Mutter

Mutter Bild: Mutter

Mutter sind eine deutsche Rockband, die im Jahr 1986 in Berlin gegründet wurde. Ihre ursprünglichen Mitglieder sind Max Müller (Gesang), Frank Behnke (Gitarre), Kerl Fieser (Bass) und Florian Koerner von Gustorf (Schlagzeug). Ihr Debütalbum „Ich schäme mich Gedanken zu haben die andere Menschen in ihrer Würde verletzen“ erschien 1989 über das Plattenlabel der Berliner Künstlergruppe Die Tödliche Doris.

Mutter gingen aus der Band Campingsex hervor, deren einziges Album „1914!“ laut Thurston Moore ein erheblicher Einfluss auf den Sound von Sonic Youth war. Während ihr Debütalbum wenig beachtet wurde, erreichten Mutter im Rahmen der Diskurspop-Welle der frühen 90er erste mediale Aufmerksamkeit. Im Gegensatz zu anderen Bands dieser Ära zeichnen sich die Songs von Mutter insbesondere durch eine brachiale Schwere sowie ein langsames Tempo und eine disharmonische Instrumentierung aus und weisen somit stilistisch mehr Parallelen zu Gruppen wie Swans, Flipper und Throbbing Gristle auf als zu Tocotronic oder Die Sterne. Ihre Texte sind geprägt von einer Verweigerungshaltung oder der Auseinandersetzung mit düsteren Themen wie psychischer Krankheit und Mord. Des Weiteren ist die Band insbesondere für ungewöhnliche Live-Performances bekannt, wiebeispielsweise die Darbietung einer zweistündigen Version von John Lennons „Imagine“ oder die musikalische Begleitung zu Screenings von Stummfilmen und Pornos aus den 1940er-Jahren. 

Im Frühjahr 2019 begann die Band, Re-Releases ihrer längst vergriffenen ersten sechs Alben zu veröffentlichen. Ihr drittes Album „Du bist nicht mein Bruder“ aus dem Jahr 1993 spielten sie im Jahr 2020 live in mehreren deutschen Städten – präsentiert von ByteFM. 
 



Mutter im Programm von ByteFM:

Let's get lost!

William Fitzsimmons & Damien Jurado

(24.08.2016 / 13 Uhr)
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Sein aktuelles Mini-Album „Charleroi: Pittsburgh, Vol. 2“ dreht sich nun um die Mutter seines Vaters. Die leibliche Mutter wohlgemerkt, denn Fitzsimmons Vater wurde adoptiert und hat erst kürzlich– nach 60 Jahren! – herausgefunden, wer seine leibliche Mutter ist. Aufgrund dieser sehr speziellen Familiengeschichte sind die Songs über Fitzsimmons Großmutter väterlicherseits, die er noch kaum kennt, mit viel Unsicherheit und Zweifel gefüllt.

ByteFM Magazin

mit Siri Keil zu Gast: Mutter

(24.10.2014 / 15 Uhr)
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Mehr als ein Vierteljahrhundert Mutter: Für die bekannteste unbekannte Band der Republik galt es stets mit gängigen Konventionen und Erwartungen zu brechen. So veröffentlichen sie mit "Text und Musik" auf neuem Label (Clouds Hill) und in neuer Besetzung (Max Müller, Florian Koerner von Gustorf, Michael Fröhlich, Olaf Boqwist, Julie Miess) die vielleicht "eingängigste" aller nunmehr zwölf Mutter-Platten seit der 1994 erschienenen "Hauptsache Musik". // So veröffentlichen sie mit "Text und Musik" auf neuem Label (Clouds Hill) und in neuer Besetzung (Max Müller, Florian Koerner von Gustorf, Michael Fröhlich, Olaf Boqwist, Julie Miess) die vielleicht "eingängigste" aller nunmehr zwölf Mutter-Platten seit der 1994 erschienenen "Hauptsache Musik". Dennoch hält das Album an Mutters altbewährter Formel fest, existenzialistische Texte mit kompromissloser Musik zu verbinden. // Texter und Sänger Max Müller zeigte sich bereits Anfang/Mitte der 1980-er Jahre aktiv mit den Honkas, Campingsex und hatte enormen - wenn auch subtilen - Einfluss auf den deutschsprachigen Untergrund, Noise und Avantgarde. Wir sind gespannt, was sie Siri Keil zu erzählen haben. ByteFM präsentiert: Mutter 22.10.2014 Leipzig - Werk 2 23.10.2014 Dresden - GrooveStation 24.10.2014 Hamburg - Prinzenbar 25.10.2014 Bielefeld - Bunker Ulmenwall 31.10.2014 Hannover - Cafe Glocksee 01.11.2014 Köln - Luxor 02.11.2014 Wiesbaden - Schlachthof 07.11.2014 Schorndorf - Manufaktur 08.11.2014 Karlsruhe - Alte Hackerei 14.11.2014 München - Milla 15.11.2014 Wien (A) - Arena

