HipHop

HipHop Bild: HipHop-Vinyl im Plattenladen

HipHop ist ein Musikgenre, das seinen direkten Ursprung in der New Yorker Bronx der frühen 1970er hat, wo DJs auf Block-Partys Breaks aus Funk-Platten ineinander mischten. MCs („masters of ceremonies“) weiteten rhythmische Titelansagen zu Sprechgesang (Rap) aus. DJs wie DJ Kool Herc entwickelten neue Techniken an den Plattentellern, wie zum Beispiel das Scratching. Diese erste Phase des HipHop wurde ab etwa 1984 von der „New School“ des HipHop abgelöst. Diese Zäsur kennzeichnet neben einer Hinwendung zu härteren Alltagsthemen der Einsatz von Samples.

Die New School ging nahtlos in das „goldene Zeitalter“ des HipHop über, das von Mitte der 1980er bis in die frühen 90er währte. Charakteristisch sind musikalisch ein innovativer Umgang mit Samples aus verschiedenen Genres und die Bezugnahme auf afroamerikanisch konnotierte Musiktraditionen wie Jazz und Funk. Inhaltlich diversifizierten sich die Themen verstärkt. Vor allem zwei Traditionen prägten die Ära: der mit der Westküste assoziierte „Gangsta“-Rap und der weniger aggressive „East-Coast“-Rap.

Die 90er waren vom Mainstream-Erfolg des Genres und einer sich verstärkenden Rivalität zwischen Künstler*innen von der Ost- und der Westküstenszene gekennzeichnet. Ab der zweiten Hälfte der 1990er gliederte sich HipHop vermehrt in diverse Subtrends. Der Schwerpunkt verlagerte sich in die US-amerikanischen Südstaaten (Southern Rap), insbesondere nach Atlanta, wo auch die bis heute dominierenden Trends wie Crunk-, Snap-, Glitch- oder Wonky-HipHop entstanden. International wurde HipHop besonders ab den 90er-Jahren zu einer der einflussreichsten Jugendkulturen. Bei ByteFM widmet sich die Sendung DeutschRap ausschließlich HipHop in deutscher Sprache..



HipHop im Programm von ByteFM:

60minutes

(31.07.2010 / 22 Uhr)
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60minutes hat es zu tun mit einem unerschütterlichen Recken des britischen HipHop, Skitz. Die royale Insel ist nun wirklich nicht dafür berühmt, dem HipHop ein warmes Nest zu bieten. Dazu sind die Einflüsse der Bassdisziplinen im Königreich zu dominant. // Dazu sind die Einflüsse der Bassdisziplinen im Königreich zu dominant. Jungle, Dub, Raggamuffin, Drum'n Bass, Dubstep, UK Garage. HipHop hat es schwer, HipHop kommt meistens in Gefolgschaft dieser basslastigen Dancefloor-Konkurrenten daher. Einer wie Skitz, der schon lange im Geschäft ist, weiß um diese Problematik und er gehört neben einem genialen Ty zu einer der wenigen HipHop-Heads die Fahne hoch halten. 1996 hat er sein legendäres Debüt abgeworfen, hat mit Roots Manuva gearbeitet, noch bevor der durch die Decke gegangen war. // Einer wie Skitz, der schon lange im Geschäft ist, weiß um diese Problematik und er gehört neben einem genialen Ty zu einer der wenigen HipHop-Heads die Fahne hoch halten. 1996 hat er sein legendäres Debüt abgeworfen, hat mit Roots Manuva gearbeitet, noch bevor der durch die Decke gegangen war. // "Sticksman" heißt das neue ein HipHop-Album von Skitz, das er auf die Beine gestellt hat, das auch mit den genannten Bass-Brüdern spielt, aber doch ein neuer HipHop-Versuch made in Great Britain ist und der ist absolut great!!!

60minutes

(27.11.2008 / 22 Uhr)
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60minutes, heute als Spezialitäten-Show mit Soul, R'n B und HipHop. Neue Alben von Belleruche, die die 60ies-Karte ausspielen und einen mit dem Mix aus Soul, Blues, Funk und Beats packen. Stee Downes aus Dublin, Soul, Funk & Jazz mit coolem Groove und einem echten Händchen für catchy Melodien. // The Foreign Exchange, ein ganz besonderer Tipp, Soul, R'n B und HipHop Hand in Hand mit chilliigen Flächen, leichten Houseanflügen und viel Electronica, ganz fein! Und Madlibs aktuelle HipHop-Kunde in Albumformat fördert famos oldschooligen Underground-Rap & R'n B zu Tage, erstklassige MC's und eine Sampleflut, die für offenes Ohr und offenen Mund sorgt. // Und Madlibs aktuelle HipHop-Kunde in Albumformat fördert famos oldschooligen Underground-Rap & R'n B zu Tage, erstklassige MC's und eine Sampleflut, die für offenes Ohr und offenen Mund sorgt. HipHop-Genius Madlib wirft groß! Und ein Wiener HipHop-DJ zieht in die Welt, besucht Artgenossen in New York, L.A. & Montreal und kommt mit einem HipHop-Poesiealbum der besonderer Art zurück ... alles in 60minutes!

ByteFM Mixtape

ZEIT ONLINE

(18.09.2008 / 17 Uhr)
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Heute ist der ZEIT-ONLINE-Autor Sebastian Reier dran. Er spricht über seinen Weg zum HipHop: Was erwartet das Publikum von einem HipHop-DJ? Was geschieht, wenn HipHop auf Funk trifft, und wie klingt er, wenn er aus China kommt? // Artikel zum Thema der Sendung: Roots Manuva – Mit dem Rapper in der Londoner U-Bahn Madlib – Um die Welt mit dem Yesterdays New Quintet Mos Def – Reime aus dem Papiertütchen Guilty Simpson – Ein Bär gibt den Halunken Percee P – 19 Jahre lang Mixtapes, jetzt ein Album Onra – Französischer HipHop, asiatisch gewürzt Gangsta Rap – Hart war gestern, jetzt wird's bürgerlich Wie geht HipHop? – Eine klingende Genreübersicht Woher kommt HipHop? – Eine Bildergalerie Ist HipHop böse?

