nicht nur ihrer Nation, sondern auch dem halbtoten Medium „Rock-Album“ mit dem Defibrillator das Herz massieren.

Die 30 besten Noise-Rock-Alben aller Zeiten

Von ByteFM Redaktion
(20.05.2021)
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Die 30 besten Noise-Rock-Alben aller Zeiten
The Jesus Lizard – „Goat“ (1991) // Goat“, die zweite LP von The Jesus Lizard, gilt zurecht als Noise-Rock-Klassiker und kommt dennoch größtenteils ohne Feedback-Attacken und Störgeräusche aus. Was dem Quartett aus Austin an Dissonanz und Lärm fehlt, macht es mit purer Manie wett. Gitarrist Duane Denison schleudert im Minutentakt genauso eingängige wie ultrafiese Melodien aus seinem Instrument. Sänger David Yow bellt wie ein verwundetes Tier. Und Produzent Steve Albini fängt diese Abfuck-Musik genauso ein, wie sie sein soll: roh, staubtrocken und unberechenbar. // Zwei Jahre nach „Goat“ von The Jesus Lizard produzierte Steve Albini einen weiteren Genre-Meilenstein: das zweite Album der sich künstlerisch stets wandelnden Musikerin PJ Harvey. Zu Beginn ihrer Karriere spielte die Britin mit ihrem Trio den kratzigsten Indie-Rock der 90er-Jahre – und nirgendwo klang der kratziger als auf „Rid Of Me“. Harveys zwischen Knurren und Heulen wechselnder Gesang ist das Zentrum dieses Sturms aus stolpernden Drums, waghalsigen Fretless-Bass-Attacken und Schleifpapier-Gitarren-Figuren.

Die ByteFM Jahrescharts 2018

Von ByteFM Redaktion
(28.12.2018)
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Die ByteFM Jahrescharts 2018
11. Goat Girl – „Goat Girl“ „How can a whole nation be so fucking thick?“ Diese Frage stellten Goat Girl im Jahr 2016 auf „Scum“, nur wenige Wochen nach dem großen britischen Trauma namens Brexit. Heute, zwei Jahre später, klingt die Band immer noch anklagend, wenn auch etwas versöhnlicher: „Don‘t shed a tear / We all feel shame.“ Weine nicht, wir schämen uns doch alle.

Die 20 besten Afrobeat(s)-Alben aller Zeiten

Von ByteFM Redaktion
(22.03.2023)
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Die 20 besten Afrobeat(s)-Alben aller Zeiten
Den schier endlosen Fluss an aufregender Afrobeat-Musik aus Nigeria komplett zu durchschürfen, ist mehr als nur ein schönes Hobby. Es ist eine Lebensaufgabe. Unzählige Singles, ein großer Anteil von ihnen schon lange vergriffen. Aufgenommen von Acts, deren Biografie nur schwer zu enthüllen ist. Zum Glück gibt es Compilations, die einen bei dieser Aufgabe an die Hand nehmen – so wie „Nigeria 70 – Lagos Jump …“, ein 2008 veröffentlichter Querschnitt durch die vitale Musikszene Nigerias. Unter der geschulten Hand des professionellen Cratediggers Duncan Brooker folgt hier ein Synapsen verknotendes Meisterwerk auf das nächste, vom endlos loopenden Jùjú-Groove des Openers „Yabis“ (gespielt von Sir Shina Peters und seiner Band His International Stars) über den sanften, gitarrenlastigen Highlife von Peacocks Guitar Band bis zum zehnminütigen, schweißtreibenden Afrobeat-Workout „Wetin De Watch Goat, Goat Dey Watcham“.

