The Byrds

The Byrds The Byrds (Albumcover „Turn! Turn! Turn!“)

The Byrds waren eine 1964 in Kalifornien gegründete, einflussreiche US-amerikanische Rockband. Mitbegründer des soganannten „Jangle Pop”, durchlief die Band bis 1973 verschiedene stilistische Phasen und Besetzungen, mit Roger McGuinn als einziger Konstante. Zu den bekanntesten Aufnahmen der Band gehören Pete Seegers „Turn! Turn! Turn!” und das Bob-Dylan-Cover „Mr. Tambourine Man”, die beide in der Byrds-Version zu Hymnen der Hippie-Bewegung wurden.

 Die Band wurde von Roger McGuinn (eigentlich Jim McGuinn, Gitarre, Gesang), Gene Clark (Tambourine, Gesang), David Crosby (Gitarre, Gesang), Chris Hillman (Bass, Gesang) und Michael Clarke (Schlagzeug, kein Gesang) gegründet. Die ersten Platten der Band waren stilistisch eine Verbindung vom Mersey Beat der British Invasion mit US-amerikanischem Folk, geprägt von glasklaren Gitarren und Harmoniegesang. Clark verließ die Band bereits 1966 nach zwei erfolgreichen Alben und nahm einige Soloalben auf, die zwar heute als Klassiker gelten, sich aber damals schlecht verkauften. Crosby stieg 1967 aus und tat sich mit Stills und Nash zu Crosby, Stills & Nash zusammen. Die Band bewegte sich zu der Zeit verstärkt in Richtung Psychedelic und dann – zunächst mit Gram Parsons dann mit Clarence White – in Richtung Country.

The Byrds machten – in unterschiedlichen Besetzungen und kurzen Unterbrechungen – bis 1973 weiter. In den folgenden Jahrzehnten kam es immer einmal wieder zu Reunions, die aber kreativ nicht nennenswert waren. Trotz der relativ kurzen Schaffenszeit übten The Byrds aber großen und weitreichenden Einfluss aus. Sie inspirierten unter anderem Jefferson Airplane, Big Star, The Eagles, R.E.M., The Pretenders, Teenage Fanclub, The dB's, Crowded House und Tom Petty.



The Byrds im Programm von ByteFM:

Volker Rebell

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Volker Rebell
Musik war schon immer mein Ding. Bereits als Dreikäsehoch stand ich vorm Radio und hab mit fuchtelnden Armen dirigiert oder mitgeplärrt. Ab 1970 saß ich dann im Radio vorm Mikro. Zuvor in den Sechzigern war ich Beat-Bubi und spielte an jedem Wochenende mit einer Beatband Songs von den Kinks, Who, Beatles, Byrds, Small Faces – auch mal Selbstverfasstes, was aber nicht ankam.

The Byrds – „Ballad Of Easy Rider“

Von ByteFM Redaktion
(10.11.2019)
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The Byrds – „Ballad Of Easy Rider“
The Byrds (Foto: by Joost Evers / Anefo – Nationaal Archief, CC BY-SA 3.0 nl, via Wikimedia Commons) „Ballad Of Easy Rider“ war ein Song, den The Byrds gar nicht hätten schreiben sollen. Schauspieler Peter Fonda hatte das Drehbuch zu „Easy Rider“ geschrieben und wollte für den Titelsong Bob Dylan gewinnen. Allein, der hatte gar keine Lust darauf. Aber gänzlich unkooperativ zeigte sich der Musiker trotzdem nicht: Er schrieb ein paar Zeilen auf eine Serviette und bat Fonda, den Text an The-Byrds-Sänger Roger McGuinn zu geben. Der wisse schon, was damit anzustellen sei. Das Serviettenfragment lautete „The river flows, it flows to the sea / Wherever that river goes, that's where I want to be / Flow, river, flow.“ Um dieses herum schrieb McGuinn seinen eigenen Text und nahm das Stück mit seinem Bandkollegen Gene Parsons an der Mundharmonika für den Soundtrack auf. Mit dem Produzenten Terry Melcher, der bereits die ersten beiden The-Byrds-Alben produziert hatte, entstand dann auch eine sehr andere Band-Version. „Ballad Of Easy Rider“, das achte Album von The Byrds, erschien heute vor 50 Jahren, am 10. November 1969. Das Titelstück ist heute unser Track des Tages. Hört es Euch hier an:

ByteFM Magazin

Mit Sasami und Dr. Byrds & Mr. Hyde in Hollywood

(05.03.2019 / 10:00 Uhr)
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Vor 50 Jahren schrieben die Byrds in Hollywood ihr siebtes Album „Dr. Byrds & Mr. Hyde“. Damit setzten sie einen Wendepunkt in der US-Rockmusik – es wurde folky.

