Obongjayar

Obongjayar Der britisch-nigerianische Sänger Obongjayar mischt u. a. Afrobeats und R&B

Obongjayar (bürgerlich: Steven Umoh) ist ein in London, England ansässiger nigerianisch-britischer Sänger und Songwriter. Seine Debüt-EP „Home“ hat er im Jahr 2016 selbst veröffentlicht. 

In seinem abwechslungsreichen, elektronischen Sound vermengt Obongjayar Elemente aus Afrobeat, Soul, R&B, HipHop, Blues, Grime und Electronica. Ebenso vielseitig wie die Instrumentierung daherkommt, weiß der Musiker seine Stimme einzusetzen: Mal präsentiert er seine Texte im zärtlichen Soulgesang, mal gerappt oder in Spoken-Word-Manier. Seine Texte sind gleichermaßen persönlich und politisch. Der in Nigeria geborene Künstler thematisiert darin etwa Grenzen und Flucht, aber auch unbegrenzte Möglichkeiten – alles aus der Perspektive eines Mannes, der im Alter von siebzehn Jahren von Afrika nach Europa ging. Musikalisch sozialisiert wurde Steve Umoh sowohl durch Afrobeat à la Fela Kuti und Ebo Taylor als auch durch US-amerikanische HipHop- und R&B-Acts wie Eminem, Snoop Dogg, Usher und Ciara. Seine eigene musikalische Karriere begann der Künstler mit Stücken, die er im Internet hochlud. Durch diese wurde eines Tages der namhafte Produzent Richard Russell von XL Recordings auf ihn aufmerksam. Russell rekrutierte Obongjayar sogleich für sein Electronica-Projekt Everything Is Recorded, wodurch sich die Fangemeinde des jungen Musikers bald vergrößerte. 

Obongjayar hat seither einige von der Kritik gefeierte Platten veröffentlicht, darunter die EPs „Which Way Is Forward?“ (2020) und „Sweetness“ (2021). Er ist überdies ein gefragter Kollaborationspartner und hat mit Acts wie Moses Boyd, Little Simz und Danny Brown gearbeitet.



Obongjayar im Programm von ByteFM:

Afrobeats und 80s-Soul: „Sweetness“ von Obongjayar und Sarz

(28.07.2021)
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Afrobeats und 80s-Soul: „Sweetness“ von Obongjayar und Sarz
Obongjayar kombiniert auf seiner EP „Sweetness“ Afrobeats und 80s-Soul (Foto: Duncan Loudon) Unser heutiger Track des Tages „Sweetness“ ist der Titelsong der neuen EP von Obongjayar. Musikalisch nimmt das Stück des nigerianisch-britischen Sängers Platz im Bereich zwischen R&B, Afrobeats und 80s-Pop. // Dieser sehr eigenwillige, aber zugleich schlüssige Sound geht maßgeblich zurück auf den Produzenten Sarz. Mit dem Nigerianer hat Obongjayar seine aktuelle, vier Stücke umfassende Veröffentlichung aufgenommen. Wie er wurde auch Steven Umoh alias Obongjayar in Nigeria geboren, ging aber als Teenager nach Großbritannien. // So ist er auch schon auf Stücken von Everything Is Recorded, Moses Boyd und Little Simz zu hören gewesen. Auf seiner neuen EP singt Obongjayar über die frühen Stadien einer Beziehung. In denen man den Panzer der eigenen Persönlichkeit lüftet und dem Ego eine Pause gönnt. // Es ist eine Zeit, in der man Ängste und Schwächen offenlegt. Zumindest, wenn man ähnlich tickt wie Obongjayar. Sweet und verletzlich, aber dabei beschwingt ist die Atmosphäre der vier neuen Songs. Wenn er die intimen Lyrics über den Instrumentals von Sarz singt, bekommen die Songs einen sehr eigenen, freshen Vibe. // Außerdem ist, da The Weeknd schon lange im Mainstream angekommen ist, Obongjayars souliger Gesang vermutlich das aktuell spannendste Michael-Jackson-Update. Die EP „Sweetness“ von Obongjayar und Sarz ist auf dem Label Metallic Music/1789 erschienen. Das Titelstück davon ist heute unser Track des Tages.

