James Brown

James Brown James Brown (Albumcover „Soul On Top“)

James Brown (03. Mai 1933 – 25. Dezember 2006) war ein US-amerikanischer Sänger. Er war maßgeblich an der Entwicklung des Funk aus dem damaligen Rhythm & Blues beteiligt.Sein Song „Papa's Got A Brand New Bag“ gilt heute als Ausgangspunkt des Genres, das erstmalig in der Popmusik dem Rhythmus mehr Gewicht gab, als der Melodie. Seine erste Single, die Ballade „Please, Please, Please", wurde 1956 gleich ein großer Hit und blieb ein Höhepunkt seiner Konzerte.

An diesen frühen Erfolg konnte er in den nächsten Jahren nicht mehr anknüpfen. Erst sein 1963er Live-Album „Live At The Apollo“ brachte ihn überraschend wieder auf die Erfolgsspur, obwohl kein Song ausgekoppelt wurde. Mitte der 1960er Jahre war er dann auch wieder mit seinen Singles erfolgreich. Neben „Papa's Got A Brand New Bag“ verkauften sich insbesondere „I Got You (I Feel Good)“ und „It's A Man's Man's Man's World“ ausgezeichnet. Browns jetzt sehr rhythmische, körperliche Musik kam seiner expressiven Bühnenpräsenz zugute. Mit den Melodien verloren auch die Texte immer mehr an Bedeutung, oft beschränkten sie sich auf kurze, sich wiederholende Phrasen oder Geräusche. Die 1970 erschienene Single „Sex Machine“ dokumentiert diese Veränderung.

1974 spielte er im Rahmenprogramm des legendären Boxkampfes zwischen Muhammad Ali und George Foreman, dem „Rumble In The Jungle“ in Kinshasa. Mit dem Aufkommen der Disco-Musik in der zweiten Hälfte der 1970er ließ Browns Erfolg nach. Mitte der 1980er wurden seine Tracks oft von HipHop-Künstlern gesampelt und sein Ruf als „Godfather Of Soul“ so gefestigt. Kommerziell und künstlerisch konnte er aber nicht mehr an seine besten Zeiten anknüpfen. Lediglich „Living In The USA“ wurde 1986 noch ein beachtlicher Charts-Erfolg.



James Brown im Programm von ByteFM:

Bobby Byrd wäre heute 80 geworden

(15.08.2014)
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Ohne Bobby Byrd und dessen Familie wäre James Brown vielleicht nie der Superstar geworden, der er war. Bobby Byrd lernte Brown 1952 kennen, als der gerade eine Haftstrafe absaß. Sie spielten bei einem Baseballspiel gegeneinander und freundeten sich an. // Bobby Byrd war ein passionierter Sänger. Aus seinem Kirchenchor ging die Gruppe Gospel Starlighters hervor. Dieser schloss sich James Brown an, zuerst als Schlagzeuger. Wenig später nahm er die Position des Leadsängers ein, die Band heuerte einen Manager an und benannte sich in The Famous Flames um. // Wenig später nahm er die Position des Leadsängers ein, die Band heuerte einen Manager an und benannte sich in The Famous Flames um. Später hieß es, dass James Brown den Famous Flames zu einer Karriere verholfen hätte. In Wirklichkeit war es andersherum. Ihre erste Single "Please, Please, Please" landete 1956 in den Top 10 der US-amerikanischen R&B-Charts.; Weitere Hits blieben erstmal aus, die Gruppe nahm sich einen neuen Manager, doch der trieb die Spannungen innerhalb der Band nur auf die Spitze. // So löste sich die Originalbesetzung der Famous Flames auf. Erst Anfang der 60er schlossen sich einige Mitglieder, darunter Bobby Byrd, wieder James Brown an. Das Album "Live At The Apollo" aus dem Jahr 1963 markierte einen Höhepunkt ihrer gemeinsamen Arbeit.