La France en Duo

Mère Et Père

(21.03.2018 / 13 Uhr)
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Ein paar mehr kommen dann zusammen, wenn man die nicht französischen Französisch-Sänger mit einlädt: "Ich hab so die Nase voll, vom Winter, und von Deiner Mutter" - singt der "Québecois" Emile Bilodeau und rückt damit die Mutter auf eine Stufe neben den frankokanadischen Schlechte-Laune-Faktor schlechthin, den Winter. // Ein paar mehr kommen dann zusammen, wenn man die nicht französischen Französisch-Sänger mit einlädt: "Ich hab so die Nase voll, vom Winter, und von Deiner Mutter" - singt der "Québecois" Emile Bilodeau und rückt damit die Mutter auf eine Stufe neben den frankokanadischen Schlechte-Laune-Faktor schlechthin, den Winter. Für Adrienne Pauly, Französin, ist die Mutter eine zärtliche Erinnerung, wenn sie an "die Faxen (denkt), die Du für uns gemacht hast", und an das eine Foto, auf dem Du so verloren aussiehst".

Let's get lost!

William Fitzsimmons & Damien Jurado

(23.08.2017 / 13 Uhr)
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Sein aktuelles Mini-Album „Charleroi: Pittsburgh, Vol. 2“ dreht sich nun um die Mutter seines Vaters. Die leibliche Mutter wohlgemerkt, denn Fitzsimmons Vater wurde adoptiert und hat erst kürzlich– nach 60 Jahren! – herausgefunden, wer seine leibliche Mutter ist. Aufgrund dieser sehr speziellen Familiengeschichte sind die Songs über Fitzsimmons Großmutter väterlicherseits, die er noch kaum kennt, mit viel Unsicherheit und Zweifel gefüllt.

ByteFM Magazin

Mutter zu Gast

(05.03.2020 / 15 Uhr)
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Mutter machen Rockmusik für Leute, die keine Rockmusik mögen. Seit ihrer Gründung 1986 veröffentlichte die Berliner Rock-Band 14 Alben, zuletzt die LPs „Musik Von Sammlern Und Demos“ (2019) und „Der Traum Vom Anderssein“ (2017). // März 2020, erscheint der Re-Release ihres dritten Albums „Du Bist Nicht Mein Bruder“. Ursprünglich wurde die Platte im Jahr 1992 veröffentlicht. Mit zeitloser Relevanz besingen Mutter hierauf die Wiedervereinigung und nehmen sich fernab beliebiger Konsumierbarkeit der sich im Land wandelnden Sitten an.

60minutes

(03.11.2012 / 19 Uhr)
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"Come Home To Mama" heißt es und Martha hat es kurz nach dem Tode ihrer Mutter aufgenommen. Auf "Come Home To Mama" verarbeitet sie den Tod der Mutter, singt von ihrem Sterben, von Ehe und Familie. Trotzdem ist es kein düsteres, trauerndes Album geworden, sondern ein besonderes Folk-Album, mit Songs die packen.