Was ist Musik

King – wo sind deine Leute heute?

(30.03.2008 / 20 Uhr)
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Interessanterweise wird das Stück eröffnet von Sister Souljah – genau die Sister Souljah, gegen die Bill Clinton, als er Präsident war, eine Kampagne entfachte, seinen ganz eigenen Krieg gegen den HipHop…und diese Sister Souljah eröffnet jetzt die Polemik von PE gegen die Weiße Vorherrschaft. Public Enemy By the time I get to Arizona Apocalypse 91...The Enemy strikes back DEF JAM WIM, 40.Todestag von MLK und seine Spuren in der Popmusik. // Ursula Rucker Libations Ma´ at Mama K7 (Auch die polistischen Gefangenen Mumia Abu Jamal und Leonard Peltier werden erwähnt in „Libations“, www.etext.org/Politics/MIM/agitation/prisons/mumia/index.html Libations, das sind Trankopfer...Eine ganz spezielle Totenmesse von Ursula Rucker, seit einigen Jahren eine markante Stimme der Philadelphia-Szene. Sie steht an der Schnittstelle zwischen Nu Soul, HipHop und Spoken Word Poetry und von dieser Ursula Rucker wollte ich wissen, ob und wenn ja, wie die Stimme und die Rhetorik von MLK in die Gegenwart wirkt. // Georgia Anne Muldrow ist eine Hälfte von G&D – das D steht für Dudley Perkins und gemeinsam haben sie 2007 das Album “The Message in Uni Versa” gemacht, auch hier ist der Titel Programm...conscious Soul und conscious HipHop also...mehr King als Bling, wobei die Verhältnisse natürlich komplizierter sind als King oder Bling. // Dazu Uh Young Kim in der taz: „Auf seinem zweiten Album "Never Forget: A Journey Of Revelations" (Hidden Beach) hat sich der engagierte Intellektuelle mit namhaften Musikern verbündet, um das politische Bewusstsein der Jugend mit den Mitteln des Hiphop und Neo-Soul zu mobilisieren. Darauf rechnen Talib Kweli und KRS-One in gewohnt kämpferischer Manier mit der Bush-Regierung ab, Jill Scott hält für ihre Schwestern die Fackel hoch, und der geläuterte Prince sorgt sich um das Klima. // Zu diesem Zweck sammelt West – im richtigen Leben einer der prominentesten afroamerikanischen Intellektuellen, Universitätsprofessor und Mediendarling - Vertreter des „Conscious HipHop“ und des „Nu Soul“ um sich. Manchmal riecht das ein bißchen nach „Black History Lesson“ und nach Aufsatnd der Anständigen, vor allem wenn er die Lage auf den simplen Nenner bringt: Mehr King – weniger Bling…so einfach ist es leider nicht.

60minutes

3 Kontinente Beats & Flow

(15.11.2014 / 19 Uhr)
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Die Looptroop Rockers aus Schweden sind seit gut 20 Jahren unterwegs. In Schweden eine feste Größe in Sachen HipHop. "Naked Swedes" ist das neue Album der Crew. Die Looptroop Rockers sind verwurzelt im HipHop, andere Einflüsse sind willkommen. Flow!!! Aus Paris ist der Produzent Guts dabei, der in den 90ern für den Erfolg von Alliance Ethnik verantwortlich war. // Aus Paris ist der Produzent Guts dabei, der in den 90ern für den Erfolg von Alliance Ethnik verantwortlich war. "HipHop After All" ist seine Album-gewordene Liebeserklärung an HipHop. Sein Album strotzt vor Golden Era-Tunes und Gästen von East Coast und West Coast. // Um mit denen face to face zusammen arbeiten zu können, ist er extra in die Staaten gereist, hat in Kalifornien und New York seine Tunes aufgenommen. HipHop Love! Fantasma ist ein neues Projekt aus Südafrika. Hinter dem Quintett steckt Mastermind Spoek Mathambo, einer der bekanntesten Musiker, Produzenten, Songschreiber des Landes. // Hinter dem Quintett steckt Mastermind Spoek Mathambo, einer der bekanntesten Musiker, Produzenten, Songschreiber des Landes. Mit der "Eye of The Sun EP" stellt er seinen neuen Sound aus HipHop, Punk, Electro, Kwaito House und traditionellen Zulu-Einflüssen vor. Klasse! Blitz The Ambassador hat 2001 seine Heimat Ghana verlassen, ist in die Staaten und agiert von Brooklyn aus. // Blitz The Ambassador hat 2001 seine Heimat Ghana verlassen, ist in die Staaten und agiert von Brooklyn aus. Die Verquickung von Oldschool HipHop und Afrobeat sind seine Mission. "Afropolitan Dreams" ist der Titel seines aktuellen Albums.

60minutes

Funk & Freaks!

