Tom Waits

Tom Waits Bild: Tom Waits (Albumcover „Closing Time“)

Tom Waits (*7. Dezember 1949 in Pomona, Kalifornien, USA) ist ein US-amerikanischer Sänger, Songschreiber und Musiker. Jederzeit wiedererkennbar ist seine tiefe rauhe Stimme, die klingt, als sei sie dem Nikotin- und Alkoholkonsum zum Opfer gefallen und Musikjournalist*innen immer wieder zu erstaunlichen Metaphern anregt. In Wahrheit kann Tom Waits durchaus singen, diese Stimme ist Teil der Bühnenpersönlichkeit die er sich relativ am Anfang seiner Karriere zulegte. Am bekanntesten ist vielleicht sein Song „Downtown Train”, der auch von Rod Stewart gecover wurde und seine Interpretation von „Waltzing Matilda”. Zudem produzierte er mit Robert Wilson die Theaterstücke „The Black Rider” und „Alice”.

Der Vater von Tom Waits, Jesse, war Spanischlehrer und Alkoholiker, seine Mutter Alma kümmerte sich um den Haushalt und religiöse Belange. 1959 trennten sich die Eltern und Alma zog mit Tom und seinen beiden Schwestern in einen Vorort von San Diego. Gegen Ende seiner Schulzeit begann Waits sich für die Folkszene der Stadt zu interessieren und sang gelegentlich in den lokalen Clubs. Seinen ersten Vertrag erhielt er 1971, die entstandenen Aufnahmen erschienen jedoch erst in den frühen 1990ern in der „The Early Years”-Reihe. Sein Debüt-Album „Closing Time”  wurde 1973 veröffentlicht. Das war zwar zunächst nicht sonderlich erfolgreich, aber immerhin coverten Eagles den Song „Ol' 55”, was Waits ein paar Dollar mehr einbrachte.

War das erste Album noch an der damaligen kalifornischen Folk-Szene orientiert, geriet „The Heart Of Saturday Night” 1974 deutlich jazziger, was den Songs von Waits sehr entgegenkam. Sein drittes Album „Small Change” betrachtet Waits selbst als Durchbruch und es brachte ihm auch erstmals breitere Anerkennung. 1977 schrieb Waits die Musik zu dem Film „One From The Heart” (dt.: „Einer mit Herz”) von Francis Ford Coppola und wurde dafür mit einer Oscar-Nominierung belohnt. Besonders erfolgreich waren für Tom Waits die 1980er mit den Alben „Swordfishtrombones” (1983), „Rain Dogs” (1985), und „Frank's Wild Years” (1987). „Bone Machine” konnte 1992 sogar noch einen draufsetzen. In der Folgezeit begann Waits sich vermehrt der Theaterproduktion und Schauspielerei – unter anderem für Jim Jarmusch, Robert Altman und Terry Gilliam – zu widmen, veröffentlicht aber weiterhin regelmäßig Studioalben.



Tom Waits im Programm von ByteFM:

Zum 70. Geburtstag: Tom Waits für Einsteiger*innen

(06.12.2019)
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Zum 70. Geburtstag: Tom Waits für Einsteiger*innen
Tom Waits Wer sich mal einen schönen Fernsehabend machen möchte, sollte sich unbedingt alte Interviewauftritte von Tom Waits anschauen. Wenn diese gekrümmte, fast schon kriechende Gestalt in Talk-Shows der 70er-Jahre schleicht. // Zum Teil Beat-Poet, zum Teil Vagabund, zum Teil Dämon und zum Teil Punk. Diese konstruierte, widersprüchliche Kunstfigur macht es schwer, den Menschen Tom Waits zu fassen. Seine Musik hilft auch nicht besonders. Waits begann seine Karriere als Folk-Sänger, verwandelte sich in den späten 70er-Jahren in einen schlitzohrigen Jazz-Poeten – nur um in den 80er-Jahren zum Genregrenzen einreißenden, bellenden Zirkusclown zu mutieren. // Kein Wunder, dass er nebenbei auch ein exzellenter Schauspieler war, der in Filmen von Terry Gilliam oder Jim Jarmusch auftrat. Am 7. Dezember 2019 wird Tom Waits 70 Jahre alt. Wir haben versucht, den ungreifbaren Künstler zu greifen – und zwar in zehn Songs. // Waits‘ krächzende Stimme kanalisiert hier mehr Louis Armstrong als Howling Wolf – und findet dabei zeitlose Schönheit. „Hell Broke Luce“ (2011) „Bad As Me“, das bisher letztes Album von Tom Waits, erschien 2011. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung war er 61 Jahre alt. Eine Zahl, die man sich vor Augen führen sollte, wenn man einen Song wie „Hell Broke Luce“ hört. // Es ist eine Sammlung von Demoaufnahmen und Raritäten, die zum Zeitpunkt ihres sechsten Albums „Don‘t Tell A Soul“ entstanden. Was haben die vier Punks aus Minnesota mit Tom Waits zu tun? 1988 trafen die beiden Parteien aufeinander und jammten ein paar Songs zusammen, die bisher noch nicht veröffentlicht wurden.

