Nick Cave

Nick Cave Nick Cave für ByteFM gezeichnet von Julia Fuchs

Nicholas (Edward) Cave wurde am 22. September 1957 im australischen Warracknabeal geboren. 1973 lernte er im Alter von 16 Jahren im Schulchor den Gitarristen Mick Harvey kennen, mit dem er bis zum Jahr 2010 zusammenarbeiten sollte. Zuerst war ihre Band The Boys Next Door nur eine Proto-Punk-Coverband, die Songs von The Ramones und Lou Reed interpretierte. 1980 nannten sie sich in The Birthday Party um und wurden mit ihrem wüsten Noise-Rock eine der lautesten Bands ihrer Zeit. Nach ihrer Auflösung im Jahr 1983 gründete Cave eine neue Band: Nick Cave & The Bad Seeds.

Während der Arbeit an ihrem zweiten Album „The Firstborn Is Dead“ zog die Band nach West-Berlin, wo Einstürzende-Neubauten-Frontmann Blixa Bargeld festes Mitglied von The Bad Seeds wurde. Cave verstand es, düstere Texte mit Pop-Qualitäten zu verbinden. 1988 feierten sie mit dem Album „Tender Prey“ und dessen Single „The Mercy Seat“ erste Chart-Erfolge. Es ist ein seltsames, apokalyptisches Stück Pop-Musik, das trotz seiner sperrigen Produktion zu einem Hit wurde und im Jahr 2000 sogar vom Country-Altmeister Johnny Cash gecovert wurde. Und das Kylie-Minogue-Duett „Where The Wild Roses Grow“ vom Album „Murder Ballads“ wurde mit seinem romantisch-makaberen Musikvideo 1996 ein Hit der MTV-Generation.

1997 wurde Warren Ellis, der Violinist des australischen Post-Rock-Trios Dirty Three, Mitglied von The Bad Seeds. Er ist, nach dem Ausstieg von Harvey und Bargeld, das einzige konstante Mitglied der Band. Ellis und Cave komponierten gemeinsam auch zahlreiche Soundtracks für Filme wie „Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford“, „The Road“ und „Hell Or High Water“.

Auf dem jüngsten der bisherigen 16 The-Bad-Seeds-Alben „Skeleton Tree“ hat Cave versucht, den tragischen Unfall-Tod seines Sohnes Arthur zu verarbeiten. Dieses Jahr wurde Cave für seinen internationalen Erfolg und seine künstlerischen Leistungen mit dem Order Of Australia ausgezeichnet. Neben seiner Musik schrieb er auch zwei von der Kritik gefeierte Romane: „The Ass Saw The Angel“ (1988) und „The Death of Bunny Monro“ (2007).



Nick Cave im Programm von ByteFM:

Neue Platten: Nick Cave And The Bad Seeds - "Push The Sky Away"

