Jimi Hendrix

Jimi Hendrix Jimi Hendrix (Cover der Compilation „Voodoo Chile“)

Jimi Hendrix (*27. November 1942 in Seattle, Washington – 18. September 1970) war ein einflussreicher US-amerikanischer Gitarrist, Sänger und Songwriter. Er gilt als einer der wichtigsten Rockmusiker der Geschichte. Sein Debütalbum „Are You Experienced“ ist im Jahr 1967 erschienen.

Hendrix veränderte mit seinem virtuosen Gitarrenspiel, mit dem er regelmäßig die Grenzen Blues-basierter Rockmusik auslotete, sowie der originellen Nutzung diverser Effekte (Wah-Wah, Stereophonie, Verzerrung u. a.) ganze Genres: Musiker*innen, unter anderem aus den Bereichen des Rock ’n’ Roll, Funk, Blues, Metal und HipHop, beziehen sich auf ihn. Geboren wurde Hendrix 1942 in Seattle, wo er in armen Verhältnissen aufwuchs. Sein erstes Instrument war eine gefundene Ukulele, die er erlernte, indem er Elvis-Presley-Songs nachspielte. Als Teenager kaufte er sich seine erste Gitarre und gründete eine Band. Zu seinen musikalischen Einflüssen zählten zu dieser Zeit vor allem Blues-Musiker wie Muddy Waters und Howlin‘ Wolf. Seine Karriere im Musikbusiness begann Hendrix Anfang der 60er-Jahre als Begleitmusiker für Künstler*innen wie Sam Cooke, Ike & Tina Turner, The Isley Brothers und Little Richard. Einem größeren Publikum wurde er Mitte der 60er als Leader des Trios The Jimi Hendrix Experience bekannt. Insbesondere britische Rock-’n’-Roll-Größen wie Eric Clapton, The Rolling Stones und The Beatles wurden auf ihn aufmerksam und waren begeistert. Die Karriere von The Jimi Hendrix Experience war von da an unaufhaltsam: Singles wie „Hey Joe“, „Purple Haze“ und „The Wind Cries Mary“ erreichten schnell die britische Top Ten; ebenso erfolgreich fiel das Album aus, das heute als eines der besten Debütalben der Musikgeschichte gefeiert wird. Nach der Aufnahme zweier weiterer Alben – darunter das als Hendrix‘ Meisterwerk geltende „Electric Ladyland“ (1970) – trennte sich die Band. Seinen berühmten Auftritt auf dem Woodstock Festival absolvierte Hendrix mit anderen Begleitmusikern. Später formierte er mit dem Bassisten Billy Cox und dem Schlagzeuger Buddy Miles die Band Of Gypsys, mit der er 1970 das gleichnamige Livealbum einspielte. Kurz danach starb der Musiker im Alter von 27 Jahren an einer Überdosis.

Jimi Hendrix war Thema zahlreicher ByteFM-Sendungen, etwa Kramladen und Das Draht.



Jimi Hendrix im Programm von ByteFM:

