HipHop

HipHop HipHop-Vinyl im Plattenladen

HipHop ist ein Musikgenre, das seinen direkten Ursprung in der New Yorker Bronx der frühen 1970er hat, wo DJs auf Block-Partys Breaks aus Funk-Platten ineinander mischten. MCs („masters of ceremonies“) weiteten rhythmische Titelansagen zu Sprechgesang (Rap) aus. DJs wie DJ Kool Herc entwickelten neue Techniken an den Plattentellern, wie zum Beispiel das Scratching. Diese erste Phase des HipHop wurde ab etwa 1984 von der „New School“ des HipHop abgelöst. Diese Zäsur kennzeichnet neben einer Hinwendung zu härteren Alltagsthemen der Einsatz von Samples.

Die New School ging nahtlos in das „goldene Zeitalter“ des HipHop über, das von Mitte der 1980er bis in die frühen 90er währte. Charakteristisch sind musikalisch ein innovativer Umgang mit Samples aus verschiedenen Genres und die Bezugnahme auf afroamerikanisch konnotierte Musiktraditionen wie Jazz und Funk. Inhaltlich diversifizierten sich die Themen verstärkt. Vor allem zwei Traditionen prägten die Ära: der mit der Westküste assoziierte „Gangsta“-Rap und der weniger aggressive „East-Coast“-Rap.

Die 90er waren vom Mainstream-Erfolg des Genres und einer sich verstärkenden Rivalität zwischen Künstler*innen von der Ost- und der Westküstenszene gekennzeichnet. Ab der zweiten Hälfte der 1990er gliederte sich HipHop vermehrt in diverse Subtrends. Der Schwerpunkt verlagerte sich in die US-amerikanischen Südstaaten (Southern Rap), insbesondere nach Atlanta, wo auch die bis heute dominierenden Trends wie Crunk-, Snap-, Glitch- oder Wonky-HipHop entstanden. International wurde HipHop besonders ab den 90er-Jahren zu einer der einflussreichsten Jugendkulturen.



HipHop im Programm von ByteFM:

Benjamin Löhner

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Benjamin Löhner
Benjamin Löhner alias jazz:pa ist HipHop-Lover. Bereits als Jugendlicher lockten ihn die Turntables, sämtliches Taschengeld landete in Plattenläden und alle überschüssige Zeit floss in die Suche nach dem perfekten Mix. Seit es ihn zum Studium nach Nürnberg verschlagen hat, steht er dort regelmässig in Clubs hinter den Plattentellern, veranstaltet Konzerte in Kulturläden und moderiert Shows auf Radio Z und ByteFM. HipHop ist immer noch seine große Liebe. Und die kann nun mal nicht ohne die „Wurzeln“ aus altem Soul, dreckigem Funk und verrauchtem Jazz. Weil aber auch die Gegenwart so unglaublich spannend ist, streckt Benjamin Löhner seine Fühler regelmässig auch in Richtung Bassmusik und Future Beats aus. Hauptsache HipHop eben!

André Langenfeld

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André Langenfeld
André Langenfeld ist ein echter (Ost-)Berliner und er geht in die Disco, seitdem er es darf – wobei das in seiner Erinnerung sehr viel früher stattfand, als man eigentlich durfte. Jedenfalls hat ihn das und die unendlich vielen und tollen Synthesizerklänge im Radio der 80er schwer geprägt. Dazu hat er aktiv miterleben dürfen, wie all diese Lieblingsmusik seiner Teenagerzeit sich in Form von HipHop, House, Techno, TripHop, Drum and Bass, Garage, Dubstep etc. immer wieder neu erfindet, weiterentwickelt, wächst und diese Genres mittlerweile sogar aus dem Mainstream nicht mehr wegzudenken sind. Heute interessiert sich André Langenfeld immer noch für das, was "jetzt" passiert, aber noch mehr dafür, was als "nächstes" passiert. Als "Neues Hören" könnte man seinen Stil am besten beschreiben, neue Musik hören, aber auch Neues in Musik hören. Wobei dies auch gerne ältere Musik aus dem Regal sein darf, die lässt sich ja durchaus auch neu hören. Stichwort Kontext. In den Sendungen, in denen er Musik, die ihm gerade auf- und gefällt präsentiert, ist alles weitaus weniger verkopft, als es sich liest bzw. anhört. Er sieht sich zuerst als DJ und nachrangig als Journalist, als einen DJ, der seit 1990 Radio macht, bei DT64 und Rockradio B mit der HipHop-Sendung "Yo! Show" angefangen hat, danach "Saturday Nightflights" und den "Hip Hop Soundgarden" bei Fritz gestaltete.

