Link Wray

Link Wray Link Wray (Cover „The Link Wray Collection 1956-62“)

Link Wray (*2. Mai 1929 – 5. November 2005) war ein einflussreicher US-amerikanischer Rock-’n’-Roll-Gitarrist und Songwriter aus Dunn, North Carolina. Er erlangte in den 1950er-Jahren mit Instrumentalstücken wie „Rumble” und „Raw-Hide” Bekanntheit.

Link Wray ebnete mit seinem verzerrten Gitarrensound sowie der ersten populären Nutzung von Powerchords in seinem ikonischen Song „Rumble” den Weg für zahlreiche Rock- und Punkmusiker. Genregrößen wie Jimmy Page, Neil Young, Iggy Pop und Pete Townshend geben ihn als wichtigen Einfluss an. Geboren und aufgewachsen ist Wray in North Carolina, als Sohn eines Cherokee und einer Shawnee. Die Familie war aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu indigenen Gruppen zahlreicher Formen von Diskriminierung ausgesetzt und häufig gezwungen, sich vor dem Ku-Klux-Klan zu verstecken. Link Wray hat sich in seinen Songtiteln einige Male auf seine Abstammung bezogen, beispielsweise bei „Shawnee” oder „Apache”. Seine Karriere begann Wray, der bereits in seiner Kindheit gemeinsam mit seinen Brüdern musiziert hatte, nach seiner Rückkehr aus dem Koreakrieg. Sein Song „Rumble” – benannt nach einem Synonym für Bandenkämpfe – wurde in einigen Bundesstaaten verboten, da befürchtet wurde, er würde Gewalt unter Teenager-Gangs anregen. In den 1950er und 60er-Jahren veröffentlichte der Musiker zahlreiche weitere Songs bei Epic und Swan Records, baute sich aber bald – genervt vom Musikbusiness – ein eigenes Studio im ehemaligen Hühnerstall seines Vaters. In den 1970er-Jahren siedelte Wray nach San Francisco um, wo er weiterhin Konzerte spielte und Musik veröffentlichte. In den 80er-Jahren zog er nach Dänemark, wo er 2005 im Alter von 76 Jahren starb.

In einer Ausgabe seiner Sendung Zimmer 4 36 hat sich Ruben Jonas Schnell mit Link Wray befasst.



Link Wray im Programm von ByteFM:

That's Rhythm

Link Wray

(28.05.2021 / 9 Uhr)
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That's Rhythm - Link Wray
Mai 2021 wäre Link Wray 92 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass erinnert Carsten Stachowski in That's Rhythm an den Bekanntesten der unbekannten Gitarristen. Ende der 1950er-Jahre machte Link Wray durch sein Instrumental “Rumble” den Powerchord populär und zum Standard für alle, die zukünftig eine elektrische Gitarre in die Hände nahmen.

10 bis 11

Black River Swamp Tail Dragger

(29.06.2021 / 10 Uhr)
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Im Juni 1971, vor genau 50 Jahren, ist das fünfte und selbstbetitelte Album des US-amerikanischen Gitarristen Link Wray erschienen. Ein Album, das sich zwischen modernen Rock- Songstrukturen und bewusst einfach gehaltener Aufnahmetechnik bewegte und Link Wrays Sozialisation mit Blues, Country, Gospel und Folk reflektiert. // Ein Album, das sich zwischen modernen Rock- Songstrukturen und bewusst einfach gehaltener Aufnahmetechnik bewegte und Link Wrays Sozialisation mit Blues, Country, Gospel und Folk reflektiert. Aus "Link Wray" hört Ihr heute Track 10 und 11. Neue Musik gibt es u. a. mit neuen Singles von Absolutely Free und Tirzah zu hören.

Internationaler Music Film Contest beim Reeperbahn Festival

(11.09.2017)
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Internationaler Music Film Contest beim Reeperbahn Festival
„Rumble: The Indians Who Rocked The World“ dokumentiert den gnadenlos unterschätzten Einfluss der nordamerikanischen Ureinwohner auf die Rockmusik, von Link Wray bis Jimi Hendrix. In „Lady You Shot Me – Life And Death Of Sam Cooke“ wird das nominelle Leben und (tragische) Sterben der US-amerikanischen Soul-Legende beleuchtet.

Rock The Casbah

Rumble

(05.11.2019 / 18 Uhr)
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In dieser Ausgabe geht es um: – Neues und Aktuelles von Enter Shikari, The Futureheads, Starcrawler, Hodja, BenjRose, Seeed, Die Toten Hosen, Volbeat, Elbow – Älteres von Eagles Of Death Metal, Brody Dalle, Link Wray (wg. des 14. Todestages), Van Der Graaf Generator (wg. des 71. Geburtstages von Sänger Peter Hammill) und außerdem eindringliche und verschärfte Konzert-/Tournee-/Veranstaltungshinweise für Seeed, Volbeat und Elbow.

