Timbaland

Timbaland Timbaland (Foto: Albert Watson)

Timbaland (geboren am 10. März 1972 als Timothy Zachary Mosley  in Norfolk, Virginia) ist ein US-amerikanischer Produzent, DJ, Rapper und Sänger. Er zählt zu den einfluss- und erfolgreichsten zeitgenössischen HipHop- und R&B-Producern. 

Timbalands Beats haben HipHop-, R&B- und Pop-Produktionen seit Ende der 90er maßgeblich beeinflusst. Sein Signature-Sound ist geprägt von einem modernen Bass-lastigen Sound und komplexen Beats, die zum Teil so getaktet sind, dass größere Pausen entstehen, die den Vocals mehr Raum geben – Charakteristika, die im bis dahin von sogenannten „Kopfnicker-Beats“ dominierten HipHop eher untypisch waren. Mosley begann seine Musikkarriere als DJ unter dem Alias DJ Tim bzw. Timmy Tim. 1989 gründete er das HipHop-Duo Timbaland & Magoo. Seinen Durchbruch als Produzent feierte er mit „One In A Million“ (1996), dem zweiten Album der R&B-Sängerin Aaliyah. Anschließend produzierte er „Supa Dupa Fly“ (1997), das erfolgreiche Debütalbum seiner Kindheitsfreundin Missy Elliott, woraufhin erfolgreiche Rapper*innen wie Jay-Z und Lil‘ Kim auf ihn aufmerksam wurden, für die er ebenfalls produziert hat. Timbaland hat seither mit einigen der erfolgreichsten zeitgenössischen Pop- und R&B-Künstler*innen kollaboriert, darunter Beyoncé, Justin Timberlake, Madonna und Shakira. Er hat zudem mit einigen namhaften Musiker*innen aus dem Alternative-Music-Bereich zusammengearbeitet, etwa Björk und M.I.A. Gelegentlich ist Timbaland auch als Rapper und Sänger zu hören. Sein Debüt „Tim’s Bio: Life From Da Bassment“ ist 1998 erschienen. 

Timbaland wurde 2015 in gleich zwei ByteFM-Sendungen porträtiert: Im September in Tachchen Popmusik mit Mike Herbstreuth und im Oktober in Juliane Reils Keep It Real
 



Timbaland im Programm von ByteFM:

I know you dig the way I style: Timbaland wird 40.