Von susannehessmann
(14.02.2013)
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Nick Cave And The Bad Seeds - "Push The Sky Away" (Bad Seed Ltd.) // Die Musik von Nick Cave und den Bad Seeds und den Vorläufern Boys Next Door und The Birthday Party war immer von Exzentrik und starken Brüchen gekennzeichnet. Neben den melancholischen Balladen standen immer Songs mit Garagen-, Punk- und Rock-’n’-Roll-Einschlägen, die diese Brüche ausmachten, sogar auf dem Balladen-Konzept-Album "Murder Ballads". Selbst "The Boatman’s Call", das gänzlich aus Pianostücken mit Gesang bestand, markierte einen Bruch, den totalen Bruch mit dem Konzept der Rockmusik an sich. // In der langen Karriere ist es Nick Cave und den Bad Seeds immer wieder gelungen, sich neu zu orientieren und zu wandeln und ihren einzigartigen, unangepassten Charakter trotz Mainstream-Hits und auch nach dem Weggang der Musiker Blixa Bargeld und zuletzt Mick Harvey beizubehalten. Zahlreiche Kollaborationen mit Szenemusikern wie Lydia Lunch oder den Swans, Seitenprojekte wie mit den Flaming Lips, selbst Tracks für TV-Serien wie True Blood und der 2006 geborene Rock-’n’-Roll-Bastard Grinderman beweisen die musikalische Vielfalt ihrer Mitglieder. Warren Ellis und Nick Cave haben in den letzten Jahren gemeinsam zahlreiche Filmmusiken komponiert. Deren Einfluss scheint auch das 15. Album von Nick Cave And The Bad Seeds aufgesogen zu haben. Die letzte Veröffentlichung "Dig, Lazarus, Dig!!!" von vor 5 Jahren lebte noch vom Bruch zwischen von Blues, Garage und Rock ’n’ Roll beeinflussten Stücken und den düsteren Balladen. "Push The Sky Away" trägt die balladeske Atmosphäre eines Soundtracks für die typisch düster-zwiespältigen Geschichten des Songwriting-Talents Nick Cave. Nick Caves samtene Stimme schmiegt sich auf dem Album durch die wogenden orchestralen Arrangements wie im Opener-Track und gleichzeitig der ersten Single "We No Who U R". Die schwermütigen Balladen sind warm und betörend wie "Jubilee Street", der stellenweise düstere Sound z. B. in "We Real Cool" mit der repetitiven Basslinie kommt ohne jede Exzentrik aus. Geflüsterter Gesang, Spoken Words, bedrohlicher Bass, hypnotische Orgeln, Soloviolinen und Streicherarrangements, mit Hall getränkte Hintergrund-Chöre, Pianopassagen und beruhigende Beats machen das musikalische Konzept des Albums aus. In Höchstform ist Nick Caves Songwriting-Talent versetzt ihn in die Lage, schaurig-schöne und skurrile Begebenheiten wiederzugeben und so die Melancholie der Musik auch mit Worten zu beschwören. Die Themen sind im bewährten Feld der Bipolarität angesiedelt: Liebe und Mord, Gott und Luzifer, düstere Landschaften, Figuren aus der Popkultur und Fabelwesen, landschaftliche Abgründe und Alpträume. Cave macht kein Geheimnis daraus, nach wie vor an hübschen jungen Frauen interessiert zu sein. Auch spielt Reflexion über das Älterwerden, seine Familie, den Rock ’n’ Roll und das Songwriting an sich eine Rolle, z. B. wenn sich Cave in "Finishing Jubilee Street" in Spoken Words durch einen eigenen seltsamen Tagtraum sinniert. Die Balladen "Wide Lovely Eyes" und "Mermaids" sind gleichzeitig schwermütig und fragil. Im "Higgs Boson Blues" ist der Höhepunkt der erzählerischen Skurrilität des Albums mit der Zeile „Hannah Montana does the African savanna“ erreicht. Das drohende "Water’s Edge" scheint wie eine resignierte Retrospektive eines weisen Erzählers: "You grow old and you grow cold / Yes, the will of love / The thrill of love / But the chill of love is coming on".

„Nick The Stripper“: zum 65. Geburtstag von Nick Cave

Von ByteFM Redaktion
(22.09.2022)
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„Nick The Stripper“: zum 65. Geburtstag von Nick Cave
Nick Cave wird am 22. September 2022 65 Jahre alt (Foto: Yves Lorson, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons) „Nick The Stripper“ ist unser Track des Tages zum 65. Geburtstag des australischen Sängers, Musikers und Songwriters Nick Cave. Das Stück stammt vom Debütalbum seiner Post-Punk-Band The Birthday Party. Mittlerweile ist Caves Songwriting weit entfernt von den trommelfellzersiebenden Gitarren, die seinen Songs bei The Birthday Party die Atmosphäre lieferten. Das könnte sich aber theoretisch auch jederzeit ändern. Denn auch wenn Caves Œuvre über die Jahre tendenziell gesetzter geworden ist, bleibt der Künstler unberechenbar in seinem Output. Manchmal kriegt er einen Rappel und muss rocken. Nachdem er sich in den mittleren 90ern mit einem Kylie-Minogue-Feature auf dem Album „Murder Ballads“ in den Mainstream geschlichen hatte, sah es kurz aus, als hätten Cave und seine Band The Bad Seeds ihre wüsten Tage hinter sich. Doch Mitte der Nullerjahre fanden sie wieder Spaß daran, die Verstärker auf elf zu drehen. Für noch mehr Rock 'n' Roll gründete Cave dann noch die Band Grinderman, in der er mit sichtlicher Freude an der Gitarre dilettierte. // Der Sänger und Songschreiber Nick Cave wurde am 22. September 1957 im australischen Warracknabeal als Nicholas Edward Cave geboren. Anlässlich seines 65. Geburtstags ist heute der Song „Nick The Stripper“ seiner Band The Birthday Party heute unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

