Hole

Hole Hole auf dem Cover ihres dritten Albums „Celebrity Skin“

Hole waren eine US-amerikanische Rockband, die 1989 von Sängerin Courtney Love und Gitarrist Eric Erlandson in Los Angeles gegründet wurde. Die Band veröffentlichte in den 1990ern drei erfolgreiche Alben und ein „Comeback“-Album 2010, das jedoch auf wenig Interesse stieß.

Die Band war berühmt für ihre expliziten Texte, in denen Love sich mit Gender-Themen, Gewalt, Körperbildern und Missbrauch auseinandersetzte. Love und Erlandson waren die festen Musiker der Band, hinzu kamen wechselnde Bassist*innen und Schlagzeuger. Das Debütalbum „Pretty On The Inside“ erschien 1991. In der Folge machte die Beziehung von Courtney Love mit Kurt Cobain, dem Sänger der erfolgreichsten Grunge-Band Nirvana immer wieder Schlagzeilen. Beide waren schwer heroinabhängig, was ihre Kreativität und Produktivität beeinträchtigte. 1992 brachte Love die gemeinsame Tochter Frances Bean Cobain zur Welt. Die Arbeiten am zweiten Album von Hole verzögerten sich immer mehr. 

Kurt Cobain beging am 5. April 1994 Suizid. Eine Woche später erschien dann „Live Through This“, der Zweitling von Hole. Dem Album wurde große Medienaufmerksamkeit zuteil, die sich noch steigerte, als wenige Wochen später Kristen Pfaff an einer Überdosis starb. Als neue Bassistin wurde Melissa Auf der Maur angeheuert. Weitere vier Jahre später erschien das dritte Album „Celebrity Skin“, das auf gemischte Reaktionen stieß. Love löste die Band 2002 auf. 2009 kam es zu einer Wiedervereinigung und dem Album „Nobody‘s Daughter“. Nach den gemischten Reaktionen auf „Celebrity Skin“ war das Echo jetzt beinahe einhellig ablehnend.

Wenn Du Dich in einer akuten psychischen Krise befindest, gibt es Hilfe: Du erreichst die Telefonseelsorge rund um die Uhr unter 0800-1110111 oder 0800-1110222. Auf der Seite www.telefonseelsorge.de bekommst Du jederzeit Hilfe per Mail oder im Chat. Depressionen sind behandelbar: Wenn Du Probleme hast, scheue Dich nicht, Deine*n Hausärzt*in darauf anzusprechen.



Hole im Programm von ByteFM:

Cherry Glazerrs neue Single „Rabbit Hole

Von ByteFM Redaktion
(14.12.2020)
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Cherry Glazerrs neue Single „Rabbit Hole“
Ungewöhnlich Synthesizer-lastig klingen Cherry Glazerr auf ihrer neuen Single „Rabbit Hole“. Das Trio aus Los Angeles verbindet man trotz einiger vorsichtiger Ausflüge in elektronischere Gebiete und Dancefloor ja doch eher mit Garage-Rock-Gitarren. Aber eigentlich passt das neue klangliche Gewand in dieser Hinsicht ziemlich gut zu unserem heutigen Track des Tages. Denn das Lied ist nicht nur der erste neue Cherry-Glazerr-Song dieses Jahres. Er ist auch das Zeugnis einer Neuorientierung. Und das nicht nur auf der musikalischen Ebene. // Die Single „Rabbit Hole“ von Cherry Glazerr ist auf dem Label Secretly Canadian erschienen und heute unser Track des Tages. Hört sie Euch hier an: Rabbit Hole by Cherry Glazerr

