Iggy Pop

Iggy Pop Bild: Iggy Pop (Foto: Xavier Martin)

Iggy Pop (*21. April 1947 in Muskegon, Michigan als James Newell Osterberg) ist ein US-amerikanischer Musiker, der häufig als „Godfather of Punk“ bezeichnet wird. Er ist sowohl als Sänger der einflussreichen Proto-Punk-Band The Stooges bekannt als auch als Solomusiker.

Osterberg begann seine musikalische Karriere als Drummer in diversen Schüler*innenbands. 1967 gründete er – inspiriert von charismatischen Performern wie Jim Morrison, Mick Jagger und James Brown – die Band The Stooges, die mit ihrer einfachen und rohen Art, Rock 'n' Roll zu spielen, zu einem der wichtigsten Wegbereiter*innen für Punk werden sollte. Als besonders einflussreich gilt dabei auch Iggy Pops extreme Bühnenperformance, während der er sich häufig entkleidete, in Glasscherben wälzte oder sich auf andere Art selbst verletzte. Nach der Auflösung von The Stooges im Jahr 1974 begleitete Iggy Pop David Bowie auf dessen „Station-To-Station“-Tour. Verbunden durch eine enge Freundschaft und die Affinität zu diversen Drogen, zogen die beiden Ende der 70er-Jahre nach West-Berlin, wo sie zusammen in einer Wohngemeinschaft lebten und musizierten. Während dieser Zeit entstanden – mit der Hilfe von Bowie, der als Produzent und zusätzlicher Songwriter auftrat – die beiden bekanntesten Alben von Iggy Pop: „The Idiot“ und „Lust For Life“. Beide wurden 1977 veröffentlicht. Letzteres enthält mit „The Passenger“ und dem Titeltrack „Lust For Life“ zwei seiner bekanntesten Stücke.

Iggy Pop ist bis heute erfolgreich als Solomusiker aktiv. Im Jahr 2019 veröffentlichte er mit „Free“ überraschend ein Ambient-/Jazz-Album.



Iggy Pop im Programm von ByteFM:

Iggy Pop wird 70

(20.04.2017)
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Oben ohne for Life: James Osterberg alias Iggy Pop feiert am 21. April seinen 70. Geburtstag (Foto: Xavier Martin) „They say that death kills you, but death doesn’t kill you. Boredom and indifference kill you.“ – Iggy Pop Langeweile und Gleichgültigkeit – diese zwei Zustände fallen einem wirklich nicht ein, wenn man an das bisherige Wirken von Iggy Pop denkt, der am 21. // Boredom and indifference kill you.“ – Iggy Pop Langeweile und Gleichgültigkeit – diese zwei Zustände fallen einem wirklich nicht ein, wenn man an das bisherige Wirken von Iggy Pop denkt, der am 21. April seinen 70. Geburtstag feiert und damit auf eine 55-jährige Bühnenkarriere zurückblickt. // Aufgewachsen in einer Trailer-Park-Siedlung in Ypsilanti, nahe der Universitätsstadt Ann Arbor im Bundesstaat Michigan, nicht weit entfernt von Detroit, begann James Newell „Jim“ Osterberg, wie Iggy Pop mit bürgerlichem Namen heißt, bereits als 15-Jähriger Musik zu machen. Seine ersten Gehversuche machte er als singender Drummer bei der Band The Iguanas, der er im Übrigen auch seinen späteren Künstlernamen verdankt. // Nach dem dritten, übrigens von David Bowie produzierten Album „Raw Power“ löste sich die Band allerdings im Jahr 1974 auf. Danach hatte Iggy Pop – wie im Übrigen alle Mitglieder der Stooges – erst einmal mit Alkohol und Drogen zu kämpfen. 1976 verließ er die USA und siedelte zusammen mit seinem Kumpel David Bowie nach Berlin über, wo er mit dessen Unterstützung seine ersten beiden, wichtigen Soloalben „The Idiot“ und „Lust For Life“ aufnahm. // Erst im vergangenen Jahr erschien in Zusammenarbeit mit Queens-Of-The-Stone-Age-Mastermind Josh Homme das Album „Post Pop Depression“, auf dem Pop unter anderem seine damalige Zeit mit Bowie in Berlin musikalisch und textlich reflektiert. Seinem ehemaligen Weggefährten recht ähnlich nahm sich Iggy Pop vor allem in den 70er-Jahren die Freiheit, mit Gender, sexueller Orientierung und Identitäten zu spielen und ließ sich nicht so einfach festlegen.