Kramladen

And The Wind Cries Jimi

(30.11.2017 / 23:00 Uhr)
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Zum 75. Geburtstag von Jimi Hendrix // Am 27. November 1942 als John Allen Hendrix in Seattle geboren (später in James Marshall „Jimi“ Hendrix umbenannt), begeisterte sich der jugendliche Jimi, der teils negroider, teils indianischer Herkunft war, für den Rock’n’Roll von Elvis Presley und Little Richard, den er später auf Tourneen als Gitarrist begleiten sollte. Seine erste Gitarre erhielt Jimi mit 15 Jahren, nachdem er zwei Jahre zuvor schon Ukulele zu spielen gelernt hatte. Seine ersten Bands hießen The Velvetones und The Rocking Kings. Populär wurde Jimi Hendrix durch seine spektakulären, zum Teil wüsten Bühnenshows. Beim Monterey Pop Festival 1967 verbrannte er seine Gitarre auf offener Bühne, ein andermal „zertrümmerte er sein Instrument an einer Lautsprecherbox oder trampelte darauf herum“. In Woodstock 1969 zerfetzte er mit Rückkopplungen, Heul- und Splitterklängen die US-amerikanische Nationalhymne als Demonstration gegen den Vietnam-Krieg. Sein frühes Image vom „wilden schwarzen Mann“, der seine Gitarre mit den Zähnen spielt oder wie ein Maschinengewehr einsetzt und der – wie sein Song-Held im Titel „Hey Joe“ – mit der Knarre in der Hand seine Wut und Eifersucht mörderisch auslebt, dieses fatale Image, das mit seiner Persönlichkeit nichts zu tun hatte, wurde er lange nicht los. Den Geistern, die er selbst gerufen hatte und allen Image-Zuschreibungen, die man ihm verpasst hatte, versuchte er zu entfliehen und suchte nach neuen musikalischen Ausdrucksformen und künstlerischen Herausforderungen. // Jimi Hendrix hinterließ „ein klangliches Manifest, mit dem er die Musikgeschichte bereicherte. Seine extravagante Ausstrahlung, die den Himmel erleuchtete, und ein Leben, das permanent Grenzen überschritt, sind zur Legende geworden“ (Lenny Kaye, Gitarrist der Patti Smith Group). Die Legende lebt - und floriert. Obwohl zu seinen Lebzeiten nur 5 offizielle Alben erschienen sind, zählt eine Internetplattform aktuell 672 verschiedene Hendrix-Veröffentlichungen auf. Neben den unzähligen, qualitativ überwiegend zweifelhaften Alben, die postum veröffentlicht wurden, kamen auch etliche Tribute-Alben mit Coverversionen auf den Markt – z.B.: „Blue Haze - Songs of Jimi Hendrix“ (2000), „Voodoo Crossing - a tribute to Jimi Hendrix“ (2003), „Power Of Soul - A Tribute to Jimi Hendrix“ (2004) „Experienced - 17 Tracks inspired by The Jimi Hendrix Experience“ (2006) // Lothar Trampert: „Elektrisch! Jimi Hendrix. Der Musiker hinter dem Mythos“ (1991) Corinne Ulrich: „Jimi Hendrix“ (2000) Charles Shaar Murray: Jimi Hendrix, sein Leben, seine Musik, sein Vermächtnis“ (2003) David Henserson: „Scuse Me While I Kiss The Sky - Das Leben von Jimi Hendrix“ (2006) // Klaus Theweleit, Rainer Höltschl: Jimi Hendrix - Eine Biographie“ (2008) Peter Kemper: „Jimi Hendrix“ (2009) Jimi Hendrix: „Strating At Zero“ (2013) Gary J. Jucha: „Der Ultimative Jimi Hendrix Guide“ (2017) Aus Anlass seines 75. Geburtstages erinnert der Kramladen an Jimi Hendrix, einen der unsterblichen, weil wichtigsten, innovativsten Musiker der Rock-Historie.

Zum 40. Todestag von Jimi Hendrix

Von christiantjaben
(18.09.2010)
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Zum 40. Todestag von Jimi Hendrix haben wir mal in die Runde der ByteFM Moderatoren gefragt, welche Stücke des Meisters denn eigentlich die persönlichen Playlists anführen, welche Versionen und anderen Tribute von Bedeutung sind und wie es mit Anekdoten und ähnlichem aussieht. Hier das Ergebnis unseres spontanen Ressourcen Poolings: // So weit die ByteFM Moderatoren-Top-Coverversionen von Jimi Hendrix Titeln. // Klaus Caesar: "Jimi Hendrix" // Kaplan Flury: "Jimi, Oh Jimi Hendrix" // Götz Bühler verweist auf Al Aronowitz' Erzählung, wie er mit Miles Davis zum Jimi Hendrix Begräbnis flog. // "Jimi Hendrix und ich haben im Sommer ´96 innig Bekanntschaft geschlossen. Die CD "The Ultimate Experience" war ein Geschenk einer sehr guten Freundin zu meinem 16. Geburtstag. Bis heute erinnert mich die Platte daran, wie es sich anfühlte, (vermeintlich) erwachsen zu werden. Zu "Manic Depression" und "Purple Haze" haben wir uns schwer rebellisch gefühlt (und aufgeführt) in den alten 70er Klamotten unserer Eltern. Morgens am Bremer Deich zu kiffen, Jimi Hendrix im Walkman zu hören und dann von der Polizei erwischt zu werden, war dann irgendwie auch eine bizarre Experience.", erinnert sich Jumi Olusanmi. // Von einer andere Art Erlebnis mit Jimi Hendrix hat Olaf Leitner zu erzählen. Der hat den Meister nämlich noch persönlich getroffen, 1967 auf einer Pressekonferenz in Berlin. Damals schrieb Olaf unter dem Pseudonym "Beaty" für den Telegraf / Berlin. Und damit ist dann auch das Geheimnis des Fotos oben auf der Seite erläutert. Das ist niemand Geringeres als ByteFMs Olaf Leitner neben Jimi Hendrix! PS: ByteFM als heterogenes Gebilde ist natürlich nicht zu 100% von Jimi Hendrix Fans durchsetzt. Wie es sich für ein pluralistisches Gemeinwesen gehört, gibt es auch Dissidenz. In Sachen Hendrix kommt die von Dennis Kastrup: "Es ist wohl die bittere Wahrheit: aber ich konnte mit Jimi Hendrix eigentlich nie so richtig was anfangen. Tja...gut, Gitarre spielen konnte er, aber sonst so hat mich das nie wirklich interessiert. Klingt komisch, ist aber so. Trotzdem viel Spaß mit ihm."

