Stars Of The Lid

Stars Of The Lid Stars Of The Lid (Foto: Kranky)

Stars Of The Lid sind ein Ambient-Projekt, bestehend aus Adam Wiltzie und Brian McBride. Aus Drones, Gitarrenloops und Field-Recordings baut das texanische Duo ätherische Soundlandschaften. 2001 veröffentlichten sie den Ambient- und Post-Rock-Meilenstein „The Tired Sounds Of Stars Of The Lid“, der komplett ohne Drums und Gesang daherkommt.



Stars Of The Lid im Programm von ByteFM:

Die 25 besten Post-Rock-Alben aller Zeiten

(06.04.2022)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Die 25 besten Post-Rock-Alben aller Zeiten
Jede Sekunde im Dienst der Hoffnungslosigkeit und Wunderschönheit des Menschseins. Stars Of The Lid – „The Tired Sounds Of Stars Of The Lid“ (2001) Während Godspeed You! Black Emperor in ihren Höhepunkten maximalen Lärm heraufbeschwören, sind die intensivsten Momente von „The Tired Sounds Of Stars Of The Lid“ nahezu ohrenbetäubend still. // Black Emperor in ihren Höhepunkten maximalen Lärm heraufbeschwören, sind die intensivsten Momente von „The Tired Sounds Of Stars Of The Lid“ nahezu ohrenbetäubend still. Die Grenzen zum Ambient sind in der Musik des Duos aus Austin, Texas fließend. // Was diese LP aber immer wieder im Post-Rock-Diskurs auftauchen lässt, ist die schiere Emotionalität, die dieser Musik gewordenen Nebellandschaft Gewicht verleiht. Wie die besten Post-Rock-Acts beherrschen Stars Of The Lid die Kunst, ohne Worte, ohne konventionelle Rock-Methoden große Pop-Momente zu schaffen. Durch das Meer aus Loops und endlos gestreckten E-Gitarren zieht sich eine omnipräsente Traurigkeit, in der man lange versinken kann, nur um am Ende gereinigt wieder aufzutauchen.

ByteFM Mixtape

Spex mit Walter W. Wacht

(09.04.2010 / 12 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Motive der Serie zitierender Musik beschäftigen wollen. Zu Hören gibt es u.a. Stücke von Mount Eerie, DJ Shadow, Yasume, Isolée, Stars of the Lid und natürlich von "Twin Peaks"-Sounddesigner Angelo Badalamenti höchstselbst.

Neue Platten: Christopher Bissonnette - "Essays In Idleness"

(09.04.2014)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Daran änderten auch die sich überlagernden, dröhnenden, an- und abschwellenden Sounds der Großmeister dieses Genres (Tim Hecker, Ben Frost, Fennesz, Phill Niblock, Stars Of The Lid usw.) nichts. Dabei ist ihre Musik durchaus geeignet, die Vögel, deren Gezwitscher auf so vielen Ambient-Platten zu hören ist, auf ewig aus den Wäldern zu vertreiben.

Neue Platten: Apparat - "Krieg Und Frieden (Music For Theatre)"

(21.02.2013)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Aber als Platte funktioniert sie nicht, wirkt unfertig, beliebig, halb gar. Die Drones bekommt man von Musikern wie z. B. Stars Of The Lid wesentlich komplexer serviert, die mit klassischem Instrumentarium wie Cello und Geige gespielten Stücke wirken im Vergleich zur Musik von Künstlern des Erased-Tapes-Labels wie ungelenke Fingerübungen.

Bibio – „Curls“

(07.02.2019)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Bibio – „Curls“
Stattdessen präsentierte er formlos durch verlassene Räume schwebende Musik in der Tradition der Meditationen von William Basinski oder der Ambient-Soundscapes der US-Amerikaner Stars Of The Lid. Nun hat Bibio einen neuen Song veröffentlicht, der wieder an sein klimperndes Frühwerk anknüpft: „Curls“ beginnt mit einem gezupften Gitarren-Motiv, das Stück um Stück mit mit Violinen, Mandolinen und Bass ausgeschmückt wird.

Yo La Tengo - „There's A Riot Going On“ (Album der Woche)

(12.03.2018)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Yo La Tengo - „There's A Riot Going On“ (Album der Woche)
Mühelos schütteln sie aberwitzige Ideen aus dem Ärmel: Von abstraktem, John Coltranes „A Love Supreme“ zitierendem Folk-Jazz („Above The Sound“) über augenzwinkernden Space-Bossa-Nova („Esportes Casual“) bis zu die Zeit anhaltendem Stars-Of-The-Lid-Ambient („Dream Dream Away“) – und alles klingt wie aus einem Guss. Ganz nebenbei haben Yo La Tengo auch einige kleine Pop-Wunder auf „There‘s A Riot Going On“ versteckt: „Shades Of Blue“ ist wundervoller Velvet-Underground-Minimalismus, bei dem Hubbley nicht nur mit ihrem zurückhaltendem Schlagzeugspiel, sondern auch mit ihrer verträumten Stimme an Maureen Tucker erinnert.