Nick Cave wird 60

Von ByteFM Redaktion
(22.09.2017)
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Nick Cave wird 60
Sänger, Autor, Schauspieler, Komponist, Poet: Nick Cave wird heute 60 Jahre alt. Er ist das eingefallene Gesicht der düsteren Rock-Musik: Nick Cave. Egal ob mit dem jugendlich wüsten Noise-Rock von The Birthday Party oder den melancholischen Epen mit The Bad Seeds, ob mit zerstörerischem Lärm oder im mörderischen Duett mit Pop-Sternchen Kylie Minogue – der australische Künstler hat mit seiner Poesie den letzten drei Dekaden Pop-Musik seinen pechschwarzen Stempel aufgedrückt. Heute wird der Sänger, Autor, Schauspieler und Soundtrack-Komponist 60 Jahre alt. Nicholas Edward Cave wurde am 22. September 1957 im australischen 2.000-Seelen-Dorf Warracknabeal geboren. 1973 lernte er im Alter von 16 Jahren im Schulchor den Gitarristen Mick Harvey kennen, mit dem er bis zum Jahr 2010 zusammenarbeiten sollte. Zuerst war ihre Band The Boys Next Door nur eine Proto-Punk-Coverband, die Songs von The Ramones und Lou Reed interpretierte. 1980 nannten sie sich in The Birthday Party um und wurden mit ihrem gnadenlosen Feedback-Lärm eine der lautesten Bands ihrer Zeit. Nach ihrer Auflösung im Jahr 1983 gründete Cave eine neue Band: Nick Cave & The Bad Seeds. // Anlässlich seines 50. Geburtstags sagte Nick Cave, dass er spätestens im Alter von 60 Jahren mit der Rock-Musik aufhören würde. Es sei unmöglich, in dem Genre würdevoll zu altern. Zehn Jahre später konfrontierte "Die Zeit" ihn im Interview mit dieser Aussage. Seine Antwort: „Vermutlich war ich da ziemlich betrunken. Was für ein Unsinn!“ Musik von Nick Cave hört Ihr heute um 10, 15 und 19 Uhr im ByteFM Magazin.

Nick Cave And The Bad Seeds Live im Fonda Theatre, LA

Von ByteFM Redaktion
(04.07.2014)
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Nick Cave Live im Fonda Theatre, LA Das Folgende hat sich Nick Cave im Laufe seiner Karriere verdient: Drei Gitarristen, zwei Backgroundsängerinnen, einen Kinderchor und eine äußerst üppige Rhytmussektion (zwei Schlagzeuger, zwei Keyboarder und ganz viele andere Rhythmusinstrumente). Mit dieser beeindruckenden, auf einer Bühne schier unüberblickbaren Anzahl an Musikern feierte Nick Cave im Februar 2013 den Relase seines damals gerade neu erschienen Albums "Push The Sky Away" im Fonda Theatre, Los Angeles. Neben seiner langjährigen Begleitband "The Bad Seeds" waren auch einige Gastmusiker beim Konzert dabei. Jetzt ist ein Director's Cut der Show erschienen: Über 100 Minuten großartiges Nick Cave Material in hoher Qualität, mit allen Songs von "Push The Sky Away" und vielen Hits seiner außerordentlichen Karriere (unter anderem sind natürlich auch "The Mercy Seat" und "Jack The Ripper" mit an Bord). Das gesamte Spetakel kann man sich kostenlos und in DVD-Qualität auf der Homepage von Nick Cave ansehen.

Die ByteFM Jahrescharts 2013

Von ByteFM Redaktion
(01.01.2014)
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17. Nick Cave And The Bad Seeds - Push The Sky Away - Bad Seed Ltd. // Nick Cave - Push The Sky Away // Nick Cave & The Bad Seeds – Push The Sky Away (Bad Seeds Ltd.) // Nick Cave & The Bad Seeds - Push The Sky Away // Nick Cave & The Bad Seeds - We Know Who U R Nick Cave & The Bad Seeds - Jubilee Street // Nick Cave & The Bad Seeds - Push The Sky Away