(04.04.2015 / 19 Uhr)
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Le Freak 1: From Down Under ist Inkswel an Bord dieser 60minutes. Funk, Disco, Boogie, HipHop, R’nB, Oldschool-Rap sind sein Metier und zum ersten Mal gibts eine schicke Auswahl seiner Tunes in einer mächtigen Compilation, Super Foods Vol.1. // Brett! Le Freak 2: Tuxedo sind zu zweit und Meister ihrer Fächer. Der Soul-Styler Mayer Hawthorne und HipHop-Prdouzent & DJ Jake One. Beide verbindet eine jahrelange Funkfreundschaft, die sich jetzt in einem ersten gemeinsamen Album manifestiert: Tuxedo. // Le Freak 4: DJ Bootsie aus Ungarn ist in der Heimat quasi ein bunter Hund, HipHop-DJ-Champion, Multiinstrumentalist, Bandmacher, Produzent, Turntablist und Samplewizzard. Jazz, Ungarischer Folk, HipHop, Elektronik, Soundtrackvibes. Seinem neuen Album hat er einen lateinischen Titel verpasst: In Solem Verti!

All Samples Cleared!?

Gast-Mix: Chris Read

(26.11.2011 / 12 Uhr)
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Außerdem hat er zum 15ten Geburtstag des Labels BBE eine HipHop-CD gemixt. Also warum nicht auch ein Mix, der sich auf das Sampling in all den HipHop-Songs konzentriert. Auf meine Mail kam schnell eine Antwort: Nein, er hat gerade nicht die Zeit, so einen Mix anzufertigen, hat aber vor kurzem genau das getan: Einen Sample-basierten Mix gemacht, in dem er einige Songs aus dem Jahr 1988 re-konstruiert. // Und was soll ich sagen: Der Mix ist phantastisch! Wenn man auf Spät-80er HipHop so steht wie, ähm, ich, dann (er)kennt man alle re-konstruierten HipHop-Songs. Und kriegt das breite Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht.

ByteFM Groovebox

Ein Rad ist ein Rad mit Markus Schaper

(26.05.2013 / 18 Uhr)
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Was sich dem ersten Anschein nach als ungewöhnlich andeutet, erweist sich bei genauerem Hinhören als verrückt, verquer und durchgedreht. „SoCalled“, gut befreundet mit Gonzales und Mocky, hat großen Spaß daran, in seinem Labor HipHop, Funk, Klezmer, Soul, Balkan-Beats zu einem weirden Popmix zu verquirlen. Im quirligen London brodelt es derweil in verschiedenen Küchen. // More Like Trees sind ein Trio, die sich auf dem akustisch-musizierendem Pfad an Drum’n Bass, Funk, Reggae und HipHop ranpirschen. Ghostpoet ist nach seinem aufsehenerregenden Debütalbum mit seinem zweiten Longplayer sicher gelandet. Auf dunklen Beats aus Dubstep, Electronica und HipHop läßt der Ghostpoet seine spoken words in den Raum schweben. // The Last Skeptik hat nach Remixen für Gorillaz, Kate Nash und Enter Shikari Zeit gefunden, ein zweites Album aus instrumentalem HipHop zu verschrauben. Der Holländer The Child Of Lov hat nichts anderes vor, als den Funk fit zu machen für die nächste Generation. // Vom Gnarls Barkley Manager entdeckt, von Damon Albarn und MF Doom produziert, läßt uns The Child Of Lov an seinen großartigen Funkvisionen teilhaben. Medline, Franzose mit chilenischen Wurzeln, widmet sich auf seinem Album HipHop-Grundsteinlegern und interpretiert Jazzer wie Roy Ayers. Die Dänen When The Saints Go Machine segeln mit dem zweiten Album entlang der 90er-Rave-Welle und brillieren mit dunkel-groovendem Klangwerk und der Falsett-Stimme des Frontmanns. 2 Pianisten aus Luxemburg und Frankreich, sowie ein Drummer aus dem Libanon nennen sich Aufgang und helfen dem Mix aus klassischer und Clubmusik auf die Beine. !!!

60minutes

(09.07.2009 / 22 Uhr)
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60minutes präsentiert heute eine illustre Schar Menschen, die sich einen Kopf um HipHop macht - Ideen, Visionen und Konzepte. Superproducer Kanye West und Kollege Malik Yusef haben auf Westens eigenem Label ein Konzeptalbum auf 2 CD's abgeliefert. // Holy Smokes von Dudley Perkins hat die Füsse im Funk verankert, Lady Muldrow und Umsindo (Zulu: Sound) spielt mit den afrikanischen Rhythmen. Ein Vorgeschmack aus diesen beiden klasse Alben gibt es in 60minutes. "HipHop ist die perfekte Plattform für mich. Denn im Kern kann es alles sein. Ich hatte eine Eingebung, bevor ich mit dem Album begann. // Ich dachte ursprünglich , wenn ich Mandolinen, Sythesizer und Glockenspiel aufnehmen will, würde ich keinen HipHop machen, Aber dann realisierte ich, dass eigentlich genau das HipHop ist", sagt Raj Haldar aka Lushlife. Cassette City heißt sein neues, zweites Album. // Über die Grenzen gucken, die Freiheiten des HipHop ausschöpfen und Einflüsse von David Axelrod und Brian Wilson zum Zuge kommen lassen. Angenehme Erinnerungen an 90er mit Blick in die Zukunft von HipHop. Cassette City von Lushlife, ein favourite!

