Moor Mother

Moor Mother Camae Ayewa macht als Moor Mother experimentellen HipHop (Foto: Bob Sweeney)

Moor Mother (bürgerlich: Camae Ayewa) ist eine US-amerikanische Dichterin, Vokalistin, Produzentin und Aktivistin aus Philadelphia. Ihr von der Kritik gelobtes Debütalbum „Fetish Bones“ ist im Jahr 2016 über Don Giovanni Records (Screaming Females, Priests, Waxahatchee) erschienen. 

Moor Mother veröffentlicht unruhige, oftmals bewusst unangenehme Musik, in der sie eine Bandbreite von Free Jazz über experimentellen HipHop bis hin zu Noise-Punk abdeckt. Ihre Texte sind gleichermaßen spirituell und politisch und beschäftigen sich beispielsweise mit der Selbstermächtigung Schwarzer Menschen, rassistischer Polizeigewalt sowie der Unterdrückung von Frauen und Minderheiten. Die Künstlerin zeichnet sich des Weiteren durch eine ausgeprägte Umtriebigkeit aus. Neben ihren Soloaktivitäten als Moor Mother ist Ayewa etwa auch Texterin und Vokalistin bei der Free-Jazz-Gruppe Irreversible Entanglements, neben Rasheedah Phillips eine Hälfte des Afrofuturismus-Kunstkollektivs Black Quantum Futurism und zudem eine beliebte Kollaborationspartnerin, die mit so unterschiedlichen Acts wie Sons Of Kemet und The Bug gearbeitet hat. Aufgewachsen ist Camae Ayewa in prekären Verhältnissen in Aberdeen, Maryland, wo sie in jungen Jahren in einem Gospelchor sang und später Teil einer HipHop-Gruppe war. In ihrer Jugend wurde sie vor allem durch jamaikanische Musik sowie durch Riot-Grrrl-Bands à la Sleater-Kinney und Bikini Kill geprägt. Nach ihrem Umzug nach Philadelphia studierte Ayewa Fotografie und war daneben Mitglied verschiedener Punkbands. Ab dem Jahr 2016 veröffentlichte sie als Moor Mother Soloalben. Das Pitchfork-Magazine kürte ihre Debüt-LP 2016 zu einem der besten Experimental-Alben des Jahres. 

2021 veröffentlichte Moor Mother das erneut positiv bewertete Album „Black Encyclopedia Of The Air“. Neben ihren Tätigkeiten als Künstlerin engagiert sich Ayewa auch für benachteiligte Menschen und betreibt beispielsweise das „Community Futures Lab“ in Philadelphia, in dem Diskussionen, Kulturveranstaltungen und soziale Hilfestellungen für die Nachbarschaft angeboten werden.



Moor Mother im Programm von ByteFM:

„Jazz Codes“: Albumankündigung von Moor Mother

(09.06.2022)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
„Jazz Codes“: Albumankündigung von Moor Mother
Hat sich eine Reihe von Gastmusiker*innen für ihr neues Album ins Boot geholt: Moor Mother (Foto: Samantha Isasian) Camae Ayewa aka Moor Mother hat ein neues Album namens „Jazz Codes“ angekündigt. Die gemeinsam mit Olof Melander produzierte Platte enthält 18 Tracks und ist der Nachfolger des 2021 erschienen Longplayers „Black Encyclopedia Of The Air“. // Als erste Single ist nun der knapp sechseinhalbminütige Track „Woody Shaw“ zu hören, eine Kollaboration mit der Jazz-Musikerin Melanie Charles. Die treibende Kraft des Longplayers sei die Poesie, verrät Moor Mother. „Die Geschichten dieser Künstler*innen und unzähliger anderer, die nicht genannt, aber gefühlt werden, sind die Hauptmotivation.“ Bis auf einen Song sind alle Tracks des Longplayer Kollaborationen mit anderen Musiker*innen. // Zu den Mitwirkenden von „Jazz Codes“ gehören Mary Lattimore, Akai Solo, Fatboi Sharif, Irreversible Entanglements und Yungmorpheus, die teils bei mehreren Stücken dabei sind. Moor Mother – „Jazz Codes“ (ANTI- Records) Die Tracklist: 1. „Umzansi“ (feat. Black Quantum Futurism and Mary Lattimore) 2.

