Mykki Blanco

Mykki Blanco Mykki Blanco gehört zu den zu den prominentesten LGBTQ-Rap-Acts

Mykki Blanco ist ein US-amerikanischer Rap-Act, Produzent*in und Labelchef*in. Blanco wurde am 2. April 1986 im kalifornischen Orange County geboren. Als Gender-Festlegungen überschreitender Act gehört Mykki Blanco zu den prominentesten LGBTQ-Protagonist*innen im HipHop-Geschäft.

Blanco kommt aus einem afroamerikanisch-jüdischen Elternhaus und ist in erster Linie durch Punk- und Riot-Grrrl-Musik sozialisiert, was sich im musikalischen Werk durch einen Hang zu Noise-Ästhetik und einem unstet-dekonstruktiven Verhältnis zu Genrebegriffen niederschlägt. Zuerst tauchte Mykki Blanco als Youtube-Figur im Jahr 2010 auf; zwei Jahre später erschien das erste Mixtape „Cosmic Angel: The Illuminati Prince/ss“. Blanco selbst verstand sich zeitweise als transgender, später als homosexueller Mann und zieht im mittlerweile im Englischen das genderneutrale Pronomen „they“ vor.

2015 gründete Mykki Blanco das Label Dogfood Music Group, dessen erste Veröffentlichung das Industrial-beeinflusste Album „Mykki Blanco Presents C-Ore“ war. 2019 verkörperte Blanco im Video zu „Dark Ballet“ von Madonna die Figur der Jeanne d'Arc. 2021 war „Broken Hearts & Beauty Sleep“ Album der Woche bei ByteFM. 2022 folgte der Longplayer „Stay Close To Music“ mit Features u. a. von Michael Stipe, Anohni und Saul Williams.



Mykki Blanco im Programm von ByteFM:

Was ist Musik

Ich-synton, ich-dyston – The changing moods of Mykki Blanco

(04.09.2016 / 19:00 Uhr)
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Wenn es stimmt, dass gute Pop-Musik sich dadurch auszeichnet, dass sie solche und ähnliche Fragen provoziert, und zwar in Hülle und Fülle, dann ist „MYKKI“ die beste Pop-Musik, die gerade zu haben ist. Allenfalls Frank Ocean wirft so viele interessante Fragen auf. Allerdings ist auch die Frage: wer fragt da? Wer ist der Typ, der da über „MYKKI“ schreibt? Aus welcher Perspektive schreibt er. Selten war diese Frage so unumgänglich wie hier, selten gab es ein größeres Mismatch zwischen dem Rezensenten und seinem Gegenstand. Zwischen mir und „MYKKI“, und zwischen mir und Mykki Blanco. Am 9. August 2016 kommentierte die Frankfurter Journalistin Esther Schapira, die von ihren politischen Gegnern schon mal als „Halbjüdin“ bezeichnet wird, in der ARD das Antidiskriminierungsgesetz: „Wer männlich, weißhäutig, sichtbar biodeutsch, christlich oder säkular, nicht behindert und nicht schwul ist, weiß nicht, was es heißt, (...) diskriminiert zu werden.» All diese Eigenschaften treffen auf mich zu, keine dieser Eigenschaften trifft auf Mykki Blanco zu – mit gewissen Einschränkungen bei den Kategorien christlich oder säkular und behindert. Außerdem bin ich mindestens doppelt so alt wie Mykki Blanco. Und ich bin noch nie im Leben in Frauenkleidern rumgelaufen, außer mal mit zwölf vorm Spiegel in den Klamotten meiner Mutter. Wir passen also richtig gut zusammen. Gleich im ersten Song von „MYKKI“ ist Mykki „dressed like a woman“ und trägt Lipgloss. „I´m in a mood tonight“ singt…äh, er, nein, sie, also die Figur, die sich Mykki Blanco nennt. Ihre Plattenfirma bezeichnet sie griffig als „non-binary gender-queer post-homo-hop musical artist“, wir sagen für den Rest dieses Texts: Sie. „I´m in a mood“ heißt der Opener von „MYKKI“, nicht etwa „I´m in the mood“, nach Glenn Millers Signatursong. Mykki verfügt über viele Moods. Mood heißt Stimmung, Gemütslage, Laune aber auch: Modus. „MYKKI“ handelt von Mykkis ever changing moods, von ihren häufig wechselnden Stimmungen, aber auch von ihren wechselnden Modi. Schnell wird klar, dass Mykki über ein überdurchschnittlich großes Repertoire an Moods verfügt und über überdurchschnittlich viele Möglichkeiten, diese Moods zu manipulieren. En Detail – und es sind so irre viele Details, die hier ausgebreitet werden, dass sie wahrscheinlich nicht nur den Schapiraschen Mann, der nicht weiß, was Diskriminierung ist, überfordern – en Detail also verhandelt „MYKKI“ den Hauptwiderspruch der Figur Mykki Blanco: Ich kann meine Moods ständig verändern und manipulieren, lebe aber in einer Gesellschaft, die diese Moods & Libidos nur in abgegrenzten (Frei-)Räumen zuläßt, ihnen außerhalb dieser Räume dagegen mit Ausgrenzung, Unterdrückung und Gewalt begegnet. Im Extremfall mit Ermordung, wenn Freiräume attackiert werden, wie in Orlando.