Rohstoff

Brazilian Skies

(01.07.2016 / 18 Uhr)
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Wenn man sich vom HipHop her der brasilianischen Musik nähert, dann stößt man auf die perkussiven Entwürfe der späten Sechziger, auf Perkussionisten wie Airto Moreria, aber auch auf geniale Songwriter wie Marcos Valle, Komponisten wie Arthur Verocai und Sängerinnen wie Gal Costa. // Wenn man sich vom HipHop her der brasilianischen Musik nähert, dann stößt man auf die perkussiven Entwürfe der späten Sechziger, auf Perkussionisten wie Airto Moreria, aber auch auf geniale Songwriter wie Marcos Valle, Komponisten wie Arthur Verocai und Sängerinnen wie Gal Costa. HipHop-Produzenten wie Madlib, J Dilla oder Cut Chemist bedienten sich ausgiebig an der musikalischen Geschichte des südamerikanischen Landes, primär natürlich aus den sechziger und siebziger Jahren, als Genres wie Tropicalia und MPB (Musica Popular Brasil) regierten. // Wir hören eine Stunde brasilianische Musik (oder Musik mit brasilianischem Flavour), die durch jahrelanges HipHop-Sample-Digging inspiriert wurde.

Groovie Shizzl

Throw Your Hands Up! aka The HüftHop Issue

(26.05.2016 / 22 Uhr)
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Ein vollkommen willkürliches zusammengestelltes HipHop-Special. In Anlehnung an eine Zeit, in der HipHop noch nicht so definiert war, weder in Kleidung, noch in Sachen Musik. Da unser Autor einer seltenen Sekte angehört, hören wir auch Platten aus der Türkei. // Da unser Autor einer seltenen Sekte angehört, hören wir auch Platten aus der Türkei. Unser Autor lebt nämlich im Glauben, HipHop sei in den Siebzigern am Bosporus erfunden worden. Ach und die einzige … Nein, das sagen wir jetzt nicht, es wird eine Überraschung!

taz.mixtape

Fatoni & Dexter, Hinds, Mix Mup, Costello, Brasil, Bowie

(15.01.2016 / 17 Uhr)
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Mit 30 Jahren die Hochkultur gegen die HipHop-Subkultur eingetauscht. Johann Voigt über den Karrieresprung von Anton Schneider, der als Fatoni mit Produzent Dexter eins der besten deutschen HipHop-Alben 2015 vorgelegt hat. // „Musikkritiker hassen mich und lieben Elvis Costello – weil sie alle aussehen wie er.“ Noel Rademacher beginnt seine positive Rezension von „Unfaithful Music“, der Autobiografie Costellos, mit diesem Spruch von David Lee Roth. In São Paulo regiert HipHop, in Rio de Janeiro Samba und Funk Carioca. Aus Salvador de Bahia kommt Axé und Sambareggae. Ole Schulz zeichnet im Interview mit Brasilien-Kenner Wolfram Lange eine musikalische Landkarte.

The Good Nightz

Spektrum Festival mit Sebastian Hampf

(13.07.2012 / 22 Uhr)
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Auf der Elbinsel Wilhelmsburg in Hamburg findet am Samstag in einer Woche das Spektrum-Festival statt. Es ist ein HipHop-Festival und die Macher wollen nicht nur den harten Kern beleuchten, sondern auch neue Richtungen, Entwicklungen und Einflüsse ins Licht rücken. // Klassische und experimentelle Ansätze an einem Ort also. Der Zeitpunkt scheint, ob gewollt oder durch glücklichen Zufall, genau richtig, rückt HipHop in Deutschland durch Rapper wie Cro, Casper oder Marteria wieder stark in den Fokus. Vor allem bei einer Hörerschaft, die sich lange nicht oder noch nie damit beschäftigt hat. // Neben den Rappern werden aber auch viele Beatmaker und Produzenten auftreten, die die äusseren Ränder von HipHop noch unschärfer gemacht oder gar weiter verschoben haben. Spektrum, 21. Juli, Elbinsel Wilhelmsburg in Hamburg

Kurtis Blow wird 55

(09.08.2014)
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Kurtis Blow, der mit seiner ersten Single "Christmas Rappin’" von 1979 den Grundstein für seine Karriere – und die Karriere des HipHop – legte, wird heute, am 9. August 2014, 55 Jahre alt. Kurtis Blow, geboren als Kurtis Walker, ist einer der wichtigsten Pioniere des HipHop. 1959 wird Blow in Harlem, New York, geboren. // Kurtis Blow, geboren als Kurtis Walker, ist einer der wichtigsten Pioniere des HipHop. 1959 wird Blow in Harlem, New York, geboren. Ab seiner frühen Jugend Mitte der 70er begeistert er sich für die HipHop-Kultur, die damals noch in Kinderschuhen im Untergrund ihr Dasein fristet. Aus diesem sollte Blow das Genre aber schon sehr bald herausholen. // Dieser Sohn hörte auf den Namen Joseph Simmons und sollte wenige Jahre später als "Run" von Run-D.M.C. selbst HipHop-Geschichte schreiben. Zuerst war da allerdings Blow. Nachdem dieser sich eine lokale bis regionale Bekanntheit erarbeitet hatte, wurde bei einem seiner unzähligen Gigs in Harlem der für das Billboard Magazine arbeitende Robert Ford auf ihn aufmerksam. // Wenig später erschien "Christmas Rappin’" und der Hype um Blow begann sich zu entwickeln. Es folgte einer der wichtigsten Momente für den HipHop: Der Wechsel vom temporären Mainstream-Phänomen einer Underground-Culture zu einem vom Musikbuisness anerkannten Genre – Blow erhielt als erster Rapper überhaupt einen Plattenvertrag bei einem Major-Label. // Mit "The Breaks", das Goldstatus erlangte und in die Top 5 der R&B-Charts; einstieg, war HipHop dann endgültig dem Untergrund entwischt. Blow nutzte diese Welle des Erfolges und der öffentlichen Wahrnehmung voll aus, alleine in den Jahren 1980 bis 1988 veröffentlichte er zehn Alben.

