Grizzly Bear

Grizzly Bear Grizzly Bear (Foto: Tom Hines)

Grizzly Bear ist eine Psych-Pop-Band aus Brooklyn, New York, die als Soloprojekt vom Sänger Edward Droste begann. Als 2006 für das zweite Album „Yellow House“ Chris Taylor und Daniel Rossen involviert wurden, wurde aus dem Solotrip eine Band. 2009 und 2012 folgten die gefeirten Alben „Veckatimest“ und „Shields“, auf denen Grizzly Bear The-Beach-Boys-Harmonien mit progressivem Folk-Songwriting kombinierten.

Das fünfte Album „Painted Ruins“ war 2017 Album der Woche bei ByteFM.



Grizzly Bear im Programm von ByteFM:

Grizzly Bear - „Painted Ruins“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(14.08.2017)
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Grizzly Bear - „Painted Ruins“ (RCA) Bands und Staaten haben eines gemein: So viele verschiedene Herrschaftsformen es gibt, so viele Arten gibt es auch, eine Musikgruppe am Leben zu halten. Ob Diktatur, Bürokratie oder Meritokratie – alles findet in Proberäumen und Studios seine Entsprechung. Grizzly Bear sind ganz vorbildlich organisiert, nämlich durch und durch demokratisch. Keine Entscheidung ohne eine geregelte Abstimmung der vier Mitglieder. Und davon mussten sie auf dem Weg zu „Painted Ruins“ einige treffen. Denn das Album entsprang einer gemeinsamen Dropbox, in die jeder Melodien, Texte, Songideen hochgeladen hat. Nach ihrer letzten Platte „Shields“ aus dem Jahr 2012 – ihr bisher größter Erfolg – legten Grizzly Bear eine Pause ein. Ed Droste, aus dessen Soloprojekt die Band einst hervorgegangen ist, wandte sich sogar ganz von der Musik ab und zog nach Los Angeles. Daniel Rossen, Christopher Bear und Chris Taylor verstreute es auch, aber sie blieben der Musik in verschiedenen Projekten treu. Und Taylor war es, der Grizzly Bear wieder zusammenführte. Auf seine Initiative hin wurde nach einem halben Jahr Pause die Dropbox eingerichtet. Taylor brachte sich Gitarre bei und schrieb während eines Jahres in Berlin erste Songs für „Painted Ruins“. Und so wurde nach und nach aus einem Dateiordner das fünfte Grizzly-Bear-Album. Die Subtilität und Ruhe, mit der Grizzly Bear Melodien und Texte zu vielschichtigen Songs verweben, kommt auch auf „Painted Ruins“ zu tragen. Grizzly Bear sind keine Geschichtenerzähler, sie lassen Stimmungen und Textfragmente selbst ihre Geschichte erzählen. Dazu passt auch das ambivalente Bild einer bemalten Ruine – „Painted Ruins“ klingt danach, Kaputtes verschönern oder in ein anderes Licht rücken zu wollen. Eindeutigkeit transportiert der Titel nicht, die Songs tun es ihm gleich. „Losing All Sense“ schwingt sich aus einer filigranen Psych-Folk-Klangfläche zur Pophymne hoch. Das treibende Stück „Mourning Sound“ erfährt durch einen wandlungsfähigen Synthie und den abwechselnden Gesang von Droste und Rossen immer neue Verästelungen bis die zwei Stimmen am Ende mit dem Instrument einen bezaubernden Kanon eingehen. Und mit dem meditativ-dystopischen Lied „Four Cypresses“ zeigen Grizzly Bear, wie sie Schicht um Schicht sanft überwältigende Songs aufbauen – ganz nach dem Motto „Erst war der Rhythmus, dann der Harmoniegesang“. // Grizzly Bear live, präsentiert von ByteFM:

Grizzly Bear - "Shields"