Was ist Musik

Motherfucker

(28.10.2012 / 20 Uhr)
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Motherfucker - die Mutter aller schmutzigen Wörter im Pop »Ein schwarzer Musiker, der eine weiße Frau und einen Cadillac hatte, war ein ›bad motherfucker‹!« Jazzpianist Hampton Hawes, Raise Up Off Me (1973) „Britische und amerikanische Weiße benutzten den Ausdruck »mother fucker« höchstwahrscheinlich schon lange Zeit, nun hat er sich in der Alltagssprache festgesetzt, weil er ein besonders starkes Echo unter den schwarzen Amerikanern fand. // Sie schnappten es von ihren Vorfahren auf.“ Schreibt der amerikanische Autor Jim Dawson in seinem Buch „Motherfucker - die Mutter aller schmutzigen Wörter im Pop“, erschienen ind er Edition Tiamat. Der Sound zum Buch heute bei Was ist Musik – von Ödipus bis Gaslamp Killer, mit Speech Debelle und nicht ohne den Rotten Cocksucker´s Ball. // Besonders in der schwarzen Kultur der Nordstaaten war die orale Kopulation mit einem anderen Mann weitaus schlimmer, als die eigene Mutter zu ficken. So sagt etwa Fats Navarro während einer bitteren Suada gegen die weiße Ausbeutung schwarzer Musiker zu Charles Mingus: »Zeig mir, wo dieser Knopf für die Atombombe ist, und ich werde diesen Schwanzlutschern [cocksuckers] ihre Freiheit schon besorgen.« Motherfuckers war in diesem Zusammenhang ein zu sanftes Wort.) // So sagt etwa Fats Navarro während einer bitteren Suada gegen die weiße Ausbeutung schwarzer Musiker zu Charles Mingus: »Zeig mir, wo dieser Knopf für die Atombombe ist, und ich werde diesen Schwanzlutschern [cocksuckers] ihre Freiheit schon besorgen.« Motherfuckers war in diesem Zusammenhang ein zu sanftes Wort.) Nicht wahr ist der alte Witz, daß vor langer Zeit in Mutter Afrika ein König namens Mutafuk seine Untertanen seinen Namen den ganzen Tag sprechen ließ und daß später seine Stammesangehörigen als Sklaven den Brauch nach Amerika brachten.

Knuspern

Showrunner-Stammtisch

(17.03.2018 / 22 Uhr)
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„Genau. Du, ich hab‘ gesehen, auf Netflix ist jetzt ein Nachbau von Deiner Mutter zu bestaunen.“ „Ach. Als Serie, Miniserie oder Movie?“ „Ich glaube, als Serie. Ist auf eine Staffel angelegt. Aber wie ich die kenne, drehen die bestimmt noch eine zweite Staffel.“ „Mehr als drei Staffeln gibt meine Mutter aber nicht her. // Aber wie ich die kenne, drehen die bestimmt noch eine zweite Staffel.“ „Mehr als drei Staffeln gibt meine Mutter aber nicht her. Ist ja auch meistens so - ab der vierten Season wird es uninteressant.“ „Und repepetiv.“ „Und repepetiv.“ „Und oft wiederholt sich dann auch einiges.“ „Oft, ja.“ „Ich fand ja die über meinen Bruder ganz gut gelungen.

Hidden Tracks

Text und Musik

(10.09.2014 / 22 Uhr)
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"Waren sie jemals hier? Oder waren sie Lichtjahre fern? (Tex Rubinowitz, Mutter-Promo) Musik von der neuen Mutter-Platte, dazu ein neues Robert Pollard-Projekt und andere "Musik zur Zeit"!

24.11.: Ausverkauf

(24.11.2010)
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" "Die Zeit, in der wir leben, ist völlig aus den Fugen" proklamiert Max Müller, Maler und Frontmann der Band Mutter. Mutter veröffentlichten vor einigen Monaten ihr lang erwartetes Album "Trinken Singen Schießen". // Der Titel sei eine Anspielung auf das Schützenfest in Hannover, gibt Müller im Interview mit Max Dax für Welt Online zu Protokoll: "Die Menschen trinken dort bis zum Koma, sie singen Lieder und sie schießen." Auf der Homepage von Mutter gibt es übrigens den offiziellen Mutter Pinup-Kalender 2011 zu kaufen! Bald ist Weihnachten. Warum nicht mal wieder ein Album von John Lennon verschenken?

Kramladen

Die Kreativität ist weiblich - Teil 1

(26.02.2015 / 23 Uhr)
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Das Schwestern-Duo überzeugt mit einer sensiblen, minimalistischen Musikmixtur aus westafrikanischer Yoruba-Tradition, kubanischer Rhythmik und europäischer Harmonik, unter Verwendung dezenter Elektronik. In ihrem Klagelied „Mama Says“ behandeln sie die Trauer ihrer Mutter um den verstorbenen Gatten und ihre begrenzten Möglichkeiten, Trost zu spenden. Mit tribaler Perkussion arbeitet auch die isländische Singersongwriterin Sóley Stéfansdóttir. // Die schwedische Produzentin, Künstlerin und Sängerin Jenny Wilson geht in ihren Songs deutlich energischer zur Sache. Kein Wunder: Die zweifache Mutter hatte mit einer Brustkrebserkrankung zu kämpfen. Ihr leidenschaftlich klingendes Album „Demand The Impossible“ wurde nun auch in Deutschland veröffentlicht.