Mac DeMarco dreht Musikvideo für Iggy Pop

(26.11.2019)
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Szene aus „Sonali“, dem neuen, von Mac DeMarco gedrehten Musikvideo von Iggy Pop Es ist das Crossover des Jahres: Mac DeMarco hat ein neues Musikvideo für Iggy Pop gedreht. Der ehemalige The-Stooges-Sänger veröffentlichte im vergangenen September sein 18. (!)

Iggy Pop kündigt neues Album „Free“ an

(18.07.2019)
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Iggy Pop Iggy Pop hat sein neues Album angekündigt. „Free“ ist der Nachfolger auf seine bisher erfolgreichste Veröffentlichung „Post Pop Depression“ von 2016. Und nach einem ersten Höreindruck ist der klanglich mit nichts anderem aus seiner Diskografie vergleichbar. // Gemeinsam mit dem Jazz-Trompeter und Komponisten Leron Thomas und Sarah Lipstate alias Noveller hat der „Godfather Of Punk“ ein melancholisch-kontemplatives Klanguniversum geschaffen. Der dunkle Grundton des Albums spiegelt laut Iggy Pop seine Suche nach Freiheit wider, die für ihn „das einzige Gefühl ist, das es wert ist, ihm nachzujagen. // Nicht unbedingt Zufriedenheit oder Liebe – aber das Gefühl, frei zu sein.“ Einen Einblick in die Atmosphäre der Platte gewährt der Titeltrack „Free“, der heute erschienen ist. In dem Stück führt uns Iggy Pop in die Tiefen eines sich ins Unendliche ausbreitenden Ambient-Jazz-Ozeans, aus dem nur die Worte „I want to be free“ emportauchen.

Neuer Song von Iggy Pop und Underworld

(28.05.2018)
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In ihrem neuen Song spielen Iggy Pop und Underworld mit Baby-Boomer-Klischees Was passiert, wenn sich zwei Ikonen der Pop-Musik ganz casual zum Teetrinken und Songwriting treffen, demonstrieren Iggy Pop und Underworld mit ihrem neuen Track „Bells & Circles“. // Pop und Underworld waren bereits auf dem Soundtrack von Danny Boyles Film „Trainspotting“ Seite an Seite zu hören, doch „Bells & Circles“ – entstanden bei besagter Tee-Session in London – ist ihre erste offizielle Zusammenarbeit. Dass sowohl Underworld als auch Iggy Pop nicht mehr die Jüngsten sind, wissen sie selbst: In seiner Spoken-Word-Tirade spielt Pop ausgiebig mit der Phrase „Früher war alles besser“.

School Of Rock

Iggy Pop 1977-1982

(30.07.2017 / 11 Uhr)
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Nachdem seine Band The Stooges krachend an die Wand gefahren war und bevor er sich in der zweiten Hälfte der 1980er zur MTV-tauglichen Rock-Ikone entwickelte, begann Iggy Pop seine Solo-Karriere zunächst unter den Fittichen von David Bowie. Zwischen 1977 und 1982 entstanden mit verschiedenen Mitstreitern eine Reihe von Alben, die in der Rückschau weit mehr bieten, als „Lust For Life“ vermuten lässt. // Zwischen 1977 und 1982 entstanden mit verschiedenen Mitstreitern eine Reihe von Alben, die in der Rückschau weit mehr bieten, als „Lust For Life“ vermuten lässt. Vom eigentlichen Beginn von Bowies sogenannter Berlin-Trilogie-Phase mit dem Iggy-Pop-Album „The Idiot“ bis zu „Zombie Birdhouse“ („One of the most interesting and ambitious failures of Iggy's career“, AllMusic) mit den Blondie-Musikern Chris Stein und Clem Burke beleuchtet die School Of Rock diesen Teil der Karriere des „Godfather Of Punk“ zwischen Rock-Klassikern, Post-Punk-Experimenten und Heroinsucht.

