The Feelies

The Feelies The Feelies waren vor allem durch ihr Spätsiebzigerwerk ein wichtiger Einfluss für folgende Gitarrenbands

The Feelies sind eine US-amerikanische Indiepop-Band aus der Kleinstadt Haledon im Bundesstaat New Jersey. Ihr Debüt-Album „Crazy Rhythms” (1980) war mit seiner Mischung aus Postpunk und Jangle-Pop wegweisend für den aufkommenden US-College-Pop, insbesondere für die Szene der nicht weit entfernten Stadt Hoboken und auch spätere Weltstars wie R.E.M. und Sonic Youth nennen The Feelies als Einfluss. Großer kommerzieller Erfolg war der Band hingegen nie beschieden.

Im Jahr 1976 spielten Glenn Mercer (Glen Sebesma; Gitarre, Gesang) und Bill Million (Bill Clayton; Gitarre, Gesang) in der Band The Outkids mit Dave Weckerman (Perkussion) und dem Sänger Richard Reilly. Reilly und Weckerman drifteten nach und nach aus dem inneren Kreis der Band hinaus, dafür kamen der Bassist Keith De Nunzio und der Schlagzeuger Anton Fier (The Lounge Lizards, Pere Ubu, The Voidoids) hinzu. Die erste Single „Fa Cé-La” erschien 1979 auf Rough Trade. Das im Folgejahr erschienene LP-Debüt entwickelte sich zu einem Liebling der US-Kritiker*innen und Indiemusiker*innen. Käufer fand das Album aber nur wenige und Weckerman und De Nunzio verließen die Band wieder. Mercer und Million veröffentlichten in der Folgezeit unter den Namen The Trypes, The Willies und Yung Wu einige Songs.

1985 taten Mercer, Million und Weckerman mit der Bassistin Brenda Sauter und dem Schlagzeuger Stan Demski zusammen und nahmen unter der Regie des R.E.M.-Gitarristen Peter Buck das zweite Feelies-Album „Good Earth” auf. Es erschienen noch die Langspieler „Only Life” (1988) und „Time For A Witness” (1991), bevor die Band sich auflöste. Seit 2008 kommt es immer wieder zu kürzeren und längeren Reunions, die neben etlichen Auftritten auch zu den Alben „Here Before” (2011) und „In Between” (2017) geführt haben.



The Feelies im Programm von ByteFM:

The Feelies: Debütalbum „Crazy Rhythms“ wird 40 Jahre alt

(01.04.2020)
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The Feelies: Debütalbum „Crazy Rhythms“ wird 40 Jahre alt
The Feelies - „Crazy Rhythms“ (Stiff Records) Ende der 70er-Jahre, als Punk noch die alternative Gitarren-Musik regierte, gab es eine Band, die sich dem nach außen gekehrten Exzess dieser Musik verweigerte. // Die wusste, dass der ganz normale Alltag genauso chaotisch und aufregend wie ein Systemsturz sein kann. Diese Band hieß The Feelies. Die US-amerikanischen Sänger und Gitarristen Glenn Mercer und Bill Million fanden 1976 zusammen. // Mercer hatte bereits eine Band namens The Outkids, Million stieß dazu, nachdem er aus ihrem Proberaum ein Cover von The Stooges' „I Wanna Be Your Dog“ scheppern hörte. Wenig später hießen sie The Feelies. Punk hatte sie von Anfang an beeinflusst, doch 1979, als sie die Arbeit an ihrem Debüt begannen, hatten sie ihn satt. // Selbst wenn sie die Beatles-Albernheit „Everybody‘s Got Something To Hide (Except For Me And My Monkey)“ covern, klingen sie so nervös wie ein Teenager kurz vor der mündlichen Prüfung. Zappelige Small-Town-Angst The Feelies griffen diese Musik nicht einfach aus der Luft. Einige Bands finden sich in ihrer DNA. Der knochentrockene, aufs Wesentliche reduzierte Punk der frühen Wire, der kantige Roboter-Rock von Devo. // Doch während David Byrne und Co. in New York Großstadt-Neurosen in zappeligen Art-Punk verwandelten, lebten The Feelies in der 10.000-Seelen-Gemeinde Haledon, New Jersey. Ihr kreativer Motor war die Small-Town-Angst.