Mykki Blanco: Neue Single „You Will Find It“ mit Devendra Banhart

Von ByteFM Redaktion
(29.04.2020)
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Mykki Blanco: Neue Single „You Will Find It“ mit Devendra Banhart
Mykki Blanco Mykki Blanco hat gemeinsam mit Devendra Banhart einen neuen Song mit dem Titel „You Will Find It“ veröffentlicht. Der Track war ursprünglich als Interlude für das nächste Album gedacht. Blanco hatte erst kürzlich die Single „Patriarchy Ain't The End Of Me“ veröffentlicht, auf der sie mit patriarchalen Strukturen der Gesellschaft abrechnet. Die von FaltyDL (Drew Lustman) produzierte Single habe sich zu einer „Hymne der Selbstliebe und des Entdeckens“ entwickelt, heißt es in einer Pressemitteilung zum Release. Die Kollaboration mit US-Folk-Pop-Musiker Banhart erfolgte dabei eher spontan: „Ich wollte einen Song mit einem meiner Helden machen, so wie vor ein paar Jahren als ich einen Song mit Kathleen Hanna gemacht habe“, so Mykki Blanco zur neuen Veröffentlichung. Sie hob in einem Statement Banharts Bedeutung für den Song hervor: „Er ist jetzt im Blut des Songs, er ist Teil der Komposition.“ Banhart hat eigenen Gesang sowie Gitarrenparts zu „You Will Find It“ beigesteuert.

„Family Ties“: neue Single von Mykki Blanco mit Michael Stipe

Von ByteFM Redaktion
(23.03.2022)
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„Family Ties“: neue Single von Mykki Blanco mit Michael Stipe
Schon lange Fan von Michael Stipe: Mykki Blanco (Foto: Will Creswick) Mykki Blanco hat ein neues Musikvideo zum Stück „Family Ties“ herausgebracht, bei dem Michael Stipe mit von der Partie ist. Es ist die erste neue Musik von Mykki Blanco seit dem Mini-Album „Broken Hearts & Beauty Sleep“, das im Juni des vergangenen Jahres auch ByteFM Album der Woche war.

Die Alchemie der Liebe: Mykki Blanco mit „Love Me“ (feat. Jamila Woods & Jay Cue)