Zum 80. Geburtstag von Joe Tex

(08.08.2013)
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Er gilt als ein früher Vertreter des "Southern Soul" - jenem energiegeladenen Stil, der unter anderem mit James Brown, Ray Charles und Otis Redding in Verbindung gebracht wird. 1933 wurde der Musiker als Joseph Arrington, Jr. in einem kleinen Ort in Texas geboren und fand schon als Kind viel Gefallen daran, im Kirchenchor zu singen. // In New York sollte er jedoch nie durchstarten können, dafür handelte er sich auf anderem Wege Aufmerksamkeit ein. James Brown, der auf dem gleichen Label wie Tex Singles veröffentlichte, war nicht gut auf ihn zu sprechen. // Beide Musiker beschuldigten einander, die Moves des jeweils anderen geklaut zu haben. Der Streit kochte hoch, als James Brown 1962 den Joe Tex-Song „Baby You're Right“ aufnahm und damit in die Charts gelangte – Tex verdiente damals kaum etwas mit seiner Musik. // Doch er nahm es mit Humor und macht sich bei eigenen Konzerten immer mal wieder über den „Godfather of Soul“ lustig. Das brachte James Brown nur noch mehr in Rage – an einem Abend soll er mit einer Waffe auf Joe Tex gefeuert haben. Mitte der 50er Jahre verließ Tex New York um in anderen Städten sein Glück zu versuchen.

Durchbruch mit Motown: Tammi Terrell

(16.03.2020)
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Durchbruch mit Motown: Tammi Terrell
Fast wäre es aber nie zu dieser Zusammenarbeit gekommen: Denn bevor die US-amerikanische Soul- und R&B-S;ängerin Ende der 60er-Jahre zusammen mit Marvin Gaye zum Dream-Team des Souls avancierte, hatte sie ihre Gesangskarriere fast schon an den Nagel gehängt. 1945 als Thomasina Winifred Montgomery in Philadelphia geboren, nahm sie bereits als Teenager erste Songs für das Label Scepter/Wand Records auf. Schon bald wurde James Brown auf das junge Talent aufmerksam. Als Mitglied der James Brown Revue war sie Teil der Live-Shows des „Godfather of Soul“. Für dessen eigenes Label nahm Terrell, die damals noch Montgomery hieß, unter anderem den von James Brown geschriebenen Song „I Cried“ auf. // Für dessen eigenes Label nahm Terrell, die damals noch Montgomery hieß, unter anderem den von James Brown geschriebenen Song „I Cried“ auf. In dem heißt es: „You keep me in pain / Cause I cried over you.“ Und fast könnte man meinen, dass diese Zeilen auch ihre Beziehung zu Brown beschrieben, mit dem sie eine Liaison hatte und der sie schwer misshandelte.

Charles Bradley – „Black Velvet“ (Rezension)

(05.11.2018)
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Charles Bradley – „Black Velvet“ (Rezension)
September 2017 an Magenkrebs starb, ließ er eine einzigartige Biografie hinter sich: Im Alter von 14 Jahren nahm ihn seine Schwester zu einem legendären Konzert mit, das sein Leben verändern sollte: James Brown im Apollo Theater in Harlem, New York City, 1962. Nach einer Zeit als Anführer einer erfolglosen R&B-Band in den 60er-Jahren schlug Bradley sich als Koch durchs Leben, nebenbei sang er als Imitator die Songs seines Idols James Brown. 40 Jahre nach dem Initial-Gig riet ihm 2002 ein Freund, beim Soul-Label Daptone Records vorzusingen. // Nach einer Zeit als Anführer einer erfolglosen R&B-Band in den 60er-Jahren schlug Bradley sich als Koch durchs Leben, nebenbei sang er als Imitator die Songs seines Idols James Brown. 40 Jahre nach dem Initial-Gig riet ihm 2002 ein Freund, beim Soul-Label Daptone Records vorzusingen. // Nun veröffentlicht Daptone „Black Velvet“, zehn Songs, die in den Recording-Sessions dieser Platten entstanden sind, aber bis jetzt noch nie das Licht der Welt erblickten. Benannt ist die Sammlung nach dem Namen, unter dem Bradley damals seine James-Brown-Imitationen aufführte. Der Vergleich mit dem King Of Soul sollte ihn zu Lebzeiten nie verlassen.

