Joan Baez

Joan Baez Joan Baez gehörte zu ersten Künstler*innen, die Folk, Pop und Politik verbanden (Foto: High Road Touring)

Joan Baez (geboren am 9. Januar 1941 in New York City) ist eine US-amerikanische Sängerin, Songwriterin und Aktivistin, die seit den 1960er-Jahren als eine der bedeutendsten Folk-Musiker*innen ihrer Zeit gefeiert wird. Ihr kritisch und kommerziell erfolgreiches, selbstbetiteltes Debütalbum ist im Jahr 1960 über Vanguard Records (Linda Ronstadt, John Fogerty, Isobel Campbell) erschienen. 

Joan Baez war eine der ersten Künstler*innen, die Folk, politischen Anspruch und einen gewissen Pop-Appeal zusammengebracht haben. Schon Anfang der 1960er-Jahre, bevor die Hippie-Gegenkultur groß wurde, machte sie ihre ersten Platten. Auf diesen packte sie das Lebensgefühl einer neuen Generation in wortreiche Songs mit akustischer Gitarre. Sie war damit erfolgreich, bevor die Welt außerhalb einer kleinen Szene von Bob Dylan überhaupt nur gehört hätte. Joan Baez gehörte auch zu den ersten großen Namen, die Dylans Stücke interpretiert haben. Geboren wurde Joan Baez als Tochter einer Schottin und eines Mexikaners in New York. Ihr Vater arbeitete für die UNESCO, weshalb die Familie häufig den Wohnsitz wechselte und unter anderem in England, Frankreich, der Schweiz und im Irak lebte. Ein Schlüsselerlebnis für Baez war ein Konzert von Pete Seeger, das sie im Alter von dreizehn Jahren besuchte und das sie dazu bewegte, selbst politische Folk-Stücke zu singen. Bald absolvierte sie ihre ersten eigenen Auftritte und beteiligte sich zusammen mit zwei weiteren Musikern an dem 1959 erschienenen Album „Folksingers 'Round Harvard Square“. Im Folgejahr erschien ihr Solodebüt, das sich ausgezeichnet verkaufte und auf dem sich hauptsächlich neu interpretierte Traditionals befinden. Diese Vorgehensweise ist typisch für Baez, die mehrheitlich Fremdkompositionen aufnimmt, trotz des Umstandes, dass sie auch selbst Songs schreibt. Zu ihren berühmtesten selbstverfassten Liedern gehört die Ballade „Diamonds & Rust“ (1975), ein Stück über ihre Liebesbeziehung mit Bob Dylan Anfang der 60er. Neben ihrer Musik ist Baez seit den 60ern für ihren Aktivismus bekannt, beispielsweise für Bürger- und Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz. 

Nach einer über 60 Jahre umfassenden Tätigkeit als Performerin, in deren Rahmen sie mehr als 30 Alben veröffentlicht hat, gab Joan Baez 2019 ihr letztes Konzert. Im Vorjahr hatte sie mit „Whistle Down The Wind“ ihr 25. Studioalbum veröffentlicht.



Joan Baez im Programm von ByteFM:

