Insecure Men

Insecure Men Bild: Insecure Men

Wenn selbst die notorischen Berufs-Hedonisten Fat White Family Dich wegen Deines hohen Drogenkonsums aus der Band werfen, dann bist Du ganz unten angekommen. Genau an diesem „Rock Bottom“ befand sich Saul Adamczewski im Jahr 2015: „Ich geriet in eine Abwärtsspirale. Ich hab bei einem Kumpel auf dem Boden geschlafen und den ganzen Tag nur Crack geraucht“, so der britische Songwriter. Dann war klar: Eine neue Band musste her, ein Ausgleichsprojekt, das alle toxischen Eigenschaften der Fat White Family ausbalancieren konnte. Insecure Men waren geboren.

2018 ist ihr selbstbetiteltes Debüt auf Fat Possum Records erschienen. Auf diesem verwandeln Insecure Men Abstinenz in lupenreine Pop-Musik, besprenkelt mit Elementen aus Lounge- und Synth-Pop.



Insecure Men im Programm von ByteFM:

News: Insecure Men - „Insecure Men“ (Album der Woche) (19. Februar 2018)

Insecure Men - „Insecure Men“ (Fat Possum) Wenn selbst die notorischen Berufs-Hedonisten Fat White Family Dich wegen Deines hohen Drogenkonsums aus der Band werfen, dann bist Du ganz unten angekommen. Genau an diesem „Rock Bottom“ befand sich Saul Adamczewski im Jahr 2015: „Ich geriet in eine Abwärtsspirale. Ich hab bei einem Kumpel auf dem Boden geschlafen und den ganzen Tag nur Crack geraucht“, so der britische Songwriter. Dann war klar: Eine neue Band musste her, ein Ausgleichsprojekt, das alle toxischen Eigenschaften der Fat White Family ausbalancieren konnte. Insecure Men waren geboren.


ByteFM Magazin (19. Februar 2018)

Ebenfalls Geburtstag feiert Tommy Iommi, der Gitarrist von Black Sabbath, der sein Instrument trotz zwei zu kurzer Finger spielte: halb so schnell, dafür doppelt so schwer. Dazu gibt es Musik aus unserem neuen ByteFM Album der Woche, der selbstbetitelten LP von Insecure Men.


ByteFM Magazin (19. Februar 2018)

Ebenfalls Geburtstag feiert Tommy Iommi, der Gitarrist von Black Sabbath, der sein Instrument trotz zwei zu kurzer Finger spielte: halb so schnell, dafür doppelt so schwer. Dazu gibt es Musik aus unserem neuen ByteFM Album der Woche, der selbstbetitelten LP von Insecure Men.


60minutes (10. Marz 2018)

Gleich mit ihrem Debütalbum haben sich Insecure Men zwischen Dream und Yacht auf dem Indie-Pop-Siegertreppchen platziert! Lookman Adekunle Salami oder kurz L.A. Salami nistet sich mit quirligem Urban Folk auf der Frühlingsplaylist ein! Sly5thAve kredenzt eine Hommage an Dr. Dre! Weitere Helden: Father John Misty, Mattison, The Ramona Flowers, Urbs, Alexis Taylor und Orquesta Akokán, der erste kubanische Act auf Daptone! Eine bunte Gesellschaft!


ByteFM Magazin (20. Februar 2018)

Begonnen hat sie als Reggae-Sängerin aus Barbados, bis sie mit einem Song von Destiny's Child bei Def Jam vorsang. Der damalige CEO Jay-Z gab ihr einen Plattenvertrag und war Feature-Gast auf ihrem erfolgreichsten Song namens „Umbrella“. Mittlerweile ist sie einer der größten Popstars unserer Zeit: Robyn Rihanna Fenty alias Rihanna und wird heute 30 Jahre alt. 120 geworden wäre Jimmy Yancey - Pianist, Songschreiber und Platzwart der Chicago White Sox. Dazu hört Ihr Musik von unserem aktuellen Album der Woche von Insecure Men.