Hole Erth“: Albumankündigung von Toro Y Moi

Von ByteFM Redaktion
(13.06.2024)
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„Hole Erth“: Albumankündigung von Toro Y Moi
Chaz Bear alias Toro Y Moi hat mit „Hole Erth“ ein neues Album angekündigt, den Nachfolger des 2022 erschienenen „Mahal“. Der Longplayer enthält unter anderem Kollaborationen mit Benjamin Gibbard (Death Cab For Cutie), Kevin Abstract und Porches. Zusammen mit der Ankündigung ist die Lead-Single „Tuesday“ erschienen, zu der es auch ein Musikvideo gibt. // Toro Y Moi – „Hole Erth“ (Dead Oceans) // Hole Erth“ erscheint am 6. September 2024 via Dead Oceans. Das Musikvideo zur Single „Tuesday“ könnt Ihr Euch hier ansehen:

Tachchen Popmusik

Osteuropäisches Post-Punk-Rabbit-Hole

(14.12.2021 / 18:00 Uhr)
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Mike war vor Kurzem mit seinem Freund Frederik in einer russischen Kneipe in Köln und war nachhaltig beeindruckt von der Musikauswahl und davon, dass sehr viele Menschen sehr viele Lieder mitgesungen haben. Seitdem ist er in ein osteuropäisches Post-Punk-Rabbit-Hole gefallen (vor allem die russische, belarussische und ukrainische Szene hat's ihm angetan) und ein paar Hits aus diesem Rabbit Hole gibt es in dieser Ausgabe zu hören. U. a. mit Ploho, Molchat Doma, Nürnberg, Чёрная Речк, Buerak oder The Glass Beads (mit besonderem Dank an Lily Meyer, die bei der Aussprache der Bands und Songs geholfen hat).

Anstoß

Rage Tapes & Rabbit Hole

(14.02.2018 / 18:00 Uhr)
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- Lalume mit ihrer neuen Single samt Video "Rabbit Hole"

Brown Rice

The Hunt & The Hole

(08.08.2020 / 22:00 Uhr)
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Brown Rice - The Hunt & The Hole
Was ist das für Musik? Wird sie von Echsenwesen gespielt, die vor den Aufnahmen Medikamente aus Alien-Blut konsumiert haben? Nein, es ist einfach nur Brown Rice mit einigen neuen und kommenden Alben dieses Sommers. Der Soundtrack zur Solo-Coronaparty. Mit Mads Emil Nielsen, Otis Sandsjö, DNGDNGDNG, Makaya McCraven, Franziska Baumann und Cosmic Vibrations.

Flashback

April 1994 / Hole

(13.04.2022 / 13:00 Uhr)
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Flashback - April 1994 / Hole
Mit ihrem zweiten Album "Live Through This" machten Courtney Love und ihre Band nach dem fulminanten Garage-Trash des Debüts "Pretty On The Inside" einen gewaltigen Schritt nach vorn – heute gilt die Platte völlig zurecht als Klassiker jener Jahre, ein Amalgam aus Riot Grrrlism, Post-Grunge und Indierock. Zu hören gibt es Songs von diesem Album, dazu Tracks von Smashing Pumpkins, Nirvana, Dinosaur Jr. und anderen.

19.04.-25.04.

Von ByteFM Redaktion
(19.04.2010)
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Hole – "Nobody's Daughter" // Endlich macht Courtney Love wieder mit Musik, und nicht nur mit billigen Statements auf sich aufmerksam. Anfang 2010 gibt sie bekannt, dass es ein neues Album ihrer Band Hole geben wird, 12 Jahre nach "Celebrety Skin". Warum uns Courtney Love "Nobody's Daughter" allerdings als Hole-Album verkaufen will, ist nicht ganz klar: Von der ursprünglichen Besetzung ist bei Hole keiner mehr übrig. Stattdessen lässt Frau Love sich jetzt von drei jungen Männern unterstützen. Und von viel Musikprominenz aus den 90ern, wie z.B. Billy Corgan und Linda Perry. Sie verhalfen "Nobody's Daughter" zu einer straighten Rockplatte - und vielleicht Frau Love zum Comeback des Jahres.