Tom Waits und Marc Ribot covern „Bella Ciao“

(13.09.2018)
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Tom Waits und Marc Ribot covern „Bella Ciao“
Tom Waits und Marc Ribot (Fotos: Anti- / Barbara Rigon) Mit seinen 68 Jahren und seinem Status als lebende Legende scheint Tom Waits endgültig an dem Punkt angekommen zu sein, an dem er nur noch macht, worauf er Lust hat.

Presseschau 11.06.: Lunatic Fringe

(11.06.2011)
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Es werden einige Beispiele von aktuellen Liedern genannt, in denen das Saxofon eine wichtige Rolle spielt: unter anderem Mainstream-Pop-Stücke wie Lady Gagas neue Single "The Edge Of Glory" oder Katy Perrys Stück "Last Friday Night (T.G.I.F)", aber auch Lieder abseits des Mainstreams wie Planningtorocks "Doorway" oder Patrick Wolfs "The City". Beim Magazin The Quietus ist ein Textschnipsel aus Tom Waits' neuem Album zu sehen. Das Bild stammt von der Facebook-Seite von Waits. Auf ihm sind einige Worte, die mit Kreide auf eine Tafel geschrieben sind, vor der ein Mikrofon steht, zu sehen. // Auf ihm sind einige Worte, die mit Kreide auf eine Tafel geschrieben sind, vor der ein Mikrofon steht, zu sehen. Geheimnisvoll wirkt das, denn mehr ist über das nächste Tom-Waits-Album bislang auch nicht bekannt.

Tom Waits – „Hoist That Rag“

(21.05.2019)
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Tom Waits – „Hoist That Rag“
Marc Ribot und Tom Waits (Foto: Barbara Rigon / Anti-) Wenn Ihr heute nur einen Song hört, dann diesen: Egal ob brandneu, historisch relevant oder einfach toll. Mit unserem Track des Tages stellen wir Euch täglich einen hörenswerten Song vor. // Mit unserem Track des Tages stellen wir Euch täglich einen hörenswerten Song vor. Marc Ribots Gitarre kann fast so markerschütternd schreien wie die Stimme von Tom Waits. Der US-amerikanische Instrumentalist spielte in seiner langen Karriere bereits mit vielen KünstlerInnen, begleitete John Zorns Grindcore-Jazz-Massaker, Elvis Costellos sarkastischen Pop und Laurie Andersons schwerelose Kunst-Musik. // Der US-amerikanische Instrumentalist spielte in seiner langen Karriere bereits mit vielen KünstlerInnen, begleitete John Zorns Grindcore-Jazz-Massaker, Elvis Costellos sarkastischen Pop und Laurie Andersons schwerelose Kunst-Musik. Doch seinen langjährigsten musikalischen Partner fand er in Tom Waits. Seit „Rain Dogs“ (1985) bereichern Ribots verwinkelte Soli Waits' finstere Klangwelten. In Songs wie „Hoist That Rag“ lässt er seine Gitarre so seltsam tanzen, wie Waits es oft auf der Bühne tut.

Tom Waits & Keith Richards – „That Feel“

(18.12.2018)
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Tom Waits & Keith Richards – „That Feel“
Tom Waits & Keith Richards (Fotos: Anti- / Raph_PH [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons Wenn Ihr heute nur einen Song hört, dann diesen: Egal ob brandneu, historisch relevant oder einfach toll. Mit unserem Track des Tages stellen wir Euch täglich einen hörenswerten Song vor. // Was passiert, wenn man zwei der abgewracktesten Gestalten der Pop-Musik in einen Raum sperrt und sie ihr Herz ausschütten lässt? „That Feel“, der Song, der Tom Waits‘ 1992 veröffentlichtes Album „Bone Machine“ abschließt, bietet Antworten. Die Mutter aller Reibeisenstimmen singt den Song schon alleine mit der von ihr gewohnten Verzweiflung.