ByteFM Magazin

Der Blaue Engel, John Barbata, The Feelies

(01.04.2020 / 15 Uhr)
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Vor genau 40 Jahren wurde Crazy Rhythms, das Debüt-Studioalbum der US-amerikanischen Band The Feelies veröffentlicht. The Feelies beeinflussten mit ihrer Fusion von Post-Punk und Jangle-Pop etliche Indiemusiker*innen der vergangenen Jahrzehnte und vor allem Bands aus dem sogenannten Alternative Bereich: REM und Michael Stipe zählen zu den prominentesten Verehrern von The Feelies. // The Feelies beeinflussten mit ihrer Fusion von Post-Punk und Jangle-Pop etliche Indiemusiker*innen der vergangenen Jahrzehnte und vor allem Bands aus dem sogenannten Alternative Bereich: REM und Michael Stipe zählen zu den prominentesten Verehrern von The Feelies. Im Magazin hören wir heute in dieses einflussreiche Debütalbum von The Feelies rein. Neue Musik hört ihr heute von unserem Album der Woche „What We Drew" von Yaeji und unseren Track des Tages von Gary Olson Um ausgefallene Konzerte irgendwie zu ersetzen gehen viele Musiker*innen, Labels und Veranstalter*innen derzeit ins Netz und streamen Konzerte von zu Hause aus oder aus leeren Veranstaltungsorten.

30.10.: Pop-Ikonen

(30.10.2010)
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Lehrstück darüber, wie man [...] sowohl Selbstüberschätzung vermeidet wie auch der Festschreibung anderer ausweicht", im HAU in Berlin. Und zum Abschluss gibt es noch eine Meldung von The Feelies. Die Post-Punk-Pioniere sind gerade nämlich dabei, ihr erstes Album seit zwei Jahrzehnten aufzunehmen.

Post-Punk mit „OK-Boomer“-Spirit: Mush aus Leeds

(12.01.2020)
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Post-Punk mit „OK-Boomer“-Spirit: Mush aus Leeds
Musikalisch bewegen sich Mush genauso auf einem Terrain des Aufbegehrens: Garagen-Punk mit stoischem Schlagzeug, das an den Krautrock-Motorik-Beat gemahnt und Gitarrenfiguren vom melodischeren Ende des Post-Punk-Spektrums. Man denke an Magazine, Television oder The Feelies: offensiv versiert, aber immer songdienlich. Das Album „3D Routine“ von Mush erscheint am 14. Februar 2020 auf dem Label Memphis Industries.

Fontaines D.C. – „Dogrel“ (Album der Woche)

(08.04.2019)
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Fontaines D.C. – „Dogrel“ (Album der Woche)
„Big“ eröffnet mit manischem Schlagzeug-Geballer, hypnotischen Bass-Tönen und hektischen Gitarren-Riffs in der Tradition von The Feelies. In der Zeile „Slick little boy with a mind full of Rrrrritz“ rollt Chatten das R mit soviel Verachtung, dass man unweigerlich grinsen muss.

ByteFM Charts

mit Karina Andres

(03.04.2017 / 20 Uhr)
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Gleich zwei Bands, die sich in den Neunzigern unter mehr oder weniger dramatischen Umständen getrennt haben, um jetzt doch wieder gemeinsam Musik zu machen. Die neuen Platten von The Feelies und The Jesus And Mary Chain haben es diese Woche in die ByteFM Charts geschafft. Außerdem Musik von sir Was, Drake und Real Estate.

Blog&Roll: Machtdose

(06.07.2011)
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Die Machtdose all-time favourites (bitte je 3 Tracks, Alben, Bands/Künstler und -wenn Interesse - Filme und Bücher) Gregors Alben: The Feelies - Crazy Rhythms Tommy Guerrero – Loose Grooves & Bastard Blues LCD Soundsystem - LCD Soundsystem Rolands Alben: Lusine - Serial Hodgepodge Steve Reich - Music for 18 Musicians Talk Talk - The Colour of Spring Rolands Tracks: Björk - Hyperballad Metamatics - Giant Sunflowers Stereolab - French Disko Bücher: Thorsten Krämer - Neue Musik aus Japan Knut Hamsun - Hunger Vladimir Nabokov - Fahles Feuer Vinyl, CD oder MP3 und warum?

ByteFM Halbjahrescharts 2011

(01.07.2011)
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Henning Cordes (Weichspüler) Alben (ohne Reihenfolge) PJ Harvey / Let England Shake // Island Fleet Foxes / Helplessness Blues // Sub Pop Secret Cities / Strange Hearts // Western Vinyl Thao & Mirah / Thao & Mirah // Kill Rock Stars The Feelies / Here Before // Bar/None Bibio / Mind Bokeh // Warp Orchestre Poly-Rythmo de Cotonou / Cotonou Club // Strut O'Death / Outside // City Slang Chad VanGaalen / Diaper Island // Sub Pop Cut Copy / Zonoscope // Modular.

Verstärker

Schon mal von „The Beatles“ gehört?