Von claudiawohlsperger
(10.09.2012)
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Ist "Shields" noch Folk? Oder gar Folk-Pop? Psychedelic-Folk? Wo fängt man an mit dem Kategorisieren und wo hört man wieder auf? Grizzly Bear klingen auf ihrem neuen Album ein bisschen wie Wild Beasts, manchmal sogar ein bisschen nach The Black Keys und auch sehr nach sich selbst: Also finden wir weiterhin irgendwie psychedelischen Indie-Folk-Rock auf "Shields"; einem Album, das sich schon beim ersten Reinhören als erstaunlich vielschichtig und dicht erweist. Die Geschichte dieses Albums ist keine vom Erwachsenwerden. Die haben die vier Musiker aus Brooklyn schon mit "Veckatimest" vor drei Jahren geschrieben. Seit 2004 schon macht Edward Droste als Grizzly Bear Musik. Der Schlagzeuger Christopher Bear stieß im Laufe der Zeit zuerst zu dem Projekt, zu zweit nahmen sie die Platte "Horn Of Plenty" auf. Erst danach kamen die College-Zimmergenossen Christopher Taylor und Daniel Rossen zu Grizzly Bear. Das Nachfolgealbum "Yellow House" brachte der Band dann in den USA einigen Ruhm und eine Tour als Support für Radiohead. In Europa kam der Durchbruch eigentlich erst 2009 mit "Veckatimest" - dem Erwachsenwerden-Album der Band. Anders als bei den letzten Alben haben alle vier Bandmitglieder an den Songs für "Shields" mitgeschrieben. Kreative Zerstörung dürfte ein wichtiger Teil des Prozesses gewesen sein, denn das gemeinsame Schreiben ist sicherlich keine leichte Aufgabe gewesen. Man hört den Liedern an, dass viel über sie nachgedacht wurde und sie akribisch auseinandergenommen und wieder zusammengefügt wurden. Dass die Arbeit daran trotzdem spannend war und Spaß gemacht hat, hört man aber, zum Beispiel bei Mitsing-Liedern wie "Speak In Rounds" und dem vergleichsweise verträumten "A Simple Answer". Das liegt möglicherweise daran, dass das Album wieder einmal von Bandmitglied Chris Taylor produziert wurde. Eine externe Hand am Sound blieb Grizzly Bear somit erspart. // Grizzly Bear haben mit viel Fantasie und Energie komponiert und geschrieben, mit vielen Instrumenten experimentiert und sich aufeinander eingelassen. "Shields" verbindet neue Reize mit dem bekannten Grizzly-Bear-Sound. Chris Taylor sagte gegenüber dem Rolling Stone: "Ein Album wird so zu so etwas wie einem Gemälde, das wir zusammen malen." Diese enge Zusammenarbeit bedeutet ein Mehr an Inspiration und Perspektive. Das Ergebnis ist ein etwas weniger Folk-lastiges, ein gewagteres und direktes Album, das sich in viele Schubläden stecken lassen könnte.