Von juliereil
(10.03.2011)
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Mit seinem unnachahmlichen Produktionsstil verlieh Timbaland der Welt des HipHop neue, wesentliche Impulse und prägt dieses Genre bis heute nachhaltig. Stark synkopierte Rhythmen, die von Einsätzen der indischen Tabla wie bei Missy Elliotts „Get Your Freak on“ oder von Kastagnettenklängen wie bei Aaliyahs „Are You That Somebody?“ umspielt werden, sind zu seinem unverwechselbaren Markenzeichen geworden. Timbaland wird 1971 unter dem bürgerlichen Namen Timothy Zachary Mosley in Norfolk, Virginia, geboren. Seine musikalische Karriere beginnt er, indem er als DJ Tiny Tim in den lokalen Clubs Platten auflegt. Mit seinem Schulfreund, dem Rapper Melvin „Magoo“ Barcliff gründet er mit Anfang 20 die HipHop-Crew Timbaland & Magoo, die bis heute mehrere Alben veröffentlicht hat. Er wird Teil der Gruppe S.B.I. (Surrounded By Idiots), der auch das spätere Mitglied des Produktionsduos The Neptunes, Pharrell Williams, angehört. Schließlich beginnt Timbaland mit einer anderen Bekanntschaft aus frühen Highschool-Tagen, keiner Geringeren als Melissa „Missy“ Elliott, Beats zu basteln. Elliott und Timbaland avancieren in kürzester Zeit zu einem der erfolgreichsten Produktions-und Songwriting-Teams, das seinen Durchbruch 1996 mit dem Album „One in a Million“ der US-amerikanischen R&B-S;ängerin Aaliyah feiert. Es scheint seitdem, als ob fast alles, was der Produzent und Chef des Labels Mosley Music Group anfasst, zu Gold wird. Ob Jay-Z, Justin Timberlake, Madonna, Björk oder The Hives - viele Künstler aus den unterschiedlichsten Musikgenres reißen sich um den selbsternannten "Superproducer". Was macht Timbalands Arbeit so bemerkenswert? Zum einen bricht sein Stil in musikalischer Hinsicht mit den Vorgaben der klassischen HipHop-Produktion, die im regelmäßigen Kopfnicker-Beat von einem geloopten Sample und darübergelegtem Rap geprägt ist. Dagegen wirken die komplexen rhythmischen Strukturen eines Timbaland zum Zeitpunkt Ihres Erscheinens geradezu progressiv für das Genre und lassen den Beatbastler als echten Komponisten erscheinen. Es kommt dabei sicherlich nicht von Ungefähr, dass Timbaland als Jugendlicher Schlagzeug spielt. Der Hintergrund seiner Live-Band-Erfahrung scheint ihn in seiner Arbeit als Arrangeur stark beeinflusst zu haben: Klang und Rhythmus seiner Beats sind wie einzelne Instrumentenstimmen aufeinander abgestimmt. Die typischen Staccati und Synkopen wie bei Missy Elliotts „One Minute Man“ spielen mit Variationen. Durch den häufigen Verzicht auf Hi-Hats entstehen größere Pausen, die der Stimme bzw. dem Rap mehr Raum geben und ihnen expressive Kraft verleihen. Im Wechselspiel aus Beat und Rap entsteht eine ganz eigene Dynamik. Charakeristika, die bis dahin eher untypisch für HipHop sind. Zum anderen ist Mitte und Ende der 1990er Jahre der so genannte Gangsta Rap dominierend im HipHop. Vor diesem Hintergrund entsteht in diesen Jahren eine Rivalität zwischen den HipHop-Szenen der West- und Ostküste in den USA, die in der Ermordung der beiden Rapper Notorius B.I.G. und 2pac eskaliert. Angesichts des propagierten Image vom coolen Gangsta, der auch im echten Leben zwischen Drogenhandel und Zuhälterdasein gefährlich lebt, so dass er vor lauter “Realness“ nichts zu lachen hat, fällt Timbaland neben Kollegen wie Dr. Dre oder P.Diddy vollkommen aus der Reihe. Entspannt und cool inszeniert er sich. Selbstironie und Humor klingen bei ihm an, sei es durch einen ungewöhnlichen Soundeffekt im Arrangement, einen albernen Reim oder einen eigenwilligen Move bei der Peformance. Heute wird Timbaland 40. ByteFM gratuliert dem Meister der complexen Beats.

Tachchen Popmusik

Timbaland

(30.09.2015 / 17:00 Uhr)
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Mit seinen komplexen, eklektischen Beats hat der Produzent Timbaland Ende der 90er HipHop und R'n'B eine ganz neue Facette gegeben. Tachchen Popmusik widmet sich Timbalands Weg vom Frösche-und-Babies-samplenden Avantgarde-Beatbastler zum Superproducer, der einen lieblosen Mainstream-Hit nach dem anderen fabriziert. Oder wie Timbaland es mal in einer Unterhaltung mit M.I.A. formulierte: "I'm done being cool. I want to work with Celine Dion."

Keep It Real

Timbaland

(19.10.2015 / 22:00 Uhr)
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Keep It Real - Timbaland
Mit seinem Produktionsstil verlieh Timbaland der Welt des HipHop neue, wesentliche Impulse und prägte das Genre nachhaltig. Stark synkopierte Rhythmen, die von Einsätzen der indischen Tabla wie bei Missy Elliotts „Get Your Freak On“ oder von Kastagnettenklängen wie bei Aaliyahs „Are You That Somebody?“ umspielt werden, sind zu seinem unverwechselbaren Markenzeichen geworden.