Von ByteFM Redaktion
(04.05.2021)
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Die Alchemie der Liebe: Mykki Blanco mit „Love Me“ (feat. Jamila Woods & Jay Cue)
Liebe, Geduld, Vertrauen und Zeit - das sind die thematischen Eckpfeiler in Mykki Blancos neuer Single „Love Me“ (Foto: Bruno Staub) Mit „Love Me” hat die kalifornische Transgender-Künstlerin Mykki Blanco einen Track über die Liebe im Allgemeinen und Speziellen veröffentlicht. Er featured ihren Bruder Jay Cue und die Sängerin Jamila Woods. Von Woods' Arbeit fühlte Blanco sich schon lange angezogen: „Ihre beruhigende, seelenvolle und folkloristische Stimme erinnert an große Künstlerinnen wie Janis Ian oder Joni Mitchell. Ich fühlte mich sehr zu Jamilas Neigung hingezogen, poetische Songs mit starker Lyrik zu erschaffen.” Und auch auf inhaltlicher Ebene, mit Themen wie Selbstliebe, Black Pride, Macht und Verwundbarkeit, gab es eine große Schnittmenge. Also schickte Mykki den Instrumentaltrack und den Text an Jamila. „Sie hat sich meine Worte vollkommen zu eigen gemacht. Ihr sanfter, verschleierter und mystischer Vibe legten die Grundlage für das, was aus „Love Me“ wurde. Mein Bruder Jaycue schrieb seinen Teil des Songs selbst und hat sich mit Herz und Seele eingebracht.” Diese familieninterne Zusammenarbeit bedeutet Mykki Blanco sehr viel, zumal sie auch das Thema des Songs, die Liebe, in einer ganz praktischen Dimension widerspiegelt. „Love Me“ ist nach „Free Ride” der zweite Track, den Mykki Blanco vorab von ihrer Mini-LP „Broken Hearts & Beauty Sleep“ veröffentlicht. „Der Song handelt von Liebe, Geduld, Vertrauen und Zeit”, sagt Mykki Blanco. Also den Zutaten, die die Alchemie unseres Lebens ausmachen. „Broken Hearts & Beauty Sleep“ ist der Nachfolger von Mykki Blancos Debüt „Mykki”, das bereits 2016 erschien. Zu den weiteren Feature-Gästen darauf gehören unter anderem Blood Orange, Big Freedia, Bruno Ribeiro und Kari Faux. „Broken Hearts & Beauty Sleep“ von Mykki Blanco erscheint am 18. Juni 2021 auf Transgressive Records. „Love Me“ ist heute unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

„Free Ride“: neue Single von Mykki Blanco

Von ByteFM Redaktion
(17.03.2021)
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„Free Ride“: neue Single von Mykki Blanco
Filmstill aus dem Musikvideo zur neuen Single von Mykki Blanco – „Free Ride“ Mykki Blanco hat eine neue Single mit Musikvideo zum Track „Free Ride“ herausgebracht. Den Song haben FaltyDL und Hudson Mohawke gemeinsam produziert. Außerdem ist noch Mykal Kilgore mit zusätzlichen Vocals am Start. Der Track ist die erste Veröffentlichung seit Blanco beim Londoner Label Transgressive unter Vertrag ist. Zuletzt hatte Blanco 2019 den Track „You Will Find It“ veröffentlicht, eine Kollaboration mit Devendra Banhart.

„Stay Close To Music“: Mykki Blanco kündigt neues Album an

Von ByteFM Redaktion
(13.07.2022)
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„Stay Close To Music“: Mykki Blanco kündigt neues Album an
Arbeitet auf der neuen Platte mit Produzent FaltyDL zusammen: Mykki Blanco (Foto: Irakli Gabelaia) Mykki Blanco hat für den Herbst dieses Jahres ein neues Album mit dem Titel „Stay Close To Music“ angekündigt. Die Platte ist in Zusammenarbeit mit Produzent FaltyDL entstanden und enthält Kollaborationen mit Anohni, Devendra Banhart, Jónsi und anderen. Begleitend zur Ankündigung gibt es den Track „French Lessons“ (feat. Kelsey Lu) zu hören, zu dem es außerdem ein neues Musikvideo gibt. Zuletzt waren die Stücke „You Will Find It“ (feat. Devendra Banhart), „Family Ties“ (feat. Michael Stipe) und „Your Love Was A Gift“ (feat. Diana Gordon & Sam Buck) erschienen, die ebenfalls auf der Platte zu hören sein werden. Letzteres allerdings in einer anderen Version. // Mykki Blanco – „Stay Close To Music“ (Transgressive Records) // Mykki Blancos letztes Album „Broken Hearts & Beauty Sleep“ war im Sommer 2021 Album der Woche bei ByteFM. „Stay Close To Music“ wird 13 Tracks enthalten und erscheint am 14. Oktober 2022 via Transgressive Records. Das Video zu „French Lessons“ könnt Ihr Euch hier ansehen:

Queer Rap: Charts, Mode und Punk

Von Henning Tudor-Kasbohm
(14.05.2019)
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Queer Rap: Charts, Mode und Punk
Mykki Blanco: Identitäten auseinandernehmen Weniger Laufsteg, aber mehr Madonna: Mykki Blanco, die Bühnenpersona des kalifornischen MCs Michael Quattlebaum Jr., ist eine langhaarige Frau, aber keine Drag-Queen. Der Rapper mit der tiefen, rauhen Stimme erklärte in sozialen Medien, er wolle im Maskulinum angeredet werden und verstehe sich als homosexueller Mann. Die Frau Mykki Blanco sei die Verkörperung seiner Identitätsfindung (während der er sich zeitweise auch als transgender verstand). Die Ballroom-Szene spielte in Quattelbaums Jugend keine Rolle; die musikalische Sozialisierung lief über Punk und Riot Grrrl, was eigentlich ziemlich offensichtlich ist: Der Sound bleibt nie lange derselbe, ist selten klar kategorisierbar. Der einzige rote Faden scheint neben Sprechgesang ein Hang zum Krach zu sein. Auch die visuelle Inszenierung folgt einer scheinbar halbherzig dahingeworfenen ästhetischen Vagheit, die letztlich sehr präzise die Inkonsistenz von musikalischen und geschlechtlichen Identitäten zur Schau stellt. Während die Ballroom-Szene es oft darauf anlegt, dass Inszenierungen von Außenstehenden für bare Münze genommen werden, macht Mykki Blanco das Gegenteil und zeigt, dass die Münze nur ein wertloses Stück Metall ist. Trotzdem oder gerade deswegen gehört hier mal wieder Madonna zu den Fans; eine musikalische Zusammenarbeit ist angekündigt. // Solange mit zweierlei Maß gemessen wird, ist es umso wichtiger, dass den ProtagonistInnen zugehört wird. Dass Mykki Blanco ohne Madonna kein Zeltdiskopublikum erreicht, liegt bei aller Bewunderung auch in der bisweilen schwerverdaulichen Musik begründet. Aber wenn Chris Brown seine Freundin verprügeln kann und ein Star bleibt, während ein Künstler wie Le1f sich mit dem Wohlwollen der Kritik begnügen muss, besteht dringender zivilisatorischer Nachholbedarf. Wenn sich Internetforen den Kopf darüber zerbrechen, was eine Rapperin nach Feierabend macht, zeigt das, dass im Pop nicht nur Musik und Image über Erfolg entscheiden, sondern auch, welche sexuelle Vorlieben man hat. Und wenn diese nicht im religiösen Regelwerk vorgesehen sind, wünscht der Markt wenigstens irgendeine Festlegung auf ein Modell. Und Dej Loaf, ist die jetzt überhaupt queer? Keine Ahnung, wen kümmert‘s. Soll sie selber sagen oder auch nicht – die Musik ist jedenfalls toll.

Mykki Blanco - „Broken Hearts & Beauty Sleep“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(21.06.2021)
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Mykki Blanco - „Broken Hearts & Beauty Sleep“ (Album der Woche)
Mykki Blanco - „Broken Hearts & Beauty Sleep“ (Transgressive Records)

Was ist Musik

Stay Close To Music - Mykki Blanco und ihre Freund:innen

(07.11.2022 / 21:00 Uhr)
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„I got HIV, can I still be famous?“ Fragt Mykki Blanco im letzten Song ihres Albums „Stay Close To Music“. Jónsi antwortet: „Carry On!“ Der Sänger von Sigur Ros ist einer von vielen unerwartbaren Gäst:innen auf einem unerwartbaren Album, das die Bezeichnung Album auf unerwartbare Weise verdient, wie ein Fotoalbum, das die vielen Seiten, Stimmen, Stimmungen, Neigungen usw einer Person auf unerwartbare Weise sicht- & hörbar macht. Auch dabei: Devendra Banhart, Kelsey Lu & Anohni, Michael Stipe (nicht Nase rümpfen), Diana Gordon, Slug Christ, Saul Williams & Mnek, und Ah-Mer-Ah-Suh (mit „Your feminism isn´t my feminism” mit Grüßen an Frau Rowling und Frau Schwarzer). Gegrüßt & gedroppt werden rund um „Stay Close To Music“ mehr oder weniger unerwartbare Leute wie Lady Gaga & Alice Coltrane, Lou Reed & Jonathan Richman und gar Tom Petty. Denn Mykki Blanco sagt: „Ich bin überhaupt kein Sänger, ich bin ein Talksänger, also schaue ich auf Menschen in der Geschichte, die denselben Stil haben: Tom Petty, Jonathan Richman, Lou Reed – das sind alles ERSTAUNLICHE 'Talksänger' und ich fühle mich in diesem Stil stimmlich wohl.“ (MB legt Wert auf die Pronomen she & they, also müßte es hier TalksängerIN heißen, Gendetrouble mit Pronomen in der Übersetzung).