Die Gitarre als Allzweckwaffe: Jimi Hendrix starb vor 50 Jahren

Von ByteFM Redaktion
(18.09.2020)
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Die Gitarre als Allzweckwaffe: Jimi Hendrix starb vor 50 Jahren
Jimi Hendrix Was The Beatles für Songwriting und Bob Dylan für die Kunstform „Songtext“ waren, war Jimi Hendrix für die E-Gitarre. Eine klare Zäsur in der Pop-Geschichte, nach der nichts mehr war wie vorher. So ziemlich jeder Mensch, der nach 1970 einen elektrischen Sechssaiter in die Hand nahm, war, in dem was er oder sie tat, in irgendeiner Form von dem US-amerikanischen Musiker beeinflusst. Ob er oder sie das wollte oder nicht. Hendrix änderte die Spielregeln dieses Instruments fundamental. In seiner nur vier Jahren umspannenden Solokarriere demonstrierte er, wozu diese sechs Saiten in der Lage sein können: impressionistischer Lärm, liebevolle Melodienbögen, gewaltige Explosionen. Heute, am 18. September 2020, ist sein 50. Todestag. // Von 1966 an sollte er nie wieder im Hintergrund musizieren. In London lernte er den Bassisten Noel Redding und den Schlagzeuger Mitch Mitchell kennen, kurze Zeit später gründeten sie die Band The Jimi Hendrix Experience. Ihr triumphaler Aufstieg kam schnell – speziell aufgrund von Hendrix' manischer Bühnenpräsenz. Auf den mit Zahnsplittern gesprenkelten Bühnen von Tennessee hatte er einige Showtricks gelernt, spielte sein Instrument mit den Armen hinter den Rücken, mit der Zunge, mit den Zähnen. // Jimi Hendrix im Programm von ByteFM Anlässlich seines 50. Todestags ist Jimi Hendrix am 18. September um 14 Uhr Thema im ByteFM Magazin mit Leif Gütschow. Mitglieder im Förderverein „Freunde von ByteFM“ haben darüber hinaus die Möglichkeit, noch tiefer in das Hendrix-Universum einzutauchen. So zum Beispiel mit Volker Rebells Kramladen: Am 17. September 2020 würdigte unser Moderator den Gitarren-Zauberer mit einer Radiostunde, das ein Interview ins Zentrum stellt, das Hendrix bei einer Radio-Pressekonferenz 1969 gegeben hat. Die Kramladen-Ausgabe vom 30. November 2017 zeichnete hingegen die kurze und bewegte Karriere des US-Musikers nach. Auch Heinrich Oehmsen und Lea Karwoth haben Jimi Hendrix anlässlich seines 75. Geburtstages in der Sendung Das Draht vom 3. Dezember 2017 geehrt. Alle Sendungen sind nachzuhören im ByteFM Archiv.

„Dolly Dagger“: zum 80. von Jimi Hendrix

Von ByteFM Redaktion
(27.11.2022)
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„Dolly Dagger“: zum 80. von Jimi Hendrix
Jimi Hendrix auf dem Cover der Compilation „Rainbow Bridge“, auf der unser Track des Tages erstmals erschien „Dolly Dagger“ von Jimi Hendrix erschien im Oktober 1971 auf der Compilation „Rainbow Bridge“. Zu dem Zeitpunkt war der US-amerikanische Musiker, der noch heute vielen als bester Gitarrist aller Zeiten gilt, schon seit über einem Jahr tot. Heute wäre sein 80. Geburtstag. Als Hendrix mit 27 Jahren in London starb, arbeitete er an seinem vierten Studioalbum. „First Rays Of The New Rising Sun“ hätte die Doppel-LP wahrscheinlich geheißen und wäre wohl das tighteste Album der Jimi Hendrix Experience geworden. Nur vier Songs des Fragment gebliebenen Longplayers waren zu Hendrix' Todeszeitpunkt komplett fertig. Darunter findet sich unser heutiger Track des Tages, dessen Tonbandschachtel die Aufschrift „A1“ trug. Somit besteht Grund zu der Annahme, dass der Song das Album eröffnet hätte. Und nicht nur das Album sollte mit ihm beginnen, sondern auch eine neue Ära für die Jimi Hendrix Experience. // Mehr zu Jimi Hendrix gab es auch am 24. November 2022 in der Sendung Kramladen zu hören. Volker Rebell widmet sich darin dem neu veröffentlichten Live-Album von The Jimi Hendrix Experience und stellt jene Aufnahmen Coverversionen gegenüber. Mitglieder in unserem Förderverein „Freunde von ByteFM“ können die Ausgabe in unserem Sendungsarchiv nachhören.