Female:Pressure

mit Meg 10 + Bad & Boujee

(22.12.2019 / 0 Uhr)
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Sie ist Mitverfasserin der #ausnahmslos-Kampagne gegen Sexismus und Rassismus und leitet medienpädagogische Workshops mit Jugendlichen. 2017 gründete sie gemeinsam mit Lucia die HipHop-Partyreihe und den Community Space Hoe__mies, wo sie seitdem unter dem Namen auflegt. Innerhalb weniger Monate wurde die Reihe zu einer der beliebtesten HipHop-Partys Berlins, ein Partyspace, der HipHop und andere urbane Musikrichtungen zelebriert und die männliche Dominanz in der Szene aufbricht. // Innerhalb weniger Monate wurde die Reihe zu einer der beliebtesten HipHop-Partys Berlins, ein Partyspace, der HipHop und andere urbane Musikrichtungen zelebriert und die männliche Dominanz in der Szene aufbricht. Meg10s Sound vereint eine Vielfalt von Einflüssen, die von 90s & 2000s HipHop, R&B; Classics und Newschool Trap über Baile Funk, Dancehall, Afrobeats und Neoperreo reichen.

ByteFM Magazin

mit Siri Keil zu Gast: Socalled

(22.05.2015 / 15 Uhr)
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Daraus resultierte eine Passion des Sammelns von jüdischen Platten – um die 3000 sollen sich mittlerweile im Besitz des HipHop-Künstlers befinden, der sich auf der Bühne den Namen „Socalled“ gibt. HipHop? Richtig gelesen. Vor der Begeisterung für die oben genannte Musik verbrachte Dolgin nämlich die Zeit an Drummachines und in Plattenläden auf der Suche nach geeigneten Samples. // Vor der Begeisterung für die oben genannte Musik verbrachte Dolgin nämlich die Zeit an Drummachines und in Plattenläden auf der Suche nach geeigneten Samples. Die Fusion daraus, jiddischer HipHop, vorher wohl noch nie in dieser Form da gewesen, lässt sich seit 2003 auf seinen fünf Studioalben hören. // Mai folgt nun ein weiteres mit dem Titel „Peoplewatching“, welches sich noch anderen Stilrichtungen als „nur“ dem jiddischen HipHop öffnet. So bunt wie das Cover sind auch die auf der Platte zu hörenden Fusionen aus Soul, Funk und Jazzklavier, welche in der Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Künstlern entstanden sind.

60minutes

(22.05.2010 / 22 Uhr)
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60minutes besucht in der Ausgabe 119 die HipHop-Schule, HipHop gibt dieses Mal den Takt an, echte Schwergewichter sind dabei, denn der Wu-Tang-Clan ist wieder da in Gestalt eines kapitalen Mixes von Clanmitglied aus der 2. // Aus der Stones Throw Qualtitätsschmiede ist dabei Guilty Simpson aus Motor City Detroit, der eine Kollabo mit Sound&Beat Ober-Nerd Madlib eingegangen ist. Außerdem auf dem Stundenplan die HipHop-Akademiker Kidz In The Hall und dann der Garant für HipHop-Qualität aus UK, Ty. Dem großen HipHop-Lyriker ist mit dem 4. Album Special Kind Of Fool und einer Schar von Gästen wieder mal ein Brett der obersten Kajüte gelungen. 60minutes lauschen, au ja!

I know you dig the way I style: Timbaland wird 40.

(10.03.2011)
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Mit seinem unnachahmlichen Produktionsstil verlieh Timbaland der Welt des HipHop neue, wesentliche Impulse und prägt dieses Genre bis heute nachhaltig. Stark synkopierte Rhythmen, die von Einsätzen der indischen Tabla wie bei Missy Elliotts „Get Your Freak on“ oder von Kastagnettenklängen wie bei Aaliyahs „Are You That Somebody? // Seine musikalische Karriere beginnt er, indem er als DJ Tiny Tim in den lokalen Clubs Platten auflegt. Mit seinem Schulfreund, dem Rapper Melvin „Magoo“ Barcliff gründet er mit Anfang 20 die HipHop-Crew Timbaland & Magoo, die bis heute mehrere Alben veröffentlicht hat. Er wird Teil der Gruppe S.B.I. // Was macht Timbalands Arbeit so bemerkenswert? Zum einen bricht sein Stil in musikalischer Hinsicht mit den Vorgaben der klassischen HipHop-Produktion, die im regelmäßigen Kopfnicker-Beat von einem geloopten Sample und darübergelegtem Rap geprägt ist. // Charakeristika, die bis dahin eher untypisch für HipHop sind. Zum anderen ist Mitte und Ende der 1990er Jahre der so genannte Gangsta Rap dominierend im HipHop. Vor diesem Hintergrund entsteht in diesen Jahren eine Rivalität zwischen den HipHop-Szenen der West- und Ostküste in den USA, die in der Ermordung der beiden Rapper Notorius B.I.G. und 2pac eskaliert. // Vor diesem Hintergrund entsteht in diesen Jahren eine Rivalität zwischen den HipHop-Szenen der West- und Ostküste in den USA, die in der Ermordung der beiden Rapper Notorius B.I.G. und 2pac eskaliert. Angesichts des propagierten Image vom coolen Gangsta, der auch im echten Leben zwischen Drogenhandel und Zuhälterdasein gefährlich lebt, so dass er vor lauter “Realness“ nichts zu lachen hat, fällt Timbaland neben Kollegen wie Dr.