Hammer-Time mal anders: Obongjayar mit „Message In A Hammer“

(21.10.2021)
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Hammer-Time mal anders: Obongjayar mit „Message In A Hammer“
Schlüpft in seinen Musikvideo in die Rolle eines Gangster-Chauffeurs: Obongjayar (Filmstill) Der in London lebende Musiker Steven Umoh aka Obongjayar hat ein Video zu seinem neuen Track „Message In A Hammer“ veröffentlicht, bei dem Filmemacher Rollo Jackson Regie geführt hat. // Der Clip ist eine Art Kurzfilm, in dem der Sänger in die Rolle des Chauffeurs eines Unterwelt-Bosses schlüpft. Ein gefährlicher Mann, mit dessen Verhalten Obongjayar nicht ganz einverstanden ist. Abrechnung mit Hammer Im Track gehe es um „den Kampf gegen die Mächte, die nur von uns nehmen, stehlen und rauben, und darum, sie beim Namen zu nennen – Diebe und Mörder“, so der nigerianisch-britische Künstler. // Und in dem der im Songtitel erwähnte Hammer noch eine entscheidende Rolle spielt. Das Stück ist der erste Track des kommenden Debütalbums von Obongjayar. Schaut Euch den Clip zu „Message In A Hammer“ hier an:

Zwischen Nigeria und Großbritannien: „10K“ von Obongjayar

(10.02.2020)
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Zwischen Nigeria und Großbritannien: „10K“ von Obongjayar
Obongjayar (Foto von James Pearson-Howes) Zwischen Nigeria und Großbritannien in rastloser Bewegung: „10K“, die neue Single des Sängers und Rappers Obongjayar, geht über weite Distanzen. Musikalisch wie textlich, metaphorisch wie buchstäblich. // Der in Nigeria als Steven Umoh geborene Künstler thematisiert in dem Stück Grenzen und Flucht, aber auch unbegrenzte Möglichkeiten. Obongjayar betrachtet die Welt aus der Perspektive eines Mannes, der als Teenager von Afrika nach Europa gegangen ist und somit eigentlich sogar über zwei Blickwinkel verfügt. // “ Am Anfang seiner Karriere kam es Obongjayar zugute, dass sein Gesang Richard Russell so begeisterte, dass der XL-Recordings-Gründer ihn als Gastsänger für sein Projekt Everything Is Recorded buchte. Mittlerweile hat Obongjayar seine eigene Breakbeat-Nische zwischen Nigeria und Großbritannien geschaffen. // Ein gefragter Feature-Gast ist Obongjayar noch immer. So ist er auch auf unserem Album dieser Woche vertreten, „Dark Matter“ von Moses Boyd. Die EP „Which Way Is Forward?“ von Obongjayar ist letzte Woche auf dem Label September Recordings erschienen.

Ein Topf aus Gold

On point: Little Simz

(28.09.2021 / 18 Uhr)
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Ein Topf aus Gold - On point: Little Simz
Mit ihrem mittlerweile vierten Album „Sometimes I Might Be Introvert“, das auch Album der Woche hier bei ByteFM war, beschreibt sich die Rapperin Simbiatu Ajikawo als introvertiert und analysiert gleichsam on point den Zustand unserer Welt. Auf den Punkt kommt auch „Point And Kill“, ein Song von diesem Album, zusammen mit dem Musiker Obongjayar. Er verbindet alles, was sich die Moderatorin dieser Sendung von einem Song im Jahr 2021 wünscht: Ein fesselnder Afrobeats-Beat mit melodiöser Bassline, gerade so repetitiv, dass man sich darin perfekt einfangen lassen kann; Bläser, die den Spagat zwischen Bombast und angenehmer Begleitung schaffen; ein zurückgelehntes Feature, das der Titelheldin huldigt und ihr nicht die Schau stiehlt – und dann auch noch ein Musikvideo, in dem man den Schauspiel-Background von Little Simz erkennt, wenn sie mit Obongjayar eine Verfolgungsjagd à la Bonnie & Clyde in Nigeria inszeniert. // Er verbindet alles, was sich die Moderatorin dieser Sendung von einem Song im Jahr 2021 wünscht: Ein fesselnder Afrobeats-Beat mit melodiöser Bassline, gerade so repetitiv, dass man sich darin perfekt einfangen lassen kann; Bläser, die den Spagat zwischen Bombast und angenehmer Begleitung schaffen; ein zurückgelehntes Feature, das der Titelheldin huldigt und ihr nicht die Schau stiehlt – und dann auch noch ein Musikvideo, in dem man den Schauspiel-Background von Little Simz erkennt, wenn sie mit Obongjayar eine Verfolgungsjagd à la Bonnie & Clyde in Nigeria inszeniert. „Sometimes I Might Be Introvert“ ist ein musikalisches Gesamtkunstwerk, das Welten eröffnet. // Außerdem dabei: Sault, Cleo Sol und Tirzah. Bild: Filmstill aus dem Musikvideo zu „Point And Kill“ von Little Simz feat. Obongjayar.