ByteFM Magazin

Pip Blom, The Byrds & Kindness

(04.09.2019 / 19:00 Uhr)
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Am 4. September feiert Gene Parsons, der zeitweilige Drummer von The Byrds, seinen 75. Geburtstag. Und am 6. September gibt es ebenfalls etwas zu feiern: der Release unseres ByteFM Album der Woche, "Something Like A War" von Kindness.

ByteFM Magazin

The Byrds und andere Vögel

(04.09.2019 / 10:00 Uhr)
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Am 4. September feiert Gene Parsons, der zeitweilige Drummer von The Byrds, seinen 75. Geburtstag. Und am 6. September gibt es ebenfalls etwas zu feiern: der Release unseres ByteFM Album der Woche, "Something Like A War" von Kindness.

ByteFM Magazin

The Byrds, Russi Taylor & Nérija

(29.07.2019 / 19:00 Uhr)
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Bekannt wurden The Byrds in den 60er Jahren für ihren frischen elektrischen Gitarrensound. Heute feiert das Album "Preflyte" der US-Amerikanischen Folk-Rock Band 50. Jubiläum.

Gene Clark wäre am 17. November 70 geworden

Von ByteFM Redaktion
(17.11.2014)
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In den Anfangsjahren der Byrds war Gene Clark die charismatischste Person der Band. Bei Konzerten zog er alle Blicke auf sich, er sprühte vor Energie. Zuerst spielte er Rhythmusgitarre bei der Band, wechselte dann aber zu Tambourin und Mundharmonika. Das Mundharmonika- und das Gitarrenspiel wurde Clark, der am 17. November 1944 in Missouri geboren wurde und in Kansas City aufwuchs, früh von seinem Vater beigebracht. Die musikalischen Vorbilder waren damals Elvis, Hank Williams und die Everly Brothers. Die Melodik, Melancholie und den Rock ’n’ Roll, den er so früh kennenlernte, brachte Clark später in Liedern wie "I’ll Feel A Whole Lot Better" und "Eight Miles High" perfekt in Einklang. Auf den ersten drei Alben der Byrds, die er 1964 gemeinsam mit Roger McGuinn gegründet hat, sind viele Stücke aus Clarks Feder zu hören. Als das Management der Gruppe entschied, dass der Musiker weniger Gesangparts übernehmen sollte, verließ er frustriert die Byrds. // In den 80er Jahren wollte der Musiker die Byrds wieder zusammenbringen. Das Vorhaben scheiterte und so ging er mit anderen Musikern als "The 20th Anniversary Tribute to The Byrds" auf Tour. Manche Veranstalter kürzten ihren Namen auf The Byrds, was zu Streit mit ehemaligen Kollegen von Clark führte. Etwa zur gleichen Zeit hatte er auch mit seiner Gesundheit zu kämpfen. Exzessives Trinken hatte seine Spuren bei Gene Clark hinterlassen. Er starb am 24. Mai 1991, drei Monate, nachdem der mit den Byrds in den Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen worden war.