Zum Geburtstag von Jimi Hendrix

Von matthiasroehrs
(27.11.2012)
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The Jimi Hendrix Experience Heute wäre der wohl beste Gitarrist aller Zeiten, Jimi Hendrix, 70 Jahre alt geworden. Bereits zu Lebzeiten eine Legende, wird man ihn zumindest in musikalischer Hinsicht wohl nie begraben und vergessen können. Sein Sound, seine Erfolge und seine Drogengeschichten erschufen einen unsterblichen Mythos. Hendrix gehört immer noch zu den einflussreichsten Musikern überhaupt, er machte aus dem ungeliebten Feedback einen Effekt, der mittlerweile zum gängigen Stilmittel geworden ist. Mit den Zähnen spielen können aber immer noch die wenigsten. // Professioneller Musiker wurde er allerdings erst nach seiner Zeit beim Militär. Dort lernte er den Bassisten Billy Cox kennen, der mit ihm die Band The King Kasuals gründete und so Teil des Grundsteins für Hendrix' Karriere wurde. Erstmals richtiger Bandleader wurde Hendrix' in der Formation Jimmy James And The Blue Flames, ehe ihn 1966 Chas Chandler, der ehemalige Animals-Bassist, überredete, in London eine neue Band unter seinem richtigen Namen zu gründen: The Jimi Hendrix Experience.

Jimi Hendrix wäre 75 geworden

Von ByteFM Redaktion
(26.11.2017)
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Jimi Hendrix wäre 75 geworden
Definierte wie kein Zweiter den kreativen Horizont der E-Gitarre: Jimi Hendrix, hier zu sehen mit einer (noch) nicht verbrannten Fender Stratocaster. Jimi Hendrix brauchte nur vier Jahre um Musikgeschichte zu schreiben: Bis zu seinem Tod im Jahr 1970 hinterließ der US-amerikanische Künstler der Nachwelt nur drei Studio-Alben – ein lautes, psychedelisches Tryptichon, mit dem Hendrix den kreativen Horizont der elektrischen Gitarre komplett neu definierte. Am 27. November wäre der laut "Rock and Roll Hall of Fame" „großartigste Musiker der Rock-Geschichte“ 75 Jahre alt geworden. // 1966 machte ihn Keith Richards' Freundin Linda mit seinem zukünftigem Manager bekannt – dem ehemaligen The-Animals-Bassisten Chad Chandler. Der überredete ihn, nach London zu ziehen, wo Hendrix mit den britischen Musikern Noel Redding und Mitch Mitchell neue Mitstreiter fand. The Jimi Hendrix Experience war geboren, und der Rest ist Musikgeschichte: Mit atemberaubenden Songs wie dem Wah-Wah-Massaker „Voodoo Chile“, dem psychedelischen Riff-Monster „Purple Haze“ und dem epochalen Bob-Dylan-Cover „All Along The Watchtower“ schuf Hendrix Meisterwerke der Rock-Musik, in denen er R&B, Funk, Soul und Rock'n'Roll mit aggressiver Verzerrung und Feedback-Wänden verschmolz. // Zu Beginn der 1970er-Jahre hatte der immer noch sehr junge Hendrix einige Pläne: So war zum Beispiel eine Kollaboration mit dem bereits erwähnten Miles Davis geplant, der bereits mit „Bitches Brew“ das kreative Potential der Rock-Musik entdeckt hatte. Gemeinsam mit Paul McCartney wollten sie eine monumentale Supergroup gründen. Dass diese drei niemals zusammenarbeiten konnten, ist eine der kleineren Traurigkeiten des 18. September 1970: An diesem Tag starb Jimi Hendrix im Londoner Samarkand Hotel an einer Überdosis Schlaftabletten. Er wurde nur 27 Jahre alt. Jimi Hendrix bei ByteFM: Auch im Programm von ByteFM erinnern wir an Jimi Hendrix. Zum Beispiel am 27. November im ByteFM Magazin und am 30. November in Volker Rebels Kramladen.