Dzerzinskis Autopilot

Finn und das unsortierte Orchester mit Andrej Dzerzinski

(30.09.2012 / 22 Uhr)
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Er wohnt bei seiner Oma und hat eine Lieblingsserie, der Vater ist tot und seine Mutter unkonventionell, also nicht wie man sich eine Mutter vorstellt.

Geld, Liebe, Arbeit: Der Urban Brass der Münchner Band Moop Mama

(24.03.2014)
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Auf die Guerilla-Gigs folgten zahlreiche legale Auftritte in Deutschland und das erste Album "Deine Mutter" (2011). Die Musik darauf lässt sich irgendwo zwischen HipHop, Jazz, Soul und Funk einordnen. // Thematisiert werden Fernweh, Aufbruchstimmung, aber auch sozialkritische Aspekte. Vor allem finden sich auf "Deine Mutter" aber Songs, die zum Tanzen einladen. Genau diese haben der Marching Band den Ruf einer ausgezeichneten Live-Band beschert. // " Vergangenen November erschien der zweite Langspieler "Das Rote Album". Kein "Deine Mutter" Teil zwei, weniger tanzbar und wesentlich ruhiger. Eine Beobachtung, die MC Keno bestätigt. // So viel Ruhe, wie im zweiten Album steckt, hätten wir uns beim ersten gar nicht getraut." Auf dem roten Album finden sich im Vergleich zu "Deine Mutter" auch mehr Songs zu gesellschaftlichen Themen wie Geld, Liebe, Arbeit - immer eingebettet in städtische Szenarien, darum nennen Moop Mama ihre Musik auch "Urban Brass".

Album der Woche: Curtis Harding - "Soul Power"

(12.01.2015)
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Januar 2015 Web: curtisharding.com Label: Anti- Kaufen: artistxite-Shop Meeresforscher – das war der Traumberuf des kleinen Curtis Harding aus Michigan. Und doch sollte sich alles anders entwickeln. Seine Mutter, eine leidenschaftliche Gospelsängerin, prägt die ersten Lebensjahre: Mit ihr und seiner Schwester tourt der Junge durch das Land, von Auftritt zu Auftritt, und bei jeder Gelegenheit wird gesungen. // Ein mit Marionetten-Armen versehener Harding singt uns aus dem klassischen CinemaScope-Bildformat an, tanzt und glitzert ungeniert mit seiner Sonnenbrille und dem goldenen Mantelsaum. Seine Mutter fängt mit seinem "Slop’n’Soul" anfänglich nichts an. Und das, obwohl Harding den Bezug zu seinen ersten musikalischen Erfahrungen mit ihr nie vergisst: "Gospel is inspiring. // It’s the history of black people in America, what happened to us during slavery, it’s the foundation of blues, R&B;, soul, country, rock." Und so gibt er dem Hörer Soul Power – im wahrsten Sinne des Wortes. Und seine Mutter? "She likes it now." Unter allen Freunden von ByteFM verlosen wir einige Exemplare des Albums.

Zum 40. Todestag von Bobby Darin

(20.12.2013)
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Geboren als Walden Robert Cassotto im Mai 1936 in der Bronx wurde er früh an Musik herangeführt. Seine Mutter - die, wie er erst mit 32 Jahren lernte, eigentlich seine Großmutter war - arbeitete als Varietésängerin und schrieb selbst Lieder. // Seine Mutter - die, wie er erst mit 32 Jahren lernte, eigentlich seine Großmutter war - arbeitete als Varietésängerin und schrieb selbst Lieder. Vanina Cassotto, die er als seine große Schwester kennenlernte, war in Wirklichkeit seine Mutter. Sie war erst 16, als Bobby Darin geboren wurde. Als Darin 20 war, schloss er sich mit seinem Freund und Schulkameraden Don Kirshner zusammen, und sie begannen ihre Karriere als Songwriter. // Kirshner wurde später der kreative Kopf hinter der Band The Monkees, Darin hatte zwei Jahre später seinen ersten Hit bei Atlantic Records. "Splish Splash" verkaufte sich mehr als eine Millionen Mal. Seine Mutter hatte Darin auf den Titel gebracht. Seine Darbietungen waren von einem jazzigen Stil geprägt. Soch auch Darins Interpretation von "Mack The Knife" (Mackie Messer), für die er 1960 zwei Grammys erhielt.