„Drifter's Escape“: Joan Baez wird 80 Jahre alt

Von ByteFM Redaktion
(09.01.2021)
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„Drifter's Escape“: Joan Baez wird 80 Jahre alt
Joan Baez (Album-Cover „The Best Of The Vanguard Years“) Die New Yorker Sängerin und Gitarristin Joan Baez, die heute 80 Jahre alt wird, ist eigentlich eher als politische Folk-Sängerin bekannt. Sie war eine der ersten Künstler*innen, die Folk, politischen Anspruch und einen gewissen Pop-Appeal zusammengebracht haben. Schon Anfang der 1960er-Jahre, bevor das Hippie-Ding groß wurde, machte sie ihre ersten Platten. Auf diesen packte sie das Lebensgefühl einer neuen Generation in wortreiche Songs mit akustischer Gitarre. Sie war damit erfolgreich, bevor die Welt außerhalb einer kleinen Szene von Bob Dylan überhaupt nur gehört hätte. Joan Baez gehörte auch zu den ersten großen Namen, die Dylans Stücke interpretiert haben. Von diesem stammt auch die ursprüngliche Version unseres heutigen Tracks des Tages „Drifter's Escape“. Viel druckvoller, als man es sonst von ihr gewohnt ist, klingt Joan Baez in ihrer Interpretation des Songs über einen geradezu kafkaesken Gerichts-Prozess. Wild und beinahe schon rockig, zugleich soulig und countryesk klingt das Stück in ihrer Aufnahme. Nicht nur für ihre Verhältnisse, sondern auch gemessen am Original. Baez hatte sich 1968 entschieden, in Nashville aufzunehmen. Was dann vielleicht auch ihren neuen Sound erklärt. Zwei Alben nahm sie dort in einer Mammut-Aufnahmesession auf. Eines davon trug den schlichten Titel „David's Album“ und gehört zu ihren besten Platten. Das andere, „Any Day Now“, bestand ausschließlich aus ihren Neuinterpretationen von Bob-Dylan-Songs. Von letzterem stammt unser heutiger Track des Tages, der Joan Baez von einer Seite zeigt, die sie selten hervorgekehrt hat. Schade eigentlich. Die US-amerikanische Sängerin Joan Baez wurde am 9. Januar 1941 in Staten Island in New York geboren. Ihre Interpretation des Dylan-Songs „Drifter's Escape“ ist heute, an ihrem 80. Geburtstag, unser Track des Tages. Hört und seht sie Euch hier an:

Kramladen

Von King zu Koester

(14.04.2011 / 23:00 Uhr)
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Auch für Meike Koester, erst recht für Heather Nova, die durch den Musikgeschmack ihrer Eltern schon in der Kindheit mit Singer/Songwriter-Größen wie Dylan, Joan Baez oder Carole King in Berührung kam. Die neue Single „Higher Ground“ von Heather Nova erzählt im Stil der sozial engagierten Singer/Songwriter-Bewegung die Geschichte von dem Journalisten Matt George und dessen Wohltätigkeits-Organisation „Last Mile“, deren Ziel es ist, Menschen in abgeschiedenen Weltgegenden nach Naturkatastrophen zu helfen. // „Tapestry“, dieses musikalisch-inhaltlich durchweg überzeugende Album machte Carole King vor 40 Jahren zur Vorreiterin der Woman-Power im Pop, was nicht nur die Qualität der Songs anging, sondern eben auch die damals, zu Zeiten der absoluten Männervorherrschaft in Pop und Rock kaum für möglich gehaltene Quantität des Erfolges. Zwar gab es damals und zuvor auch schon andere starke Frauen-Persönlichkeiten, um nur Joan Baez, Joni Mitchell, Melanie, oder Aretha Franklin zu nennen, doch keine andere hatte nur annähernd so viel Erfolg wie Carole King 1971. Erst Alanis Morissette gelang es, Ende der 90er Jahre den Verkaufsrekord von „Tapestry“ zu übertreffen. Von der inzwischen 70-jährigen Joan Baez erschien soeben als Wiederveröffentlichung ihr großartiges Album „Play Me Backwards“ von 1992, das damals für einen Grammy nominiert war. Die Neu-Edition enthält auf CD 2 bislang unveröffentlichte Demos, die Joan Baez alleine, nur zu ihrer Gitarrenbegleitung eingesungen hat. Carol King (1971), Joan Baez (1992/2011), Heather Nova, Keren Ann, Marianne Dissard, Girls With Guitars und Meike Koester (alle 2011): der heutige Kramladen schlägt einen Bogen über 40 Jahre weiblicher Singer/Songwriter-Geschichte, von „Tapestry“ zu „“Seefahrerherz“.