Timbaland-Style: Siena Liggins mit ihrem Slow-Jam „No Valet“

Von ByteFM Redaktion
(14.03.2021)
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Timbaland-Style: Siena Liggins mit ihrem Slow-Jam „No Valet“
Der R&B-Slow-Jam „No Valet“ von der US-amerikanischen Rapperin und Sängerin Siena Liggins hat einen deutlichen 90er-Jahre-Vibe. Eigentlich ist die Künstlerin aus Detroit eigentlich gar nicht unbedingt ein Retro-Act. Mal klingt sie in Singles wie „Wait On Me“ oder „Looks Don't Lie“ nach Hyperpop, mal einfach nur nach coolem, modernen R&B. Aber sie hatte zuletzt recht viel Timbaland gehört und Bock auf etwas im Stile seiner 90s-Produktionen. Die Bass-Line, die sie sich vom Produzenten Nydge hat schneidern lassen, klingt eigentlich sogar nach einem sehr bestimmten Song. Nämlich nach dem 1996er-Hit „Pony“ von Ginuwine mit seinem unvergesslichem Synth-Bass. Doch während bei Ginuwine der sonor rülpsende Synthie dem Sänger die Schau stiehlt, dienen in unserem Track des Tages alle Elemente dem Song. Und das ist in diesem Fall ein hypnotischer Slow-Jam.

Das Draht

Kanye, Pharrell & Timbaland

(30.06.2013 / 13:00 Uhr)
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Da Kanye West (mit neuem Album Yeezus), Pharrell Williams (Mitwirkung an den neuen Alben von Daft Punk & Jay-Z sowie die Produktion des Soundtracks zu Despicable Me 2) und Timbaland (Produzent der Alben von Justin Timberlake und Jay-Z) auch in den vergangenen Wochen omnipräsent waren, wird die Sendung sich mit ihren älteren und eher vergessenen Songs beschäftigen, ob als Produzent oder auch singend bzw. rappend.

Soziale Sehnsucht spricht aus Timbalands Whitney-Houston-Remix

Von ByteFM Redaktion
(05.04.2020)
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Soziale Sehnsucht spricht aus Timbalands Whitney-Houston-Remix
Soziale Sehnsucht stellt sich nach wochenlangem Kontaktverbot ein. R&B- und HipHop-Produzent Timbaland hatte die vor diesem Hintergrund grenzgeniale Idee, einen Whitney-Houston-Klassiker neu einzukleiden. Nach eigenem Bekunden war sein Anliegen, die Welt mit einer schönen Stimme zu versorgen. Doch in seiner Bearbeitung von Houstons 1987er Hit „I Wanna Dance With Somebody“ steckt viel mehr. Ganz gleich, ob das jetzt beabsichtigt war. Die schöne Stimme gab es ja auch ohnehin schon, doch der Remix ist die vielleicht treffendste Musik zur Zeit. Als Timothy Zachary Mosley ca. 15 Jahre alt war und noch nicht Timbaland hieß, war Houstons Song ein unumgänglicher Smash-Hit. Hirne von Menschen, deren Hormonhaushalte 1987 pubertätshalber verrückt spielten, haben diesen Song unauslöschlich abgespeichert und werden ihn selbst dann im Altersheim mitsingen können, wenn das Gedächtnis den Geist aufgegeben hat. Doch schon jetzt wirft der Song den Schatten einer kollektiven unbeschwert erscheinenden Vergangenheit. Einer Zeit, in der man mit dem Freundeskreis tanzen ging, statt Gruppenchats zu starten. In der körperliche Nähe kein sonderliches Risiko darstellte. Timbaland bewegt sich in unserem Track des Tages zwischen Genres, die mit Verlangsamung spielen und/oder von den Geistern einer uneingelösten Zukunft heimgesucht werden. Durch Elemente aus Vaporwave, Chopped & Screwed und Slowed & Reverb spiegelt Timbaland die grassierende soziale Sehnsucht. Doch zugleich spricht aus dem Stück die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Timbaland hat seinen Remix von Whitney Houstons Song „I Wanna Dance With Somebody“ auf Soundcloud veröffentlicht. Das Stück ist heute unser Track des Tages. Hört es Euch hier an:

Missy Elliotts Debütalbum „Supa Dupa Fly“ wird 20

Von ByteFM Redaktion
(15.07.2017)
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Missy Elliotts Debütalbum „Supa Dupa Fly“ wird 20
Zwei wichtige Faktoren für den riesigen Erfolg der Platte waren Elliotts pointierte Performance und die ambitionierte Produktion von Produzent Timbaland. Ein gutes Beispiel dafür ist der Song „They Don‘t Wanna Fuck With Me“: Eine synkopische Bassline, die die Basis des Instrumentals bildet, wird von weichen Percussions umschmeichelt, die aus Mikrosamples von Elliotts Stimme gebaut wurden. Der Rolling Stone nannte diese Mischung aus digitaler Rhythmik und präzisem Sampling „avantgardesk“ – eine Kombination, die Timbaland bis heute zu einem der erfolgreichsten R&B-; und HipHop-Produzenten macht. Seine cleveren Beats werden durch Elliotts verspielten Rap jedoch auf ein noch höheres Level angehoben: Im bereits erwähnten „They Don‘t Wanna Fuck With Me“ ergänzt sie das komplexe Instrumental mit blitzschnellen Wort-Salven und gewitzten, aber präzisen Nonsens-Silben. Es ist beeindruckend, wie mühelos Elliott und Timbaland die komplizierte Poly-Rhythmik des Songs wirken lassen.

„Miss E ... So Addictive“ von Missy Elliott wird 20

Von ByteFM Redaktion
(15.05.2021)
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„Miss E ... So Addictive“ von Missy Elliott wird 20
„Get Ur Freak On“ war eine der Hit-Singles aus dem dritten Album der US-Rapperin und Produzentin Missy Elliott. Der Longplayer hieß „Miss E ... So Addictive“ und auf ihm bewegte sich die HipHop-Künstlerin aus Virginia mal wieder auf einem ganz anderen Level als alle Zeitgenoss*innen. Oder fast alle, denn natürlich arbeitete Elliott wie so oft mit ihrem Jugendfreund Tim Mosley zusammen. Schon bei ihrer ersten All-Female-R&B-Band Fayze hatte dieser seine Finger mit im Spiel. Deren 1991er Promo-Single „First Move“ war noch solider, aber relativ gewöhnlicher R&B. Zwei Jahre später hieß die Gruppe Sista, aus Mosley wurde Timbaland und der Sista-Song „Brand New“ klang schon futuristischer. Vier Jahre weiter vorgespult: 1997 veröffentlichte Elliott ihr Solo-Debütalbum „Supa Dupa Fly“. Das Team Elliott/Mosley wirkte mittlerweile wie von einem anderen Stern. So ungewöhnlich, minimalistisch und trotzdem mitreißend klang die Musik, dass es nicht mit rechten Dingen zuzugehen schien. Missy Elliott hat das hohe Niveau ihrer Produktionen stets gehalten. Aber die vier Alben ihrer ersten fünf Solo-Jahre waren vielleicht der künstlerische Höhepunkt für sie und Timbaland. Denn egal, was sie herausbrachten, schienen sie stets ein neues As im Ärmel zu haben. Unser heutiger Track des Tages ist eines der beeindruckendsten Zeugnisse aus dieser Zeit. Die Ärmel-Asse in diesem Fall: Synth-Gequäke über indischen Bhangra-Samples und klackernde Beats mit unerwarteten, aber kickenden Breaks.

„Bodies“: R&B-Retrofuturismus von Rae Stewart

Von ByteFM Redaktion
(13.12.2021)
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„Bodies“: R&B-Retrofuturismus von Rae Stewart
Der Einfluss von Produzent*innen wie Missy Elliott, Neptunes und Timbaland ist auf „Hear Me“ augenfällig. Und natürlich hat Rae Stewart auch Sängerinnen wie Beyoncé und Destiny's Child oder Aaliyah nicht nur flüchtig gehört. Alles sah nach einem ersten richtigen Album aus, doch stattdessen gab es einen Antiklimax. Denn nach „Hear Me“ veröffentlichte Stewart nur noch zwei Singles. Darunter fand sich auch ihr bis heute erfolgreichster Song „Making Love“, aber seitdem ist es still um sie gewesen. Doch für das kommende Jahr hat sie ein neues Projekt angekündigt. Was genau damit gemeint ist, ist noch nicht so recht bekannt. Aber dafür weiß man jetzt, in welche Richtung es gehen könnte. Denn mit unserem Track des Tages hat sie die Veröffentlichungspause beendet. Und der ist ein besonders schöner Song, natürlich wieder mit etwas 2000er-R&B-Retrofuturismus.