Kalamaluh

Jim Jarmusch & The Circle of (Iggy) Pop

(14.02.2018 / 9 Uhr)
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Um Iggy Pop ist es in den letzten beiden Jahren nochmal richtig laut geworden: Erst das neue Album ‚Post Pop Depression‘ in Supergroupformation mit Joshua Homme, Dean Fertita und Matt Helders, dann eine Dokumentation von Jim Jarmusch namens ‚Gimme Danger‘ über seine Ur-Band The Stooges und bald kommt die Dokumentation ‚American Valhalla‘ über „eine der großartigsten Kollaborationen der letzten Jahre“ (so heißt es jedenfalls…), nämlich genau der Post Pop Depression-Band. // Antworten findet diese Sendung ziemlich sicher nicht alle, darum geht’s auch nur am Rande. Vielmehr soll dieser Jarmusche Circle of (Iggy) Pop zum Klingen gebracht werden. Und dafür bilden The Stooges sowohl den Rahmen wie auch das Zentrum des Klangs.

Schnittstellen

Iggy Pop & Kyuss

(24.03.2016 / 22 Uhr)
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In dieser Woche erscheint das 17. Album von Proto-Punk Ikone Iggy Pop, die Schniitstellen begutachten ein besonderes Werk, denn mit von der Partie sind Matt Helders von den Arctic Monkeys sowie Josh Homme von Queens Of The Stone Age!

ByteFM Magazin

Neues von Iggy Pop und Dion DiMucci wird 80

(18.07.2019 / 15 Uhr)
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Mit diesen Worten beschreibt Iggy Pop seine Verfassung nach der Tour zum letzten Album "Post Pop Depression". Alles hinter sich lassen und sich frei fühlen - das war das Ziel. Nun hat Iggy Pop ein neues Album angekündigt, das er passenderweise "Free" genannt hat und das so komplett anders klingen soll wie alles von Iggy zuvor.

ByteFM Magazin

Der Wochenrückblick: Nérija, Miles Davis & Iggy Pop

(04.08.2019 / 15 Uhr)
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Das Kollektiv aus London veröffenlticht mit "Blume" ihr Debüt - unser ByteFM Album der Woche. Neue Musik gibts außerdem von Iggy Pop und Royal Trux.

Iggy Pop und Josh Homme veröffentlichen „Post Pop Depression“

(22.01.2016)
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Josh Homme (links) und Iggy Pop Iggy Pop hatte wohl Langweile, als er Josh Homme, Kopf von Queens Of The Stone Age und Schlagzeuger bei Eagles Of Death Metal, fragte, ob sie nicht zusammen eine Platte aufnehmen wollen.

ByteFM Magazin

Der Wochenrückblick: Chris Imler, De La Soul & Iggy Pop

(03.03.2019 / 15 Uhr)
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Der Rückblick auf die Magazin-Sendungen der vergangen Woche – heute mit Musik und Neuigkeiten von u.a. Chris Imler, De La Soul und Iggy Pop.

Schlagzeuger Andy Anderson (The Cure, Iggy Pop) ist gestorben

(27.02.2019)
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Musikalisches Chameleon Nach seinem kurzen Mitwirken bei The Cure nahm Andersons Session-Musiker-Karriere volle Fahrt auf: 1985 spielte er auf „Wildweed“, dem Soloalbum von The-Gun-Club-Frontmann Jeffrey Lee Pierce. Zwei Jahre später begleitete er Iggy Pop auf seiner Welttournee. Auch Peter Gabriel, Isaac Hayes, The Last Poets, Mike Oldfield und Sham 69 vertrauten auf sein Schlagzeugspiel.

Lärm der Woche: Iggy Pop, The Clash & M.I.A.