Stephan Szillus

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Stephan Szillus
Stephan Szillus stammt aus der norddeutschen Provinz und ist schon häufig umgezogen. Musikalisch sozialisiert wurde er in den Neunzigern mit HipHop, Drum & Bass und allem, was man im Plattenladen damals unter Headz / Abstract / Downtempo einsortierte. Später lebte er in einer Wohngemeinschaft mit einem Jazz-Pianisten, studierte Jura und las "Wax Poetics". Ab 2001 schrieb Szillus beruflich über Musik und arbeitete als langjähriger Chefredakteur des HipHop-Magazins "Juice". Seit 2013 ist er als freier Autor, Musik- und Projektmanager sowie Labelbetreiber tätig. Szillus lebt in Berlin.

Danny Akalepse

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Danny Akalepse
Danny Akalepse ist seit 1993 als DJ unterwegs. Seine Karriere begann er als Battle-/Party-DJ in der goldenen Ära des HipHop. Nach mehr als zwei Jahrzehnten als DJ hat Danny sich großen Respekt in globalen Soul-, Funk-, HipHop-Kreisen erarbeitet. In seiner frühen Karriere widmete er seine Zeit der Arbeit im Radio, Rap-Battles, dem Auflegen für Parrish Smith von EPMD und dem Sammeln von Platten.

Finn Schmedeke

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Finn Schmedeke
Finn Schmedeke, Jg. 1976 ist seit über einer Dekade als DJ und Veranstalter im Hamburger Nachtleben umtriebig. Nachdem er zunächst als Musiker in diversen Bands (u.a. beim Hamburger HipHop- und Funk-Urgestein THC) aktiv war, begeisterte er sich Mitte der 90er-Jahre für Jungle und Ragga und beschloss Platten aufzulegen. // Seit 2005 tourt er mit der Dancehall-Crew King Kong Disko durch deutsche Lande und hostet nebenbei seit Jahren eine monatliche Disco und HipHop-Party auf dem Hamburger Berg.

Initiative schwarzer Frauen im HipHop: TheKeepers

Von ByteFM Redaktion
(19.08.2020)
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Initiative schwarzer Frauen im HipHop: TheKeepers
HipHop-Künstlerin Akua Naru, treibende Kraft hinter der Kampagne TheKeepers Weibliche und schwarze Künstlerinnen haben im HipHop immer eine untergeordnete Rolle gespielt. In beinahe 50 Jahren HipHop-Geschichte führten bisher nur zwei Rapperinnen die Billboard Charts an. Da ist zum einen Lauryn Hill mit „Doo Wop (That Thing)“, einer Auskopplung ihres stilprägenden Solodebüts „The Miseducation Of Lauryn Hill“. Zum anderen, fast zwei Jahrzehnte später, Cardi B mit der Single „Bodak Yellow“ (2017). Und: die großen Musiklabels scheinen sich immer weniger für Rapperinnen zu interessieren. In den 1990er-Jahren waren über 40 weibliche Rapperinnen bei Majorlabels unter Vertrag. Die Zählung für das Jahr 2010 ergibt nur noch drei. Sichtbarkeit künstlerischer Leistungen schwarzer Frauen im HipHop Die Kampagne TheKeepers will etwas an dieser Schieflage ändern. Sie will die Aufmerksamkeit auf die Rolle von Trans- und nicht-binären Personen sowie Frauen of Color und deren künstlerische Leistungen im HipHop lenken. Dahinter steckt ein weltumspannendes Netzwerk von Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen. Treibende Kraft der Initiative ist die US-HipHop-Künstlerin, Produzentin und Wissenschaftlerin Akua Naru. Naru, die zwischen Deutschland und den USA pendelt, engagiert sich weltweit für die Initiative und knüpft die nötigen Kontakte. Sie beklagt die Frauenfeindlichkeit in der Musik und Subkultur des HipHop, die sich nicht in der geringen Quote an HipHop-Künstlerinnen im Katalog großer Majorlabels erschöpft. „Es gibt eine wachsende Misogynie, die sich normalisiert und zu einer aggressiven Abwertung oder gar Missachtung von weiblichen Kultur- und Kreativschaffenden geführt hat – das durchzieht alle Bereiche der künstlerischen Produktion“, kommentiert sie die Kampagne. // Erklärtes Ziel von TheKeepers ist es, ein für Mädchen und Frauen anregendes, positives Klima im HipHop zu schaffen. Die kreativen Entfaltungsmöglichkeiten sollen so gestärkt werden. Aber auch ein edukativer Anspruch schwingt mit: TheKeepers will die Bedeutung schwarzer Frauen im HipHop in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft herausstellen, aber auch kritisch einordnen und beleuchten. Deshalb soll nun ein digitales Archiv entstehen, das öffentlich und kostenlos zugänglich ist: „Eine informative und interaktive Sammlung an Audio- und Videomaterial, Songs und Platten, Biografien, Presseartikeln, Interviews, Texten und nützlichen Daten aus der Musikbranche“, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