(27.10.2021 / 19 Uhr)
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Das Ergebnis geht uns alle an, ist es doch ein Spezial-Verstärker mit ganz besonderen Coverversionen und vielen großen Namen: Nina Simone, Gladys Knight & The Pips, The Feelies, Stevie Wonder, Bobbie Gentry, Wilson Pickett, The Breeders, John Holt, Cornershop, Rare Earth oder Aretha Franklin.

Hidden Tracks

Mixtape-Sommer '01

(11.08.2021 / 22 Uhr)
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Hidden Tracks - Mixtape-Sommer '01
Eine besondere teilweise persönliche Zeitreise zurück in den Sommer vor 20 Jahren. Es gibt u. a. The Feelies, The Go-Betweens, einen Soul-Jazz-Sampler, Blumfeld und auch einen echten "Bandsalat" zu erleben.

Die Welt ist eine Scheibe

Indie-La La Land

(21.03.2017 / 20 Uhr)
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Die Welt ist eine Scheibe -  Indie-La La Land
Schrammel-Gitarren in unterschiedlichen Konfigurationen sind auf neuen Alben altgedienter Acts wie The Feelies oder The Bats, aber auch bei den jetzt personell anders aufgestellten Real Estate zu hören. Außerdem Album-Returns von Joni Wolf's Band Why?

Rock The Casbah

We've Got A Fuzzbox...

(29.08.2017 / 18 Uhr)
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In dieser Ausgabe geht es um: Neues/Aktuelles von The Pineapple Thief, Royal Blood, Alidaxo, Clawfinger, Foo Fighters, Michael Kiwanuka, The Blue Poets, Shaman's Harvest, The Feelies. Und Älteres von The Fuzztones, The Electric Prunes, We've Got A Fuzzbox And We're Gonna Use It, Los Campesinos.

Zimmer 4 36

Hoboken (New Jersey)

(27.01.2013 / 14 Uhr)
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Zimmer 4 36 - Hoboken (New Jersey)
Neben den prominenteren Gästen wie Sonic Youth, Soundgarden, Nirvana, The Strokes oder Rufus Wainwright, welche bereits die Bühne im Maxwell's gerockt haben, spielt uns Ruben Jonas Schnell, auch einige der vielleicht unbekannteren Gäste vor (The Feelies (siehe Foto oben), The Bongos, The Individuals etc.).

Golden Glades

(04.11.2009 / 18 Uhr)
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Vorschlag zur Güte: eine Stunde lang Leben, eine Stunde lang Tod. Mit dabei im Diesseits: The Make-Up, The Feelies und Talk Talk. Dahinscheidend oder -geschieden: The Thermals, Belle & Sebastian und McCarthy.

Sunday Service

(19.05.2011 / 17 Uhr)
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Neue Tunes, Beats und Hooklines. Patrick Ziegelmüller mit den neuen Alben von The Feelies, Friendly Fires, Alain Johannes und Alexander.

10 bis 11

Dreamy Wednesdays

(21.04.2021 / 10 Uhr)
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Zum fünften Todestag von Prince ist heute sein Stück „Make-Up“ unser Track des Tages. Track 10 und 11 kommen heute von The Feelies aus New Jersey, die 2011 mit „Here Before“ ihr erstes neues Werk seit den frühen 1990er-Jahren veröffentlichten.

10 bis 11

Friday Night, Saturday Morning

(05.03.2021 / 10 Uhr)
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Fruit Bats haben nicht nur ein neues Album im Gepäck, sondern feiern dieses Jahr außerdem ihr 20. Bandjubiläum. Runde 30 Jahre alt wird heute das Album "Time For A Witness" von The Feelies.

taz.mixtape

Magnetic Fields, Christer Hennix, Walter Smetak, Why? u.a.

(17.03.2017 / 17 Uhr)
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Du Pham ist angetan vom neuen Album der Feelies. Die elf Songs sind so unterschiedlich und unvorhersehbar, dass es nur ein Urteil geben kann: The Feelies spielen unaufgeregt und deshalb klingt ihre Musik aufregend. Kommt daher wie ein alter Freund.

Von Bullerbü nach Babylon

The Feeliesmit Jan Möller

(18.07.2011 / 18 Uhr)
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Von Bullerbü nach Babylon - The Feeliesmit Jan Möller
Here before: The Feelies.

Verstärker

(19.04.2011 / 21 Uhr)
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Also, Völker, hört die Verstärkersignale, u.a. von Bill Callahan, Matt Sweeney & Bonnie „Prince“ Billy, The Weeknd, Kode 9 & The Spaceape, Jacques Greene, The Feelies, Die Heiterkeit.


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