Songs des Jahres 2021

Von ByteFM Redaktion
(15.12.2021)
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Songs des Jahres 2021
Goat Girl – „Sad Cowboy“ // The Mountain Goats – „Dark In Here“ // Goat – „Fill My Mouth“

Zwölf Musikvideos, die Ihr diese Woche sehen solltet

Von ByteFM Redaktion
(04.12.2020)
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Zwölf Musikvideos, die Ihr diese Woche sehen solltet
Goat Girl - „The Crack“ // „On All Fours“ wird das neue Album der britischen Band Goat Girl heißen, das für den 29. Januar 2021 angekündigt ist. Visualisiert wird der Albumtitel schon einmal eindrücklich im Video zur neuen Single „The Crack“. Darin krabbeln die Britinnen in tollen Kostümen und auf allen vieren durch eine postapokalyptische Welt.

Songs des Jahres 2018

Von ByteFM Redaktion
(11.12.2018)
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Songs des Jahres 2018
10. Goat Girl – „The Man“ // Goat Girl – „The Man“

Mixtape der Hörer*innen

Weibliche Bands aus England

(06.04.2018 / 20:00 Uhr)
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Mixtape der Hörer*innen - Weibliche Bands aus England
Mit ihrem selbstbetitelten Debüt hat das britische Quartett Goat Girl gerade eine der bisher besten Rockplatten des Jahres veröffentlicht – unser ByteFM Album der Woche. Auf der Insel gibt es aber noch viele andere fantastische Bands mit größtenteils weiblicher Beteiligung. Wir fragen Euch für das ByteFM Mixtape der HörerInnen am Freitag: Was sind Eure liebsten Songs von weiblichen Bands aus England? // Foto: Goat Girl (Hollie Whitaker)

ByteFM Magazin

am Morgen mit Oliver Stangl

(16.09.2014 / 10:00 Uhr)
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Und natürlich wie immer jede Menge Konzerttipps – in nächster Zeit live zu erleben sind u.a. GusGus, Sinkane, Angel Olsen, Goat und Ja, Panik.

Regler rauf, Regler runter

Campervans und Tresore

(04.08.2022 / 13:00 Uhr)
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Mit Goat Girl, Gwenno, Cass McCombs und vielen mehr.

Neuland

Streunerinnen und Herrengedecke

(13.10.2023 / 12:00 Uhr)
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Neuland - Streunerinnen und Herrengedecke
Laute Gitarren gibt es diese Woche unter anderem von Shatten, Goat und Squirrel Flower.

Elevator Music

Zu früh – zu spät

(15.11.2022 / 23:00 Uhr)
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Elevator Music - Zu früh – zu spät
In der heutigen Sendung jedoch: Yoko Ono und ein Tribut an ihre Songwriting-Künste durch u. a. Sudan Archives und Sharon Van Etten, Beach Boys, aus Gründen, Rotten Hill Gang, die durch ihre Nähe zu The-Clash-Mitgliedern am ehesten zur Einleitung passen könnten, Cumgirl8, die schwedischen Afro-World-Tripster Goat oder noch einmal Gustaf. Uns fehlen dennoch noch die Worte zum Ableben der eingangs genannten ...

ByteFM Magazin

am Morgen mit Diviam Hoffmann

(19.09.2014 / 10:00 Uhr)
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Und natürlich wie immer jede Menge Konzerttipps – in der nächsten Zeit live zu erleben sind u.a. Tiny Ruins, Goat und Ja, Panik.

Kalamaluh

Ziegenmädchen und Steinfelder – Female Rock

(04.07.2018 / 12:00 Uhr)
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Kalamaluh - Ziegenmädchen und Steinfelder – Female Rock
1967 hat sich eine Band namens The Ace of Cups gegründet. Sie gelten als eine der ersten rein weiblichen Rockbands. Gut fünfzig Jahre später bereiten mir die 2018er-Alben von Goat Girl, Stonefield und Maidavale einen wahren Ohrengenuss. Da mir aber auch aufgefallen ist, dass rein weibliche Bands in meinem Musikrepertoire eher als Lücke, denn als Fels präsent sind, widme ich diese Stunde Kalamaluh einigen weiblichen Kollektiven, die es verstehen, zu rocken.