HipHop wird 50: „That's The Joint“ von Funky 4+1

Von ByteFM Redaktion
(11.08.2023)
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HipHop wird 50: „That's The Joint“ von Funky 4+1
„That's The Joint“ heißt unser Track des Tages zum 50. Geburtstag des HipHop. Als Funky 4+1 das Stück 1980 herausbrachten, steckte das Genre zwar noch in den Kinderschuhen, war aber schon im schulpflichtigen Alter. Die Schule war in diesem Falle die Old School, als die man später die Zeit bezeichnen sollte, bevor der Sampler den HipHop umkrempelte. Dennoch basierte die Musikrichtung von Anfang an auf bereits aufgenommener Musik. Auch wenn man eine Genre-Geburtsstunde höchst selten genau datieren kann, ist es beim HipHop verbreitet, eine bestimmte Party im August 1973 als Startschuss zu betrachten. Sicherlich gab es schon vorher gerappte Musik. Pigmeat Markham veröffentlichte beispielsweise schon 1968 mit „Here Comes The Judge“ eine Funk-Nummer mit Sprechgesang. Ebenso könnte man eine Ahnenlinie von afroamerikanischen Gottesdiensten über Blues, Soul und Funk nachzeichnen. Auch die jamaikanische Soundsystem-Kultur könnte eine Rolle gespielt haben, in der „Deejays“ genannte MCs qua Sprechgesang die Stimmung befeuerten. Aus Jamaika wiederum stammte auch der DJ Kool Herc, der am 11. August 1973 auf einer Geburtstagsparty in der Bronx auflegte. Selber gerade 18 Jahre alt und seit fünf Jahren in New York, machte er nicht, was man von einem DJ erwartete. Statt einfach die Hits zu spielen, loopte er die „Breaks“ obskurer funky Platten – besonders hart groovende Instrumentalpassagen. Dafür wechselte er zwischen zwei Vinyl-Exemplaren live hin und her und verlängerte die Songausschnitte nach Belieben. Frühe HipHop-Platten konnten die Stücke unter den Raps noch nicht sampeln. Funky 4+1, die erste HipHop-Gruppe mit einem Plattenvertrag, griff daher auf Studiomusiker*innen zurück. Für unseren Track des Tages spielten diese ein „Loop“ aus „Rescue Me“ von A Taste Of Honey live im Studio ein. Am 11. August 2023 wird der 50. Geburtstag des HipHop-Genres gefeiert. „That's The Joint“ von Funky 4+1 unser Track des Tages zu diesem Jubiläum. Hört ihn Euch hier an: // Mehr zur Geschichte des HipHop erfahrt Ihr außerdem in der Sendung The Good Nightz mit Sebastian Hampf, der in unregelmäßigen Abständen jahrgangsweise die „HipHop History“ rekapituliert. Mitglieder im Förderverein „Freunde von ByteFM“ können sämtliche Ausgaben der Sendung im Archiv nachhören.