taz.mixtape

Butcherettes, SXTN, Mykki Blanco, Crooked Man

(23.09.2016 / 17:00 Uhr)
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Snoopy mit Davidstern, Mollies und Xans. Laura Aha hört „Mykki“, das Album der Transgender-Musikerin Mykki Blanco: Slanghaft poetische Raps, provozierend und trotz einer gewissen musikalischen Offenheit unbequem.

Songs des Jahres 2022

Von ByteFM Redaktion
(14.12.2022)
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Songs des Jahres 2022
Special Interest – „Midnight Legend“ (feat. Mykki Blanco) // Mykki Blanco – „French Lessons“ (feat. Anohni & Kelsey Lu) // Mykki Blanco – „French Lessons“ (feat. Anohni & Kelsey Lu)

Pop-Kultur (Ticket-Verlosung)

Von ByteFM Redaktion
(31.07.2019)
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Pop-Kultur (Ticket-Verlosung)
Mykki Blanco ist in diesem Jahr zu Gast beim Berliner Festival Pop-Kultur (Foto: Julia Burlingham) // Der grenzüberschreitende Ansatz der Pop-Kultur spiegelt sich auch im Line-up wider: An 15 Spielorten der Berliner Kulturbrauerei werden in diesem Jahr mehr als 100 Acts auftreten. Darunter zahlreiche, die mit ihrer Musik und Performance Gender-Stereotype dekonstruieren und offensiv gegen rassistische Strukturen ankämpfen. Unter ihnen ist zum Beispiel der US-Rapper Mykki Blanco oder Bianca und Sierra Casady, die als CocoRosie seit mehr als 15 Jahren surreale Pop-Skulpturen kreieren und mit mit Genderklischees spielen. // Pop-Kultur (mit Mykki Blanco, Anna Calvi, CocoRosie, Die Goldenen Zitronen, Lali Puna, Die Heiterkeit, International Music, Deerhoof, Jenny Wilson, One Mother, Voodoo Beach, Uma, Andrra, Die Kerzen, Mona Mur, Haszcara u. a.) vom 21. bis 23. August 2019 in der Kulturbrauerei in Berlin. Das vollständige Programm findet Ihr auf der Pop-Kultur-Website.

ByteFM Jahrescharts 2016

Von ByteFM Redaktion
(26.12.2016)
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ByteFM Jahrescharts 2016
Mykki Blanco - Loner // Mykki Blanco - MYKKI

taz.mixtape

Mafuleni & Gritness, Mykki Blanco, Moreno Veloso, Royal Trux, Sven Helbig, Glenn Campbell

(11.08.2017 / 17:00 Uhr)
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Venus in Fetzen. Niemand bekommt, was ihm behagt: Performerin Mykki Blanco zeigt in Berlin, warum sie eine der spannendsten Figuren des Pop ist: ein geschminkter Mann mit Tattoos. Julia Lorenz ist schwer beeindruckt.

taz.mixtape

Jazzfest Berlin, Gespensterland, Kristof Schreuf, Guy Dreifuss, Mykki Blanco

(10.11.2023 / 17:00 Uhr)
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Paranoia im Kreis der Wut. Die queere und Schwarze  US-Rapperin Mykki Blanco hetzt beim Berliner Pitchfork Festival und fordert das Publikum aktiv zu Israel-Hass auf. Stephanie Grimm schreibt mit, beschwert sich und geht.