Moor Mother – „Black Encyclopedia Of The Air“ (Rezension)

(14.09.2021)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Moor Mother – „Black Encyclopedia Of The Air“ (Rezension)
Moor Mother – „Black Encyclopedia Of The Air“ (ANTI-) 8,2 Es gibt Bands und Acts, die brauchen für eine Neuerfindung ein ganzes Jahrzehnt. Bands, die gefühlte Ewigkeiten an Stagnation benötigen, um ihre Komfortzone zu verlassen. // Doch vor allem zeigt sich das an der schwindelerregenden Bandbreite, die Ayewa unter ihrem Künstlerinnennamen Moor Mother abdeckt. Allein ihre Releases im Jahr 2020 sprechen Bände. Im Zeitraum eines einzigen Jahren veröffentlichte sie: ein Album als Teil des Free-Jazz-Kollektivs Irreversible Entanglements. // In diesem Jahr setzt sich dieser Trend fort: Ayewa arbeitete in den vergangenen Monaten bereits mit so unterschiedlichen Acts wie Sons Of Kemet und The Bug zusammen. Moor Mother produziert, rappt, singt, schreit und schrammelt. Und ihr Geist ist immer in Bewegung. All diese extrem unterschiedlichen Projekte waren Kooperationen. // Im Falle von Danielewskis „Haus“ sind das: keine Toilette, kein Holz, keine Fenster, keine Lampen, keine Steckdosen, etc. Moor Mother rappt auf „Black Encyclopedia Of The Air“, genau wie Feature-Gäste wie zum Beispiel Elucid oder Pink Siifu, aber dennoch ist es kein HipHop-Album. // „Gather in a circle, my purpose / My collective work / My responsibility to the earth, to the hurt“, heißt es in „Shekere“. Was ist „Black Encyclopedia Of The Air“? Ein Album, das nur Moor Mother erschaffen konnte, jenseits aller Komfortzonen. Veröffentlichung: 17. September 2021 Label: ANTI-

Alben des Jahres 2021

(17.12.2021)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Alben des Jahres 2021
Blumm & Nils Frahm – „2x1=4“ Dean Blunt – „Black Metal 2“ Smirk – „Smirk EP“ Courtney Barnett – „Things Take Time, Take Time“ April Magazine – „If The Ceiling Were A Kite Vol. 1“ Makaya McCraven – „Deciphering The Message“ Katharina Grabowski (ByteFM Team) Dry Cleaning – „New Long Leg“ Ja, Panik – „Die Gruppe Ja, Panik“ Little Simz – „Sometimes I Might Be Introvert“ Moor Mother – „Black Encyclopedia Of The Air“ Mykki Blanco – „Broken Hearts & Beauty Sleep“ Rodrigo Amarante – „Drama“ School Of Zuversicht – „An allem ist zu zweifeln“ Sophia Kennedy – „Monsters“ Tirzah – „Colourgrade“ Tyler, The Creator – „Call Me If You Get Lost“ Lars Sieling (Duftorgel) Neromun – „Blass“ Joy Orbison – „Still Slipping Vol. 1“ Young Meyerlack – „Terra Cigilita“ Chynna – „Drug Opera“ Saint Jude – „Bodies Of Water“ Leif Gütschow (ByteFM Mixtape, Elbphilharmonie Mixtape, ByteFM Team) Bill Fox – „Shelter From The Smoke / Transit Byzantium (Reissues)“ Guided By Voices – „Earthman Blues / It's Not Them. // . – „Sweep It Into Space“ Kowloon Walled City – „Piecework“ Marc Albermann (Eingefleischt) Mogwai – „As The Love Continues“ Spectral Wound – „A Diabolic Thirst“ Jeff Loops – „Into The Night“ King Woman – „Celestial Blues“ Alkerdeel – „Slonk“ Hot Breath – „Rubbery Lips“ Eastwood – „Antibiose“ Eremit – „Bearer Of Many Names“ Mare Cognitum – „Solar Paroxysm“ Akhlys – „Melinoe“ Marius Magaard (Schraubenzieher, ByteFM Magazin) Lingua Ignota – „Sinner Get Ready“ Cassandra Jenkins – „An Overview Of Phenomenal Nature“ Editrix – „Tell Me I'm Bad“ Tyler, The Creator – „Call Me If You Get Lost“ Godspeed You! Black Emperor – „G_d's Pee At State's End“ Moor Mother – „Black Encyclopedia Of The Air“ The Body, Big Brave – „Leaving None But Small Birds“ Backxwash – „I Lie Here Buried With My Rings And Dresses“ Jpegmafia – „LP“ Show Me The Body – „Survive“ Mark Kowarsch (Antikörper) Stereo Total – „Chanson Hystérique 1995-2005“ Neil Young – „Young Shakespeare / Carnegie Hall 1970 / Way Down In The Rust Bucket“ John, Paul, George, Ringo & Richard – „Das ist die Zukunft, aber nicht Deine!