Max Graef & Glenn Astro: zwischen allen Stühlen

Von Stephan Szillus
(10.06.2016)
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Max Graef & Glenn Astro: zwischen allen Stühlen
"Wir wollten ein Club-Album machen, aber gleichzeitig den Begriff erweitern", so Graef. "Wir haben aber schon darüber nachgedacht, wie bestimmte Tracks in einem DJ-Set wirken würden. Der Gedanke war oft: Das sollte man mal probieren aufzulegen!" "Genau", lacht Astro. "Vielleicht traut sich ja jemand, das zu spielen." So ließen sich die beiden Plattensammler in der Produktionsphase von osteuropäischer Jazz Fusion, Detroit House oder alten Timbaland-Produktionen inspirieren. In einem Moment hört man dreckigen Techno, der an Kyle Hall erinnert, im nächsten Moment könnten die Rhodes-Akkorde direkt von der "Polish Jazz"-Reihe stammen. Es geht nicht um hochgezüchtete, funktionale Club-Tracks, sondern um Experimente in einem Spannungsfeld zwischen 110 und 135 BPM - zu schnell für zeitgenössischen HipHop, aber auch zu langsam und an der 4/4-Drum orientiert, um als Bassmusik durchzugehen.

ByteFM Magazin

am Nachmittag: Jessy Lanza zu Gast bei Jessica Hughes

(22.11.2017 / 15:00 Uhr)
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Bereits mit ihrem Debütalbum „Pull My Hair Back“ lieferte Jessy Lanza eine Reihe guter R&B-inspirierter; Pop-Songs, die mit 80er-Jahre Synthesizer-Melodien und satten Beats auch keine Füße still stehen ließen. Lanzas erstes Album ist zusammen mit Jeremy Greenspan von den Junior Boys entstanden, die wie sie auch, aus Hamilton in Kanada kommen. Bevor Jessy Lanza den Synthesizer für sich entdeckte, studierte sie Jazz und Klavier und wurde von Missy Elliott und Timbaland inspiriert. 2016 erschien ihr zweites Album „Oh No“.

„Drop It Like It's Hot“: Snoop Dogg wird 50

Von ByteFM Redaktion
(20.10.2021)
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„Drop It Like It's Hot“: Snoop Dogg wird 50
„Drop It Like It's Hot“ ist unser Track des Tages zum 50. Geburtstag von Snoop Dogg. Im Jahr 2004 hatte der US-Rapper mit dem Stück von seinem Album „R&G (Rhythm & Gangsta): The Masterpiece“ einen seiner größten Hits. Produziert hatte den Song unverkennbar das Duo The Neptunes, dessen Mitglied Pharrell Williams hier auch stimmlich zu hören ist. The Neptunes gehörten zu der Zeit neben Timbaland und Missy Elliott zu den heißesten HipHop- und R&B-Producer*innen. Aber irgendwie waren ihre Beats in der Kombination mit Snoop Doggs zurückgelehntem Rap-Flow besonders attraktiv. So sollte der Song bis zu seinem 2013er Daft-Punk-Feature Pharrells größter Hit bleiben. Auch für Snoop Dogg selbst war dieser Erfolg so beispiellos wie einmalig. Als weltweiter Nummer-eins-Hit stellte der Song selbst seinen 90er-Westcoast-Klassiker „Who Am I (What's My Name?)“ in den Schatten. Ähnlich erfolgreich im Mainstream war Snoop nur mit einem weiteren Pharrell-Feature: „Beautiful“.

Sounds Outta Range

(06.03.2011 / 17:00 Uhr)
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Sounds Outta Range
Es fiept, knarzt und groovt heute bei Sounds Outta Range: Norman Müller beleuchtet das Electro-Genre Skweee, das von Skandinavien aus die Welt mit Midtempo-8-Bit-Funk beschallt. Auf dem Programm stehen ältere und neuere Skweee-Tracks von Szene-Protagonisten wie Pavan/Limonious, Slow Hand Motëm, Mesak, Beem und vielen anderen. Außerdem findet sich noch Zeit für ein bisschen Oldschool-Chicago-House, Space-Disco und einen neubearbeiteten Timbaland-Beat.

Rohstoff

90s R'n'B & Neo Soul

(14.10.2016 / 18:00 Uhr)
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Kaum ein Sound wurde in der Popmusik der letzten Jahre so häufig referenziert wie der amerikanische R&B und NeoSoul der neunziger Jahre. Rohstoff reist zurück in das Jahrzehnt von Bad Boy und Def Jam, von Timbaland und Jermaine Dupri, von teuren Hype-Williams-Hochglanz-Videos und dem erdigen Black-Bohème-Chic des Greenwich Village und der Philly-Szene.