Von Schlampen, Schlitzen und Löchern

Von Klaus Walter
(12.08.2011)
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Dass Schwarzer diese Rolle ihrer Fähigkeit verdankt, sich wie kaum eine andere Frau im publizistischen Gewerbe gegen männliche Platzhirsche zu behaupten, macht die Sache nicht besser. Die Reduktion unterschiedlichster feministischer Strömungen auf die Person Schwarzer erspart die Auseinandersetzung mit diesen Strömungen und begünstigt ihre Marginalisierung. Ob Girlism, Queer Studies oder Riot Grrrls, solche Phänomene bekommen wenig mediale Aufmerksamkeit, sie bleiben im subkulturellen Schatten der EMMA-Herausgeberin und BILD-Kolumnistin. Kerstin Grether verknüpft lose Enden zu einem historischen Kontinuum: „Bilder der Slutwalks erinnern an die Riot-Grrrl-Bewegung. Anfang der 90er Jahre gab es viele wütende junge Frauen, die lautstark protestiert haben, Bands wie Bikini Kill, Hole oder Sleater-Kinney haben sich Worte wie Slut auf die Haut geschrieben um zu zeigen, dass sie diese Abwertung nicht mehr mitmachen.“ // In puncto Selbstinszenierung und Bandname zeigt die meistgehasste Pop-Schlampe (und -Witwe, Yoko Ono verdrängt!) der Neunziger Jahre Sinn für Tradition. Courtney Love lässt gern die Hüllen fallen, ihre Band nennt sie Hole. Loch. Für die autoerotisch-narzisstische Komponente ihres heiteren Exhibitionismus fand eine Kritikerin ein hübsches Bild: "Courtney Love zeigt ihren Brüsten gerne mal das Publikum." Wir wissen nicht, ob Courtney Love ihren Brüsten auch den Slutwalk zeigt, wenn es nach Sandra Grether geht, wird ihre Band zumindest musikalisch vertreten sein. “Der Song „Ask For It“ von Hole passt gut zum Slutwalk, weil schon im Titel ein wesentlicher Punkt, angesprochen wird, nämlich die Frage, ob man eigentlich danach gefragt hat.“

Courtney Love wird 50

Von ByteFM Redaktion
(09.07.2014)
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Da wird schon mal vergessen, dass Courtney Love so viel mehr ist als die Witwe Cobains. Schon im Alter von zwölf stiftete die Musikerin, die am 9. Juli 1964 als Courtney Michelle Harrison in San Francisco geboren wurde, in der Unterhaltungsbranche Verwirrung: Bei einem Casting für den Mickey Mouse Club trug sie ein Gedicht von Sylvia Plath vor. In den 80ern spielte sie in verschiedenen Bands, ohne wirklich ein Instrument zu beherrschen. Irgendwann klappte es mit der Gitarre und sie gründete Hole. Mit dabei: Eric Erlandson, der lange eine Konstante bleiben sollte. Schon das von Kim Gordon produzierte Debüt "Pretty On The Inside" sorgte in Independentkreisen für Furore. Der Nachfolger "Live Through This" war im April 1994 ein voller Erfolg - begeisterte sowohl Kritiker als auch Fans und wurde in drei Ländern mit Platin ausgezeichnet. Zwei Monate nach Erscheinen des Albums starb Holes damalige Bassistin Kristen Pfaff - ein weiterer Schicksalsschlag für Love. Doch mit Hole ging es in unterschiedlichen Besetzungen weiter und um die Musikerin entwickelte sich ein Personenkult. In der Männerdomäne Rock fiel sie auf - mit direkten Ansagen, einem starken, kompromisslosen Auftreten und einigen Kontroversen, nicht zuletzt wegen ihres Drogenkonsums. 2004 kam Courtney Loves Solodebüt "America’s Sweetheart" raus. Und diesen Mai gab es seit langem wieder etwas Neues von ihr zu hören: die Single "You Know My Name". Außerdem macht das Gerücht die Runde, dass Hole wieder in alter Besetzung aufleben könnte.