Songs des Jahres 2021

(15.12.2021)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Songs des Jahres 2021
Black Emperor – „Cliffs Gaze / Cliffs' Gaze At Empty Waters' Rise / Ashes To Sea Or Nearer To Thee“ Hot Breath – „Magnetic“ Spectral Wound – „Imperial Saison Noire“ Akhlys – „Somniloquy“ King Woman – „Golgotha“ Mogwai – „Ceiling Granny“ Brodequin – „Tenaillement“ Marius Magaard (Schraubenzieher, ByteFM Magazin) Lingua Ignota – „The Solitary Brethren Of Ephrata“ Show Me The Body – „Survive“ Madlib – „Road Of The Lonely Ones“ Cassandra Jenkins – „Hard Drive“ The Bug – „Vexed“ (feat. Moor Mother) Noname – „Rainforest“ Editrix – „Tell Me I'm Bad“ Injury Reserve – „Knees“ Vince Staples – „Law Of Averages“ Liars – „Sekwar“ Mark Kowarsch (Antikörper) Clowns – „Does It Matter? // Stormzy) Jungle – „Talk About It“ Kirby – „Superpower“ (feat. D Smoke) Lil Nas X – „Montero“ Megan Thee Stallion – „Thot Shit“ Moor Mother – „Zami“ Ray Blk – „Over You“ (feat. Stefflon Don) Markus Schaper (60minutes) 박혜진 Park Hye Jin – „Let’s Sing Let's Dance“ Zwanie Jonson – „My Appartment“ Das Lunsentrio – „Die ewige Apfelweinschänke Pompidou“ Maurice Summen – „Das Ladekabel“ Greentea Peng – „Satta“ Noga Erez – „Knockout (Against The Machine)“ Porches – „Okay“ Mykki Blanco – „Free Ride“ Nick Waterhouse – „Fugitive Lover“ William The Conqueror – „Jesus Died A Young Man“ Martin Böttcher (Electro Royale, Time Tunnel) Adana Twins – „Alone“ Hi-Lo x Reinier Zonneveld – „Saw Of Olympus“ Bawrut – „Je ‘O Tteng E T’O Ddong“ (feat.