Gene Clark wäre heute 70 geworden

Von ByteFM Redaktion
(17.11.2014)
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In den Anfangsjahren der Byrds war Gene Clark die charismatischste Person der Band. Bei Konzerten zog er alle Blicke auf sich, er sprühte vor Energie. Zuerst spielte er Rhythmusgitarre bei der Band, wechselte dann aber zu Tambourin und Mundharmonika. Das Mundharmonika- und das Gitarrenspiel wurde Clark, der am 17. November 1944 in Missouri geboren wurde und in Kansas City aufwuchs, früh von seinem Vater beigebracht. Die musikalischen Vorbilder waren damals Elvis, Hank Williams und die Everly Brothers. Die Melodik, Melancholie und den Rock'n'Roll, den er so früh kennenlernte, brachte Clark später in Liedern wie "I'll Feel A Whole Lot Better" und "Eight Miles High" perfekt in Einklang. Auf den ersten drei Alben der Byrds, die er 1964 gemeinsam mit Roger McGuinn gegründet hat, sind viele Stücke aus Clarks Feder zu hören. Als das Management der Gruppe entschied, dass der Musiker weniger Gesangparts übernehmen sollte, verließ er frustriert die Byrds. // In den 80er Jahren wollte der Musiker die Byrds wieder zusammenbringen. Das Vorhaben scheiterte und so ging er mit anderen Musikern als "The 20th Anniversary Tribute to The Byrds" auf Tour. Manche Veranstalter kürzten ihren Namen auf The Byrds, was zu Streit mit ehemaligen Kollegen von Clark führte. Etwa zur gleichen Zeit hatte er auch mit seiner Gesundheit zu kämpfen. Exzessives Trinken hatte seine Spuren bei Gene Clark hinterlassen. Er starb am 24. Mai 1991, drei Monate, nachdem der mit den Byrds in den Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen worden war.

David Crosby ist tot

Von ByteFM Redaktion
(20.01.2023)
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David Crosby ist tot
Der US-amerikanische Singer-Songwriter David Crosby ist tot. Der Musiker wurde in den 60er-Jahren als Teil von The Byrds sowie Crosby, Stills & Nash bekannt und zählt zu den wichtigsten Stimmen des Folk-Rock. Er wurde 81 Jahre alt. Der 1941 in Los Angeles geborene David Van Cortlandt Crosby begann in den frühen 1960er-Jahren mit Terry Callier als Folk-Duo zu musizieren. Gemeinsam mit Roger McGuinn und Gene Clark gründete Crosby dann 1964 die Gruppe The Byrds, die in ihrer Musik Folk mit Beat- und Rock-Elementen verband. Ihre Cover-Version von Bob Dylans „Mr. Tambourine Man“ zählt als eine Art Urknall des Folk-Rock und landete in den USA und Großbritannien an der Spitze der Charts. Die Formation öffnete in der Folge ihren Sound und nahm im weiteren Verlauf auch Einflüsse von Ravi Shankar und John Coltrane mit auf. Crosby hatte dabei aber einen zunehmend schweren Stand in der Band, da er in Statements auf der Bühne und in seinen Liedtexten brisante Themen wie Sex, Drogen und Politik anging. The Byrds warfen den streitbaren Musiker 1967 schließlich raus. Er gehörte lange zu den wichtigsten Protagonisten der Rock-Musik-Szene an der US-Westküste, dabei scheute er sich aber keineswegs davor, sich mit anderen anzulegen. Dass er sich damit mitunter auch isolierte, nahm er gern in Kauf. Er kam aber nicht nur mit anderen Musiker*innen in Konflikt, sondern auch mit dem Gesetz. Mitte der 80er-Jahre saß er sogar für einige Zeit wegen Verstößen gegen Drogen- und Waffengesetze im Gefängnis. // Mit Stephen Stills (Buffalo Springfield) und Graham Nash (The Hollies) gründete er nach Verlassen von The Byrds die Supergroup Crosby, Stills & Nash, die 1969 ihr Debütalbum veröffentlichte. Auf dem selbstbetitelten Longplayer sind einige Stücke aus Crosbys Feder enthalten, wie „Guinnevere“, „Wooden Ships“ und „Suite: Judy Blue Eyes“. Neil Young stieß nach Erscheinen des Albums dazu und komplettierte die Band zu Crosby, Stills, Nash & Young, die unter anderem beim Woodstock-Festival auftrat. Doch auch in dieser Formation gab es Differenzen, die auch mit Crosbys zeitweise eskalierendem Drogenkonsum zusammenhingen. Mit „If I Could Only Remember My Name“ veröffentlichte Crosby 1971 sein erstes Solo-Album, Es folgten gemeinsame Alben mit Graham Nash, eine kurze Reunion mit The Byrds für die Platte „Byrds“ (1973) und einige weitere Platten mit Crosby, Stills & Nash, davon einige mit, einige ohne Neil Young. Mit Jeff Pevar und James Raymond schloss er sich Mitte der 90er-Jahre zu Crosby, Pevar & Raymond zusammen, die zwei Studioalben und zwei Livealben veröffentlichte. Das achte und letzte Solo-Album „For Free“ erschien 2021. Sowohl mit The Byrds als auch mit Crosby, Stills & Nash wurde Crosby in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Urban Landmusik

One Trick Pony, Soul, Acid, The Byrds

(21.09.2016 / 14:00 Uhr)
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Urban Landmusik - One Trick Pony, Soul, Acid, The Byrds

ByteFM Magazin

Johnny Rakete, The Byrds, Robert Lippok

(19.11.2019 / 19:00 Uhr)
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U. a. mit neuer Musik von Mark Ronson und Anderson .Paak, Historischem zu Terry Melcher und unserem Album der Woche, „Information“ von Galcher Lustwerk.

