Grant Green

Grant Green Bild: Grant Green auf dem Cover seines Albums „Slick!“

Grant Green (*6. Juni 1935 in St. Louis, Missouri – 31. Januar 1979) war ein US-amerikanischer Jazzgitarrist und Komponist. Sein erstes Album als Bandleader war das 1961 über Blue Note erschienene „Grant’s First Stand“. 

Grant Green begann seine musikalische Karriere im Jugendalter als Teil eines Gospel-Ensembles. Später spielte er Boogie-Woogie, bevor er sich endgültig dem Jazz zuwandte. In den 1950er-Jahren spielte er in den Bands diverser Jazzgrößen, darunter die Saxofonisten Jimmy Forrest und Lou Donaldson. Letzterer stellte ihn dem Blue-Note-Mitbegründer Alfred Lion vor, der so beindruckt war von den Fähigkeiten des jungen Musikers, dass er ihn davon überzeugte, eine Rolle als Bandleader anzunehmen. Green veröffentlichte daraufhin einige von Gospel, Spirituals und lateinamerikanischer Musik beeinflusste Alben über Blue Note. In den späten 60er-Jahren verarbeitete er zudem Funk-Elemente in seiner Musik. 

Trotz des Umstandes, dass Grant Green von manchen als „der Vater des Acid Jazz“ betrachtet wird, war er zu Lebzeiten nie übermäßig erfolgreich, was damit zusammenhängt, dass viele seiner Aufnahmen erst nach seinem Tod veröffentlicht wurden. Die HipHop-Combos Us3, A Tribe Called Quest und Public Enemy benutzen Auszüge aus seinem Funk-lastigen Spätwerk als Samples. Grant Green starb im Alter von 43 Jahren nach längerer Krankheit an einem Herzinfarkt. Am 6. Juni 2020 wäre der Musiker 85 Jahre alt geworden. Anlässlich dessen war sein Song „Time To Remember“ ByteFM Track des Tages.



Grant Green im Programm von ByteFM:

Jazz ohne Gniedel-Soli: Grant Green wurde vor 85 Jahren geboren

(06.06.2020)
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Grant Green auf dem Cover seines Albums „Slick!“ Jazz ohne Gniedel-Soli ist für vielen Solist*innen eine kaum zu meisternde Übung in Zurückhaltung. Gerade wenn sie Gitarre spielen. Bei Grant Green, der heute seinen 85. // „Time To Remember“ von der A-Seite ist nicht weniger beeindruckender funky Jazz ohne Gniedel-Soli. Grant Green wurde am 6. Juni 1935 geboren und starb 1979. Heute wäre sein 85. Geburtstag. Der Track „Time To Remember“ von seinem 1970er Album „Alive!

Anspielungen und harter Groove: „Sookie Sookie“ von Etta James

(31.01.2020)
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Ansonsten hätte auch kein Radiosender sein Lied gespielt. Aber auch ohne den Text funktioniert „Sookie Sookie“ exzellent, wie Grant Green, der unauffälligste Jazz-Gitarrist aller Zeiten, 1970 sehr eindrucksvoll vorgeführt hat. Unter anderem Us3 und DJ Food benutzten Samples aus seiner Version.

ByteFM Magazin

Syd Barrett, Grant Green, My Ugly Clementine

(05.06.2020 / 15 Uhr)
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Morgen wäre der US-amerikanische Jazzgitarrist und Komponist 85 Jahre alt geworden. In den 1960er Jahren war Grant Green einer der aktivsten und meist-aufgenommenen Musiker auf dem Blue-Note-Label. In den 80er- und 90er-Jahren wurde der Sound von Grant Green und seine Platte nicht nur von Acid-Jazz-Fans wiederentdeckt, sondern auch vom HipHop: Pioniere wie Public Enemy oder A Tribe Called Quest samplten Grant Green. // In den 80er- und 90er-Jahren wurde der Sound von Grant Green und seine Platte nicht nur von Acid-Jazz-Fans wiederentdeckt, sondern auch vom HipHop: Pioniere wie Public Enemy oder A Tribe Called Quest samplten Grant Green. Neue Musik hört ihr heute von unserem Album der Woche von Discovery Zone und neue EPs von My Ugly Clementine und Esther Rose.

Jimmy Smith starb vor 10 Jahren

(08.02.2015)
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Für das Label nahm Smith im Laufe von sieben Jahren mehr als 30 Alben auf. Er kollaborierte damals mit Jazzmusikern wie Kenny Burrell, George Benson und Grant Green. Nachdem man über zehn Jahre fast nichts mehr von Jimmy Smith gehört hatte, machte er 1987 sein Comeback.

Hello Mellow Fellow

Idle moments

(22.06.2011 / 20 Uhr)
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Viel später höre ich dann auf den Songtext – sofern es denn überhaupt einen gibt. Im Falle der Musik von Grant Green erübrigt sich diese Vorgehensweise. Hier gibt es keinen Text, dem man zuhören muss. Green lässt seine Gitarre sprechen.

Hello Mellow Fellow

Nachträglich alles Gute, Curtis!

(06.06.2012 / 20 Uhr)
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Gratulieren könnte man heute auch dem jamaikanischen Pianisten Monty Alexander oder dem amerikanischen Gitarristen Grant Green – letzterer hat allerdings auch nichts mehr davon … Und überhaupt mag ich mittlerweile diesen "Geburtstagsaufhänger" auch gar nicht mehr – gratuliere aber dennoch … Das Leben ist voller Widersprüche – diese Sendung auch!

All Samples Cleared!?

Blowout Comb 1

(28.05.2011 / 12 Uhr)
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Auf das jüngere dieser zwei Alben konzentrieren wir uns heute und hören neben der Musik von Digable Planets, das was sie gesamplet haben, u.a. von Grant Green, Eddie Harris, Roy Ayers oder Shuggie Otis.

Standard

Eins, zwei, drei, eins, zwei, drei...

(01.08.2020 / 14 Uhr)
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Im Programm sind dabei Einspielungen u. a. von Steve Kuhn, Wayne Shorter, Phil Woods, Ella Fitzgerald, George Shearing, Bob Brookmeyer, Max Roach, Don Byrd und Gigi Gryce sowie Grant Green.

All Samples Cleared!?

Strange Fruit

(16.10.2010 / 12 Uhr)
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Der Journalist Geoff Wilkinson liebt den Song Nuff Nookie, der auf einem Sample aus Sookie Sookie von Grant Green basiert. Er meldet sich bei Ninja Tune mit dem Vorschlag, einen Rapper zu suchen und den Song als Maxi zu veröffentlichen.

In Through The Out Door

Superfly!

(11.11.2015 / 13 Uhr)
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Ob Curtis Mayfield mit Superfly, Isaac Hayes mit Shaft, Quincy Jones mit Dollar$, Roy Ayers mit Coffy oder Grant Green mit The Final Comedown - anscheinend galt es in den 70ern als hip, Kinofilme zu vertonen. Inzwischen sind die meisten der damaligen Filme - zumindest bei der breiten Masse - längst in Vergessenheit geraten.

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