Zum Tod von Charles Bradley

(25.09.2017)
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Zum Tod von Charles Bradley
Vom James-Brown-Imitator zum Festival-Headliner: Charles Bradley ist im Alter von 68 Jahren gestorben.(Foto: Shayan Asgharnia) Der US-amerikanische Soul-Sänger Charles Bradley ist tot. Vor kurzem hatte er seine für November geplante Europa-Tournee aufgrund einer fortschreitenden Krebserkrankung abgesagt. // Im Alter von 14 Jahren nahm ihn seine Schwester zu einem legendären Konzert mit, das sein Leben verändern sollte: James Brown im Apollo Theater, 1962. Der junge Bradley war begeistert, sein Karrierewunsch besiegelt. Doch es sollte lange dauern, bis Charles Bradley sein eigenes Ding machen konnte: Seine erste R&B-Band; löste sich in den 60ern auf, als alle Mitglieder nach und nach für den Vietnam-Krieg eingezogen wurden. // Nach Gelegenheitsjobs, schlecht bezahlten Gigs und von Armut geprägten Lebensabschnitten zog er in den 90er-Jahren nach Brooklyn, um dort als „Black Velvet“ mit Coverversionen von Songs seines Idols James Brown aufzutreten. Dort wurde er zehn Jahre später von Gabriel Roth alias Bosco Mann entdeckt: Der Bandleader der Dap-Kings nahm Bradley auf seinem Label Daptone Records unter Vertrag. 2002 erschien „Take It As It Comes Pt.1 / Take It As It Comes Pt.2“ – seine erste Single. // Die Band begleitete ihn auch auf seinen weiteren Alben „Victim Of Love“ (2013) und „Changes“ (2016). Seine Karriere-Renaissance wurde sowohl von der Kritik als auch vom Publikum gefeiert – der James-Brown-Imitator aus Florida wurde zum erfolgreichen Festival-Headliner. Am 23. September 2017 starb Charles Bradley in seiner Wahl-Heimat Brooklyn, umgeben von Familie, Band-Mitgliedern und Freunden.

Zum Weltfrauentag 2021: „Woman“ von Neneh Cherry

(08.03.2021)
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Zum Weltfrauentag 2021: „Woman“ von Neneh Cherry
Es war eine Vorabsingle aus ihrem Album „Man“ und Cherrys erfolgreichste Solo-Single aus den 90ern. Mit dem Song „Woman“ eignet Neneh Cherry sich einen alten Soul-Klassiker von James Brown an und dreht ihn auf links. Nicht nur musikalisch hört man unter den schweren Streichern Anklänge an Browns Stück „It's A Man's Man's Man's World“. // Denn so gut der „Godfather Of Soul“ es mit „It's A Man's Man's Man's World“ gemeint haben mag, so herablassend und altbacken klingt der Song. James Brown wilde Behauptung, die Welt sei eine Welt der Männer, die aber ohne Frauen oder Mädchen bedeutungslos wäre, kann Neneh Cherry so nicht stehen lassen.

Aloe Blacc "Good Things"

(04.10.2010)
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.; Jetzt, mit „Good Things“, setzt Blacc den Fokus auf den Soul der alten Schule. Und eben jener Songwriter-Tradition fühlt er sich auch inhaltlich verbunden. 1968 sang James Brown „Say it loud, I’m black and I’m proud“ und es war gleichermaßen ein politisches Statement und ein Fest. // Drittens handele es sich um einen ehrlichen und zugänglichen Song. Der Tanz zur politischen Aussage – wie bei James Brown und Marvin Gaye. Das ByteFM Album der Woche - mit freundlicher Unterstützung von Panasonic. Jeden Tag spielen wir im ByteFM Magazin zwischen 15 und 17 Uhr einen Song aus unserem Album der Woche.

„Atomic Dog“: George Clinton wird 80 Jahre alt

(22.07.2021)
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„Atomic Dog“: George Clinton wird 80 Jahre alt
Geburtstag des US-amerikanischen Musikers George Clinton. Für das Funk-Genre ist er wichtig wie kaum jemand sonst. Höchstens James Brown hat für die Entwicklung des Genres einen ähnlichen Stellenwert. Beide taten sich vor allem als Bandleader hervor. // Ästhetisch waren die ausufernden Improvisationen beinahe das Gegenteil der minimalistisch-funktionellen Musik eines James Brown. Clinton erschuf mit Musiker*innen wie dem Bassisten Bootsy Collins eine Space-Welt mit eigener Mythologie.