Kramladen

Jimi Hendrix – zum 80. Geburtstag, Teil 1

(24.11.2022 / 23:00 Uhr)
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Der Mythos des Gitarren-Magiers Jimi Hendrix lebt – auch noch 52 Jahre nach seinem tragischen Tod. Zu seinem 80. Geburtstag (am 27. November 2022) erscheint ein neues Buch, ein biografischer Bildband und ein neues Live-Album, aufgenommen in Los Angeles am 26. April 1969, als die Jimi Hendrix Experience in bester Spiellaune war und der Bandleader sich auf der Höhe seines Ruhms und seiner kreativen Fähigkeiten befand. Deutlich hörbar bei diesen restaurierten Liveaufnahmen, die vom langjährigen Hendrix-Tontechniker Eddie Kramer klanglich optimiert wurden, ist die Suche von Jimi Hendrix nach neuen musikalischen Ausdrucksweisen und Herausforderungen. Er war es leid, Abend für Abend seine Greatest Hits mit der üblichen Show-Attitüde herunterzuspulen. Er spielte live nun deutlich jazziger, dehnte seine Improvisationen massiv aus. Die Songs waren nun mindestens doppelt so lang im Vergleich zu den Studioaufnahmen.Doch lediglich die Improvisationen ausufernd auszudehnen, veränderte noch lange nicht die konzeptionelle musikalische Idee, nach der Jimi Hendrix in jenen Monaten suchte. War er damals auf dem Weg in Richtung Jazz und Fusion? Der Kramladen stellt das neu veröffentlichte Live-Album vor und stellt den Hendrix-Aufnahmen Coverversionen gegenüber, die andere Entwicklungsmöglichkeiten und stilistische Alternativen aufzeigen – mit der Frage, hätte sich Jimi Hendrix in ähnliche Richtungen entwickeln können, wenn er nicht im Alter von 27 Jahren seiner Drogenabhängigkeit zum Opfer gefallen wäre?

Kramladen

Zum 40. Todestag von Jimi Hendrix

(16.09.2010 / 23:00 Uhr)
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Zum 40. Todestag von Jimi Hendrix „Werde ich morgen noch leben? Ich kann es nicht sagen. Aber ich weiß verdammt gut, dass ich heute nicht lebe. In mein Fenster scheint keine Sonne. Ich fühle mich so, als lebte ich auf dem Grund eines Grabes,“ dies sang Jimi Hendrix im Song „I Don’t Live Today“ aus seinem Debutalbum von 1967. Schon damals sandte er textliche Signale aus, die Auskunft gaben über seine fragile, innere Befindlichkeit, über seine Zweifel, seine Enttäuschungen und seine Momente von Zerrissenheit. Drei Jahre später starb er. Nach zu viel Alkohol und der Einnahme von Schlaftabletten war er unglücklich an seinem eigenen Erbrochenen erstickt.

ByteFM Magazin

Jimi Hendrix, *NSYNC, Lewsberg

(25.03.2020 / 15:00 Uhr)
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Heute vor 50 Jahren erschien das Jimi-Hendrix-Album "Band of Gypsys". Das Live-Album von 1970 war die erste Platte ohne Hendrix' Band "The Jimi Hendrix Experience".

„Lost Tapes Of The 27 Club“: KI kreiert neue Songs von Nirvana, Jimi Hendrix, Amy Winehouse und anderen

Von ByteFM Redaktion
(06.04.2021)
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„Lost Tapes Of The 27 Club“: KI kreiert neue Songs von Nirvana, Jimi Hendrix, Amy Winehouse und anderen
Der sogenannte Club 27 versammelt berühmte und hochtalentierte Musiker*innen, die im Alter von 27 Jahren vorzeitig gestorben sind. Dazu zählen neben Kurt Cobain, dessen Tod sich am vergangenen Sonntag zum 27. Mal jährte, auch Brian Jones, Janis Joplin, Jimi Hendrix, Amy Winehouse und andere. Wer hat sich nicht schon einmal gefragt, mit welchen Musikstücken diese Künstler*innen die Welt noch bereichert hätten, wären sie noch am Leben? // Jimi Hendrix – „You're Gonna Kill Me“

Container

zum 40. Todestag von Jimi Hendrix

(18.09.2010 / 14:00 Uhr)
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Eine Stunde Jimi mit Heinrich Oehmsen. Welche Erinnerungen unsere Moderatoren mit Jimi Hendrix verbinden, verraten sie im ByteFM Magazin.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Luise Vörkel

(15.06.2018 / 10:00 Uhr)
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Neu erfinden, das musste sich Wes Montgomery nicht. Er hatte mit seinem einzigartigen Gitarrenstil einen ungemeinen Einfluss auf den Jazz der 50er und 60er - und darüber hinaus. Ohne ihn wäre Jimi Hendrix nicht Jimi Hendrix.