Kramladen

Tambourine Man

(23.04.2015 / 23:00 Uhr)
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Als der Song „Mr. Tambourine Man“ in der Popfassung von The Byrds im April 1965 erschien, wurde ein mittleres Erdbeben in der Popszene ausgelöst. Einen solch poetisch verdichteten Text hatte man zuvor noch nicht gehört. Und in der Verbindung mit der klanglich hoch attraktiven musikalischen Umsetzung der Byrds, mit den schwirrenden Sounds ihrer zwölfsaitigen Gitarren und dem kompakten vierstimmigen Satzgesang, war ein kalifornischer Referenz-Song entstanden, der die Popularität der Beatles-Songs jener Zeit erreichte und – wichtiger noch – den Beginn des Folk-Rock markierte. Tatsächlich begann mit diesem Byrds-Klassiker vor 50 Jahren der Siegeszug der neuen Stilrichtung, die Rockelemente mit der Tradition des Folksong (in den USA) und der Volksmusik (in Europa und im Rest der Popwelt) fusionierte. // Der Kramladen präsentiert eine kleine Geschichte des Folkrock, beginnend mit der Initialzündung, dem großen Dylan-Song „Mr. Tambourine Man“ von The Byrds, der auch in verschiedenen, höchst unterschiedlichen Interpretationen von Power-Rock bis Funk, a-capella bis Gospel zu hören sein wird.

Savage Music

Eight Miles High
mit Jon Savage

(30.06.2013 / 22:00 Uhr)
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Erstmals in der inzwischen vierjährigen Geschichte von Savage Music beschränkt sich Jon in einer Sendung auf einen einzigen Song. Und was für einen! „Eight Miles High“, der Klassiker der Byrds, geschrieben von Roger McGuinn, David Crosby und dem unter Flugangst leidenden Gene Clark auf dem Höhepunkt der LSD-Ära. Inspiriert wurde „Eight Miles High“ von einer Flugreise der Byrds nach Großbritannien im Jahr 1965. Allerdings wurde der Song gemeinhin als mehr oder weniger verklausulierte Erzählung einer Drogenerfahrung interpretiert, acht Meilen hoch und wenn man runterkommt, sieht die Welt noch seltsamer aus als zuvor… In der Sendung spielt Jon mehrere Versionen der Byrds, Instrumentals von den Ventures und dem Jazz-Saxofonisten Steve Marcus, einen 19-Minuten-Jam der niederländischen Band Golden Earring, das rasante Picking von Leo Kottke und eine Fassung von Roxy Music in bewährter Ferry-Eleganz.

Was ist Musik

Music is Love? Naja. R.I.P. David Crosby

(23.01.2023 / 21:00 Uhr)
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„David Crosby war nicht der attraktivste aller Verehrer. Sein rundes Gesicht, Schnurrbart und Fedora brachten Joni dazu, ihn mit der Looney-Tunes-Figur Yosemite Sam zu vergleichen, was nicht besonders freundlich war. Aber dieser Typ war eine große Nummer. Er war es, der die Harmonien der Byrds arrangiert hatte – ein entscheidendes Element für ihren Sound, das der Band mit Dylans »Mr. Tambourine Man« einen Nummer-eins-Hit beschert hatte. Der Rockstar Crosby hatte gerade nicht viel zu tun und jede Menge Zeit. Sein Abgang von den Byrds hatte einen ironischen Kommentar auf der Titelseite des ersten Rolling Stone nach sich gezogen (»Byrd Is Flipped« [»to flip the bird« bedeutet »den Mittelfinger zeigen«, Anm. d. Ü.]). Letzten Endes konnte Leadgitarrist und Sänger Roger McGuinn Crosbys Egotrips nicht mehr ertragen – ob er sich nun als erster Verschwörungstheoretiker im Fall Kennedy aufführte, wenn er auf Konzerten »He Was a Friend of Mine« ansagte, oder nicht von dem Song »Triad« lassen konnte, in dem es darum geht, wie viel Spaß ein Mann mit zwei Mädchen gleichzeitig haben kann.“