Superstar, Systemkritiker, Provokateur – Fela Kuti in sechs Songs

(15.10.2018)
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Kutis Kiefer wurde gebrochen, seine Mutter wurde aus einem Fenster gestoßen – an den Folgen des Sturzes starb sie kurze Zeit später. Als Antwort ließ Kuti den Sarg seiner Mutter vor eine Militärbarracke in Lagos liefern – und schrieb später den Song „Coffin For Head Of State“. // Kutis Massenhochzeit lässt sich einerseits als Protest gegen die streng christliche Regierung Nigerias interpretieren, die genau ein Jahr vor der Hochzeit die Kalakuta Republic und seine Mutter umbrachte. Außerdem wurden diese 27 Frauen aufgrund des kommunalen Zusammenlebens von der Regierung verdächtigt, Prostituierte zu sein – eine Anschuldigung, vor der die Hochzeit sie schützte.

Je ne sais quoi

Mutter Erde mit Alexandra Friedrich

(22.04.2012 / 17 Uhr)
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It’s Earth Day – Alexandra Friedrich spielt Musik über Mutter Erde. Mit dabei unter anderem Nôze und Mutter, Butch und Astronautalis, Hooray For Earth und Helge Kuhl, Genesis und Fehlfarben. Hooray For Earth - True Loves from Dovecote Records on Vimeo.

ByteFM TourKalender

Zu Gast: Ursula Rucker

(19.03.2008 / 16 Uhr)
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Wer nicht genau hinhört, dem entgehen die handfesten politischen und sozialkritischen Aussagen in Ursula Ruckers Texten, so sanft kommt die musikalische Begleitung daher. 2005 stellt die mittlerweile vierfache Mutter den Headliner der von Amnesty International organisierten Freedom-Tour in Australien. Gemeinsam mit dem australischen Reggae-Projekt Jah'licious verleiht sie der zugehörigen Kampagne "Stop Violence Against Women" Gesicht und Stimme. // Ursula Ruckers Familiengeschichte als Tochter eines schwarzen Vaters und einer italienischstämmigen Mutter fließt in ihre Texte ebenso ein wie ihre Verwurzelung in der Hip Hop-Szene, ihre eigene Mutterrolle und ihr Blick auf generationenübergreifende kulturelle und gesellschaftspolitische Zusammenhänge.

Tori Amos im Interview

(31.10.2011)
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Wie nähert sich eine Musikerin, die über Jahrzehnte mit einer Band gespielt hat, der Klassik? An erster Stelle steht bei mir das Gehör. Meine Mutter sagt, dass ich, als ich mit zweieinhalb Jahren anfing Klavier zu spielen, nur nach Gehör gespielt habe. // Led Zeppelin hat für mich Welt verändert, das stimmt. Wie hat es sich mit der Mutter-Tochter-Beziehung im Studio verhalten? Als ich mit ihr dieses Album aufnahm, habe ich mit ihr als Produzentin gearbeitet. Die Mutter in mir war da eher skeptisch. Schließlich wusste ich, dass die Presse ihr Augenmerk auf sie richten würde. // Sie befindet sich an einem ganz anderen Punkt ihres Lebens. Doch Tash ließ nicht locker. Also musste ich die Mutter vor die Tür schicken, um der Tochter den Weg frei zu machen. Als Produzentin bin ich teuflisch, aber fair.

Reggae-Superstar, Rebell & Hippie-Klischee: Bob Marley wäre 75 Jahre alt geworden

(06.02.2020)
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Februar 1945 geboren, sein Vater war der damals 60-jährige weiße Plantagenaufseher Norval Marley, eine etwas windige Gestalt aus Sussex in Südengland, seine Mutter die gerade 18-jährige Jamaikanerin Cedella Malcolm. Der Vater unterstützte die beiden finanziell, glänzte ansonsten aber durch Abwesenheit. // In der Schule freundete er sich schließlich mit Neville Livingston an, der ihn später als „Bunny Wailer" musikalisch begleiten sollte. Marleys Mutter und Livingstons Vater verstanden sich so gut, dass sie Bob und Neville eine gemeinsame Halbschwester, Claudette Pearl, schenkten.