Grizzly Bear & Phoenix: 10 Jahre „Class Of ‘09“

Von Marius Magaard
(22.05.2019)
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Grizzly Bear & Phoenix: 10 Jahre „Class Of ‘09“
Zwei Alben, die im Mai 2019 zehn Jahre alt werden: Grizzly Bear – „Veckatimest“ und Phoenix – „Wolfgang Amadeus Phoenix“ // Zwei dieser Bands: Grizzly Bear und Phoenix. Beide veröffentlichten im Mai 2009 ihre Durchbruchsalben, „Veckatimest“ und „Wolfgang Amadeus Phoenix“, die dieser Tage ihr zehnjähriges Jubiläum feiern. // Die beiden Platten haben an der Oberfläche nicht viel gemeinsam: Auf der einen Seite Grizzly Bear, vier in Flanell gekleidete Weirdos aus Brooklyn, die detailverliebten Psych-Folk spielten. „Veckatimest“ war nicht das erste Album von Grizzly Bear – aber es war die LP, mit der sie sich endgültig etablierten. Die Haupt-Songwriter Ed Droste und Daniel Rossen schufen filigranen Kammer-Pop, der einerseits kompliziert und verschnörkelt arrangiert war (man achte auf die verzahnten Percussions und ineinander überfließenden Gesangsharmonien des Openers „Southern Point“), an anderen Stellen aber auch puren Pop durchscheinen ließ (das sich direkt ins Hirn bohrende „Two Weeks“, das garage-rockig swingende, fast schon an The Black Keys erinnernde „While We Wait For The Others“). Auf der anderen Seite mit Phoenix vier stylische Franzosen, deren strahlende Indie-Pop-Songs auf Hochglanz poliert wurden – und die allesamt auch als Fashion-Models hätten arbeiten können. Im Vergleich zu Grizzly Bear hört man hier eine LP, die voll und ganz in Richtung Weltherrschaft ausgerichtet war: „Wolfgang Amadeus Phoenix“ hat nicht nur einen großspurigen Titel, sondern ist auch ein Album voller kleiner und großer Hits, etwa „Lisztomania“. Selbst das zweiteilige Experiment „Love Like A Sunset“ ist zum Ende mit einem großen Refrain gesegnet. Dieser Pop-Appeal war fast schon schamlos – und trotzdem durchweg charmant. Phoenix ließen das alles unglaublich mühelos wirken. // Was haben diese beiden Bands gemeinsam, außer dass die Veröffentlichung ihrer Durchbruchsalben im Mai 2009 in kurzen Abständen aufeinander folgten? Einerseits wurden Singles aus beiden LPs schnell als Werbesoundtracks verwurstet: Die Stakkato-Pianos und „Aaah-Oooh-Aaah-Oooh-Aaah-Oooh“-Chöre aus Grizzly Bears „Two Weeks“ untermalten Werbespots zweier Autohersteller; eine Spielekonsole wurde zu den Klängen von Phoenix‘ butterweichem Indie-Disco-Smashhit „1901“ verkauft. Mit dieser neuen Popularität waren aber auch Grizzly Bear und Phoenix nicht alleine, auch Animal Collective und Yeah Yeah Yeahs erging es mit ihren ungewöhnlichen Hits „My Girls“ und „Heads Will Roll“ ähnlich. Selbst die betont sperrigen Dirty Projectors konnten im selben Jahr mit „Stilness Is The Move“ ungeahnte Erfolge verbuchen: Indie-Bands wurden nicht nur von KritikerInnen umjubelt, sondern auch in den Mainstream katapultiert.

Die ByteFM Jahrescharts 2012

Von ByteFM Redaktion
(31.12.2012)
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29. Grizzly Bear - Shields - Warp // Grizzly Bear – Shields // Grizzly Bear – Shields (Warp) // Grizzly Bear – Yet Again // Grizzly Bear – Shields // Grizzly Bear - Yet Again (Warp)

Die besten Alben 2017

Von ByteFM Redaktion
(01.12.2017)
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Die besten Alben 2017
Grizzly Bear – „Painted Ruins“ // Grizzly Bear – "Painted Ruins" // Grizzly Bear – „Painted Ruins“ // Grizzly Bear – „Painted Ruins“ // Grizzly Bear – „Painted Ruins“

Daniel Rossen (Grizzly Bear): neuer Song „Deerslayer“

Von ByteFM Redaktion
(06.04.2018)
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Daniel Rossen (Grizzly Bear): neuer Song „Deerslayer“
Seit „Painted Ruins“, dem aktuellen Album von Grizzly Bear, sind mittlerweile ein paar Monate ins Land gezogen. Daniel Rossen aber, neben Ed Droste der zweite Sänger und Gitarrist der New Yorker Band, hat nun eine neue Solo-Single zu veröffentlicht: Den bedrohlichen Psych-Rocker „Deerslayer“.