Rohstoff

Glenn Astro & Max Graef

(22.01.2016 / 18 Uhr)
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House und HipHop sind Cousins zweiten Grades. Für die Produzenten Glenn Astro und Max Graef war es normal, tagsüber Retro-Boombap zu hören und nachts in die Panorama Bar feiern zu gehen. Graef, der im Prenzlauer Berg aufwuchs, veröffentlichte 2014 sein Debütalbum "Rivers of the Red Planet", das dreckige House-Tunes mit jazzigen HipHop-Interludes verband. // Graef, der im Prenzlauer Berg aufwuchs, veröffentlichte 2014 sein Debütalbum "Rivers of the Red Planet", das dreckige House-Tunes mit jazzigen HipHop-Interludes verband. Kürzlich veröffentlichte er über das Indie-Label Money $ex Records, das er zusammen mit Glenn Astro betreibt, seine erste EP mit Live-Band. // Kürzlich veröffentlichte er über das Indie-Label Money $ex Records, das er zusammen mit Glenn Astro betreibt, seine erste EP mit Live-Band. Astro zog vor einigen Jahren aus dem Ruhrgebiet nach Berlin und tauschte HipHop-Jams gegen Kreuzberger Kellerbars, in denen die 4/4-Kickdrum regiert. 2015 erschien sein Debütalbum "Throwback", das ebenso freigeistig zwischen geraden und gebrochenen Beats changiert.

Zimmer 4 36

Diamanten und Schwarze Schafe

(12.10.2014 / 14 Uhr)
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Black Sheep ist ein HipHop Duo aus NY, das in den frühen 90ern aufgenommen hat. "Black Sheep" heißt ein Track von Mick Jenkins aus Chicago, der seinen neuen Hiphop verschenkt. Hiphop, dessen Background an einer Stelle klingt wie Musik der Cocteau Twins.

All Samples Cleared!?

Straight Out The Jungle

(05.03.2011 / 12 Uhr)
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an: Die endete mit "Straight Out The Jungle" von Jungle Brothers und zwar weil Gang Starr das gesamplet haben. HipHop samplet HipHop. Aber nicht nur HipHop: Die von Gang Starr als Quelle benutzte Version enthält selbst Samples aus mindestens sechs anderen Titeln.

Labelshow

!K1 Pase Rock (Five Deez)

(18.09.2010 / 0 Uhr)
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Früher mit den Five Deez tief im HipHop verankert, entwickelte Pase Rock über die letzten Jahre seinen Stil mehr hin zu Electro und Baltimore. Oder wie er selbst sagt: "So Fucking Disco, So Fucking Electro, So Fucking House, So Fucking HipHop. // Oder wie er selbst sagt: "So Fucking Disco, So Fucking Electro, So Fucking House, So Fucking HipHop. DJ Pase Rock. Get Busy, Get Live, Get Yours, Get Wet! Heute hört ihr einen Mix, mit Songs, die für seine HipHop-Phase sicher sehr prägend waren. http://myspace.com/thepaserock

60minutes

(30.04.2009 / 22 Uhr)
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Ob als Plug in D'n' B unterwegs, als Kerrier Districkt in der Disco, als Wagon Christ mit experimentellem HipHop laborierend, der Mann ist ein Erforscher, Tüftler & Groover. Jetzt als Luke Vibert himself gewährt er wieder Einblick in seine Welt aus HipHop-Beats, Electronica und typischen Klangverzierungen. // Ähnlich wie Vibert hantiert & jongliert er mit verschiedenen Genres. Schwelgende Tunes im Mix aus HipHop, Electronica und Jazz. Summerfeeling mit Downtempo auf dem Tacho und jenseits von cheesy unterwegs, The Young Lovers.

School Of Rock

’93 til Infinity – HipHop vor 25 Jahren

(23.09.2018 / 11 Uhr)
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Während Letzterer unter seinem Pseudonym Snoop Dogg einen der Gründe für den G-Funk motorisierten Boom des Westküsten-HipHop lieferte und Teil der Mainstreamisierung von HipHop wurde, lebten Plattenspieler-Kunst Helden wie DJ Premier und ein damals noch unbekannter DJ Shadow mit Jeru The Damajas „Come Clean“ bzw. der Debut-Single „In/Flux“ Meisterwerke ab, die den Sound von HipHop auch abseits der Rap-Musik prägten. // Während Letzterer unter seinem Pseudonym Snoop Dogg einen der Gründe für den G-Funk motorisierten Boom des Westküsten-HipHop lieferte und Teil der Mainstreamisierung von HipHop wurde, lebten Plattenspieler-Kunst Helden wie DJ Premier und ein damals noch unbekannter DJ Shadow mit Jeru The Damajas „Come Clean“ bzw. der Debut-Single „In/Flux“ Meisterwerke ab, die den Sound von HipHop auch abseits der Rap-Musik prägten. This is how we chill: Der Herbst 1993 wäre nicht komplett ohne Queen Latifah seriöse Mahnung nach „U.N.I.T.Y“ und den Sendungstitel-gebenden Musik-Joint der Hieroglyphen-Anhänger von den Souls Of Mischief aus Oakland. // This is how we chill: Der Herbst 1993 wäre nicht komplett ohne Queen Latifah seriöse Mahnung nach „U.N.I.T.Y“ und den Sendungstitel-gebenden Musik-Joint der Hieroglyphen-Anhänger von den Souls Of Mischief aus Oakland. Eine Stunde HipHop Mixtape aus einer für das Genre extrem gut gealterten Zeit.