Container

50 Jahre Newport Folk Festival
mit Michael Kleff

(07.07.2009 / 17:00 Uhr)
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Container - 50 Jahre Newport Folk Festivalmit Michael Kleff
Anlass ist das 50-jährige Jubiläum des Newport Folkfestivals. Mit Pete Seeger und Joan Baez werden zwei Künstler erwartet, die schon vor 50 Jahren dabei waren. Newport hat über Jahre hinweg prägenden Einfluss auf Amerikas Musik und das Lebensgefühl vieler Menschen gehabt. Für viele heute bekannte Künstler war Newport ein Sprungbrett für die Karriere. Darunter u. a. Joan Baez und Bob Dylan. Vergessene Bluesmusiker oder traditionelle Bluegrassbands fanden in Newport erstmals ein großes Publikum Und Arlo Guthrie geißelte dort in den Sechzigerjahren mit seinem Song „Alice´s Restaurant“ den Vietnamkrieg.

Was ist Musik

Both Sides Now – British Folk Revisited & Revitalisiert

(27.12.2015 / 19:00 Uhr)
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Manchmal sieht sie aus wie Nico, singt allerdings wie eine Kreuzung aus Joan Baez und Judy Collins. Höhepunkte der Sammlung sind zwei Songs, die Collins berühmt gemacht hat. „Mirror Mastertape Advertisement“, 1970 ein Welthit unter dem Titel „Amazing Grace“. „Amazing Tape how true the sound“ singt Judy, engelsgleich, zur Melodie des alten Kirchenlieds bevor eine sonore Männerstimme die Vorzüge der Mirror Master Chrome Cassette erläutert. Ihren Durchbruch hatte Judy Collins 1968 mit einer verengelten Version von Joni Mitchells „Both sides now“, ein Jahr früher nahmen Fairport Convention den Song mit Dyble als spröden Folkrock auf, diese Fassung kam aber leider nie raus, sie hätte dafür sorgen können, dass Joni Mitchell nicht ewig als blonde Joan Baez missverstanden worden wäre.

This Land - Your Land?

(25.08.2013 / 12:00 Uhr)
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Vor 50 Jahren: Marsch auf Washington. Joan Baez, Bob Dylan und Odetta singen für Arbeit und Freiheit // Anlässlich des 50. Jahrestags des Marsches auf Washington gibt es in dieser Ausgabe von This Land – Your Land? Songs for political action und mehr Musik der Künstler, die bei der Demonstration auftraten. Darunter Joan Baez, Bob Dylan, Odetta sowie Peter, Paul & Mary. Außerdem im Programm. Songs von Ramblin´ Jack Elliott, der am 1. August 82 wurde.

taz.mixtape

Detroit, Washington, Wutanfall, GAS, Baez, Perel u.a.

(01.06.2018 / 17:00 Uhr)
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„Diese Generation gibt uns Hoffnung.“ Joan Baez geht auf Abschiedstournee. Mit Jens Uthoff plaudert die Folk-Legende über die Anti-Waffen-Bewegung, Obama und Trump – und darüber, warum sie mit 77 keine Songs mehr schreibt.

This Land - Your Land?

Occupy Wall Street und die Musik

(16.12.2012 / 12:00 Uhr)
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Zu den beteiligten Künstlern gehören u. a. Jackson Browne, Willie Nelson, Patti Smith, Lucinda Williams, Garland Jeffreys, Steve Earle, Debbie Harry, David Crosby und Graham Nash sowie Pete Seeger und Joan Baez. „Wo ist der Soundtrack? – Occupy Wall Street und die Musik“ heißt es in dieser Ausgabe von „This Land – Your Land? Songs for political action“. Am Mikrofon: Michael Kleff.

This Land - Your Land?