Funky Vorläufer des Sampling: „Think (About It)“ von Lyn Collins

(13.03.2020)
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Funky Vorläufer des Sampling: „Think (About It)“ von Lyn Collins
Lyn Collins auf dem Cover der Compilation „Mama Feelgood“ Ein Vorläufer des Sampling und zugleich eine der meistgesampleten Aufnahmen überhaupt ist Lyn Collins' Funk-Track „Think (About It)“. 1972 nahm die Sängerin aus Texas den Song mit The J.B.'s als Backing-Band auf. Das war die Gruppe von James Brown, die neben der Studioband von Motown vermutlich die einflussreichste Rhythmussektion der Pop-Geschichte hatte. // Lyn Collins wurde 1948 in einem texanischen Ort mit dem einprägsamen Namen Dime Box unter dem weniger einprägsamen Namen Gloria Lavern Collins geboren. Als Lyn Collins arbeitete sie ab 1972 mit James Brown zusammen und nahm bis 1975 zwei Alben auf. Eine zweite Clubmusik-Karriere ab Ende der 80er brachte nicht den gewünschten Erfolg; ihre Aufnahmen aus den 70ern hingegen wurden zu Klassikern. // März 2005 starb Lyn Collins kurz nach ihrer ersten Solo-Tour. „Think (About It)“ gilt als Komposition von James Brown, beruht aber auf dem 1957er R&B-Stück „Think“ von der Band The „5“ Royales. Brown hatte den Song schon 1960 mit seiner damaligen Gruppe The Famous Flames gecovert.

Charles Bradley - "No Time For Dreaming"

(14.02.2011)
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VÖ: 18.02.2011 Web: http://thecharlesbradley.com/ Label: Daptone Er liebt die Musik von James Brown, Diana Ross, Sam Cooke und Otis Redding noch immer. Ihre Songs begleiten ihn durch die Kindheit; Rassentrennung hat der farbige Musiker am eigenen Leib erfahren. // Ihre Songs begleiten ihn durch die Kindheit; Rassentrennung hat der farbige Musiker am eigenen Leib erfahren. Einmal nimmt ihn seine Schwester mit zu einem Auftritt von James Brown, die Initialzündung. Genauso will Bradley sein. Viele Jahre später. Es ist 2005 und Charles Bradley hat ein paar Melodien im Kopf, die ihn nicht mehr loslassen. // Brenneck und Bradley verteilen zwei Mikros im New Yorker Apartment des Produzenten und nehmen ein astreines Soul-Album auf, das allerdings nicht so sehr nach James Brown klingt, sondern nach Charles Bradley – und nach einem politischen Kommentar. „The world is going up in flames/and nobody wanna take the blame.“ Im Opening-Song findet Bradley klare Worte zur wirtschaftlichen Lage der USA.

„I'd Rather Be With You“: Bootsy Collins wird 70

(26.10.2021)
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„I'd Rather Be With You“: Bootsy Collins wird 70
Ersten Ruhm erarbeitete er sich gemeinsam mit seinem Gitarre spielenden Bruder Catfish in der Band von James Brown. Nun kennt man Bootsy seit Jahrzehnten für Sonnenbrillen mit Stern-Gläsern, generell sehr auffällige Outfits, ungewöhnliche Bässe und spacige Produktionen. // Nun kennt man Bootsy seit Jahrzehnten für Sonnenbrillen mit Stern-Gläsern, generell sehr auffällige Outfits, ungewöhnliche Bässe und spacige Produktionen. Unter dem strengen Regime von James Brown agierten die Collins-Brüder natürlich im Hintergrund. Browns tyrannische Art soll zuweilen unerträglich gewesen sein, aber als Bootsy aus dem Brown-Bootcamp kam, spielte er so tight und funky wie kaum jemand.

03.03.: Doch kein Penis!

(03.03.2010)
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März "allerlei Memorabilia der größten Popstars", darunter z.B. der Führerschein von James Brown. Ausgestellt am 08.02.83. Damit kommt man garantiert in jeden Club der Welt! Eine gewisse Ähnlichkeit mit James Brown ist auch bei Gonjasufi erkennbar. "Der Hirte im Schafspelz", wie Spex.de den Joga-lehrenden Produzenten aus der Wüste Nevadas beschreibt, veröffentlicht sein bei 50°C prduziertes Album A Sufi & A Killer auf Warp Records und wird von Sebastian Hammelehle unter die Lupe genommen.