„Black To The Future“: Sons Of Kemet kündigen neues Album an

(31.03.2021)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
„Black To The Future“: Sons Of Kemet kündigen neues Album an
Eine ganze Reihe von Künstler*innen ist auf der neuen Platte des Londoner Jazz-Quartetts involviert. So wird es etwa Gastauftritte von Angel Bat Dawid, Moor Mother, D Double E und anderen geben. Beim Vorab-Track „Hustle“ wiederum haben der britische Musiker Kojey Radical und die Sängerin Lianne La Havas mitgewirkt. // „Am Ende bleibt die übergeordnete Botschaft jedoch dieselbe: Damit die Menschheit Fortschritte machen kann, müssen wir überlegen, was es bedeutet, in Zukunft Schwarz zu sein.“ Album-Cover von Sons Of Kemet – „Black To The Future“ (Impulse) Die Tracklist: 1. „Field Negus“ (Feat. Joshua Idehen) 2. „Pick Up Your Burning Cross“ (Feat. Moor Mother & Angel Bat Dawid) 3. „Think“ 4. „Hustle“ (Feat. Kojey Radical) 5. „For The Culture“ (Feat.

Was ist Musik

Was ist eigentlich aus dem Protestsong geworden?

(20.09.2021 / 20 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
" verkündet die Dichterin/Sängerin Camae Ayewa auf einem neuen Track ihrer Band Irreversible Entanglements, über die The Nation schreibt: “Irreversible Entanglements' fearless music takes to task the police, American politics, capitalism, and racism.” Also die üblichen Verdächtigen. Unter dem Namen Moor Mother veröffentlicht Camae Ayewa gerade ein neues Album, über das Christian Werthschulte in der taz schreibt: „'No more master clock! // ' Irgendwann inmitten einer Lärmkaskade auf ihrem neuen Album 'Black Encyclopedia of the Air' schreit die US-amerikanische Dichterin und Musikerin Moor Mother, bürgerlich Camae Defstar, diesen Slogan ins Mikrofon. Es ist die ultimative Ermächtigungsgeste. // Die Revolutionäre der Pariser Commune schossen 1871 angeblich auf die Turm­uhren, ein Jahrhundert später traten die überwiegend Schwarzen Ford-Arbeiter:innen in Lordstown im US-Bundesstaat Ohio in den Streik wegen der Taktung des Fließbands.“ Werthschultes Fazit: „Moor Mother macht Protestmusik, aber keine, die sich im Wiederkäuen von Slogans erschöpft.“ Und weiter: „Wo Moor Mother mit ihrer Musik die Grenzen der Zeitwahrnehmung zu transzendieren versucht, rennt die britische Künstlerin Loraine James mit ihrem Album 'Reflection' gegen diese Grenzen an.

DJ Haram – „No Idol“

(03.08.2019)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
DJ Haram – „No Idol“
DJ Haram DJ Haram aus New Jersey ist in viele Szenen involviert. Darunter etwa die Noise-Szene ihrer Wahlheimat Philadelphia oder die HipHop-Szene (mit Moor Mother als 700 Bliss). Und das ist längst nicht alles. Es wäre auch seltsam, wenn eine Produzentin, die auf so vielen Hochzeiten tanzen lässt, sich über Szenen definierte.

The Bug - „Fire“ (Album der Woche)

(30.08.2021)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
The Bug - „Fire“ (Album der Woche)
Die ständig wechselnden Stimmen sorgen für Abwechslung: US-Rapperin (und selbst Noise-Künstlerin) Moor Mother kombiniert in „Vexed“ Schaum-am-Mund-Flow mit autoritärem Swagger. Raggamuffin-Pionier Daddy Freddy demonstriert in „Ganja Baby“ eindrucksvoll, warum der Jamaikaner einst den Guinness-Buch-der-Rekorde-Eintrag als „schnellster Rapper der Welt“ besetzte, begleitet von genauso schnellen Snare-Wirbeln und Bass-Wobbels.

Die ByteFM Jahrescharts 2021

(27.12.2021)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Die ByteFM Jahrescharts 2021
Sein erstes The-Bug-Album seit sieben Jahren ist da keine Ausnahme – und bietet allerlei WTF-Momente in schneller Abfolge, abgerundet von fantastischen Features von Acts wie Moor Mother, Daddy Freddy und Roger Robinson. 23. Conny Frischauf – „Die Drift“ „Gefangen in der endlosen Schleife“, singt Conny Frischauf fast schon mantrahaft im passend betitelten Song „Roulette“, der ersten Single ihres Debütalbums „Die Drift“.