(10.12.2009 / 12:00 Uhr)
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Vor einem Jahr, am 2. Dezember, starb die als Grand Dame und Ikone der amerikanischen roots music geltende Sängerin Odetta. Ihre ersten Erfolge mit Folksongs und Spirituals feierte sie in den frühen Fünfzigerjahren. Weit über 50 Jahre war die Musikerin sowohl im Blues, Folk, Jazz und Soul zu Hause und sie beeinflusste viele bekannte Künstler und Künstlerinnen wie Bob Dylan, Janis Joplin, Joan Baez, Tracy Chapman oder Cassandra Wilson.

ByteFM Magazin

Aktivistinnen & Trump-Anhänger

(08.01.2021 / 14:00 Uhr)
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Für Frieden setzt sich seit über 60 Jahren Joan Baez ein. Die Musikerin war eine prägende Stimme der politischen Folkbewegung der 60er Jahre und feiert morgen ihren 80. Geburtstag.

Rock-Ola

Rocktagebuch Januar

(25.01.2021 / 11:00 Uhr)
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Rock-Ola gratuliert bzw. erinnert an: Joan Baez, Gerry Rafferty, Phil Spector, Richie Havens, Alex Chilton, Sam Cooke und David Ruffin.

Südamerikas schwarze Stimme

Von selinanowak
(09.07.2010)
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"Yo No Canto Para Cantar" - Ich singe nicht um zu singen, heißt passenderweise auch eines ihrer Alben. Mercedes Sosa war eine der wichtigsten Interpretinnen des Nueva Canción, des neuen politischen Liedes, das Ende der 50er in Lateinamerika entstanden war und in ganz Süd- und Zenralamerika populär wurde. Viele dieser Lieder fanden sogar Eingang in das Repertoire US-amerikanischer Folkmusiker, wie Joan Baez und Pete Seeger.

This Land - Your Land?

(03.07.2011 / 12:00 Uhr)
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Wir erinnern an die am 18. Juli 2001 verstorbene Sängerin und Aktivistin Mimi Fariña, die Schwester von Joan Baez.

Rock-Ola

(10.01.2011 / 14:00 Uhr)
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Schwerpunkte der Sendung sind Joan Baez (sie wurde jetzt 70) und Gerry Rafferty, der am 4. Januar verstarb.

Urban Landmusik

Aufgestanden, aus dem Fenster gesehen, wieder hingelegt…

(15.05.2019 / 14:00 Uhr)
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Urban Landmusik - Aufgestanden, aus dem Fenster gesehen, wieder hingelegt…
Heute mit Joan Baez, B.B.King, Ryan Bingham und Clarence ´Gatemouth` Brown, Billie Holiday…

ByteFM Magazin

Sophie Hunger, Haiyti & 2Pac

(08.04.2020 / 15:00 Uhr)
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Heute vor drei Jahren sind 2Pac, Joan Baez und Pearl Jam in die Rock’n’Roll Hall Of Fame aufgenommen worden.

Rock-Ola

Prog vs. Singer-Songwriter 1977

(05.12.2022 / 11:00 Uhr)
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Im Kontrast dazu die Singles der Singer-Songwriter: Donovan, James Taylor, Joan Baez.

This Land - Your Land?

Birmingham Sunday

(22.09.2013 / 12:00 Uhr)
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Vor fast genau 50 Jahren, am 15. September 1963, kamen bei einem blutigen Bombenanschlag in Birmingham, Alabama, vier junge Mädchen ums Leben. 20 Menschen wurden verletzt. Sie alle hatten sich zur Sonntagsschule und zum Gottesdienst in der Kirche versammelt. Richard Fariña schrieb über den blutigen Terrorakt weißer Rassisten einen bewegenden Song, der im Laufe der Jahre von vielen anderen Musikern aufgenommen wurde. Darunter auch Joan Baez.