Hamburg Jetzt!: Tipps für Newcomer*innen von Magnole & 50 Jahre HipHop

Von ByteFM Redaktion
(25.10.2023)
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Hamburg Jetzt!: Tipps für Newcomer*innen von Magnole & 50 Jahre HipHop
Genau über diese Frage reden wir in Hamburg Jetzt! – und zwar mit einem Menschen, der diese Probleme auch kennt: Felix Rieck, besser bekannt als Magnole. Der Hamburger ist unter diesem Namen als Beat-Produzent aktiv, mit einem Fokus auf smoothe Jazz-HipHop-Instrumental-Tracks. Mit Magnole sprechen wir über die seltsame Melancholie des Instrumental-HipHops aber auch seinen musikalischen Weg als Indie-Künstler – und die Ratschläge, die er anderen unabhängigen Künstler*innen mit auf den Weg geben würde. 50 Jahre HipHop auf Kampnagel Apropos HipHop: Vom 1. bis zum 3. Dezember 2023 feiert die HipHop Academy Hamburg das 50-jährige Jubiläum des HipHop! Über 100 Studierende der Academy präsentieren auf Kampnagel Ausschnitte der verschiedenen Epochen des Genres. Tim Dollmann, Geschäftsführer der HipHop Academy Hamburg ist ebenfalls zu Gast bei Hamburg Jetzt! und verrät uns mehr über das Programm.

Auf dem HipHop-Zeitstrahl: Bishop Nehru – „Meathead“ (feat. MF Doom)

Von ByteFM Redaktion
(18.04.2020)
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Auf dem HipHop-Zeitstrahl: Bishop Nehru – „Meathead“ (feat. MF Doom)
Den HipHop-Zeitstrahl von zwei Enden betreten Bishop Nehru und MF Doom in unserem heutigen Track des Tages. „Meathead“ ist die dritte und letzte Vorabsingle von Bishop Nehrus in weniger als drei Wochen erscheinendem Album „Nehruvia: My Disregarded Thoughts“. Nachdem er bei „Too Lost“ vor einem Monat bereits DJ Premier am Mischpult hatte, holt er jetzt ein weiteres New Yorker Schwergewicht mit ins Boot. Und letzteres macht bei all den raphistorischen Zentnern keine Anstalten, zu kentern. Es schaukelt, es schwingt – aber gemächlich, ohne dass man davon seekrank würde. Das zweite New Yorker Schwergewicht ist eigentlich Brite, aber in der HipHop-Hauptstadt an der US-Westküste großgeworden. Jahrgang 1971, genau das richtige Alter, die gesamte HipHop-Geschichte von der Wiege an mitzuverfolgen und einer der ersten Geburtsjahrgänge, die mit HipHop als einer Selbstverständlichkeit aufwuchsen. Vom anderen Ende betritt Bishop Nehru, Jahrgang '96, den HipHop-Zeitstrahl – für ihn ist die gesamte Geschichte des HipHop simultan verfügbar gewesen, seit er denken kann.

Fionn Birr

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Fionn Birr
HipHop im 96. Semester. Als Kind in einen Topf Buchstabensuppe gefallen. Schreibt und spricht mit, über und von Musik.

Paula Steinbauer

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Paula Steinbauer
Und seitdem macht sie das einfach. Erst bei Alex Berlin, jetzt bei ByteFM, wo sie die HipHop-Sendung New School moderiert.

Christian Tjaben

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Christian Tjaben
In den 80er-Jahren hat er u.a. Korg und Yamaha Synthesizer, ein Fender Rhodes E-Piano, Roland Rhythmusgeräte und einen Atari Computer zum Klingen gebracht. Später hat er Schallplatten (u.a. sogenannten „Acid Jazz“, „Rare Groove“, „Dub“, „Trip-Hop“, „Ambient“, diverse „HipHop“ Spielarten usw.) aufgelegt, z.B. an Orten, die sich Fun Club, Nirvana, Babylon, Mondo Bar oder Boogaloo nannten.

Ingo Sänger

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Ingo Sänger
Ingo Sänger ist 1968 geboren und lebt derzeit mit seiner Familie in Dortmund. Gegen Ende der 80er-Jahre, in der Zeit, als HipHop, Dancehall, House oder Breakbeats zusammen an einem Abend gespielt werden konnte, begann er, eher zufällig Platten aufzulegen. Feste Clubstationen von Ingo waren das Bochumer Logo, die Essener Rote Liebe und die Mekka Sound Sessions in Köln. Des Weiteren mischte er ab 1995 knapp zehn Jahre lang bei WDR Eins Live (u. a. in der Show Treibhaus) die Radiolandschaft auf und reiste als DJ durch die Lande. Neben diversen DJ Gigs hier und da, hat Ingo Sänger derzeit einen regelmäßigen Clubabend im Dortmunder Jazzclub domicil.