Heute vor 30 Jahren: David Crosby wird verhaftet

Von mike-herbstreuth
(28.03.2012)
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Mit Bands wie den Byrds und Crosby, Stills & Nash wurde David Crosby zu einem der einflussreichsten Musiker des Folk-Rock und prägte jahrzehntelang den Sound der amerikanischen Westküste. Politische Songs wie "Ohio" oder "Wooden Ships" machten Crosby Ende der 60er zu einer Ikone des Protests gegen den Vietnamkrieg, doch Anfang der 80er war in der Berichterstattung über ihn die Musik längst nicht mehr das beherrschende Thema. Durch seinen exzessiven Drogenkonsum bekam David Crosby stimmliche Probleme und verbrachte Mitte der 80er wegen eines Rauschgiftvergehens ein Jahr im Gefängnis. Nach einem Entzug nahm er nach siebenjähriger Pause 1989 wieder ein Album auf und der Erfolg kam langsam zurück. In den 90ern wurde ihm sogar eine besondere Ehre zuteil: Er wurde sowohl mit den Byrds (1991) als auch mit Crosby, Stills & Nash (1997) gleich zweimal in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Container

Zum 30. Todestag von Gene Clark

(24.05.2021 / 15:00 Uhr)
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Container - Zum 30. Todestag von Gene Clark
Bekannt wurde der in Tipton, Missouri geborene Musiker Harold Eugene Clark als Gründungsmitglied, Sänger und Songwriter der kalifornischen Band The Byrds. Für die zunächst sehr erfolgreichen und populären Folk-Rock-Pioniere verfasste er Songs wie "I'll Feel A Whole Lot Better", "Eight Miles High" und "You Showed Me", die später von Bands und Künstler*innen wie Tom Petty, Teenage Fanclub, Hüsker Dü, Roxy Music, Salt-N-Pepa, Kanye West und Cat Power gecovert, neu interpretiert und gesamplet werden sollten. Seine Solo-Karriere begann Gene Clark, nachdem er, unter anderem bedingt durch seine ausgeprägte Flugangst, 1966 bei The Byrds ausstieg. 1967 erschien sein Debüt "Gene Clark With The Gosdin Brothers", mit dem sich ein Muster für die folgenden Veröffentlichungen abzeichnete: Hochgeschätzt bei Kritiker*innen, dabei kommerziell weitgehend erfolglos.

Skip Battin wäre am 18. Februar 80 geworden

Von ByteFM Redaktion
(18.02.2014)
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Skip Battin war ein sehr eifriger Musiker. Einen Geschmack vom großen Erfolg bekam er, als er einige Jahre lang Bass bei den Byrds spielte. Davor und danach war er an vielen verschiedenen Bands beteiligt. Geboren wurde Clyde "Skip" Battin am 18. Februar 1934 in Gallipolis, Ohio. Seine Anfänge im Musikgechäft machte er im Alter von 22 Jahren. Zusammen mit Gary Paxton startete Battin das Pop-Duo Pledges. Später brachten sie unter dem Namen Skip & Flip ein paar Songs in den US-Charts unter. Danach wandte sich der Musiker dem Folk- und Countryrock zu. Ende der 60er stieß Skip Battin zu den Byrds, die zu diesem Zeitpunkt schon einige Hochs und Tiefs durchgemacht hatten. Auch ihr Sound hatte sich gewandelt - von Psychedelia zu rockigeren Klängen.