Ein Topf aus Gold

Being The Boss

(17.04.2018 / 18 Uhr)
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"Paid The Cost To Be The Boss", hieß es '73 bei James Brown in einem vielgesampelten Stück. James Brown wird in dieser Ausgabe nicht zu hören sein, dafür jede Menge Bossinnen und es geht in den Soul Train, wo James Brown auch oft zu Gast war.

Der Funkmeister - Zum 70. Geburtstag von George Clinton

(22.07.2011)
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Der 1993 für sein klassisches HipHop Album „The Chronic“ stark auf Samples von der „Mothership Connection“, dem 1975er Album von George Clintons Gruppe Parliament zurückgreift, hatten die Grooves und Sounds des P-Funk bereits einige Jahre lang die genetische Grundlage des Hip Hop mitbegründet. Der Funk, genauer der P-Funk gehört neben James Brown zur musikalischen Ursuppe, aus der sich Hip Hop traditionell bedient. George Clinton darf sich als neben Brown meist gesampleter Künstler der Welt sehen. // Nachdem die ersten Funkadelic Platten wie das programmatisch betitelte „Free Your Mind And Your Ass Will Follow“ Blues-Einflüsse und Psychedelik-Effekte im Übermaß boten, schält sich ab 1973 mit den kongenialen Mitmusikern wie Bootsy Collins am Bass, Keyboarder Bernie Worrell, Gitarrist Gary Shider und später den Bläsersätzen des Posaunisten Fred Wesley (wie Collins ein ehemaliger James Brown Musiker) der eigentliche P-Funk heraus. Eine polyrhythmische, von Keyboard- und Gesangsharmonien überlagerte Musik, die schwärzer ist, als es das weiße Radio spielen würde und schmutziger, als es das schwarze Radio spielen mag.

„O.G. Original Gangster“ von Ice-T wird 30

(14.05.2021)
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„O.G. Original Gangster“ von Ice-T wird 30
Verschwitzter Soul und verpasster Weltruhm Bis auf das Stück „Body Count“, mit dem Ice-T seine gleichnamige Rockband vorstellte, war sein 1991er Album musikalisch vor allem soulig und funky. Die meisten Tracks klangen nach Uptempo-Stücken von James Brown. Unter den überlegen-coolen Raps pumpten die Beats und Samples schweißtreibend und aufgekratzt.

Die Sprache des Funk: Lettuce mit neuer Go-Go-Funk-Single

(09.03.2020)
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Die Sprache des Funk: Lettuce mit neuer Go-Go-Funk-Single
Lettuce aus Boston haben den Funk so sehr verinnerlicht, dass bei ihrer neuen Single „Checker Wrecker“ der Groove eigentlich für sich spricht. Eigentlich. Andererseits: Was wäre ein James-Brown-Track ohne die Vocals des Bandleaders? Brown war eben nicht nur ein Dirigent, der die tighteste Band der Welt gedrillt hat, sondern auch ein Zeremonienmeister: ein MC.

De La Soul – „3 Feet High And Rising“: Ein Sampling-Meisterwerk dekonstruiert

(03.03.2019)
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De La Soul – „3 Feet High And Rising“: Ein Sampling-Meisterwerk dekonstruiert
Die schrill tänzelnden Synthesizer bilden einen wunderbaren Kontrapunkt zu den selbstironischen Zeilen, die Posdnuos hier ausbreitet: „Mirror mirror on the wall / Shovel chestnuts in my path / Please keep on up with the nuts / So I don't get in aftermath.“ „Ghetto Thang“ James Brown und Kraftwerk sind zwei Acts, die weder ästhetisch noch musikalisch viel miteinander zu tun haben.