Oliver Korthals

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Oliver Korthals
Neben seinen regelmäßigen Auftritten im Kölner Stadtgarten, ist er überall dort unterwegs, wo Dancefloor Jazz gefragt ist. Seine musikalische Bandbreite reicht von 60ies Jazz über Deep Funk und Soul, über Latin und Brasil bis hin zu neusten Produktionen aus House, Elektro und HipHop – gemeinsame große Klammer ist der Jazz, sowohl als Stilelement als auch als geistige Grundhaltung.

Henning Tudor-Kasbohm

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Henning Tudor-Kasbohm
Punk, HipHop, Pet Shop Boys, Jazz – anders als die coolen Vorstadtkids identifizierte sich der junge Henning Tudor-Kasbohm mit keiner Szene. Heute liebt der studierte Literaturwissenschaftler und Phantastikforscher sogar eigentlich alle Musikstile, solange die Lieder fresh sind. Das schränkt die Sache arg ein und macht das Musikhören zu harter, aber lohnender Arbeit.

Disc Jockeys

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Disc Jockeys
Aber nicht nur die Ausbildung der eigenen Stimme faszinierte sie, auch die Facetten verschiedener Soul-, Folk- und R&B-Sänger*innen haben sie schon früh in ihren Bann gezogen. Wenn man mit Liz zusammen Musik hört, ist es seit einigen Jahren aber auch möglich, diverse Einflüsse von HipHop und Rap in ihren Mixtapes wiederzufinden.

Jörg Kühnel

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Jörg Kühnel
“Sein Programm ist die zeitlose Vielseitigkeit des Soul, sein Tun angetrieben von musikalischer Entdeckerlust im Verbund mit technischer Versiertheit an den Decks: von Soul-Classics über rare Funk-Tracks über schmissige Disco-Tunes über House mit Geschmack bis hin zu rockendem HipHop oder klassischem Jazz. Echter Wildstyle, aber immer tanzbar und beseelt von lebenslustigen Vibes: souleil ist ein DJ, der live spielt.“

Taīz Nawab

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Taīz Nawab
Taīz Nawab ist in Hamburg geboren und aufgewachsen und hat bereits als Kind eine sehr vielfältige musikalische Prägung erfahren. Insbesondere Musik aus der SWANA/MENA-Region sowie R&B, HipHop, Funk, Soul, Afrobeat aber auch Flamenco gehören zu ihren Einflüssen. Mit ihrer künstlerischen Arbeit als DJ und Kuratorin möchte sie vor allem Räume für marginalisierte Menschen im globalen Norden schaffen.

Yeşim Duman

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Yeşim Duman
Yeşim ist auch das Gesicht hinter der queeren Partyreihe bubble und steht auch selber gerne hinter den Reglern. Vom Radio war sie jedoch schon immer fasziniert. Sie legt genreübergreifend auf und variiert von Electronica und HipHop-Beats - bis hin zu energischem Technosound.

Philipp Weichenrieder

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Philipp Weichenrieder
Als freier Autor für Medien wie Groove, Juice oder taz nimmt Philipp unter anderem Clubkultur, HipHop und elektronische Musik in unterschiedlichen Facetten in den Blick. In den Fokus gerät dabei immer wieder, was in irgendeiner Art und Weise etwas mit Sound-System-Kultur zu tun hat und im weitesten Sinne als Bassmusik bezeichnet werden kann. Den Anfang machte Jungle, dann kam Dubstep und Grime.

Heinrich Oehmsen

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Heinrich Oehmsen
Heinrich Oehmsen, geb. 1954, beschäftigt sich mit populärer Musik, seit er 1965 „The Last Time“ von den Rolling Stones gehört hat. Seine besondere Liebe gehört allen Genres afroamerikanischer Musik von Free-Jazz über Funk und Soul bis zu HipHop, sozialisiert wurde er in den 60er-Jahren vor allem mit Rock und Blues.

Johannes Wallat

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Johannes Wallat
Johannes Wallat lernte schon früh die wichtigsten Tastenkombinationen am Kassettenrekorder: Mit den Fingern auf Rec und Pause lauerte er stundenlang vorm Radio und eignete sich dabei erstaunliche Reflexe an. Ein umfangreiches Kassettenarchiv zeugt noch von den längst vergangenen Zeiten und der Sozialisation durch Radio-Urgestein und ByteFM-Kollegen Klaus Fiehe. Auch im Digitalzeitalter ist er dem Radio treu ergeben, als Hörer vor den Boxen und als Moderator hinterm Mikro. In seiner Sendung Kontrabass tut er jeden zweiten Sonntag das, was er am liebsten macht: Musik spielen und über Musik reden. Dabei geht es um HipHop und um House, aber nicht nur.