Zum 70. Geburtstag von Chris Hillman

Von ByteFM Redaktion
(04.12.2014)
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Chris Hillman, der am 4. Dezember 1944 in Los Angeles geboren wurde, wuchs auf einer Ranch in Kalifornien auf. Passend zur Heimat entdeckte er früh seine Liebe zur Country-Musik. Mit 18 trat er den The Scottsville Squirrel Barkers bei. Die Band nahm nur ein Album auf und trennte sich nach zwei Jahren wieder. Zwei Mitglieder wurden jedoch mit anderen Bands berühmt: Bernie Leadon mit den Eagles und Chris Hillman mit den Byrds. // Zusammen mit Gram Parson brachte Hillman die Byrds Ende der 60er in die Country-Rock-Richtung - ihnen wird nachgesagt, das Genre erfunden zu haben. Später machten sie mit der Band The Flying Burrito Brothers weiter. Nach dem Ende dieser Band betätigte sich Hillman solo und kollaborierte mit alten Kollegen wie Gene Clark und Roger McGuinn. Erfolge konnte er auch mit der Country-Rock-Band The Desert Rose Band feiern. Auch im Alter von 70 Jahren steht Chris Hillman noch auf der Bühne.

Pop Goes The Weasel

Sweethearts of the Rodeo - Die frühen Helden des Countryrocks

(20.06.2009 / 15:00 Uhr)
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Pop Goes The Weasel - Sweethearts of the Rodeo - Die frühen Helden des Countryrocks
Doch wer war es der den Adlern das Fliegen beibrachte? Die Antwort liegt auf der Hand: die Byrds natürlich und die Flying Burrito Brothers. Warum die Byrds und Buffalo Springfield als die Keimzellen des Countryrock gelten können und warum der Leichnam von Gram Parsons entführt wurde und vieles anderes mehr erfahrt ihr bei Pop Goes the Weasel.

Bob Dylan im Programm von ByteFM

Von ByteFM Redaktion
(20.05.2011)
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Die genialen Qualitäten Bob Dylans als Songwriter in Sachen Melodie und Text sind unbestritten, sein Sangesvortrag und das Arrangement seiner Songs hingegen nicht jedermanns/jederfraus Sache - zu knödelig und nuschelig der Gesang, zu sperrig und einförmig das Arrangement. Viele Künstler wollten deshalb mehr aus den Songs machen und nutzen sie als Vorlage für eigene Kreationen, unter ihnen zum Beispiel Manfred Mann, The Byrds, The Hollies, Them, The Jimi Hendrix Experience, Fairport Convention und The Turtles. // Bob Dylan ist der wahrscheinlich meistgecoverte Songwriter der Welt. Künstler wie Jimi Hendrix ("All Along The Watchtower"), The Byrds ("Mr. Tambourine Man") oder Them ("It’s All Over Now, Baby Blue") landeten Welthits mit Dylan-Kompositionen. In dieser Sendung geht es um nicht um jene Cover, die eh jeder kennt, sondern um abgelegene, seltene, manchmal sogar offiziell unveröffentlichte Versionen, die verblüffen, verschrecken und verzaubern - von Bands und Künstlern, die vom Stilspektrum des Komponisten manchmal weiter weg sind, als die Polizei erlaubt.

Soulsearching

Up with Donald Byrd - Steppin' Into Tomorrow

(10.02.2013 / 19:00 Uhr)
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Soulsearching - Up with Donald Byrd - Steppin' Into Tomorrow
Eine weitere Legende trifft auf seine Freunde oben im Himmel. Isaac Hayes, Coltrane, Duke Pearson, Kenny Burrell, Art Blakey und viele andere. Die Supergroup wächst und wächst. Manchmal wäre man gern dabei, um zu hören, was sie nun alle zusammen spielen. Ein 60 Minuten langes Tribute wird dem Schaffen Donald Byrds kaum gerecht werden. Doch einige der schönsten Momente aus der Musik Byrds werden es hineinschaffen in die Soulsearching Ausgabe heute. Und J Dilla, der "vielleicht letzte Innovator des Jazz", ebenso.

Jangle-Pop à la C86: „How Lonely Are You?“ von Ducks Ltd

Von ByteFM Redaktion
(29.08.2021)
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Jangle-Pop à la C86: „How Lonely Are You?“ von Ducks Ltd
In der stürmischen Jangle-Pop-Single „How Lonely Are You?“ schrammeln sich Ducks Ltd fast schon hymnisch durch den Song. Die Band kommt aus Toronto in Kanada und macht seit ungefähr drei Jahren zusammen Musik. Aber in unserem heutigen Track des Tages scheint es, als könnten Tom McGreevy und Evan Lewis auch Briten aus den 1980er-Jahren sein. Zumindest aber zeigt sich in der Komposition ein Faible für eine ganz bestimmte Prägung britischen Gitarrenpops der zweiten Hälfte jenes Jahrzehnts. Manche sagen „Anorak-Pop“ dazu, andere „C86“. Letzteres war eine Kassettenbeilage einer Musikzeitung. Auf ihr fanden sich neben Primal Scream auch Bands wie Close Lobsters, Shop Assistants und The Pastels. So rotzig und lo-fi die Aufnahmen klangen, so melodieverliebt war das Songwriting. Als wäre der 60s-Westcoast-Pop von The Byrds durch die Punk-Mangel gedreht worden.