ByteFM Jahrescharts 2016

(26.12.2016)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
ByteFM Jahrescharts 2016
Markus Ortmanns (Knuspern) Alben (alphabetisch): Almyrkvi – Pupil Of The Searing Maelstrom Beyoncé – Lemonade Cobalt – Slow Forever Ggu:ll – Dwaling Moor Mother – Fetish Bones Nails – You Will Never Be One Of Us NxWorries – Yes Lawd! Oranssi Pazuzu – Värähtelijä Noura Mint Seymali – Arbina Wildernessking – Mystical Future.

„Open The Gates“: vielschichtige Improvisation von Irreversible Entanglements

(06.12.2021)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
„Open The Gates“: vielschichtige Improvisation von Irreversible Entanglements
Ausgerechnet in diesem vielschichtigen Improvisationszusammenhang wirkt das gesprochene Wort der Dichterin noch fokussierter als in ihrem Solo-Schaffen unter dem Namen Moor Mother. Obwohl sie weder singt noch rappt, bestimmen ihre wenigen, aber präsenten Worte gemeinsam mit dem Kontrabassisten Luke Stewart hier den Groove.

Die 30 besten Noise-Rock-Alben aller Zeiten

(20.05.2021)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Die 30 besten Noise-Rock-Alben aller Zeiten
Moor Jewelery – „True Opera“ (2020) Eine Spoken-Word-Poetin, HipHop-Künstlerin und Aktivistin und ein Noise-Produzent schließen sich zu Beginn einer globalen Pandemie in einem kleinen Studio ein und nehmen innerhalb von zwei Tagen das beste Noise-Rock-Album des Jahres auf. So geschah es 2020, als Moor Mother und Mental Jewelry das Duo Moor Jewelry gründeten. Die zwei US-Amerikaner*innen können beide auf eine Jugend in diversen Punk-Bands zurückblicken und improvisierten ihr Debüt in nostalgischer Trance.

Roskilde 2019: zwischen Nostalgie und Zukunftsvisionen

(11.07.2019)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Roskilde 2019: zwischen Nostalgie und Zukunftsvisionen
Die Nächte endeten zumeist nicht gerade zimperlich mit den vor dunkler Energie strotzenden Death Grips, die Punk, Grindcore und HipHop verbinden, oder beim experimentellen Duo 700 Bliss und seinem dystopischen Auftritt zwischen Noise, Verzerrungen, cluborientierter Electronica und den improvisierten Filter-Rap-Laments von Moor Mother. Einen Nachschlag zum Festival gibt es am 16. Juli um 20 Uhr bei Götz Adler in seiner Sendung Die Welt ist eine Scheibe.

Was ist Musik

Sie nennen es Jazz – Moor Mother meets Mariá Portugal

(22.11.2021 / 20 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
„Open the gates, we arrive“, verkündet Camae Ayewa, besser bekannt als Moor Mother mit ihrer ehrfurchtsgebietenden Stimme: „It's Energy Time“. Das auf jeden Fall. „Open The Gates“ ist Titelstück und Türöffner des neuen Albums von Irreversible Entanglements, aufgenommen in Philadelphia. // „The jazz ensemble evokes our American topography, both physically and psychologically, by capturing what’s in the news and what’s underneath that surface.” Sagt Pitchfork. Der Counterpart von Moor Mother für heute ist Mariá Portugal. Über sie schrieb dieser Tage Diedrich Diederichsen in der taz: „Mariá Portugal ist zur Hälfte durch mit ihrem Set beim Berliner Jazzfest am Samstag, es ist die Live-Premiere ihres Albums „Erosão Viva“.