60minutes

(16.06.2012 / 19 Uhr)
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Hinter den Ancient Astronauts stecken die zwei deutschen DJs und Producer Kabanjak & Dogu. 2009 hatten die beiden ihr Debütalbum vollbracht, es folgte ein weiteres Album "Into Bass And Time". Mit ihrem Soundscape-Stil aus Dub, HipHop, Dancehall, Downbeat sind sie bei ESL gelandet, dem Label von Thievery Corporation. Also eine ausgewiesene Adresse für Downbeat & Fusion, die sicher dazu beigetragen hat, das Ancient Astronaust auf zahlreiche HipHop-Aktivisten zählen konnte, die beim Album mitmachten. // Also eine ausgewiesene Adresse für Downbeat & Fusion, die sicher dazu beigetragen hat, das Ancient Astronaust auf zahlreiche HipHop-Aktivisten zählen konnte, die beim Album mitmachten. "The Orion Nebula Remixes" sind Remixe vom letzten Album. // Die Quakers sind ein Trio, bestehend aus Fuzzface, 7stu7 und Katalyst. Rund um dieses Dreigestirn formieren sich aber zahlreiche andere HipHop-Aktivisten. Insgesamt sind am Quakers-Album über 35 Leute beteiligt. Hinter den drei Strippenziehern stecken wohlbekannte Namen: Fuzzface aka Geoff Barrow von Portishead, 7stu7 ebenfalls Portishead und Katalyst, einer der renommiertesten Producer Australiens. // Hinter den drei Strippenziehern stecken wohlbekannte Namen: Fuzzface aka Geoff Barrow von Portishead, 7stu7 ebenfalls Portishead und Katalyst, einer der renommiertesten Producer Australiens. Quakers haben die drei gegründet, weil sie HipHop machen wollten, der ihnen richtig gut gefällt. Bei dieser Mission außerdem beteiligt: Booty Brown von The Pharcyde, Aloe Blacc oder Guilty Simpson.

Jesse Boykins III & MeLo-X - "Zulu Guru"

(29.10.2012)
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VÖ: 02.11.2012 Web: ninjatune.net/zuluguru Label: Ninja Tune "Zulu Guru" ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von Singer-Songwriter Jesse Boykins III und Produzent/MC MeLo-X. Auf ihrem ersten gemeinsamen Langspieler verbinden die beiden ihre eigenwilligen Ansätze von HipHop und Soul. Jesse Boykins III nennt seine Herangehensweise „World Soul“, eine genre- und kulturenübergreifende Mischung aus Afrobeat, West Indies – und elektronischem Soul. // Nebenbei ist er noch als Fotograf und DJ tätig. Die beiden Tausendsassas werden jetzt schon als Revolutionäre des HipHop gefeiert. Ihnen selbst wird diese Festlegung auf ein Genre wohl eher nicht gefallen, wollen sie sich selbst doch keiner Kategorie zuordnen lassen. // Hinzu kommt, dass kaum eine andere Musikrichtung so oft revulotioniert, für tot erklärt und dann wiederbelebt wurde wie HipHop. Den starken HipHop-Einfluss in den 15 Tracks kann man aber nicht abstreiten; auch wenn es längts nicht die einzige Inspirationsquelle des Albums ist, zieht er sich wie ein roter Faden durch die Platte. // Den starken HipHop-Einfluss in den 15 Tracks kann man aber nicht abstreiten; auch wenn es längts nicht die einzige Inspirationsquelle des Albums ist, zieht er sich wie ein roter Faden durch die Platte. „I'm New Here“ startet mit Drums und Subbass, das Klangbild erinnert stark an HipHop-Produktionen der 90er-Jahre. Fast erwartet man, dass die Fugees gleich loslegen, stattdessen aber liefert MeLo-X die passenden Reime.

Ein Brett um die Ohren - Gonjasufi in Stuttgart

(28.06.2012)
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Auf der Bühne standen an zwei Laptops, zwei Turntables, einem Mixer und einem Drum Pad drei Männer, die HipHop auflegten. Ob tatsächlich nur einer auflegte und die anderen zwei ihre Mails checkten, wie von einigen spekuliert wurde, wird wohl ein Geheimnis bleiben, aber es fühlte sich an wie ein ganz gewöhnlicher Samstagabend im Speakeasy - nur dass niemand tanzte oder sich Sachen ins Ohr schrie, sondern alle (wie man das beim Konzert halt macht) nach vorne auf die Bühne schauten. // Und Gonjasufi gab auf die Songs, die live noch eine ganze Spur energetischer und drückender klangen als auf Platte, eine aggressive Rap-Performance, die Methodman zu seinen besten Zeiten hätte schlecht aussehen lassen. Von dem Ganzen war ich persönlich ein wenig verwirrt, denn ich hatte Gonjasufi nie so extrem als HipHop-Act wahrgenommen. Ich habe mir seit dem Konzert mehrfach Gonjasufis Alben „A Sufi And A Killer“ und „MU.ZZ.LE“ angehört, weil ich mich gefragt habe, wie ich mich da so hatte täuschen können, wieso ich ihn nie ganz in die HipHop-Ecke gesteckt habe. // Ich habe mir seit dem Konzert mehrfach Gonjasufis Alben „A Sufi And A Killer“ und „MU.ZZ.LE“ angehört, weil ich mich gefragt habe, wie ich mich da so hatte täuschen können, wieso ich ihn nie ganz in die HipHop-Ecke gesteckt habe. Klar, die HipHop-Anleihen sind zweifelsohne da, die Beats, die Samples, aber ich bleibe dabei: Gonjasufi live und Gonjasufi auf Platte sind zwei verschiedene Dinge. // Mittlerweile hat Gonjasufi Sun Glitters in meiner iTunes-Wiedergabestatistik klar überholt. Und das nicht nur, weil ich sie ein paar Mal auf ihre HipHop-Haftigkeit überprüft habe, sondern weil es ein großartiges Konzert war, nachdem sich meine Verwirrung langsam gelegt hatte, und ich seitdem einfach unglaublich Lust auf Gonjasufis Songs habe.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Christoph Möller