Was ist Musik

Lob der Fälschung

(18.04.2010 / 20:00 Uhr)
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Singt Courtney Love mit ihrer Band Hole in “Doll Parts” und formuliert damit die einzige haltbare Haltung zum Thema Fake und Authentizität in der Kunst: eine ambivalente, respektive: eine dialektische. Prompt werfen ihr (meist männliche) Kritiker vor, sie hätte sich ihre Songs von ihrem Mann schreiben lassen. Ein gewisser Kurt Cobain. Der Hole-Song stammt aus dem Jahr 1994. Da liegt Helene Hegemann noch in den Windeln. Mit ihrem Roman „Axolotl Roadkill“ hat Hegemann eine Debatte um Urheberrecht, Authentizität und Autorenschaft ausgelöst.

Flashback

März 1994 / Soundgarden

(16.03.2022 / 13:00 Uhr)
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Flashback - März 1994 / Soundgarden
Mit dem Album "Superunknown" und der Single-Auskopplung "Black Hole Sun" wurden Soundgarden im Frühjahr 1994 endgültig zu Superstars. Wir spielen die besten Tracks der Platte, schauen aufs beteiligte Personal und die zeitgenössischen Bands jener Tage, darunter Soul Asylum, Hole und Oasis.

Rock The Casbah

Sleepwalking In 2023

(09.01.2023 / 22:00 Uhr)
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Älteres von Primal Scream (wg. des Todes des Primals Scream-Keyboarders Martin Duffy), Rausch (wg. einer neuen NeoKraut-Compilation), Hole (wg. des 60. Geburtstages des Hole-Gitarristen  Eric Erlandson), Led Zeppellin (wg. des 79. Geburtstages von Jimmy Page),

Neue Alben in dieser Woche (KW 45) - eine Auswahl

Von ByteFM Redaktion
(08.11.2010)
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V.A. – "Black Hole – Jon Savage presents Californian Punk 1977-1980" // Jon Savage war bisher vor allem für sein Expertenwissen in Sachen britischer Musikhistorie bekannt, aber auch auf dem amerikanischen Sektor kennt der Journalist und Autor sich gut aus. Seine Compilation ruft eine Zeit in Erinnerung, in der Punk die amerikanische Westküste eroberte - nur interessierte es damals kaum jemanden. "Black Hole" - in einem schwarzen Loch befanden Bands wie Dead Kennedys, The Dils oder Crime damals. Sehr zu unrecht, findet Savage: „Ich erlebte diese kreative Subkultur in den USA mit und war sehr enttäuscht, dass sie fast keine Aufmerksamkeit von den Medien bekam. Dabei war die Musik der amerikanischen Bands mit ihrem schwarzen Humor und der derben Lebendigkeit mindestens so gut wie die der englischen Punkbewegung - und oft sogar besser." Für Fans der schnelleren Gangart eigentlich ein Muss, zumindest aber ein Tipp.

10 bis 12

Celebrity Skin

(08.09.2023 / 10:00 Uhr)
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Vor 25 Jahren ist „Celebrity Skin“, das dritte Album von Hole, der Band um die US-amerikanische Sängerin und Songwriterin Courtney Love erschienen. Ein Album, das nicht nur im Titel für eine Auseinandersetzung mit dem Druck und den Abgründen von Celebrity-Kultur steht, sondern Themen wie Sensationsgier, Sexismen oder mediale Missachtung der Privatsphäre von Künstler*innen – in der Musikbranche oder Hollywood – auch in Songs wie "Malibu" oder "Boys On The Radio", oft metaphorisch, aufgreift. Themen, mit denen Courtney Love, als Witwe von Kurt Cobain, viele eigene und schwierige Erfahrungen gemacht hatte. Mit dem Album „Celebrity Skin“ hatte sie sich aus vielen persönlichen Tiefpunkten herausgekämpft, ließ musikalisch die Grunge-Ära größtenteils hinter sich und veröffentlichte das kommerziell erfolgereichste Album von Hole.