Missy Elliott veröffentlicht neue EP „Iconology“

Von ByteFM Redaktion
(23.08.2019)
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Missy Elliott veröffentlicht neue EP „Iconology“
Auf „Iconology“ sind fünf Tracks versammelt, die von Elliott, Timbaland und Wili Hendrix produziert wurden. Bis auf Singles, wie zum Beispiel „I’m Better“ von 2017, ist dies ihre erste Veröffentlichung seit „The Cookbook“ vor 14 Jahren.

Urgewalt des UK-Rap: Bree Runway macht keine Gefangenen

Von ByteFM Redaktion
(15.03.2020)
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Urgewalt des UK-Rap: Bree Runway macht keine Gefangenen
Der Track orientiert sich weniger an aktuellen UK-Rap-Trends wie Grime oder Drill und zielt stattdessen auf die andere Seite des Teichs: mit seinem bouncigen, an Timbaland erinnernden Beat und dem messerscharfen Flow etabliert sich Runway als ebenbürtige Erbin von Missy Elliott. „Bout to body bag these bitches / Put them in the trunk“, rappt sie über ein mächtig blubberndes Instrumental. Runway macht keine Gefangenen, wer sich ihr entgegenstellt, landet direkt im Kofferraum. Da sollte man sich auf was gefasst machen.

ByteFM Magazin

mit Christa Herdering
zu Gast: James Vincent McMorrow

(26.05.2011 / 15:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - mit Christa Herdering  zu Gast: James Vincent McMorrow
Der irische Folk-Musiker James Vincent McMorrow hat mit seinem kürzlich auch in Deutschland erschienenen Debütalbum "Early In The Morning“ bereits große Erfolge in Irland gefeiert. Das Dubliner Magazine bezeichnete es gar als "eines der ersten großartigen, 'wahren' Alben der letzten 10 Jahre“. Das Album wird mit dem Werk großartiger Musiker wie Bon Iver, Sufjan Stevens und Antony Hegarty verglichen. Allerdings klang McMorrows Musik noch nicht immer so, wie sie aktuell klingt. Früher interessierte er sich beispielsweise eher für Posthardcore wie etwa den von At The Drive-In. Erst durch einen Entwicklungsprozess, in dem er seine Interessen ausweitete und verlagerte, kam er da hin, wo er jetzt ist. Drei Jahre lang beschäftigte sich McMorrow intensiv mit verschiedenen Genres, unter anderem auch mit HipHop-Produktionen von The Neptunes und Timbaland, um seinen eigenen Sound zu verfeinern und ihn schließlich in einem isolierten Haus an der irischen See auf Platte zu bannen. Heute werden wir im ByteFM Magazin mit James Vincent McMorrow sprechen.

Grimes - "Visions"

Von Vanessa Wohlrath
(05.03.2012)
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Wie sehr Grimes' musikalisches Werk das Feuer in uns entfacht, zeigt sich anhand von Songs wie "Oblivion" oder "Genesis". Umschrieben mit Genres wie New Age, K-Pop oder Industrial, überzeugen hier die Musikstücke mit besonderer Eleganz. Man wird von einem packenden Chor aus hohem Gesang, zerbrechlichem Klavierspiel und tiefem Bass heimgesucht. Dämonisches Geflüster reitet auf treibenden Dance-Rhythmen durch einen dunklen futuristischen Filter. Fühlt man sich bei dem Stück "Nightmusic" etwas überfordert und sucht gleich nach Assoziationen zu Soap&Skin;, Austra oder Fever Ray, bieten Songs wie "Be A Body (侘寂)" eine erleichternde poppige Abwechslung. Darin finden sich dann Inspirationen von Aphex Twin, Enya und sogar Timbaland wieder. Zwei sich kontrastierende Welten prallen aufeinander und machen dadurch Grimes' illusorisches Musikkonstrukt auf einer neuen Ebene erlebbar.

Tickets für AlunaGeorge

Von ByteFM Redaktion
(08.05.2013)
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Dem glitzernden R'n'B-Bubble-Gum-Electro des Londoner Duos AlunaGeorge seine Faszination für die frühen Beats von Timbaland und den Neptunes genauso an wie die für den avantgardistischen Electro von Künstlern wie The Knife oder Flying Lotus.