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Luise Vörkel

(15.06.2018 / 15:00 Uhr)
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Neu erfinden, das musste sich Wes Montgomery nicht. Er hatte mit seinem einzigartigen Gitarrenstil einen ungemeinen Einfluss auf den Jazz der 50er und 60er - und darüber hinaus. Ohne ihn wäre Jimi Hendrix nicht Jimi Hendrix.

Kramladen

Jimi Hendrix – zum 80. Geburtstag, Teil 2

(26.11.2022 / 14:00 Uhr)
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Im zweiten Teil werden weitere Titel des neu veröffentlichten Livealbums „The Jimi Hendrix Experience – Los Angeles Forum April 26, 1969“ vorgestellt und musikalisch überraschende Coverversionen als Kontrast und Ergänzung gegenübergestellt. Thematisiert wird auch der hohe Anspannungsgrad während des Konzertes vor wie auf der Bühne – ausgelöst durch ein hohes Polizeivorkommen vor Ort, weil die Polizei Ausschreitungen befürchtete. Diese aufgeladene Stimmung scheint sich auch in der hoch energetischen Spielweise der Jimi Hendrix Experience wiederzuspiegeln.

Kramladen

Jimi Hendrix - zum 50. Todestag

(17.09.2020 / 23:00 Uhr)
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Nur drei Studioalben und vier Jahre Konzertaktivitäten reichten aus, um ihn unsterblich zu machen und zum Mythos zu überhöhen. Jimi Hendrix starb vor 50 Jahren, am 18. September 1970 im Alter von 27 Jahren. Er gilt bis heute als genialer Musiker, als der innovativste und einflussreichste Gitarrist der Rockgeschichte, als beeindruckender Songschreiber, charaktervoller Sänger und charismatischer Performer. Der Nachhall, den seine musikalischen Meilensteine der Jahre 1967 bis 1970 auslösten, ist bis heute nicht verklungen. Im Zentrum dieser Radiostunde, die den Gitarren-Magier würdigt und seine großen Hits, die sattsam bekannt sind, vermeiden möchte, steht ein Interview mit Jimi Hendrix, das bei einer Radio-Pressekonferenz 1969 in New York aufgezeichnet wurde.

ByteFM Magazin am Abend

Jimi Hendrix, Die Höchste Eisenbahn, Oil

(18.09.2020 / 21:00 Uhr)
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Heute vor 50 Jahren ist Jimi Hendrix an einer Überdosis Schlaftabletten gestorben. Im ByteFM Magazin hören wir Musik von dem zu früh gegangenen Gitarrenrevolutionär, außerdem gibt es Konzerttipps und, wie immer, natürlich auch Musik aus unserem Album der Woche

Presseschau 08.07.: Woo-ee-oo, I look just like Buddy Holly.

Von ByteFM Redaktion
(08.07.2011)
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Outkasts Andre 3000 als Jimi Hendrix Darsteller? Das könnte wahr werden, wenn man dem NME und Schauspielerin Hayley Atwell Glauben schenken kann. Sie verriet in einem Interview mit dem Esquire Magazin zu ihrem neuen Film "Captain America", dass der Sänger als Kandidat für die Hauptrolle in einer Biografie über die Gitarren-Legende gehandelt werde: "[I'm] possibly [starring in] a Jimi Hendrix biopic — an independent film with Andre 3000 from Outkast playing Jimi Hendrix. But I don't know, really." Seit 2004 hatte Andre 3000, der eigentlich Andre Benjamin heißt, immer wieder Interesse daran bekundet, die Rolle des Künstlers zu spielen.

Rock The Casbah

Ever Fallen In Love In Anxious Times

(27.11.2023 / 22:00 Uhr)
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In dieser Ausgabe geht es um Neues und Aktuelles von Mando Diao, The Cadillac Three, Drop Nineteens, Royal Tusk, Below Zero (Weltpremiere), Green Day, The Luka State, The Routes, Ash, Danko Jones, Skindred, Dhani Harrison, älteres von Buzzcocks, The Jimi Hendrix Experience (wg. des 81. Geburtstages von Jimi Hendrix).