„Wild God“: neues Album von Nick Cave & The Bad Seeds

Von ByteFM Redaktion
(07.03.2024)
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„Wild God“: neues Album von Nick Cave & The Bad Seeds
„Es gibt nie einen Masterplan, wenn wir eine Platte machen“: Nick Cave (Foto: Ian Allen) Mit der Single „Wild God“ haben Nick Cave & The Bad Seeds ein neues Album gleichen Namens angekündigt. Es wird der Nachfolger von „Ghosteen“ (2019) und versammelt insgesamt zehn neue Stücke. Produziert hat Cave es erneut gemeinsam mit Warren Ellis, gemischt wurde es von David Fridmann. Mit dem Songwriting hatte Cave am Neujahrstag 2023 begonnen. Die Aufnahmesessions fanden in den Miraval Studios in der Provence sowie den Soundtree Studios in London statt. Auf der Platte zu hören sind auch Radiohead-Bassist Colin Greenwood und Luis Almau an der Gitarre. // Nick Cave & The Bad Seeds – „Wild God“ (PIAS) // „Wild God“ wird das 18. Studioalbum von Nick Cave & The Bad Seeds und erscheint am 30. August 2024 via PIAS. Hier könnt Ihr Euch den Titelsong anhören:

Neue Live-EP von Nick Cave & The Bad Seeds: „Distant Sky“

Von ByteFM Redaktion
(20.06.2018)
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Neue Live-EP von Nick Cave & The Bad Seeds: „Distant Sky“
Das eingefallene Gesicht der düsteren Rock-Musik: Nick Cave Am 12. April 2018 veröffentlichten Nick Cave & The Bad Seeds den Konzertfilm „Distant Sky“ – der jedoch nur an einem einzigen Abend in den Kinos dieser Welt zu sehen war. Wer dieses Happening verpasst hat, bekommt nun die Chance, trotzdem dran teilzuhaben: Im September wird die australische Noir-Rock-Institution eine gleichnamige Live-EP auf den Markt bringen, die genau wie der Film Live-Ausschnitte aus ihrem Kopenhagener Konzert im Oktober 2017 darstellen wird. Parallel zur Ankündigung teilten Nick Cave & The Bad Seeds einen kurzen Ausschnitt aus dem titelgebenden Song, der von Caves neuestem Album „Skeleton Tree“ stammt. Der Clip zeigt einen Gastauftritt der dänischen Sopranistin Else Torp, die auch auf dem Album Gesang beisteuerte. „Distant Sky“ ist einer der Songs, mit denen Cave versucht hat, den Unfall-Tod seines Sohnes Arthur zu verarbeiten. Neben dem Titeltrack werden auch Live-Versionen von den älteren Klassikern „The Mercy Seat“ und „From Her To Eternity“ auf der EP zu hören sein.

Nick Cave & The Bad Seeds kündigen neues Doppelalbum „Ghosteen“ an

Von ByteFM Redaktion
(23.09.2019)
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Nick Cave & The Bad Seeds kündigen neues Doppelalbum „Ghosteen“ an
Nick Cave (Foto: Kerry Brown) Er ist der König der Düsterballaden und Poet der Dunkelheit: Nick Cave. Gemeinsam mit seiner Band The Bad Seeds hat der australische Musiker zuletzt den Konzertfilm „Distant Sky“ veröffentlicht, 2016 erschien ihr aktueller Longplayer „Skeleton Tree“. Ein Album, auf dem Nick Cave versuchte, den Tod seines Sohnes musikalisch zu verarbeiten. // „Ghosteen“ wird ein Doppelalbum sein, wobei die Songs auf dem ersten Album die Kinder seien und die auf dem zweiten deren Eltern, wie er weiter bekannt gab. Anfang des Jahres sagte er über die neuen Albumsongs, dass er „sehr, sehr begeistert davon“ sei. Und seine Frau Suzie Bick nannte sie „seine Fieberlieder“, weil ihm einige von ihnen „nachts in seinen Fieberträumen“ gekommen seien. „Ghosteen“ ist nach „Abattoir Blues/The Lyre of Orpheus“ von 2004 Nick Caves zweites Doppelalbum.