Willis Earl Beal - "Acousmatic Sorcery"

(26.03.2012)
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Neben allen seiner Qualitäten als Maler, Poet, Straßenkünstler und Eigenpromoter besticht der Singer-Songwriter vor allem aber durch seine Fähigkeit, gekonnt eine Vielzahl verschiedener Genres, wie Blues, Soul, Gospel und Rap aufregend zu kombinieren. Auf "Acousmatic Sorcery" kommt Beal seinem Wunsch, der schwarze Tom Waits zu sein, erstaunlich nahe, wie er bereits bei seinem zweiten Titel "Take Me Away" eindrucksvoll illustriert. // Ohne jemanden in irgend gearteter Weise billig zu kopieren, vollführt er dabei Ausflüge von der Zartheit eines Curtis Mayfield, über das Trashige eines Tom Waits oder Daniel Johnston bis hin zu dem dreckig-bösen Klangcharakter eines Howlin' Wolf, welcher bei dem Hidden Track am Ende von "Angel Chorus" zum Vorschein kommt.

Rickie Lee Jones wird 60

(08.11.2014)
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Er landete 1979 auf Platz 4 der Billboard-Charts. Inspiriert zu dem Lied wurde Jones von ihrem damaligen Freund, der niemand geringeres als Tom Waits war. Ein gemeinsamer Freund der beiden verschwand plötzlich aus Los Angeles. Erleichterung kam, als er bei Jones und Waits anrief und erklärte, wegen einer Frau nach Georgia gereist zu sein. // Erleichterung kam, als er bei Jones und Waits anrief und erklärte, wegen einer Frau nach Georgia gereist zu sein. Tom Waits kommentierte das mit den Worten "Chuck E's in love" - Chuck E ist verliebt. Rickie Lee Jones, die am 8. // Erst Cover, bald selbstgeschriebene Stücke. Sie traf auf interessante Musiker der Zeit - den schon erwähnten Tom Waits und den Songwriter Chuck E. Weiss, auf Randy Newman und Donald Fagen von Steely Dan, um nur ein paar zu nennen.

Von „The Black Rider“ zu „BoJack Horseman“: Ralph Carney ist tot

(18.12.2017)
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Von „The Black Rider“ zu „BoJack Horseman“: Ralph Carney ist tot
Von schwarzen Reitern und Pferdemenschen: Ralph Carney (Foto: Jessica Levant) Ralph Carney war einer der gefragtesten Gastmusiker der Welt, der in seiner illustren Karriere unter anderem mit Tom Waits, Jonathan Richman, St. Vincent, Elvis Costello und seinem Neffen Patrick Carney (The Black Keys) zusammengearbeitet hatte. // Anfang der 1980er-Jahre lösten sich Tin Huey auf und Carney mauserte sich zum erfolgreichen Session-Musiker: Nach einem ersten Auftritt auf dem dritten The-B-52‘s-Album „Whammy!“ folgte 1985 die erste von vielen Arbeiten mit Tom Waits. Sowohl das kratzend-groovende Bariton-Saxophon im Outro von „Jockey Full Of Bourbon“ als auch die repetitiven Bläser-Salven von „Way Down The Hole“ und die dissonanten Kurt-Weill-Variationen von „The Black Rider“ stammen von Carney.

ByteFM Kronjuwelen

(29.04.2011)
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Andre 3000“ - Big Boi (Sir Lucious Left Foot The Son Of Cheeko Dusty Bonus Tracks) Zweifelnd „Marriage Is For Old Folks“ – Nina Simone (I Put A Spell On You) „Mistaken Wedding“- Ariel Pink’s Haunted Graffiti (Round And Round) „Never Will I Marry“ - Nancy Wilson (Nancy Wilson & Cannonball Adderley) „The False Husband“ - Isobel Campbeel & Mark Lanegan (Ballad Of The Broken Seas) „Devil Lives In My Husband's Body“ – Pulsallama (The Anesthetic's Wearing Off) Problematisch „A Punchup At The Wedding“ – Radiohead (Hail To The Thief) „I Nearly Married A Human“ - Gary Numan (Replicas) „(I Married a) Monster From Outer Space“ - John Cooper Clarke (Disguise In Love) „A Divorce Before Marriage“ - I Like Trains (He Who Saw The Deep) „Mother Has Decided to Marry Me Off“ - Ensemble Of The Bulgarian Republic (Follow The Music: A Commemorative Sampler of Elektra's Pre-Rock Era) „(Intro) to 'Better Off Without a Wife’“ - Tom Waits (Nighthawks At The Diner) „Better Off Without a Wife“ - Tom Waits (Nighthawks At The Diner) (Bild via Condoms of Distinction)