Laurie Anderson wird 70

(04.06.2017)
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Geboren wurde Laurie Anderson 1947 in einem Vorort von Chicago im US-Bundesstaat Illinois, wo sie mit drei Schwestern und vier Brüdern aufgewachsen ist. Zu ihrer Mutter hatte sie ein schwieriges Verhältnis, bezüglich mütterlicher Liebe sagte Anderson in einem Interview: „Sie war niemand, der wirklich wusste, wie das geht. // Anfang der 1990er-Jahre begann ihre Beziehung mit Lou Reed, Gründungsmitglied von The Velvet Underground, den sie 2008, mehr als 15 Jahre später, heiratete. 2013 starb Lou Reed an Leberversagen, wenig später auch Andersons Mutter. Beide Ereignisse, Gedanken und Gefühle verarbeitete Anderson darauf in dem gefeierten Film „Heart Of A Dog“ - einem kunstvollen und sehr privaten Bilderrausch.

Vor 50 Jahren starb Cole Porter

(15.10.2014)
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Juni 1891 gestorben. Er erhielt zwar schon als Kind Geigen- und Klavierunterricht, schrieb gemeinsam mit seiner Mutter Musik, doch die Eltern hätten ihn gern als Juristen gesehen. Im Alter von 18 Jahren ging Porter nach Yale, später wechselte er nach Harvard und schwenkte dort vom Jura- zum Musikstudium um. // In den 50er Jahren erlitt Porter mehrere harte Schicksalsschläge: Innerhalb von zwei Jahren starben seine Mutter und seine Frau Linda. Und nach langjährigen Beschwerden musste Porters rechtes Bein amputiert werden.

Earl Scruggs wäre heute 90 geworden

(06.01.2014)
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Geboren wurde Earl Scruggs am 6. Januar 1924 in North Carolina in den USA. Seine Eltern waren musikalisch - die Mutter spielte Orgel, der Vater, vier Jahre nach Scruggs Geburt starb, spielte Banjo. Earl Scruggs und seine Geschwister nahmen sich daran ein Vorbild. // Schon mit 10 Jahren spielte er bei öffentlichen Festen. Während des zweiten Weltkrieges arbeitete er auf einer Farm um seine Mutter zu unterstützen, so konnte er nicht eingezogen werden. Im Jahr 1945 wurde er dann Mitglied bei Bill Monroes Blue Grass Boys, damals eine bekannte Band im Country und Bluegrass.

Zum 5. Todestag von Eartha Kitt

(25.12.2013)
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Lebensjahr wuchs Kitt bei einer Frau auf, die nicht ihre Mutter war, Anna Mae Riley. Als Riley heiratete, schickte sie das junge Mädchen zu ihrer Mutter nach New York City. Hier wurde Eartha Kitt mit 16 Jahren Mitglied der Katherine Dunham Company, einem Modern Dance Ensemble.

Zum 50. Geburtstag von Natalie Merchant

(26.10.2013)
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Seitdem hat sie fünf Alben herausgebracht, zuletzt "Leave Your Sleep" 2010. Merchant wurde am 26. Oktober 1963 in Jamestown, New York geboren. Ihre Mutter führte sie früh an Musik heran, an ganz unterschiedliche Genres und Stile. Manchmal gingen sie gemeinsam in ein klassisches Konzert, ein andermal zu einem Hippie-Festival. // Jahrhundert inspirieren ließ, die alle um das Thema Kindheit kreisen. Es ist bestimmt nicht ihr letztes musikalisches Werk. Nachdem Merchant 2003 Mutter geworden ist, hat sie sich etwas zurückgezogen, gibt jedoch immer wieder Konzerte. Heute wird die Musikerin 50 Jahre alt.

Zum 80. Geburtstag von Nina Simone

(21.02.2013)
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Jung und hochbegabt - das war Nina Simone. Bereits im zarten Alter von vier Jahren begleitete sie mehrmals wöchentlich ihre Mutter, eine Predigerin, in der Kirche am Klavier. Der Gospel wurde somit ein musikalischer Grundpfeiler für Nina Simone, ein anderer: die klassische, europäische Musik. // Als sechstes Kind einer schwarzen Familie, geboren mitten in der Zeit der "Great Depression", gab es eigentlich keinerlei Aussichten auf eine musikalische Ausbildung. Doch eine Arbeitgeberin ihrer Mutter finanzierte Nina Simone die ersten Unterrichtsstunden am Klavier. Und auch von ihrer Klavierlehrerin, einer Britin namens Muriel Massinovitch, bekam sie unerwartete Unterstützung: Überzeugt von Nina Simones Talent gründete Massinovitch eine Stiftung, die in der Gemeinde das nötige Geld sammelte, um ihr eine musikalische Ausbildung zu ermöglichen.