Neue Platten: CANT - "Dreams Come True"

Von Marc Beham
(10.09.2011)
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Wer? Als vor gut zwei Jahren mit “Veckatimest” das dritte Album von Grizzly Bear erschien, war die Kritik aus dem Häuschen: “Bezaubernder und geheimnisvoller wird man es diesen Sommer nicht mehr bekommen”, hieß es im Spiegel; bei der Spex war zu lesen, dass es schöner kaum werden könne. Ob das so ist, lässt sich bislang nicht mit Gewissheit sagen, haben Grizzly Bear doch noch nicht verlauten lassen, ob und wann es ein neues Album geben wird. Doch es gibt immerhin Material von einem einzelnen Grizzly-Bear-Mitglied, das man aktuell bestaunen darf: Chris Taylor, der Bassist und Produzent der Band aus New York, veröffentlicht dieser Tage “Dreams Come True”, sein Solodebüt unter dem Alias CANT. Was? Es wäre falsch, Chris Taylor auch im Bereich seiner Solomusik nur auf seine Funktion als Teil von Grizzly Bear zu reduzieren. Viel zu eigenständig kommt “Dreams Come True” daher. Aufgenommen hat Taylor die Musik mit der Hilfe von George Lewis Jr., seinerseits bekannt durch seine Arbeit als Twin Shadow. Alleine Lewis’ Chillwave-Einfluss, der in den Stücken “Believe” und “Answer” am ehesten zum Tragen kommt, reicht bereits als Abgrenzung zu Chris Taylors Mutterband. Die beiden Musiker haben ein ideenreiches Werk geschaffen, das nur so sprudelt vor unterschiedlichen Klangfarben - die noch dazu unkonventionell umgesetzt werden. In “The Edge” beispielsweise sind zunächst verschiedenste von einem entspannten Beat begleitete Synthesizer-Sounds zu hören, ehe die Rhythmik nach der Hälfte unvermittelt bremst, um dann andere Klänge einsetzen zu lassen. Diese wirken fast wie einer neuer Song, der irgendwann ebenso abrupt wieder endet, wie er vermeintlich angefangen hat. Aber das ist nur ein Beispiel für die zahlreichen Ideen, die vorhanden sind, entwickelt werden, die wieder abgebrochen werden, und dadurch ihren eigentlichen Reiz entfalten. Selten wurde Sperrigkeit so wunderschön, verträumt und fesselnd umgesetzt.

Die ByteFM Hörercharts 2012

Von ByteFM Redaktion
(03.01.2013)
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Hier sind Eure Jahrescharts 2012. Vielen Dank an die zahlreichen Teilnehmer unter Euch! Wir haben alle Eure Stimmen ausgezählt und hier ist das Ergebnis. Deutlich auf Platz Eins habt Ihr Frank Ocean gewählt. Platz Zwei geht an Grizzly Bear. Knapp dahinter landen The XX auf Platz Drei. // 2. Grizzly Bear - Shields - Warp // 2. Grizzly Bear - Yet Again // 2. Grizzly Bear

Daniel Rossen (Ticket-Verlosung)

Von ByteFM Redaktion
(28.04.2022)
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Daniel Rossen (Ticket-Verlosung)
Daniel Rossen lebt nicht mehr in Brooklyn. Nicht mehr in New York, der Szenestadt aller Szenestädte, in der seine Band Grizzly Bear zu einem globalen Indie-Phänomen wurde. Stattdessen hat sich der US-Amerikaner gemeinsam mit Frau und Kind nach New Mexico zurückgezogen, wo er in aller Ruhe sein erstes Soloalbum ausbrüten konnte. Dementsprechend entschleunigt klingt „You Belong There“. Ein wunderschönes Klangnetz, gesponnen aus virtuos gezupften Gitarren-Figuren, allerlei bunten instrumentalen Ornamenten und Gesangsharmonien, die in ihrer warmen Schönheit sofort klarmachen, dass es sich hier um das Werk eines der beiden Grizzly-Bear-Sänger handelt.