Moses Boyd – „Dark Matter“ (Album der Woche)

(10.02.2020)
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Moses Boyd – „Dark Matter“ (Album der Woche)
Der stampfende R&B-Track „Dancing In The Dark“ passt perfekt zur Raspelstimme von Feature-Gast Obongjayar. In „2 Far Gone“ haut Armon-Jones genau so hypnotisch in die Tasten wie Boyd auf seine Felle. „Dark Matter“ ist mehr als nur Jazz.

Emma-Jean Thackray kündigt neue EP auf eigenem Label an

(12.02.2020)
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Emma-Jean Thackray kündigt neue EP auf eigenem Label an
Der Schlagzeuger Moses Boyd veröffentlicht diese Woche sein Debütalbum als Solokünstler. Der darauf mitwirkende Feature-Gast Obongjayar wiederum stellte am Montag mit seinem tanzflächentauglichen Banger „10K“ unseren Track des Tages.

Beat Repeat

J Dilla / Obongjayar / Momo Mercedes

(15.02.2020 / 18 Uhr)
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Beat Repeat - J Dilla / Obongjayar / Momo Mercedes
Wie jedes Jahr steht der Februar ganz im Zeichen des legendären HipHop-Produzenten J Dilla. Außerdem gibt es neue Musik von seinem kleinen Bruder Illa J, dem englischen Ausnahme MC Obongjayar und dem Rapper Momo Mercedes.

„Introvert“: Neue Single & Albumankündigung von Little Simz

(22.04.2021)
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„Introvert“: Neue Single & Albumankündigung von Little Simz
„Rollin Stone“ 13. „Protect My Energy“ 14. „Never Make Promises“ (Interlude) 15. „Point And Kill“ (feat. Obongjayar) 16. „Fear No Man“ 17. „The Garden“ (Interlude) 18. „How Did You Get Here“ 19. „Miss Understood“ Das Musikvideo zur neuen Single könnt Ihr Euch hier anschauen:

Beat Repeat

Lee Fields / Obongjayar / Seba Kaapstad

(05.04.2019 / 18 Uhr)
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Beat Repeat - Lee Fields / Obongjayar / Seba Kaapstad
Neues von Seba Kaapstad, Obongjayar, Guts, Kokoroko und Lee Fields.

Zimmer 4 36

Zeltlager

(09.03.2017 / 14 Uhr)
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Die Münchner Band Candelilla veröffentlichte kürzlich ein neues Album unter dem Titel "Camping". Während Campen oder Zelten eher eine Sache für unterwegs ist, bleibt Musiker Obongjayar lieber zu Hause: "Home" heißt seine EP. Daneben gibt es Songs von Babyfather und Molly Burch.

ByteFM Magazin

Sham 69, The Teenagers, Geraldine Hunt

(10.02.2020 / 15 Uhr)
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Brandneue Musik hört ihr heute u.a. von unserem Album der Woche von Moses Boyd und unseren Track des Tages von Obongjayar.

Schöner Wohnen

Guess What

(07.02.2017 / 22 Uhr)
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Schöner Wohnen ist neu bei ByteFM. In der ersten Folge spielt André Langenfeld u.a. Musik von Betsy, Dexter, Jonwayne und Obongjayar, einem jungen Nigerianer, der in London lebt.


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