(21.04.2012)
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An dieser Stelle findet Ihr jetzt jeden Samstagnachmittag den aktuellen Lärm der Woche zum Nachhören. Diesmal mit M.I.A., die für eine Subversionsfigur komponiert, Iggy Pop, der sich immer noch mit freiem Oberkörper durchs Leben schlägt und dem Verschwinden von Joe Strummer: Was als Publicity-Gag gedacht war, wurde ernst, als der Chef von The Clash wirklich verschwand - mit desaströsen Folgen für die geplante Tournee.

ByteFM Jahrescharts 2016

(26.12.2016)
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Tracks: Meilyr Jones – How To Recognise A Work Of Art Von Wegen Lisbeth – Meine Kneipe Exmagician – The Rot Set In Violent Femmes – Holy Ghost Seward – Sweet Kick Iggy Pop – In The Lobby Nosizwe – The Best Drug Feat. Georgia-Anne Muldrow Clang Group – Picture Postcard Paradise Soft Hair – Relaxed Lizard Douglas Dare – Doublethink. // Portishead - SOS 4. AMyn - Best Heard In Shadows EP 5. Willow Workshop 23 EP 6. DIIV - Bent (Roi’s Song) 7. Iggy Pop, Tarvater & Alva Noto - Leaves of Grass EP 8. Celestial Trax - Thru Our Eyes Pt. 1 EP 9. // Songs: Parquet Courts - Dust Phillip Boa & The Voodooclub - Sisters Under The Sea Pixies - Baal's Back The Kills - Doing It To Death The Thermals - In Every Way The Invisible - Best Of Me Who Killed Bruce Lee - Room For Three Iggy Pop - Sunday Weaves - Shithole Vague - Vacation. Vanessa Wohlrath (Hertzflimmern) Alben (ohne Reihenfolge): Solange - A Seat At The Table Jenny Hval - Blood Bitch Kaitlyn Aurelia Smith - Ears Blood Orange - Freetown Sound Kendrick Lamar - Untitled Unmastered Kaytranada - 99,9% Cate Le Bon - Crab Day Jamila Woods - HEAVN Jessy Lanza - Oh No El Perro Del Mar - KoKoro Exploded View - Exploded View.

03.04.: Café und Sekten zu Ostern

(03.04.2010)
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Mit wem der gewitzte Scientologe Beck den INXS-Bestseller "Kick" von 1987 neu aufnimmt, wieso Kiss mit Café „to go“ die Welt erobern wollen und warum Iggy Pop nicht mehr stagediven will, erfährt man im Spiegel. Letzterer ist auch Thema des Clash Magazine. // Am neuen Werk mitgewirkt haben: Fergie, Ozzy Osbourne, Chris Cornell, Andrew Stockdalevon Wolfmother, Lemmy von Motorhead, Iggy Pop, Kid Rock, Dave Grohl, Duff McKagan und Adam Levine von Maroon 5. Anhören kann man das Ganze auf der Webseite des Spinner Magazine.

The Stooges: Debütalbum wird 50 Jahre alt

(05.08.2019)
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Wenige Kilometer von ihnen entfernt experimentierte eine Band namens MC5 mit wüster, ursprünglicher Rock-Musik – doch was Iggy Pop, Dave Alexander und die Gebrüder Ron und Scott Asheton gemeinsam ausbrüteten, war in seiner schmierigen Intensität kaum zu überbieten. // Scott Ashetons minimalistische Trommelei hält den Wahnsinn zusammen – nur um ihn im richtigen Moment gegen die Wand zu fahren. Und dann ist da noch Iggy Pop. Auf der Bühne ließ er die Grenze zwischen Performance-Art und Rockshow verschwimmen, schmierte sich Hackfleisch auf die Brust, schnitt sich seine Haut mit Glasscherben auf und wirkte insgesamt auf das unvorbereitete Publikum wie eine Ausgeburt der Hölle.