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Michael Gehrig

(15.08.2016 / 15:00 Uhr)
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Mit den Byrds und der Supergroup Crosby, Stills, Nash & Young feierte David Crosby einen Erfolg nach dem anderen. Gestern wurde der Musiker 75 – wir gratulieren.

Morgan Delt - „Phase Zero“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(22.08.2016)
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Wenn es um die locker-flockigen bis verschlungenen Pfade von Pop und Rock psychedelischer Machart geht, dann hat die Westküste der USA viel vorzuweisen. Reich an Sonne, reich an Kapital und reich an kreativen Köpfen – das ist Kalifornien schon lange. Hier fand Psychedelic Pop in den 60ern einen wertvollen Nährboden – manche Bands waren erst im Werden, anderen entdeckten im Sunshine State ihren Sound neu. Die Byrds, Van Dyke Parks und Love sind hier passende Namen. Der gebürtige Kalifornier Morgan Delt reiht sich nun auch in die experimentierfreudige Musiker-Riege ein.

Urban Landmusik

Heute mal ein Mix mit Jazz auch…

(21.08.2019 / 14:00 Uhr)
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Urban Landmusik - Heute mal ein Mix mit Jazz auch…
Mit Ryan Bingham, den Byrds, Danny Bryant, Keb´ Mo´ und so.

Kramladen

Die Vaterfigur der Folksong-Bewegung. Zum Tode von Pete Seeger

(30.01.2014 / 23:00 Uhr)
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Als Musiker Sänger und Songschreiber beeinflusste er viele Künstler der nachfolgenden Generationen. Nicht nur Bob Dylan, Joan Baez, Bruce Springsteen und Steve Earl berufen sich auf ihn und nennen ihn als Vorbild. Sein Song "Turn Turn Turn“ kam in der Fassung von The Byrds weltweit in die Hitparaden. 1996 wurde Pete Seeger sogar in die Rock’n’Roll-Hall of Fame aufgenommen. Seine letzte Studioaufnahme erschien 2012. Es war sein Beitrag zum Benefizalbum aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums von Amnesty International: „Chimes Of Freedom – The Songs of Bob Dylan honoring 50 Years of Amnesty International“. Begleitet von einem Kinderchor, Studiomusikern und einem Streicherensemble sang er, bzw. rezitierte er im Sprechgesang den Text des Dylan-Songs "Forever Young“.

Urban Landmusik

(12.08.2009 / 20:00 Uhr)
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Heute wie immer mit The Allman Brothers Band, The Byrds, Bob Dylan und anderen.

60minutes

Tolle Platten

(19.04.2014 / 19:00 Uhr)
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Temples - die Briten sind den Kinks, Beatles, Byrds auf den Fersen/Versen. Innerhalb von weniger als zwei Jahren seit Gründung nach oben gestartet. Ein britisches Rock'n Roll Märchen. Debütalbum "Sun Structures". Es rockt die Garage gar psychedelisch! Klasse!

Bobby Byrd wäre heute 80 geworden

Von ByteFM Redaktion
(15.08.2014)
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Er machte solo weiter, aber ihm wurde nicht annähernd soviel Aufmerksamkeit zuteil wie dem "Godfather Of Soul". Jedoch, Byrds eigene Stücke wurden oftmals - vor allem im Hip Hop - gecovert, unter anderem von A Tribe Called Quest, Public Enemy und LL Cool J. Bobby Byrd starb am 12. September 2007 im Alter von 73. Fünf Jahre später wurde er posthum in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Rock-Ola

1968 / 2018 Pt.3

(08.10.2018 / 14:00 Uhr)
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Entstaubt wurden LPs von Status Quo, Jeff Beck und The Byrds, glänzend neu sind die CDs von Gioeli-Castronovo, Ally The Fiddle und Aaron Brooks.