(29.03.2012 / 10 Uhr)
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Wir bei ByteFM erkunden keine Salzstöcke zur Atommüllendlagerung, sondern den Status Quo des HipHop - in nur wenigen Minuten. Es ist wie verhext: Gleich mehrere Zeitungen und Radiosendungen beschäftigen sich diese Woche mit HipHop. Die de:bug zeigt "neue Gesichter im HipHop", Spiegel Online schreibt über die "Hoffnung des Deutschrap" (Jan Delay), während Klaus Walter am Sonntag in seiner Sendung Was ist Musik Shabazz Palaces beleuchtet, ein Kollektiv, das "HipHop an bis dahin unbekannte Orte treibt" (Spoek Mathambo). // Die de:bug zeigt "neue Gesichter im HipHop", Spiegel Online schreibt über die "Hoffnung des Deutschrap" (Jan Delay), während Klaus Walter am Sonntag in seiner Sendung Was ist Musik Shabazz Palaces beleuchtet, ein Kollektiv, das "HipHop an bis dahin unbekannte Orte treibt" (Spoek Mathambo).

60minutes

(21.05.2009 / 22 Uhr)
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60minutes wieder mit frischer Tonträgerware jenseits der Mainstream-Sackgasse. Es werden ertönen Klänge aus HipHop, Soul, Funk, Electronica und Brasil. Smoove & Turrell haben nach ihrem 07er 7inch Erfolg den Hebel auf Albumlänge umgelegt und schmettern mit "Antique Soul" ein Soul-Funk-HipHop-Northern Soul Hitalbum auf den Tanzboden der Tatsachen. // Smoove & Turrell haben nach ihrem 07er 7inch Erfolg den Hebel auf Albumlänge umgelegt und schmettern mit "Antique Soul" ein Soul-Funk-HipHop-Northern Soul Hitalbum auf den Tanzboden der Tatsachen. One of the best british female soul voices ist ebenfalls dabei, Alice Russell mit ihrem Album "Pot Of Gold". // One of the best british female soul voices ist ebenfalls dabei, Alice Russell mit ihrem Album "Pot Of Gold". Das Gespann "Stonephace" lebt sich in jazzig-psychedelischen Momenten auf HipHop-Beats aus. Mit von dieser Partie sind Menschen aus dem Portishead-Stall. Das sehr tolle Projekt "Soundspecies" erzählt zum einen die Geschichte zweier Brüder, die schon früh die Liebe zur Musik entdeckt haben und nun ein großes Album-Werk an die frische Luft gelassen haben und zum anderen geben sie eine Lehrstunde in Sachen Spaß am Spiel mit Electronica, Jazz, HipHop und Melodien...der Tacho zeigt auf Downtempo, exquisit. // Das sehr tolle Projekt "Soundspecies" erzählt zum einen die Geschichte zweier Brüder, die schon früh die Liebe zur Musik entdeckt haben und nun ein großes Album-Werk an die frische Luft gelassen haben und zum anderen geben sie eine Lehrstunde in Sachen Spaß am Spiel mit Electronica, Jazz, HipHop und Melodien...der Tacho zeigt auf Downtempo, exquisit. Bis hier hin strictly british, aber es melden sich auch noch "Una Mas Trio" mit Brasil made in Braunschweig.

Was ist Musik

Mainstream der Minderheiten

(15.06.2008 / 20 Uhr)
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Mainstream der Minderheiten - Die große Entmischung in Soul, HipHop und R&B Ist das noch HipHop oder schon Unterwassermusik? Fragen sich manche bei Flying Lotus. "Musik, die man begreifen will, die einem aber wie Quecksilber durch die Finger rinnt", schreibt de:bug und macht "Los Angeles" von Flying Lotus zur Platte des Monats. // "Musik, die man begreifen will, die einem aber wie Quecksilber durch die Finger rinnt", schreibt de:bug und macht "Los Angeles" von Flying Lotus zur Platte des Monats. Mehr Quecksilber war zuletzt nur bei Burial. Ist das noch HipHop oder schon Hendrix 2.0? Fragen sich manche bei N.E.R.D., der Name ist Programm beim Freizeit-Projekt der Neptunes. // Wenn Guestlove und James Poyser das mit Al Green versuchen, dann funktioniert das. Das sind nur drei von vielen neuen Platten aus dem weiten Feld zwischen Soulklassik und Freistil-HipHop. Das Feld wird weiter, die Genres öffnen sich. Von der großen Entmischung zeugen auch neue Alben von Daedelus, James Pants ("blue eyed synth soul from Texas" anybody?)

ByteFM Magazin

Dr. Dre, The Replacements & King Krule

(18.02.2020 / 10 Uhr)
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Dre aus Los Angeles ist seit ihren Anfangstagen Teil der HipHop-Kultur - ob als DJ in der World Class Wreckin Crew, Mitte der 80er, als Rapper und Produzent der HipHop-Crew NWA oder ab Anfang der 1990er-Jahre mit seinem eigenen Label Death Row und einem kommerziellen Durchbruch als Solokünslter durch das Album ''The Chronic'' aus 1992 - Dr. // Dre aus Los Angeles ist seit ihren Anfangstagen Teil der HipHop-Kultur - ob als DJ in der World Class Wreckin Crew, Mitte der 80er, als Rapper und Produzent der HipHop-Crew NWA oder ab Anfang der 1990er-Jahre mit seinem eigenen Label Death Row und einem kommerziellen Durchbruch als Solokünslter durch das Album ''The Chronic'' aus 1992 - Dr. Dre ist aus dem HipHop der letzten drei Jahrzehnte nicht wegzudenken. Die leicht ironisch formulierte Single „Forgot About Dre" von seinem zweiten Soloalbum ''2001'' ist unser Track des Tages.

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