The Shakedown

(19.05.2010 / 14 Uhr)
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The Shakedown
Eröffnet wird die Stunde zwar mit der Ainsley Dunbar Retaliation, danach kommt aber mit Max Romeo, Link Wray, Wilmoth Houdini, The Cats (Swan Lake – verrückt, die Jamaikaner), Chuck Berry und Edna McGriff ein wilder Mambo/Jamaica-Mix.

Was ist Musik

Männer unter Einfluß oder Kill yr Idols

(04.05.2014 / 20 Uhr)
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Warum macht Tom Petty eigentlich so langweilige Musik, wenn er ganz und gar unlangweilige Musik von Wanda Jackson, Link Wray, Huey Piano Smith, Clarence Frogman Henry und Howlin' Wolf auf „Petty's Peculiar Picks“ versammelt, „The Best Of Tom Petty's Buried Treasure“?

Unter Geiern

Irgendwer hat vergessen, den Müll rauszubringen...

(04.12.2013 / 20 Uhr)
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Seit den 50ern schon hasst, heult, rockt und punkt man in herrlicher Kompromisslosigkeit, weil es eben in der Kunst und Musik nicht immer um's Können geht, sondern mindestens genauso um's Wollen und Müssen. Zwei Stunden Trash-Musik mit R.L. Burnside, den Oblivians, Replacements, Link Wray, Zen Guerilla, 999, den Stanfields, Birthday Party, Hanni El-Khatib und vielen anderen Engeln mit schmutzigen Gesichtern.

The Shakedown

(29.12.2010 / 14 Uhr)
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Große Kunst von Classie Ballou und Silas Hogan, sowie das wirklich grandiose Mambo No. 5 Original von Perez Prado. Nach einem kleinen 3-Song Rocksteady-Abstecher rockt Link Wray durch eine Instrumentalversion von Hund Hund, dicht gefolgt von einigen R&B/Früh-Soul-Hybriden.

Canteen

Estate Reale

(20.07.2020 / 12 Uhr)
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Tanzbare Ballroom Blitze, futuristischer Pop, Transitionen, Montepulciano und andere Leckereien in einem primär weiblichen, internationalen Line Up treffen auf Soundtrack Sessions, einen Richard Swift Nachruf in Reggae, Cover von Radiohead, Link Wray und King Crimson sowie Neues aus der Grauzone zwischen Dream Pop, Psychedelic und Shoegaze-Resten.

ByteFM Magazin

Der Wochenrückblick

(07.11.2015 / 15 Uhr)
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Der Wochenrückblick heute mit Musik und News von Roots Manuva, Link Wray oder Death Cab For Cutie.

Bordermusic

River In The Sky

(06.08.2018 / 21 Uhr)
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Bordermusic - River In The Sky
Viel los im Land des American Primitivism: Bordermusic stellt neue Alben der Gitarristen Nathan Salsburg, Glenn Jones und Daniel Bachman vor. Der Bruder von Link Wray kommt auch vorbei und Bill Callahan beschwört die Apokalypse herauf. Was soll jetzt noch schief gehen?

Was ist Musik

Beatlemania ohne Beatles

(06.04.2014 / 20 Uhr)
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Diese Musiker erklären das Einfache zur Reduktion aufs Wesentliche – ≫I always liked simple rock≪, John Lennon –, und schon das erste große primitive Rock’n’Roll-Instrumental, ≫Rumble≪ von Link Wray, dürfen wir uns als Ergebnis dieser ästhetischen Sensibilitat vorstellen. Auf dieser Ebene ist es keine Pop-Musik im von mir beschriebenen Sinne mehr allein, sondern zugleich eine Form von Minimalismus.“ April 2014: Beatlemania ohne Beatles in „Was ist Musik“, starring: Blackstreet, Mary Wells, Booker T.

ByteFM Magazin

The Cure, Stone Roses und Big Thief

(02.05.2019 / 19 Uhr)
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Außerdem Musik von u. a. Der Ringer, David Bowie und Link Wray.

Zimmer 4 36

Wray & Sway

(23.03.2017 / 14 Uhr)
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Diese hat Bücher über Mathematik, Astronomie und Philosophie geschrieben, doch keines ihrer Werke blieb erhalten. Wray, so hieß auch ein berühmter Gitarrist aus den späten fünfziger Jahren – Link Wray. Auch ihn hören wir in dieser Ausgabe mit seinen anzüglichen Gitarrenriffs. Auch mit dabei: die beiden Ein-Frau-Projekte Shitkid und Daeva, sowie der Musiker Max Shrager!

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Andra Wöllert

(05.11.2015 / 15 Uhr)
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Die Foo Fighters haben ein besonderes Konzert gespielt, von dem wir euch erzählen wollen und wir ehren Sängerin Paris Grey und Powerchord-Erfinder Link Wray. Der Griff in die ByteFM-Konzertkiste ergab dieses Mal: Mercury Rev, Girls Names, The Wombats, The Cinematic Orchestra, Jaakko Eino Kalevi, Destroyer, Patrick Watson und Girls Names.

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