08.01.: Den Schurken auf der Spur

Von ByteFM Redaktion
(08.01.2011)
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Im Gratulationsmarathon geht es weiter mit Joan Baez. Am morgigen Sonntag wird sie 70 Jahre alt. Die Frankfurter Rundschau gedenkt der berühmten Folksängerin, welche sich für Bürgerrechte sowie Gerechtigkeit - kurzum für Frieden und Liebe auf der ganzen Welt eingesetzt hat. Zu welchen politisch-religiösen Gedanken der Song "God Is God" ihres letzten Albums "Day After Tomorrow" (2008) führen kann, das erfahrt Ihr in einem kleinen Exkurs des Times Mager.

"Things Have Changed" - zum 70. Geburtstag von His Bobness

Von ByteFM Redaktion
(24.05.2011)
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Joan Baez singt zur Gitarre im Hotelzimmer „Love Is Just A Four Letter Word“, während Dylan ununterbrochen in seine Reiseschreibmaschine Texte hämmert. Irgendwann sagt er: „Ich hab den verdammten Song nie beendet.“ Später greift auch er zur Gitarre und singt ein paar Zeilen aus dem Hank Williams-Klassiker „I’m So Lonesome I Could Cry“. Nächste Szene: Dylan steht in Newcastle vor dem Schaufenster eines Musikgeschäfts, betrachtet die ausgestellten E-Gitarren und sagt: „Schau dir diese Gitarren an, so was kriegst du in den Staaten nicht.“ Später sieht man Dylan in einem Hinterzimmer Klavier spielen. Dann ein Interview, ein launiges Gespräch mit Alan Price, bei dem viel gelacht wird. Dylan backstage kurz vor einem Auftritt. Dylan auf der Bühne, er singt: „Don’t Think Twice“. Dylan debattiert mit einem betrunkenen Fan. Donovan singt im privaten Kreis „To Sing For You“. Er reicht die Gitarre an Dylan weiter und sagt: „Ich würde gerne ‚It’s All Over Now, Baby Blue’ hören“. Dylan erfüllt ihm den Wunsch. In der Royal Albert Hall singt er: „The Times They Are A-Changin’“. In der nächsten Ansage spricht er von einem schrecklichen Traum. Er habe in die Toilette geschaut und hätte dort Donovan gesehen. Er grinst, das Publikum lacht und applaudiert.

Jever Kneipenkonzert mit Jessica Pratt am 27. März im Hamburger Aalhaus

Von ByteFM Redaktion
(27.02.2015)
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Tim Presley aka White Fence himself soll der Erzählung nach extra sein Label Birth Records für das Debüt einer Künstlerin gegründet haben, welche zunächst weitgehend unbeachtet an der deutschen Musiklandschaft vorbeizog: die Rede ist von Jessica Pratt. Gesegnet mit einer ebenso fragilen wie begeisternden Stimme zeigt sich die kalifornische End-Zwanzigerin wenig beeindruckt von moderner Studiotechnik oder Ableton, dafür umso mehr von puristischem Homerecording mit Vierspurgeräten. Evoziert wird damit ein entrückter Sound, der an verschrobenen Freak Folk im Sinne Joanna Newsoms erinnert und den Geist einer Joan Baez heraufbeschwört. Der Erfolg gibt ihr Recht: Ihre selbstbetitelte erste Platte verkaufte sich auf Anhieb innerhalb von zwei Wochen.

This Land - Your Land?

(16.01.2011 / 12:00 Uhr)
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Über 60 Plattenproduktionen, acht Goldene Schallplatten, sechs Grammy-Nominierungen, einen Grammy für ihr Lebenswerk und mit „The Night They Drove Old Dixie Down“ ein Nummer-1-Hit: das sind nur einige der Erfolgsdaten der musikalischen Seite von Joan Baez. Die andere Seite ihres Lebens ist von sozialem und politischem Engagement geprägt. Dafür wurde die amerikanische Künstlerin verfolgt – Gefängnisse hat sie mehr als einmal von innen gesehen – aber auch geehrt, unter anderem mit zwei Ehrendoktortiteln. Am 9. Januar wurde sie 70.