Wet Leg - „Wet Leg“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(11.04.2022)
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Wet Leg - „Wet Leg“ (Album der Woche)
Doch Teasdale und Chambers sind nicht nur catchy. Vor allem sind sie unfassbar cool. Songs wie „Angelica“ oder „Oh No“ wechseln mit juveniler Leichtfüßigkeit zwischen dahingerotzten Power-Chord-Refrains und lustvoll gelangweilten Spoken-Word-Passagen. Wann klang Rock-Musik das letzte Mal so unangestrengt cool? Vielleicht beim Debüt ihrer britischen Kolleginnen Goat Girl? Oder gar ganz bei The Strokes‘ „Is This It“? Nur sind Teasdale und Chambers im Vergleich zu letzteren keine Indie-Rock-Macker. „You're always so full of it / Yeah, why don't you just suck my dick?”, singen sie in „Ur Mum”, quasi als Antwort auf eben solche. Hype-Bands kommen und gehen, doch ein so selbstbewusst lässiges Album wie „Wet Leg“ sollte eine ganze Zeit überdauern.

Garage-Rock-Stampfer: „Bang Bang“ von Chemtrails

Von ByteFM Redaktion
(28.01.2024)
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Garage-Rock-Stampfer: „Bang Bang“ von Chemtrails
Unser heutiger Track des Tages „Bang Bang“ ist bereits die vierte Single des neuen, dritten Albums von Chemtrails aus Manchester. Das Quartett um Mia Lust und Laura Orlova, beide gleichermaßen für Gesang, Gitarre, Synthies und Songwriting verantwortlich, hatte schon im Corona-Lockdown angefangen, an den neuen Songs zu arbeiten. Tanzbarer sollten diese werden, die Band stattete sich mit neuen Synthesizern und Drum Machines aus. Doch die Ambitionen überstiegen nach eigenem Bekunden ihre DIY-Skills, sodass Chemtrails sich Margo Broom an die Seite holten, bekannt unter anderem durch Produktionen für Fat White Family, Big Joanie und Goat Girl.

Die Welt ist eine Scheibe

Kurzzeit-Hallus, Langzeit-Akkus und Generationentreffen

(01.11.2016 / 20:00 Uhr)
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Die Welt ist eine Scheibe - Kurzzeit-Hallus, Langzeit-Akkus und Generationentreffen
Halluzinogener schwedischer Trancerock von Josefin Öhrn & The Liberation und von den Maskenträger von Goat. Musik von den wie ihre 68er-Eltern klingenden Allah-Las und Retrostyle-Connaisseur Nick Waterhouse, von den mit ihrem neuen Album würdevoll alternden Madness und von den auf ihre alten Tage immer noch bissigen The Pop Group. Ausserdem ein paar angepunkte Generationen-Treffen (z.B. die Holländer De Kift mit Rats on Rafts oder den konsumkritischen Slaves mit Ex-Beastie Boy Mike D).

ByteFM Magazin

am Morgen mit Diviam Hoffmann

(05.04.2018 / 10:00 Uhr)
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Außerdem Musik von unserem aktuellen Album der Woche von Goat Girl.

ByteFM Magazin

Eli Preiss & Naima Bock zu Gast

(21.09.2022 / 14:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - Eli Preiss & Naima Bock zu Gast
Zuhause kam sie mit Musik von Caetano Veloso bis zu den Beatles in Kontakt und begleitete regelmäßig ihren Vater, der als Sounddesigner arbeitete, ins Studio. Im Alter von sieben Jahren ging es dann zurück nach London, England. Knapp acht Jahre später gründete sie mit ein paar Freundinnen die Band Goat Girl. Nach zwei erfolgreichen Alben verieß Bock die Band und begann, Archäologie zu studieren und eine Gartenbaufirma aufzubauen. Bocks Naturbezug wird auch auf dem Album „Giant Palm“ spürbar, dessen Texte teils auf Pilgerwanderungen unter anderem auch in Spanien entstanden.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Juliane Reil

(03.04.2018 / 10:00 Uhr)
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Das ByteFM Album der Woche ist diesmal ein Debüt: Goat Girl – Repräsentant der Brexit-Generation.