Was ist Musik

Project-Housing-Bop, Slaveship Punk, Witch Rap…

(15.01.2017 / 19 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
…Versuche, dem Sound von Moor Mother einen Namen zu geben. Von einer „neu zusammengesetzten Form von Protestmusik“ spricht Sonja Matuszczyk in SPEX. „Protestsängerin wäre starke Untertreibung“ meint Christian Schachinger im STANDARD: „Die US-Musikerin Camae Ayewa (alias Moormother) umkreist auf `Fetish Bones´ Rassismus und Gewalt mit Mitteln des gerechten Zorns. // Wenn es um die wohl auch in nächster Zukunft nicht gelösten Problemfelder Rassismus, Polizeigewalt, weiße Vormachtstellung, Unterdrückung von Frauen und Minderheiten oder die Zerstörung der Zivilgesellschaft sowie diverse Kombinationen obengenannter Begriffe geht, hat die wohlklingend zirpende Multimillionärin gegenüber Camae Ayewa aber einen entscheidenden Nachteil…“ Die Rede von der zirpenden Multimillionärin ist so falsch wie das Ausspielen der Schutt & Asche-Ästhetik von Moor Mother gegen den Hi Gloss von Beyoncé. We've got a bigger problem now, der Satz der Dead Kennedys gilt mehr denn je.

Neuland

Feinsinnig, Folkig & Selten Verkopft

(17.09.2021 / 12 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Den guten alten Big-Beat-Sound lassen BĘÃTFÓØT aus Israel auf ihrem selbstbetitelten Debüt aufleben. Moor Mother hingegen verbindet auf „Black Encyclopedia Of The Air” HipHop, Jazz, Spoken Word und düstere Soundlandschaften zu einem schwer zu definierbaren Stil.

Was ist Musik

Music is the answer. Was war noch mal die Frage?

(05.03.2017 / 19 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
"Afro-House-Spin" (Ralf Summer) bei Michael Mayer & Joe Goddard & DJ Koze, "RAF Schleier" (Tobi Müller) bei Carsten Jost, Golden Ravedays mit Superpitcher, Supine mit Jonathan Kasper, Zeit fließt mit Moor Mother & King Britt, Vermont im Moonlight…

Beyond

Gefühlslagen

(11.02.2017 / 22 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Beyond - Gefühlslagen
Wie mir nach der Zusammenstellung auffiel, hat eine ganze Reihe der Songs auch mit einer Aufarbeitung der Vergangenheit verbunden mit einem Blick in die Zukunft zu tun. Mit dabei sind Jenny Hval, Moor Mother, Tommy Genesis, Elysia Crampton, Pharmakon, Monolake und viele mehr.

ByteFM Charts

2022 – Woche 31

(08.08.2022 / 19 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Heute unter anderem mit Musik von Julia Jacklin, Moor Mother und Flo Milli.

10 bis 11

Michael Henderson

(20.07.2022 / 10 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Köpfe wie 2Pac, Snoop Dogg, Nas oder Earl Sweatshirt haben sich entsprechend versorgt. Track zehn und elf stammt heute aus dem neuen Moor-Mother-Album "Jazz Codes".

ByteFM Charts

2021 - Woche 39

(28.09.2021 / 11 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Auch in Kalenderwoche 39 erwarten Euch in den ByteFM Charts einige Neueinstiege. Unter anderem von Common, Machinedrum, Metronomy und Moor Mother. Außerdem mit dabei Alben von Joy Orbison, Matthew E. White oder auch Little Simz.

Die Welt ist eine Scheibe

Höheres Level

(21.09.2021 / 20 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Die Welt ist eine Scheibe - Höheres Level
Die neuen Alben von Low, The Bug, Moor Mother und Suuns eint, dass sie trotz unterschiedlicher stilistischer Verankerung mit Innovationskraft und abstrakt-elektronischen Mitteln auf der nächsten "höheren" Ebene unterwegs sind.