ByteFM Mixtape der HörerInnen (23. Februar 2018)

Insecure Men ist nicht nur die Band hinter unserem ByteFM Album der Woche, sondern auch eine Art Abstinenz-Projekt für den Frontmann Saul Adamczewski. Jetzt wollen wir von Euch wissen: Was sind Eure liebsten Songs zum Thema "Nüchternheit"? Postet Eure Wünsche bis Donnerstagnachmittag, das ByteFM Mixtape der HörerInnen wird Euch präsentiert von Vanessa Wohlrath. Entweder auf unserer Facebook-Seite oder schreibt uns eine Mail an radio@byte.fm. Mitglieder im Verein "Freunde von ByteFM" können auch direkt auf dieser Seite im Kommentarfeld ihren Wunsch loswerden.


ByteFM Mixtape (23. Februar 2018)

Insecure Men ist nicht nur die Band hinter unserem ByteFM Album der Woche, sondern auch eine Art Abstinenz-Projekt für den Frontmann Saul Adamczewski. Jetzt wollen wir von Euch wissen: Was sind Eure liebsten Songs zum Thema "Nüchternheit"? Postet Eure Wünsche bis Donnerstagnachmittag, das ByteFM Mixtape der HörerInnen wird Euch präsentiert von Vanessa Wohlrath. Entweder auf unserer Facebook-Seite oder schreibt uns eine Mail an radio@byte.fm. Mitglieder im Verein "Freunde von ByteFM" können auch direkt auf dieser Seite im Kommentarfeld ihren Wunsch loswerden.


ByteFM Magazin (20. Februar 2018)

Vor 15 Jahren kommt es zur 8. größten Brandkatastrophe der USA während einer "Musik-Veranstaltung". Beim Konzert von Great White im Station Club auf Rhode Island fängt bei der Pyroshow die Decke des Clubs an zu brennen. Über 100 Menschen kommen bei diesem Brand ums Leben, darunter auch der Gitarrist der Band: Ty Longley. Wir erinnern an den Musiker. Außerdem bekommt ihr im ByteFM Magazin aktuelle Konzerttipps, zum Beispiel von The Soft Moon, Karl Blau und Montero. Ein Trennungslied, das als Liebeslied getarnt ist - neue Musik von Insecure Men, die mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum das aktuelle Album der Woche von ByteFM liefern - wir hören mal rein.


Verstärker (20. September 2017)

Musik bietet Verstärker diesmal von wütenden Bristolians (Idles), irren Sheffieldern (Moonlandingz, Insecure Men), unüberschaubaren New Yorkern (A$AP Mob), entspannten Lagosianern (Tony Allen), funkigen Berlinern (Maurice & Die Familie Summen) und geheimnisvollen Londonern (Burial). Die nächste Sendung hören wir dann nach der Wahl.


ByteFM Magazin (20. Februar 2018)

Begonnen hat sie als Reggae-Sängerin aus Barbados, bis sie mit einem Song von Destiny's Child bei Def Jam vorsang. Der damalige CEO Jay-Z gab ihr einen Plattenvertrag und war Feature-Gast auf ihrem erfolgreichsten Song namens „Umbrella“. Mittlerweile ist sie einer der größten Popstars unserer Zeit: Robyn Rihanna Fenty alias Rihanna und wird heute 30 Jahre alt. 120 geworden wäre Jimmy Yancey - Pianist, Songschreiber und Platzwart der Chicago White Sox. Dazu hört Ihr Musik von unserem aktuellen Album der Woche von Insecure Men. Und natürlich wie immer jede Menge Konzerttipps – in der nächsten Zeit live zu erleben sind u.a. Fishbach, The Charlatans, Mynth und Sofa Surfers. Alle Tourdaten findet Ihr wie immer auf unserer Konzerteseite.


Neuland (23. Februar 2018)

Die Lovely Eggs, ein Duo aus Lancaster, propagieren das „Eggland“ (so zumindest der Titel ihres neuen Albums), in dem LoFi und Noise Pop schwer angesagt sind. Noseholes kommen aus Hamburg, klingen aber eher nach hot shit aus London und musizieren im Spannungsfeld zwischen Post-Punk und New Wave. Mit „Danger Dance“ erscheint diese Woche ihr Debut. Felt waren in den 80er Jahren eine sehr großartige aber auch eigenwillige Band um den verschrobenen Sänger und Gitarristen Lawrence. Sämtliche Felt-Alben werden diese Woche wiederveröffentlicht. Das aktuelle Projekt Go-Kart Mozart von Lawrence ist ebenfalls mit neuem Material am Start. The Bongo Club drehen die Zeit zurück und klingen auf „Anybody Have A Lighter?“ so toll wie Mando Diao oder The Strokes in ihren Anfangstagen. Federico Albanese sorgt für Neoklassische Töne, Ida Wenøe für warmen Folk und das selbstbetitelte Debutalbum der Insecure Men wird ausführlich vorgestellt.