Norman Müller

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Norman Müller
Schon als Kind moderierte er abseits medialen Rummels Mixkassetten, die er aus der Plattensammlung seines Vaters und Radiomitschnitten zusammenstellte. Zusätzlich zu solch fortgeschrittenem Nerdtum übermannte ihn in frühen Jahren zudem ein Prince-Fetischismus. Bis in die Spitzen seiner langen Haare. Nach dem Besuch einer Dinosaurier-Ausstellung besorgte er sich 1992 ein erstes Album und verbrachte die folgenden Jahre exklusiv mit der Aufarbeitung von Prince's Diskographie. Aber Norman Müller ist nicht nur Nerd und Prince-Fetischist — zu einer ausgewogenen Persönlichkeit macht ihn seine Offenheit und Neugier. So sagte er einst im Interview mit einer lokalen Vereinszeitung, er habe immer »gleichwohl mit Metallern, Gabba-Fans und HipHoppern« abgehangen. // Wer ihn mal in echt sehen will, kann ihm ja solcherlei vorbeibringen. Zu einem seiner DJ-Gigs. Unter dem Namen Digital Norman beschallt er regelmäßig Clubs und Bars mit Funk, Kraut-Disco, Dubstep, HipHop, AfroPsych und - ähem- Prince.

Karsten Kreiß

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Karsten Kreiß
Eine Prise guter Brit-Pop und denkbefähigter HipHop war selbstredend immer mit dabei. Mitte 20 entdeckte er die Freuden zeitgenössischer Elektronik und orientierte sich auch da am liebsten fernab vom leichtverkäuflichen Mainstream. Erste Schritte als Amateur ins Radio mit einer eigenen Musiksendung beim Offenen Kanal Lübeck mit Ende 20.

Liz Remter

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Liz Remter
Aber nicht nur die Ausbildung der eigenen Stimme faszinierte sie, auch die Facetten verschiedener Soul-, Folk- und R&B-Sänger*innen haben sie schon früh in ihren Bann gezogen. Wenn man mit Liz zusammen Musik hört, ist es seit einigen Jahren aber auch möglich, diverse Einflüsse von HipHop und Rap in ihren Mixtapes wiederzufinden.

Michael Gehrig

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Michael Gehrig
Aufgewachsen in der schwäbischen Kleinstadt zwischen Beatles-Platten und Queen-CDs, durchlebte Michael Gehrig erst zahlreiche Subkulturen von deutschem HipHop bis Hardcore, um dann in München zuerst die Liebe zur musikalischen Vielfalt und dann zum Radio zu entdecken.

808 – die Rapshow

HipHop-Features im Deutschrap und US-Rap

(12.03.2023 / 22:00 Uhr)
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Ein Hoch auf die Freundschaft – seitdem deutsche HipHop-Künstler*Innen regelmäßig Klickrekorde auf Streaming-Diensten und Social-Media-Kanälen aufstellen, leistet sich ein wachsender Teil der hiesigen Szene vermehrt Zusammenarbeiten mit internationalen Stargästen. Das hat zum einen wirtschaftliche Gründe wie etwa Reichweiten-Maximierung, aber eben auch etwas mit eigener Traumerfüllung zu tun. Neben englischen und französischen Rap-Acts auf deutschen Produktionen gilt vor allem das sagenumwobene "Ami-Feature" immer noch als ganz besondere Auszeichnung im deutschen HipHop. Denn bei aller Demokratisierung von technischen Zugängen und der digitalen Vermessung der Welt called Internet, sind die USA als Mutterland des HipHop immer noch eine der Hauptinspirationsquellen und Orientierungsmaßstab für HipHop-Deutschland. Das Aufeinandertreffen von deutschen und US-Rap-Schaffenden ist aber oder genau deswegen absolut keine neue Entwicklung. Im Container führt Fionn Birr durch fast 30 Jahre deutsch-amerikanische HipHop-Freundschaft und entdeckt dabei Jugendsünden, Abfallprodukte und Hochglanzformate einer Megaindustrie, die irgendwann mal als DIY-Kultur anfing.

Hamburg Jetzt!