Nick Cave & The Bad Seeds – „Red Right Hand“

Von ByteFM Redaktion
(18.04.2019)
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Nick Cave & The Bad Seeds – „Red Right Hand“
Nick Cave & The Bad Seeds // Ein Gott, ein Mann, ein Geist – so beschreiben die verängstigten BürgerInnen einer unbenannten Kleinstadt in Nick Caves 1994er Single „Red Right Hand“ den ominösen Protagonisten dieses Songs. Doch das allerwichtigste Detail: eine rote rechte Hand. Ein Symbol, das in John Miltons Gedicht „Paradise Lost“ für Tod und Rache steht. Nur wenige Poeten können die dunkle Seite des Menschen so zum Leben erwecken wie Cave – und „Red Right Hand“ ist keine Ausnahme. Nicht nur im Text, sondern auch in der Musik: Seine Band The Bad Seeds schleicht mit einem düsteren Blues-Groove bedrohlich durch die Gassen, bäumt sich erst kurz vorm Refrain zu voller Größe auf – und schlägt dann zu, schnell, effektiv und unberechenbar. „Let Love In“, das zu „Red Right Hand“ gehörende achte Album von Nick Cave & The Bad Seeds, wird am 18. April 2019 25 Jahre alt. „Red Right Hand“ ist unser Track des Tages. Hört ihn Euch hier an:

Pharmacy

Von Nick Cave bis Bright Eyes

(02.09.2020 / 17:00 Uhr)
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Nick Cave covert T. Rex, Cass McCombs und Steve Gunn musizieren für den guten Zweck und die Harfenistin Mary Lattimore hat sich für ihr neues Album mit Neil Halstead von Slowdive zusammengetan.

taz.mixtape

Benee, Fehler Kuti & Miley Cyrus

(04.12.2020 / 17:00 Uhr)
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Breaking News 1: Nick Cave spielt Konzert ohne Publikum! Breaking News 2: Nick Cave protestiert gegen BBC-Zensur! Breaking News 3: Nick Cave bleibt auf seiner Erotik-Tapete sitzen! Cave-News Round Up von Stephanie Grimm.

Love Songs

Feat. Nick Cave (and The Bad Seeds)

(22.09.2022 / 20:00 Uhr)
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Love Songs - Feat. Nick Cave (and The Bad Seeds)
Nick Cave – Musiker, Texter, Dichter, Schriftsteller und der Mann, der wahrscheinlich Liebeslieder erfunden hat und trotzdem so jung geblieben ist. 65 Jahre alt wird Nicholas Edward Cave zur Erstausstrahlung dieser Sendung und Love Songs spielt einen kleinen Ausschnitt seines Schaffens über das intensive Innenleben mit Höhen und schmerzhaften Tiefen.

Conway Savage (Nick Cave & The Bad Seeds) ist tot

Von ByteFM Redaktion
(03.09.2018)
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Conway Savage (Nick Cave & The Bad Seeds) ist tot
Conway Savage, der langjährige Pianist von Nick Cave & The Bad Seeds, ist tot. Laut einem Statement der Band ist der australische Musiker am vergangenen Sonntag gestorben. 2017 wurde bereits bekannt, dass Savage an einem Gehirn-Tumor litt. Er wurde 58 Jahre alt. // 1990 stieg Savage bei Nick Cave & The Bad Seeds ein, kurz nach dem Release ihres sechsten Albums „The Good Son“. Zwei Jahre später veröffentlichte er eine erste Solo-EP, mit Unterstützung seiner Bad-Seeds-Kollegen Mick Harvey und Martyn P. Casey. 2000 folgte Savages Debütalbum „Nothing Broken“, auf dem ebenfalls Harvey und Casey mitwirkten. Neben seiner Arbeit als Solokünstler und The-Bad-Seeds-Mitglied war er vielbeschäftigter Gastmusiker in der Melbourner Musikszene, der unter anderem auf Soloalben von Robert Forster (The Go-Betweens) und Kim Salmon (The Scientists) spielte.

Rock The Casbah

Strange, Black, Bad Seed

(26.09.2017 / 18:00 Uhr)
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Älteres von Grant Hart, Hüsker Dü, Blind Melon, Nick Cave And The Bad Seeds. Musik zum Tod von Grant Hart (ex-Hüsker Dü), zur Erinnerung an Shannon Hoon (ex-Blind Melon), der heute 50 Jahre alt geworden wäre und nachträglich zum 60. Geburtstag von Nick Cave (22.09). Außerdem eindringliche Konzert/Tournee-Hinweise für Nick Cave And The Bad Seeds, Black Lung, Nap, Maximo Park und Fazerdaze.

The Heinrich Manoehver

Nick Cave, Emma Swift & Eels

(06.12.2020 / 13:00 Uhr)
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Neue Musik von Nick Cave, Emma Swift, Eels, Drive-By Truckers, Elvis Costello und anderen.