Stunk und Schmu

Mit Erdbeermund und Stinkefinger

(28.09.2015 / 22:00 Uhr)
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Schillernd, provokant und genderbeweglich zeigt sich auch Mykki Blanco, ein Transvestit im New Yorker Hip Hop-Underground, mit "Mykki Blanco Presents C-ORE".

In Takt

Auftakt

(11.02.2013 / 20:00 Uhr)
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Alexandra Friedrich debütiert mit neuer Sendung - begleitet unter anderem von El_Txef_A & Chocolate Chuck, Matmos & Mykki Blanco, Cakes Da Killa & Kitty Pryde, Voigt & Voigt, THEESatisfaction & Erykah Badu. // Mykki Blanco

10 bis 11

Stay Close To Music

(17.10.2022 / 10:00 Uhr)
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Track 10 und 11 hört Ihr heute von "Stay Close To Music", dem neuen Album von Mykki Blanco. Das Aufweichen von Genregrenzen zwischen Rap und Pop und mit der eigenen Musik queere Safe Spaces zu schaffen, die Raum für Reflexionen bieten und gleichzeitig empowern – das sind einige der musikalischen Anliegen von Mykki Blanco aus Los Angeles. Auf dem neuen Album sind schwarze, queere Freude und ekstatische Zustände festgehalten und namhafte Gast-Stars wie Michael Stipe, ANOHNI oder Devendra Banheart versammelt.

Fuchsbau Festival 2022 (Ticket-Verlosung)

Von ByteFM Redaktion
(06.07.2022)
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Fuchsbau Festival 2022 (Ticket-Verlosung)
Vom 12. bis zum 14. August dreht sich bei dem Festival, das in Lehrte bei Hannover stattfindet, alles um die Zeit – sowohl an und für sich als auch um ihre politischen und gesellschaftlichen Implikationen. In Workshops zu Afrofuturismus werden Zukunftsvisionen ausgelotet. In Diskussionsrunden wird die Zeitmessung als kapitalistisches Instrument ergründet. „Queere Zeitlichkeit“ ist ein Thema von diversen Kunst-Installationen. Und dann gibt es natürlich noch Musik, in der neben Raum und Zeit auch Genres transzendiert werden: vom spacigen Future-Pop der Dänin ML Buch über die zeitlosen DJ-Sets des Duos Giant Swan bis zum Grenzen einreißenden HipHop/R&B; von Mykki Blanco. // Das Fuchsbau Festival (mit Mykki Blanco, ML Buch, Giant Swan, Auco, Marina Herlop, Slimgirl Fat, Fuffifufzich, Coco Cobra u. a.) vom 12. bis 14. August 2022 in Lehrte bei Hannover.

„Multi Faith Prayer Room“: Albumankündigung von Brandt Brauer Frick

Von ByteFM Redaktion
(16.02.2023)
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„Multi Faith Prayer Room“: Albumankündigung von Brandt Brauer Frick
Das Berliner Trio Brandt Brauer Frick hat ein neues Album namens „Multi Faith Prayer Room“ angekündigt. Daraus gibt es jetzt die Single „Act One“ zu hören, auf der Mykki Blanco mitgewirkt hat. // Der nun erschienene Song „Act One“ ist ein gutes Beispiel dafür. Ein Track, in dem Mykki Blancos Handschrift nicht nur musikalisch klar zu erkennen ist, sondern auch lyrisch. Eine Art Protest-Song, in dessen Text man eine Vision für eine bessere, inklusivere Zukunft entwickelt. // 2. „Act One“ (feat. Mykki Blanco)

Alben des Jahres 2021

Von ByteFM Redaktion
(17.12.2021)
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Alben des Jahres 2021
Mykki Blanco – „Broken Hearts & Beauty Sleep“ // Mykki Blanco – „Broken Hearts & Beauty Sleep“

Songs des Jahres 2021

Von ByteFM Redaktion
(15.12.2021)
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Songs des Jahres 2021
Mykki Blanco – „Summer Fling“ (feat. Kari Faux) // Mykki Blanco – „Free Ride“