Tipps für Newcomer*innen von Magnole + HipHop-Academy-Gala

(26.10.2023 / 08:00 Uhr)
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Hamburg Jetzt! - Tipps für Newcomer*innen von Magnole + HipHop-Academy-Gala
Genau über diese Fragen reden wir in Hamburg Jetzt! – und zwar mit einem Menschen, der diese Probleme auch kennt: Felix Rieck, besser bekannt als Magnole. Der Hamburger ist unter diesem Namen als Beat-Produzent aktiv, mit einem Fokus auf smoothe Jazz-HipHop- oder auch Chill-Hop-Instrumental-Tracks. Mit Magnole sprechen wir über die seltsame Melancholie des Instrumental-HipHops aber auch seinen musikalischen Weg als Indie-Artist – und die Ratschläge, die er anderen unabhängigen Künstler*innen auf den Weg geben würde. Apropos HipHop: Vom 1. bis zum 3. Dezember 2023 feiert die HipHop Academy Hamburg das 50-jährige Jubiläum des HipHop! Über 100 Studierende der Academy präsentieren auf Kampnagel Ausschnitte der verschiedenen Epochen des Genres. Tim Dollmann, Geschäftsführer der HipHop Academy Hamburg ist heute zu Gast bei Hamburg Jetzt! und verrät uns mehr über das Programm.

ByteFM Magazin

Ana Swartz (FLINTA* HipHop Festival) im Gespräch

(12.04.2022 / 14:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - Ana Swartz (FLINTA* HipHop Festival) im Gespräch
Wer als weiblich gelesene Person musikalisch durchstarten möchte, muss häufig gegen Widerstände ankämpfen. Widerstände, auf die die männlichen (cis-geschlechtlichen) Kollegen häufig nicht treffen. Um so wichtiger ist es da, dass Frauen* Plattformen geboten werden, auf denen sie sich und ihre Musik präsentieren können. Eine dieser Plattformen ist das FLINTA* HipHop Festival, das Frauen, Lesben, und Intersexuellen, Non-Binary-, Trans- und Agender-Artists aus der deutschsprachigen HipHop-, Afrobeats- und Soul-Szene in diesem Jahr zum ersten Mal eine virtuelle Bühne bietet. An zwei Abenden und über das Wochenende könnt Ihr an Konzerten, Workshops und Panels zu den Themen Empowerment, Diversity und FLINTA* im deutschen HipHop teilnehmen. Das FLINTA* HipHop Festival (mit Skuff Barbie, Sookee Quing, Kaleo Sansaa, Mariybu, Finna, JnnrHndrxx, Celina Bostic, Mona Lina u. a.) < a href="https://www.thehealerhiphop.com/festival/" target="blank">findet vom 15. bis 17. April 2022 online statt. Die Initiatorin Ana Swartz ist heute im Gespräch im ByteFM Magazin bei Friederike Herr. ByteFM ist Medienpartner des Festivals und verlost zwei Tickets. Wenn Ihr gewinnen möchtet, schreibt einfach eine E-Mail an mit dem Betreff „FLINTA* HipHop Festival“ an: radio@byte.fm.

Hamburg Jetzt!: HipHop Academy Gala

Von ByteFM Redaktion
(25.10.2022)
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Hamburg Jetzt!: HipHop Academy Gala
Dass die vier Elemente der HipHop-Kultur DJing, Rap, Graffiti und Breakdance sind, dürfte allgemein bekannt sein. Weniger bekannt, aber für Newcomer*innen durchaus wichtig: die HipHop Academy Hamburg bietet jungen Hanseat*innen Training in diesen Disziplinen an. Das Angebot umfasst Breakdance, Graffiti und natürlich die musikalischen Skills: DJing, Rap, Beatbox, Producing und Gesang. Seit über 15 Jahren besteht das Angebot der Non-Profit-Organisation bereits. Und das für alle Jugendlichen, die es wollen. Unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten. Das Trainingsangebot umfasst sowohl kindliches Ausprobieren als auch berufsvorbereitende Ausbildungen, aufgeteilt in vier „Level". // Das volle Spektrum des hier aufgebauten Talents wird auch dieses Jahr wieder bei der HipHop Academy Gala präsentiert, einem Event, das vom 25. bis zum 27. November 2022 schon zum zehnten Mal in Hamburg auf Kampnagel stattfindet. Was das Publikum dort erwartet, wie die HipHop Academy entstanden ist und wie die verschiedenen TrainingslLevel funktionieren – darüber spricht ByteFM Moderator Marius Magaard in Hamburg Jetzt! mit Gründerin Dörte Inselmann und Geschäftsführer Tim Dollmann.