Container

Nick Cave mit Karina Andres

(22.09.2016 / 12:00 Uhr)
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Musiker, Songwriter, Dichter, Schriftsteller, Schauspieler und Drehbuchautor – Nick Cave ist ein echtes Ausnahmetalent und ein Meister der Selbstinszenierung. Doch mit seinem neuen Album "Skeleton Tree" und dem dazugehörigen Film "One More Time With Feeling", hat dieses Bild Risse bekommen. Zu seinem Geburtstag am 22.9. tauchen wir deshalb ganz tief in das Universum von Nick Cave ein. Dazu gehören nicht nur The Bad Seeds, sondern auch seine alte Band The Birthday Party und Nebenprojekte wie Grinderman. Außerdem stellen wir ein paar der großen Helden vor, die ihn und seine Musik geprägt haben.

Mick Harvey - "Four (Acts Of Love)"

Von nilsrabe
(22.04.2013)
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Mick Harvey ist hierzulande vor allem durch seine ehemaligen Mitgliedschaften bei Crime And The City Solution und natürlich Nick Cave & The Bad Seeds bekannt. Mit ebenjenem Nick Cave spielte er bereits vor der Gründung der Bad Seeds in den 80er-Jahren bei der Band The Boys Next Door und deren Nachfolger The Birthday Party. Des Weiteren veröffentlichte er diverse Soundtracks für australische Independent-Filme (u. a. "Chopper", "Australian Rules", "Suburban Mayhem"). Jüngst wurde PJ Harveys Album "Let England Shake" mit dem Mercury Prize ausgezeichnet, bei dem Harvey Co-Produzent war. Im Zuge der Veröffentlichung von "Four" tourte er im März durch Neuseeland. Darauf folgt im Mai ein Auftritt beim I’ll Be Your Mirror Festival in London, wo er Songs von Serge Gainsbourg in englischen Versionen performt. Man darf sich Mick Harvey also zurecht als vielbeschäftigten Menschen vorstellen. Aufgenommen wurde die neue Platte in den Studios "Grace Lane" und "Atlantis Sound" in Melbourne und ist thematisch in drei Akte unterteilt - "Summertime In New York" (I), "The Story Of Love" (II) und "Wild Hearts Run Out Of Time" (III). Neben eigenen Kompositionen enthält "Four" aber auch einen Song von PJ Harvey, "Glorious", und Interpretationen von The Saints’ "The Story Of Love", Van Morrissons "The Way Young Lovers Do", Exumas "Summertime In New York" und Roy Orbisons "Wild Hearts (Run Out Of Time)". Als musikalische Begleitung hat sich Mick Harvey mit Rosie Westbrook am Kontrabass und JP Shilo an Violine und Gitarre kongenial verstärkt. Das vorliegende Resultat sind intime Folk-Rock-Stücke, die vom gedämpften und tiefen Gesang Harveys geführt werden. Mit wenigen Textzeilen schafft er es spielerisch, dass man den Geschichten in den Songs gefesselt lauscht. Hier besteht eine nicht zu leugnende Gemeinsamkeit mit Nick Cave, jedoch bietet Harvey einen anderen Ausblick: Statt Wut und Zynismus sind bei ihm eher Zärtlichkeit und Hoffnung zu finden. Fast vierzig Jahre an der Seite von Cave lassen sich eben nicht einfach wegwischen. Während sich der Altmeister früher gerne in fiktive Mordorgien gestürzt hat, wählt sein ehemaliger Gitarrist den persönlichen Zugang.

Anita Lane (The Bad Seeds) ist gestorben

Von ByteFM Redaktion
(28.04.2021)
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Anita Lane (The Bad Seeds) ist gestorben
Gehörte lange Zeit zum inneren Kreis von Nick Caves Bands The Birthday Party und The Bad Seeds: Anita Lane (Foto: Mute Records) Die australische Musikerin und langjährige Kollaborateurin von Nick Cave Anita Lane ist gestorben. Dies gaben übereinstimmend mehrere Medien sowie eine Facebook-Fanseite bekannt. Zu den Umständen ihres Todes ist noch nichts bekannt. Anita Louise Lane wurde 1959 in Melbourne geboren, wo sie im Alter von 16 Jahren anfing zu singen und erste Songs zu komponieren. Im Jahr 1977 lernte Lane Nick Cave kennen, mit dem sie über viele Jahre verbunden bleiben sollte. War die Beziehung zwischen Nick Cave und Anita Lane zunächst nur romantischer Natur, war Lane ab den 80er-Jahren auch am Songwritingprozess bei The Birthday Party beteiligt. So wirkte sie unter anderem als Co-Autorin an den Birthday-Party-Songs „Kiss Me Black“ und „A Dead Song“ mit. Auch nach dem Ende ihrer Beziehung war Anita Lane weiterhin künstlerische Partnerin von Nick Cave und steuerte 1984 Texte zu „From Her To Eternity“, dem Debütalbum der neu formierten Band The Bad Seeds bei, der sie kurzzeitig auch angehörte.