15.09.: Es wird wieder gebaut

Von ByteFM Redaktion
(15.09.2010)
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Jon Savage, Journalist beim Guardian und ByteFM Moderator, veröffentlich am 15. November die Compilation "Black Hole", die dem kalifornischen Punk gewidmet ist. Vertreten sind u.a. The Dead Kennedys, The Germs und The Zeros. Auf NME könnt Ihr die komplette Tracklist einsehen.

„Embryo“: Jlin kündigt neue EP an

Von ByteFM Redaktion
(20.10.2021)
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„Embryo“: Jlin kündigt neue EP an
4. „Rabbit Hole

The Streets: neue Single „Call My Phone Thinking I’m Doing Nothing Better” feat. Tame Impala

Von ByteFM Redaktion
(14.04.2020)
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The Streets: neue Single „Call My Phone Thinking I’m Doing Nothing Better” feat. Tame Impala
So wie im frisch erschienenen Video-Clip zu „Call My Phone Thinking I’m Doing Nothing Better”, in dem Skinner auf einem alten Nokia-Handy herumfummelt, ist Kommunikation auf „None Of Us Are Getting Out Of This Life Alive“ ein zentrales Thema. (Nostalgiker*innen werden das Handy-Motiv aus dem Video zu „Blinded By The Lights“ wiedererkennen.) In Zeiten sozialer Distanzierung und Selbstisolation ist dies aktueller denn je: „Auf meinem Debüt war es noch sehr einfach. Ich konnte sagen: ‚Ich bin im Pub. Ich bin zu Hause. Ich bin im Wettbüro oder hole mir einen Döner.’ Damals war das ehrlich und zugleich neu, weil noch kein anderer solche Sachen in seinen Songs gesagt hatte. Doch jetzt, in der Zeit, in der dieses Tape entstanden ist, spielt sich ja gewissermaßen alles im Telefon ab.“

Die ByteFM Jahrescharts 2020

Von ByteFM Redaktion
(29.12.2020)
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Die ByteFM Jahrescharts 2020
Vielleicht muss ja alles gar nicht so schwer sein. Das erzählt uns jedenfalls Ela Minus. „If you have to go to the bottom of a hole / To find what’s wrong / Just let it go“, singt die Kolumbianerin auf ihrer Debütsingle. Was sich ein bisschen wie ein motivierender Postkarten-Spruch liest, hat aber mehr Dimensionen. Das verrät auch der Titel dieser Single: „They Told Us It Was Hard, But They Were Wrong“. Minus, die mit bürgerlichem Namen Gabriela Jimeno heißt, muss das „They“ nicht definieren, um klarzustellen, wen oder was sie meint. Ihre Musik klingt erst einmal distanziert, gefüllt mit stoisch pulsierenden Synthesizern und unterkühlt intoniertem Gesang. Nach 80er-Jahre-Wave und dem zeitgenössischen Synth-Pop, der von ihm beeinflusst wurde. Doch der Spirit, der diese Songs antreibt, ist Widerstand. Doch auch wenn die Musik treibender wird, die Bassdrum mehr anzieht, der Techno stärker durchscheint, schreibt Jimeno keine Songs zum Faust-in-die-Luft-Recken. Auf „Acts Of Rebellion“ gibt es keine Protesthymnen. Stattdessen scheint sie die inneren Monologe einer Generation zu vertonen. Jimenos Rebellion heißt Empathie.