Regler rauf, Regler runter

Grizzly Bear im Interview

(15.09.2012 / 17:00 Uhr)
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Regler rauf, Regler runter - Grizzly Bear im Interview mit Christoph Reimann
In dieser Ausgabe geht es vorwiegend um die New Yorker Band Grizzly Bear, die mit ihrem neuen Album "Shields" nicht nur das ByteFM Album der Woche geliefert hat, sondern auch zu einer ganzen Reihe von Bands gehört, die sich gegenseitig unterstützen, gemeinsame Projekte und Konzerte geben. Regler rauf, Regler runter hat mit Daniel Rossen von Grizzly Bear gesprochen.

ByteFM Magazin

mit Christa Herdering
zu Gast: Chris Taylor (CANT) und Blood Orange

(10.11.2011 / 15:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - mit Christa Herdering  zu Gast: Chris Taylor (CANT) und Blood Orange
Chris Taylor ist bekannt durch seine Rolle als Bassist von Grizzly Bear. Allerdings hat der Mann auch noch bei vielen anderen Projekten seine Finger mit im Spiel. Hauptsächlich tritt er als Produzent auf, bis jetzt u.a. für Grizzly Bear selbst sowie für Dirty Projectors oder Morning Benders. Außerdem gründete Taylor 2009 gemeinsam mit Ethan Silverman sein eigenes Label Terrible Records. Im September hat er als CANT sein erstes Soloalbum mit dem Titel „Dreams Come True“ veröffentlicht. Das Album entstand in Zusammenarbeit mit George Lewis Jr. alias Twin Shadow und klingt ganz anders als die Musik von Grizzly Bear. Denn auf „Dreams Come True“ konnte sich Chris Taylor ganz seinen Vorlieben für unterschiedlichste Stilrichtungen hingeben und mit Sounds experimentieren, die nicht ins Konzept der Band passen würden. Zum ersten Mal schrieb er die Songs auch selbst, was einen weiteren Teil zu dem sehr eigenständigen Werk beiträgt.

taz.mixtape

Grizzly Bear, LCD, Kesha, Cave, Lali Puna, Becker, Czukay

(08.09.2017 / 17:00 Uhr)
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Die Gruppe als funktionierende Demokratie: Das US-Quartett Grizzly Bear lässt ihr neues Album "Painted Ruins" weltumarmend und leichtfüßig klingen. Stephanie Grimm: Ein Modell, wie man als Band würdevoll älter werden kann.

Schnittstellen

Animal Collective & Grizzly Bear

(27.09.2012 / 22:00 Uhr)
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Schnittstellen - Animal Collective & Grizzly Bear  mit Michael Nickel
In dieser Woche dominieren erneut Neuerscheinungen die kommende Ausgabe der Schnittstellen: Zu Gehör kommen werden neue Klänge der US-amerikanischen Experimental Band Animal Collective, außerdem Musik von Grizzly Bear, Fanfarlo & einem neuen Song des amerikanischen Quartetts Cymbals eat Guitars!

Neuland

(18.08.2017 / 13:00 Uhr)
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In dieser Woche ist die Liste der Neuveröffentlichungen nicht so lang, dafür befinden sich aber einige besondere Schmuckstücke unter den Releases, wie beispielsweise die neue Platte von Ghostpoet oder das neue Album von Grizzly Bear, welches auch unser aktuelles Album der Woche ist. Mit "Dark Days + Canapés" feiert Ghostpoet aka Obaro Ejimiwe sein viertes Album. Während Ejimiwe wie gewohnt zwei Jahre auf sein Album warten ließ, so mussten sich die Fans von Grizzly Bear etwas länger gedulden. Fünf Jahre nach dem erfolgreichen Album "Shields" veröffentlichen die vier New Yorker diese Woche ihr neues Kind, das "Painted Ruins" getauft wurde.