Public Enemy - „It Takes A Nation Of Millions To Hold Us Back“ (Album der Woche)

(17.12.2018)
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Public Enemy - „It Takes A Nation Of Millions To Hold Us Back“ (Album der Woche)
Jahre bevor „Turntablism“ überhaupt als Begriff existierte, webten Sadler und Shocklee einen dichten Flickenteppich aus eklektischen Samples, der genauso virtuos wie explosiv war. Slayer trifft auf James Brown. Queen auf Big Audio Dynamite. Kool & The Gang auf Beastie Boys. Wenn ein Sample zu „clean“ klang, warf Shocklee die Platte auf den Boden und bearbeitete sie mit seinen Füßen.

ByteFM Session #276: Fantastic Negrito

(20.11.2018)
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ByteFM Session #276: Fantastic Negrito
Fantastic Negrito zu Gast bei ByteFM Hinter Fantastic Negrito verbirgt sich Xavier Amin Dphrepaulezz – ein Künstler, der unter schwierigen Bedingungen in Oakland aufwuchs und durch das Album „Dirty Mind“ von Prince zur Musik fand. Aber auch Größen wie Skip James, Black Roots und James Brown scheinen in seiner Musik durch. Für sein letztes Album „The Last Days Of Oakland“ erhielt der Musiker 2017 den Grammy Award für das beste Contemporary Blues Album.

Räder aus Stahl: Grandmaster Flash wird 60

(01.01.2018)
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Räder aus Stahl: Grandmaster Flash wird 60
Inspiriert von der umfangreichen Plattensammlung seines Vaters begann er nach der High School unter dem Namen Grandmaster Flash in New York als DJ aufzulegen. Damals waren die treibenden Schlagzeug-Breaks von James-Brown-Platten beim feierwütigen Publikum besonders beliebt. Mit diesen erfand Grandmaster Flash eine der ersten innovativen DJ-Techniken: Er legte auf zwei Plattentellern die gleiche Platte auf und wechselte beim Break zwischen den beiden Spielern hin und her, um das Schlagzeugsolo im gezielten Loop in ekstatische Länge zu ziehen.

Clubabend mit ByteFM im Thalia Theater, Hamburg

(01.06.2010)
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Man kann fragen, welche Rhythmen von welchem Teil Afrikas wo zuerst Eingang in die Folklore der Karibik fanden; oder ob die Kuduro DJs in Angola zuerst HipHop oder House gehört haben; oder welche Traditionen an der Vielvölkerbaustelle des Panamakanals entstanden; oder welcher James Brown Beat wann Fela Kuti inspiriert hat; oder wer die tiefsten Bässe, die dicksten Beats und die euphorisierendsten Tracks hat.

14.04.: Von wegen "One Love"

(14.04.2010)
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Bei TwentyFourBit, Pitchfork und Clashmusic findet man Nachrufe zu dem Drummer, der Musiker wie James Brown, Miles Davis oder Fela Kuti am Schlagwerk unterstützte. Mehr zum Thema in der heutigen Ausgabe vom ByteFM Magazin.

Steve Reid verstorben

(14.04.2010)
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Steve Reid arbeitete über fünf Jahrzehnte in der Musikbranche. Unter anderem spielte er mit Größen wie Miles Davies, Fela Kuti, James Brown, Four Tet und Sun Ra. Reid lebte viele Jahre in Europa, darunter in München und in Lugano, in der Schweiz. 2006 begann er mit Electronikmusiker Kieran Hebden, alias Four Tet, zusammen zu spielen.

60minutes

(12.03.2009 / 22 Uhr)
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Dazu das New Yorker "Kokolo Afrobeat Orchestra", das sich auf dem neuen Album "Heavy Hustling" artig vor James Brown verbeugt und einige Songs des Meisters nach Kokolo-Art souverän in Funk & Latin neu aufleben läßt...feel the rhythm in 60minutes Unter anderem vorgetragen von dem Briten Jonathan Radford, der sich als "Diesler" in den letzten Jahren gehörig Gehör verschaffen konnte. // Dazu das New Yorker "Kokolo Afrobeat Orchestra", das sich auf dem neuen Album "Heavy Hustling" artig vor James Brown verbeugt und einige Songs des Meisters nach Kokolo-Art souverän in Funk & Latin neu aufleben läßt...