Rock The Casbah

Rock El Casbah

(18.09.2023 / 22:00 Uhr)
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In dieser Ausgabe geht es um Neues und Aktuelles von Helmet, Staind, Dead Poet Society, Alice Cooper, Royal Blood, Die netten Jungs von nebenan, The Beaches, Slowdive, Ben Granfelt, Älteres von MC5, Rob Tyner & The Hot Rods (zweimal wg. des 32. Todestages des Ex-MC5-Sängers Rob Tyner), Rachid Taha (wg. des 65. Geburtstages des Ex-Carte-de-Séjour-Frontmannes), Mimmi's, The Jimi Hendrix Experience (wg. des 53. Todestages von Jimi Hendrix).

ByteFM Magazin

Keith Morris wird 65 Jahre alt, 50. Todestag von Jimi Hendrix

(18.09.2020 / 14:00 Uhr)
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Heute vor 65 Jahren ist Keith Morris, Sänger der Punk-Bands Black Flag und Circle Jerks, in Hermosa Beach, Los Angeles geboren worden. Der Gitarrenrevolutionär Jimi Hendrix starb vor 50 Jahren 27-jährig in einem Hotel in London an den Folgen einer Überdosis Schlaftabletten.

ByteFM Magazin

Klatschen für die 10-Uhr-Show, für Christiane Rösinger, Jimi Hendrix und Fontaines D.C.

(30.07.2020 / 10:00 Uhr)
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Im ByteFM Magazin, welches Ihr heute zum vorletzten Mal um 10 Uhr hört*, machen wir uns Gedanken über die Schattenseiten des Erfolgs und hören u. a. Musik von Christiane Rösinger, Jimi Hendrix und von Fontaines D.C.s neuem Album "A Hero's Death".

ByteFM Magazin

am Morgen mit Isabelle Klein

(05.10.2016 / 10:00 Uhr)
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Im ByteFM Magazin geht es heute um zwei herausragende Gitarristen: Jimi Hendrix, der heute vor 50 Jahren zum ersten mal mit seiner legendären Band The Jimi Hendrix Experience gespielt hat, und um Bert Jansch. Was Hendrix für die elektrische Gitarre war, das war Jansch für die akustische. Sein Spiel inspirierte Musiker von Nick Drake über Neil Young bis Jimmy Page. Heute vor fünf Jahren ist der britische Folk-Musiker an Lungenkrebs gestorben.

Neu! Die ByteFM Charts

Von ByteFM Redaktion
(24.09.2010)
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-Platz 9: Jimi Hendrix // Neu zur Vorwoche in dierser Liste: Jimi Hendrix, dessen 40.Todestag viel Airplay brachte.

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Michael Gehrig

(12.05.2017 / 15:00 Uhr)
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Die Karriere von Jimi Hendrix wäre wohl etwas anders verlaufen, wenn ihn Chas Chandler, ehemaliger Bassist von The Animals und Hendrix' späterer Manager, 1966 nicht nach London gelotst hätte. Dort feierte er mit The Jimi Hendrix Experience seine ersten Erfolge. Deren Debutalbum "Are You Experienced?" erschien vor genau 50 Jahren. Wir blicken zurück auf ein Album, das getrost als Meilenstein der Musik bezeichnet werden kann und auf die Zeit, die Hendrix in Swinging London verbrachte.

Rock-Ola

Hendrix in Winterland

(24.10.2023 / 12:00 Uhr)
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Die Compilation "The Jimi Hendrix Concerts" enthält u. a. auch Ausschnitte seiner Konzerte im Winterland Ballroom in San Francisco 1968 und ist das LP-Highlight der Sendung.

taz.mixtape

Hendrix, Shirley Collins, King Buzzo, Deradoorian

(18.09.2020 / 17:00 Uhr)
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„Excuse me while I kiss the sky“: Am 18. September 1970 stirbt Jimi Hendrix, unter Drogen und Alkoholeinfluss erstickt er im Schlaf. Was vom Erbe bleibt. Julian Weber über den Mythos Jimi Hendrix.

Von brennenden Gitarren und explodierenden Drumsets

Von Florian Gelling
(31.03.2017)
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Von brennenden Gitarren und explodierenden Drumsets
Am 31. März 1967 – also heute vor 50 Jahren – zündete Jimi Hendrix gegen Ende seines Auftritts im Londoner Astoria zum ersten Mal seine Gitarre an und setzte damit neue Maßstäbe in der öffentlichen Zerstörung von Musikinstrumenten. Das Publikum war damals zum Teil geschockt, zum Teil auch fasziniert – auf jeden Fall staunte es nicht schlecht. // Apropos Konkurrenz: Mit The Who gab es einige Monate später dann auch leichte Spannungen beim kalifornischen Monterey Pop Festival. Dort weigerte sich Hendrix, nach The Who aufzutreten. Und The-Who-Gitarrist Pete Townshend lehnte es im Gegenzug kategorisch ab, nach Jimi Hendrix zu spielen. Vermutlich fürchteten beide, nach der krassen Performance der jeweils anderen Band nicht mehr richtig überzeugen zu können. Klingt wahlweise ein bisschen nach verlängerter Pubertät oder nach Kindergarten – letztlich konnte der Streit mithilfe der Festivalleitung und durch Werfen einer Münze beigelegt werden.