ByteFM Hörerpoll 2013 - Eure Ergebnisse

Von ByteFM Redaktion
(31.12.2013)
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2. Nick Cave & The Bad Seeds - Push The Sky Away // 5. Nick Cave & The Bad Seeds - Higgs Boson Blues // 9. Nick Cave & The Bad Seeds - Jubilee Street // 1. Nick Cave

The Heinrich Manoehver

Die Sterne, Nick Cave & Algiers

(24.05.2020 / 13:00 Uhr)
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Originale und Cover-Songs von Nick Cave sowie neue Musik von Die Sterne, Porridge Radio, Drive-By Truckers, Algiers und Ren Harvieu.

Die ByteFM Jahrescharts der Hörer*innen 2020

Von ByteFM Redaktion
(31.12.2020)
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Die ByteFM Jahrescharts der Hörer*innen 2020
22. Nick Cave - „Idiot Prayer (Nick Cave Alone At Alexandra Palace)“

The Heinrich Manoehver

Nick Cave

(19.02.2013 / 13:00 Uhr)
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The Heinrich Manoehver - Nick Cave
Das Heinrich Manoehver beschäftigt sich heute ausschließlich mit Nick Cave, der mit den Bad Seeds am vergangenen Freitag das Album "Push The Sky Away" veröffentlicht hat.

Ab sofort in Hamburg: die Oktober-Ausgabe vom ByteFM Konzertfolder

Von ByteFM Redaktion
(01.10.2017)
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Ab sofort in Hamburg: die Oktober-Ausgabe vom ByteFM Konzertfolder
Ab sofort in Hamburg: die Oktober-Ausgabe vom ByteFM Konzertfolder mit Nick Cave auf dem Cover. // Wie viele andere KünstlerInnen folgte auch der Australier Nick Cave in den frühen 80er-Jahren dem Ruf des wilden West-Berlins, wo er sich in den Kreisen der künstlerischen Bohème tummelte. Nach dem Aus seiner ersten Band The Birthday Party gründete er hier The Bad Seeds, mit denen der Autor, Musiker und Dandy bis heute aktiv ist. Erst im vergangenen Herbst erschien mit „Skeleton Tree“ das 16. Album der Gruppe, auf dem Cave versucht hat, den plötzlichen Unfalltod seines 15-jährigen Sohnes zu verarbeiten. Am 9. Oktober sind Nick Cave & The Bad Seeds in Hamburg in der Alsterdorfer Sporthalle zu sehen. Für unseren Konzertfolder hat ihn die Hamburger Künstlerin Julia Fuchs mit zartem Pinselstrich aufs Papier gebracht.

Kid Congo Powers feiert heute seinen 50. Geburtstag

Von Marc Beham
(27.03.2011)
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Der markante Klang von Kid Congo Powers' in offener Stimmung gespielter Gitarre ist sicherlich einer der Sounds der Underground-Rockgeschichte mit dem höchsten Wiedererkennungswert. Als Gitarrist der Bands The Gun Club, The Cramps und Nick Cave And The Bad Seeds hat er maßgeblich zur Entwicklung des zeitgenössischen Ambient-, Noise- und Rockgitarrensounds beigetragen. Powers hat nicht einfach nur in großartigen Bands gespielt, sondern war immer genau zu den besten Zeiten Mitglied dieser Gruppen. Die Alben "Psychedelic Jungle" von den Cramps und "Tender Prey" von Nick Cave And The Bad Seeds sind nur zwei der herausragenden, unter Powers' Beteilung entstandenen Werke. Kid Congo Powers, der eigentlich Brian Tristan heißt, wurde am 27. März 1961 in La Puente in Kalifornien geboren. Als 18-Jähriger traf er 1979 in Los Angeles auf Jeffrey Lee Pierce, der ihm das Gitarrenspiel beibrachte. Im selben Jahr haben die beiden die Cramps gegründet. Nach einem Aufenthalt in London Mitte der 80er Jahre, zog es Powers 1986 nach Berlin. Zur gleichen Zeit wurde er ein Teil von Nick Cave And The Bad Seeds und blieb bis 1990 in der Band.