Was ist Musik

Everything I Do Gonna Be Funky - Allen Toussaint

(15.11.2015 / 19 Uhr)
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Nachruf aus der taz von Detlef Diederichsen Funky, funky Er war etwas unauffälliger als James Brown oder Sly Stone, aber er trug den Funk in die Welt hinaus: Allen Toussaint ist gestorben. Sie waren zu dritt und sie brachten der Menschheit ein kostbares Geschenk: den Funk. // Sie waren zu dritt und sie brachten der Menschheit ein kostbares Geschenk: den Funk. Sie hießen James Brown, Sly Stone und Allen Toussaint. Allen wer? Verglichen mit den schillernden Bühnengiganten Brown und Stone, mag der lieber unauffällig hinter den Kulissen tätige Toussaint farblos und langweilig gewirkt haben.

Was ist Musik

What is Soul today? Oder: Where do we go from here? Wie wohlfeil ist der Retro-Vorwurf?

(31.03.2013 / 20 Uhr)
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Natürlich hatte ich gelesen, dass Bradley, der Screaming Eagle Of Soul, seine Mutter mit acht zum ersten Mal gesehen hat, vom Vater keine Rede, dass er lange Zeit auf der Straße gelebt hat, Gewalt, Mißbrauch, miese Jobs, eine Schattenkarriere als James Brown-Impersonator. Um das Interview einer Radio-Station verkaufen zu können, muss ich ihn dazu bringen, mir von seinen hard times zu erzählen. // “ Starring: Curtis Mayfield, Cindy Lee Berryhill, Georgia Ann Muldrow, Buffalo Springfield, The Sea & Cake, James Brown

Funk aus dem Gefängnis: „Changing Man“ von Power Of Attorney

(23.09.2020)
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Funk aus dem Gefängnis: „Changing Man“ von Power Of Attorney
Die Band kam dann auch im Auftrag des Funk aus dem Gefängnis, zumindest zum Arbeiten. So nahmen Power Of Attorney, protegiert von James Brown und Steve Wonder, ein Album auf und spielten Hunderte von Konzerten. Die „Changing-Man“-Single ist nun mitsamt der B-Seite „I'm Just Your Clown“ neu aufgelegt worden; später im Jahr sollen sie gemeinsam mit vier unveröffentlichten Tracks aus der Sigma-Session als Album erscheinen.

Soulsänger Wayne Cochran ist tot

(28.11.2017)
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Soulsänger Wayne Cochran ist tot
Wenig später erschien Cochrans erste Single "The Coo" auf King Records. Inspiriert von seinem Freund und Label-Kollegen James Brown versammelte er für seine revueartigen Live-Shows eine 14-köpfige Live-Band: The C. C. Riders. Mit ihren exzentrischen Konzerten und zahlreichen Fernsehauftritten wurden Wayne Cochran And The C.

Lee Fields & The Expressions (Ticket-Verlosung)

(21.12.2016)
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Lee Fields & The Expressions (Ticket-Verlosung)
Aufgrund seiner Stimmfarbe wurde er bald von allen nur noch Little JB gerufen, wobei das „JB“ natürlich für James Brown steht. Seine erste Single „Bewildered“ veröffentliche Fields im Jahr 1969 auf seinem eigenen Label.

Tickets für Charles Bradley & His Extraordinaires

(20.05.2014)
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Nach einigen seit 2002 erschienenen Singles veröffentlichte er mit 63 Jahren 2011 schließlich sein Debütalbum "No Time For Dreaming" auf Daptone. 2013 erschien sein zweites Studioalbum "Victim Of Love". Charles Bradley, "The Screaming Eagle Of Soul", wird mit Soul-Größen wie James Brown, Otis Redding und James Carr verglichen. Ende Mai kommt er auf Deutschland-Tour. ByteFM präsentiert die Tour und verlost exklusiv unter Mitgliedern des Fördervereins "Freunde von ByteFM" 1×2 Karten.

Afrobeat aus New York City – das neue Album von Antibalas

(21.08.2012)
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„Als ich Felas Musik zum ersten Mal hörte, konnte ich nicht aufhören, dazu zu tanzen. Ich hatte noch nie solche Musik gehört! Als ob James Brown und Duke Ellington gleichzeitig Musik machten“, erinnert sich Jordan McLean. In den späten 70er-Jahren, noch bevor Jordan zur Welt kam, war Fela Kuti mehrfach in New York, um Einflüsse für seine Musik zu sammeln.


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