Bob Dylan im Programm von ByteFM

Von ByteFM Redaktion
(20.05.2011)
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Die genialen Qualitäten Bob Dylans als Songwriter in Sachen Melodie und Text sind unbestritten, sein Sangesvortrag und das Arrangement seiner Songs hingegen nicht jedermanns/jederfraus Sache - zu knödelig und nuschelig der Gesang, zu sperrig und einförmig das Arrangement. Viele Künstler wollten deshalb mehr aus den Songs machen und nutzen sie als Vorlage für eigene Kreationen, unter ihnen zum Beispiel Manfred Mann, The Byrds, The Hollies, Them, The Jimi Hendrix Experience, Fairport Convention und The Turtles. // Bob Dylan ist der wahrscheinlich meistgecoverte Songwriter der Welt. Künstler wie Jimi Hendrix ("All Along The Watchtower"), The Byrds ("Mr. Tambourine Man") oder Them ("It’s All Over Now, Baby Blue") landeten Welthits mit Dylan-Kompositionen. In dieser Sendung geht es um nicht um jene Cover, die eh jeder kennt, sondern um abgelegene, seltene, manchmal sogar offiziell unveröffentlichte Versionen, die verblüffen, verschrecken und verzaubern - von Bands und Künstlern, die vom Stilspektrum des Komponisten manchmal weiter weg sind, als die Polizei erlaubt.

Kevin Ayers wäre 75 Jahre alt geworden

Von ByteFM Redaktion
(16.08.2019)
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Kevin Ayers wäre 75 Jahre alt geworden
Der Erfolg wurde Ayers jedoch schnell zuviel. Und er verließt die Band bereits nach ihrem 1968 veröffentlichten selbstbetitelten Debütalbum und einer ausgedehnten US-Tour, auf der sie als Vorgruppe von Jimi Hendrix auftraten. Nachdem er seinen Bass verkaufte, zog er sich gemeinsam mit Daevid Allen in die damalige Hippie-Hochburg Ibiza zurück. Der Musik sollte er hier jedoch nicht den Rücken kehren. Denn er hatte eine Abmachung mit Jimi Hendrix getroffen: Dieser schenkte ihm nämlich seine Gibson J200 – allerdings unter der Bedingung, dass Ayers weiter Songs schrieb.

Betty Davis – „Betty Davis“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(04.12.2023)
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Betty Davis – „Betty Davis“ (Album der Woche)
Die Musikerin, Sängerin und Songwriterin wurde am 26. Juli 1944 als Betty Gray Mabry geboren und wuchs mit ihrer Familie in Pennsylvania auf. Als sie ihren Vater den Hüftschwung von Elvis Presley imitieren sah, beschloss sie, Entertainerin zu werden. Im Alter von 16 Jahren zog sie nach New York – eigentlich für ein Studium am Fashion Institute Of Technology, doch sie fand schnell Arbeit als Model. Bevor sie selbst zur Schlüsselfigur der modernen Pop-Musik wurde, lernte sie selbst einige andere Protagonist*innen kennen: Sly Stone und Jimi Hendrix zählten zu ihren engen Freunden. Parallel begann sie ihre eigene musikalische Karriere, noch unter dem Namen Betty Mabry. Zunächst mit mäßigem Erfolg. // Als Songwriterin hatte sie mehr Erfolg: Das von ihr geschriebene „Uptown (To Harlem)“ wurde für das Psych-Soul-Quintett The Chambers Brothers ein Hit. 1968 heiratete sie Jazz-Revolutionär Miles Davis. Seinen Nachnamen behielt sie bis zu ihrem Tod im Februar 2022, obwohl das Paar sich bereits 1969 scheiden ließ. Die turbulente Ehe war trotz ihrer Kürze für den Trompeter extrem bedeutsam. Es war nämlich Betty Davis, die ihm den modernen Psychedelic-Rock von Jimi Hendrix zeigte – und damit mindestens sein 1970er Jazz-Fusion-Meisterwerk „Bitches Brew“ ermöglichte.