Was ist Musik

These Girls, Too. Part 4

(22.08.2022 / 21 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Juliane Streich über These Girls, Too. Caroline Scheer über Delta 5, Christina Mohr über Grace Jones, Benjamin Moldenhauer über Moor Mother, Katharina Grabowski über Vivien Goldman. 8.8. Jana Sotzko über Poly Styrene & Halfsilks, Katharina Grabowski über Little Simz, Diviam Hoffmann über Phyllis Dillon, Philipp Weichenrieder über Tanya Stephens, Anja Thümmler über Cooly G. 15.8.

Was ist Musik

These Girls, Too. Part 3

(15.08.2022 / 21 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Juliane Streich über These Girls, Too. Caroline Scheer über Delta 5, Christina Mohr über Grace Jones, Benjamin Moldenhauer über Moor Mother, Katharina Grabowski über Vivien Goldman. 8.8. Jana Sotzko über Poly Styrene & Halfsilks, Katharina Grabowski über Little Simz, Diviam Hoffmann über Phyllis Dillon, Philipp Weichenrieder über Tanya Stephens, Anja Thümmler über Cooly G. 15.8.

Was ist Musik

These Girls, Too. Part 1

(01.08.2022 / 21 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Juliane Streich über These Girls, Too. Caroline Scheer über Delta 5, Christina Mohr über Grace Jones, Benjamin Moldenhauer über Moor Mother, Katharina Grabowski über Vivien Goldman. 8.8. Jana Sotzko über Poly Styrene & Halfsilks, Katharina Grabowski über Little Simz, Diviam Hoffmann über Phyllis Dillon, Philipp Weichenrieder über Tanya Stephens, Anja Thümmler über Cooly G. 15.8.

ByteFM Mixtape

Jazz thing im Juli

(08.07.2022 / 11 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Das Jazz thing Mixtape für den Juli bietet ein Wechselbad der klanggewordenen Gefühle mit neuen Tracks von Miles Davis, Theo Croker, Charlie Musselwhite, Ben Harper oder Moor Mother.

Neuland

An Gesten nichts Neues

(01.07.2022 / 12 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Aber was können Carsten Friedrichs und seine LDGG, Jochen Distelmeyer, Grim104, Guided By Voices oder auch John McLaughlin, Al Di Meola und Paco De Lucia schon gegen Automatic, Momma, Phtalo, Minru, Moor Mother, Naima Bock und Gwenno ausrichten? Am Anfang noch alles übertrieben gut und sowieso rundum neu, drifetet es am Ende in ambiente Atmosphären.

taz.mixtape

Moor Mother, Loraine James, Geoff Muldaur, Park Hye Jin, Vivien Goldman

(17.09.2021 / 17 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Schlaue neue Elektronikalben von Moor Mother aus den USA und Loraine James aus Großbritannien zeigen, wie tief sich Künstlerinnen in den Sound des elektronischen Dancefloor hineinfuchsen. Das erzählt Christian Werthschulte.

Brown Rice

I Dream So Loud

(13.06.2020 / 22 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Brown Rice - I Dream So Loud
Im Juni gibt es bei Brown Rice mal wieder einen wilden Ritt durch die neuen Alben der vergangenen Wochen. Musik von Moor Mother, Vibration Black Finger, Roman Rofalski, Tenesha The Wordsmith, Ytamo und many mehr. Würde ich nicht moderieren, ich würde traurig im Dunkeln dazu tanzen.

ByteFM Mixtape

Abgehört von Spiegel Online KW 45

(06.11.2019 / 23 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Mit neuen Alben von SebastiAn, Faber, Moor Mother und Shake Stew.

Brown Rice

We Are On The Edge Of Victory

(18.05.2019 / 22 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Brown Rice - We Are On The Edge Of Victory
Brown Rice befindet sich heute musikalisch ausnahmslos in Chicago und feiert zusammen mit dem Art Ensemble Of Chicago deren fünfzigjähriges Bestehen, komplettiert wird das Ganze von Damon Locks, Camae Ayewa a.k.a. Moor Mother und Jamila Woods.


Artists A - Z

0
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z