Neuland

(16.09.2016 / 13:00 Uhr)
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Das wird gut! Verspricht der Edekamann und er hat Recht. Das wird gut! Gute neue Platten von Harmonious Thelonious und Justus Köhncke, der Tanita Tikarams „Twist in My Sobriety“ in die schwere deutsche Sprache übertragen hat. „Riss in meiner…“, lasst Euch überraschen. Sehr gute neue Platte vom Schwabinggrad Ballett, Hamburgs Agit-Pop…ja wasnu? Ian Hunter, 75, würdigt David Bowie, R.I.P., Ed Motta würdigt brasilianischen Fußball, Hendrik Otremba (Messer) und die ByteFM-Redaktion würdigen Preoccupations, formerly known as Viet Cong, Album der Woche. Und MYKKI, das sagenhafte Album von Mykki Blanco, ich-synton wie ich-dyston! Das wird gut!

Popschutz

Ein bisschen Sommer

(29.06.2021 / 19:00 Uhr)
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Christoph Möller hat das neue Album von Mykki Blanco ein bisschen verschlafen. Umso besser, dass darauf der für ihn bislang beste Song des Sommers drauf ist. Blanco und mehr.

ByteFM Magazin

Katja Lucker (Pop-Kultur) zu Gast

(15.08.2019 / 10:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - Katja Lucker (Pop-Kultur) zu Gast
Das Pop-Kultur-Festival in Berlin hat sich in kurzer Zeit als Angelpunkt des popkulturellen Diskurses über Deutschland hinaus etabliert. Vom 21. bis zum 23. August 2019 präsentiert die Veranstaltung mehr als 100 Künstler*innen in der Kulturbrauerei. An 15 verschiedenen Spielorten geht es nicht allein um Musik, sondern auch um Gender und Rassismus, um Diversität und Partizipation. Gäste wie Mykki Blanco, Jenny Lewis und Die Goldenen Zitronen sind Teil des Line-ups.

Regler rauf, Regler runter

Einer Liebt Immer Mehr

(25.11.2021 / 13:00 Uhr)
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Dieses Mal unter anderem mit Musik von Tristan Brusch, Maya Jane Coles und Mykki Blanco.

10 bis 11

Vacation

(10.08.2022 / 10:00 Uhr)
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Neue Singles gibt es heute von den Pixies und Mykki Blanco.

ByteFM Magazin am Abend

Nobody speak, nobody get choked

(23.06.2021 / 21:00 Uhr)
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Das ByteFM-Magazin am Abend - heute u. a. mit Musik von unserem Album der Woche "Broken Hearts and Beauty Sleep" von Mykki Blanco.

Neuland

Alte Bänder, Nischendasein, Juwele und C86

(14.10.2022 / 12:00 Uhr)
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Außerdem gibt es neue Musik von Fehlfarben, C'mon Tigre, Kutiman, Mykki Blanco, Bill Callahan und Dillon sowie eine ausführliche Vorstellung des Albums „Duo Duo”, unserem Album der Woche von The Düsseldorf Düsterboys.

Was ist Musik

Wer hat Angst vor schwarzen jungen Frauen?

(18.12.2016 / 19:00 Uhr)
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Neben den Geschwistern Knowles passt auch Rihanna ins 2016er Bild: Drei Superstars unserer Zeit, alle drei sind: jung, schwarz, weiblich und sehr selbstbewußt. Solche Frauen können Kastrationsängste auslösen, vor allem bei älteren weißen Männern. Und so eine Angst schlägt schon mal um in Hass, und Hassreden schlagen schon mal um in Hasstaten, wie die ersten Wochen nach der Wahl von Donald Trump zeigen. Ausgerechnet schwarze Frauen dominieren den amerikanischen Pop, späte Nachkommen von Sklavinnen. Sklavinnen, die ihrem weißen Herren jederzeit zur Verfügung zu stehen hatten – mit dem ganzen Körper. Oder, in der Sprache des Präsidenten: Frauen, denen man jederzeit an die Pussy grabschen kann. Beyoncé, Rihanna und Solange - der Alptraum der weißen alten Männer. Das Kabinett des Donald Trump – die Rache der weißen alten Männer. Also Starring: Abra, Mykki Blanco, Jamila Woods und schwarze Männer, die Gutes tun. Wäsche zusammenlegen zum Beispiel.