The Stooges – „T.V. Eye“

(15.03.2019)
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Mit unserem Track des Tages stellen wir Euch täglich einen hörenswerten Song vor. „Loooooooord!“ Schreit Iggy Pop in den ersten Sekunden von „T.V. Eye“ wirklich den Allmächtigen persönlich an? Kurz danach bricht auf jeden Fall die Hölle los. // Ron Asheton feuert ein unnachgiebiges Riff aus seiner Gitarre, die Rhythmusgruppe aus seinem Bruder Scott und Bassisten Dave Alexander startet von Null auf Hundert und Iggy Pop bellt sich die Seele aus dem Leib. Der Song, zu finden auf „Funhouse“, dem zweiten Album von The Stooges, beinhaltet alles, was die Musik der Proto-Punks aus Detroit so faszinierend gemacht hat.

Internationaler Music Film Contest beim Reeperbahn Festival

(11.09.2017)
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Nihilismus-Legende trifft Punk-Legende: Michel Houellebecq und Iggy Pop in "To Stay Alive – A Method", zu sehen beim Music Film Contest. (Foto: seriousFilm) Das Reeperbahn Festival war schon immer mehr als nur ein Musik-Festival: Von Anfang an gehörten auch Kunst, Literatur, Showcases und Film zum breit gefächerten Angebot. // In „Lady You Shot Me – Life And Death Of Sam Cooke“ wird das nominelle Leben und (tragische) Sterben der US-amerikanischen Soul-Legende beleuchtet. Und „To Stay Alive – A Method“ gibt dem Wettbewerb sein Motto und lässt Iggy Pop auf Nihilismus-Legende Michel Houellebecq treffen. Die Filme werden im Metropolis, dem B-Movie und dem Studio Kino gezeigt und von einer Jury bewertet.

誕生日に心からのお祝いの言葉 坂本龍一 (Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Ryuichi Sakamoto)

(17.01.2012)
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Ryuichi Sakamoto (sitesakamoto) Als der Musikstudent Ryuichi Sakamoto 1970 an der Universität Tokyo die dortigen Synthsizer für sich entdeckte, begann eine musikalische Karriere, die ihn seit 1978 zu einem der profilertesten Musiker der Welt gemacht hat: Von den frühen Soloalben und seiner Arbeit mit dem Yellow Magic Orchestra über 80er Jahre Hochglanz-Weltmusik und den Oscar-prämierten Soundtrack zu Bernado Bertoluccis Film „The Last Emperor“ (und viele viele andere Filmscores, u.a. zu Filmen von Pedro Almodovar, Brian De Palma, Nagisa Oshima und John Maybury), über die Musik zur Eröffnung der Olympischen Spiele von Barcelona, 1992 und Arbeiten mit Musikern wie David Sylvian, Thomas Dolby, David Byrne, Iggy Pop, Sly&Robbie, Bill Laswell, Bill Frisell, Arto Lindsay, Towa Tei und Youssou N’Dour bis zu seinen experimentellen Platten, die er in den letzten Jahren mit Künstlern wie Carsten Nicolai alias Alva Noto oder Christian Fennesz aufgenommen hat. // Er hat seit 1996 neben der elektronischen Musik auch sehr erfolgreich akustische Platten aufgenommen, oft Versionen für Trio oder Solopiano seiner Film und Poptitel im kammermusikalischen Gewand und hat die erste Piano Solo Nummer 1 Single der japanischen Charts veröffentlicht („Energy Flow“, 2000). Ryuichi Sakamoto & Iggy Pop „Risky“, 1987 http://youtu.be/4d-JMWU4Qbw Ryuichi Sakamoto „The Sheltering Sky“, 2009 (Komposition 1990) http://youtu.be/ktbxmSRq4YI Die Klangpalette Sakamoto reicht von mal grandiosem mal etwas naiven Gutmenschen Pop über grenzkitschige aber auch vertiefte Claude Debussy Verehrung und die oft todtraurige und deepe Musik zu Filmen wie „The Sheltering Sky“ oder „Tony Takitani“ bis zu den Noise-Attacken des „Discord“ Albums und den Beat- und Soundexperimenten seiner clubtauglichen Tracks.

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