Kramladen

Die Vaterfigur der Folksong-Bewegung. Zum Tode von Pete Seeger

(30.01.2014 / 23:00 Uhr)
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Als Musiker Sänger und Songschreiber beeinflusste er viele Künstler der nachfolgenden Generationen. Nicht nur Bob Dylan, Joan Baez, Bruce Springsteen und Steve Earl berufen sich auf ihn und nennen ihn als Vorbild. Sein Song "Turn Turn Turn“ kam in der Fassung von The Byrds weltweit in die Hitparaden. 1996 wurde Pete Seeger sogar in die Rock’n’Roll-Hall of Fame aufgenommen. Seine letzte Studioaufnahme erschien 2012. Es war sein Beitrag zum Benefizalbum aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums von Amnesty International: „Chimes Of Freedom – The Songs of Bob Dylan honoring 50 Years of Amnesty International“. Begleitet von einem Kinderchor, Studiomusikern und einem Streicherensemble sang er, bzw. rezitierte er im Sprechgesang den Text des Dylan-Songs "Forever Young“.

Tickets für Jessica Pratt

Von ByteFM Redaktion
(09.03.2015)
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Tim Presley aka White Fence himself soll der Erzählung nach extra sein Label Birth Records für das Debüt einer Künstlerin gegründet haben, welche zunächst weitgehend unbeachtet an der deutschen Musiklandschaft vorbeizog: die Rede ist von Jessica Pratt. Gesegnet mit einer ebenso fragilen wie begeisternden Stimme zeigt sich die kalifornische End-Zwanzigerin wenig beeindruckt von moderner Studiotechnik oder Ableton, dafür umso mehr von puristischem Homerecording mit Vierspurgeräten. Evoziert wird damit ein entrückter Sound, der an verschrobenen Freak Folk im Sinne Joanna Newsoms erinnert und den Geist einer Joan Baez heraufbeschwört. Der Erfolg gibt ihr Recht: Ihre selbstbetitelte erste Platte verkaufte sich auf Anhieb innerhalb von zwei Wochen.

Unter Geiern

Der Flug heute nacht

(05.06.2013 / 20:00 Uhr)
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Selbstverständlich mit dem richtigen Soundtrack: Mit Spacerock schwebt man heute über und unter allem. Was nicht heißen muss: Jetzt kommt Sphärengedudel. Obwohl man sich auch gerne mal wegtreiben lassen darf… Mit Time & Space Machine, The All Seeing I, Øresund Space Collective, Medusa, Joni Mitchell (!), Joan Baez (!!), Amplifier, Delicate Steve und etlichen anderen. Ob alt oder neu, ist ja sowieso egal, denn im Raum ist Zeit etwas Relatives.

Was ist Musik

(06.09.2009 / 20:00 Uhr)
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Let´s change the world with music. Ist der Titel des neuen Albums von Prefab Sprout. Songs heißen: I love music. Let there be music. Sweet Gospel Music. Meet the new Mozart. In Berlin wird über klassische Musik nachgedacht. Im großen Stil. XVI Reflections On Classical Music. Mit römischen Ziffern. In Köln covern sie lieber DJ Ötzi. In Jamaika erlebt der Rocksteady eine Renaissance. Auf der Reeperbahn steht ein Denkmal der Beatles und der Lord Invader macht Erfahrungen fürs Leben. Jamie T. clasht Joan Baez mit Chaka Demus, auf dem Planeten Mu(sik) toben Dubplate Wars.

Kramladen

Bob Dylan – Sänger/Songschreiber oder singender Literat?