Mark Lanegan & Duke Garwood – „With Animals“ (Album der Woche)

(20.08.2018)
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Mark Lanegan & Duke Garwood – „With Animals“ (Album der Woche)
Mit seinem Organ vereint er die biblische Gravitas eines Leonard Cohen mit dem teuflischen Geheul eines Tom Waits. Was passiert, wenn diese beiden Künstler aufeinandertreffen, konnte man bereits im Jahr 2013 auf ihrem gemeinsamen Album „Black Pudding“ beobachten.

Tickets für Sallie Ford & The Sound Outside

(08.06.2013)
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Sallie Ford wurde diese Ehre zu teil, und hört man ihre Musik, dann versteht man auch, was die Herren White und Avett am Sound von Sallie Ford & The Outside finden: Da trifft krachender Rock auf leidenschaftlichen Blues, da trifft groovender Jazz auf traditionsbewussten Country. Dazu dann noch Sallie Fords Stimme irgendwo zwischen Ella Fitzgerald und Tom Waits und fertig ist eine der aktuell interessantesten amerikanischen Rockbands. ByteFM präsentiert die Tour von Sallie Ford & The Sound Outside und verlost für jedes Konzert 2x2 Karten.

22.10.: Musik gegen den Stumpfsinn

(22.10.2010)
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Welche das sind, darüber kann man sich auf Spiegel.de oder am besten gleich auf der Homepage der Plattenladenwoche informieren. Ebenfalls kündigt der Spiegel die Veröffentlichung einer neuen Tom Waits-Platte an, die der Künstler mit der Preservation Hall Jazz Band aus New Orleans eingespielt hat.

11.10.: From A High Position

(11.10.2010)
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"König der Seelsorger" (Sueddeutsche), "Missionar in Sachen Musik" (Spiegel) oder "Architekt amerikanischer Musik" (Tom Waits) - die Nachrufe auf Soulsänger Solomon Burke tragen alle einen ähnlichen Tenor und spiegeln damit wider, wie Burke Zeit seines Lebens und wohl über seinen Tod hinaus wahrgenommen wird: beeindruckend und respektvoll, und das nicht nur in musikalischer Hinsicht.

ByteFM TourKalender

Zu Gast: Kaizers Orchestra / My Brightest Diamond

(16.04.2008 / 16 Uhr)
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ByteFM TourKalender - Zu Gast: Kaizers Orchestra / My Brightest Diamond
Auch in Norwegen gibt es DIE Entdeckung der etwas anderen Art von Rock'n'Roll. Das Kaizers Orchestra vermischt rockige Sounds mit ost-europäischem Einfluss, dem Blues eines Tom Waits und poppigen Schmacht-Hymnen. Ihr Debütalbum Ompa Til Du Dor verkauft sich in kürzester Zeit über 90.000 Mal und ist somit die erfolgreichste Rockplatte in norwegischer Sprache. // Das folgende Album "Maskineri" entsteht ab Herbst 2007 im Planet Roc Studio Berlin. Zum wichtigen Rädchen in der Maschinerie wird Produzent Mark Howard, der schon mit Tom Waits, U2 oder R.E.M. gearbeitet hat. In die Läden kommt "Maskineri" Anfang April. Aktuell befindet sich die Band auf großer Deutschlandtour - präsentiert von ByteFM!

Hochzeitskapelle – „If I Think Of Love“ (Rezension)

(16.09.2019)
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Hochzeitskapelle – „If I Think Of Love“ (Rezension)
Egal, ob die Kapelle das oft gecoverte „Rainbow Connection“ (das Original wird im ersten Muppets-Film von 1979 von Kermit gesungen) neu interpretiert oder obskure 60s-Songs wie die Joe-Meek-Produktion „Night Of The Vampire“ von The Moontrekkers covert, ob ursprünglich Songs von Laura Veirs („Nightingale“), Elliott Smith (hier mit „Between The Bars“ und „Waltz No. 1“ gleich zweimal vertreten) oder René Aubry („Prima Donna“) Pate standen – immer gelingt es der Band, den Kern der Fremdkompositionen auf ihre ganz eigene Art und Weise herauszuarbeiten. Was dabei herauskommt, klingt mal schwerfällig schwankend wie ein kaputter Tom-Waits-Song (etwa die kongeniale Version des Filmmusik-Klassikers „Windmills Of Your Mind“). Dann wieder bestimmen tanzbare Offbeats wie bei „Sonido Amazónico“ (im Original von Los Mirlos) das Bild.