ByteFM Magazin

Odd Beholder zu Gast

(04.12.2019 / 15:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - Odd Beholder zu Gast
26.11.2019 Dresden - Hole Of Fame

ByteFM TourKalender

(01.02.2008 / 16:00 Uhr)
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ByteFM TourKalender
Sie sind gerade auf einer ausgiebigen Tour durch Deutschland, um ihr drittes Album ‘Go Get Beat Up’ zu präsentieren. Sie waren dieses Mal mit Tim O’Heir im Studio, der bereits mit Dinosaur Jr. und Hole gearbeitet hat.

ByteFM Magazin am Abend

Home Maker

(17.03.2022 / 20:00 Uhr)
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Mit Musik von Sudan Archives; Hole, Jenny Hval und Depeche Mode.

Chris Cornell wird 50

Von ByteFM Redaktion
(20.07.2014)
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Ihren Durchbruch hatten Soundgarden 1994 mit ihrem vierten Album, das ironischerweise den Titel "Superunknown" trägt. Darauf ist "Black Hole Sun" enthalten, das wohl bekannteste Stück der Band. Eine Platte und drei Jahre später gab die Gruppe ihre Auflösung bekannt. Cornell hatte bereits parallel an anderen Musikprojekten gearbeitet, die in eine sanftere Richtung gingen. Das konnte er mit seinem Debüt "Euphoria Morning" fortsetzen. Der Musiker hat eine Affinität für Filmmusik - zwei Stücke von diesem Album landeten auf Soundtracks. 2006 steuerte Chris Cornell den Titelsong zum Bond-Film "Casino Royale" bei.

„The Shadow I Remember“: Cloud Nothings kündigen neues Album an

Von ByteFM Redaktion
(14.10.2020)
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„The Shadow I Remember“: Cloud Nothings kündigen neues Album an
Die US-amerikanische Indierock-Band Cloud Nothings hat mit „The Shadow I Remember“ ein neues Album angekündigt. Für die neue Platte hat sich die Band erneut mit dem Chicagoer Produzenten Steve Albini zusammengetan, der auch schon bei „Attack On Memory“ die Finger im Spiel hatte. Mit „Am I Something“ hat das Quartett um Sänger Dylan Baldi bereits jetzt die erste Single samt Musikvideo daraus vorgelegt. Erst im Juli hatten Cloud Nothings ein Quarantäne-Album mit dem Titel „The Black Hole Understands“ herausgebracht.

Superorganism kündigen neues Album „World Wide Pop“ an

Von ByteFM Redaktion
(08.03.2022)
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Superorganism kündigen neues Album „World Wide Pop“ an
1. „Black Hole Baby“

Kristen Pfaff starb vor 20 Jahren

Von ByteFM Redaktion
(16.06.2014)
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Gerade mal 27 Jahre war Kristen Pfaff als sie starb, und somit reiht sie sich in die Gruppe von Musikerinnen und Musikern ein, deren Leben in diesem Alter zuende ging. Pfaff wurde von einem Freund in ihrer Wohnung in Seattle gefunden. Aus der Stadt wollte sie im Juni 1994 wegziehen, der Freund sollte sie abholen. In der Szene, in der sie als Musikerin aktiv war, in der sie Freundschaften und Beziehungen pflegte, fühlte sie sich damals nicht mehr wohl. Der Drogengebrauch in ihrem Umfeld nahm überhand. Ein Schock für sie war der Tod von Kurt Cobain, mit dem sie gut befreundet war, im April 1994. Kristen Pfaff kam nach Los Angeles wegen der Musik. Aufgewachsen war sie im US-Staat New York, studiert hatte sie in Minneapolis, Minnesota. Hier widmete Pfaff einen Großteil ihrer Zeit dem Engagement für Opfer von häuslicher und sexueller Gewalt. Nebenher brachte sie sich das Bass-Spielen bei und gründete mit zwei Freunden die Band Janitor Joe. Im Jahr 1993 ging die Band erstmals auf große Tour. Courtney Love und Eric Erlandson von Hole schauten sich eines ihrer Konzerte in Kalifornien an und fragten Kristen Pfaff, ob sie bei ihnen als Bassistin einsteigen wollte. Pfaff fühlte sich Janitor Joe verpflichtet und lehnte ab. Es war ihr Vater, der ihr dazu riet, den Job anzunehmen. So eine Chance käme nicht oft, meinte er. Also zog Pfaff nach Seattle und wirkte Anfang 1994 an den Aufnahmen zu Holes zweitem Album "Live Through This" mit. Das gilt bis heute als das beeindruckendste Werk der Band. Während der Arbeit an "Live Through This" kam Pfaff wie viele Leute in Seattles Musikszene mit Heroin in Kontakt.