12.11.: "...seltsames Verlangen nach Soul"

Von ByteFM Redaktion
(12.11.2009)
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Außerdem rekapituliert taz.de das Auftakt-Konzert von Grizzly Bear im Hamburger Grünspan. Der Text lässt es nicht vermuten, aber am Ende heißt es dann doch "Art-Rock, gepaart mit dem seltsamen Verlangen nach Doo Wop und Soul - das gibt es derzeit so schön nur von Grizzly Bear."

16.11.: Ein Busunfall, eine neue Spezialität und ein voller Erfolg

Von ByteFM Redaktion
(16.11.2009)
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Auch Grizzly Bear sind derzeit auf Tour. Nur musste das für Samstag angesetzte Wien-Konzert entfallen. Auf dem Weg von München in die österreichische Hauptstadt verunfallte der Tourbus. Glücklicherweise sind alle wohlauf, die verlorene Zeit konnte jedoch nicht aufgeholt werden. Nicht zum ersten Mal haben Grizzly Bear Pech auf ihrer Europatournee, weiß das Spinner Magazine.

Die ByteFM Jahrescharts 2022

Von ByteFM Redaktion
(27.12.2022)
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Die ByteFM Jahrescharts 2022
Daniel Rossen lebt nicht mehr in Brooklyn. Nicht mehr in New York, der Szenestadt aller Szenestädte, in der seine Band Grizzly Bear zu einem globalen Indie-Phänomen wurde. Stattdessen hat sich der US-Amerikaner gemeinsam mit Frau und Kind nach New Mexico zurückgezogen, wo er in aller Ruhe sein erstes Soloalbum ausbrüten konnte. Dementsprechend entschleunigt klingt „You Belong There“. Ein wunderschönes Klangnetz, gesponnen aus virtuos gezupften Gitarren-Figuren, allerlei bunten instrumentalen Ornamenten und Gesangsharmonien, die in ihrer warmen Schönheit sofort klarmachen, dass es sich hier um das Werk eines der beiden Grizzly-Bear-Sänger handelt.

Twin Shadow - "Forget"

Von ByteFM Redaktion
(08.11.2010)
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Olof Dreijer von The Knife oder Chris Taylor von Grizzly Bear. Einer der beiden sollte es sein, mit dem der Wahl-New Yorker und Globetrotter George Lewis Jr. zusammenarbeiten wollte. Taylor gefielen die Demos, die Lewis über neun Monate in seinem Schlafzimmer aufgenommen hatte, er ließ sich als Co-Produzent engagieren. Genauer gesagt gefielen ihm die Demos so gut, dass er die Aufnahmen hier und da verfeinerte, ein bisschen aufräumte oder verdichtete – mehr war gar nicht nötig – und das Debüt des gebürtigen Dominikaners nun auf seinem Label Terrible Records veröffentlicht. // Wie machen sich diese Informationen nun in der Musik bemerkbar? Grizzly Bear jedenfalls lässt sich nicht wiederfinden im Sound von Twin Shadow, was der Tatsache geschuldet ist, dass die Songs zum Zeitpunkt des Zusammentreffens schon so gut wie fertig waren. Die Schlafzimmer-Soundästhetik hört man schon, wenn man will. Zum Beispiel die am Computer zusammengesetzten Schlagzeugbeats gehören hierzu. Über jene lässt Lewis hallige Synthesizer und Orgelriffs laufen, ganz oben schwebt aber seine sanfte, ruhige Stimme. Twin Shadow erinnert an allerlei Klangspielereien des Jahres, die wiederum an allerlei Sounds vergangener Jahrzehnte erinnern. Ein ziemlich hippes Thema also, dieser Twin Shadow.