Neue Sendung bei ByteFM: Kalamaluh

(26.09.2017)
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Neue Sendung bei ByteFM: Kalamaluh
In der ersten Folge am Mittwochmorgen preist unser Moderator den Sound der Apokalypse, deren Eintritt aufgrund von Naturkatastrophen oder atomarer Aufrüstung gar nicht mehr so unwahrscheinlich ist. Den Soundtrack zum Weltuntergang bilden unter anderem Songs von Johnny Cash, Tom Waits, Peter Gabriel oder Talking Heads – von beschwingt lächelnd zu düster mahnend über resigniert verzweifelnd und bombastisch abfeiernd.

ByteFM Mixtape präsentiert von nubert

(08.03.2013)
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Wir hören unter anderem auch Musik von Künstlern, die Nubert-Produkte schätzen und selbst benutzen. Zum Beispiel Musik von Frank Zappa, Helmut Hattler oder auch Tom Waits. Außerdem gibt es eine exklusive Verlosung zur Sendung. Wir verlosen unter allen interessierten Hörern ein Paar "nuPro A-10 Boxen" im Gesamtwert von 470 Euro.

Lärm der Woche: Große Auftritte

(26.01.2013)
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In dieser Woche berichtet Ruben Jonas Schnell unter anderem über die Playlist von Barack Obamas Amtseinführung, von der kanadischen Band Arcade Fire, die eine Kirche verkauft, über Tom Waits bei den Simpsons, eine Spinnen-Art, die nach einem Musiker benannt wurde, neue altmodische Synthesizer und Glockenspiel-Techno.

Mark Linkous (Sparklehorse) hat sich das Leben genommen

(08.03.2010)
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Dies berichtet u. a. der Rolling Stone. Linkous war für seine zurückhaltenden Arrangements bekannt, PJ Harvey und Tom Waits sangen auf seinen CDs. Demnächst hätte ein neues Sparklehorse-Album erscheinen sollen, doch die Zuzsammenarbeit zwischen dem depressiven Sänger und seinen Bandkollegen wurde kurzfristig beendet.

27.11.: Psychohygiene

(27.11.2009)
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Um einen „Pegeltrinker, der kühn von sich behauptet, kein Problem mit dem Alkohol zu haben, solange genug davon da ist“, geht es heute in der SZ. Bernd Graff erzählt die Geschichte zur kürzlich veröffentlichten 700 Seiten starken Tom-Waits-Biographie. Untertitel: "Ein Leben am Straßenrand“. Ein sehr lesenswertes Interview hat der englische Guardian geführt, und zwar mit der ehemaligen Cocteau-Twins-Stimme Elizabeth Fraser.

16.11. bis 22.11.

(16.11.2009)
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Die fünf Herren mischen Indiegitarren mit elektronischen Beats, Keyboardsounds und verschiedenen Percussioninstrumenten, wodurch sie an Bands wie Friendly Fires oder die Klaxons erinnern. Das sagen die anderen: Klangschau Tom Waits - "Glitter And Doom (Live)" VÖ: 20.11.2009 Web: www.myspace.com/tomwaits Label: Anti Kaufen: Die Songwriter-Legende zeigt sich auf seinem Live-Doppelalbum 'Glitter & Doom' in aller eklektizistischen Herrlichkeit.

Zum 60. Geburtstag von Marc Ribot

(21.05.2014)
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Dennoch ist Ribots Spiel sehr versiert und originell. Am Anfang seiner Karriere spielte Marc Ribot mit Tom Waits dessen 1985er Platte "Rain Dogs" ein. Es wird ihm nachgesagt, ein bedeutender Einfluss für den musikalischen Richtungswechsel von Waits gewesen zu sein.