Hello Mellow Fellow

Schwarze Löcher …

(03.07.2023 / 22:00 Uhr)
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Hello Mellow Fellow - Schwarze Löcher …
Also lasst Euch mit mir in das schwarze, doch hoffentlich sehr musikalische Loch dieser Ausgabe fallen und genießt den freien Fall. Ach ja, "Black Hole Sun" läuft natürlich auch … wenn auch nicht in der Originalversion – die ist natürlich viel zu krachig für Hello Mellow Fellow … Der Songschreiber Chris Cornell meinte zu dem Song übrigens mal folgendes: "I wrote the song thinking the band wouldn’t like it – then it became the biggest hit of the summer." Na denn … der Sommer hat ja quasi gerade erst angefangen.

Von „The Black Rider“ zu „BoJack Horseman“: Ralph Carney ist tot

Von ByteFM Redaktion
(18.12.2017)
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Von „The Black Rider“ zu „BoJack Horseman“: Ralph Carney ist tot
Anfang der 1980er-Jahre lösten sich Tin Huey auf und Carney mauserte sich zum erfolgreichen Session-Musiker: Nach einem ersten Auftritt auf dem dritten The-B-52‘s-Album „Whammy!“ folgte 1985 die erste von vielen Arbeiten mit Tom Waits. Sowohl das kratzend-groovende Bariton-Saxophon im Outro von „Jockey Full Of Bourbon“ als auch die repetitiven Bläser-Salven von „Way Down The Hole“ und die dissonanten Kurt-Weill-Variationen von „The Black Rider“ stammen von Carney. Von 1985 bis 1999, von „Rain Dogs“ bis „Mule Variations“ war er auf jedem Album des US-amerikanischen Art-Rock-Poeten zu hören.

Electro Royale

(02.05.2015 / 20:00 Uhr)
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Frühjahrsmüdigkeit macht sich breit, aber das interessiert Electro Royale doch nicht! Es wird die psychedelische Electrokeule herausgeholt und rund ums K-Hole gesurft. Mit Joney, Jesse Somfay, Jaeger und ein paar anderen, deren Name nicht mit "Jott" beginnt!

Rozi Plain – „Prize“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(16.01.2023)
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Rozi Plain – „Prize“ (Album der Woche)
Je mehr Du wegnimmst, desto größer wird es. Je mehr Du hinzufügst, desto kleiner wird es. Worum geht es in diesem alten Rätsel? Rozi Plain beantwortet es direkt zu Beginn ihres fünften Albums „Prize“: „Taking away, bigger each day“, singt die Britin. Die Antwort? „A hole“. Ein Loch. Angesichts dieser existentialistischen Erkenntnis bleibt Plain aber ziemlich entspannt. Und sinniert im weiteren Verlauf des Openers „Agreeing For Two“ vom Wert des Nichts: „Nothing makes me hungry / If nothing will do / It's nothing we'll do.“

Hidden Tracks

(01.12.2010 / 22:00 Uhr)
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Hidden Tracks
Savage kümmert sich auf "Black Hole" um den California Punk, und Kris Needs versucht auf der Compilation "Dirty Water" (auch Album der Woche bei ByteFM) erste Spuren des Punk in den 50er/60er Jahren zu entdecken.