Die besten Songs 2017

Von ByteFM Redaktion
(04.12.2017)
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Die besten Songs 2017
Grizzly Bear – „Mourning Sound“ // Grizzly Bear – „Mourning Sound“

Die ByteFM Charts 2009

Von ByteFM Redaktion
(04.01.2010)
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01. Grizzly Bear: "Veckatimest", Warp // Grizzly Bear: "Veckatimest", Warp

Was ist Musik

Strand des Lächelns

(06.11.2011 / 20:00 Uhr)
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Bei der Gelegenheit stellt sich allerdings auch die Frage, warum ausgerechnet die Musik der Beach Boys der Smile- & Pet Sounds-Ära seit einigen Jahren auf so ein gewaltiges Echo in der heutigen Popmusik stößt, vor allem bei avancierten amerikanischen Bands, etwa Ganglians, Caribou, Animal Collective, Grizzly Bear, Panda Bear...

Bear In Heaven "Beast Rest Forth Mouth"

Von hermann-nanno-becker
(22.10.2009)
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Im Vorfeld des dieser Tage erschienenen Albums „Beast Rest Forth Mouth“ stellten Bear In Heaven hieraus bereits drei hervorragende Songs als kostenlose Downloads zur Verfügung. Diese fanden ihren Weg in die Blogs dieser WWWelt und zumindest das wunderschöne „Dust Cloud“ auch den Weg hier in das Byte.FM-Magazin. Mittlerweile ist ein kleiner Hype um das neue Album entstanden. Dieser fand seinen Höhepunkt darin, dass Ed Droste von Grizzly Bear – die, wie Bear in Heaven, aus Brooklyn, New York kommen – in seinem Blog den Song „Lovesick Teenagers“ von Bear In Heaven als Download zur Verfügung stellte.

Das Draht

LCD Soundsystem, Grizzly Bear & Fishbach

(29.10.2017 / 13:00 Uhr)
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Heute mit Annette Stiekele.

Tame Impala - "Innerspeaker"

Von hermann-nanno-becker
(31.05.2010)
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Zwar ist bei Hypes immer Vorsicht geboten, ist deren Halbwertszeit in der Regel doch kaum länger als das Interesse an Urknall-Simulationen, aber dem Hype um Tame Impalas Debüt-Album "Innerspeaker“ fehlt bei uns eigentlich noch eine Kleinigkeit... nämlich der Hype. Dabei hat das ByteFM-Magazin neulich schon mit dem Video zu dem herrlichen "Solitude Is Bliss" auf "Innerspeaker“ hingewiesen. Aber was ist das hier? Eine Mischung aus Sonic Youth und Shack? Ein Mash-Up aus Stone Roses und Pale Fountains? Grizzly Bear kombiniert mit Broken Social Scene kombiniert mit Bear In Heaven kombiniert mit … was auch immer? Diese (viel zu aktuellen) Referenzen legen vermutlich wieder nur falsche Fährten, müsste man doch eigentlich den psychedelischen Rock der späten Sechziger oder frühen Siebziger bemühen. Aber wie soll das gehen, wenn eine der wenigen Erinnerungen daran ist, dass man als Siebenjähriger mit der älteren Schwester die Bravo-Charts studiert und dabei Janis Joplin oder Emerson, Lake & Palmer gehört hat. Irgendwie machen Tame Impala also Hippiemusik, und die ist hin und wieder durchaus willkommen, gerade bei Jemandem, dessen Erfahrungen mit scheinbar bewusstseinserweiternden Hilfsmitteln sich eben auf Musik und auf das Passivrauchen des Zigarettenqualms der Kolleginnen und Kollegen beschränken. Das Album-Cover von "Innerspeaker“, dass trotz weiter Landschaft einen Tunnelblick suggeriert, passt dabei schon ins Bild.