Eminem wird 40 Jahre alt

(17.10.2012)
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Sein Vater verdrückte sich drei Monate nach seiner Geburt und überließ die junge Familie allein ihrem Schicksal. Seine Mutter, Deborah "Debbie" Briggs, soll laut Aussagen Eminems zur Geburt drogen- und alkoholabhängig gewesen sein. // Die Texte sind weniger aggressiv, trotzdem hält Eminem an seinem Stil fest, was die Themenwahl anbelangt. Unvergessen, seine unzähligen "Beefs" oder Disstracks u.a. gegen seine Mutter Debbie Briggs, andere Kollegen, wie The Game oder Ja Rule. Größen, wie der verstorbene King of Pop, Michael Jackson, die Pop-Prinzesschen Britney Spears, Christina Aguilera oder Mariah Carey bekamen ebenfalls ihr Fett weg.

Sampa The Great – „The Return“ (Album der Woche)

(09.09.2019)
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Auf der Suche nach der eigenen Identität Auf „Mwana“, dem Opener von „The Return“ vermischt Tembo Erinnerungen an die botswanische Heimat mit ihren Erfahrungen in der Diaspora. Die Hook ist in der Stammessprache ihrer Mutter gesungen, Mwana bedeutet „Kind“. Neben einem Sprachsample von Tembos Mutter tritt auch ihre Schwester als Sängerin in Erscheinung. Im flatternd groovenden Track scheint ihre Familie jedenfalls eine heiße Spur auf der Suche nach Tembos Identität und ihrem Zuhause zu sein.

Tricky - ein ganzer Kerl dank Trip-Hop

(22.09.2010)
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Nehmen wir zum Beispiel das neue Album: Im Booklet ist ein Foto, darauf bin ich als Zweijähriger zu sehen, gemeinsam mit meiner Mutter. Ich habe dieses Foto erst vor wenigen Monaten bekommen, es war das erste Mal, dass ich mich gemeinsam mit meiner Mutter auf einem Foto gesehen habe. Mir haben die Knie ... ich weiß nicht, es war ein sehr, sehr seltsames Gefühl.

Zum 50. Todestag von Édith Piaf

(11.10.2013)
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Dezember 1915 als Édith Giovanna Gassion in Paris geboren. Sie wuchs nicht in behütetem Hause auf. Ihre Mutter, die sich als Sängerin auf der Straße und in Bars über Wasser hielt, gab Édith kurz nach ihrer Geburt zur Großmutter. // Diese hatte selbst wenig Geld - es reichte nicht, um den Hunger der beiden zu stillen. Also brachte sie ihr Vater, der als Schlangenmensch beim Zirkus arbeitete, zu seiner Mutter. Mit nur sieben Jahren begleitete Édith ihren Vater beim Zirkus - eine raue Umgebung. Mit zehn Jahren begann sie, als Sängerin in den Straßen Paris ihr Glück zu versuchen.

Zum 10. Todestag von Johnny Cash

(12.09.2013)
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Als Kind arbeitete Cash auf Baumwollfarmen und Bauernhöfen und erlebte die "Great Depression" am eigenen Leib. Die Familie schaffte es, sich über Wasser zu halten. Seine Mutter brachte ihm früh das Gitarrespielen bei und schon mit 12 Jahren soll Johnny Cash seine ersten Lieder geschrieben haben - geprägt vom Gospel, den er in seiner Kindheit stets hörte und sang. // June Carter, die Cashs zweite Frau werden sollte, war da schon in sein Leben getreten. Er ist Anfang der 60er einige Male mit ihr, ihrer Mutter und ihrer Schwester aufgetreten. Schon da sollen Funken geflogen sein. Als es Cash so schlecht ging zogen Maybelle und Ezra Carter, die Eltern von June, mit June für einige Zeit bei dem Musiker ein um ihm beim Kampf gegen seine Sucht zu helfen.

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