Die Welt ist eine Scheibe (3. April 2018)

Auch aus der Gegend stammen Insecure Men mit Ex-Fat-White-Family-Mitglied Saul Adamczewski und Ben Romans-Hopcraft von der Band Childhood mit einem Sound zwischen Flaming Lips und Television Personalities und Songs über Drogen, Whitney Houston und Gary Glitter. Und: einmal die Saiten hoch und runter mit Justin Lockey, dem Gitarrist der Editors und Teil der Doppel-Brüderband Mastersystem.


News: Fat White Family – „Serfs Up!“ (Album der Woche) (15. April 2019)

2011 vom Kreativ- und Drogenconnaisseur-Duo Lias Saoudi und Saul Adamczewski gegründet, standen die Zeichen bei Fat White Family von Anfang an auf Kollisionskurs. Mit ihrem ekstatischen Debüt „Champagne Holocaust“, bei dem sie Psych, Garage, Country und Punk zusammenwarfen, markierte die Band ihre Position als Leitwolf unter den Schweinehunden. Der bandinterne Pegel war bei ihrem Zweitlingswerk „Songs For Our Mothers“ nach wie vor hoch und forderte 2016 seinen Tribut. Gitarrist und treibende Kreativkraft Adamczewski musste die Band wegen einer Heroin-Abhängigkeit vorübergehend verlassen und therapierte sich mit seinem Nebenprojekt Insecure Men, dessen selbstbetiteltes Debütalbum 2018 erschien, selbst. In der Zwischenzeit etablierte sich der Keyboarder Nathan Saoudi, der Bruder von Lias Saoudi, als neue Songwriting-Instanz und so hatte die Band bei der Aussöhnung und Rückkehr Adamczewskis bereits eine Menge Material für das neue Album „Serfs Up!“ zusammen. Auffällig ist: Fat White Family klingen auf ihrem dritten Album deutlich aufgeräumter.


News: Beach Fossils - "Clash The Truth" (18. Februar 2013)

Im Herbst 2012 ging die neu formierte Band mit Produzent Ben Greenberg, der bei der New Yorker Punk-Band The Men spielt, ins Studio. Diesen Einfluss hört man dem Album deutlich an. Wo die Beach Fossils auf ihrem Erstling mit einer Lo-Fi-Attitüde und Surfpop-Elementen überzeugten, überwiegen nun auf "Clash The Truth" hörbare Punk-, Dreampop-und Shoegaze-Einflüsse. Dieses neue Gewand scheint der Band perfekt auf den Leib geschneidert zu sein. Auf der einen Seite gibt es immer noch die geliebten Jingle-Jangle-Hymnen mit gewohnt gleichgültigem, fast schon gelangweiltem Gesang ("Generational Synthetic", "Taking Off"), auf der anderen Seite eröffnen sich dem Hörer neue musikalische Türen. Besonders auffällig im wohl stärksten Song des Albums "Shallow". Diese herzzerreißende Gitarrenmelodie, die man Tage nicht mehr aus dem Kopf bekommt, der tieftraurige, aussichtslose Text ("And when I say I go away and I can’t stay, I know I’m done, I’m done. And when you say stay awake and roll way, I know it’s done, so done") und das treibende Schlagzeugspiel harmonieren in Perfektion – grandios! Die neu gewonnene Energie und Dynamik macht sich auch im vorab veröffentlichten "Careless" oder in "Burn You Down" bemerkbar. So hat man die Beach Fossils nicht mehr in Erinnerung und sie liegen damit nun näher am letzten DIIV-Album und Punk, als am Lo-Fi und Surfpop der vergangenen Veröffentlichungen. Weitere Highlights auf "Clash The Truth" sind das halbakustische und an die Beatles erinnernde "Sleep Apnea" und das verträumte "In Vertigo", in dem die Beach Fossils Kazu Makino von Blonde Redhead für den Gesang gewinnen konnten, was einen schönen Gegensatz zu Payseurs murmelnder Stimme erzeugt.


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