Twin Shadow - "Confess"

Von Marie Glassl
(02.07.2012)
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Und doch sollte man sich nicht täuschen lassen. Zwar bleiben die Ähnlichkeiten, die Lewis' Musik schon in "Forget" stilisiert hatte, dennoch ist auf "Confess" eine künstlerische und musikalische Weiterentwicklung und Selbstbestimmung deutlich zu erkennen. Lewis Stimme klingt klarer und samtiger als je zuvor, er weiß sich auf seinen Gesang und seine Lyrics zu verlassen. Zwar ist "Confess" instrumentell wesentlich dichter und voller inszeniert, gleichzeitig aber weniger gegenläufig, die Aufgabe der Klangstruktur ist eher eine geschickte und ergänzende Untermalung als eine Verzerrung. Die Songs sind noch tanzbarer, die Melodien noch eingängiger, die Texte noch offener. Mancher Zuhörer mag das als Mangel an Experimentierfreude und Innovation betrachten. Oder als neu gewonnener Mut, zu dem zu stehen, was Twin Shadow da produziert. Großartigen, tanzbaren Pop, der gleichzeitig treibt und berührt. Lewis braucht dieses Mal keinen Produzenten mehr - nicht mal Chris Taylor von Grizzly Bear, ebenso wenig wie verzerrende Effekte auf seinem Gesang oder ein wirres Klangbild. Auf "Confess" wird Lewis wesentlich klarer, die Musik gibt seiner Stimme und seinen (keineswegs oberflächlichen) Texten den Raum, den sie brauchen, um sich endlich ganz entfalten zu können. Beinahe alle Instrumente sind von ihm selbst eingespielt, alle Tracks selbst produziert - alles fließt ineinander, ergänzt sich und wird von einer Energie getrieben, der man nicht entgehen kann.

ByteFM Mixtape

Szene Hamburg
mit Alexandra Friedrich

(25.09.2012 / 12:00 Uhr)
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ByteFM Mixtape - Szene Hamburg mit Alexandra Friedrich
Grizzly Bear

Langmut im Spagat

Von ByteFM Redaktion
(12.12.2009)
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Die Beweggründe für das Aufbringen von Geduld sind vielfältig: Die einen warten auf den einsetzenden Beat indem sie ihn gleich ordentlich lostreten (Dan Le Sac vs. Scroobius Pip), die anderen genießen die Gegenwart, indem sie versuchen das Jenseits fern zuhalten (Charlotte Gainsbourg), und manche fragen sich sogar recht philosophisch: Was geschieht während Du auf die anderen wartest (Grizzly Bear)?

Neuland

Aktuelle Neu- Erscheinungen
mit Ruben Jonas Schnell

(22.05.2009 / 14:00 Uhr)
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Im Programm u.a. die neuen Veröffentlichungen von Archive, Phoenix, Fink, the Legends, Simple Minds, Iggy Pop, Speech Debelle & - ausführlich - das Album der Woche von Grizzly Bear.

Tachchen Popmusik

Sellouts!

(30.08.2017 / 17:00 Uhr)
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Seit der Song in einer Volkswagen-Werbung verwendet wurde, kann Trent Reznor "Two Weeks" von Grizzly Bear nicht mehr hören. Und fragt sich, wann es eigentlich cool wurde, sich als Band mit Firmen einzulassen, die früher mal der Feind waren. Das fragt sich Tachchen Popmusik auch und versucht, dem Ganzen auf den Grund zu gehen - dem gefühlten Verlust von Integrität und Authentizität durch Kommerzialisierung, dem Hass der Fans darauf und dem Problem, dass halt irgendwie Kohle reinkommen muss. Eine kleine Geschichte des Ausverkaufs und des Begriffs "Sellout" - u.a. mit Duke Ellington, Bob Dylan, The Who, Nirvana, Moby und den Kings Of Leon.

Regler rauf, Regler runter

Bruce überall!

(14.04.2022 / 13:00 Uhr)
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Und Daniel Rossen, früher in der großartigen Band Grizzly Bear, hat ein wunderbares Soloalbum veröffentlicht. Wer so gut Gitarre spielt, kommt sogar in dieser Sendung vor, die Gitarren sehr kritisch gegenübersteht.