Zum 70. Geburtstag von Keith Richards

(18.12.2013)
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Nebenher fand er auch Zeit für eigene Projekte, zum Beispiel die X-pensive Winos. 1978 begleitete er Ronnie Wood als Teil der Band The New Barbarians für ein Dutzend Konzerte und er ist als Gitarrist auf einer Vielzahl von Aufnahmen anderer Künstler zu hören - unter anderem Screamin' Jay Hawkins, Tom Waits und Jon Lee Hooker. Wie allgemein bekannt ist, haben sich die Rolling Stones noch nicht aus dem Musikgeschäft zurückgezogen, obgleich schon mehrfach eine letzte Tour angekündigt worden war.

14.06.-20.06.

(14.06.2010)
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Nic Dawson Kelly – "Old Valentine" VÖ: 18.06.2010 Web: myspace Kaufen: Das Debüt von Nic Dawson Kelly ist unüberhörbar beeinflusst von seinen Helden Tom Waits oder Bob Dylan, die Stimme von Nic allerdings erinnert zeitweise stark an Anthony Hegarty. Komische Mischung, aber das macht das ganze ja erst interessant.

21.11.: Rausgewachsen

(21.11.2009)
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Und: „Gurgelt er infernalisch, knarzt er wie ein alter Holzboden, jammert er wie ein verwundetes Tier?“ Christian Mayer erläutert für die SZ das „Stimmwunder“ Tom Waits. Jon Savage erklärt derweil die Hintergründe zum Song „Sound Of The Beast“ von Shy FX. Im Guardian.

09.10.: Der eine hat's, der andere nicht

(09.10.2009)
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Christoph Twickel hat nach Diskussion, u.a. mit Ted Gaier, ein kollektives Manifest an die Stadt Hamburg verfasst. Darin geht er mit dem Stadtmarketing rund um den Kiez hart ins Gericht. (gefunden via Spex) Tom Waits hat die Rolle seines Lebens gefunden. Für den Film „The Imaginarium Of Doctor Parnassus” (Regie: Terry Gilliams, dt.

Fiona Apple – „Fetch The Bolt Cutters“ (Rezension)

(23.04.2020)
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Fiona Apple – „Fetch The Bolt Cutters“ (Rezension)
Ein omnipräsentes Knarzen und Klatschen zieht sich durch die LP, das man seit dem Industrial-Blues von Tom Waits nicht mehr gehört hat. Mächtiger noch als die Musik sind die Texte. Wenn Fiona Apple ein Ziel im Visier hat, dann zerstört sie es.

Rickie Lee Jones – „Chuck E.'s In Love“

(08.11.2019)
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Rickie Lee Jones – „Chuck E.'s In Love“
Unser Track des Tages ist inspiriert durch einen Anruf, den Jones' damaliger Lebensgefährte Tom Waits von seinem plötzlich verschwundenen Freund und Bassisten Chuck E. Weiss erhielt. Dieser war nicht, wie eine Legende besagt, in die Interpretin des Stücks verschossen (merke: nie ErzählerIn und AutorIn verwechseln).

Lärm der Woche: Von Bierliedern und Cheerleadern

(26.09.2013)
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Teuer zu stehen kommen wird M.I.A. ihr Mittelfinger, den sie 2012 bei ihrem Super-Bowl-Auftritt in die Kameras streckte. Die NFL klagt auf 1,5 Millionen Dollar Schadenersatz. Ein gutes Vorbild hingegen gibt Tom Waits ab, der seinen ersten Auftritt seit 2008 auf dem "Bridge School Benefit Concert" geben wird.

10.05.: "She models for Armani"

(10.05.2010)
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Autor Christopher Strunz beschreibt Fuhlbrügges "Enthusiasm" so: "Es klingt nach dem etwas bemühten Versuch, Musik für andere Musiker zu machen, die versuchen funky zu werden." Funky ist auch Tom Waits. Zeit Online schreibt über die 700-Seiten starke Biografie von Sänger, Autor, Komponist und Schauspieler Waits "ein Leben am Straßenrand ist ein Brocken, darin stecken 40 Jahre Karriere...

06.01.: Schräge Frisuren und multiple Figuren

(06.01.2010)
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Der Ersatz seiner noch offenen Parts durch Kollegen wie Jude Law, Colin Farrell und Johnny Depp verschaffe der Hauptfigur "Brüche und Wechsel, die einen exquisiten Multikörper ergeben". Durchaus vorstellbar, das dies für den surrealistischen Fantasy-Trip, bei dem auch Tom Waits mit von der Partie ist, hilfreich war, tragisch ist es irgendwie trotzdem. Weniger surrealistisch wird es wohl bei der Broadway-Aufführung von Green Days "American Idiot" zugehen.

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