Blixa Bargeld in fünf Songs: Bis zur Unerträglichkeit und noch viel weiter

Von ByteFM Redaktion
(12.01.2019)
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Blixa Bargeld in fünf Songs: Bis zur Unerträglichkeit und noch viel weiter
Einstürzende Neubauten blieben nicht immer so brutal wie auf ihrem Debüt. Mit der Zeit wurde die Musik strukturierter, ab und an gesellte sich sogar eine Idee von Pop dazu. Auch außerhalb der Band entwickelte Bargeld sich weiter. Lange Zeit war er Gitarrist von Nick Caves Band The Bad Seeds. Außerdem schrieb der Allround-Künstler Bücher und Theaterstücke, führte Performance-Art auf und wurde Schauspieler. Seine Stimme, am Anfang ein brutaler Schrei, wurde nach und nach sonorer, tiefer – ohne dabei ihre Bedrohlichkeit zu verlieren. Am 12. Januar 2019 wird er 60 Jahre alt – wir haben die einzigartige Karriere des Blixa Bargeld in fünf Songs porträtiert. // Nick Cave & The Bad Seeds – „The Carny“ (1986) Als Nick Cave zum ersten Mal den Gesang von Blixa Bargeld hörte, beschrieb er ihn als „einen Klang, den man eher von gewürgten Katzen oder sterbenden Kindern erwarten würde“. Im Duett mit Cave bewies Bargeld, dass er auch schnurren kann: In „The Carny“, zu finden auf „Your Funeral My Trial“, sang er überraschend wahrmherzige Backgroundvocals, die sich sanft an Caves dramatisches Organ schmiegen. Im Kontrast steht die Musik der Bad Seeds, die hier überraschend neubautig klingt: Bargelds Gitarre drückt wie ein Schlag in den Magen, der Rest der Band baut einen albtraumhaften Karneval aus Xylophonen und Zirkusorgeln.

ByteFM Magazin

25 Jahre "His 'N' Hers" von Pulp und "Let Love In" von Nick Cave & The Bad Seeds

(18.04.2019 / 15:00 Uhr)
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Zwei Alben aus dem Jahr 1994 werden heute 25: "Let Love In" von Nick Cave & The Bad Seeds und das Major-Label-Debüt von Pulp, "His 'N' Hers". Außerdem gibt es im ByteFM Magazin Tourankündigungen und einen Song aus unserem Album der Woche "Serfs Up" von Fat White Family.

The Heinrich Manoehver

Nubya Garcia, Pretenders & Nick Cave

(13.09.2020 / 13:00 Uhr)
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Jazz von Thelonious Monk und Nubya Garcia., neue Songs von den Jayhawks, den Pretenders und anderen, Hip Hop von YoYo und The Notorious B.I.G. sowie ein Livemitschnitt von Nick Cave.

ByteFM Magazin

Transzendieren mit Julia Jacklin und Bruno Ganz, Plaudern mit Nick Cave

(18.02.2019 / 15:00 Uhr)
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Nick Cave hat auch einen Auftritt in "Der Himmel über Berlin". Bald kommt er mit einer Reihe besonderer Konzerte nach Europa - es darf mit ihm geplaudert werden.

ByteFM Magazin

Madchester und Nick Cave

(18.04.2019 / 10:00 Uhr)
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Nick Cave ist einer der bekanntesten Musik-Exporte aus Australien, dazu Produzent, Schauspieler, Buch- und Drehbuchautor und lebte in den 80ern in West-Berlin. Dort gründete er unter anderem mit Blixa Bargeld die Band The Bad Seeds. 1994 erschien ihr achtes Album – heute vor genau 25 Jahren.

Pharmacy

Nick Cave im Interview

(13.02.2013 / 18:00 Uhr)
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"Ich eigne mir die Welt an durch das, was ich sehe, das beweisen meine Songs immer wieder. Ich kann einfach keine Songs schreiben ohne dieses visuelle Element. Ich wünschte ich könnte, denn eigentlich mag ich viel lieber den emotionalen Aspekt der Musik, als wenn mir einer erstmal eine Geschichte erzählt, um mich fesseln zu können" - So erzählt Nick Cave zu seinem aktuellen Album "Push The Sky Away".