Das Draht

mit Judith Böse

(17.08.2014 / 13:00 Uhr)
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Außer Common sind mit dabei: Ab-Soul, Timbaland, Aaliyah, Nas, Chet Baker, Frank Ocean, Tank und Derrick Hodge.

Lady Wray mit souliger neuer Single „Games People Play“

Von ByteFM Redaktion
(01.07.2021)
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Lady Wray mit souliger neuer Single „Games People Play“
Die US-amerikanische Soul-Sängerin Lady Wray hat mit unserem Track des Tages „Games People Play“ eine neue Single herausgebracht. Nach einer längeren Pause hat Nicole Wray aus Virginia in den vergangenen zwei Jahren immer wieder mit einzelnen Singles kleine Lebenszeichen von sich gegeben. Dass sie zuletzt ein Album veröffentlicht hat, ist allerdings schon fünf Jahre her. Der Longplayer „Queen Alone“ aus dem Jahr 2016 ist das bislang einzige Solo-Album einer Sängerin, die schon seit den 90er-Jahren im Musikgeschäft ist. Sie hat damals mit ihrer einstigen Mentorin Missy Elliott gearbeitet, deren Buddy Timbaland und Stars wie Aaliyah und Ginuwine. Aber bei allem Talent und aller Musikalität verläuft eine Musikkarriere nicht immer nach Plan. Trotz allem hat Lady Wray dem Showbiz nicht den Rücken gekehrt. Und wenn sie dann tatsächlich einmal wieder einen Song herausbringt, ist das in der Regel Grund, aufzuhorchen.

„We Need A Resolution“ aus dem letzten Album von Aaliyah

Von ByteFM Redaktion
(07.07.2021)
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„We Need A Resolution“ aus dem letzten Album von Aaliyah
Natürlich hat Aaliyah die Songs nicht im Alleingang fertiggestellt, dafür aber mit den besten Produzent*innen der Zeit gearbeitet. Missy Elliott zum Beispiel, oder im Falles unseres Tracks des Tages Timbaland. Recht erfolgreich, aber weniger wegweisend war auch schon das erste Album der gebürtigen New Yorkerin im Jahr 1994. Doch es hat einen unguten Beigeschmack. Produziert wurde es nämlich von R. Kelly, der die damals 15-jährige Aaliyah illegal geheiratet hatte. Der Albumtitel „Age Ain't Nothing But A Number“ klingt vor dem Hintergrund des Gerichtsprozesses gegen Kelly wegen sexueller Vergehen mit Minderjährigen beinahe zynisch. Was nicht Aaliyahs Schuld ist. Leider ist es momentan ihr einziges Album, das auf den Streaming-Plattformen verfügbar ist.

Groove Crates

Comfort Fit und Skar

(07.07.2009 / 00:00 Uhr)
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Groove Crates - Comfort Fit und Skar
In der zweiten Stunde hört ihr einen neuen Mix von Skar. Lieblings-HipHop-Tracks von Mitte 90 bis 2009 hat er parat. Starring Nine, Timbaland, Waxolutionists u.v.m.

Sounds Outta Range

An Interview With Bernadette Cooper

(14.04.2021 / 20:00 Uhr)
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Ihre Arbeit als Produzentin hat heutzutage größtenteils Geheimtipp-Status - zu Unrecht, denn Coopers futuristischer Sound, zu hören unter anderem bei ihren Produktionen für die Girl-Group “Madame X” und perfektioniert auf ihrem 1990er Soloalbum “Drama According To Bernadette Cooper”, hat eine ganze Generation von Produzent*innen mindestens indirekt beeinflusst und lebt heute beispielsweise in Songs von Leuten wie Timbaland und Neptunes weiter.

Rohstoff

Personal Selection

(04.11.2016 / 18:00 Uhr)
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Rohstoff-Moderator Stephan Szillus mit einer sehr persönlichen Selection von HipHop- und RnB-Stücken aus den letzten 15 Jahren. Von Madlib bis Dilla, von den Roots bis Sa-Ra, von Pharrell bis Timbaland. Es gibt nur ein Genre: Gute Musik.