(01.12.2016 / 23:00 Uhr)
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Einige Fragen um His Bobness, von der literarischen Qualität seiner Songtexte, über seine Eigenart, seine Songs in Konzerten immer wieder in veränderter Form zu präsentieren, bis zu den Anwürfen, dass Dylan Werbung für Damenunterwäsche und US-Autofirmen macht und sich von den Zensurbehörden in China und Vietnam vorschreiben lässt, welche seiner Songs er in dortigen Konzerten singen, bzw. nicht singen darf, werden im Kramladen am 01. und 15. Dezember erörtert. Gesprächspartner ist der promovierte Musikwissenschaftler, Dylan-Kenner, Liedermacher der ersten Stunde und langjährige Goethe-Instituts-Mitarbeiter Michael de la Fontaine. Gemeinsam mit seinem Duo-Partner Christopher Sommerkorn im Liedersänger-Duo „Christopher & Michael“ war er 1965 der erste deutsche Musiker, der Texte von Bob Dylan ins Deutsche übersetzte und öffentlich sang. Zusammen mit Joan Baez sangen Christopher & Michael bei der Ostermarsch-Kundgebung 1966 vor dem Frankfurter Römer Dylans Hymne „The Times They Are A-Changing“.

Urban Landmusik

(15.06.2016 / 14:00 Uhr)
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Urban Landmusik
Mit Paul Simon, Joan Baez, den Allman Brothers, den Rave Ups und...mal sehen.

Kramladen

Seine Gitarre zielte auf die Faschisten

(05.10.2017 / 23:00 Uhr)
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Zum 50. Todestag erschien bei Bear Family eine umfangreiche Box mit der Dokumentation der beiden Tribute- und Benefizkonzerte zu Ehren von Woody Guthrie, die in den Jahren 1968 und 1970 die Größen der damaligen Folk/Folkrock-Szene versammelten, darunter Bob Dylan, Richie Havens, Country Joe McDonald. Joan Baez, Judy Collins, Pete Seeger, Arlo Guthrie u.a.. Ausschnitte aus der 3-CD-Box werden in diesem Kramladen zu hören sein.

This Land - Your Land?

Troubadours – Die Geschichte
der US-amerikanischen
Singer/Songwriter (Teil 3)

(24.05.2015 / 12:00 Uhr)
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Es folgten die Singer/Songwriter der Bürgerrechtsbewegung, der Flowerpowerjahre und der Vietnamkriegsgegner. In der dritten Ausgabe der mehrteiligen Reihe „Troubadours“ sind neben dem Kingston Trio u. a. Judy Collins, Peter LaFarge, Buffy Sainte-Marie und Joan Baez zu hören.

Kramladen

Zum 70. Geburtstag von His Bobness

(26.05.2011 / 23:00 Uhr)
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Joan Baez singt zur Gitarre im Hotelzimmer „Love Is Just A Four Letter Word“, während Dylan ununterbrochen in seine Reiseschreibmaschine Texte hämmert. Irgendwann sagt er: „Ich hab den verdammten Song nie beendet.“ Später greift auch er zur Gitarre und singt ein paar Zeilen aus dem Hank Williams-Klassiker „I’m So Lonesome I Could Cry“. Nächste Szene: Dylan steht in Newcastle vor dem Schaufenster eines Musikgeschäfts, betrachtet die ausgestellten E-Gitarren und sagt: „Schau dir diese Gitarren an, so was kriegst du in den Staaten nicht.“ Später sieht man Dylan in einem Hinterzimmer Klavier spielen. Dann ein Interview, ein launiges Gespräch mit Alan Price, bei dem viel gelacht wird. Dylan backstage kurz vor einem Auftritt. Dylan auf der Bühne, er singt: „Don’t Think Twice“. Dylan debattiert mit einem betrunkenen Fan. Donovan singt im privaten Kreis „To Sing For You“. Er reicht die Gitarre an Dylan weiter und sagt: „Ich würde gerne ‚It’s All Over Now, Baby Blue’ hören“. Dylan erfüllt ihm den Wunsch. In der Royal Albert Hall singt er: „The Times They Are A-Changin’“. In der nächsten Ansage spricht er von einem schrecklichen Traum. Er habe in die Toilette geschaut und hätte dort Donovan gesehen. Er grinst, das Publikum lacht und applaudiert.