„Rendezvous“: Gaddafi Gals finden coole Sounds in Billo-Synths

Von ByteFM Redaktion
(01.09.2022)
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„Rendezvous“: Gaddafi Gals finden coole Sounds in Billo-Synths
Sowohl zu Ebows HipHop-Album „Canê“ als auch zu Nalans R&B-Longplay-Debüt „I'm Good. The Crying Tape“ trug Walter P99 Arkestra als Produzent bei. Und vielleicht ist es auch diese genreübergreifende Kooperation, durch die Gaddafi Gals zu einem noch eigenständigeren Sound gefunden haben. Denn während „Temple“ noch deutliche Spuren von Phonk und US-Südstaaten-Rap zeigte, stellt sich die Produktion verstärkt in den Dienst der Songstruktur. Schon „Bye Bye“, die erste Single, zeigte sich atmosphärisch dichter und zugleich cleverer arrangiert als ältere Songs. Beinahe noch poppiger kommt unser Track des Tages daher. Zugleich experimentell und melodiös spannt der Song einen Bogen von 90er-Timbaland-Tracks zu aktuellen Avantgarde-Produktionen. Die Suche nach ihrem eigenen Sound führte Gaddafi Gals mitunter über seltsame Pfade. So benutzte Walter P99 Arkestra mit Wonne als billig klingend verschriene Synthies. Das ästhetische Wagnis hat sich gelohnt.

The Roots - "How I Got Over"

Von ByteFM Redaktion
(28.06.2010)
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In den vergangenen Monaten wurde immer wieder der Tod vom HipHop beschrien. 2009 sei der HipHop vollends gestorben, schrieb der renommierte Musikkritiker Sasha Frere-Jones im New Yorker. Im britischen Guardian traf die These auf Zustimmung von Simon Reynolds, nur dass dieser schon seit 2006, als Nas das Album „HipHop Is Dead“ veröffentlichte, oder gar 2004, nachdem Producer-Guru Timbaland das Ende des Genres beklagte, kaum mehr Vitalzeichen des einstmals so lebhaften Musikstils vernehmen konnte.

Aaliyah – „Age Ain't Nothing But A Number“ wird 25

Von Marius Magaard
(24.05.2019)
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Aaliyah – „Age Ain't Nothing But A Number“ wird 25
Als der Tumult um Aaliyahs und Kellys illegale Ehe drohte, ihre Kunst zu überschatten, brach sie den Kontakt zu ihm ab. Ihre Stimme war von Anfang an zu groß, um sich klein halten zu lassen. Zwei Jahre nach ihrem Debüt veröffentlichte sie ihr zweites Album „One In A Million“, bei dem Missy Elliott und Timbaland an den Reglern saßen. Letzterer produzierte auch ihr selbstbetiteltes drittes Album. Beide LPs waren R&B-Hits;, mit denen Aaliyah sich als eigenständige Künstlerin etablierte. Sehr jung und sehr talentiert blieb sie bis zum tragischen Schluss. Am 25. August 2001 kam sie bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Sie wurde nur 22 Jahre alt.

Canteen

(12.12.2011 / 12:00 Uhr)
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Die Canteen tischt heute einen bunten Teller auf. Neben verlangsamten Schnitten von King Midas Sound, Gang Colours, HTRK und dem Quasi Dub Development, gibt es Süßes von Drake und A$AP Rocky, eine molekulare Timbaland Zubereitung von den Echocentrics und einen Gruß aus der Küche an Geoff Barrow (Portishead etc), der Freitag 40 geworden ist. Aber auch Jahreszeitliches von of Montreal, Cristina Black und den Spectrals darf nicht fehlen, ein Gang Mayer Hawthorne und ein Nachschlag von The Roots genausowenig. Zum Abgang dann ein Schluck auf Big Mama Thornton.

Tickets für Warpaint

Von ByteFM Redaktion
(13.02.2014)
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Emily Kokal, Theresa Wayman, Jenny Lee Lindberg und Stella Mozgawa ließen sich auf der neuen Platte nach eigenen Angaben von ABBA, Captain Beefheart, Eric Satie, Brian Eno, Talking Heads, Serge Gainsbourg, Timbaland, Gustav Mahler, Can, The Carpenters, PJ Harvey, Moondog, Aphex Twin, Kraftwerk und Björk inspirieren. Eine spannende Mischung, die Ihr auf drei Deutschlandkonzerten live erleben könnt.